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Jamie
Gelöschter Benutzer
Re: Jamie & Zeynep ~ Somewhere Is a Spark In The Dark {Frühjahr 2010}
von Jamie am 19.04.2025 15:36„Nö", entgegnete ich trocken. „Irgendwie haben alle überall die gleichen Probleme, sie essen nur andere Dinge und sprechen ne andere Sprache." Ich zuckte mit den Schultern. Pragmatisch gesehen machte es also nicht viel her, verschiedene Orte auf der Welt zu besuchen; keiner hatte mich besonders abgeholt oder irgendwie viel für mich hergemacht. Lag aber vielleicht auch daran, dass ich mich nicht wie die meisten Menschen auf der Achse des Raumes bewegte, sondern auf der der Zeit...und da sahen die Dinge schon ganz anders aus. Nicht, dass es jemand hören wollte oder man gefragt hatte.
„Mag sein", sagte ich. Vielleicht war es für andere schwer, etwas aus mir herauszukriegen, vielleicht interessierte es mich ja aber auch nicht, was sie über mich wussten und was nicht. Immerhin war es manchmal besser, wenn die anderen nicht alles wussten. Und wie hatte mein Vater immer schon gesagt? Wenn du nichts nettes über jemanden zu sagen hast, sag am besten gar nichts...Ich konnte ja nichts dafür, dass das bedeutete, dass ich selten etwas sagte – oder es den anderen nicht gefiel, was ich ihnen sagte. War ja nicht mein Problem.
„Vielleicht", erwiderte ich, beobachtete sie, wie sie ihre Zigarette ausdrückte und sich dann auf den Weg war. Auf ihren Weg in die große weite Welt, die ich so an dieser Stelle wohl so schnell nicht mehr wieder sehen würde. Zeit war ein seltsames Ding...Alles veränderte sich so schnell...wenige Stunden reichten oft schon aus.
Ich zog noch an meiner Zigarette bis ich sie aufgeraucht hatte, schnippte sie dann weg und trat sie platt, nachdem ich aufgestanden war. Ich hatte immer noch nicht direkt ein Ziel, aber wo auch immer meine Beine mich hintragen würden, ich ging dann mal los...
Re: Beth & Jodie ~ Back to Life (September 2023)
von Beth am 19.04.2025 15:12Hobbys können einem auch Frieden bringen, das stimmt wohl, doch sie ist ja schon selbst zu dieser Erkenntnis gekommen, als sage ich nichts mehr dazu, lasse das Thema entschwinden, während wir uns einem anderen zuwenden; Teile ihrer Vergangenheit, die manchmal einfach nach oben treiben, entweder weil sie sie besonders ehrt oder sie eine tiefere Bedeutung für sie und ihren Weg haben (oft tiefer, als sie es selbst zugeben will), dringen manchmal einfach aus Jodie heraus, das fällt mir auch hier mal wieder auf. Natürlich erzählt sie den Leuten deshalb nicht bereitwillig alles, was durch ihren Kopf geht. Also, ja, ich fühle mich geehrt, dass sie mich darin eingeweiht hat...in die Ranch...und den Mann, der ihr scheinbar sehr nahegegangen ist.
Ich schmunzele. Sicher, solche Erfahrungen macht wohl jeder mal, aber Jodie spricht und grübelt darüber nach wie ein 14-jähriges Mädchen...Ihr Leben hat ihr wirklich die Dinge genommen, die für andere ganz selbstverständlich sind und schon in frühen Jahren auftauchen. Mein Schmunzeln weicht bei dem Gedanken einem nachdenklichen Gesichtsausdruck.
„Warum solltest du nicht zu ihm zurückkönnen", frage ich und sehe sie von der Seite her an, als wir weiter so durch die Wildnis stolpern. Sie klingt fast so, als hätte sie etwas schlimmes getan, um ihn vor den Kopf zu stoßen. Doch so wie sie an ihn denkt...wie ein Teenager...könnten auch diese Zweifel nur die Ängste eines kleinen Mädchens sein, dass sich davor fürchtet, jemandem gegenüber zu treten, von dem sie denkt, ihn verletzt zu haben...Doch man kann nur reifen und erwachsen werden, wenn man auch für sich einsteht – und als Person wächst. Egal, wann man im Leben an diesen Punkt auch kommen muss.
Einige Zeit später, nachdem ich den Mann etwas bezirzt habe, und wir ihm gern auf der Ranch geholfen haben, um uns die Zeit mit den Pferden auch zu verdienen, sind wir dann im Stall. Und Jodie hat sich in einen ganz anderen Menschen verwandelt – so offen und strahlend habe ich sie selten erlebt. Hm, nur dass diese Beth noch nie auf einem Pferd gesessen hat. Aber...das Multiversum bat unendliche Möglichkeiten – mit geschlossenen Augen drehe ich meinen Kopf leicht zur Seite, lasse ihn auf meine Schulter fallen, drehe ihn noch mal leicht...Nein, das ist es nicht, das auch nicht, hier nicht...hm, falsch abgebogen...Aber dann, nachdem ich durch unendliche bunte Bilder gescrollt habe wie durch ein Daumenkino sehe ich sie...Beth, eine erfolgreiche Karriere als Reiterin seit kleinster Kindheit. Ich atmete durch die leicht geöffneten Lippen ein und spüre, wie meine Muskeln sich anspannen, jede noch so kleine Sehne sich streckt und dann wieder entspannt...mir wird heiß am ganzen Körper und meine Nackenhaare stellen sich mir auf...es prickelt, als die Beth von mir Besitz ergreift und ich sie gleichzeitig zu mir einlade, ich mich mit diesem Selbst aus einer anderen Welt verbinde und wir beide ein Teil voneinander werden, unendlich und enger verschmolzen als ich es gerade mit irgenndeinem anderen Ich war...Ich bin überall gleichzeitig, und doch kann ich auch hier und dort sein, hereinzoomen und wieder herauszoomen. Ich sehe die Beth auf der Ranch und ich sehe mich auf meinem Pferd und gemeinsam reiten wird...schließlich öffne ich meine Augen und setze meinen Kopf wieder an seinen Platz; unendliche Möglichkeiten und auf einmal kann ich reiten...auch wenn mein Pferd ein wenig Abstand genommen hat. Die schokoladenbraune Stute beäugt mich misstrauisch und ich trete vorsichtig an sie heran, die Hand höflich geöffnet, ehe ich sie sachte an ihren Hals legte. Sie beruhigte sich...
Einige Minuten später habe ich dann auch aufgesessen und sah Jodie auf ihre Frage hin an. „Keine Ahnung", erwidere ich und zucke mit den Schultern. „Gibt es hier einen Ort, den du unbedingt schon mal sehen wolltest, irgendwo, wo du hinwolltest?" Ich will ihr die Führung überlassen, immerhin machen wir das hier für sie.




Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18
von Enoch am 19.04.2025 14:07Noch immer leicht in Gedanken versunken, fiel mir schließlich auf, dass wir das wichtigste für eine Diskussion über Kostüme und Namen wohl noch vergessen hatten – wie wir sie herstellen sollten...Handwerkliches Geschick für kleine Dinge hatte ich – von meinen eigenen Basteleien, aber so richtig ein Outfit zusammenschneidern überstieg meine Fähigkeiten.
Nach einem Moment räusperte ich mich dann, um die Frage in die Runde zu werfen. Von Emily hatte ich keine Antwort erwartet – es war nicht so, dass ich ihr unterstellen wollte, dass sie solche Dinge nicht konnte, sondern eher...dass sie ja immer noch eher nebenher lief statt sich selbst als Teil der Gruppe zu sehen; sie...hatte ihre Prioritäten, wenn man so wollte, und die respektierte ich, auch wenn das im Moment noch bedeutete, dass sie sich in der Regel selbst am nächsten war.
Aber das schien jetzt kein Thema zu werden – denn Louise meldete sich schneller zu Wort, als ich erwartet hatte, dass irgendjemand antworten würde. An ihrem Namen war vielleicht sogar doch mehr dran als nur die Manipulation von Licht...? Dummer Scherz.
Aber ihre Antwort war toll. „Dann haben wir das ja auch geklärt", verkündete ich mit einem Grinsen. Mehr aus Erleichterung, dass ich nicht nähen und sticken lernen würde müssen – vorerst nicht. Ich war mir nicht sicher, ob ich das nötige Fingerspitzengefühl dafür hatte – oder die Geduld; wenn mir Dinge nicht sofort gelangen, wurde es mir schnell zu viel und es konnte unbequem werden...nicht nur für mich, sondern auch für alle Beteiligten. Auch wenn mir der Gedanke an einen Shopping-Trip nicht unbedingt zusagte, war es dann wohl der Kompromiss, den ich dafür würde eingehen müssen. So viele Menschen und dann Kleidung und Stoff aussuchen vor aller Augen...war nicht so meins. Online-Shopping war ein Segen für mich – nicht nur, weil es dort Klamotten nach meinen kühnsten Vorstellung ohne Gender-Stempel und was auch immer gab, sondern weil ich mich dann in Ruhe damit befassen konnte, mit mir allein. Allerdings war mir klar, weshalb es wohl ein notwendiges Übel war...wie sonst sollte sie sonst Größen und Wünsche erfahren und auch noch live austesten können? Da konnte man doch schonmal über seinen Schatten springen, nicht?
„Klingt gut", sagte ich deshalb auf den Vorschlag hin. „Wann und wie und wo?" Ich warf dabei Emily einen Blick zu. Sicher war sie auch alles andere als begeistert – auch wenn sie nach außen nicht viel davon zeigte (nein, ehrlich, sie sah einfach nur genauso unnahbar und wenig glücklich aus wie sonst auch immer), doch wenn eins klar war, dann, dass sie sicher keines der Mädchen war, die sich darum rissen, stundenlang in einem Shopping-Centre zu verbringen. Ich setzte ein schiefes Grinsen auf, als ich meinen Blick kurz erwiderte, um ihr zu zeigen, dass wir das schon überstehen würde, und hoffte, dass sie verstand.

Heaven never heard me calling Guess this is the reason I feel like hell Weatherman the rain is pouring, yeah, yeah I wanna be in time See I'm being honest right now I've been in this dark hotel So why do I keep myself locked in? Yeah I wanna be, I wanna be! Be in oblivion Don't wanna live like this Need something to knock me out Don't wanna feel Nothing can make me numb Nothing left but to run I need you to knock me out...
Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2021)
von Lennox am 17.04.2025 22:32
Re: Palazzo der Familie Lobosca
von Allison am 12.04.2025 13:07„Das bekommen wir schon hin, kann ja nicht zulassen das mein Vater seinen Willen nicht bekommt." Immerhin war es ein Teil seines letzen Willens gewesen und diesen wollte Chiara natürlich auch erfüllen. „Naja ich mache nicht alles ganz alleine dort aber es ist nett das Du das sagst." Sie schenkte ihm ein kleines Lächeln und hatte sich dann auch schon erhoben. Das denken oder eher die nötige Konzentration zu finden, fiel ihr einfach leichter wenn sie Luca nicht ganz so nahe war. Ein Umstand der ganz klar darauf zurückzuführen war, dass die beiden sich schon so lange verboten, was sie tun wollen... „Oh ich sag dir schon Bescheid wenn ich dann bereit bin.", versicherte sie sanft und war sich sicher das sie bald bereit dazu wäre.
Dann hatte sie am Fenster stehend auch schon die Haushälterin gesichtet und dabei war ihr eine Idee gekommen. Eine verführerische kleine Idee, die hoffentlich auch in dieser Form umsetzbar wäre. „Bis gleich Fio.", hatte sie ihren geliebten Stiefbruder dann noch verabschiedet und sich dann in die Unterhaltung mit Marisa vertieft. Denn die Idee brauchte zwingend die Unterstützung der treuen Haushälterin. Diese sicherte ebendiese ihr dann auch zu und Chiara dankte ihr mit einer herzlichen Umarmung, bevor die Wege der beiden Frauen sich dann auch schon trennten.
Die Brünette trat dann nämlich den Weg die Treppen wieder hinunter an, während Marissa dann in Richtung des Gästehauses der Familie entschwand. Chiara begrüßte dann auch erstmal den Rest der Familie, bevor sie dann wieder zu Luca trat. „Wollen wir dann in die Küche gehen?", fragte sie diesen mit einem verschwörerischen kleinen Lächeln und hielt ihm ihren Arm hin.

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Danielle
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von Danielle am 06.04.2025 12:41AVATAR: Kathryn Newton
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Re: Palazzo der Familie Lobosca
von Luca am 04.04.2025 18:48Ich hatte das Geschenk dann auch wieder bei mir und hielt an diesem dann auch schon direkt fest. Das wir nicht so viel Zeit zusammen haben werden, das wusste ich schon und auch was hier ist, im Gegensatz zum rest des Abends, aber deswegen wollte ich ja auch hier mit Chiara sein. Diese kleinen, ruhigen Momente zwischen uns, war das was ich mir gewünscht habe und hoffte nun auch mehr zu haben, vielleicht sehen wir uns ja nun doch ein wenig mehr. Wie ich Chiara kannte, würde sie sich etwas ausdenken, damit dies dann auch passieren würde.
Das dabei unsere Lippen sich nicht so oft treffen würden, erwarte ich, dennoch fände ich es schade, wenn wir gar nicht einen oder zwei Küsse im geheimen stehlen würden. ''Da hast du aber auch recht, das wäre es nicht...'', ich nickte dabei dann auch schon. ''Das weiß ich ja auch, dass er das wollte und du weißt, dass ich es mache, dennoch bist du diejenige die eigentlich alles da macht, schließlich wurde ich da einfach nur reingeworfen auf Wunsch von Vater'', meinte ich dann. Natürlich, waren auch andere Faktoren dabei im Spiel, aber im großen konnte man das darauf zurückführen. ''Okay, schreib mir einfach, wann es am besten für dich ist, okay?'', ich lächele sie dann auch an und schaute dabei auch zu ihr hin, während sie aus dem Fenster starrte.#
''Dann werde ich das machen'', so verpackte ich das Geschenk dann auch schon und stand nachdem ich fertig war damit, auch auf und sah dann zu ihr hin. Schaute dann zu Marissa und ihr, nickte dann und ging zu den treppen. ''Ich seh dich gleich Chiara'', ein lächeln kam von mir zurück. ''Können wir gerne machen, da werde ich nichts sagen'', grinste anschließend breit an. ''Oh ich freue mich die dann auch zu sehen'', ging dann die Treppen runter und begrüßte den rest unserer Familie und zog alle zur Seite, um ihnen das Geschenk zu zeigen. Da dieses von der ganzen Familie galt, und sie nicght unvorbereitet reingehen. Das jeder von ihnen ein eigenes kleines Geschenk hatte, war mir klar und ich lächelte alle von ihnen an und wartete, bis Chiara runterkam.


You can't choose who you Love
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Re: Palazzo der Familie Lobosca
von Allison am 31.03.2025 18:39Das Geschenk hatte Chiara dann schließlich irgendwann doch wieder los gelassen oder eher wieder Luca zurück gegeben, da sie ja schließlich auch nicht die ganze Zeit nur darauf starren konnte. Besonders da für heute Abend ihre Eltern ja auch noch einen Tisch reserviert hatten, um mit ihren Kindern zu feiern. Natürlich wäre das Seting ein ganz anderes, weil Luca und sie dann nicht alleine in einem geschlossenen Raum wären und von daher würde es dort nicht so schwer sein ihm zu Widerstehen.. aber ob sie es wirklich bis zum Abschied von ihrer Familie in zwei Tagen schaffen würde, das wusste Chiara beim besten Willen nicht. Aber womöglich nahm eine Lösung für dieses "Problem" gerade in ihrem Kopf gestalt an...
Bis sie allerdings nicht wusste wie umsetzbar diese Idee tatsächlich wäre, würde sie ihre Lippen von denen ihres Bruders, so weit wie nur möglich fern halten. Denn so würde es mit Sicherheit nicht zu irgendwelchen Problemen kommen - auch wenn die Versuchung blieb und durchaus sehr groß war. Aber darin eben dieser nicht nach zu geben, waren die beiden wohl inzwischen Profis geworden. Notgedrungen zwar aber das tat gerade ja nichts zur Sache.
Langsam erhob Chiara sich dann doch von ihrem Bett und trat ans Fenster, gerade noch rechtzeitig um mit anzusehen, wie ihre anderen Geschwister nach Hause kamen. „Es wäre ja wohl nicht mit rechten Dingen zugegangen, wenn Ich dich nicht vermisst hätte...", meinte sie kopfschüttelnd und ließ dann den von ihr zur Seite gezogenen Vorhang los. „Und das kann ich gerne machen, immerhin wollte mein Vater ja auch das Du den Posten des Geschäftsführers möglichst Öffentlichkeitsarbeit-Tauglich einnimmst, nach seinem Tod." Das war zwar geschehen aber im Grunde hatte Luca bis jetzt von der tatsächlichen Forschung eher wenig Ahnung... Was definitiv ihre Schuld war, weil sie sich in seiner Gegenwart aktuell nicht wirklich auf vieles konzentrieren konnte und erst Recht nicht auf so komplexe Erklärungen. „Planen wir das am besten zu einem passenderen Zeitpunkt ein." Womit definitiv nicht nur ein Termin nach ihrem Urlaub gemeint war sondern auch nach einer dann endlich erfolgten Vereinigung der beiden...
„Hier möchte ich nichts mehr machen für den Augenblick. Also kannst Du das Geschenk gerne schonmal runter in die Küche bringen." Sie machte eine kurze Pause und gab der Haushälterin, die eben zu ihr hoch geschaut hatte ein Zeichen, das sie mit dieser sprechen wollte. „Ich muss noch kurz etwas mit Marissa besprechen aber dann bin ich sofort bei dir.", versprach sie ihm mit einem Lächeln. „Wir wollen doch noch unseren Eltern einen Tee machen, bevor wir Ihnen das Geschenk dann Präsentieren, oder?", fragte sie schmunzelnd. „Oh und unsere Geschwister sind übrigens auch eingetroffen, mittlerweile."

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Re: Starkville
von Adria am 31.03.2025 15:39Es war wirklich schön Zeynep wieder zu sehen - denn immerhin hätte diese inzwischen ja durchaus auch gestorben oder infiziert worden sein - und das es aber nicht so passiert war, war eine seltene Freude die einem in diesen Zeiten zuteil wurde. Daher musste man es in ihren Augen besonders zu schätzen Wissen! Denn auch Freunde waren in dieser "neuen Welt" oder eher Realität nur sehr selten zu finden. Oder auch Liebe... Aber darüber wollte dir Brünette jetzt lieber nicht nachdenken und Zeynep wohl auch nicht unbedingt reden - denn die kurze Erläuterung bei der sicher noch vieles mehr darüber zu sagen gäbe um die Situation in all ihrer mit Sicherheit vorhandenen Komplexität zu erfassen - klang doch sehr verbittert. Und die kurze Erklärung hatte ja bereits auf sich warten lassen, also wäre es wohl geschickter das Thema für den Moment nicht zu vertiefen.
Stattdessen folgte Adria ihrer alten Freundin, nach der kurzen aber festen Umarmung zu der Feuerstelle und lächente leicht. „Das klingt gut, ich hätte auch noch ein paar Gewürze im Gepäck, falls Du da noch welche gebrauchen kannst." Ein Gourmet Gericht würde es mit Sicherheit trotzdem nicht werden aber wer würde das in dieser Lage der Welt denn bitte noch erwarten? Nahrung diente dem Überleben, der Geschmack war da erstmal egal.
Mit der Frage wie es ihr denn ergangen sei war Adria im ersten Moment tatsächlich ein bisschen überfordert, denn nicht nur das man mittlerweile selten noch mit anderen sprach, behielt man oft auch seine Gefühle, Gedanken und Erfahrungen für sich. Vertraute diese im Höchstfall noch einem gut gehüteten und versteckten Tagebuch an... Die Zeit seit dem letzten zusammen sein der zwei Frauen hatte Adria auf jeden Fall verschlossen gemacht, weniger zugänglich und auch eher unterkühlt. Denn Hoffnung war ein nur schwer zu ertragen des Gefühl geworden, generell machten Emotionalität und Vertrauen einen schwach. Weshalb Adria diese Dinge tief in sich vergraben hatte und versuchte es zu unterdrücken, wenn sie an die Oberfläche kommen wollten... Kurz stieß sie einen langen aber fast lautlosen Atemzug aus und überlegte. „So viel.. und gleichzeitig doch so wenig.", begann sie dann mit einem trockenen Lachen. „Ich habe glaube ich einen Ort mit vielen Überlebenden gefunden, die ziemlich sicher aussah. Aber.. ich bin nicht lange genug geblieben un herauszufinden wie gut es tatsächlich funktioniert und wie sicher es ist." Nach diesen eher kryptischen Worten presste sie leicht die Lippen aufeinander und weigerte sich darüber nachzudenken oder gar auszusprechen wieso sie so schnell und vielleicht etwas kopflos dort verschwunden war.

Sometimes the only payoff for having any faith
Is when it's tested again and again everyday
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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)
von Adria am 31.03.2025 14:54Es war deutlich angenehmer und einfacher für Adria die Strophe von Loud nochmal in der höheren Tonlage zu singen. Der Tipp hatte sich schonmal ausgezahlt und dennoch würde sie auch gerne die Stimmübungen machen um dann in Zukunft auch tiefere Töne treffen zu können. Denn das würde ihr weitere Möglichkeiten eröffnen in Zukunft mit ihrer Stimme zu arbeiten. Generell wäre es für die Brünette interessant zu erfahren, wo Joanna denn wohl die größeren Erolgschancen oder eher Möglichkeiten zur Weiterentwicklung für die angehende professionelle Sängerin sah - denn eine Sängerin war Adria bereits für ihr empfinden, denn wer seine Stimme nutzte um Lieder zu singen war nach Definition doch eigentlich bereits eine Sängerin, oder nicht?
Kurz nickte sie dann und strich sich eine ihrer Strähnen hinters Ohr. Emotionen waren also erwartungsgemäß ein zentraler Punkt innerhalb des Musik-Business. Was total Sinn ergab, weil Lieder ohne Emotionen nicht funktionierten. Emotionen waren quasi die Seele der Musik, jedenfalls sah Adria das so. "Das hab ich mir schon gedacht und denke das ich durchaus in beiden Sprachen viele Emotionen transportieren kann aber natürlich braucht man einen direkten Vergleich." Aus diesem Grund wollte Adria ja sowohl in der einen als auch in ihrer anderen Muttersprache ein Lied zum Besten geben.
Nachdem sie dann Cómo, Cuándo y Dónde zu Ende gesungen hatte, wartete die Brünette neugierig und gespannt ab, was ihr die Musikproduzentin dazu zu sagen hatte. Leicht nickte Adria und lächelte leicht, da sie sich über das Feedback und Kompliment freute. „Dankeschön, dann werden wir auf diesen Filter in Zukunft verzichten, nehme ich an?", fragte sie dann einfach vorsichtshalber mal nach, nur um sicher zu gehen das sie auch nichts Missverstanden hatte. Zu der Wirkung der gesungenen Worte nickte sie dann sachte. „Die Message ist auf jeden Fall richtig angekommen auch wenn Du die Worte an sich nicht verstanden hast." Kurz trank Adria nochmal einen Schluck Wasser und nickte dann. „Ja genau, ich würde dir gerne noch den Song I hate the Way vorsingen.", bestätigte sie ihrem Gegenüber und setzte sich wieder hinter das Klavier. Dort begann sie zu spielen und zu singen, da sie die Accoustic Version dieses von ihr geschriebenen Songs viel gelungener bzw emotionaler fand als die "normale" Version.

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