Scott & Cherry ~ Shimmer in the Moonlight [ZWANGSCUT]
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Cherry
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Scott & Cherry ~ Shimmer in the Moonlight [ZWANGSCUT]
von Cherry am 05.11.2024 14:43
Scott Hanson & Cherry Ceelen

Quelle: YouTube Quelle: Tumblr
New York. Ausnahmsweise hat Cherry Ceelen ihren reichen Ehemann auf einer seiner Geschäftsreisen begleitet. Da sie ihn jedoch nicht bei der Arbeit unterstützen kann, zieht die naturverbundene Mutter ziellos durch New York, angezogen vom Central Park; dem einzigen Grün in der Gegend. Dort trifft sie kurz nach der Abenddämmerung zufällig auch auf den Vampiren Scott Hanson, der sofort merkt, dass an dieser Frau etwas anders ist...
Cherry
Gelöschter Benutzer
Re: Scott & Cherry ~ Shimmer in the Moonlight
von Cherry am 05.11.2024 14:53Abgase. Gestank. Lärm.
Mit jeder weiteren Sekunde in welcher Cherry sich in dieser Stadt aufhielt, verachtete sie sie. Nirgendwo war hier ein Baum oder auch nur ein kleines Stückchen Natur zu finden. Sehnsüchtig dachte sie an Neuseeland, an die Villa ihres Mannes, an die unberührte Natur vor ihrem Haus. Wie sehr sie ihre Heimat grade vermisste, wie sehr sie sich dorthin zurückwünschte. Zurück in die Natur, zurück zu ihrer Tochter. Warum um alles in der Welt hatte Gust sie unbedingt mit hierhernehmen wollen??
Sie fröstelte, obwohl es gar nicht so kalt war und schlang ihre dünnen Arme um sich. Sie hatte Kopfschmerzen von den Abgasen der Autos und dem Lärm der Straßen. Ihre Füße taten weh vom Asphalt, da sie - wie sie es so oft zuhause tat - barfuß losgelaufen war. Orangrot glühte der Himmel und es versprach, bald Abend zu werden. Gerade beschloss Cherry, sich auf den Rückweg zu machen (Gust würde sicher ungehalten werden, wenn er ins Hotel kam und sie nicht da war), da entdecke sie etwas, womit sie hier nicht mehr gerechnet hatte: Grün.
Sie konnte tatsächlich Grün sehen!!
Noch ehe sie wusste was sie tat, war sie los gelaufen, schlängelte sich durch die gehetzten und genervten Menschen mit ihren Aktentaschen und Handys hindurch - und trat durch das große schmiedeiserne Tor des Grand Central Parks.
Es verschlug ihr den Atem. Grün wohin sie nur blickte. Langsam ging sie tiefer hinein, auf die Wiese. Das Gras tat ihren geschundenen Füßen ungemein gut, die Bäume rauschten leise und verschluckten den Lärm der riesigen Stadt um sie herum. Immer tiefer hinein ging Cherry. Sie fand einen Apfel mit braunen Stellen überall auf dem Boden liegend, bückte sich sofort danach und biss hinein. Sie hatte den ganzen Tag noch nichts richtiges zu essen gefunden gehabt und entsprechend hungrig war sie. Den süßlich schmeckenden, hier und da weich gewordenen Apfel, essend, ging sie weiter, bis sie sich schließlich am Stamm einer großen Eiche einfach auf dem Boden niederließ. Mit einem Lächeln sah sie sich in den dunkler werdenden Schatten um und genoss es, endlich ein kleines Stückchen Natur gefunden zu haben, welches ihrer Seele Frieden gab. Die geschwungenen hübschen Schnörkel auf ihren Armen waren verkrustet und juckten. Aber sie hatte kein Messer dabei, um ein paar Schnörkel hinzufügen oder von den Narben wieder auffrischen zu können. Von den Schlägen ihres Mannes schmerzte ihr Kiefer noch ein wenig wann immer sie in den Apfel gebissen hatte, doch die große blaugrüne Blessur an ihren Rippen konnte man durch das lange gestickte und gesteppte beige Kleid dass sie trug nicht sehen. Mit dem Finger bohrte sie Löcher in die Erde und pflanzte nach und nach die Apfelkerne so ein, während sie die hereinbrechende kühle Nacht mit jeder Faser ihres Seins genoss.
Scott
Gelöschter Benutzer
Re: Scott & Cherry ~ Shimmer in the Moonlight
von Scott am 06.11.2024 08:29Als er erwachte blickte er aus dem Fenster und dabei berührte die Sonne seine milchweißfarbene Haut. Er sah an sich hinab und entdeckte das Glitzern. An seinen nackten Armen, seiner Brust. Es war überall. Sogar in seinem Gesicht. Er konnte ja froh sein, dass er nicht verbrannte und zu Asche und Staub zerfiel. Aber so würde er auf den Straßen New Yorks auffallen wie ein bunter Hund. Oder aber eine Discokugel. Und er wollte einfach nicht als Laborfutter herhalten. Daher versteckte er sich seitdem er verwandelt wurde. Am Tage in seinem Apartment eingeschlossen und des Nachts ging er raus, weil ihn der Hunger und die Gier nach Blut antrieb. Noch ernährte er sich stetig von Ratten oder Vögeln. Wo sollte er schließlich ein Reh oder einen Berglöwen in New York City herbekommen? Zum reisen hatte er kein Geld. Zumindest noch nicht. Er sparte, wo er nur konnte, um sich irgendwann ein Haus im Schutz des Waldes leisten zu können. Raus aus der Großstadt, wo seine Beherrschung den wohl duftenden Menschen gegenüber nur ausgereizt wurde. Und rein in die Provinz, wo sich niemand um ihn scherte und auch nicht darum, dass er nicht alterte oder nie bei Tageslicht hinaus ging.
Er ging duschen und zog sich dann eine blaue Jeans und ein weißes Shirt an. Darüber seine schwarze, schon etwas abgenutzte Lederjacke. Er liebte das Ding einfach und würde sie nie weg werfen. Sein Blick ging auf seine Armbanduhr. Er hatte noch etwas Zeit bevor er in die Bar zum arbeiten musste. Also verschlug es ihn in den nur 4 Häuserblocks entfernten Central Parkt. Hier gab es meist riesige Ratten, die ihm wenigstens für ein paar Stunden die Genugtuung des satt seins bieten würden. Zudem war er dort im Schatten der Bäume und des Geästs sichtgeschützt vor neugierigen Augen. Mit denen der jungen Brünetten, die immer noch am Baum lehnte während er jagte, hatte er zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht gerechnet. Blitzschnell hatte er gleich zwei Ratten gefangen, sie ausgesaugt und unachtsam ins Gebüsch geworfen. Dann sah er sie durch seine mittlerweile wieder blau leuchtenden Augen hindurch im Dunkel und trat langsam näher heran. In New York Ciyt musste man mit allem rechnen und daher wusste er gerade nicht ob sie lebte, einfach nur schlief oder tot war.
"Hey..." hatte er leise gesprochen und berührte ihren nackten Fuß mit seinem schwarzen Boot.
Cherry
Gelöschter Benutzer
Re: Scott & Cherry ~ Shimmer in the Moonlight
von Cherry am 02.01.2025 21:15Allmählich brach die Nacht herein. Der Mond sendete sein bläuliches Licht über die Blätter und fast konnte man vergessen, dass man sich in einer der größten Städte der USA befand. Cherry ließ ihre Hände auf den Grasspitzen wandern. Sie wusste, sie sollte allmählich zurück. Ihr Mann wäre böse, wenn sie erst so spät kam. Aber die Natur tat ihr so gut....
... und ja, sie vergaß die Zeit dabei. Träumte ein wenig vor sich hin. Bis sie plötzlich am Fuß angestoßen wurde und blitzschnell aufblickte. Vielleicht hatten die vielen Schläge in ihrem Leben doch eine gewisse Schreckhaftigkeit zur Folge gehabt...
Rasch stand sie auf, mit dem Rücken an dem Baum hinter sich. "Oh, tut mir leid...", entschuldigte sie sich schnell und leise bei dem Fremden, wobei sie sich einige braune Strähnen aus dem Gesicht strich, wodurch man auf ihren dünnen Armen gut die vielen feinen weißen Narben sehen konnte, die sich wie RAnken entlangzogen und die heir und da auch noch verkrustet waren. Außerdem hatte sie eine Gänsehaut. Ja, es war doch wirklich frisch geworden. Es... wurde wohlw irklich Zeit ins Hotel zurückzukehren. Und morgen konnte sie ja immer nochmal wieder kommen. im Hellen...
"Ich... hoffe ich habe Sie nicht gestört...?"
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