Neueste Beiträge

1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  1428  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 14276 Ergebnisse:


Faye

18, Weiblich

FSK 18 Hexenwesen Vampir flexibel bisexuell Profi The Vampire Diaries

Beiträge: 18

Re: Abmeldungen

von Faye am 11.06.2026 00:14

Hey ihr Lieben,

ich melde mich erstmal erneut ab… denke bis 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐞 𝐉𝐮𝐥𝐢 - also ungefähr den 15. Juli 2026 - kann aber noch länger werden… da wir zur Zeit absolut unterbesetzt sind auf der Arbeit habe ich kaum anständig Freizeit… ich wechsle aber auch zum 01.07. meine Arbeit und muss mich dann auch erst wieder neu orientieren, wegen neuer Arbeitszeiten, habe aber dann auch wieder mehr Zeit vor allem abends online zu kommen. ich werde natürlich versuchen, trotzdem ab und zu online zu kommen und zu antworten, kann aber nichts versprechen.

Diese erneute Abmeldung gilt für:
• 𝐅𝐚𝐲𝐞
• 𝐁𝐥𝐚𝐤𝐞𝐥𝐲
• 𝐌𝐨𝐤𝐚
• 𝐊𝐚𝐧𝐚𝐝𝐞
• 𝐋𝐞𝐧𝐨𝐫

Mit lieben Grüßen und auf bald,
Faye


~ done Selena. Ganz viel Kraft & viel Ergolg bei der neuen Arbeitsstelle und hoffentlich auch endlich mal dann etwas Erholung

coollogo_com-19445947.png
ab686e24-69a1-4ef3-ae7f-5eeb91cb1e64.jpg  vampire-138.jpg  112.jpg  thats_right.jpg
I am the legacy of a new era - born between magic and eternity, shaped by the name Mikaelson. Not created, but awakened; not made, but destined. Within me lies the truth of a heretic, not as a burden, but as my very nature. I am both beginning and memory, heir to the curse and keeper of the power.
flamingtext_com-1702237782.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.06.2026 09:32.

Selena
Administrator

53, Weiblich

Admin FSK 18 Hexenwesen Werwolf flexibel asexuell aromantisch Geübter erfunden Harry Potter Buch

Beiträge: 311

Re: Blacklist

von Selena am 07.06.2026 21:58

OFFLINER
> Seit einem Monat nicht mehr online


Aiko
Cheyenne
Yara
Nina
Destina
Josette
JJ.
Anina
Finley
Ruyjin
Blakely
Lenor
Luca
Jason
Elaia
Mawuena
Elly
Sky
Guinevere
Etain
Bonny
Moka
Kanade
Fleur
Wonbin
Iona
Nikolai
Hope
Holly
Thalia
Sofia
Naiara
Mona
Sylvia
Emily
Rachel
Wyatt
Flynn
Hunter
Anastasija
Gabriel


PLAY-BLACKLIST

1 Monat inaktiv

Maja: Labor in Hartford

Mona: Auf der Straße

Sofia: Boston [Amerika]

Yara: Killeen, Texas [USA]

Allison: Devil Town | Annabelle & Allison | Herbst 2011

Tara: Luan & Tara ~ It has been a while, hasn't it?
Trapped somewhere between faith and uncertainty... ~ Blakely & Tara

Joanna: I know its crazy but... [Joanna & James] [Past-Play]

Flynn: We've been taken out of the ordinary, and we're proude to be different | Annabelle & Flynn

Scott: Some kind of disaster | Scott & Runa | Januar 2011

Lenor: Lenor & Bonny | Girls should stick together don´t you think..?

Stiles: Some Secrets can't be hidden forever... | Stiles & Runa (Spätherbst 2011)

Helena: Gin & Helena ~ In the Dark

Iona: And Suddenly There Was Silence ~ Iona & Maja

Hendrik: Hendrik & Ivy ~ Life is a Dangerous Place

Aiko: Von Blut und Einsamkeit | Aiko & Kanade |~{Freeplay }~

Ruyjin: ~ Moka und Ruyjin ~ || Rückkehr ins Gleichgewicht: Moka, Ruyjin und das Erbe der Nacht.

Sylvia: Kiran & Sylvia ~ Monster In The Night

Gabriel: Howling to the moon | Gabriel & Elly | Freeplay


2 Monate inaktiv

Sebastian: The first Meeting... [Gruppe]

Faye: Pastplay → „Where Loneliness Meets Magic" ~ Destina & Faye

Nora: Nora & Elly ~ Strong Women often got Secrets to keep. And they keep them good...

Jason: Londoner Institut

Phoenix: Im Dschungel von Yavin IV

Hope: Seeufer & Steg der Salvatore Boarding School

Max: Cassie's Loft


Bei Fragen oder Anmerkungen zur Blacklist, wendet euch bitte ausschlieslich per PN an deren Erstellerin!

 

Cool-Text-407444730123128.png

Selena1.gif    Selena.gif

The predator wants your silence. It feeds their power, entitlement, and they want it to feed your shame.


 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.06.2026 21:58.

Kiran

36, Männlich

FSK 18 Hexenwesen neutral heterosexuell heteroromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 821

Re: Marseille, Frankreich

von Kiran am 05.06.2026 19:35

„Was deine Kinder angeht..." Er zuckte leicht mit den Schultern. „Natürlich werden sie ihre eigenen Erfahrungen machen. Sie werden Fehler machen, Entscheidungen treffen, die du vielleicht nicht verstehst, und ihren eigenen Weg finden. Aber wenn ich dich so reden höre, mache ich mir ehrlich gesagt mehr Sorgen darum, dass du dir zu viele Gedanken machst als darum, dass sie die falschen Werte lernen." kurz wirkte er nachdenklich. "Wie er könnten sie werden, wenn sie viel von ihm abschauen...aber wenn du sagst, dass ihm wohl seine Kinder egal sind und sie ihn nicht sehen, besteht die Chance nicht." er hatte keine zweifeln, dass ihre Kinder vermutlich gut aufwachsen werden. So wie er sie wahr genommen und kennen gelernt hatte, konnte er sagen,dass sie eine gute Mutter war und sich wirklich Mühe gab. „Man merkt ziemlich schnell, dass sie dir wichtig sind. Und meistens sind genau das die Eltern, die schon mehr richtig machen, als sie selbst glauben."
Oben angekommen genossen sie erstmal die Aussicht von oben. "Ich weiß genau, was du meinst", fuhr er nach einem Moment fort. „Die meisten Menschen rennen von Aufgabe zu Aufgabe, von Termin zu Termin und merken gar nicht mehr, wann sie zuletzt einfach nur existiert haben. Ohne etwas leisten zu müssen. Ohne Erwartungen erfüllen zu müssen." kurz schloss er für einen Moment die Augen und lies den Wind durch sein Haar und Gesicht streifen. Danach öffnete er entspannt wieder die Augen. „Vielleicht brauchen wir solche Orte genau deshalb. Nicht um vor dem Alltag wegzulaufen, sondern um uns daran zu erinnern, dass der Alltag nicht alles ist." in seinen Augen war es dann doch wichtig gewesen zwischendurch sich zu erinnern, dass es mehr da draußen gab. Und das empfand er schon als schwierig aber er nahm es sich vor.
Für einen kurzen Moment war Kiran tatsächlich überrascht. Nicht wegen des Kusses selbst, sondern weil er so unerwartet gekommen war. Seine Augen wanderten zu Cleo hinüber, die plötzlich den Blick senkte und wirkte, als hätte sie gerade einen folgenschweren Fehler begangen. Doch ein Fehler war es gewies nicht. So eine "Nähe" hatte er schon eine Weile nicht mehr gehabt und er hatte schon fast vergessen, dass selbst ein Kuss auf die Wange beinahme wie Balsam auf der Seele war. Es tat gut. „Du musst dich nicht entschuldigen." sagte er dann mit einem ehrlich Blick und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Seine Stimme blieb ruhig und warm, frei von Vorwurf oder Irritation. Er richtete sich etwas auf und lehnte sich anschließend wieder entspannt gegen das Geländer. "Es war schön." sagte er dann einfach Wahrheitsgemäß nüchtern und sah auf die Stadt.

 
KIRAN LANCASTER

   

Everybody's got a dark side Do you love me? Can you love mine? Nobody's a picture perfect.
But we're worth it. You know that we're worth it. Will you love me? Even with my dark side?
Don't run away. Don't run away
Just tell me that you will stay. Promise me you will stay
Don't run away. Don't run away
Just promise me you will stay. Promise me you will stay

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.06.2026 20:10.

Cleo

39, Weiblich

FSK 18 Hexenwesen Anderes Wesen neutral demisexuell Librafeminin demiromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 86

Re: Marseille, Frankreich

von Cleo am 03.06.2026 22:57

Nach seinen Worten wirkte Cleo erstmal ziemlich nachdenklich. Natürlich machte es Sinn was er gesagt hatte aber dennoch war sie nicht sicher, ob es tatsächlich so einfach war. „Ja die beiden Leben bei mir und er hat mittlerweile kein Umgangsrecht mehr - da er es ohnehin nie wahrgenommen hat - es ist dennoch möglich, daß seine Gene oder auch die Trennung sie im Nachhinein beeinflussen werden." Die Persönlichkeit war natürlich nicht unbedingt etwas das man Vererben könnte aber man konnte ja nie wissen, ob wirklich alles über die Vererbungslehrer schon bekannt war. Gut, eventuell machte sie sich da auch einfach viel zu viele Gedanken aber Cleo war eben eine besorgte und sehr bemühte Mutter. 

Nachdem beide den Aufstieg hinter sich gebracht hatten, schloss die Psychologin ihre Augen und nahm die ganze Atmosphäre in sich auf. Als würde sie den Wind, die Ruhe, den Frieden und einfach alles für einen späteren Zeitpunkt speichern wollen. Wie eine Art von Glück im Glas - gut in den meisten von den Dingern waren einfach nur Süßigkeiten oder auch nichts aber da ging es wohl auch eher um die mentale Stärke oder Einstellung. „Der Aufstieg hat sich ganz eindeutig gelohnt, nicht nur wegen der Aussicht sondern auch weil es hier oben friedlich ist." Die Sorgen, die sie zuvor noch wegen ihrer Kinder gehabt hatte, waren in diesem Moment jedenfalls nicht mehr als ferne Schatten. Außerdem hatte sie Höhen schon immer sehr gemocht...
Kiran's Worte ließen sie unwillkürlich leicht lächeln und auch nicken, denn er hatte auf jeden Fall absolut Recht damit! „Ja, wir haben definitiv so eine Tendenz dazu, uns das Leben schwerer zu machen als es sein müsste. Allerdings kommt der Stress auch durch all die Erwartungen und den Druck von der Gesellschaft. Leistungsdruck im Job, Erwartungen vom Umfeld seien es ein Partner, Freunde oder Familie oder auch andere Sachen die aufkommen können.. es kann manchmal einfach nur ermüdend sein.", sagte sie nachdenklich und blickte dann zu der Stadt unter Ihnen. „Manchmal wünschte ich da wirklich ich könnte einfach an Orten wie diesen bleiben.. aber natürlich bin ich auch dankbar für alles was Ich erreicht habe. Dennoch kommen mir die Pausen vom Alltag manchmal zu kurz vor. Weißt Du was Ich meine?" Kurz lächelte sie dann fast entschuldigend und lachte etwas nervös. „Ich danke dir jedenfalls, für diesen Moment hier oben, diese kleine Pause." Sie gab ihm einen schnellen Kuss auf die Wange und zog sich dann wieder zurück. Sie wollte ihm schließlich nicht zu nahe treten und seine Grenzen überschreiten. „Entschuldige bitte...", murmelte sie klein laut und blickte dann zu Boden. Hoffte, ihn jetzt nicht verärgert und verscheucht zu haben...

cooltext473617061489917.png
      

You don't have to be positive all the time. It's perfectly okay to feel sad, angry, annoyed, frustrated, scared and anxious. Having feelings doesn't make you a negative person. It makes you human!

Quellen: Tumblr | Tumblr | Tumblr | Tumblr.| TumblrTumblr

Antworten

Tara

24, Weiblich

FSK 18 Gott Mensch flexibel pansexuell Non-Binary noviromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 33

Re: New York [USA]

von Tara am 02.06.2026 12:07

(Ich hab dann endlich auch mal deine Antwort geschafft - meine Motivation & Kreativität sind echt launisch derzeit  Deshalb ist die Antwort auch so kurz geraten. Sorry dafür )


Seine Äußerung über ihren Namen ließ Tara kurz etwas überrascht Blinzeln. Es klang wie eine Festellung obwohl er das nicht wissen konnte und doch.. es war wieder etwas seltsam aber nicht unangenehm. „Nun.. ob die Sterne in Syrien wirklich näher sind aber die Nächte sind tatsächlich klarer." So wirkte es jedenfalls oder hatte es gewirkt, bevor der Krieg gekommen war und soviel Staub und auch die Gemüter aufgewirbelt hatte. Zwar erinnerte sie sich kaum noch an ihre Heimat aber an die Sterne konnte sie sich noch erinnern. An die klaren Nächte in denen die funkelnden Sterne so nah auf sie gewirkt hatten. Alles noch unbeschwert gewesen war, vor der Flucht und dem ersten und größten Verlust ihres Lebens...
Energisch schüttelte sie den Gedanken und die Bilder der schmerzhaften Erinnerungen ab und konzentrierte sich stattdessen auf Lias Gesicht und auch auf seine Antwort. Immerhin hatte sie ja wissen wollen was es mit den langen Öffnungszeiten auf sich hatte und vielleicht wäre die Antwort ja noch sehr interessant für sie. Seine Wortwahl auf jeden Fall, sprach die Brünette durchaus an. Den Teil von ihr jedenfalls, der wegen einem Gefühl und einer Art innerem Drang nach New York City genommen war. Als hätte sie herkommen MÜSSEN auch wenn sie sich nicht erklären konnte, woher dieses Gefühl gekommen war und was es genau zu bedeuten hatte...
„Hmm.. das klingt auf jeden Fall sehr interessant. Besonders weil ich für meine Leben gern singe aber auch die Atmosphäre die Du beschreibst, gefällt mir sehr." Es war als würde Tara einfach ihre Gedanken über ihre Lippen kommen lassen. Ungefiltert und fast unbewusst, genau wie die ihn immer noch ganz selbstverständlich duzte auch wenn er sie weiterhin siezte. „Vielleicht bin ich deshalb hierher gereist, weil auch ich auf der Suche nach etwas bin. Obwohl ich nicht in Worte fassen kann was es sein könnte." In gewisser Weise standen die Fragen die er stellte auch im Kontrast dazu, daß er sie weiterhin siezte denn die Fragen erschienen ihr zu direkt und zu neugierig dafür. „Ja ich bin in die Stadt gekommen gestern und ich wohne in einer Art Hostel in dem meistens Backpacker absteigen. Nicht das ich etwas gegen Backpacker hätte, den meistens da fühle ich mich auch wie eine Reisende. Nur das ich nirgendwo wirklich ankomme, weil ich sehr oft nicht lange bleiben kann." Tara sah kein Problem darin, seine Frage ehrlich zu beantworten - obwohl sie es meistens nicht direkt tat einfach aus ihrer natürlich gewordenen Wachsamkeit. Ein Leben auf der Flucht brachte so etwas einfach mit sich auch wenn sie es selbst nicht sehr schön fand aber ändern konnte sie es ja dennoch nicht. Es stand leider nicht in ihrer Macht...

cooltext490072933915251.png

    

Those who have survived the unthinkable are also those who know how to create a better world - because it's ended for us before.


Quellen: Tumblr | TumblrTumblr

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2026 12:08.

Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 94

Re: Starkville

von Zeynep am 17.05.2026 21:31

Zeynep musste unter ihrer Maske unwillkürlich grinsen. Natürlich konnte man das Grinsen selbst nicht sehen, aber zumindest an ihren Augen erkennen. "Muss es ein Keyboard sein oder geht auch irgendeni anderes Intstrument? Eine Gitarre oder Flöte oder so?", fragte sie, nahm sich einen leeren Rucksack und zog sich diesen über. Immerhin bräuchten sie etwas, wo sie ögliche neue gefundene Spiele-Schätze jedweder Art würden verstauen können. 
Gemeinsam verließen sie das Haus, in welchem sich Zeynep jetzt schon so lange Zeit niedergelassen hatte und betraten die leere verlassene Straße. Gewohnheitsmäßig sah sich Zeynep erst einmal um, ob sie nciht doch irgendwo einen Zombie erkennen konnte - man wusste ja nie. Ihre Waffe (zwei scharfe Messer und eine Knarre) hatte sie natürlich in ihrem Gürtel stecken. Dieser tage dürfte man nie unvorberietet umherziehen. 
"Wollen wir es erstmal da versuchen?", schlug Zeynep vor und deutete auf das erstbeste Haus. Es war schon eine ganze Weile her, dass sie die Häsuer durchsucht hatte - und damals hatte sie natürlich nciht auf solche Dinge wie Brettspiele oder Musikinstrumente geachtet. Damals war es nur um Essen, Trinken und Waffen gegangen. Alles, was einem beim Überleben half. 
Und Zigaretten natürlich. Scheiß-Sucht. 
Sie öffneten die Tür, die schon lange aufgebrochen war und betraten den Flur. Möbel waren umgestürzt, es war dreckig, roch vermodert. Fast normal heutzutage. 
"Ich schau nach was es oben gibt und du schaust hier unten?", schlug Zeynep vor und strich sich ein paar schwarze HAarsträhnen aus dem Desicht. Ein Friseur fehlte ihr im Übrigen auch in dieser Welt. 

Zeynep_Signatur.png
Quellen: Lo-Fi | Instagram

Antworten

Kiran

36, Männlich

FSK 18 Hexenwesen neutral heterosexuell heteroromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 821

Re: Marseille, Frankreich

von Kiran am 09.05.2026 23:11

Er sah einen Moment zu ihr hin. "Sie leben doch bei dir oder nicht? Wenn du ihnen die wichtigen Dingen im Leben beibringst und wie sie sich verhalten müssen und gewissen Situationen, dann werden die schon das auch so wiedergeben. Wobei die Persönlichkeit immer einzigartig bleiben wird aber solange sie die selbe Werte teilen...hast du wohl nichts zu befürchten." gut, er wusste nicht wie ihr Ex-Mann war oder er kannte sie auch nicht genug um zu wissen was für Werte sie teilte aber die Kinder sahen anständig aus und würden schon das Richtige machen.
Kiran ließ den Blick noch einen Moment über die Dächer der Stadt wandern, über die warmen Lichter, die sich langsam wie ein ruhiges Meer bis zum Horizont zogen. Der Wind hier oben war kühler, angenehmer, und trug nur noch entfernt das dumpfe Leben der Straßen zu ihnen herauf. Bei ihren Worten glitt sein Blick schließlich wieder zu Cleo hinüber. Das Funkeln in ihren Augen entging ihm nicht. Ein leises, fast zufriedenes Schmunzeln erschien auf seinen Lippen. „Gut", meinte er ruhig. „Dann hat sich der Aufstieg wenigstens gelohnt." sagte er entspannt.
Er stützte die Unterarme locker auf das Geländer. „Ich glaube, genau deswegen mag ich solche Orte", sagte er nach einem kleinen Augenblick. „Hier oben wirkt alles irgendwie... kleiner. Ruhiger. Als würde der ganze Lärm für eine Weile einfach verschwinden.Und sowas zwischendruch mal zu sehen oder eben diesen Abstand zu gewissen ist im Alltag an sich wichtig." Seine Augen wanderten wieder hinaus in die Ferne. Kurz strich er sich mit den Fingern über den Nacken, ehe er leise ausatmete. „Und irgendwie erinnert einen so eine Aussicht daran, dass es eben doch noch mehr gibt als diesen ganzen Stress, den Menschen ständig um sich herum aufbauen." es war aber auch allgemein schön zu sehen wie die Städte von oben aussahen. Man konnte schon einige Unterschiede sehen, z.B. wie die Straßen verliefen, die Häuser gebaut wurden, wie die Dachformen waren, wo die Zentren sind, wo die Menschen eher sind, usw.

 
KIRAN LANCASTER

   

Everybody's got a dark side Do you love me? Can you love mine? Nobody's a picture perfect.
But we're worth it. You know that we're worth it. Will you love me? Even with my dark side?
Don't run away. Don't run away
Just tell me that you will stay. Promise me you will stay
Don't run away. Don't run away
Just promise me you will stay. Promise me you will stay

Antworten

Gabriel

25, Männlich

FSK 18 Werwolf gut bisexuell Profi erfunden Teen Wolf

Beiträge: 81

Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...

von Gabriel am 07.05.2026 20:28

Gabriel beobachtete die Latina einen Moment nachdenklich. Er war noch nie ein Fan von schmerzen gewesen (aber wer war das auch schon). Allerdings war es nicht wirklich das, was ihn zurückhielt. Nachdem ihm klar geworden ist, was in den Wäldern passiert war konnte er nur noch daran denken, dass er auch so werden könnte. Das er auch einfach durchdrehen und andere anfallen und gar töten konnte. Und allein den Gedanken daran, diese Fähigkeit zu besitzen, lähmte den Highschool Lehrer geradezu. Niemand sollte in der Lage sein, andere Leute einfach zu zerfetzen.
„Weh tun wäre wohl noch die beste Variante.", nuschelte der Dunkelhaarige daher und schüttelte den Kopf. Er könnte nicht mit sich leben, wenn er jemanden töten würde. Und deshalb hatte er schon immer seine Verwandlungen verhindern wollen. Er durfte nicht einmal die Möglichkeit bieten. Er musste sich jederzeit unter Kontrolle haben. Immer. Jederzeit. Vielleicht machte er deshalb auch den Eindruck, als wäre er grundsätzlich unentspannt.
Gabriel konnte sich wieder etwas beruhigen als die Latina anmerkte, sie würde mit ihm keine Verwandlungen vornehmen, sondern die Grundlagen für ein Verteidigungstraining legen. Gut. Damit konnte er leben. Auch wenn er hoffte, erst gar nicht in die Lage zu kommen, dass er sich verteidigen musste.
„Nein, Verteidigungstraining ist gut.", beantwortete Gabriel die Frage der anderen Wölfin und machte sich mit ihr zugleich ans Training. Und damit verbrachten sie auch den restlichen Nachmittag. Und die nächsten Nachmittage. Gabriel fiel nach einer Trainingseinheit mit Laila am Ende des Tages immer tot müde ins Bett und glitt dankbarerweise in einen Traumlosen Schlaf. Nach einer Weile gewann der Lehrer sogar ein wenig Selbstbewusstsein. Vielleicht, nur vielleicht, konnte er das ganze überstehen. Es scheint also so, als hätte ihm immer nur jemand gefehlt, mit dem er diese Bürde tragen konnte. Dieser Gedanke brachte ihn leicht zum Lächeln während er nach einem erneut langen Tag mit Laila wieder langsam ins Land der Träume weg glitt.

--> CUT

Gabriel "Gabe" Cooper
The Wolf
 ezgif-36e9707a735c2d.jpg  Gabriel2.jpg  Gabriel4.jpg  Gabriel5.jpg
 I threw myself to the woves, only to learn of the tenderness in their howl, and the loyalty in their blood

Antworten

Anastasija

23, Weiblich

FSK 18 Mensch gut pansexuell aroflux Polyamorie Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 40

Re: Boston [Amerika]

von Anastasija am 07.05.2026 17:03

Anas erster Impuls war sofort, ihren Sohn auf die Couch zu legen - sie wollte so wenig Probleme wie irgend möglich bereiten; doch als die Rede von mehreren Gästezimmer waren, taten sich neue Ideen in ihrem Kopf aus. In dem einen könnte sie dann arbeiten, während ihr Sohn im anderen schlief. Nach der Arbeit würde sie dann zu ihm ins Bett krabbeln und mit ihm kuscheln können... das war eigentlich keine allzu schlechte Idee. Außerdem... war ein Bett doch gemütlicher und ihr Sohn hatte nur das Beste vom Besten verdient. 
'Danke', formte Ana mit den Lippen und trug ihren Sohn vorsichtig in das nähere der beiden Gästezimmer. Es war hell und schön. Sanft legte sie Thomas in die Kissen, zog ihm die Hose aus und deckte ihn zu. Dann schloss sie die Vorhänge halb, damit eine Art sanftes Dämmerlicht im Zimmer herrschte, ehe sie ihrem Sohn noch einen Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn gab und leise wieder hinausging. 
Die Müdigkeit steckte ihr in den Knochen. Sie fühlte sich bis ans Äußerte erschöpft. Sie atmete einmal tief durch, dann ging sie den Gang zurück zu Sofia. Anastasija hatte ihre Arme ein wenig um sich selbst geschlungen, wie um sich irgendwie zu halten. Der plötzliche Weggang von Jonathan tat ihr tief in der Seele weh - noch etwas, was zu ihrer psychischen Erschöpfung beitrug - doch sie wollte sich nicht mit diesem Gefühl des Entsetzens, des Verlassenwerdens, der Angst, auseinandersetzen. Es war ihr zu bekannt aus ihrer Jugend. Sie wollte es nicht. Sie wollte es einfach nicht. 
Fast war sie froh, sich mit der Arbeit gleich ein wenig ablenken zu können.
"Ich weiß, ich... hab das heute schon tausend Mal gesagt, aber vielen Dank für alles.", sagte Ana mit leiser lieblicher Stimme. Ihre mittlerweile halbwegs getrockneten hellblonden Haare hingen ihr wirr ums Gesicht. "Und es ist wirklich in Ordnung, dass wir hierbleiben?" Bei Jonathan hatte sie gewusst, dass alles gut war. Sie war ja quasi mit ihm zusammengewesen (und er hatte ja auch ihren Körper verkauft, also war es für sie beide Profit gewesen), doch Sofia konnte sie dahingehend noch nicht einschätzen... sie wollte sich ihr nicht aufdrängen. sie hatte halt nur nicht gewusst, wo sonst hin... vor allem wegen Thomas (sie selbst hätte sich notfalls auch einfach auf der Straße verdingen können).

Anastasija_Signatur.png
Quellen: WallpaperCave | Telegra.ph | Collider | Pinterest

Antworten

Nora

-, Weiblich

FSK 18 Vampir flexibel bisexuell Profi erfunden Teen Wolf

Beiträge: 90

Tagebuch von Eleanora Hawthorne

von Nora am 06.05.2026 16:39

25.11.1864

Nora stieß ein Wimmern aus, als Mary die Hausdienerin ihr Korsett enger zog. „Atmen Sie aus Miss!", forderte das Mädchen sie auf, um noch ein paar Zentimeter Umfang zu reduzieren. Damit ja niemand mitbekam was darunter lag. Es war sechs Wochen her, dass Nora ein Kind geboren hatte. Sechs Wochen, in denen Nora weinte und flehte ihre Tochter sehen zu können. Doch ihr Vater blieb hart, wie er es immer war. Hart und unbarmherzig. Man wurde kein Mogul der Textilindustrie, wenn man Mitleid hatte. Regelmäßig verloren Arbeiter in den Fabriken ihres Vaters ihr Leben oder wurden von den großen Webstühlen verstümmelt. James Hawthorne verzog keine Miene, wenn er die bettelnden und weinenden Menschen vor die Türe setzte. Sobald die Arbeiter unbrauchbar wurden, warf er sie weg wie den Abfall für die er sie hielt. Einmal hatte eine Mutter vor ihm gekniet. Die Hand ihres kleinen Sohnes war von einem Schützen zertrümmert worden. Er würde sie wohl verlieren, sie brauchte Geld für den Arzt. Noras Vater hatte die arme Mutter bloß in den Schlamm der Londoner Gosse gestoßen, dort wo sie einer Meinung nach hingehörte.
Nora sah durch den Spiegel dabei zu, wie Mary nun endlich ihre Folter beendete und das Kleid schloss. Für einen Augenblick hatte die junge Frau das Gefühl ohnmächtig zu werden. Das war sogar in Mode. Frauen sollten möglichst kränklich und schwach wirken. Vielleicht war Nora deswegen nun in dieser Lage. Die letzten Monate hatte James Hawthorne seine Tochter vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt. Schwindsucht hatte man erzählt. Niemand sollte erfahren, dass die junge Erbin ein uneheliches Kind trug. Doch der Schwindsucht wohnte etwas Romantisches inne. Frauen schminkten sich gewollt blass, um diesen kränklichen Ausdruck zu bekommen und ihre Korsetts wurden eng geschnürt. Für ein hageres Aussehen und den ein oder anderen dramatischen Fall in Ohnmacht. Wie Nora all dies verabscheute. Noch mehr verabscheute sie den Mann, dem sie heute vorgestellt werden sollte, auch wenn sie ihm noch nie zuvor begegnet war. Rupert Fairchild war ein alter Mann. Älter noch als Noras Vater. Doch er war reich, besaß eine Spinnerei und James Hawthorne versprach sich ein außergewöhnliches Geschäft. Und Nora war die Ware. Sie sollte den alten Mann heiraten. Wie sie ihn hasste.
Früher konnte Nora noch die Heiratsbemühungen ihres Vaters ausschlagen. Sie erfand eine ungebührliche Berührung, sagte der Kandidat hätte sie lüstern angesehen und schon war der Mann für ihren Vater nicht mehr von Ehre und kam damit nicht mehr in Frage. Doch das war, als James Hawthorne sich noch herzlich wenig für seine Tochter interessiert hatte. Manchmal war sie ihrem Vater wochenlang nicht begegnet. Sie war schließlich eine Frau und damit unter seiner Würde. Doch dann wurde Nora schwanger und irgendwann hatte kein Korsett mehr die Rundungen verstecken können. Ihr Vater war außer sich gewesen. Nora hatte geglaubt er würde ihr eigenhändig das Kind aus dem Leib prügeln. Doch nach einigen Schlägen ließ er sie einfach liegen und sah sie an wie die Schande, die sie war. Danach wurde sie eingesperrt und nur noch Mary durfte zu ihr. Natürlich hatte sie auf die Bibel geschworen nichts zu verraten. Nora hätte es ihr auch nicht geraten. James Hawthorne war ein Monster. Er würde Mary zweifelsohne etwas antun, wenn sie es tat. Nein, so dumm war Mary nicht.
„Lächeln Sie Miss Eleanora!", forderte Mary sie durch den Spiegel auf. „Sie werden Ihren Mann kennenlernen." Wie naiv sie doch war. Wie konnte Mary glauben irgendeine Frau würde sich darüber freuen? „Ich habe gehört er ist eine gute Partie. Er mag alt sein, doch er hat Geld und er ist die meiste Zeit des Jahres in Afrika und Indien unterwegs, um neue Verträge mit den Baumwollfarmern abzuschließen.", plauderte Mary aus dem Nähkästchen. Natürlich hatte sie sich Erkundigungen von den anderen Hausmädchen eingeholt. Die Bediensteten tratschten und das über Häuser hinweg.
„Ich will keinen Mann, der das halbe Jahr weg ist. Ich will gar keinen Mann!", widersprach Nora und schüttelte den Kopf. „Ich möchte frei sein." Mary sah sie verständnislos an. „Doch Ihr seid doch frei. Ihr müsst nichts weiter tun als ihm Erben zu schenken. Euch wird es immer gut ergehen." Vielleicht mochte die Vorstellung für jemanden wie Mary wie das Paradies erscheinen. Sie schrubbte die Böden, bis ihre Finger bluteten und schlief in einer winzigen Kammer, doch für Nora hörte sich diese Zukunft an wie die reinste Hölle. Vielleicht sollte sie sich von einem der oberen Zimmern stürzen. Doch wahrscheinlich waren sie nicht hoch genug. Wenn Nora auf eine Sache verzichten konnte, dann als Krüppel zu leben. Selbst dann würde ihr Vater sicher jemanden finden der sie noch zur Frau nahm. Solange sie noch Kinder schenken konnte, und das hatte sie schließlich mit ihrem Bastard bewiesen.
Die Türe wurde geöffnet, ohne zu klopfen. Nur ein eine Person wagte es Noras Schlafgemächer einfach so zu betreten. Mit kühler Miene drehte sich die junge Frau zu ihrem Vater um. Er begrüßte sie nicht, sah sie einfach nur an. Als wäre sie eine Ware, die er verkaufen wollte und er schätze ab, wie viel er verlangen konnte. Unwillkürlich wich Nora zurück, als James Hawthorne nach ihrer Wange griff. Mit dem Daumen wischte er über das Rouge, das Mary aufgetragen hatte.
„Mr. Fairchild mag es, wenn seine Frauen besonders blass aussehen.", sagte er an Mary gewandt, die sich sogleich verbeugte und einen Lappen nahm, um Nora den sanften Rosaton wieder zu entfernen. Seine Hand wanderte von ihrer Wange unter ihr Kinn und er zwang Nora ihn anzusehen.
„Enttäusche mich nicht Eleanora!", sagte er und seine Augen waren kalt und grausam. „Du hast bereits genug Schande über diese Familie gebracht!" Nora wollte seine Hand abschütteln, ihm sagen, dass er es war, der die Familie zugrunde richtete. Der dafür gesorgt hatte das ihre Mutter ihn nicht mehr ertrug, die lieber den Tod gewählt hatte als ihren Mann. Doch sie blieb stumm. Was hätte es auch gebracht? Ihre Schreie interessierten niemanden. Nicht mehr. Das Personal würde wegsehen und er dorthin schlagen, wo niemand es sah. Vielleicht war eine Hochzeit doch nicht so schlecht. Zumindest würde sie diesem Haushalt entfliehen.
Nora wusste nicht, was ihre Vater in ihrem Blick gesucht hatte, vielleicht war es die Hoffnungslosigkeit die sie erfüllte, doch er ließ endlich ihr Kinn los. Die junge Frau hatte das Bedürfnis sich zu waschen. Sich dort, wo er sie berührt hatte, so lange zu schruppen, bis es blutete.
„Mr. Fairchild wird in etwa einer halben Stunde hier sein. Sei dann vorzeigbar!" Damit ging er wieder und Nora war es Recht. Sie stieß die Luft aus, von der sie nicht bemerkt hatte, dass sie sie angehalten hatte. Mary versuchte ihr ein aufmunterndes Lächeln zu schenken, doch es sah falsch und verzerrt aus. Nora spürte, wie ihr die Tränen in die Augen schossen. „Nicht weinen Miss. Ihr verschmiert die Schminke!" Nora schluchzte und schüttelte den Kopf. „Lass mich allein!", wimmerte sie und stieß Marys Hände weg, die versuchte sie zu beruhigen. „Miss...", doch Nora machte eine wegwerfende Handbewegung. „Raus!", für einen kurzen Augenblick war ihre Stimme genauso kalt wie die ihres Vaters. Mary stolperte aus dem Raum. Noch bevor die Tür hinter ihr zufiel, sank Nora auf den Boden. Sie fühlte sich einsam und verlassen. Ihre Mutter, der einzige Mensch, der sie je geliebt hatte, war tot, ihr Kind fort oder schlimmeres und sie würde wie ein Schaf zur Schlachtbank geführt werden. Sie würde so enden wie ihre eigene Mutter. In einer lieblosen Ehe, als nichts mehr als eine Gebärmaschine. Nora hob den Kopf und wischte die Tränen weg. Nein, sie wollte nicht so enden wie ihre Mutter. Obgleich sie sie geliebt hatte, nein, Nora wollte ein anderes Leben. Und sie wollte leben. Sie würde nicht denselben Ausweg wählen wie ihre Mutter.
Hastig sah sich Nora im Raum um. Sie wusste sie hatte nur wenige Minuten, dann würde Mary wiederkommen oder gar ihr Vater. Nora warf einen Kissenbezug auf das Bett und warf alle Dinge, die wertvoll waren hinein. Ihr Handspiegel aus Silber, der Ring ihrer Großmutter, die kleine goldene Brosche. Sie überlegte noch ein Kleid mitzunehmen, doch zu großes Gepäck würde auffallen. Der Bezug mit den Schätzen war klein genug das sie ihn sich unter das Kleid stecken konnte. Dann überlegte sie. Sie konnte nicht einmal durch die Tür verschwinden. Ihr Vater hatte alle Ausgänge gesichert, nachdem er erfahren hatte, sie hatte sich über Wochen und Monate immer wieder rausgeschlichen. Sowieso würden die Bediensteten sie entdecken. Auch wenn die Meisten Nora mochten, so hatten sie doch mehr Angst vor ihrem Vater, als ihre Sympathie reichte.
Nora blickte zum Fenster. Ihr Zimmer befand sich im ersten Stock. Ein Fall würde sie verletzten, aber nicht töten. Die schmutzdurchtränkte Luft von London schlug ihr entgegen als sie das Fenster öffnete. Schornsteine pusteten schwarzen Ruß in die Luft, irgendwo hörte man das Hämmern unzähliger Maschinen und die Straßen waren erfüllt von Stimmgewirr. Selbst hier im gehobenen Teil von London trug der Wind all dies zu Noras Fenster. Sie atmete tief ein und schmeckte den Dreck auf der Zungenspitze. So schmeckte Freiheit. Ohne weiter darüber nachzudenken schwankte sie sich auf das Fensterbrett. Wenn sie es schaffte weit genug zu springen, konnte sie die Regenrinne an der Wand rechts von ihr erwischen. Wenn nicht, würde sie fallen. Nora biss sich auf die Lippen. Was war ihr ihre Freiheit wert? Entschlossen griff sie hinter sich und löste die Bänder ihre Korsetts. Sie musste sich bewegen können. Sie würde verschwinden und dann würde sie ihre Tochter suchen. Mit einem kleinen Schrei und dem Mut der Verzweiflung sprang Nora. Für einen kurzen Augenblick kam es ihr vor, als würde sie in der Luft stehen. Dann schlug sie gegen die Wand. Ihre Finger versuchten verzweifelt Halt zu finden. Sie spürte, wie ihre Haut riss und Blut ihre Handflächen entlang floss, dann bekam sie die Regenrinne zu fassen. Nora konnte nur mit großen Augen und wild klopfenden Herzen auf die Distanz blicken, die sie überwunden hatte.
„In Ordnung, in Ordnung.", flüsterte sie zu sich selbst und sah nach unten. Es war früher Abend. Die meisten Leute waren zuhause oder in der Kirche. Die Straßen waren leer und niemand dort, der nach oben blicken und Nora entdecken konnte. Nora stemmte ihre Füße gegen die Wand und begann sich langsam hinunter zu lassen. Immer einen Schritt nach dem anderen. Kurz musste sie schmunzeln als sie daran dachte wie ihr Vater sie erwischen würde. Sie war so voller Adrenalin, das sie keine Angst spürte. Es wäre sicher eine wirklich komische Situation, wenn er sie so sah. Vielleicht würde er sogar an einem Herzanfall sterben vor Schreck. Das war doch mal was. Dann berührten ihre Füße den Boden und Nora schickte ein stummes Dankesgebet Richtung Himmel. Sie verlor keine Zeit sich ihre Wunden anzusehen, sie wischte sich die blutigen Hände an dem hellblauen Kleid ab, das sie tragen sollte weil sie darin so unschuldig wirkte, und rannte.
Sie wusste nicht wohin sie rannte und um Grunde war es ihr auch egal, sie wollte einfach nur weg. Erst nach einigen Minuten, als sie noch immer niemanden hörte, der laut schreiend hinter ihr hergelaufen kam, wagte Nora es aufzuatmen. Sie lehnte sich an die nächste Wand und überlegte, was sie tun sollte. Sie hatte ein paar Stücke, die sie verkaufen konnte, doch was dann? London verlassen? Wo sollte sie hin? Zu Lord Pembroke? Er war der Vater ihrer Tochter. Doch er hatte schon lange vor der Geburt klar gemacht das er nicht an Nora oder gar einer Heirat interessiert war. Auch wenn Noras Familie reich war, so war sie nicht adelig. Jemanden wie Nora würde Pembroke nie zur Frau nehmen. Nein, es war nur Sex gewesen. Nora hatte ihrem Vater nichts davon erzählt. Soweit James Hawthorne wusste, war Nora zu diesen schandhaften Orgien gegangen und hatte keine Ahnung, wer der Vater war. Nun war es sowieso nicht mehr von Bedeutung. Nein, Nora würde nicht zum Pembroke gehen. Vielleicht würde er ihr sogar ein zwei Nächte auf seinem Anwesen gewähren und sie dann als verschmähte Geliebte rausschmeißen. Nora konnte auf Pembroke verzichten. Wie sie auf alle Männer verzichten konnte.
Sie ging weiter, auch wenn sie keinen Plan hatte. Doch nicht stehen bleiben, sonst würde man sie finden. Schon bald merkte sie, dass sie auffiel. Ihr Kleid war viel zu teuer, viel zu schön für diese Gegend. Die Gesichter der vorbeigehenden Menschen waren dreckig, von Staub bedeckt und gezeichnet von der schweren Fabrikarbeit. Selbst die Kinder hatten diesen Ausdruck im Gesicht, wie die Alten, die des Lebens überdrüssig waren. Nora hatte das Gefühl beobachtet zu werden. Da war dieses Kribbeln im Nacken, das ihre Haare aufstellen ließ. Doch als sie sich umblickte, sahen die Leute nur zu Boden, zu müde um sie eines zweiten Blickes zu würdigen. Mittlerweile war die Sonne untergegangen. Die ersten Laternen wurden entzündet. Nora wusste nicht wohin für die Nacht. Sie hatte nichts als ihre Kleider am Leib und die waren blutverschmiert. Verdammt, vielleicht hätte sie die Sache doch besser durchdenken sollen. Sie hätte Fairchild treffen und an einem anderen Tag verschwinden sollen. Inzwischen war ihre Flucht zweifelsohne aufgefallen. Wahrscheinlich rannten bereits Bedienstete durch die Straßen und versuchten sie zu finden. Nora versuchte nicht daran zu denken, was ihr Vater Mary antun würde.
Nora ging weiter und konnte das Gefühl beobachtet zu werden nicht abschütteln. War dort jemand? Dort in der aufkommenden Dunkelheit? Nora wusste es nicht. Plötzlich war sie von Angst erfüllt. Es war nicht die Angst, die sie vor ihrem Vater verspürte, dieses saure Gefühl, das ihre Eingeweide verätzte, nein, dies war Todesangst. Mit einem Mal rannte Nora. Sie konnte gar nicht sagen wovor oder warum. Sie wusste nur, sie musste fliehen. Etwas viel Schlimmeres als ihr jähzorniger Vater lauerte in der Finsternis. Nora ignorierte die Menschen auf der Straße, ihre erschrockenen Ausrufe, als die junge Frau an ihnen vorbeistolperte. Sie ignorierte ihren eigenen Atem, der stoßweise und abgehackt ging. Sie ignorierte ihr Blut, das wie im Fieber durch ihre Venen ran. Nora rannte, bis sie nicht mehr konnte. Dann rannte sie weiter.
Sie spürte wie die Finsternis nach ihr griff, wie sie versuchte sie in ihren Bann zu ziehen. Noras Füße stoppten. Warum wusste sie nicht. Sie wusste nur, sie hatte plötzlich keine Angst mehr. All ihr Kummer war wie weggeblasen. Als sie sich in der engen Gasse umdrehte, in der sie gelandet war, lächelte sie, als sie den Mann hinter sich erblickte.
Er war schön, der schönste Mann, den Nora je gesehen hatte. Männer waren so selten wirklich schön. Sein braunes Haar trug er offen, es fiel in sanften Wellen bis zu seinen Schultern. Seine dunklen Augen fuhren gierig über ihre Gestalt und blieben an dem Blut auf ihrem Kleid hängen. Er lächelte und entblößte spitze Zähne. Unter anderen Umständen wäre es Nora komisch vorgekommen, auch sein Aufzug. Er trug ein weißes Hemd, das bis zur Hälfte offenstand und eine bleiche makellose Brust offenbarte. Es wirkte beinah vulgär. Doch Nora fühlte sich wie in einer Art Trance und Jahre später würde sie begreifen das es genau das war. Sie lächelte, als er auf sie zukam und ihre Hand griff. Sanft küsste er ihren Handrücken und für einen kurzen Augenblick spürte sie Verlangen. Ob seines oder ihres wusste sie nicht.
„Was haben wir hier ma petite?", fragte er mit einer Stimme, die wie dunkler Samt klang. Er drehte ihre Hand und offenbarte die aufgeschlagene Fläche. „Mhm, so süß.", schnurrte er und Nora wollte zurückzucken, als er über das halb getrocknete Blut leckte, doch konnte es nicht. Was passierte hier? Sie spürte wie ihr Lächeln verblasste. Der Mann legte den Kopf schief, als hätte sie etwas furchtbar interessantes getan.
„Erstaunlich.", sagte er fast andächtig und dann lächelte er wieder. „Absolut erstaunlich." Nora merkte wie der Nebel sich in ihrem Inneren lichtete. Doch mit der Klarheit kam die Angst. Sie wollte schreien, wegrennen und nie wieder kommen. Gott, sie würde sogar wieder zu ihrem Vater kriechen, wenn es bedeutet dieser Mann würde von ihr ablassen. Nora wollte einfach nur in Sicherheit sein.
„Aber du wirst nie wieder in Sicherheit sein ma petite.", sagte er mit einem Lächeln und Nora wusste nicht, ob er ihre Gedanken gelesen oder ob sie gesprochen hatte, ohne es zu merken.
Plötzlich trat der Mann in das Licht. Seine Augen waren vollkommen schwarz und voller Hunger. Nora wollte etwas tun, irgendwas, doch sie konnte nicht. Sie konnte sich nicht bewegen. Der Mann öffnete den Mund, die Zähne blitzten auf und er schnellte nach vorne.
„Nun bist du mein!"

 

------

Mit einem Ruck schreckte Nora auf und blickte sich verwirrt um. Sie war in Beacon Hills in dem heruntergekommenen Motelzimmer, dass sie ihr Zuhause nannte. Sie fuhr sich über das Gesicht. Sonnenschein fiel durch die Vorhänge, doch erreichte Nora nicht. Es schien Mittag zu sein. Irgendwo hörte sie Kinder spielen. Verdammt. Vampire träumten nicht. Zumindest hatte es Nora noch nie zuvor. Was hatte das zu bedeuten? War es ein Traum oder eine Erinnerung? Nora hatte verdrängt, was an diesem Tag passiert war. Sie konnte sich nicht an das Gesicht ihres Angreifers erinnern. Bis jetzt.
Nora griff nach dem Notizbuch, das auf ihrem Nachttisch lag. Dann begann sie zu schreiben.

„25.11.1864 ..."

Eleanora 'Nora' Hawthorne
The vampire
554aabd86f7e9145e65271511ce0a695.jpg  7b480b3ef106c4c6aedb903aa5ed13ed.jpg  9f25c0ed11980bee09d7fdcf330953ff.jpg  ce6372ec7973cddca5b200faf2c977c0.jpg
Not heaven, not earth, not pain, not peace
we are the hunger that never ceased
And i do not miss the light
It never saw me right

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2026 16:42.
1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  1428  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite