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Re: New York [USA]
von Tara am 11.03.2026 18:16Gestern war wieder einmal ein verrückter Tag gewesen für Tara - aber welche ihrer Tage waren schon jemals normal gewesen? Die Dunkelhaarige erinnerte sich beim besten Willen nicht mehr, sollte es je einen solchen gegeben haben. Erst die Zeit in Syrien, dann die Flucht, der Verlust ihrer Eltern, die ganzen Heime und Pflegefamilien.. und das war noch nicht einmal alles gewesen. Aber dennoch war sie noch da: älter, weiser, traumatisierter, ein wenig durcheinander aber schon klarer sehend, mit vielen Narben - die innerlich waren hauptsächlich aber eben nicht nur. Und sie war wieder einmal in einer anderen Stadt, sogar einem anderen Land. Einmal über den großen Teich von England nach New York City und da versuchte sie sich noch immer irgendwie zurecht zu finden. Es war schon verwirrend aber diese Stadt schlief augenscheinlich tatsächlich nie und wenn dann gefühlt nur für einen einzigen Wimpernschlag lang. Sodass Tara direkt von dem kleinen Hostel, zu ihrem ersten Café des Tages huschen hatte können...
Natürlich gab es auch im Hostel Kaffee aber Tara hatte sich heute lieber einen kaufen als selbst machen wollen. Außerdem war gestern Nacht in dem Hostel echt seltsame Stimmung gewesen und daher zog sie es vor, allen noch etwas aus dem Weg zu gehen. Für den ersten Abend oder die Nacht in dieser Stadt war das echt kein guter Start gewesen. Aber naja, der erste Eindruck konnte ja auch täuschen - weshalb sie das Café kurz nachdem es geöffnet hatte auch betreten hatte.
Als der Kellner schließlich an ihren Tisch kam, hatte die Halbgöttin sich noch gar nicht für etwas entschieden, weshalb ihr Lächeln etwas unsicher wirkte. Aber als der Blick der beiden sich traf, war das im nächsten Moment fast schon vergessen. Tara konnte sich nicht erklären was das gewesen war aber seine Aura.. hatte etwas ungewöhnliches. War fremd, neu und doch zugleich.. seltsam und ungewöhnlich vertraut. Wie etwas, das man vor langer Zeit einmal gekostet hatte in einem fernen Land und seitdem nur wieder... Jetzt noch etwas verunsucherter räusperte sie sich zunächst. „Stimmt ich bin nicht von hier, daher würde ich das Angebot der Empfehlung sehr gern annehmen. Wer weiß, wenn es mir schmeckt komme ich fortan vielleicht öfter." Kurz nahm ihr Lächeln einen leicht verspielten Hauch an, bevor sie wieder Ernst wurde. „Ich hätte gerne etwas zu Trinken und zu Essen.", schob sie dann noch freundlich hinterher. Immerhin musste er ja wissen was er empfehlen sollte...

Those who have survived the unthinkable are also those who know how to create a better world - because it's ended for us before.
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Re: New York [USA]
von Tara am 11.03.2026 17:36Mein Name ist Lias. Ich kam in einem Waisenhaus zur Welt, zumindest fühlte es sich so an. Meine Eltern lernte ich nie kennen, ihre Gesichter existierten nur als vage Schatten in meiner Fantasie. Schon früh hatte ich gelernt, dass die Welt kein Ponyhof ist; ich musste mich allein durchschlagen, eine Klette im Wind. Die Schulzeit war ein einziger Kampf, ein strammer Ritt gegen Windmühlen. Ein Leben zu führen, das für mich bestimmt schien – ein Leben voller Entbehrungen und Unsicherheit – fühlte sich an, als müsste ich einen schweren, nassen Mantel tragen.Nach meinem Abschluss hatte die Arbeitswelt mich dann endgültig verschluckt. Mit einem Schulabschluss in der Tasche war heute niemandem mehr ein Job garantiert, die Türen blieben verschlossen. Also war ich nach New York gezogen, in diese Stadt aus Stein und Licht, um einen Neuanfang zu wagen. Hier war ich anonym, nur eine weitere Nummer im großen Getriebe. Um über die Runden zu kommen, kellnerte ich in einem kleinen Café. Tagsüber war es ein beschaulicher Ort mit dem Duft von frisch gemahlenem Kaffee, abends verwandelte es sich in eine Bühne für Live-Musik, wenn das gedämpfte Licht die Ecken in warmes Gold tauchte.Und so machte ich mich auch an diesem Tag wieder auf den Weg. Die Straßen laternen warfen noch ihre blassen Morgenschatten, als ich die Tür zum Café aufschloss. Der Tag begann wie jeder andere. Ich wischte die Theke, stellte die Stühle hoch, atmete den vertrauten Geruch von Holz und Kaffeesatz ein. Meine Schicht begann, und ich glitt in den gewohnten Rhythmus: Bestellungen aufnehmen, lächeln, servieren, kassieren. Ich fertigte die ersten Bestellungen ab, ein müder Tanz zwischen den Tischen.Dann kam ich an den nächsten Tisch. Als ich aufblickte, um den Gast zu begrüßen, sah ich eine Frau. Und dann geschah etwas. Unsere Blicke trafen sich. Für einen Sekundenbruchteil schien der Lärm der Espressomaschine zu verstummen, das Klirren der Tassen in der Ferne zu verhallen. Ihr Blick hatte etwas Unbekanntes, eine stille Fremdheit, die mich sofort gefangen nahm.Ich zwang mich, professionell zu bleiben, zückte meinen abgegriffenen Notizblock aus der Hängetasche an meiner Hüfte, ein alter Begleiter. "Was kann ich Ihnen bringen?", fragte ich. Meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren. Sie war neu hier. Das konnte ich sofort sehen. Es lag nicht nur an der Art, wie sie unsicher die Karte studierte, sondern an einer gewissen Aura der Unberührtheit von diesem Großstadtdschungel. Sie war nicht von hier."Ich kann Ihnen auch etwas empfehlen, wenn Sie möchten", schob ich nach, ehe ich es verhindern konnte. "Sie scheinen neu in der Stadt zu sein." Es war mehr eine Behauptung als eine Frage. Ich schenkte ihr ein freundliches Lächeln, kein aufgesetztes Kellnerlächeln, sondern eines, das wirklich in meinem Herzen begann. In diesem Moment, umgeben von Kaffeeduft und dem leisen Summen der Stadt, hatte ich das Gefühl, dass dieser Neuanfang vielleicht gerade erst wirklich begonnen hatte.

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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 11.03.2026 12:59Laila konnte deutlich wahrnehmen, das Gabriel sich alles andere als wohl bei dem Gedanken fühlte, sich jetzt und hier zu verwandeln. Und so sehr der Lehrer sich auch bemühte, oder es zumindest versuchte sich zu bemühen, funktionierte es einfach nicht. Was die Latina im Grunde genommen auch schon erwartet hatte aber sie hatte eben Gewissheit gebraucht. Und sie war alles andere als wütend, enttäuscht oder sonst etwas ähnliches. Die Verwandlung war so schon eine äuserst komplitzierte Sache für die meisten Werwölfe - sogar für geborene - man musste für sich individuell eben eine Emotion finden oder einen anderen Anker, der einem Kontrolle über seine animalische Seite verschafftte. Und das konnte eben dauern und war auch ein hartes Stück an Arbeit oftmals. Deshalb schüttelte die Brünette sanft lächelnd den Kopf. „Alles gut, überhaupt nicht schlimm. Die Verwandlung und die Kontrolle darüber ist eine der schwersten Dinge daran, ein Werwolf zu sein. Selbst ein geborener oder junger Werwolf kann das nicht so einfach.", begann sie ruhig zu erzählen. Woher sonst sollte er es denn auch sonst wissen? Wenn es ihm keiner sagte uns es ihm beibrachte?
Dann wurde ihre Miene kurz nachdenklich und sie betrachtete Gabe ruhig. „Gab es denn vielleicht schonmal eine Situation in der du dich fast verwandelt hättest? Und wenn ja.. was hast du in der Situation empfunden oder welche Umstände hatte es da? Denn oft ist es eine Emotion, die einem Kontrolle gibt wenn es keine Person ist. Das ist dann ein so genannter Anker. Aber den zu finden ist leider nicht immer einfach..." Ein Versuch ihn durch gezielte Nachfragen vielleicht herauszufinden war es immerhin in ihren Augen wert...
Bei seiner Frage, was sie denn stattdessen machen oder versuchen könnten, musste Laila gar nicht weiter lange nachdenken. „Ich denke wir könnten auch einfach ein bisschen Selbstverteidigung trainieren. Das sollte man angesichts der Jäger, die einem hier in Beacon Hills und auch anderswo durchaus begegnen können, nicht vernachlässigen. Es kann durchaus nützlich sein und ihm Ernstfall dein Überleben sichern"

There is no pain in Life, that is bigger than the Loss of Freedom. Freedom to choose, to be yourself and to go whereever and whenever you will go. To be caved and locked and be unable to find a way out...
Quelle Gifs: Tumblr Quelle Zitat: Selbst ausgedacht
Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18
von Emily am 03.03.2026 20:28-------------------- Play beendet
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Re: Killeen, Texas [USA]
von Rachel am 02.03.2026 21:18Proviant?
Daran hatte Rachel nicht einmal im mindesten gedacht. Sie horchte in sich hinein und fand nichts vor außer einem vor Nervosität völlig zugeknoteten Magen. An Essen und selbst trinken war nicht einmal zu denken. Noch nicht jedenfalls. Sie schluckte schwer, zwang sich zu einem kleinen Lächeln und schüttelte dann rasch den Kopf. 'Für mich nichts, danke. Vielleicht auf der Rückfahrt'. Dann konnte man sich immer noch was holen. Sie war zwar in ihrer Kindheit und Jugend nie aus dem Haus gekommen, aber sie wusste dass der Ort durchaus auch Supermärkte besaß in denen man was kaufen konnte.
Der Kaffee war fertig. Im Gegensatz zu Yara hörte sie es, doch diese hatte es natürlich auchs chon lange am Blinken der Kaffee-Maschine gesehen und füllte die heiße Flüssigkeit um. 'Nur Zucker' antwortete Rachel. Schwarz war einfach zu bitter. Wobei sie sich nichtmal sicher war, ob sie gerade selbst den süßesten Kaffee runterbekommen würde. Aber... einen Versuch war es wert. Irgendwie musste sie ihre Nerven ja wenigstens ein bisschen beruhigen (obgleich sie unschlüssig darüber war, ob Kaffee dafür die allerbeste Idee war). Nichtsdestotrotz nahm sie den Kaffee mit einer dankenden Gebärde an.
Tatsächlich trank sie ienen kleinen Schluck des heißen Wachmachers, ehe sie Yara dann gebärdend - aber recht knapp gehalten - die heutige Mission anvertraute. Das zu wissen hatte Yara absolut verdient.
'Danke', gebärdete sie erneut, auf Yaras Versprechen, dass sie das gemeinsam schon hinbekommen würden. Tatsächlich glaubte Rachel auch daran - sie wusste nicht warum, aber in Yaras Gegenwart fühlte sie sich irgendwie... sicher. Ein Gefühl, welches sie sehr schätzte.
Bei der Frage, ob sie loswollten nickte Rachel und stand sofort auf. Ihre Nerven flatterten wieder. In nur wenigen Stunden würde sie ihren Eltern wieder gegenüberstehen. Wie sie wohl reagieren würden?? Sie konnte es wirklich nicht im Mindesten sagen...
Tief atmete Rachel durch, ehe sie dann in Richtung Tür und damit in Richtung Yaras Auto ging.

Re: Seeufer & Steg der Salvatore Boarding School
von Faye am 02.03.2026 08:50Faye hatte Josies Anwesenheit längst bemerkt, noch bevor diese sich räusperte. Das leise Zögern im Flur, dieses vorsichtige Innehalten – sie kannte es. Menschen, die erst prüfen mussten, ob sie einen Moment betreten durften.
Als Josie schließlich im Türrahmen auftauchte und von einem „inoffiziellen Mikaelson-Hexen-Pakt“ sprach, hob Faye langsam den Blick und ließ ein schiefes Grinsen erkennen.
„Ein Pakt?“ wiederholte sie trocken. „Bitte. Wenn ich einen Pakt schließe, dann bebt normalerweise irgendwas, brennt oder verliert spontan seine Seele.“ Sie schwenkte die Popcornschüssel leicht in Josies Richtung. „Das hier ist harmlos. Zucker, Salz und Größenwahn. Nichts Weltbewegendes.“
Ihr Blick glitt kurz zu Hope, als diese meinte, sie wolle niemanden einschüchtern. Faye musterte sie einen Moment lang – dieses leise Bedauern in ihrer Stimme entging ihr nicht.
„Hope,“ sagte sie ruhig, aber mit diesem unterschwelligen Nachdruck, den nur Familie hatte, „wer vor dir Angst hat, hat meistens einfach Respekt vor etwas, das größer ist als er selbst. Das ist kein Makel.“ Ein winziger Zug um ihre Lippen. „Und wer dich mag, bleibt. Ganz ohne Furcht.“
Dann sah sie wieder zu Josie, diesmal offener. Kein Spott, kein Abwehren. Nur ehrliche Prüfung.
„Und was das Zähmen angeht…“ Ihre Augen blitzten amüsiert auf. „Ich glaube, du wärst die Letzte hier, die auf die Idee käme, irgendwen an die Leine zu legen. Das würde nicht gut für die Leine ausgehen.“
Als Josie auf Familie anstieß, wurde Fayes Miene für einen Herzschlag stiller. Nicht weich – aber nachdenklich.
„In die eine wird man geboren,“ griff sie Hopes Worte auf und lehnte sich lässig gegen die Arbeitsfläche, „und die andere… findet man zwischen Chaos, Weltuntergängen und viel zu süßem Pudding.“
Sie nahm sich ebenfalls eine Handvoll Popcorn, warf ein Korn hoch und fing es auf.
„Wenn das hier also einer dieser seltenen Abende ist, an denen niemand Erwartungen hat, niemand irgendeine Rolle spielen muss – keine Tribrid-Legende, keine moralische Musterschülerin, keine potenzielle Häretiker-Katastrophe…“
Ihr Blick wanderte zwischen Hope und Josie hin und her.
„…dann sehe ich keinen Grund, warum wir das nicht zu dritt genießen sollten.“
Ein schiefes, dunkles Lächeln kehrte zurück.
„Aber nur damit das klar ist: Sollte irgendwer versuchen, diesen friedlichen Abend in ein emotionales Drama zu verwandeln, sauge ich ihm demonstrativ die Magie aus dem Raum.“
Sie hob ihre Schüssel leicht an.
„Auf Trash TV. Auf ungezähmte Frauen. Und darauf, dass Familie manchmal nicht durch Blut definiert wird – sondern durch die Leute, die bleiben, wenn es unbequem wird.“


I am the legacy of a new era - born between magic and eternity, shaped by the name Mikaelson. Not created, but awakened; not made, but destined. Within me lies the truth of a heretic, not as a burden, but as my very nature. I am both beginning and memory, heir to the curse and keeper of the power.
Re: Zeynep & Jamie: Time Flies....
von Jamie am 01.03.2026 01:09Die erzwungenermaßen kurze Auszeit hätte noch so viel länger sein können, doch natürlich war es mir nicht vergönnt - auch weil ich mir selbst dumm dabei vorgekommen wäre, eine Ewigkeit auf der Toilette zu verbringen, während sie hier draußen auf dem Flur wartete (ich hatte nicht erwartet, dass sie wieder ging - und sollte Recht behalten).
Um einen lockeren Schritt bemüht schloss ich mich ihr wieder an. "Hm?", machte ich. Ich hatte ehrlich gesagt nicht wirklich zugehört, doch ihre Worte sickerten mir langsam ins Bewusstsein. "Äh, ja, kann sein." Nicht, dass sie unrecht hätte, aber vielleicht war es wohl auch das paradoxe daran, dass man als jemand, der eher in sich hineinhorchte und weniger die Öffentlichkeit suchte, selbstverständlich schon mal gar nicht darüber sprechen wollte, dass man still und verschlossen war. Eine Selbstverständlichkeit, die keiner Klärung bedurfte. Doch...andere Menschen hatten immer auch andere Meinungen. Und es gehörte wohl auch dazu, sich darüber auszutauschen.
"Nein, reden liegt mir immer noch nicht." Und ich würde es mir auch ehrlich gesagt gar nicht anders wünschen. Ich war zufrieden mit mir. Doch nun hatte ich das Gefühl, in der Interaktion mit ihr gefangen zu sein - also müsste ich wohl auch alle meine Fähigkeiten anstrengen, Smalltalk und jeden anderen Talk zu führen,
Ich räusperte mich leicht. "Draußen steht dein Name." Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, doch um die Bedeutung meiner Worte so richtig zu verdeutlichen, fügte ich hinzu: "Du hast jetzt also einen eigenen Club." Ich machte eine kurze Pause. "Schafft nicht jeder, in ein paar Jahren ein eigenes Unternehmen aufzubauen, meine ich." In meinem Kopf machten diese Worte alle wenig Sinn, nutzloses Geplauder, auf der anderen Seite jedoch...na ja, sie hatte es geschafft, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen - das auch noch gut lief. Gewissen Respekt hatte sie da auf jeden Fall verdient. Ich war nur vermutlich nicht der Richtige, ihr diesen nahezubringen, denn aus meinem Mund klangen solche Sachen immer etwas geringschätzig und eitel.


Jian
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von Jian am 26.02.2026 19:02AVATAR
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Jian
Gelöschter Benutzer
Re: Verwandten-Gesuch
von Jian am 26.02.2026 18:57Und direkt ein zweites Mal Hallo!
Für ein gutes Play und einen auch gut ausgebauten Charakter hilft es stets einige Verbindungen zu haben. Ich suche daher jemanden der Interesse hat Teil von meiner Familie zu sein. Zwar würde ich mich sehr freuen, wenn ich leibliche Familie finde, wie Z.B: Geschwister, Cousinen etc, dennoch wäre ich auch mehr als zufrieden mit einer Adoptiv-Familie. Zur Zeit steht meine Vergangenheit noch nicht zu 100% fest, weswegen es da sicherlich viele Möglichkeiten gäbe, mich eurer Vergangenheit anzupassen, damit es storytechnisch auch Sinn ergibt, wenn wir in irgendeiner Weise verwandt sich.
Falls jemand sich das vorstellen kann, so würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.
Re: Lias & Tara ~ New City, New Experiences and New Chances..?
von Lias am 24.02.2026 23:20Mein Name ist Lias. Ich kam in einem Waisenhaus zur Welt, zumindest fühlte es sich so an. Meine Eltern lernte ich nie kennen, ihre Gesichter existierten nur als vage Schatten in meiner Fantasie. Schon früh hatte ich gelernt, dass die Welt kein Ponyhof ist; ich musste mich allein durchschlagen, eine Klette im Wind. Die Schulzeit war ein einziger Kampf, ein strammer Ritt gegen Windmühlen. Ein Leben zu führen, das für mich bestimmt schien – ein Leben voller Entbehrungen und Unsicherheit – fühlte sich an, als müsste ich einen schweren, nassen Mantel tragen.Nach meinem Abschluss hatte die Arbeitswelt mich dann endgültig verschluckt. Mit einem Schulabschluss in der Tasche war heute niemandem mehr ein Job garantiert, die Türen blieben verschlossen. Also war ich nach New York gezogen, in diese Stadt aus Stein und Licht, um einen Neuanfang zu wagen. Hier war ich anonym, nur eine weitere Nummer im großen Getriebe. Um über die Runden zu kommen, kellnerte ich in einem kleinen Café. Tagsüber war es ein beschaulicher Ort mit dem Duft von frisch gemahlenem Kaffee, abends verwandelte es sich in eine Bühne für Live-Musik, wenn das gedämpfte Licht die Ecken in warmes Gold tauchte.Und so machte ich mich auch an diesem Tag wieder auf den Weg. Die Straßen laternen warfen noch ihre blassen Morgenschatten, als ich die Tür zum Café aufschloss. Der Tag begann wie jeder andere. Ich wischte die Theke, stellte die Stühle hoch, atmete den vertrauten Geruch von Holz und Kaffeesatz ein. Meine Schicht begann, und ich glitt in den gewohnten Rhythmus: Bestellungen aufnehmen, lächeln, servieren, kassieren. Ich fertigte die ersten Bestellungen ab, ein müder Tanz zwischen den Tischen.Dann kam ich an den nächsten Tisch. Als ich aufblickte, um den Gast zu begrüßen, sah ich eine Frau. Und dann geschah etwas. Unsere Blicke trafen sich. Für einen Sekundenbruchteil schien der Lärm der Espressomaschine zu verstummen, das Klirren der Tassen in der Ferne zu verhallen. Ihr Blick hatte etwas Unbekanntes, eine stille Fremdheit, die mich sofort gefangen nahm.Ich zwang mich, professionell zu bleiben, zückte meinen abgegriffenen Notizblock aus der Hängetasche an meiner Hüfte, ein alter Begleiter. "Was kann ich Ihnen bringen?", fragte ich. Meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren. Sie war neu hier. Das konnte ich sofort sehen. Es lag nicht nur an der Art, wie sie unsicher die Karte studierte, sondern an einer gewissen Aura der Unberührtheit von diesem Großstadtdschungel. Sie war nicht von hier."Ich kann Ihnen auch etwas empfehlen, wenn Sie möchten", schob ich nach, ehe ich es verhindern konnte. "Sie scheinen neu in der Stadt zu sein." Es war mehr eine Behauptung als eine Frage. Ich schenkte ihr ein freundliches Lächeln, kein aufgesetztes Kellnerlächeln, sondern eines, das wirklich in meinem Herzen begann. In diesem Moment, umgeben von Kaffeeduft und dem leisen Summen der Stadt, hatte ich das Gefühl, dass dieser Neuanfang vielleicht gerade erst wirklich begonnen hatte.











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