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Caliope
Gelöschter Benutzer
Re: What devil possessed you to do something like that?! ~ Ezra & Caliope (Frühling 2025)
von Caliope am 12.09.2024 19:52Die Situation war für beide nicht wirklich sonderlich schön auch wenn Caliope wohl nicht so erschöpft war, wie der Arzt. Aber beide hatten in dieser Sache wohl keine große Wahl außer das er sich noch entscheiden könnte ein Schwätzchen mit Tod der Unterhaltung mit ihr vorziehen, das wäre ihr im Prinzip auch egal aber - ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen - wäre sie dann doch die angenehmere Gesprächspartnerin. Wie er das allerdings sehen würde, wäre ganz alleine seine Sache und wenn er so weiter machen würde auch nach dem kommenden Gespräch der beiden, würde dass auf lange Sicht schon von alleine nicht mehr lange auf sich warten lassen. Denn ihr war auch gesagt worden er hätte solche Gespräche schon öfters ignoriert. Was natürlich sein gutes Recht war und den Wunsch zu helfen war auch einer den sie sehr gut nachvollziehen konnte. Aber das gewisse Gleichgewicht war dann doch eben etwas wichtiges obwohl dieses nicht immer so wirklich fair zu sein schien...
Aufmerksam behielt sie Ezra im Auge auch während sie mit ihm sprach. Das es ihm nicht passte, dass sie ihn um seinen Schlaf brachte hatte sie ihm angesehen und ja auch vollstes Verständnis dafür. Aber um diese Standpauke würde er nun leider nicht herumkommen. Und danach könnte er dann schlafen, Caliope wollte ihn wirklich nicht um seine Pause und die Erholung bringen. Sie wollten einfach nur das er Begreifen würde, weshalb sein Verhalten ein Problem darstellte. Auch wenn ihre Hoffnung dies bezüglich nicht sehr groß war, denn die anderen Todesengel hatten bei ihm ja auch nichts erreicht aber zumindest versuchen musste und würde sie es!
Also folgte sie Ezra nach seiner Aussage dann auch in die Zwischenwelt und setze sich auf einen Stuhl ihm Gegenüber. "Hör mal, ich will gar nicht behaupten das ich kein Verständnis dafür hätte was Du getan hast. Denn das habe ich. Es ist auch nicht immer fair wenn jemandes Zeit gekommen ist. Weil es oft eben Kinder oder auch junge Mütter trifft. Und somit ganze Familien, dir noch mehr gemeinsame Zeit sicherlich verdient hätten." Das war eine unbestreitbare Tatsache und sie wollte dieses Gespräch sicherlich auch nicht mit einer Lüge beginnen.
"Es ist aber eine Tatsache, die wir beide leider nicht ändern können dass es ein gewisses Gleichgewicht gibt und Du dieses bereits mehrfach gestört hast. Und wenn Du das weiter so handhabst dann wirst Du früher oder später im ein Gespräch mit Tod nicht herum kommen. Nur weil Du kannst was eben sonst keiner kann heißt es noch lange nicht das dein Handeln keine Konsequenzen hätte. Für jeden Menschen den Du rettest, muss ein anderer Sterben. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen aber früher oder später geschieht es um das Gleichgewicht wieder her zu stellen." Ob ihm das zuvor schon jemand so gesagt hatte wusste sie nicht genau aber reine Worte schienen nicht mehr zu Helfen ihm musste deutlich gesagt werden was sein Handeln bewirkte und was für Folgen es letztendlich hatte...
Giulia
Gelöschter Benutzer
Re: before the forest takes me | Ada & Giulia
von Giulia am 12.09.2024 17:36Manchmal kannte Giulia einfach keinen Filter, und das war ihr auch wohl bewusst, aber so richtig abschalten konnte sie es auch nicht, vielleicht hatte sie es sich angewöhnt viel zu erzählen, in der Hoffnung auf viel von ihrer Gegenübern zu erfahren, doch nun war kein Moment, in dem es um einen Informationsaustausch ging. Wobei sie sich in diesem Fall nicht fühlte, als hätte sie zu viel Preis gegeben. Sie musterte Ada von der Seite um sich ein genaueres Bild von der Frau zu machen die sie hier augenscheinlich Unterstützte. Sie strahlte keine Bedrohlichkeit aus, nichts weshalb Giulia auf der Hut sein hätte müssen, aber so richtig sicher konnte man sich nie sein, wer einem Wohl gesotten war und wer eben nicht.
Ein erschöpftes Seufzen wich über ihre Lippen, dieses ganze herum gerinne lag ihr nicht, auch wenn sie gelegentlich joggen ging und sich bemühte in Form zu bleiben für so einen Zickzack-Wahn ließ ihre Kondition sie nicht ungestraft hindurch, insbesondere nicht verletzt. „Das ist lieb von dir." Dankend lächelte sie ihrer Verbündeten zu und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Sie war ehrlich beeindruckt, dass sie es gerade geschafft hatte, aufbauende Worte in dieser Situation zu finden. In Giulia Kopf drehten sich die Rädchen, es war im Augenblick wirklich wichtig einen Fuß vor den anderen zu setzen um Voran zu kommen, denn wenn sie nun wegen ihr langsamer wurden, dann sah es finster aus. In ihren Gedanken schaltete sich eine Gedankenspirale an, der es nur schwer war zu entkommen.
Sie musste schmunzeln während sie sich noch immer stützte und bemühte etwas schneller zu gehen. „Ja Großstädte können wirklich Wahnsinnig hässlich sein ... und beängstigend.", schmerzerfüllt verzog sie ihr Gesicht und bemühte sich ihre Gefühlswelt auszublenden. Vor ihren Augen tanzten Schwarze Punkte in der Landschaft, wie die kleinen Figuren in Gibli-filmen. Das kannte sie sonst nur vom Ski-fahren, wenn sie zu angestrengt auf die Piste starrte ohne ihre Skibrille zu tragen. „Es ist schon spannend, dass ich jedes Mal bevor ich in eine Großstadt gezogen bin, viel mehr Angst davor hatte zu vereinsamen, als vor den kleineren Städten." Stellte sie fest ehe sie ihre Ohren spitzte um zu hören wie nah oder fern ihre Verfolger inzwischen waren. „Wäre vermutlich schlau." Presste sie schmunzelnd hervor und hörte ein lautes Knacken in ihrer Nähe. Erschrocken zuckte Giulia hoch, doch da war nichts. Vielleicht war es auch nur ein Tier gewesen.
Re: Cassie & Davin ~ Time Flies By {Herbst 2025}
von Cassie am 12.09.2024 16:15Während sie dann die Sorgen ihres Freundes hoffentlich beschwichtigen hatte können, sah Cassie den Iren kurz nachdenklich von der Seite an und fragte sich, ob sie es wirklich riskieren könnte oder nicht. Schließlich konnte es im Zweifelsfall auch gefährlich für Davin sein oder zumindest werden, wenn er von ihrer Unsterblichkeit erfahren würde, mal ganz unabhängig davon ob er ihr Glauben schenken würde oder nicht. Schließlich rang sie sich dann aber doch dazu durch, denn er hatte natürlich Recht die beiden waren Freunde und seinen Freunden erzählte man im Normalfall ja eigentlich alles oder wenigstens vieles und über die Gruppe da kannten die beiden sich ja auch schon sehr lange. Da könnte sie ihm ihr Geheimnis dann ja hoffentlich ohne Konsequenzen oder Ärger anvertrauen. Also nahm Cassie einen tiefen Atemzug und nickte dann sachte. "Okay na gut. Ich schwöre dir auch das ich dich nie belügen würde aber es kann im ersten Moment schon sehr verrückt klingen. Zumal ich selbst nicht erklären kann, wie es dazu kam." Begann sie dann mal zuerst das in ihren Augen wichtigste klar zu stellen und sah dann zu ihm. "Ich zeig dir was nicht erschrecken, ja?" Daraufhin zog Cassie ihr Oberteil aus und zeigte ihm die eher unauffälligen Narben auf ihrem Rücken. Diese waren mal stärker ausgeprägt gewesen und nicht nur an ihrem Rücken gewesen aber inzwischen hatten die Narben (die sie immer gut gepflegt hatte auch als noch andere durch ihre diversen Tode dazu gekommen waren) Jahrhunderte gehabt um zu heilen und sich zurück zu bilden... "Diese Narben habe ich mir zu gezogen als der Gutshof meiner Familie nieder gebrannt ist. In dem fast meine gesamte Familie zu Tode gekommen ist." Kurz machte sie erneut eine Pause und überlegte. "Das war vor jetzt ungefähr 900 Jahren und seit diesem Tag, an dem ich wohl auch gestorben bin, kann ich nicht mehr sterben. Oder zumindest nicht tot bleiben und ich weiß beim besten Willen nicht wieso... Und deshalb altere ich nicht mehr, seitdem.", sagte Cassie leise und sah ihren Freund abwartend an.
Während Davin dann von seiner Tochter erzählte lächelte sie unwillkürlich und konnte auch in gewisser Weise verstehen das er sich vor dem Tag fürchtete, an dem seine Tochter Erwachsen wurde und ihren ersten Freund hatte. Davor fürchteten sich wohl viele Väter. "Ich bin mir sehr sicher dass Du diese Dinge meistern wirst, wenn es soweit ist.", meinte sie aufmunternd. Bei der Frage blinzelte Cassie dann kurz überrascht. "Ich weiß nicht genau.. also ich hätte schon gerne Kinder und ich mag Kinder auch sehr aber bisher kam es nie so weit. Ich finde ein Kind braucht ein naja stabiles Umfeld. Auch wenn ich vielleicht nicht unbedingt einen Mann bräuchte um Mutter zu werden, fände ich das einfach schöner." War vielleicht altmodisch aber dieser Wert aus älterer Zeit, war ihr trotz ihrer sonst modernen Einstellung schon wichtig.
Sie hätte es auch akzeptiert wenn Davin dabei geblieben und ihre Frage bezüglich seiner Gesundheit nicht beantwortet hätte aber sie freute sich auch, dass er es dann doch mit ihr teilte. "Verstehe. Dann bin ich beruhigt wenn Du schon in Behandlung und auf dem Weg der Besserung bist.", meinte sie ehrlich. Dann runzelte sie bei der Frage wegen dem Weg gehen kurz nachdenklich die Stirn. "Also ich gehe gerne aus, zum Tanzen oder auch was Trinken, also da bin ich ganz offen. Ich habe aber auch nichts dagegen wenn wir auch nur hier bleiben und unterhalten und uns einfach entspannen." Cassie war da wirklich flexibel.

I got this feeling and I know that it's wrong
I could fill an ocean with the tears that I've cried
I'm moving on and getting strong
'Cause I am enough
Quelle Gifs: Tumblr Quelle Quote: LyricsFind.com
Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Alena am 12.09.2024 12:40Was genau in ihrem Gegenüber vor sich ging konnte Alena schlecht einschätzen aber es wirkte wirklich nicht als würde die Frau sich so wirklich wohl in ihrer Haut fühlen aber diese darauf anzusprechen, würde alles vermutlich noch unangenehmer für Jodie machen und deshalb schwieg die Blondine lieber und versuchte eher in non-verbalen Gesten etwas angenehmere Atmosphäre zu schaffen. Denn das sich jemand in ihrer Gegenwart unwohl fühlte wollte sie ja schließlich nicht. Auch wenn dieses Unwohlsein nicht zwangsläufig ihretwegen war, so sollte das doch definitiv nicht sein. Aber ihre Möglichkeiten da Abhilfe zu schaffen waren wohl auch eher begrenzt. Zumindest ließ das die Arme schutzsuchend um sich legen Alena auch vermuten daß sie dabei eher semi-erfogreich war. Weshalb sie dann schließlich doch darauf kam diesen Kompromiss anzubieten und hoffte damit die Lage und auch die Brünette zu entspannen...
Da Jodie aber noch nicht reißaus genommen und zumindestens über ihren Vorschlag nach zu denken schien, wertete Alena das dann doch mal als Fortschritt. Und das die Brünette diesen Vorschlag dann auch noch akzeptierte freute die Hexe und Banshee natürlich ganz besonders.
Vielleicht hatte dieser Umstand dann auch die Zunge der Blondine etwas gelockert, denn im Normalfall erzählte sie Fremden, die sie auf der Straße oder sonstwo traf, nicht einfach so von dem Schicksal ihrer Eltern... Aber gut es war nun einmal so wie es war. Und das Bedauern von Jodie wirkte ja auch durchaus aufrichtig und diese vertraute ihr dann auch an das sie selbst wisse, wie es war nicht zu wissen was mit den Eltern genau war. Was Alena dann wiederum sehr Leid tat zu hören. Auch fragte sie sich, was dir Brünette wohl vielleicht noch hatte sagen wollen, bevor sie den Kopf geschüttelt hatte aber gut das würde sich dann vielleicht später noch ergeben. Das ließ sie mal offen im Moment.
Auf die Frage wegen dem Essen gehen nickte die Blondine dann zunächst nur und folgte ihrer neuen Bekanntschaft einfach. Der Weg selbst dauerte auch gar nicht lang und kaum in dem Restaurant angekommen, wurden die beiden dann auch schon von dem vertrauten Duft einer solchen Lokalität umhüllt. "Sicher ist das in Ordnung, wenn dir das wirklich reicht und dich satt macht. Aber könnten wir das Essen vielleicht mit nehmen? Weil ich habe ja schon Essen und ich möchte nicht das es deswegen Ärger gibt." Somit dürfte die Frage ob sie ihr Essen in diesem Restaurant geholt hatte dann wohl auch beantwortet sein. "Schnee finde ich ist etwas Schönes in Saint John hat es auch viel geschneit.. also tut es mit Sicherheit immer noch aber jetzt bin ich dort eher nicht mehr so oft, nur noch zu besuchen."


Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.
Cherry
Gelöschter Benutzer
Cherry Ceelen
von Cherry am 12.09.2024 11:48
Name: Cherry Chaynelle Ceelen (geb. Arterton)
Geburtsdatum &-ort: 9.3.1986 in Paddockwood, Saskatchewan, Kanada
Alter: 38
Wohnort: Wanaka, Neuseeland
Wohnsituation: Wir besitzen ein großes luxuriöses Haus in Wanaka, nahe eines Sees und einfach wundervoller Landschaft.
Staatsbürgerschaft: Kanadisch
Sternzeichen: Fische
Geschlecht: weiblich (trage manchmal aber auch eine männliche Seele in mir. Ich bin eine sogenannte 'two-spirit')
Sexualität: pansexuell
Wesen: Vampir & Elfe
Seit wann/Wie geworden?: Meine Mum war eine Vampirin, daher bin ich seit meiner Geburt eine Art 'Halb-Vampirin'. Mein Mann ist ein sehr mächtiger Zauberer, der Daheim gerne an verschiedenem rumexperementiert. Einmal hat er mich für ein Experiment verwendet - und mich dabei in eine Halb-Elfe verwandelt.
Fähigkeiten: (alle Fähigkeiten eher moderatur und nicht übermäßig (abgesehen vom Blut-Trinken))
→ Stärken: Naturverbundenheit | scharfe Sicht | schnell| geschickt | Nachtsicht | Stärkeschub durch Bluttrinken
→ Schwächen: Allergisch gegen Eisen | Sonnenempfindlich
Magst du es?: Den Elfen-Teil: Ja!! Den Vampir-Teil habe ich noch nie gemocht..

Quelle: Pinterest
Größe: 1,68 m
Gewicht: 60 kg
Haarfarbe: dunkelbraun
Haarlänge: etwas mehr als schulterlang
bevorzugte Frisur: offen | häufig Federn o.ä. eingeflochten
Augenfarbe: dunkelbraun
Kleidungsstil: weite offene Kleidung / viel Freiheit
Körperstatur: schlank
Besonderheiten: ein Tattoo am linken Arm - vier Kästen übereinander gesapelt (für die 4 Menschen, die ich liebe: Marc, Gust meine Schwester, meine Tochter). Außerdem habe ich an meinen Unterarmen rankenähnliche Verzierungen (halb vernarbt, halb frisch), welche ich mir durch Selbstverletzung zugefügt hab.
Am 9.3.1986 wurde ich als erste in Paddowack in Kanada geboren, direkt vor meiner Zwillingsschwester geboren. Dreizehn Jahre lang hatten wir in dem kleinen kanadischen Dorf eine denkbar normale Kindheit gemeinsam mit unseren Eltern. Wir waren nicht reich, aber es war ein schönes ruhiges, ländliches Leben - und meine Schwester und iche in Herz und eine Seele. Dann machten wir im Herbst 1999 einen unserer immer mal wieder stattfindenen Campingausflüge. Doch da sollte alles anderes finden.
Bei diesem Ausflug haben wir auch eine kleine Pilzwanderung durch den Wald gemacht und uns dabei natürlich auch ein bisschen aufgeteilt - als wir plötzlich von einem Fremden mit irgendeinem Spray ausgeknockt wurden. Wir erwachten in einem uns völlig fremden Haus auf fremden Betten.
Ich werde nicht zu sehr darauf eingehen, aber ... die nächsten sechs Jahre waren wir bei diesem Mann gefangen. Er hieß Marc Terrence Hogan. Wir haben in diesen sechs Jahren das Haus kein einziges Mal verlassen. Wir stellten seine verlorenen Töchter da. Mich nannte er Celine und Jenna nannte er Lily. Er kümmerte sich ums ... konnte zum Teil aber auch sehr grausam sein. Aber nach einer Weile... naja. Habe ich mich in ihn verliebt. Und er sich in mich. Als ich 18 Jahre alt war, wurde ich von ihm schwanger. Und kurze Zeit später, als wie nun 19 waren, schaffte es meine Schwester Marc auszunicken und fliehen. Sie flehte mich an mitzukommen, aber ich blieb. Ich liebte Marc, ich wollte bei ihm sein, mich um ihn kümmern. Ich war glücklich hier.
Dieses Unverständnis einander gegenüber hat eine Spaltung in unsere Schwesternschaft gehauen, die nie wieder ganz verheilt ist.
Wie auch immer - meine Schwester holte die Polizei und ich wurde 'befreit'. Ich schrie, ich wehrte mich, aber es hatte keinen Zweck. Wir erfuhren, dass unsere Eltern in der Zwischenzeit gestorben waren. Unser Vater hatte zu trinken begonnen und war wohl bei einer betrunkenen Autofahr ums Leben gekommen, woraufhin unsere Mutter Selbstmord begangen hat. Sie hat sich eine Eisenkugel ins Herz geschossen.
Wir kamen in ein Jugendheim - und in psychatrische Behandlung. Schnell wurde bei mir das Stockholm-Syndrom festgestellt. Es brauchte vier Jahre, bis ich davon geheilt war. In der Zeit besuchtete ich Marc oft - sogar sehr oft - im Gefängnis. Er hatte lebenslänglich bekommen und es tat mir unfassbar leicht. Außerdem hatte ich meine Tochter bekommen: Clara. Ich liebte - und liebe sie noch immer - über alles.
Um etwas Geld zu verdienen machte ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin, aber viel Geld verdiente ich dadurch nicht. Im Alter von 23 Jahren beschloss ich dann für ein Jahr als Au-Pair nach Neuseeland zu gehen, um mehr Geld zu verdienen und so schonmal ein "Standbein" zu haben.
In diesem Jahr lernte ich jedoch Gust kennen. Einen reichen niederländischen Geschäftsmann, der dort lebte. Er war charmant, gewitzt und ich verliebte mich über beide Ohren in ihn. Ich verlängerte meine Zeit in Neuseeland. Wir verbrachten viel Zeit zusammen. Ich zog gemeinsam mit Clara bei ihm ein. Und schließlich... heirateten wir. Am 25.5.2011. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt.
Mein Mann ist ein Hexenmeister, der oft auch viel herumexperementiert - einmal hat er ein Experiment auch an mich durchgeführt, wodurch ich zu dem Wesen wurde, welches am Meisten zu mir passt (zumindest Halb): eine Elfe.
Allerdings... ist mein Mann nicht immer nur charmant und gewitzt. Er ist auch jähzornig und gewalttätig. Er schlägt mich oft, zerrt mich an den Haaren und ähnliches. Ich gehe zwar noch immer meinen Job als Buchhändlerin nach, doch wenn er ruft, dann bin ich da. Aber... ich liebe ihn trotzdem über alles. Er ist ein sehr gestresster Mann, und hat viel zu tun. Ich verusche ihm bestmöglich damit zu helfen. Ich liebe ihn.
Ich bin ein ausgesprochen naturliebender Mensch. Ich liebe es draußen zu sein. Ich liebe es, die Luft einzuatmen, mich der Natur einfach hinzugeben... Sehr oft kiffe ich auch. Eigentlich täglich. Und häufig rauche ich auch anderes. Bestimmte Pflanzen, welche ich in der Natur finde, welche auch einen Rausch veruraschen. Ich liebe das Gefühl. Außerdem liebe ich natürlich Pflanzen, wie Tiere. Deswegen bin ich Frutarierin - ich esse ausschließlich Produkte, welche mir freiwillig gegeben wurden und womit ich mit meinem Essen den Pflanzen und Tieren nicht schade. Das bedeutet, ich pflücke zum Beispiel keine Früchte, sondern esse ausschließlich Fallobst. Getreide kann ich allerdings auch essen.
Wie auch immer... ich bin ein sehr sanftmütiger und liebevoller Mensch. Aber auch zurückhaltend. Naiv. Ich wehre mich nicht. Ich bin geduldig, aber oft auch verantwortungslos und absolut nicht durchsetzungsfähig. Aber dennoch habe ich eine gute Seele, und versuche immer anderen zu helfen und für sie da zu sein.

Quellen: PersonalityHunt | RTL
Cherry ist warmherzig und großzügig. Sie hat ein echtes Interesse an den Menschen und will, dass sie erfolgreich sind. Sie hat auch einen hohen moralischen Anspruch und versucht, das Richtige zu tun. Sie engagiert sich gerne ehrenamtlich und kämpft für ihre Sache. Ihr Einfühlungsvermögen und ihre Warmherzigkeit macht sie zu perfekten Begleiterin und sie ist eine sehr gute Mutter. Der zentrale Wunsch Cherrys ist es, geschätzt zu werden. Um dies zu erreichen, versucht sie, sich für andere so nützlich wie möglich zu machen.
Die Kernangst von Cherry ist es, verlassen oder nicht geschätzt zu werden. Sie will nicht von ihren Freunden vergessen oder fallen gelassen werden. Um zu vermeiden, dass dies Realität wird, zeigt sie ihr bestes Verhalten, auch wenn es schlecht für sie ist.
Charakter in Stichpunkten
Cherry hat ein weiches Herz und ist sehr großzügig. Sie würden dir die Welt schenken, wenn sie könnte. Großzügig zu sein schließt hier ihre Zeit mit ein. Wenn jemand ise braucht oder einfach nur sich etwas Gesellschaft wünscht, ist sie immer bereit, sich Zeit dafür zu nehmen.
Ihre natürliche Wärme plus ihre fürsorgliche Natur bedeutet eine Überlastung. Sie ist extrem fürsorglich. Menschen, die sich in ihrer Nähe aufhalten, fühlen sich geliebt und respektiert. Das ist zwar ein Vorteil, aber für manche Leute kann es etwas zu viel sein, da sie mit dieser Menge an Liebe einfach nicht umgehen können.
Das sollte mittlerweile offensichtlich sein, aber Cherre ist sehr gutherzig. Sie willen wirklich helfen und tun, was sie kann, um ihren Beitrag zu leisten. Aber selbst sie hat ihre Grenzen - Dinge, die sie für unmoralisch oder schlecht hält, versucht sie zu vermeiden. Wenn sie es dann doch tun - wie beispielsweise für ihren Mann fleisch zu kochen - merkt man ihr ihr Bedauern und Unbehagen in der Regel an.
An für sich ist Cherry introvertiert. Sie liebt es, allein zu sein und fühlt sich dadurch ermutigt. Aber tatsächlich kann sie manches Mal sogar extrovertiert erscheinen - das liegt daran, dass sie Menschen liebt. Sie will mit ihnen reden und ihnen zuhören. Das können sie nicht tun, wenn sie immer still ist. Sie ist also gesprächiger als ein typischer INFP und wird tatsächlich häufig für extrovertiert gehalten.
Cherry hat starke Werte - insbesondere achtete sie darauf, gut zu sein. Das liegt wahrscheinlich an ihrem Flügel. Sie hat sehr hohe ethische und moralische Standards hat - wie sich zum Beispiel in ihrem strikten Frutarier-Sein auszeichnet. Außerdem kann sie so manches Mal auch sehr perfektionsitisch sein in dem was sie tut und in dem, was ihr wichtig ist - oder von ihr erwartet wird.
Außerdem ist Cherry intuitiv. Das bedeutet, dass sie eher an abstrakten Konzepten interessiert ist. Dennoch respektiert sie - im Gegensatz zu anderen INFPs - die geltenden Normen und kann dadurch manchmal sogar traditionell wirken. Das liegt, dass sie Angst hat andere (insbesondere ihren sehr konservativen Mann) zu verärgern. Wenn eine Norm also nicht verletzend ist, hält sie sich gerne daran.
Schwächen
Eines der größten Probleme, mit denen Cherry konfrontiert ist, ist es, anderen immer alles recht zu machen. Sie sagt selten Nein zu anderen. Das führt dazu, dass Leute, die das merken, sie gerne ausnutzen - insbesondere ihr Mann. Für Cherry ist es ein lebenslanger Kampf, auch mal für sich einzustehen - und vielleicht wird sie es niemals ganz ablegen können, es anderen immer recht machen zu wollen.
Cherry ist sehr emotional und reagiert extrem empfindlich auf Kritik. Sie nimmt Dinge oft persönlich, selbst wenn die Kritik gar nicht so gemeint ist, und hat manchmal Schwierigkeiten mit Denk-Typen. Ihr sensibler Charakter kann zu anderen Problemen führen, z.B. zur Unfähigkeit, konstruktives Feedback anzunehmen. Wie all die Leute, die ihr sagen, dass sie ihre Beziehung toxisch sei und sie ausbrechen müsse, was Cherry vehement leugnet und verteidigt.
Ihr Selbstwertgefühl baut Cherry oft darauf, von anderen akzeptiert zu werden. Sie will gemocht und geschätzt werden. Deshalb strebt sie danach, die perfekten Freundin zu sein. Wenn Menschen beschließen, sie zu verlassen, kann das sehr verheerend für sie und ihr Selbstvertrauen sein. Sie fühlt sich dann ungeliebt, wertlos und gibt zuweilen sich selbst die Schuld daran. Ihr Selbstwertgefühl kann in sich zusammenfallen.
Cherry verinnerlicht Selbstkritik sehr schnell und sehr stark, sodass sie oft wütend auf sich selbst werden kann. Sie grübelt über ihre Fehler nach und hat das Gefühl, andere im Stich gelassen zu haben. Anzuerkennen, dass sie es unmöglich ist, es allen recht zu machen, fällt ihr sehr schwer.
Bei der Arbeit
Cherry zieht Leidenschaft dem finanziellen Status oder Ruhm vor. Sie will einen Beruf ausüben, den sie mag. Ihre Leidenschaft ist es Zeit mit Menschen zu verbinden und in andere Welten oder Realitäten abzutauchen - weswegen sie in der Buchhandlung auch sehr glücklich ist. Zudem bietet diese Karriere auch eine gewisse Flexibilität und eine gute Dosis Kreativität - immer wieder gibt es Möglichkeiten, selbst schreiberisch aktiv zu werden. Alles in allem ist Cherry mit dem allen sehr glücklich und zufrieden.
Und auch in ihrem früheren Job als Au-Pair hatte sie einen Job den sie mochte, indem sie anderen Menschen helfen konnte und sich immer wieder neues bot.
Persönlichkeits-Typ: INFP 2w1
positive Merkmale: sanftmütig | liebevoll | hilfsbereit | freundlich | geduldig
negative Merkmale: naiv | zurückhaltend | durchsetzungsschwach | verantwortungslos
Vorlieben: Natur | Bäume | Pflanzen | Tiere | grün | Wasser | Kiffen/Gras | Drogen | Tanzen | Musik | alles Spirituelle | ...
Abneigungen: Fleisch | Verletzung von Tieren & Pflanzen | Tierquälerei
Hobbies: Kiffen | in der Natur sein | tanzen | schwimmen | klettern | singen | meditieren | zeichnen
Stärken: Ich werde stärker in der Natur & wenn ich Blut trinke (was ich nicht tue) | ich bin schneller & geschickt | Nachtsicht & generell gute Sicht
Schwächen: Allergisch gegen Eisen | Sonnenempfindlich
Lieblingsfarbe: grün
Lieblingstier: Kea
Lieblingsessen: Äpfel (als Fallobst)
~*~*~*~



Vater: Flurry Symington Arterton (56 †)
>> Soweit ich mich erinnere war er ein liebevoller Vater, der oft mit uns in den Wald gegangen ist. Er war Lehrer an der örtlichen Schule und seine große Leidenschaft waren Kochen und Pilze. Deswegen waren wir im Herbst mit ihm auch immer auf Pilzwanderungen. Giftige konnte er immer schon Meilenweit riechen. Nach unserer Entführung ist er aber wohl dem Alkohol verfallen und schließlich bei einer trunkenen Fahrt bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Mutter: Verity Embrace Arterton (55 †)
>> Unsere Mutter war eine Vamprin, die ausgesprochen ordnungsliebend war, das weiß ich noch. Alles musste immer aufgeräumt und sauber sein. Sie liebte Ästhethik und war als Beruf Innenarchitektin. Einen Beruf, den sie ausgesprochen geliebt hat. Wir waren ihr immer sehr wichtig und sie wollte stehts das Beste für uns, war aber auch streng, wenn wir Scheiße gebaut haben. Ihr konnte man nichts vormachen und nicht mit ihr spielen. Nach unserer Entführung und nach und nach dem Tod unseres Dads, beging sie Selbstmord, indem sie sich eine Silberkugel ins Herz jagte.
Schwester: Jenna Camille Arterton (38)
>> In der Kindheit waren meine Schwester und ich praktisch ein Herz und eine Seele. Ja, ich war schon immer die Ruhigere und sie die etwas Wildere - aber wir haben uns immer verstanden und jeden Mist gemeinsam durchgezogen. Mal nur Kleinigkeiten, mal größere. Dann kam die entführung und danach... wurde alles anders. Letztlich war es wohl mein Stockholm-Syndrom, welches uns auseinander gebracht hat. Heute lebe ich in Neuseeland und sie in New York, ich habe Mann und Kind, ein luxuriöses Haus und viel Natur - von ihr weiß ich nur, dass sie als Privatdetektiv unterwegs ist, sie versucht Verbrecher zu jagen und viel trinkt. Wir haben uns ... sehr auseinandergelebt. Leider.
Bruder:
Tochter: Clara Line Ceelen (geb. Arterton) (19)
>> Ich liebe meine Tochter über alles. Sie ist sehr schüchtern und zurückgezogen, aber ein unbeschreiblich liebes Mädchen und jeden Tag bin ich dankbar dafür, sie haben zu durfen. Ich liebe sie wirklich über alles.
Sohn:
Großvater:
Großmutter:
Tante:
Onkel:
Andere:

Bester Freund:
Beste Freundin:
Freunde fürs Leben:
Clique:
Gute Freunde:
Freunde:
Gute Bekannte:
Bekannte:

Erzfeind:
Ewiger Hass:
Kann nicht ausstehen:
Kann mich nicht ausstehen:
Geht aus dem Weg:
Geht mir aus dem Weg:
Mag nicht:
Mag mich nicht:

Wahre Liebe:
Hass-Liebe:
Freundschaft Plus:
On-Off-Beziehung:
Ex-Freunde: Marc Terrence Hogan (69)
>> Er war unser Entführer. weil er seine Töchter verloren hat. Wir waren... naja, sollten eine Art Ersatz werden. Aber während unserer Gefangenschaft dort... ich weiß nicht. Verliebte ich mich in ihn. Er war so traurig und gebrochen, und gleichzeitig so liebevoll und gab sich solche Mühe, was ich zu schätzen wusste. Und ich wollte für ihn da sein, ihm helfen und einfach... uns gemeinsam eine schöne Zeit in diesem Haus machen. Meine Schwester hat es nie verstanden... Nachdem sie geflohen ist und die Polizei mich 'befreite' wurde Marc verurteilt. Lebenslänglich. Er sitzt noch heute im Canada Regional Correctional. Früher, nach meiner Befreieung, habe ich ihn oft dort besucht.
Verliebt in: Gust Kerstan Ceelen (44)
Verliebt in mich: Gust Kerstan Ceelen (44)
Verlobt mit:
Verheiratet mit: Gust Kerstan Ceelen (44)
>> Er ist ein Hexenmeister und ein reicher niederländischer Geschäftsmann. Er ist charmant, gewitzt und weiß mit Worten umzugehen. Zugegeben... manchmal kann er auch jähzornig sein, manchmal wird er handgreiflich, aber im Grunde genommeni st er einfach nur angespannt und gestresst wegen seines Beurfs. Ich versuche ihn bestmöglich zu unterstützen und liebe ihn wirklich sehr.
~*~*~*~*~
Haupt-Play
(mit Carla) Anwesen der Ceelens
(mit Caliope) Zwischenwelt ---
Free-Play
-
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Abgebrochene Plays
• Scott & Cherry ~ Shimmer in the Moonlight
Alex
Gelöschter Benutzer
Re: Philadelphia [Pennsylvania, Amerika]
von Alex am 12.09.2024 09:49"Jaaa, so läuft das Leben gerne mal.", stimmte Alex zu. Selten lief es so, wie man es geplant hatte. "Und hey, dafür können wir jetzt ne Mädels-Nacht machen!", meinte sie mit einem schiefen Grinsen und kllimperte mit den Flaschen in dem Rucksack, welchen sie sich über eine Schulter geschwungen hatte.
Gemeinsam liefen sie durch die dunklen Gassen. Die Sirenen wurden erst lauter, dann leiser, dann verstummten sie. Sie waren wohl am Tatort angekommen. Jetzt hatten sie erstmal Zeit. Immerhin mussten erstmal die Spuren genommen werden, etwaige Überwachungskameras analysiert werden und und und. Wobei sich Alex fragte, ob eine solche Spelunkte, die obendrein ohnehin illegale Aktivitäten verübte, überhaupt so etwas wie Überwachungskameras hatte. Mit sowas würden die sich immerhin nur selbst belasten.
"Cool. Ist auch nicht so weit weg. Nur ein paar Straßen weiter." Den Rest des Weges legten sie größtenteils schweigend zurück und durch irgendwelche Hintergassen, damit sie nicht über die offenen, belebten und hell erleuchteten Straßen mussten. Dann kamen sie an dem billigen Motel an, dessen Buchstaben dunkelgelb leuchteten - wobei das M einen Wackelkontakt zu haben schien. Sie betraten es durch die schmale Tür mit gesprungener Scheibe. Die Rezeption war unbesetzt, spielte aber auch keine Rolle. Aus ihrer kleinen Hosentasche zerrte Alex den Zimmerschlüssel hervor - schön altmodisch war es tatsächlich ein einfacher Schlüssel, führte Holly in die zweite Etage über eine etwas wackelige Treppe und schloss dann ihr Zimmer aus. Es bestand aus einem Waschbecken direkt neben dem schmierigen Fenster, welches überall feine Haarrisse aufwies und einen gesprungenen Spiegel. An der Wand direkt neben der tür stand ein klappriges Bettgestell, gegenüber ein Schrank und gegenüber vom Waschbecken war ein winziger Tisch mit Stuhl. Badezimmer gab es hier nicht - dafür gab es die Gemeinschafts-Badezimmer auf dem Flur. Ja - Alex lebte nicht wirklich in Luxus. Sie gab ihr verdientes Geld gerne für andere Dinge aus als 'Schlafen'.
Sie ließ den Rucksack mit den Flaschen zwischen Tisch und Schrank fallen und sah zu Holly. "Machs dir gemütlich.", grinste sie schief und nickte zum Waschbecken. "Da kannst dich sauber machen. Ich pack unsere Getränke aus. Gläser brauchen wir ja nocht, oder?" Sie grinste was breiter, während sie ihre Beute - Whisky und Schnaps - Holly hatte schließlich den Wein - auf dem Tisch drapierte und sich dann selbst gleich die eine klare Flasche Hochprozentigen nahm und öffnete.
Artemis
Gelöschter Benutzer
Re: Skeva & Artemis ~ For Women, For Nature, For US (Sommer 2025)
von Artemis am 10.09.2024 17:24Artemis beobachtete die junge Frau aufmerksam, während sie ihr ihren Plan offenbarte. Und was sie sah, befriedigte sie - und zwar zutiefst. Paraskeva wirkte ganz und gar nicht eingeschüchtert und auch nicht, als ob sie einen Rückzieher machen wolle. Im Gegenteil: sie wirkte voller Tatendrang, als könne sie es kaum erwarten, ihren Worten tatsächlich Taten folgen zu lassen. Befriedigung erfüllte Artemis. Ihre Wahrnehmung und Recherche hatten sie nicht getrügt: diese Frau war genau die richtige für ihr Vorhaben, die Frauen an die Weltspitze zu setzen, für Gerechtigkeit und Umwelt und Frauen zu kämpfen. Sie könnte es tatsächlich schaffen den WAndel zu bringen, der so dringend nötig war - nicht nur um die Götter, sondern auch um die Welt zu retten. Denn als Göttin der Natur spürte Artemis, wie sehr diese litt.
"Da kann ich dir nur zustimmen.", schmunzelte die Göttin leicht. Die Männer die den mächtigsten Sitz der Welt inne hatten und das stärkste Land regierten waren ein Witz. Tatsächlich erinnerten sie sie sehr an ihren Vater - Zeus. Und von dem hatte sie auch nie etwas gehalten.
Sie beugte sich leicht vor, die Finger sanft ineinander verschränkt. "Du schickst eine professionelle Bewerbung und einen Lebenslauf ans Außenministerium. Mach ihnen deinen Wert klar, als Multilinguistin und gebürtige Serbin, die schon viel gesehen und erreicht hat. Ich nehme an, sie werden beeindruckt sein und dich nehmen. Das wird unser erster Schritt. Der zweite Schritt wird sein, dass du dort arbeitest. Und zwar vorbildlich! Das bekommst du hin, nicht wahr?" Sie neigte den Kopf. Paraskeva würde befördert werden - Artemis würde sich bemühen dass ganze im HIntergrund auch ein wenig zu beschleunigen. Die durchsichtigen Fäden zu ziehen. Und wenn sie erst Außenministerin war - dann könnte sie sich auch mit sehr guten Chancen zur Präsidentenwahl stellen. "Ich werde derweil dafür sorgen, dass du Aufmerksamkeit für deine Errungenschaften bekomst. Damit das Volk von dir gehört hat, wenn es schließlich zur Wahl kommt."
Sie lächelte sie an. "Wir werden ein gutes Team sein. Du bist eine starke Frau."
Re: Skeva & Anastasija ~ Sisters Belong Together (Dezember 2024)
von Anastasija am 09.09.2024 18:06Anastasija nickte langsam, ihre kalten Hände noch immer in den etwas wärmeren ihrer Schwester. Ja, das hatte sie sich fest schon gedacht, dass ihre Eltern nicht davon wussten. Sie konnte es immer noch nicht glauben. Die perfekte Paraskeva, die serbische Parade-Tochter ihrer Eltern, die genau nach deren Vorstellungen gelebt hatte und immer ihr Lieblingskind gewesen war - hatte eine Beziehung mit einer Frau. Es schien vollkommen unwirklich. Ob sie träumte?
Kurzerhand zog Ana eine Hand aus dem Griff, um sich heftig in den linken Arm zu zwicken. Okay, nein. Das tat weh. Sie war definitiv wach.
"Hast du... vor es ihnen irgendwann zu sagen?", fragte sie nun erneut leise und sah Ceca in die Augen.
Und dann - sie konnte nicht anders - zeichnete sich ein Lächeln auf ihren Lippen ab. Sie konnte es selbst nicht glauben, hatte doch vor noch nicht einmal zehn Minuten pure Angst sie noch fast vollkommen gelähmt und ihr Herz in Panik schlagen lassen. Sie setzte sich in einen Schneidersitz. "Erzähl mir von ihr!", bat sie. "Also von deiner Freundin, wie sie so ist und wie ihr euch kennengelernt habt und wie es zwischen euch steht und so. Ich will alles wissen! Generell von deinem Leben! Wo lebst du, was tust du, wie geht es dir?" So viele Jahre hatten sie keinen Kontakt gehabt. Funkstille - und Ana hätte niemals damit gerechnet, nochmal etwas von ihrer Familie zu hören - außer vielleicht, sie wären sich zufällig auf der Straße über den Weg gelaufen.
Aber jetzt, wo ihre Schwester hier war und ihr noch nicht einmal feindlich gesinnt war - da wollte sie so viel erfahren wie nur möglich, alles was sie verpasst hatte!! Sie war neugierig, wie sich ihre Schwester geändert haben mochte, welche überraschenden Wege sie wohl noch eingeschlagen haben mochte. So viel was es zu erfahren gab...

Quellen: WallpaperCave | Telegra.ph | Collider | Pinterest
Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)
von Nina am 09.09.2024 15:30Felinas Hand in ihren Haaren, so mitfühlend und sanft und ehrlich und freundlich, tat unbeschreiblich gut. Für einen Moment schloss die Schauspielerin die Augen, um das Gefühl einfach nur zu genießen, in sich aufzusaugen und nie wieder zu vergessen. Wann war sie das letzte Mal so sanft und ehrlich berührt worden? Es musste Jahre her sein. Als ihr Vater noch gelebt hatte. Er hatte sie auch oft so berüht... ind en Arm genommen... ihr mit seinr reinen Präsenz gezeigt, dass er da war, dass er immer für sie da war. Sie vermisste ihn so verdammt sehr...
"Du wurdest also wirklich einfach weggesperrt??", frage Nina fassungslos, und griff jetzt selbst nach Felinas Hand, um diese sanft zu drücken. Sie schüttelte den Kopf. "Das geht nicht. Das ist doch kein Leben. Außerdem bist du immer noch ein Mensch mit Gefühlen!! Du brauchst doch frische Luft und Umgebungswechsel und..." Eine verrückte, wunderbare, irre Idee schoss Nina durch den Kopf. Sie konnte nicht sagen, ob sie vom Koks kam, welches mittlerweile seine sanft aufputschende Wirkung in ihrem Körper und Blutkreislauf entfaltet hatte oder einfach von der Sehnsucht nach ihrer Freundin. Vielleicht war es auch eine Mischung aus beidem. "Und wenn du einfach hier bleibst?", schlug sie mit leuchtenden Augen vor. "Ich mein, genug Platz hab ich hier - es ist eh einfach nur einsam - und mit deren animalischen Seiten hatte ich auch noch nie Probleme, wie du weißt." Immerhin konnten sie selbst dann dank ihrer tierflüsterischen Gabe noch miteinander kommunizieren.
Das einzige was es vielleicht schwierig machen könnte, wären die Paparazzi. Nina wollte Felina wirklich nicht in diesen Kreis der Hölle mit hineinziehen. Andererseits kannten die Medien Felina schon ein wenig und umgekehrt. Vielleicht... aber das wäre Felinas Entscheidung... oder doch nicht...?" Also... das heißt... wenn das Risiko dir nicht zu groß ist...", fügte Nina leise hinzu, biss sich auf die Lippe und sah zu Boden. Ihr Schädel pochte irgendwo dumpf. Ohne das Koks hätte sie sicher Kopfschmerzen. Warum nur musste es diese verdammten sensationslechzenden Fotografen geben..??

And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.
Lena
Gelöschter Benutzer
Re: Felina & Lena ~ Learn Control
von Lena am 09.09.2024 14:15Langsam bewegte sich die Fremde. Sie blickte minimal auf. Ihr Gesicht war noch immer hinter dem Vorhang aus Haaren verbogen, doch sie konnte ihre Augen erkennen, die matt und leer und müde wirkten. Lena kannte dieses Gefühl - zwar nicht im Bezug darauf, keine Kontrolle über sich zu haben, aber darauf, sich wertlos zu fühlen. Es war... wirklich alles andere als angenehm. Und manches Mal hatte Lena noch immer mit diesen Gedanken und Gefühlen zu kämpfen - in dunklen Stunden. Ihre Blessur an der Wange pochte, als hätte sie ihre Gedanken gehört und wolle sich bemerkbar machen, die wertlosen Gefühle befeuern. Aber Lena ignorierte es. Es gab so viel Schönes am Leben! Und sie wollte sich nicht durch ihr Rudel einschüchtern lassen!
"Nein, das ändert nichts.", sagte sie dann sanft. Gerne hätte sie ihre Hand auf das Bein der Fremden gelegt, aber sie wollte sie auch nicht bedrängen. "Ich mein, es macht Dinge vielleicht komplizierter - ich habe auch keine Erfahrung mit geborenen Gestaltwandlern, aber es ändert nichts daran, dass ich versuchen kann dir dabei zu helfen, Kontrolle zu finden. Also, solltest du das wollen." Sanft und aufmunternd lächelte sie das Mädchen an und hielt ihr schließlich die Hand hin.
"Ich bin übrigens Lena.", stellte sie sich selbst vor. "Wer bist du denn?"
Gemeinsam konnte man wirklich sehr viel erreichen. Mehr, als man sich manches Mal vorstellen mochte. Das wenigstens hatte Lena schon von Klein auf dank irhes Rudels gelernt.
Gemeinsam war man stark.
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