Starkville

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Zeynep

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Re: Starkville

von Zeynep am 17.05.2026 21:31

Zeynep musste unter ihrer Maske unwillkürlich grinsen. Natürlich konnte man das Grinsen selbst nicht sehen, aber zumindest an ihren Augen erkennen. "Muss es ein Keyboard sein oder geht auch irgendeni anderes Intstrument? Eine Gitarre oder Flöte oder so?", fragte sie, nahm sich einen leeren Rucksack und zog sich diesen über. Immerhin bräuchten sie etwas, wo sie ögliche neue gefundene Spiele-Schätze jedweder Art würden verstauen können. 
Gemeinsam verließen sie das Haus, in welchem sich Zeynep jetzt schon so lange Zeit niedergelassen hatte und betraten die leere verlassene Straße. Gewohnheitsmäßig sah sich Zeynep erst einmal um, ob sie nciht doch irgendwo einen Zombie erkennen konnte - man wusste ja nie. Ihre Waffe (zwei scharfe Messer und eine Knarre) hatte sie natürlich in ihrem Gürtel stecken. Dieser tage dürfte man nie unvorberietet umherziehen. 
"Wollen wir es erstmal da versuchen?", schlug Zeynep vor und deutete auf das erstbeste Haus. Es war schon eine ganze Weile her, dass sie die Häsuer durchsucht hatte - und damals hatte sie natürlich nciht auf solche Dinge wie Brettspiele oder Musikinstrumente geachtet. Damals war es nur um Essen, Trinken und Waffen gegangen. Alles, was einem beim Überleben half. 
Und Zigaretten natürlich. Scheiß-Sucht. 
Sie öffneten die Tür, die schon lange aufgebrochen war und betraten den Flur. Möbel waren umgestürzt, es war dreckig, roch vermodert. Fast normal heutzutage. 
"Ich schau nach was es oben gibt und du schaust hier unten?", schlug Zeynep vor und strich sich ein paar schwarze HAarsträhnen aus dem Desicht. Ein Friseur fehlte ihr im Übrigen auch in dieser Welt. 

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Adria
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Re: Starkville

von Adria am 14.03.2026 13:29

Adria war froh das Zeynep sich tatsächlich über ihr Mitbringsel freute aber in Zeiten der Apokalypse wo Rauchen ein seltener Luxus geworden war, hätte das wohl jeder. Also zumindest jeder, dem diese Glimmstängel sowas wie Entspannung oder sonst etwas brachten. Die Dunkelhaarige hätte sich wohl über ein Musikinstrument wie ein Klavier oder auch nur Keyboard gleichermaßen in diesem Ausmaß gefreut. Auch wenn es eher selten geworden war das ihr überhaupt noch zum singen zumute gewesen wäre. Aber auf der anderen Seite vielleicht würde es sie auch von all der Schwere und dem verbissenen Überlebenskampf ablenken und ihr wieder das Gefühl geben können, wieder zu leben statt nur zu versuchen am Leben zu bleiben. In diesen Zeiten hatte man wohl ganz besonders zu wenig zum Leben aber auch noch zu viel um zu Sterben...
Diese eher düsteren Gedanken zogen durch ihren Kopf wie flüchtige und doch Hartnäckige Gewitterwolken, während ihre Freundin genüsslich ihre Zigarette rauchte. Ein Umstand der ihr zumindest ein flüchtiges kleines Lächeln entlockte. Aber es war schneller wieder verschwunden als die Sommersonne ein Eis dahinschmelzen lassen würde. Heute war nach der letzen Nacht einfach noch kein guter Tag, für die ehemalige so zähe Optimistin, dazu hatte die Realität sie zu hart eingeholt und ihr zu viele geliebte Menschen erneut genommen...
Langsam hatte Adria ihr Frühstück zu sich genommen und war dabei schweigsam gewesen, zumal jedes Wort von ihr aktuell rau klang als hätte Sandpapier ihre Sprachorgane umschlossen. Kurz rollten Tränen über ihre Wangen, wobei sie gar nicht sagen konnte worum sie gerade denn überhaupt weinte, bevor sie diese energisch fortwischte.
Zeynep's Stimme ließ sie sich zu ihr unwenden und im ersten Moment konnte sie nur verständnislos Blinzeln, bis ihr endlich die Erkenntnis dämmerte und Adria dann doch Lächeln musste, diesmal länger als zuvor. Von neuer Energie erfüllt nickte die und erhob sich. „Auf jeden Fall! Und sollten wir dabei noch vielleicht ein Keyboard finden, vielleicht nicht heute aber irgendwann, dann würde Ich mich auch unheimlich freuen. Aber eins nach dem anderen." Sie zog ihre Maske auf und straffte die Schultern. „Auf geht's!", sagte sie fast schon fröhlich, jedenfalls fröhlicher als sonst irgendwas in letzter Zeit und das war definitiv ein Fortschritt!

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Re: Starkville

von Zeynep am 23.01.2026 21:53

Immer noch war Zeynep vollkommen hin und weg von dem Geschenk, dass sie erhalten hatte. Diesem kostbaren, kostbaren Geschenk, welches in der neuen Welt ein so rares und seltenes Gut geworden war. Nachdenklich strich sie mit den Fingern an den Kanten der Zigarettenpackung entlang, während sie die erste Kippe seit Ewigkeiten rauchte. Sie musste versuchen, sparsam damit umzugehen. Das war echt nicht ihre Stärke, aber sie wollte morgen nicht schon wieder ohne dastehen. Eine täglich? Nein, keine Chance. Das würde sie nicht hinkriegen. Aber vielleicht würde sie es schaffen, wenigstens eine Woche lang mit der vollen Packung auszukommen? Ja... das könnte sie versuchen. Es war ein Geschenk des Himmels und sie würde es gut und umsichtig nutzen. Dazu war sie fest entschlossen. 
Sie rauchte langsam und genüsslich die Kippe zu Ende, ehe sie diesen dann in einem Aschenbecher auf der Fensterbank ausdrückte. Dann kehrte sie zu Adria zurück, um sich nun ebenfalls dem Frühstück zu widmen. Fuck, wie sie das englische Breakfast von früher vermisste. 
Nachdem sie fertig waren, stand Zeynep auf, nahm ohne etwas zu sagen Adrias leeren Teller und ihren eigenen und brachte sie in die Küche. Sie tränkte ein recht schmutziges Tuch mit einem winzigen Schlücken Wasser aus einer Flasche (das sammelte sie in einem Bach in der Nähe) und begann damit die Teller mehr oder minder trocken zu reiben. Ne andere Möglichkeit gab es halt kaum noch. 
Als das erledigt war, zog sie ihre schwarze Maske aus der Tasche, um sich diese vor das Gesicht zu hängen. Dann wandte sie sich zu Adria um. "Also... wollen wir auf Brettspiel-Jagd gehen?", fragte sie und in ihren Augen war ein Blitzen zu erkennen, das dort schon seit sehr langer Zeit nicht mehr zu sehen gewesen war.

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Adria
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Re: Starkville

von Adria am 19.12.2025 12:59

Adria ging nicht weiter großartig auf Ezra oder das vorherige Thema ein, da es in der derzeitigen Situation ohnehin nicht so wirklich Sinn zu machen schien. Beide Frauen würden sich ja auch auf den Weg zu der sicheren Zuflucht machen. Es wäre eine längere Reise aber vielleicht wäre unter Überlebenden zu Leben ja auch nicht nur von Vorteil, weil es höhere Sicherheit bedeutete. Immerhin hatten alle die gleichen Erfahrungen und auch diesen ganzen Schock und den Überlebenskampf durch gemacht. Da könnte man sich vielleicht austauschen und gemeinsam eine neue Zivilisation aufbauen und über die diversen Traumata gemeinsam bewältigen...
Dementsprechend hatte sie auch das Angebot von Zeynep, sich alles von der Seele zu reden auch natürlich zurück. Und da beide sich gut verstanden und schon vor der Apokalypse Kontakt gehabt hatten, verband die beiden immerhin eine gewisse Freundschaft würde die Latina behaupten. „Gerne doch.", sagte sie mit einem kleinen Lächeln und hoffte das die ehemalige Clubbesitzerin es auch wirklich tun würde.
Während Zeynep dann das Frühstück für beide machte war Adria dann verschwunden um eine Zigarettenschachtel für die Dunkelhaarige zu holen. Mit der Umarmung daraufhin hätte die Krankenschwester dann aber nicht direkt gerechnet. „Hab ich unterwegs gefunden in einer weiter entfernten Stadt. Und sehr gerne geschehen.", sagte sie dann, nachdem Zeynep aus dem Schlafzimmer wieder zurück kehrte. Dann nahm sie an dem Tisch platz um gemeinsam zu Frühstücken. Was auch eine gewisse tröstliche Normalität an sich hatte. „Normalität ist ein sehr seltenes Gut. Ich finde das mit den Brettspielen ist daher eine sehr gute Idee." Sie tat beiden etwas von dem Frühstück auf die Teller und begann dann langsam zu Essen. Auf den erneuten Dank wegen den Zigaretten lächelte sie nur, da sie gerade noch am kauen war. 

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Re: Starkville

von Zeynep am 07.12.2025 21:13

Zeynep hörte den nüchternen Tonfall sofort und wusste ihn auch sofort zu interpretieren. Sie mochte einen Strip-Club geführt haben und dort immer als toughe und scheinbar unnahbare Führerin des Clubs aufgetreten zu sein, doch an für sich war sie eine sehr empathische Seele mit einem hohen Maß an sozialer Intelligenz. Sie konnte sich in Menschen reinversetzen, sie verstehen und ihre Emotionen häufig lesen und interpretieren wie ein offenes Buch. Das hatte ihr oft geholfen die Arschlöcher in ihrem Club zu identifizieren, noch bevor sie wirklich übergriffig wurden. Meist hatte ihre Intuition immer Recht behalten. Außer in Beziehungen. Da hatte sie einfach einen Schuss weg. Oder vielleicht nannte es sich auch einfach Trauma.
Auf Adrias Zurückhaltung bezüglich ihres Freundes sagte Zeynep nichts. Sie wollte sie nicht pushen oder bedrängen. Sie war froh endlich wieder eine menschliche Seele zu haben, mit der sie sprechen konnte. da würde sie sie nicht direkt wieder vergraulen nur weil sie in irgendeiner Art und Weise grob war. "Danke.", sagte Zeynep mit einem schiefen Lächeln, als Adria das Angebot sich mal auszukotzen wenn es nötig war, erwiderte. Vielleicht würde sie das sogar - irgendwann. Wenn der Gedanke an Diego und dass sie es nicht mal in einer beschissenen Apokalypse geschafft hatte jemanden bei sich zu behalten, nicht mehr ganz so scheiße wehtat.
Zeynep machte das Frühstück und Adria verschwand kurz. Und dann kam etwas in ihrem Blickwinkel, mit dem die Türkisch-Stämmige als Letztes gerechnet hätte. Ihre Augen wurden groß.
"Was zur..."Sie ließ sofort alles Stehen und Liegen und griff nach der Zigaretten-Packung. "Wo hast du die denn her??" Fassungslos starrte sie Adria an - und dann, nahm sie sie kurzerhand fest und ehrlich in den Arm. "Meine Lebensretterin ey, wirklich." Sie ließ ihre Freundin  wieder los und öffnete die Packung. Sie war voll. Das Verlangen war verdammt groß. Sie sah zum Frühstück, dass größtenteils fertig war. Sie zögerte. Aber Beherrschung... hatte noch nie zwingend zu ihren Stärken gehört. Sie zog sich eine Kippe heraus, steckte sie sich zwischen die Lippen und verschwand jetzt selbst schnell ins Schlafzimmer, um sich ein Feuerzeug zu holen. Ohne noch eine weitere Sekunde zu zögern zündete sie sich den Stängel an und nahm einen tiefen Zug. Der Rauch drang in ihre Lungen wie ein alter Freund. Kurz legte Zeynep den Kopf in den Nacken und seufzte. Scheiße tat das gut... Sie rauchte noch zwei bis drei Züge, ehe sie in die Küche zurückkehrte - darauf achtend, den Rauch nicht in Adrias Richung zu pusten. Sie hätte ja auch draußen geraucht oder ein Fenster geöffnet, aber dank der Vulkan-Asche war die Luft draußen noch schlechter.
Sie setzte sich an den Tisch zum Frühstück. "Klingt nach nem Plan. Zumindest ein bisschen Realität versuchen.", nickte Zeynep zur Brettspieljagt. Ihre Stimme war rauchig. Sie nahm noch einen Zug. "Scheiße, du glaubst gar nicht wie gut das tut. Danke. Ernsthaft."

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Adria
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Re: Starkville

von Adria am 16.10.2025 19:58

Adria wirkte kurz nachdenklich und blickte Zeynep dann mit einer kleinen Grimasse an, begleitet von einem Schulterzucken. „Solange es nicht unbedingt mitten auf der Straße passiert, da sehe ich jetzt nicht unbedingt das Problem. Der Körper holt sich den Schlaf wie gesagt schon wenn er ihn braucht." Es war natürlich nicht ratsam unterwegs in belebten Städten, wo auch noch Zombies unterwegs waren, wäre das natürlich schlecht. Hier in Starkville wo schon Ewigkeiten keine Zombies mehr durch kamen, könnten beide sich das durchaus erlauben. Aber so ein Kontrollverlust wäre vermutlich dennoch nicht ratsam...
„Ja vielleicht.. wer weiß. Das wird sich wohl dann zeigen wenn wir dort sind und ihn gefunden haben.", sagte die Latina eher in nüchternem Tonfall. Eigentlich war die immer um Optimismus bemüht, jedenfalls vor der Apokalypse war es so gewesen aber mittlerweile war es schwierig Nov etwas positives zu finden an der Situation oder der Umgebung. „Danke, das weiß ich zu schätzen und werde es mir merken. Und umgekehrt gilt das genauso, nur das Du es weißt.", sagte sie mit einem kleinen angedeuteten Lächeln. 
Während Zeynep das Frühstück zu bereitete, verschwand Adria kurz im Schlafzimmer und förderte eine Schachtel Zigaretten aus ihrem Rucksack zu Tage, verschloss den Rucksack wieder und kehrte im die Küche zurück. „Hier. Aber Du solltest dir die besser einteilen, wer weiß wann wir das nächste Mal welche finden.", sagte sie, während sie ihrer Freundin die Schachtel hin legte. Dann schmunzelte sie leicht. „Na dann können wir nach dem Frühstück ja auf Brettspiel-Jagd gehen." 

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Re: Starkville

von Zeynep am 14.10.2025 20:05

Unwillkürlich musste Zeynep lachen, als Adria vorschlug, nachts anstelle des Schlafes einfach Brettspiele zu spielen. "Wär ich voll dabei.", sagte sie und nickte. "Wenn der Körper dann nicht irgendwann einfach vor Erschöpfung umkippen würde." Sie trank noch etwas Wasser, wünschte sich, dass es eine Zigarette wäre und seufzte dann. 
"Tut mir leid. Also wegen deines Schlafes. Aber vielleicht finden wir deinen Freund ja und es wird wieder was zwischen euch." Bei sich selbst hatte sie das aufgegeben. Dann zuckte sie mit den Schultern. "Mein Schlaf vor der Apokalypse war auch nie sonderlich beneidenswert. Ich hatte zwar keine Alpträume, aber Energy sei dank auch nie mehr als vier Stunden Schlaf." Sie lachte rau und schüttelte dann den Kopf. "Aber vielleicht hilft mir das ja jetzt sogar. dass ich weiß, wie man mit Schlafmangel umgeht."
Sie betrachtete Adria mit einem Blick. "Ey... ich bin immer für dich da. In dieser Welt ist es umso wichtiger jemanden an seiner Seite zu haben, dem man vertrauen kann, also..." Sie zuckte mit den Schultern und hoffte, dass Adria das unausgesprochene Angebot, sich auszusprechen, wenn sie es brauchte, verstand.
Sie began, Frühstück zu machen und fügte dann - um das Thema wiedet etwas aufzulockern - hinzu: "Und Brettspiele werden wir hier definitiv finden. Bin mir ziemlich sicher, dass die bei den Plünderungen nicht mit eingesackt wurden." Vielleicht sollten sie wirklich einfach etwas Spielen - und für kurze Zeit so tun, als wäre die Welt noch ganz normal. 

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Re: Starkville

von Adria am 11.09.2025 23:38

Ariadna hatte absolut Bescheiden geschlafen, hatte die Latina schon vor der Apokalypse getan. Die Alpträume waren schon immer (oder zumindest den größten Teil ihres Lebens, ihr stets präsenter Begleiter gewesen.) Die Apokalypse und all das was sie erlebt hatte und hatte tun müssen um zu überleben (wieder einmal) störte ihren Schlaf erheblich. Der zuvor schon nicht der Beste gewesen war. Also hatte die Dunkelhaarige nach mehreren vergeblichen Versuchen erholsam zu schlafen die Flucht aus dem Bett angetreten.
Nicht sehr viel später als Ariadna hatte dann auch Zeynep ihre Versuche zu schlafen aufgegeben und hatte sich zu ihr in die Küche gestellt. Kurz warf sie einen Blick in die Richtung ihrer guten Freundin und lächelte schwach, sagte zunächst aber gar nichts. Stattdessen versuchte Adria ihre zerzausten Haste zu richten. „Mein Schlaf war auch vor der Apokalypse eine um es nett auszudrücken, verzweifelt erträumte Illusion. Solange bis ich Ezra traf, in seinen Armen konnte ich immer friedlich schlafen. Wer weiß also ob ich jemals wieder eine Nacht durchschlafen können.", meinte die Latina mit einem kleinen Schulterzucken und einem schmerzhaften Schatten im Blick. Gedankenverloren griff sie nach dem Glas, nachdem Zeynep ihr mitgeteilt hatte dass es abgekocht war. „Vielleicht sollten wir Nachts einfach anfangen Brettspiele zu spielen...", schlug sie mit einem schiefen Lächeln vor. „Falls wir welche auftreiben können in diesem beschissenen Chaos natürlich."

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Re: Starkville

von Zeynep am 10.09.2025 13:26

Zeynep schlief unruhig, wie immer. Immer wieder schreckte sie auf, wälzte sich auf dann auf die andere Seite, nur um sich nach einer halben Stunde mir rasendem Herzen und kaltem Schweiß auf der Haut wieder zurückzudrehen. Es war immer das gleiche: die sie verfolgenden Zombie-Horden. Mal war Diego darunter, mal ihre ehemaligen Tänzer und Tänzerinnen, mal ihre Familie. es war immer schlimm und es wurde nicht besser. Sie träumte von wiederauferstehenden Leichen, vom Vulkanausbruch, davon, wie die Dunkelheit sich alle snahm und nichts als Tod und Leid zurückließ. 
Aufwachen war nicht viel angenehmer. Dann kam immer die Gewissheit, dass sie diesen Alptraum im Moment ihr Leben nannte. Und auch den rest ihres Lebens noch ihr Leben nennen würde. Warum genau musste sie ausgerechnet zum Zeitpunkt der beschissenen Apokalypse leben??
Irgendwann machte es schlichtweg keinen Sinn mehr. Getrieben von der sie ständig begleitenden Unruhe stand sie auf und tigerte in die Küche. Sie sah Adria mit ihren zerzausten Haaren an der Theke stehen - sie war auch eben erst aufgestanden. Zeynep hatte sie gehört. Es juckte sie in den Fingern, sich eine Zigarette anzuzünden, aber es gab keine mehr. Stattdessen nahm sie sich also eine der Flaschen Wasser, welche sie regelmäßig im nahen Fluss auffällte (und vor dem Trinken abkochte um alles mögliche abzutöten), goss sich das Wasser in ein Glas und trank ein paar große schlucke. 
"Auch so beschissen geschlafen?", fragte sie endlich mit ihrer rauen Stimme als Morgengruß, doch dabei klang sie fast sanft. "Schätze, das ist das neue Los von jedem, der noch lebt." Sie seufzte, goss ein zweites Glas Wasser ein und reichte es Adria. "Keine Sorge, ist abgekocht.", fügte sie hinzu. 

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Adria
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Re: Starkville

von Adria am 22.08.2025 18:37

Natürlich hätte sie sich auch davor drücken und es ablehnen können, zurückzukehren an den Ort der Überlebenden. Aber was hätte es ihr schon groß gebracht? Sie würde sich nur immer wieder fragen, wer diese fremde Frau war und was Ezra mit ihr verband und er eventuell für sie fühlen könnte. Aber diese Frage könnte nur Ezra ihr beantworten - und ihr Kopf könnte und würde sich vermutlich nur noch Horrorszenarien ausmalen, die die Realität vermutlich noch weit übertreffen würden. Und Alpträume oder die kreisenden Gedanken hatte die Brünette ohnehin schon. Wozu die Lage also noch unnötig kompliziert und unschön gestalten? Wenn sie doch nur einmal ins kalte Wasser springen oder in den sauren Apfel beißen und über ihren Schatten springende müsste, um Gewissheit zu haben und dann ggf versuchen zu können nach vorne zu schauen. Oder zu versuchen ihre Liebe wieder aufleben zu lassen - obwohl es auch nicht einfach sein könnte, dies zu tun - denn immerhin hatte die Apokalypse sicher beide verändert. Da war noch nicht gewiss ob beide noch zueinander passen würden...
Adria hatte sich dann im Haus - nachdem sie ihren Rucksack zu Boden gestellt hatte - dann auch direkt auf ihr altes Bett gelegt und war dann auch schnell eingeschlafen. Ihre Alpträume würden sie ohnehin nicht lange schlafen lassen, wie immer. Aber der Marsch vom Ort der Überlebenden ganz bis zurück nach Starkville hatte schon an ihren Kraftreserven gezehrt, vor allem da sie keine Pause gemacht hatte. Zuerst hatte sie noch überlegt Zeynep ihre Geschenke zu geben, die sie ihr noch mit gebracht hatte aber das hielt sie dann doch für keine gute Idee. Denn der Weg zum Ort der Überlebenden wäre lang und Adria wollte nicht das ihre Freundin dann mitten auf dem Weg keine Zigaretten mehr hätte zum Beispiel. Wobei dies nicht das einzige war, dass sie mitgebracht hatte.
Als Adria ihre Augen wieder öffnete - diese hatten mit diffusem Licht schon lange kein Problem mehr - wusste sie zunächst nicht wie viel Zeit vergangen war. Und auch nicht ob Zeynep noch oder wieder wach war, sie wollte aber auch nicht nach ihr rufen, falls ihre Freundin gerade erst eingeschlafen war. Stattdessen setzte sie sich auf, fuhr sich kurz durch ihr Haar (welches mal wieder eine Wäsche und einen Schnitt nötig hätte, aber wer scherte sich in dieser Zeit schon um Äußerlichkeiten? Vielleicht einer der wenigen Vorteile der Apokalypse.) Langsam stand die Brünette auf und bewegte sich dann nach unten, um einen Platz zu suchen an dem sie vielleicht kurz zur Ruhe kommen könnte und an der es wenigstens etwas so etwas ähnliches wie frische Luft zu finden...

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