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Tara

24, Weiblich

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Beiträge: 33

Re: New York [USA]

von Tara am 02.06.2026 12:07

(Ich hab dann endlich auch mal deine Antwort geschafft - meine Motivation & Kreativität sind echt launisch derzeit  Deshalb ist die Antwort auch so kurz geraten. Sorry dafür )


Seine Äußerung über ihren Namen ließ Tara kurz etwas überrascht Blinzeln. Es klang wie eine Festellung obwohl er das nicht wissen konnte und doch.. es war wieder etwas seltsam aber nicht unangenehm. „Nun.. ob die Sterne in Syrien wirklich näher sind aber die Nächte sind tatsächlich klarer." So wirkte es jedenfalls oder hatte es gewirkt, bevor der Krieg gekommen war und soviel Staub und auch die Gemüter aufgewirbelt hatte. Zwar erinnerte sie sich kaum noch an ihre Heimat aber an die Sterne konnte sie sich noch erinnern. An die klaren Nächte in denen die funkelnden Sterne so nah auf sie gewirkt hatten. Alles noch unbeschwert gewesen war, vor der Flucht und dem ersten und größten Verlust ihres Lebens...
Energisch schüttelte sie den Gedanken und die Bilder der schmerzhaften Erinnerungen ab und konzentrierte sich stattdessen auf Lias Gesicht und auch auf seine Antwort. Immerhin hatte sie ja wissen wollen was es mit den langen Öffnungszeiten auf sich hatte und vielleicht wäre die Antwort ja noch sehr interessant für sie. Seine Wortwahl auf jeden Fall, sprach die Brünette durchaus an. Den Teil von ihr jedenfalls, der wegen einem Gefühl und einer Art innerem Drang nach New York City genommen war. Als hätte sie herkommen MÜSSEN auch wenn sie sich nicht erklären konnte, woher dieses Gefühl gekommen war und was es genau zu bedeuten hatte...
„Hmm.. das klingt auf jeden Fall sehr interessant. Besonders weil ich für meine Leben gern singe aber auch die Atmosphäre die Du beschreibst, gefällt mir sehr." Es war als würde Tara einfach ihre Gedanken über ihre Lippen kommen lassen. Ungefiltert und fast unbewusst, genau wie die ihn immer noch ganz selbstverständlich duzte auch wenn er sie weiterhin siezte. „Vielleicht bin ich deshalb hierher gereist, weil auch ich auf der Suche nach etwas bin. Obwohl ich nicht in Worte fassen kann was es sein könnte." In gewisser Weise standen die Fragen die er stellte auch im Kontrast dazu, daß er sie weiterhin siezte denn die Fragen erschienen ihr zu direkt und zu neugierig dafür. „Ja ich bin in die Stadt gekommen gestern und ich wohne in einer Art Hostel in dem meistens Backpacker absteigen. Nicht das ich etwas gegen Backpacker hätte, den meistens da fühle ich mich auch wie eine Reisende. Nur das ich nirgendwo wirklich ankomme, weil ich sehr oft nicht lange bleiben kann." Tara sah kein Problem darin, seine Frage ehrlich zu beantworten - obwohl sie es meistens nicht direkt tat einfach aus ihrer natürlich gewordenen Wachsamkeit. Ein Leben auf der Flucht brachte so etwas einfach mit sich auch wenn sie es selbst nicht sehr schön fand aber ändern konnte sie es ja dennoch nicht. Es stand leider nicht in ihrer Macht...

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Tara

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Re: New York [USA]

von Tara am 29.03.2026 14:46

Keine Ahnung was sie bewogen hatte gerade in dieses Café zu kommen aber es fühlte sich nach mehr an. Das es nicht nur am nächsten gelegen gewesen war, sondern das es so hatte sein sollen, daß sie her gekommen war. Nach all den Dingen die sie bereits erlebt hatte, glaubte Tara nicht mehr an das Schicksal oder Vorhersehung und doch.. passte für diese Situation und ihre Begegnung mit Lias einfach kein anderes Wort. Natürlich konnte sie nicht sagen und einschätzen wie diese Begegnung noch einen Einfluss auf das weitere Leben der beiden haben könnte aber es war definitiv mehr als Zufall und schon allein dadurch war ihre Neugier bereits geweckt! Deshalb hatte sie ihm auch nachgesehen, bevor er hinter der Küchentür verschwunden war.
Danach hatte sie abwesend ihre Fingernägel betrachtet und darüber gerätselt, wie sie am besten mit der Situation umgehen sollte. Man konnte jedoch sagen, das ihr Kopf ihr entweder keine sinnvolle Antwort darauf geben wollte oder nicht konnte. Von daher handelte die Demogöttin dann auch schlicht nur rein intuitiv. Auf ihre Instinkte und auch ihr Bauchgefühl hatte sie nämlich bisher noch immer zählen und sich verlassen können - nicht umsonst war sie noch immer am Leben. Und ihr Instinkt hatte sie nicht nur die Frage mit dem Poeten stellen und ihn duzen lassen, sondern sie auch dazu gebracht etwas mehr von sich und ihrer Vergangenheit Preis geben lassen. Das er sie bei seiner Entgegnung nicht ebenfalls geduzt hatte, nahm sie zwar zur Kenntnis aber ihm auch absolut nicht übel. Schließlich waren beide noch immer an seinem Arbeitsplatz und da musste eine gewisse Professionalität schon sein.
Zwar war seine Info mit dem Namen eher überflüssiger Natur aber dennoch ließ es sie ihn erneut anlächeln. „Vielen Dank Lias, ich werde dich auf jeden Fall rufen, wenn noch etwas sein sollte.", sagte sie mit warmer Stimme Ehe sie dann erstmal etwas aß und trank. Währenddessen erinnerte Tara sich allerdings plötzlich an die ungewöhnlich langen Öffnungszeiten für ein reines Café. Nachdem sie ihren Teller geleert hatte, sah sie sich dann also zunächst einmal um und rief erst dann nach Lias.
„Danke erstmal für das köstliche Essen, das hat mir den blöden ersten Abend schon fast komplett wieder wett gemacht. Aber.. mir sind die langen Öffnungszeiten aufgefallen. Ist das hier nicht nur ein reines Café? Also ich meine, was ist denn Abends hier noch so los?", fragte sie ehrlich neugierig und trank dabei aus ihrem Glas. „Oh, und da der Hunger mich meine Manieren kurzzeitig hat vergessen lassen: Mein Name ist Tara. Gut eigentlich Sitara aber die meisten nennen mich einfach nur Tara."

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Re: New York [USA]

von Tara am 12.03.2026 14:04

Noch immer war die Schwarzhaarige ganz gefesselt von diesem seltsamen Moment und seinem Nachhall, dennoch bemühte sie sich ihre Fassung schnell wieder zu gewinnen. Betrachtete ihn dabei aber neugierig, interessiert aber auch wachsam. Sie konnte nicht anders, die ständige Flucht schon ihr ganzes Leben lang mahnte sie dazu. Und doch.. schreckte Tara nicht vor diesem Vorfall zurück, nicht vor ihm. Dem vertrauten Fremden...
Interessiert lauschte sie dann seiner sehr angenehmen Stimme und registrierte dabei was er ihr da an Speise und Getränk empfahl. Und es klang wirklich Köstlich was er da erzählte, sodass ihr unwillkürlich das Wasser im Munde zusammenlief. Und ihr Magen knurrte auch ganz demonstrativ, nachdem er seine Empfehlung beendet hatte. Dieser Umstand ließ unwillkürlich ihre Mundwinkel zucken, das und diese seltene wenn auch unerklärliche Verbundenheit und Vertrautheit. „Hat dir schon einmal jemand gesagt, daß ein Poet an dir verloren gegangen ist?", fragte sie leise und sich dabei gar nicht bewusst daß sie ihn geduzt hatte. „Das nehme ich auf jeden Fall und freue mich schon darauf es zu kosten!" Und das tat Tara wirklich, denn sie war jetzt nicht die versierte Köchin und Bäckerin aber mit Abstand die leidenschaftlichste!
Sie konnte nicht erklären was das war, wann immer sich die Blicke der beiden begegneten aber irgendwie genoss sie es, diese Momente in denen Zeit und Raum still zu stehen schienen und nur noch die beiden zu existieren schienen. Dem sollte definitiv auf den Grund gegangen werden! Aber trotz aller Faszination war sie noch nicht bereit die mühsam erarbeitete kleine Sicherheit der Anonymität aufzugeben. Dennoch würde sie fortan definitiv öfter in dieses Café kommen!
Ihr Blick ruhte auf dem Rücken ihres Kellners als dieser sich in Richtung der Küche - wie sie vermutete - entfernte. Was ein leises Gefühl des Bedauerns in ihr weckte, was aber völlig irrational war denn schließlich musste er ja seiner Arbeit nachgehen und außerdem war sie nicht der einzige Gast in dem kleinen Cafe. Wie ihr nach einem kurzen Blick durch dieses auch wieder bewusst wurde. Obwohl ihr Gefühl ein anderes war...
Nachdem er dann mit ihrer Bestellung an den Tisch zurückkehrte und diese abstellte, bedankte sie sich mit einem Lächeln. Denn ihr Hunger meldete sich jetzt natürlich erneut und dennoch begann sie nicht sofort zu essen, sondern blickte kurz zu der Einrichtung des Kaffees. „Das allererste Mal, ja. Gebürtig bin ich aus Syrien und seit dem bin ich ziemlich viel rumgekommen. Zuletzt war ich in London und bin erst letzte Nacht dann hier angekommen, in dem Hostel ganz in der Nähe." Erzählte sie einfach mal ein bisschen, denn das konnte bei ihren eher vagen Angaben ja nichts Schaden.

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Re: New York [USA]

von Tara am 11.03.2026 18:16

Gestern war wieder einmal ein verrückter Tag gewesen für Tara - aber welche ihrer Tage waren schon jemals normal gewesen? Die Dunkelhaarige erinnerte sich beim besten Willen nicht mehr, sollte es je einen solchen gegeben haben. Erst die Zeit in Syrien, dann die Flucht, der Verlust ihrer Eltern, die ganzen Heime und Pflegefamilien.. und das war noch nicht einmal alles gewesen. Aber dennoch war sie noch da: älter, weiser, traumatisierter, ein wenig durcheinander aber schon klarer sehend, mit vielen Narben - die innerlich waren hauptsächlich aber eben nicht nur. Und sie war wieder einmal in einer anderen Stadt, sogar einem anderen Land. Einmal über den großen Teich von England nach New York City und da versuchte sie sich noch immer irgendwie zurecht zu finden. Es war schon verwirrend aber diese Stadt schlief augenscheinlich tatsächlich nie und wenn dann gefühlt nur für einen einzigen Wimpernschlag lang. Sodass Tara direkt von dem kleinen Hostel, zu ihrem ersten Café des Tages huschen hatte können...
Natürlich gab es auch im Hostel Kaffee aber Tara hatte sich heute lieber einen kaufen als selbst machen wollen. Außerdem war gestern Nacht in dem Hostel echt seltsame Stimmung gewesen und daher zog sie es vor, allen noch etwas aus dem Weg zu gehen. Für den ersten Abend oder die Nacht in dieser Stadt war das echt kein guter Start gewesen. Aber naja, der erste Eindruck konnte ja auch täuschen - weshalb sie das Café kurz nachdem es geöffnet hatte auch betreten hatte.
Als der Kellner schließlich an ihren Tisch kam, hatte die Halbgöttin sich noch gar nicht für etwas entschieden, weshalb ihr Lächeln etwas unsicher wirkte. Aber als der Blick der beiden sich traf, war das im nächsten Moment fast schon vergessen. Tara konnte sich nicht erklären was das gewesen war aber seine Aura.. hatte etwas ungewöhnliches. War fremd, neu und doch zugleich.. seltsam und ungewöhnlich vertraut. Wie etwas, das man vor langer Zeit einmal gekostet hatte in einem fernen Land und seitdem nur wieder... Jetzt noch etwas verunsucherter räusperte sie sich zunächst. „Stimmt ich bin nicht von hier, daher würde ich das Angebot der Empfehlung sehr gern annehmen. Wer weiß, wenn es mir schmeckt komme ich fortan vielleicht öfter." Kurz nahm ihr Lächeln einen leicht verspielten Hauch an, bevor sie wieder Ernst wurde. „Ich hätte gerne etwas zu Trinken und zu Essen.", schob sie dann noch freundlich hinterher. Immerhin musste er ja wissen was er empfehlen sollte...

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Re: New York [USA]

von Tara am 11.03.2026 17:36

Mein Name ist Lias. Ich kam in einem Waisenhaus zur Welt, zumindest fühlte es sich so an. Meine Eltern lernte ich nie kennen, ihre Gesichter existierten nur als vage Schatten in meiner Fantasie. Schon früh hatte ich gelernt, dass die Welt kein Ponyhof ist; ich musste mich allein durchschlagen, eine Klette im Wind. Die Schulzeit war ein einziger Kampf, ein strammer Ritt gegen Windmühlen. Ein Leben zu führen, das für mich bestimmt schien – ein Leben voller Entbehrungen und Unsicherheit – fühlte sich an, als müsste ich einen schweren, nassen Mantel tragen.Nach meinem Abschluss hatte die Arbeitswelt mich dann endgültig verschluckt. Mit einem Schulabschluss in der Tasche war heute niemandem mehr ein Job garantiert, die Türen blieben verschlossen. Also war ich nach New York gezogen, in diese Stadt aus Stein und Licht, um einen Neuanfang zu wagen. Hier war ich anonym, nur eine weitere Nummer im großen Getriebe. Um über die Runden zu kommen, kellnerte ich in einem kleinen Café. Tagsüber war es ein beschaulicher Ort mit dem Duft von frisch gemahlenem Kaffee, abends verwandelte es sich in eine Bühne für Live-Musik, wenn das gedämpfte Licht die Ecken in warmes Gold tauchte.Und so machte ich mich auch an diesem Tag wieder auf den Weg. Die Straßen laternen warfen noch ihre blassen Morgenschatten, als ich die Tür zum Café aufschloss. Der Tag begann wie jeder andere. Ich wischte die Theke, stellte die Stühle hoch, atmete den vertrauten Geruch von Holz und Kaffeesatz ein. Meine Schicht begann, und ich glitt in den gewohnten Rhythmus: Bestellungen aufnehmen, lächeln, servieren, kassieren. Ich fertigte die ersten Bestellungen ab, ein müder Tanz zwischen den Tischen.Dann kam ich an den nächsten Tisch. Als ich aufblickte, um den Gast zu begrüßen, sah ich eine Frau. Und dann geschah etwas. Unsere Blicke trafen sich. Für einen Sekundenbruchteil schien der Lärm der Espressomaschine zu verstummen, das Klirren der Tassen in der Ferne zu verhallen. Ihr Blick hatte etwas Unbekanntes, eine stille Fremdheit, die mich sofort gefangen nahm.Ich zwang mich, professionell zu bleiben, zückte meinen abgegriffenen Notizblock aus der Hängetasche an meiner Hüfte, ein alter Begleiter. "Was kann ich Ihnen bringen?", fragte ich. Meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren. Sie war neu hier. Das konnte ich sofort sehen. Es lag nicht nur an der Art, wie sie unsicher die Karte studierte, sondern an einer gewissen Aura der Unberührtheit von diesem Großstadtdschungel. Sie war nicht von hier."Ich kann Ihnen auch etwas empfehlen, wenn Sie möchten", schob ich nach, ehe ich es verhindern konnte. "Sie scheinen neu in der Stadt zu sein." Es war mehr eine Behauptung als eine Frage. Ich schenkte ihr ein freundliches Lächeln, kein aufgesetztes Kellnerlächeln, sondern eines, das wirklich in meinem Herzen begann. In diesem Moment, umgeben von Kaffeeduft und dem leisen Summen der Stadt, hatte ich das Gefühl, dass dieser Neuanfang vielleicht gerade erst wirklich begonnen hatte.

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Lias & Tara ~ New City, New Experiences and New Chances..?

von Tara am 23.02.2026 23:22

Lias Corvane & Tara Valentine 

(Bilchen folgen)

Immer mal wieder verschlägt das chaotische Leben auf der Flucht Tara Valentine in immer neue Städte, Bundesstaaten und auf verschiedene Kontinente. Dadurch hat sie schon vieles gesehen und sich auch öfter mal wieder neu erfunden. Bisher sind ihr dabei allerdings eher selten andere Halbgötter über den Weg gelaufen. In Amerika und insbesondere New York, ändert sich das allerdings. Ist die Begegnung mit Lias Corvane endlich ein Wendepunkt? Und was für Überraschungen wird diese Begegnung noch für beide vielleicht bereithalten? Das wird sich wohl zeigen müssen...


Wird als Hauptplay fortgesetzt

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.03.2026 17:39.

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Re: Havanna, Kuba

von Tara am 19.12.2025 16:37

So wirklich hätte Tara ehrlicherweise nicht damit gerechnet das sie nach so wenigen Tagen in der Stadt tatsächlich schon ein Engagement bekommen würde. Aber vielleicht hatte der Mann der die Strandbar besaß sie mal auf der Straße singen gehört oder irgendwie sowas. Letztlich konnte man das wohl nie so genau sagen oder einschätzen. Manchmal erfuhr die Tochter des Sonnengottes das nie. Vielleicht wäre es dieses Mal auch anders aber noch wusste sie es nicht. Denn es war noch früh am Vormittag und bis vor wenigen Minuten hatte sie noch geschlafen. Denn die vergangene Nacht war sehr spät Mal wieder geendet.
Langsam tapste die Dunkelhaarige in das Badezimmer ihrer Unterkunft bei einer freundlichen Familie und stieg zunächst einmal unter die Dusche um ihre verspannten Glieder wieder zu entspannen. Ein Leben permanent auf der Flucht und der Suche nach einem sicheren Ort forderte eben auch so seinen Tribut. Und natürlich auch die Tatsache dass sie nicht nur mit ihrer Stimme hier und auch andererorts Geld verdiente. Man konnte schon sagen das manche Freier echt Irre waren. Aber gut auch das Risiko hatte Tara gekannt und war es notgedrungen eingegangen. Zwar hatte sie einen Schulabschluss aber keine Ausbildung und da waren die Möglichkeiten meistens dann schnell doch eher begrenzt...
Nach der Dusche hatte sie sich abgetrocknet und einem relativ aufwendigen Pflegeprogramm unterzogen. Hatte Kleidung für den Abend gewählt und für den Abend an den kleinen Schrank gehängt und sich dann einfach Shorts und Bluse über die Unterwäsche angezogen und dann die Treppen zum Wohnraum der Gastfamilie betreten. Dort hatte es zunächst Mittagessen gegeben, bevor Tara der Mutter diverse Arbeiten abgenommen hatte, damit diese mit ihren Kindern die Hausaufgaben machen konnte. Sie hatte Geschirr gespült, Wäsche aufgehängt und auch Besorgungen gemacht.
Dadurch war der Tag dann auch relativ schnell vorüber gegangen und bald war es dann auch an der Zeit gewesen sich nochmal zu waschen und sich dann für den Abend und ihren Auftritt bereit zu machen. Da blieb für das Abendbrot keine Zeit mehr aber Maria hatte ihr ein kleines Lunchpaket gepackt, wofür sie sich lächelnd bedankt und herzlich verabschiedet hatte. Inklusive dem Versprechen es heute nicht ganz so spät werden zu lassen. Dann war Tara in die angenehme Abendluft von Havanna getreten und hatte sich zu der genannten Adresse begeben. 
Das der Besitzer sie so überschwänglich begrüßte und einen solchen Bohai machte, verblüffte die Dunkelhaarige dann doch und sie lächelte, schüttelte innerlich darüber allerdings den Kopf. Nachdem Tara dann auch schon angekündigt worden war, begann dann auch schon ihr Auftritt und sie gab mit sanfter, leicht verfügrerischer Stimme hauptsächlich ihre eigenen Songs wieder aber auch ein paar Covers von Songs die jeder kannte und auch der Besitzer sich gewünscht hatte. Es waren bestimmt mindestens acht Songs, bevor sie auch mal eine Pause machen durfte und sich zur Bar begab. „Kann ich bitte ganz schnell was zu trinken haben? Egal was, Ich nehme alles was Du empfehlen kannst.", sagte sie zur Kellnerin. Das Duzen kam ganz automatisch aber damit schien hier auch niemand wirklich ein Problem zu haben...

ZWANGSCUT ---> Thread wieder frei ~ Adria

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Re: Havanna, Kuba

von Tara am 12.12.2025 22:02

Gezwungenermaßen war Tara bereits ziemlich viel in der Welt herum gekommen - wenn man ständig von irgendwelchen Ungeheuern gefunden und gejagt wurde, konnte man schlecht länger irgendwo bleiben. - ein sehr ermüdende Art sein Leben zu verbringen. Aber immerhin hatte es den Vorteil dass man so einiges von der Welt zu sehen bekam. Damit das es sie bis nach Kuba bringen würde.. damit hatte Tara definitiv nicht gerechnet...
Es war allerdings mal eine sehr nette Abwechslung, denn seit ihrer Kindheit war die Demi Gottheit nicht mehr in wärmeren Gefilden gewesen. Ihr Vater war zwar der Sonnengott aber das bedeutet noch lange nicht das Tara bisher wirklich sehr oft in warmen Ländern aufgewachsen war. In ihrer Heimat hatte sie wegen des Krieges nicht bleiben können, war geflohen und hatte dabei ihre Eltern verloren und danach von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weiter gereicht worden. Die einzigen die es länger mit gemacht hatten, waren die "Eltern" gewesen, die sie während ihrer Schauspiel-Kariere gehabt hatte. Und die hatten es nur wegen dem Geld getan. Da musste man sich wirklich nicht wundern das Vertrauen eine ihrer größten Schwächen war! Aber diese Art zu (über)Leben härtete einen natürlich auch ab. Und hatte Tara zu einer echten Überlebenskünstlerin geformt.
Noch war die Latinisch angehauchte Sängerin auch noch nicht lange in dem Land und erst Recht nicht in Havanna. Die Stadt war sehr lebendig und hatte auch ein sehr aktives Nachtleben, da konnte sie sich doch sehr gut einfügen und sich auch Geld verdienen. Und das nicht nur durch das Verkaufen ihres Körpers, Auftritten als Straßenmusikerin oder auch mal dem ein oder anderen kleinen, unbedeutenden Diebstahl. In den vollen Straßen bemerkte das ohnehin niemand und wenn es doch mal zu riskant war, dann manövrierte sie sich da auch durch. Mit Charme, Witz und ein wenig manipulativem Verhalten. Aber das war eher selten und bei allen Manövern blieb sie dennoch ehrlich und authentisch.
Am heutigen Abend aber war sie tatsächlich zum einen gut bezahlt für einen Auftritt engagiert worden und hörte sich dabei um. Denn sie war nicht nur zum Geld verdienen oder Vergnügen hier, Nein die war auch auf der Suche nach ein paar Antworten. Ungewöhnlichen Antworten vielleicht aber wenn sie schon einmal hier war, dann wollte Tara auch das Beste daraus machen. Und warum nicht das angenehme mit dem nützlichen Verbinden?

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Tara

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Re: Beziehungs-Gesuch

von Tara am 09.09.2025 12:44

𝕿𝖆𝖗𝖆 𝖎𝖘 𝖑𝖔𝖔𝖐𝖎𝖓𝖌 𝖋𝖔𝖗 𝕷𝖔𝖛𝖊

  
Quelle 1 | Quelle 2

Name, Wesen und Alter sind komplett frei wählbar!
Die Sexualität sollte Frauen bzw. auch Non-Binary Personen inkludieren (z.B. Pansexuell, Anthrosexuell, Femmesexuell oder Navysexuell).
Vergangenheit ist komplett frei, wenn beide sich neu kennenlernen, wenn nicht ist eine gemeinsame Vergangenheit planbar.
Beim Charakter will ich nicht zu viel vorgeben aber er sollte auch am Ball bleben wenn Tara es ihm mit ihren Vertrauensproblemen und anderen Problemchen schwer machen sollte an sie heran zu kommen... Und da wir es schon von Vertrauen haben: er sollte nicht der totale flirt und player sein (oder zumindest nicht bleiben!)
Die Beziehung zu Tara können wir sich entwickeln lassen oder auch etwas absprechen, wie es euch lieber ist ^_^
Play-Ideen habe ich zwei feste, die ich gleich näher erläutere, bin aber auch für andere Ideen offen :3
Idee 1:
Tara und xy lernen sich zufällig in einem Café kennen (wer wen anspricht und was das Interesse weckt lasse ich offen) und begegnen sich danach immer mal wieder, besonders nachdem beide Kontaktdaten ausgetauscht haben. So entwickelt sich langsam eine Freundschaft und ein Vertrauensverhältnis. Was für Tara sehr selten und somit auch sehr kostbar ist weshalb es dann auch sehr schwierig für sie ist, als sie bemerkt das ihr neuer Freund Interesse und Gefühle an und zu ihr entwickelt hat...
Idee 2:
XY und Tara kennen sich bereits aus ihrer Kindheit aber da Tara ja sehr unglücklich in ihrer Adoptivfamilie war (um es nett auszudrücken) ist sie ja bereits vor ihrem 18. Lebensjahr öfter ausgerissen und davongelaufen. Weshalb der Kontakt sowieso nur noch sporadisch da war und mit 18. gänzlich abgebrochen ist, weil sie von ihrer Familie nicht gefunden werden will und deshalb alle Brücken abgebrochen hat. Ungeachtet dessen das XY und Tara damals eng befreundet waren und auch romantisch angebändelt hatten. Ein Widersehen der Beiden wäre also erstmal mit verletzten Gefühlen verbunden und die Situation geklärt werden, bevor eine erneute Annäherung überhaupt möglich wäre...
Avatar: Gregg Sulkin wäre mein Wunsch, mit Vetorecht meinerseits wäre ich aber für andere Ideen offen

Bei Interesse schreibt mir doch bitte eine PN

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Re: Teststrecke

von Tara am 03.09.2025 11:53

Kleiner Test... 

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