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Nina

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Re: Someone to Lean on ~ Nina & Ada {Anfang 2025}

von Nina am 25.12.2024 15:53

Sie musste nicht allzu lange warten bis sich die Tür öffnete.
"Naa, kennst du mich noch?", fragte sie mit einem Grinsen die Frage, die sie normalerweise nie stellte; immerhin war sie dumm angesichts ihres Berühmtheit-Status. Aber in diesem Kontext passte es vielleicht. Sie konnte nicht anders als noch etwas weiter zu grinsen. "Ja, auf jeden Fall!" antwortete sie auf die Frage ob sie reinkommen wollte und schob sich im gleichen Augenblick auch schon an ihr vorbei in den Flur und schloss dabei fest die Tür hinter sich. Puhh, sie hoffte es waren keine Paparazzi da gewesen, die womöglich gefilmt hatten, wie sie hier reingegangen war. Das würde sie Ada echt nicht antun wollen. Sie nahm ihre große Sonnenbrille ab und lächelte die andere an.
 "Uuuund warum ich hier bin? Naja... weil ich einfach nicht aufhören konnte an dich zu denken.", zwinkerte sie ehrlich und kicherte dann. "Wie geht es dir? Ist lange her, oder? Gott, ich kann Zeit einfach so gaaaar nicht einschätzen. Musst du mir sagen wie lange es her ist. Aber..." SIe holte aus ihrem Portmonee den Zettel raus. "Den habe ich vor kurzem gefunden und dachte mir: probierst du doch einfach dein Glück und voilá: hier bin ich! AUßerdem kann ja jeder Ablenkung ganz gut gebrauchen - ich auf jeden Fall definitiv momentan - deswegen... nun, aber sag schon, wie geht es dir??", redete sie gut gelaunt und ohne Punkt und KOmma auf ihre Bekanntschaft ein. Es war doch immer wieder bewundernswert, was Kokain so alles bewirken konnte.

[PAUSE]

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.01.2025 00:46.

Nina

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Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)

von Nina am 25.12.2024 15:30

Ninas Gefühlswelt fuhr Achterbahn. Der Gedanke ihre beste Kindheits-Freundin hie rbei sich in ihrem Penthouse zu haben, nicht mehr alleine zu sein, ein bisschen wieder wie ihre Kindheit früher, war einfach... traumhaft. Aber wem wollte sie etwas vormachen? Es war nicht mehr wie damals. Die Zeiten hatten sich geändert und sie waren grausamer geworden. Felina war jahrelang von ihrer Familie weggesperrt worden. Nina war schuld am Tod ihres Vaters, war den Drogen vergallen und wurde egal wo sie hinging unablässig von Paparazzi verfolgt.
Doch als ihre Freundin dann tatsächlich zustimmte - und das Risiko welches damit zwangsläufig einherging - konnte sie nicht ander als ihr in die Arme zu fallen. Sie umarmte sie fest, und plötzlich rangen ihr sogar Tränen über die Wangen. Sie zitterte.
"Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um dich zu beschützen...", flüstierte sie ihrer Freundin ins Ohr. Sie wollte nicht nochmal schuld am Tod eines geliebten Menschens sein. Noch einmal würde sie das nicht ertragen können. Aber Felina hatte recht. Irgendwie würden sie das schon hinbekommen. Irgendwie... mussten sie das hinbekommen.
Nach einer langen Umarmung hielt sie sie endlich wieder auf Armeslänge Abstand von sich und sah sie mit noch feucht glänzendem aber dennoch strahlenden Augen an. "Okay, dann müssen wir nur noch deine Sachen herholen, oder?" Taten sie das hier wirklich?? Sie konnte es kaum glauben! "Ich könnte TOm rufen, meinen Chauffeur - keine Sorge, er ist sicher. So ziemlich der einzige Typ in meinem Umfeld, dem ich wirklich vertraue.", lachte sie leicht und wischte sich mit den Fingern über die Augen.

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Re: Someone to Lean on ~ Nina & Ada {Anfang 2025}

von Nina am 26.10.2024 18:39

Ninas Beine wippelten schnella uf und ab. Ihre Nase kribbelte von dem Koks, dass sie vorhin wieder gezogen hatte. Aber zumindest hatte sie kein Nasenbluten bekommen - ausnahmsweise. Die organgerote Abendsonne tauchte ihr gesamtes helles lees Loft in einen rötlichen Schein. Die Schauspielerin biss sich auf die Unterlippe. Sie dachte schon wieder an die sympthische junge Frau, mit der sie so eine gute Nacht gehabt hatte. Wie lange war es her? Tage? Wochen? Monate? Nina hatte keine Ahnung. Ihr Zeitgefühl war shcon lange an den Drogen kaputt gegangen. Aber war es nicht eigentlich auch egal?
Sie trank einen großen Schluck ihrer Fanta die sie vor sich auf dem Tisch hatte und seufzte dann. "Ahhhh fuck!!" Warum denn nicht? Sie wusste doch wo sie wohnte! Sie hatte doch den Zettel in ihrem Portmonee gefunden. Ada Lovelace. Und darunter die Adresse. Schon der Name gefiel ihr so sehr. Sie war frho über den Zettel. Sonst hätte sie nicht mal mehr den Namen dieser Schönheit gehabt.
AUs einem Impuls heraus streckte sie sich quer über das Sofa nach ihrem Handy und rief kurzerhand ihren Chauffeur an. "Tom? Ich geh auf ein Date!", sagte sie überschwänglich und lächelte in sich hinein. Sie hatte eine gute Fuhre ihres geliebten Kokains genommen. Es durchflutete ihre Blutbahn, ihren ganzen Körper, machte sie glücklich, aktiv, leistungsfähig, voller Motivation. Obwohl sie schon wieder zwei Nächte lang nicht geschlafen hatte. "Kannst du mich in einer halben Stunde abholen?"
Tom bejahte - wie immer - und Nina sprang auf und lieg ins Badezimmer, um sich zurecht zu machen. Sie fühlte sich heute wie ein Mädchen, also richtete sie sich auch entsprechend her: sie machte sich einen Haarreif in die Haare, zog sich ein hellblaues Sommerkleid an dass ihr knapp über die Knie ging und Spaghetti-Träger mit großem Ausschnitt hatte. Dazu eine Umhängetasche, in welcher sie ein bisschen ihres Stoffs, ihr Portmonee, Schlüssel und Handy transportieren würde. Sie schminkte ihre Augen mit einem plassenden Blau, tat sich Lipgloss und Parfüm drauf. Dann schlüpfte sie in dunkle Ballerinas und verließ ihr Loft. Mit dem Aufzug fuhr sie in den Keller, wo Tom bereits mit einem unauffälligen Wagen mit getönten Scheiben auf sie wartete. Sie waren dazu übergangen, dass TOm sich immer andere Leihwagen nahm, damit die Paparazzi sie nicht mehr ganz so leicht verfolgen konnten. "Hierhin!", rief sie und gab Tom den Zettel. Er nickte und fuhr los.
Nicht viel später kamen sie an der Adresse an. Nina zog sich große Sonnenbrille an, die sie so oft trug wenn sie in der Öffentlichkeit war, stieg aus und lief mit gesenktem Kopf (in der Hoffnung nicht erkannt zu werden) zur Tür und klingelte Stum, noch ehe ihr tief vergrabenes eigentliches nüchternes Ich sie davon abhalten konnte.

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Someone to Lean on ~ Nina & Ada {Anfang 2025} [Beendet]

von Nina am 26.10.2024 18:28

Someone_to_Lean_on.png
Ada Lovelace & Nina Price

Someone_to_Lean_on__Nina.gif   Someone_to_Lean_on__Ada.gif
Quelle: Tumblr                                              Quelle: WiffleGif

Einmal bisher haben sich Nina Price und Ada Lovelace getroffen... in einer heißen und intimen Nacht. Doch es war anders, als die anderen One-Night-Stands, die die Kinderschauspielerin bisher hatte. Die Rothaarige will ihr nicht aus dem Kopf gehen. Und außerdem... braucht sie jemanden. Da die Drogen ihren Mut ankurbeln, beschließt sie kurzerhand ihre Träume in die Tat umzusetzen und taucht unangekündigt wieder vor der Tür der Heilerin auf...

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Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)

von Nina am 09.09.2024 15:30

Felinas Hand in ihren Haaren, so mitfühlend und sanft und ehrlich und freundlich, tat unbeschreiblich gut. Für einen Moment schloss die Schauspielerin die Augen, um das Gefühl einfach nur zu genießen, in sich aufzusaugen und nie wieder zu vergessen. Wann war sie das letzte Mal so sanft und ehrlich berührt worden? Es musste Jahre her sein. Als ihr Vater noch gelebt hatte. Er hatte sie auch oft so berüht... ind en Arm genommen... ihr mit seinr reinen Präsenz gezeigt, dass er da war, dass er immer für sie da war. Sie vermisste ihn so verdammt sehr...
"Du wurdest also wirklich einfach weggesperrt??", frage Nina fassungslos, und griff jetzt selbst nach Felinas Hand, um diese sanft zu drücken. Sie schüttelte den Kopf. "Das geht nicht. Das ist doch kein Leben. Außerdem bist du immer noch ein Mensch mit Gefühlen!! Du brauchst doch frische Luft und Umgebungswechsel und..." Eine verrückte, wunderbare, irre Idee schoss Nina durch den Kopf. Sie konnte nicht sagen, ob sie vom Koks kam, welches mittlerweile seine sanft aufputschende Wirkung in ihrem Körper und Blutkreislauf entfaltet hatte oder einfach von der Sehnsucht nach ihrer Freundin. Vielleicht war es auch eine Mischung aus beidem. "Und wenn du einfach hier bleibst?", schlug sie mit leuchtenden Augen vor. "Ich mein, genug Platz hab ich hier - es ist eh einfach nur einsam - und mit deren animalischen Seiten hatte ich auch noch nie Probleme, wie du weißt." Immerhin konnten sie selbst dann dank ihrer tierflüsterischen Gabe noch miteinander kommunizieren.
Das einzige was es vielleicht schwierig machen könnte, wären die Paparazzi. Nina wollte Felina wirklich nicht in diesen Kreis der Hölle mit hineinziehen. Andererseits kannten die Medien Felina schon ein wenig und umgekehrt. Vielleicht... aber das wäre Felinas Entscheidung... oder doch nicht...?" Also... das heißt... wenn das Risiko dir nicht zu groß ist...", fügte Nina leise hinzu, biss sich auf die Lippe und sah zu Boden. Ihr Schädel pochte irgendwo dumpf. Ohne das Koks hätte sie sicher Kopfschmerzen. Warum nur musste es diese verdammten sensationslechzenden Fotografen geben..??

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Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)

von Nina am 22.07.2024 17:51

Nina wippte auf ihren Füßen leicht hin und her. Ihre Gedanken kehrten immer wieder zu den Drogen zurück. Koks oder Heroin. Und zum ersten Mal nervte es sie tierisch. Sie wollte sich doch auf ihre Freundin konzentrieren, nicht auf den verdammten Stoff! "Ja, ich... hole mir eben was zu trinken. Bin gleich wieder da." In einem leichten Laufschritt betrat sie ihre große Küche. Sie hatte fast überall irgendwelche Tütchen versteckt, auch hier. Während sie sich zum einen einfach stilles Wasser in ein Glas schüttete, holte sie sich nach hin und her überlegen das KOks raus. Damit kannte sie sich besser aus. Sie wusste wie viel sie nehmen musste, um dieses Cravins in sich zu befriedigen, aber ohne komplett high zu sein. Bei dem Heroin war sie sich da nicht so sicher und sie wollte nicht vöölig stoned neben ihrer Freundin liegen. Also legte sie sich rasch eine Line auf der Küchentheke, sog es mit dem kleinen Röhrchen hoch, und schniefte. Sie spürte es leise in der Kehle riechen, schmeckte das Pulver. Sie schloss die Augen. Wenige Minuten nur, dann wäre es besser. Hoffentlich bekam sie nur nicht schon wieder Nasenbluten. Der Doc hatte eh schon gemeint, dass sie bald um eine OP nicht mehr herum käme. Sie atmete tief durch, dann nahm sie ihr Glas Wasser (welches sie fast vergessen hätte) und ging damit zu Felina zurück.
"Hey, da bin ich wieder.", lächelte sie, juckte sich kurz die Nase (sie hatte das Gefühl dass ein paar Krümel festhingen - außerdem juckte sie eh oft) und stellte das Glas Wasser auf dem Tisch ab. Sie setzte sich auf die Couch, zog ein Bein unter sich und lächelte ihre Freundin leicht an.
"Mein Leben in den letzten Jahren war wirklich nicht so lustig.", warnte sie Felina vor und starrte kurz vor sich hin. Sie spürte, wie das Koks zuverlässig damit begann, sie zu erfüllen. Ihr diese seichte Freude, den seichten Frieden zu bringen dem sie so verfallen war. Und ein wenig Energie, aber nicht zu viel, dass sie jetzt ein Flummi würde, wie sonst oft. "Wie war es denn bei dir? Es tut mir leid, dass wir so gar nichts voneinander gehört haben..."

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Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)

von Nina am 14.05.2024 10:49

Da stand sie. Einfach so. Die dunklen Haare, die ihr helles Gesicht umrahmten. Die freundlichen strahlenden Augen, die Nina immer und überall erkennen würde, genauso wie dieses scheue Lächeln, dass sie aber auch so viel breiter und herzhafter kannte. Sie war großer geworden, und erwachsen, doch die wichtigsten Züge hatte sie sich aus der Kindheit behalten - das konnte Nina noch sehen, ehe ihr Sichtfeld auch schon durch aufsteigende Tränen verschleiert wurde. Fest - sehr fest - schloss sie ihre Kindheitsfreundin in die Arme, atmete tief ein und sog dabei den Duft ihrer Freundin ein. Sie ließ sie nicht los. Irgendwann dachte sie wenigstens daran, mit dem Fuß die Tür zuzukicken (für den fall dass doch einer gaffte und irgendwelche Fotos machen wollte). Die Umarmung zog sich in die Länge. Sie wollte sie nicht loslassen. Sie fühlte sich wieder wie ein kleines Mädchen, vor dem ganzen Ruhm, vor der Schauspielerei.
Nach einer kleinen ewigkeit lösen sie sich doch. Nina zitterte heftig. Mit bebenden Fingern wischte sies ich die Tränen von den Wangen. Sie wusste nicht wohin mit sich, war vollkommen überfordert (vielleicht würde sie gleich doch nochmal was Drogen nehmen, nur um denken zu können). Etwas ziellos wandte sie sich zu allen seiten um, ehe sie Felina weiterwinkte. "Komm, ich... also..." Sie führte sie in das riesige leere helle Loft, in welchem sie lebte und deuftete auf das große gemütliche beige Sofa, auf dem sie sich seben noch gefläzt hatte. "Machs dir bequem. Ich... also... willst du was trinken?" Dann könnte sie gleich schnell auch ne Line in der Küche ziehen. Nur um klarzukommen und ganz für ihre Freundin da sein zu können. Koks? Oder lieber was beruhigendes? H oder so. Musste ja nicht viel sein. Nur ein bisschen. Ja, das war besser. Sie wippte auf den Zehen auf und ab. Den Drogenkonsum konnte man ihr mittlerweile deutlich ansehen - insbesondere weil sie nicht gerade am Set oder in irgendeiner Talkshow war, wo es bestmöglich überschminkt und wegretouschiert wurde. Ihre Haut war gerötet und hatte hier und da immer wieder Ausschläge. Sie war ungesund dünn - vor allem im Gesicht wirkte sie eingefallen, ihre Haare waren kaputt und matt, ebenso wie ihre Augen. Allerdings hatte sie sich für Felina bestmöglich zurecht gemacht. Und heute würde eh alles besser sein. Rasch schnappte sich Nina die Fernbedienung für die Musikanlage - den Boexen quer überall verteilt waren um ein perfektes Stereo zu kreieren - und machte leise Hintergrundmusik an. "Ich bin so froh, dass du da bist, echt!", lächelte sie Felina an. Und es war eines ihrer sehr seltenen, ehrlichen (und nicht durch Drogen verursachten) Lächeln.

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)

von Nina am 04.04.2024 10:37

Zaccharias musterte Mia abschätzend. "Sie durfen sich frei auf dem Gelände bewegen." Noch hatte sie keine Kamera und konnte damit keinen Schaden anrichten - hoffte er jedenfalls. Bewachsen lassen würde er sie durch die Security dennoch, allerdings unauffällig. So konnte er sicherstellen, dass sie nichts dummes anstellte. Denn Leaks von ihrem aktuellen Dreh nach außen, konnten sie definitiv auch nicht gebrauchen. Das letzte was sie neben Ninas ständigen Skandalen gebrauchen konnten, waren auch noch Mängel beim Management und Lecks, die nach außen drangen.
"In der Caféteria. Das große Gebäude hier, im Erdgeschoss. Sie können es nicht verfehlen.", sagte er kurz angebunden. Bei der Aussage der Journalistin, dass sie nicht mit Nina geschlafen habe, warf er ihr nur einen langen Blick zu. "Den Paparrazzi ist egal, was geschehen oder nicht geschehen ist. Sie drehen sich ihre Story so wie sie sie haben wollen.", sagte er dazu nur. Und für ihn spielte es schlichtweg keine Rolle. Nina hatte schon mit etlichen fremden Frauen geschlafen. Er hatte aufgehört zu zählen bei ihren nächtlichen Party-Eskapaden. "Ich muss jetzt los. Tun Sie mir einen Gefallen, und stellen Sie nichts dummes an. Pünktlich um 14 Uhr sind sie draußen auf dem Gelände wo gedreht wird. Für die Foto-Session." Und damit verschwand er. Es gab noch genug anderes um das er sich kümmern musste.

--- kleiner Zeitsprung ---

"CUT", rief der Regisseur. Nino wischte sich mit dem Handrücken erst über die Nase, dann fuhr er sich durch seine blonden Haare und sah hinüber zum Regisseur, der vor seinem schwarzen Stuhl stand und die Szenerie genau beobachtet hatte, dabei auch immer wieder Blicke auf die kleinen Bildschirme werfend, die das Bild wiederspiegelten, was die Kameras gerade aufnahmen. "Ganz gut, aber Nina - sei noch wütender! Das Arschloch versucht dir dein Pferd - deinen besten Freund - wegzunehmen. Verhalte dich, als würdest du am liebsten deine Augen auskratzen wollen. Sei beschützerisch!"
Nino schluckte die leise Verbitterung die ihn immer begleitete, wenn er gezwungen war als Typ als Frau rumzulaufen herunter und ging auf Ausgangsposition. Sie wiederholten die Szene.
(...) "Verpiss dich und wag es ja nicht nochmal, Hand an mein Pferd zu legen! Du wirst es niemals bekommen. Glaub mir, das werde ich verhindern!" Sein Schauspiel-Kollege (Nino konnte sich an den Namen gerade nicht erinnern, dank der Kopfschmerzen - er brauchte ganz dringend sein Koks) lachte leise und drehte sich um um zu gehen. Aus einem Impuls heraus - das stand eigentlich nicht im Drehbuch - bückte sich Nino, packte eine Hand voll Schlamm und warf sie ihm nach - sie erwischte ihn am Hinterkopf. Reflexartig wirbelte er herum. "Du Kleine-", knurrte er und Nino brüllte: "Verzieh dich!!" Das Pferd hinter ihr - Terro, ein schwarzer Rappe - wiehrte zustimmend und schlug mit den Hufen aus. Er ging, Nino blickte ihm aus schlitzförmigen Augen hinterher.
"CUT!", ertönte wieder der Ruf und kurz darauf ein herzhaftes Lachen des Regisseurs. "Das war großartig!! Szene im Kasten, perfekt!! Großartig gemacht. Alle beide!" "Alle drei.", korrigierte Nino leise und klopfte Terro auf den Hals. Am Rande des Kamera-Teams konnte er Mia stehen sehen. "Alles klar, Mittagspause! Wir machen um 16 Uhr weiter", rief der Regisseur, was Nino als Anlass nahm, zu Mia hinüber zu gehen. Terro folgte ihr sanftmütig. Ein Tiertrainer hatten sie nicht - das sparten sie sich inzwischen immer bei den Produktionen, bei denen Nina dabei war, weil sie so gut mit Tieren konnte. Sie würde ihn gleich in den Stall bringen und sich dort um ihn kümmern.
"Hey.", begrüßte er Mia mit einem schwachen Lächeln - seine Nase juckte heftig. Er kratzte sie. Er musste unbedingt gleich eine gute Line nehmen. "Alles okay bei dir?" Er hatte sich Sorgen um sie gemacht und schuldig gefühlt, dass er sie in die ganze Scheiße mit reingezogen hatte. Sie im Wohnwagen allein hatte zurücklassen müssen. Er hoffte wirklich, seine Manager waren nicht zu hart mit ihr umgesprungen...

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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]

von Nina am 26.03.2024 16:09

Halloween. Auch Nins Gedanken gingen sofort auf Wanderschaft. Halloween in diesen Hallen, stellte sie sich schrecklich vor. Geradewegs, als wäre man in einen Bad Trip gerutscht und die waren so ziemlich das Beschissenste was man haben konnte. Manchmal hatte Nin Alpträume davon (und konnte ehrlich gesagt oft gar nicht unterscheiden, ob nun etwas ein Alptraum oder ein tatsächlicher BadTrip gewesen war). Er stellte sich vor, wie sich die Pfleger entsprechedn verkleideten in irgendwelche Horrorgestalten und die Gänge entlangtaumelten zwischen den Durchgedrehten Leuten hindurch die in ihrem Entzug schrien und...
Nin fing an zu zittern und hatte eine kalte Gänsehaut. Sie schüttelte sich, versuhte diese Starre und diese Bilder los zu werden, leckte sich über die Lippen, biss sich sogar auf sie, kratzte mit ihren Fingern über ihre Arme und versuchte sich wieder irgendwie ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Hier, auf die Krankenstation, zu David, Stuntman-David, der vor ihm lag, ja Stuntman-David, keine Mumie, nur Stuntman-David...
Sie starrte ihn an, ohne es wirklich zu merken. Da beide kein Zeitgefühl hatten, wusste sie nicht wie lange oder wie viel Zeit schon vergangen war - und zuckte entsprechend heftig zusammen, als plötzlich jemand weiteres aus ihrem Augenwinkel auftauchte. Er sprang vom Stuhl auf, mit rasendem Herz und ihr Knie protestierte schreiend und wollte kurz zusammenknicken, aber sie fing sich. Mit großen Augen starrte er die neue Gestalt an, erwartete halb eines der Monster-Gestalten zu sehen, welche ihr Kopf projiziert hatte. Doch langsam kristallisierte sich jemand anderes heraus. Jemand, den sie kannte... Oh Gott.. Oh Gott...
Sein Herz raste und was hätte sie jetzt nicht für ne gute Nase H gegeben, verdammt Scheiße. "Hey Liam...", brachte sie endlich raus und strich sich mit einer stark zitternden Hand über das Gesicht. Er schluckte schwer, ließ den beiden den Raum und war ganz froh, dass er nicht beachtet wurde - bis Liam sich plötzlich an sie wandte. Gerade wo sie überlegt hatte, vielleicht auszugehen und ihren Kopf gegen die Wand zu schlagen, um mit diesem inneren BRennen klarzukommen, um wieder Denken zu können. "Ja... hey..." Ein wenig spät erinnerte sie sich daran, dass sie lächeln sollte, sodass sich ihre Mundwinkel erst mit deutlicher Verzögerung hoben. Bei der sanften Berührung zuckte sie leicht zusammen - aber sie wich nicht zurück. Verdammt, hatte bitte nicht irgendjemand Drogen??! "Ich... ähm... ich lasse euch wohl lieber eure Privatsphäre", sagte er, erneut zuckten kurze Lächeln über seine Lippen, ehe sie sich umdrehte. Ihr Schädel schien sich nicht zwischen ihren Schultern zu befinden. Gott sie wollte hier raus...

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)

von Nina am 12.03.2024 14:24

Schweigend nahm Zaccharias den Presseausweis entgegen. Dem Wort von irgendwelchen Leuten vertraute er schon lange nicht mehr. Das war eine der Dinge, die der Job als Manager einer Berühmtheit so mit sich brachte. Es war seine Aufgabe, für Nina zu Sorgen und sie so gut es ging in Sicherheit zu wähnen - und natürlich, sie weiterhin erfolgreich sein zu lassen. Und gemeinsam mit den sich anhäufenden Skandalen, hatte auch er gelernt, Paparazzi zu verabscheuen.
Er besah sich den Ausweis in allen Lichtlagen und nickte knapp. Er wirkte soweit echt. Dennoch würde er einen der IT-Leute anfixen, die Person Mia Rosenblom, sowie ihre Online-Präsenz, nochmal eingehend unter die Lupe zu nehmen. Das Letzte was sie gebrauchen konnten, war, dass Nina mit einem Paparazzo schlief und Drogen nahm.
"Ihr.", verbesserte Zach, die Frau, während er ihr den Presseausweis zurückgab. Nina war immer noch ein Mädchen. "Gut.", meinte er allerdings daraufhin, dass Nina versteckt worden war. "Das ist die erste gute Nachricht an diesem Morgen." Konnten sie nur hoffen, dass das auch stimmte.
Er verließ den Wohnwagen und schloss wie prophezeit ab. Sein erster Weg führte in sein Büro, wo er das Verschwiegenheitsformular holte. Unterwegs telefonierte er mit Josh, der Nina eben in der Maske abgesetzt hatte und bat ihn, eine Kamera aufzutreiben, mit der Ms. Rosenblom später eine kleine Foto-Session von Nina machen konnte. Alibis die auch noch bewiesen werden konnten, waren bessere Alibis als einfache Behauptungen. Auf dem Rückweg telefonierte er dann auch noch mit der IT, um den Befehl zu geben alles über Mia Rosenblom herauszufinden, was so aufzufinden war und ihm die Daten direkt an seine Mail zu schicken - er würde sie später am Tag durchsichten, sobald er ein bisschen Puffer fand.
Dann war er auch schon zurück bei Ninas Wohnwagen, schloss auf und betrat diesen.
Er hielt das zusammengetackerte Papier hoch. "Das Formular.", sagte er und unterschrieb selbst kurz auf seiner Linie, ehe er das Blatt auf den Schreibtisch legte, damit die Rothaarige ebenfalls unterschreieben konnte. Als das geschehen war, nahm er es sofort wieder an sich. "Nina hat zunächst einige Drehs. Danach werden wir eine Foto-Session einlegen, wo Sie Fotos von ihr machen können. Eine Kamera wird Ihnen bereitgestellt. Bis dahin werden Sie das Gelände nicht verlassen." Auch hier: sicher war sicher. Er würde den Securities Bescheid geben. "Noch Fragen?", fragte er, recht forsch. Er hatte für sie Foto-Session - und auch diverse andere Angelegenheiten - noch genug zu regeln und wollte die Sache mit der kleinen Drogen-Freundin seines Schützlings so schnell wie möglich erledigt haben.

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