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Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

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Re: Starkville

von Zeynep am 17.05.2026 21:31

Zeynep musste unter ihrer Maske unwillkürlich grinsen. Natürlich konnte man das Grinsen selbst nicht sehen, aber zumindest an ihren Augen erkennen. "Muss es ein Keyboard sein oder geht auch irgendeni anderes Intstrument? Eine Gitarre oder Flöte oder so?", fragte sie, nahm sich einen leeren Rucksack und zog sich diesen über. Immerhin bräuchten sie etwas, wo sie ögliche neue gefundene Spiele-Schätze jedweder Art würden verstauen können. 
Gemeinsam verließen sie das Haus, in welchem sich Zeynep jetzt schon so lange Zeit niedergelassen hatte und betraten die leere verlassene Straße. Gewohnheitsmäßig sah sich Zeynep erst einmal um, ob sie nciht doch irgendwo einen Zombie erkennen konnte - man wusste ja nie. Ihre Waffe (zwei scharfe Messer und eine Knarre) hatte sie natürlich in ihrem Gürtel stecken. Dieser tage dürfte man nie unvorberietet umherziehen. 
"Wollen wir es erstmal da versuchen?", schlug Zeynep vor und deutete auf das erstbeste Haus. Es war schon eine ganze Weile her, dass sie die Häsuer durchsucht hatte - und damals hatte sie natürlich nciht auf solche Dinge wie Brettspiele oder Musikinstrumente geachtet. Damals war es nur um Essen, Trinken und Waffen gegangen. Alles, was einem beim Überleben half. 
Und Zigaretten natürlich. Scheiß-Sucht. 
Sie öffneten die Tür, die schon lange aufgebrochen war und betraten den Flur. Möbel waren umgestürzt, es war dreckig, roch vermodert. Fast normal heutzutage. 
"Ich schau nach was es oben gibt und du schaust hier unten?", schlug Zeynep vor und strich sich ein paar schwarze HAarsträhnen aus dem Desicht. Ein Friseur fehlte ihr im Übrigen auch in dieser Welt. 

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Re: Zeynep & Jamie: Time Flies....

von Zeynep am 20.04.2026 17:45

Als Jamie den Club ansprach, schlich sich ein stolzes Grinsen auf Zeyneps Lippen. "Jep", bestätigte sie und strich mit einer Hand während sie gingen an der Wand entlang. Es war rau und kitzelte ihre Haut, weswegen sie nur nach Kurzem bereits wieder damit aufhörte. "Es ist mein ganzer Stolz. Mein Baby." sie wandte sichw eider Jamie zu. "Man muss sich natürlich in dem Business erstmal beweisen, vor allem als Frau. Aber inzwischen habe ich mir einen ganz guten Ruf erarbeitet." Nicht zuletzt, weil sie bekannt dafür war, ihre Tänzer und Tänzerinnen wirklich zu schützen und jeden der Ärger machte, hochkant rauszuwerfen - teilweise sogar wirklich sogar durch eigene Hand und nicht die ihrer Bodyguards. Dank ihres jahrelangen Box-Trainings, um ihre Aggressions-Probleme in den Griff zu bekommen, hatte sie einen ziemilch harten Punch und wusste sich zu wehren.
Was ihr bei ihren etlichen Ex-Freunden natürlich häufig trotzdem nichts genützt hatte. 
"Nebenbei bin ich übrigens auch noch Mentorin.", erzählte sie und verlangsamte ihren Schritt, als sie sich der tür näherten, welche sie zurück in den lauten stickigen Club führen würde. Sie blieb stehen und lehnte sich gegen die Wand. Hier im Gang war es doch bedeutend einfacher sich zu unterhalten als draußen. "In einer Selbsthilfegruppe für Leute mit Aggressionsproblemen. Also sollteste mal irgendwann welche kennenlernen, die so nen Problem habn und es angehen möchten, kannste sie ja auf die Seite schicken. Sie heißt: 'Selbsthilfeforum Häusliche Gewalt'."
Ihr selbst hatte es damals echt geholfen. Und es erfüllte sie, anderen dabei zu helfen, ebenfalls den Weg zu finden, um die innere Wut und Aggression anderswo loszuwerden... und nicht an Wänden, Tieren oder geliebten Menschen. Viele hatten kein Verständnis dafür... aber wie sollte man auch, wenn man es nie selbst erlebt hatte? Nie selbst da drin gesteckt hatte? Das war etwas, was man kaum einem Außenstehenden richtig vermitteln konnte.

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Re: Zeynep & Jamie: Time Flies....

von Zeynep am 07.02.2026 15:27

Jamie! Nein, an den Namen hatte sie sich beim Besten Willen nicht mehr erinnern können. Aber so war das deben mit dem Gedächtnis, oder? Es war ein Sieb und insbesondere in jener Zeit gab es zu viel, was sie gerne vergessen hätte oder vergessen wollte. Da waren die Löcher von dem Gedächtnis-Sieb gleich noch größer. Jedenfalls war das ihre Vermutung. "Schön dich wiederzusehen Jamie!", sagte sie, in dem Versuch, es sieh nich zu sehr anmerken zu lassen, dass selbst mit dem Namen sie nicht darauf gekommen wäre, ohne aber direk tzu lügen. Dinge umschreiben, darin war sie ebenfalls schon immer ziemlich gut gewesen. Was ihr bei ihrem Varter natürlich selten wirklich etwas genützt hatte. Eher hatte es noch mehr Prügel gegeben, wenn sie versucht hatte, sich aus einer offensichtlichen Sache irgendwie rausreden zu wollen-  wie bspw. beim Rauchen. 
Jedenfalls hatte sie Jamies Toiletten-Problem zur Notiz genommen und ohne viel Widerrede zuzulassen, beschlossen, ihm dabei zu helfen. Nachdem er in der privaten Toilette hinter den Kulissen welche eigentlich für sie selbst oder ihre Tänzer und Tänzerinnen bestimmt waren, verschwunden war, lehnte sich die Club-Besitzerin gegen eine hell gestrichene Wand und legte den Kopf in den Nacken. Immer wieder faszinierend was für eins eltsames gefühl es hinterließ, wenn man derart unverhofft zurück in seine Vergangenheit geschmissen wurde. Damals waren es echt noch andere Zeiten gewesen - und sie ein anderer Mensch. Ein ganz anderer. Sie war stolz darauf, ihre Aggressionsprobleme inzwischen im Größten Teil im Griff zu haben. Ihr Vater war schon seit vielen Jahren tot, sie hatte sich mit dem Club hier etwas eigenes aufgebaut, etwas auf dass sie stolz war - auch wenn es von der Mafia finanziert worden war. Nichtsdestotrotz leitete sie es, und sie machte das gut - nicht jeder konnte sowas. 
Nach kurzer Zeit trat Jamie zurück durch die Tür und Zeynep richtete sich auf. Mit langsamen Schritten begann sie, ihn durch den Gang wieder zurückzuführen. "Immer noch so verschlossen wie damals, hm?", brach sie schließlich die Stille, nachdem sie etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt hatten. "Hat sich wohl nicht viel geändert."

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Re: Starkville

von Zeynep am 23.01.2026 21:53

Immer noch war Zeynep vollkommen hin und weg von dem Geschenk, dass sie erhalten hatte. Diesem kostbaren, kostbaren Geschenk, welches in der neuen Welt ein so rares und seltenes Gut geworden war. Nachdenklich strich sie mit den Fingern an den Kanten der Zigarettenpackung entlang, während sie die erste Kippe seit Ewigkeiten rauchte. Sie musste versuchen, sparsam damit umzugehen. Das war echt nicht ihre Stärke, aber sie wollte morgen nicht schon wieder ohne dastehen. Eine täglich? Nein, keine Chance. Das würde sie nicht hinkriegen. Aber vielleicht würde sie es schaffen, wenigstens eine Woche lang mit der vollen Packung auszukommen? Ja... das könnte sie versuchen. Es war ein Geschenk des Himmels und sie würde es gut und umsichtig nutzen. Dazu war sie fest entschlossen. 
Sie rauchte langsam und genüsslich die Kippe zu Ende, ehe sie diesen dann in einem Aschenbecher auf der Fensterbank ausdrückte. Dann kehrte sie zu Adria zurück, um sich nun ebenfalls dem Frühstück zu widmen. Fuck, wie sie das englische Breakfast von früher vermisste. 
Nachdem sie fertig waren, stand Zeynep auf, nahm ohne etwas zu sagen Adrias leeren Teller und ihren eigenen und brachte sie in die Küche. Sie tränkte ein recht schmutziges Tuch mit einem winzigen Schlücken Wasser aus einer Flasche (das sammelte sie in einem Bach in der Nähe) und begann damit die Teller mehr oder minder trocken zu reiben. Ne andere Möglichkeit gab es halt kaum noch. 
Als das erledigt war, zog sie ihre schwarze Maske aus der Tasche, um sich diese vor das Gesicht zu hängen. Dann wandte sie sich zu Adria um. "Also... wollen wir auf Brettspiel-Jagd gehen?", fragte sie und in ihren Augen war ein Blitzen zu erkennen, das dort schon seit sehr langer Zeit nicht mehr zu sehen gewesen war.

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Re: Starkville

von Zeynep am 07.12.2025 21:13

Zeynep hörte den nüchternen Tonfall sofort und wusste ihn auch sofort zu interpretieren. Sie mochte einen Strip-Club geführt haben und dort immer als toughe und scheinbar unnahbare Führerin des Clubs aufgetreten zu sein, doch an für sich war sie eine sehr empathische Seele mit einem hohen Maß an sozialer Intelligenz. Sie konnte sich in Menschen reinversetzen, sie verstehen und ihre Emotionen häufig lesen und interpretieren wie ein offenes Buch. Das hatte ihr oft geholfen die Arschlöcher in ihrem Club zu identifizieren, noch bevor sie wirklich übergriffig wurden. Meist hatte ihre Intuition immer Recht behalten. Außer in Beziehungen. Da hatte sie einfach einen Schuss weg. Oder vielleicht nannte es sich auch einfach Trauma.
Auf Adrias Zurückhaltung bezüglich ihres Freundes sagte Zeynep nichts. Sie wollte sie nicht pushen oder bedrängen. Sie war froh endlich wieder eine menschliche Seele zu haben, mit der sie sprechen konnte. da würde sie sie nicht direkt wieder vergraulen nur weil sie in irgendeiner Art und Weise grob war. "Danke.", sagte Zeynep mit einem schiefen Lächeln, als Adria das Angebot sich mal auszukotzen wenn es nötig war, erwiderte. Vielleicht würde sie das sogar - irgendwann. Wenn der Gedanke an Diego und dass sie es nicht mal in einer beschissenen Apokalypse geschafft hatte jemanden bei sich zu behalten, nicht mehr ganz so scheiße wehtat.
Zeynep machte das Frühstück und Adria verschwand kurz. Und dann kam etwas in ihrem Blickwinkel, mit dem die Türkisch-Stämmige als Letztes gerechnet hätte. Ihre Augen wurden groß.
"Was zur..."Sie ließ sofort alles Stehen und Liegen und griff nach der Zigaretten-Packung. "Wo hast du die denn her??" Fassungslos starrte sie Adria an - und dann, nahm sie sie kurzerhand fest und ehrlich in den Arm. "Meine Lebensretterin ey, wirklich." Sie ließ ihre Freundin  wieder los und öffnete die Packung. Sie war voll. Das Verlangen war verdammt groß. Sie sah zum Frühstück, dass größtenteils fertig war. Sie zögerte. Aber Beherrschung... hatte noch nie zwingend zu ihren Stärken gehört. Sie zog sich eine Kippe heraus, steckte sie sich zwischen die Lippen und verschwand jetzt selbst schnell ins Schlafzimmer, um sich ein Feuerzeug zu holen. Ohne noch eine weitere Sekunde zu zögern zündete sie sich den Stängel an und nahm einen tiefen Zug. Der Rauch drang in ihre Lungen wie ein alter Freund. Kurz legte Zeynep den Kopf in den Nacken und seufzte. Scheiße tat das gut... Sie rauchte noch zwei bis drei Züge, ehe sie in die Küche zurückkehrte - darauf achtend, den Rauch nicht in Adrias Richung zu pusten. Sie hätte ja auch draußen geraucht oder ein Fenster geöffnet, aber dank der Vulkan-Asche war die Luft draußen noch schlechter.
Sie setzte sich an den Tisch zum Frühstück. "Klingt nach nem Plan. Zumindest ein bisschen Realität versuchen.", nickte Zeynep zur Brettspieljagt. Ihre Stimme war rauchig. Sie nahm noch einen Zug. "Scheiße, du glaubst gar nicht wie gut das tut. Danke. Ernsthaft."

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Re: Starkville

von Zeynep am 14.10.2025 20:05

Unwillkürlich musste Zeynep lachen, als Adria vorschlug, nachts anstelle des Schlafes einfach Brettspiele zu spielen. "Wär ich voll dabei.", sagte sie und nickte. "Wenn der Körper dann nicht irgendwann einfach vor Erschöpfung umkippen würde." Sie trank noch etwas Wasser, wünschte sich, dass es eine Zigarette wäre und seufzte dann. 
"Tut mir leid. Also wegen deines Schlafes. Aber vielleicht finden wir deinen Freund ja und es wird wieder was zwischen euch." Bei sich selbst hatte sie das aufgegeben. Dann zuckte sie mit den Schultern. "Mein Schlaf vor der Apokalypse war auch nie sonderlich beneidenswert. Ich hatte zwar keine Alpträume, aber Energy sei dank auch nie mehr als vier Stunden Schlaf." Sie lachte rau und schüttelte dann den Kopf. "Aber vielleicht hilft mir das ja jetzt sogar. dass ich weiß, wie man mit Schlafmangel umgeht."
Sie betrachtete Adria mit einem Blick. "Ey... ich bin immer für dich da. In dieser Welt ist es umso wichtiger jemanden an seiner Seite zu haben, dem man vertrauen kann, also..." Sie zuckte mit den Schultern und hoffte, dass Adria das unausgesprochene Angebot, sich auszusprechen, wenn sie es brauchte, verstand.
Sie began, Frühstück zu machen und fügte dann - um das Thema wiedet etwas aufzulockern - hinzu: "Und Brettspiele werden wir hier definitiv finden. Bin mir ziemlich sicher, dass die bei den Plünderungen nicht mit eingesackt wurden." Vielleicht sollten sie wirklich einfach etwas Spielen - und für kurze Zeit so tun, als wäre die Welt noch ganz normal. 

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Re: Starkville

von Zeynep am 10.09.2025 13:26

Zeynep schlief unruhig, wie immer. Immer wieder schreckte sie auf, wälzte sich auf dann auf die andere Seite, nur um sich nach einer halben Stunde mir rasendem Herzen und kaltem Schweiß auf der Haut wieder zurückzudrehen. Es war immer das gleiche: die sie verfolgenden Zombie-Horden. Mal war Diego darunter, mal ihre ehemaligen Tänzer und Tänzerinnen, mal ihre Familie. es war immer schlimm und es wurde nicht besser. Sie träumte von wiederauferstehenden Leichen, vom Vulkanausbruch, davon, wie die Dunkelheit sich alle snahm und nichts als Tod und Leid zurückließ. 
Aufwachen war nicht viel angenehmer. Dann kam immer die Gewissheit, dass sie diesen Alptraum im Moment ihr Leben nannte. Und auch den rest ihres Lebens noch ihr Leben nennen würde. Warum genau musste sie ausgerechnet zum Zeitpunkt der beschissenen Apokalypse leben??
Irgendwann machte es schlichtweg keinen Sinn mehr. Getrieben von der sie ständig begleitenden Unruhe stand sie auf und tigerte in die Küche. Sie sah Adria mit ihren zerzausten Haaren an der Theke stehen - sie war auch eben erst aufgestanden. Zeynep hatte sie gehört. Es juckte sie in den Fingern, sich eine Zigarette anzuzünden, aber es gab keine mehr. Stattdessen nahm sie sich also eine der Flaschen Wasser, welche sie regelmäßig im nahen Fluss auffällte (und vor dem Trinken abkochte um alles mögliche abzutöten), goss sich das Wasser in ein Glas und trank ein paar große schlucke. 
"Auch so beschissen geschlafen?", fragte sie endlich mit ihrer rauen Stimme als Morgengruß, doch dabei klang sie fast sanft. "Schätze, das ist das neue Los von jedem, der noch lebt." Sie seufzte, goss ein zweites Glas Wasser ein und reichte es Adria. "Keine Sorge, ist abgekocht.", fügte sie hinzu. 

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Re: Starkville

von Zeynep am 09.08.2025 14:57

Gespannt wartete Zeynep auf eine Antwot und vermutete schon fast, dass Adria den Plan hinwerfen würde. Dass sie sagen würde, dass das gar nicht in Frage kam. Dass die Angst, wer diese Frau von ihrem Ex (oder whatever er war) sein könnte, zu groß war. Zeynep wüsste nicht, was sie dann tun würde. Doch zu ihrer Erleichterung sagte Adria etwas anderes und die Schwarzhaarige schenkte der anderen ein kleines Lächeln. "Na klar. Hier draußen haben wir doch quasi alle Zeit der Welt." Praktisch hatten sie die wahrscheinlich nicht - wer wusste schon wie lange dieses Dorf der Überlebenden... naja, wirklich überleben würde - aber es gab keine Termine oder Fristen mehr. Man konnte alles in seinem eigenen Tempo machen. Das konnte zwar angenehm sein aber Zeynep musste zugeben, dass sie ein wenig den Stress und die hektische Natur der Menschheit, die einen zu immer höheren Leistungen und immer höherer Produtkivität antrieb, vermisste. Sie vermisste ihren Club. Die Enge, die ausgelassene Stimmung, die laute Musik, ihre Tänzer und Tänzerinnen... scheiße, sie vermisste das alles...
Auch Zeynep hatte ihre Schüssel aufgegessen und es war noch genügend im Topf, dass man morgen auch nochmal davon essen könnte. Das war sehr gut. Es war immer gut, wenn man etwas für mehrere Tage hatte. Sie stand auf, verzichtete darauf sich den Mundschutz wieder überzuziehen (war unsinnig, wenn sie jetzt eh ins Haus gingen) und hielt Adria eine Hand hin, um ihr aufzuhelfen. "Ja klar. Komm rein." Sie führte sie ins Innere des Hauses und in den Raum, in welchem sie damals schon geschlafen hatte. Alles war von einer dicken Staubschicht bedeckt. "Tut mir leid, zum putzen fehlte mit die Muße.", lachte sie leicht. Elektrisches Licht gab es natürlich nicht, und die Kerzen die sie gehabt hatte, waren schon längst alle ausgebrannt. Die Augen mussten sich einfach an das Halbdunkel gewöhnen. "Sag Bescheid, wenn du was brauchst. Ich werde wahrscheinlich wach sein." Ihre Nächte waren nie lang. Geplagt von Alpträumen. 
Sie ging - mit Mundschutz - wieder nach draußen, löschte das Feuer und nahm den Topf mit dem Essen rein, wo sie das Essen in einem Tupper verstaute. Dann ging sie wieder in den Garten, grub an der üblichen Stelle ein Loch in den Boden und stellte das Tupper rein. Dann bedeckte sie es wieder mit der Erde. So blieb es am kühlsten und es wurde ihr nicht geklaut. 
Sie räumte die Feuerstelle auf, ging wieder nach drinnen und legte sich nun ebenfalls auf ihr eigenes Bett, welches sie sich früher mit Diego geteilt hatte. Sie dachte an ihn. An Energys. Und vor allem an Zigaretten. Die letzten Kippen hatte sie vor einem Monat oder so geraucht. Sie hatte das ganze Dorf hier auf den Kopf gestellt, aber keine mehr gefunden. Hoffentlich würde es im nächsten Ort - diesem Ort der Überlebenden - welche geben, sonst würde sie durchdrehen.
Seufzend legte sie sich auf die Seite, starrte eine Weile lang noch die Wand an und fiel dann irgendwann in einen unruhigen Schlaf.

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Re: Zeynep & Jamie: Time Flies....

von Zeynep am 21.07.2025 17:00

Egal was er sagen mochte, Zeynep war sich ganz sicher, dass sie ihn kannte. Ihr Gedächtnis hatte zum Glück keinen Schaden an ihrem Tabak-Konsum oder ihren Aggro-Problemen genommen. Oder ihrem viel zu hohen Energy-Konsum. Und je länger sie ihn ansah, desto mehr forschte ihr Kopf in ihre erinnerungen hinein, in lange vergangene Tage, als ihre Eltern - oder zumindest ihr Vater- noch gelebt hatten. Als sie ständig grün und blau geprügelt aus dem Haus gegangen war. Und dann erinnerte sie sich! Sie hatten wirklich auf einer Tischtennis-Platte gesessen. Wenn sie sich richtig erinnerte, war es reiner Zufall gewesen nur ein kurzes Gespräch, wobei er wie ein Buch mit sieben Siegeln gewesen war und kaum etwas über sich hatte verlauten lassen. Hatten sie sich nicht eine Zigarette geteilt? Kurz verzog sie bei der Erinnerung daran das Gesicht und bemerkte dadurch gar nicht, wie der alte Bekannte versuchte die Flucht zu ergreifen. Als sie nach Hause gekommen war, war ihr Vater wieder mal betrunken gewesen und hatte direkt gerochen, dass sie wieder geraucht hatte. Die Prügel waren übel gewesen.
Sie blinzelte, als er sie nun tatsächlich mit Namen ansprach und riss sich zurück ins Hier und Jetzt. Unwillkürlich musste sie grinsen. "Du erinnerst dich echt an meinen Namen?", fragte sie beeindrucht. Damit hätte sie nciht gerechnet. damals hatte er doch - soweit sie sich erinnern konnte - sehr desinteressiert gewirkt. "Krass, nicht schlecht! Ich fürchte, deinen habe ich in der Zeit vergessen.", fügte sie lachend hinzu und warf dann auch einen Blick auf die Schlange bei den Toiletten, auf die er wohl gerade gewollt hatte. "Na komm, ich führ dich zu einer der privaten Toiletten, dann musst du nicht so lange warten. Um der alten Zeiten willen." Sie zwinkerte ihn locker an und bedeutete ihm, ihr in eine weitere Tür, auf welcher ein Schild mit der Aufschrift 'PRIVAT' hing, zu folgen. Dahinter befand sich ein langer Gang, von dem wieder verscheidene Türen zu den verschiedenen Umkleiden ihrer Schützlinge führten. Am ende des Ganges befand sich die Toilette für ihre Tänzer. Normalerweise ließ sie da zwar keine Gäste drauf, aber sie war zu fasziniert den Jungen von damals jetzt wiederzusehen. Ob er immer noch so verschlossen war? Wie klein die Welt doch manchmal war...

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Re: Starkville

von Zeynep am 17.07.2025 21:32

Ein paar Tage. Nun, für eine solche Reise würde man sich auf jeden Fall vorbereiten müssen. Aber machbar wäre es - und sie käme nicht nur endlich mal aus diesem Gebiet hier raus, sondenr würde auch mal wieder andere, lebende (!!!) Menschen treffen! Allein das wäre ihr diese Mühe schon wert. Mehr als wert sogar. 
"Naja... wenn du willst, könnten wir dort gemeinsam hin. Und dann finden wir raus was diese Frau ist oder nicht ist von ihm." Sie aß noch einen Löffel von dem Ragout und fügte anschließend noch mit einem kleinen schrägen Lächeln hinzu: "Und sollte sie doch mit ihm zusammen sein, dann gehen wir halt zusammen ein paar Zombies oder so erschießen." Aggressionen loswerden konnte man kaum besser als diese Dinger zu erschießen - die Erfahrung hatte sie auch schon gemacht, nachdem Diego sie verlassen hatten. Vielleicht war es auch leichtsinnig gewesen, aber sie hatte es gebraucht, sich komplett verausgabt und es hatte verdamm gut getan. Auch wenn die Einsamkeit danach umso härter zugeschlagen hate.
Während sie das sagte, stieß sie Adria leicht mit der Schulter an, um ihr ihren Beistand zu demonstrieren. Dann aß sie erneut etwas von dem Ragout. "Was hältst du von der Idee? Wir müssen es ja auch nicht jetzt sofort machen. Wir können erstmal hier sein und uns vorbereiten oder du was zur Ruhe zu kommen kannst oder so."
Und falls sie nicht wollte? Würde Zeynep alleine zu dieser Oase der Überlebenden? Sie wusste es nicht... sie wusste es wirklich nicht... aber irgendetwas in ihr wollte dorthin. Zog sie. Verutlich wirklich einfach die monatelange, vielleicht sogar jahrelange EInsamkeit...

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