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Aurelie
Gelöschter Benutzer

Re: See you again | Aurelie & Cecilia

von Aurelie am 26.10.2024 10:27

Auf Aurelies Gesicht lag ein Grinsen. „Glaub mir ich hab Mittel und Wege. Also das wäre das kleinste Problem.", gab die Französin von sich. Oft dachten die Menschen dass Aurelie einfach auf Grund ihres Standes und ihres blauen Blutes viele kannte. Aber von ihren Vampirfähigkeiten und der Manipulation, die sie konnte wussten ohnehin ja nicht viele und genauso könnte sie das Problem lösen. „Du weißt doch. Ich habe einflussreiche Freunde.", gab sie locker von sich und schmunzelte.
Die Französin wusste dass sie das Problem im Handumdrehen lösen konnte dennoch wollte sie auch nicht zu viel darein pfuschen aber für Cecilia würde sie wahrscheinlich einiges tun.
Noch mit niemanden hatte die Vampirin über den jungen Mann geredet mit dem sie sich häufiger traf aber sie musste sich einfach mal über ihn unterhalten und wenn nicht mit Cece mit wem sollte sie es dann? Aurelie war nicht gerade dafür bekannt viele Freundschaften zu schließen weil sie den meisten eher misstraute und kein Vertrauen aufbauen konnte und wollte.
Die Französin grinste leicht ehe sie ihre Freundin ansah. „Er ist Geschäftsmann, besitzt einige Hotels. Wir treffen uns seit ein paar Wochen. Gehen auf Dates und haben eine schöne Zeit.", erklärte sie und schmunzelte etwas. „Ich kann dir nicht sagen was es wird aber mal abwarten. Gerade fühlt es sich einfach gut an." Und diese Worte kamen Aurelie noch nie über die Lippen. Aber die Französin konnte sich auch nicht daran erinnern ob sie so eine Verbindung jemand gespürt hatte.

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Nereia
Gelöschter Benutzer

Re: Nereia & Cecilia ~ Friends Are Light In The Dark

von Nereia am 19.10.2024 21:49

Es störte Nereia nicht im geringsten das sich Cecilia überhaupt nicht anschickte sie wieder los zu lassen. Wieso denn auch? Die beiden waren Freundinnen und so eine Umarmung war etwas das doch eigentlich immer unheimlich gut tat und vor allem auch sehr schön war. Dementsprechend hatte sie ihre Arme dann auch noch eine Weile um den Körper ihrer Freundin geschlungen und genoss einfach nur die Nähe und Verbundenheit, während sie Cece durch's Haar streichelte und versuchte einfach zu zeigen das sie da war und das immer sein würde, wann immer ihre Freundin sie brauchen würde. Denn so gehörte sich das schließlich! Und deshalb war sie jetzt auch hier um Cecilia abzuholen und bei zu stehen.
Aber da Stille nicht immer ihre größte Stärke war, hatte die Blondine dann irgendwann doch einfach angefangen vor sich hin zu plappern, über ihren Plan mehrere Wochen hier zu verbringen und alles mit Cece nach zu holen und ihr natürlich auch beizustehen. Denn so ein Bewährungshelfer war natürlich eine Sache aber Nereia war fest entschlossen auch eine Hilfe und eine Stütze zu sein! Und ihr Vorhaben stieß offensichtlich auf Begeisterung, weshalb sie leise lachte während sie Cecilia erneut fest umarmte. Gefolgt von einem zustimnenden Nicken denn selbstverständlich hatten die beiden verdammt viel nachzuholen und das würde einfach nur grandios werden!
Dann hatte die Lichtfee auch schon auf ihren Wagen gedeutet und dann gegrinst. Nicht weil das Essen hier so furchtbar war oder weil Cecilia das Gebäude nicht mehr sehen konnte - was beides absolut verständlich war und sie auch das Gesicht hatte verziehen lassen - sondern weil sie es war, die ihre Freundin hier wegbringen würde! "Oh ich bringe dich mit dem größten Vergnügen von hier weg und nie wieder hier her." Warum hätte sie das auch tun sollen? Schon diese Haftstrafe war eine Frechheit und eine Farce gewesen! Während die Dunkelhaarige dann überlegte wo sie denn hin will, lenkte Reia den Wagen schon mal vom Parkplatz und schlug den Weg zurück in die Stadt ein. "Gerne. Und nach was zum Essen wäre dir? Pizza, Burger, Pasta, Reis, Curry oder was ganz anderem?", fragte sie Blondine mit einem kurzem Seitenblick auf ihre Freundin.

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Apollo
Gelöschter Benutzer

Re: Apollon & Artemis ~ When Faith Fades [Roma, 1000 n. Chr.]

von Apollo am 19.10.2024 14:25

Apoll dachte bereits über das Gespräch mit Athene nach, als Iris wieder auftauchte, um ihre frohe Kunde mit den Geschwistern zu teilen. Er verabschiedete sie so nonchalant wie er es doch immer getan hatte, mit jedem, der ihm begegnete. Charme und Charisma, damit kam man meistens am weitesten, auch wenn seine Schwester das wohl anders sehen würde – es war ihm nicht entgangen, dass sie sich verächtlich abgewandt und bereits dem Weg zu Athenes Residenz eingeschlagen hatte. Nachdem Iris wieder verblasst war, sah er seiner Schwester einen Moment schief grinsend nach. Sie waren die meiste Zeit wortwörtlich vergleichbar mit Tag und Nacht, so gegensätzlich und doch eins; ein Herz und eine Seele.
Noch immer in sich hinein grinsend, verließ auch er schließlich den Brunnen, um seiner Schwester zu folgen. Er hatte sie schneller eingeholt, als sie es wohl beide erwartet hatten.
„Du hast noch nie verstanden, wie viel ein wenig Charme und Komplimente verändern können – vor allem in einer misslichen Lage wie dieser hier...", sprach er wie vor sich hin, als sie endlich das riesige Portal zu Athenes Palast erreicht hatten. Immerhin hatte doch ein bisschen Strategie dahinter gesteckt. Iris, der er freundlich zugelächelt hatte, hatte ganz ohne Klagen ihre Bitte erfüllt – und würde sich sträuben, Zeus davon zu berichten, wenn er sie nicht gerade direkt dazu drängen sollte...Doch das würde nicht passieren, solange sie sich nicht verdächtig machte – und wieso sollte sie? Sie hatte doch nur ein freundliches Gespräch mit dem lieben Apollo geführt, der sich erkundigt hatte, wo seine liebe Halbschwester, die mächtige Athene, ihren Nachmittag verbracht hatte. Na ja, Artemis war eben immer mehr für das Grobe gewesen...für die wortwörtliche Wildnis eben. Und in ihrem Metier war sie auch wirklich gut, doch als Gott der Künste lagen Apollo die Feinheiten des Sozialen eben sehr gut...
Und einen kurzen Moment später gingen sie bereits den Gang entlang zu Athenes eigenen Thronsaal. Natürlich war der nicht so eindrucksvoll wie der von Zeus, doch auch hier herrschte eine ganz eigene Stimmung. Die Luft vibrierte vor Macht und die Wände waren gespickt von Wandbehängen und Statuen, die große Schlachten der Geschichte zeigten, dazwischen hier und da Trophäen eben jener Schlachten und andere mächtige Artefakte. Athene war immer schon eine Art von Sammlerin gewesen, vor allem wenn es um Dinge ging, die ihre eigenen Taten unterstrichen. Und so gesehen...gab es wohl keine Schlacht in der Geschichte, in der sie als Göttin des strategischen Krieges nicht auf die eine oder andere Weise ihre Finger mit im Spiel gehabt hatte. Eines musste man ihr jedoch lassen, sie lebte ihre Eitelkeit gegenüber ihres Handwerks nicht so furchtbar aus wie Ares. Nein, in diesem Saal herrschte keine erdrückende Hitze, von Gewalt und Brutalität war in dieser Halle nichts zu spüren...es hatte etwas ehrfürchtiges, es war aufgeräumt und ordentlich, und erstrahlte in den leuchtendsten und lebendigsten Farben, hier und dort gespickt von Gold und anderen edlen Metallen.
Athene saß in der Mitte ihres Reichtums auf einem hohen Thron, über ihrem Kopf zog sich die Lehne weiter in die Luft, genau in der Mitte, genau über dem Haar der Göttin, sah jedem Besucher ihrer heiligen Hallen Medusas Haupt aus Gold gefertigt direkt in die Augen.
Apollo ergriff sogleich die Chance und trat einen weiteren Schritt an sie heran. „Oh, liebe Schwester", setzte er freundlich und charmant wie eh und je an – und versuchte, sich weder Aufregung noch seinen Zorn über eine möglicherweise nicht geschehene Übereinkunft, nicht anmerken zu lassen. Er macht eine Verbeugung. „Wir kommen mit einem Anliegen von größter Wichtigkeit zu Dir." Er machte eine Pause, wartete, ob sie ihn wohl unterbrechen würde, doch sie sah ihn weiterhin nur mit strengem und forschendem Blick an. „Wie Dir vielleicht aufgefallen ist, hat sich die Haltung der Sterblichen gegenüber uns...sehr verändert. Sie glauben nicht mehr so an uns wie sie es einst getan haben – und das wirkt sich sehr nachhaltig auf uns und alles, was uns ausmacht, aus..." Eine weitere Pause, ein weiterer vorsichtiger Blick zu der Göttin auf ihrem Thron. „Ich habe vorausgesehen, dass es zu unserem Ende – unser ALLER Ende – führen kann, wenn wir nicht etwas dagegen unternehmen." Er warf einen Blick zu Artemis. Er hatte Angst, die folgenden Worte hier laut auszusprechen, auf der anderen Seite jedoch könnten sie der finale Auslöser sein, Athene auf ihre Seite zu ziehen...doch sie könnten auch das Gegenteil bewirken, wenn sie diese Karte nicht angemessen spielten. „Zeus ist blind für unsere Bitten, doch Du, mit Deiner grenzenlosen Weisheit und Deiner fachmännischen Hand, Deiner Strategie...wirst sicher die Gefahr tauber Ohren für diese Angelegenheit erkennen." Er holte Luft. „So hofften wir." Mit einer Handgeste deutete er auf sich und seinen Zwilling.
Lange blieb es still und er wurde immer nervöser. Er hatte aus seinem Bauch heraus gehandelt, auf seine Intuition hörend – sie hatte ihm immer gute Dienste geleistet –, doch sollte er doch die falschen Worte gewählt haben...?
Dann erhob sich die Göttin und schritt durch die Halle zu einem Wandbehang. Die Titanomachie. Sie warf einen langen Blick darauf, ehe sie einen Blick über ihre spitzen Schultern warf. Sie war hoch aufgeschossen und ihr Haarknoten ließ sie nur noch größer erscheinen. Apollo fühlte sich selten klein in Gegenwart eines anderen, doch Athene zählte zu den wenigen Wesenheiten dieser Welt, die ihm dieses Gefühl geben konnten – und nicht nur auf die eine, die physische, Weise.
„Es wäre bei Weitem nicht das erste Mal, dass wir Olympier für unseren Platz im Kosmos kämpfen müssen." Ihre Stimme hatte einen tiefen Widerhall in Thronsaal, die Wände schienen zu erzittern, doch sie konnte ihn nicht in die Knie zwingen. Nicht so wie Zeus. Ein Zeichen, dass sie machtvoll und alt war, doch nicht der Göttervater. „Doch dieses Mal scheinen wir einer schlechteren Lage zu stehen als wir es sonst taten." Sie machte eine nachdenkliche Pause. „Was kann mir versichern, dass wir siegen, wenn ich euch mein Wort gebe?"
Nun endlich wandte sie sich direkt an die beiden und musterte sie eingehend. Darauf hatten sie doch gewartet, als hätte er dir Frage genau so vorhergesehen, doch ehe er das Wort ergreifen konnte, hob Athene erneut an: „Ihr müsste verstehen; wir waren immerzu im deutlichen Vorteil, gegen all unsere Feinde. Was jedoch haben wir gegen einen körperlosen, namenlosen Gott hoch oben im Kosmos in der Hand...?" Apollo sackte das Herz in die Hose. Sie hatte nicht unrecht. Doch sie durften sie nicht für ihre Sache verlieren! „Hephaistos würde eine mächtige Waffe für Dich fertigen, auf dass Du den Menschen die Wahrheit zeigen kannst", warf Apollo deshalb schnell an, woraufhin er sich einen forschenden Blick von Athene einfing. „Du sagst also, meine Waffen sind nicht mächtig genug, um all meine Feinde in die Flucht zu schlagen? Willst du mir unterstellen, meine Strategien seien fehlerhaft bis ich...die richtige Waffe in den Händen halte?" Ihr Ton war scharf geworden, wie das Kratzen von Fingernägeln auf Glas. Apollo zuckte leicht zurück. „Nein...", hob er an, doch sie unterbrach ihn unsanft: „Glaubt ja nicht, dass ich nicht mitbekommen hätte, was ihr in Rom angestellt habt. So unreif und dumm...Nichts habt ihr den Menschen damit gezeigt, außer wie viel Angst sie haben sollten – doch nicht vor uns, sondern nur vor ihrem neuen, namenlosen Gott im Himmel, wart ihr am Ende doch zu feige, wenigstens eure Gesichter zu zeigen. Eure Tugenden sind den Menschen in dieser Stadt nichts mehr wert, versteht ihr nicht? Kein wildes Tier in den Straßen wird als Botschaft Artemis' erkannt und für keine Gesundung einer Krankheit erkennt man Apollo als den Helden mehr!" Sie machte eine Pause, trat wieder in Richtung ihres Throns. „Geht und ich sehe davon ab, Zeus von diesem Verrat zu berichten." Wieder ein kurzes Schweigen. „Kommt mit einer Strategie, die funktionieren kann und nicht nur mit einer dummen Waffe – alles kann ein nützliches Werkzeug sein, in den richtigen Händen und mit einem klaren Geist. Dann könnt ihr noch einmal versuchen, mich zu überzeugen." Sie wandte sich nun ganz ab und bedeutete den Zwillingen damit, dass sie nun den Saal verlassen sollten. Apollo sträubte sich, doch sah am Ende ein, dass sie in diesem Moment nichts mehr erreichen könnten, machte auf dem Absatz kehrt und stürmte wütend nach draußen zurück auf die Straße vor dem Palast. Man musste den beiden lassen, dass sie nicht nichts erreicht hatten, doch nun waren sie wieder am Anfang und mussten sich einen neuen Plan überlegen – und erneut vor Athene treten...oder mit nichts in der Hand aufgeben. Zweiteres kam jedoch nicht in Frage, also...
Er lehnte sich an eine Säule und wandte sich an seine Schwester, die ebenso frustriert aussah wie er sich fühlte. „Das hätte besser laufen können", sagte er, musste jedoch widerwillig hinzufügen: „Aber auch sehr viel schlechter."

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Nikolai
Gelöschter Benutzer

Re: Mabuz & Alex ~ The Sea Heals the Deepest Wounds (Juli 2024)

von Nikolai am 19.10.2024 12:32

Noch immer seltsam steif an Ort und Stelle – die Füße in den Stiefeln dicht beieinander und mit geradem Rücken, wie es mir beigebracht worden war – wartete ich auf eine Reaktion.
Jetzt, wo sie etwas näher war, das Wasser etwas mehr im Hintergrund, hörte ich erst, wie tief ihre Stimme war. Es hatte etwas seltsam furchterregendes, auch wenn das wohl das falsche Wort war...es regte sich eher eine gewisse Ehrfurcht in mir. Und das hatte nicht mal nur etwas mit ihrem stabilen und starken Körperbau zu tun. „Freut mich, dass sie verheilt sind", gab ich zurück, mit einem ernst gemeinten Lächeln. Innerlich konnte ich nicht leugnen, dass es mir ein wenig Angst einjagte; die Menge an Blut, die sie verloren hatte und nun war ihr Körper vollkommen unberührt, keine Verletzung in Sicht.
Bei ihren Worten sah ich kurz an mir herunter. Na ja, für jemanden, der selbst kein Mensch war – oder zumindest Ahnung von den anderen Dingen in dieser Welt hatte – war es wohl leicht zu erkennen, wenn jemand nicht „normal" war. Die meisten Menschen allerdings halten unsereins jedoch nur für...schrullig. Stiefel, kurze schwarze Hosen und ein schwarzes Hemd mit weißer Bestickung, Sonnenbrille in der Nacht. Nun, unauffällig war ich nicht. Doch mir war immer gesagt worden, dass die meisten Menschen die Wahrheit gar nicht sehen wollten.
Ich schaute wieder zu ihr auf – sie war immerhin auch ein Stück größer als ich – und erwiderte mit einem frechen Grinsen: „Du kannst recht haben und ich kann dich dabei trotzdem für einen Voll-Psycho halten." Ich zuckte mit den Schultern und schwieg einen Moment. „Aber...da hast du mich wohl ertappt. Allerdings bin ich nicht zum Essen hier." Vermutlich würde ihr das nur bedingt Entwarnung suggerieren. Aber sie hatte mich schon so weit durchschaut, wieso also nicht gleich mit offenen Karten spielen und wissen, woran man war? Allerdings beruhte eine solche Haltung nur auf Gegenseitigkeit – und ich tappte momentan noch etwas im Dunkeln was sie anging. Ich wusste nur, dass sie kein Mensch war. Und dass sie roch und ihr Blut schmeckte wie nichts, das mir bisher jemals begegnet war. Wenn ich jedoch mal etwas genauer über meine Ausbildung nachdachte...sie hatte sich im Wasser geheilt und war zu neuer Stärke gelangt. Das war mitunter eine Eigenheit von Nymphen – im Bezug auf ihr jeweiliges Zuhause, ihr Element. Aber Nymphen hatten einen süßlichen, gar betörenden Geschmack und ihr Geruch war gerade zu bezaubernd. Bei ihr...war etwas anderes davor. Wieder stellten sich mir die Nackenhaare auf, als ich noch einmal nach witterte.
Schließlich schenkte ich ihr erneut ein freundliches Lächeln. „Aber dann wäre es nur fair, wenn ich auch wissen dürfte, mit wem ich es hier allein am Strand zu tun habe." Ich machte eine angedeutete Verbeugung wie zur Unterstützung meiner unverborgenen Bitte, ob sie mir diese Ehre wohl erweisen könnte...denn ich konnte nicht leugnen, dass ich noch immer sehr neugierig darauf war, es zu erfahren, und sie endlich irgendwo sie einordnen zu können.

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Anakin
Gelöschter Benutzer

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von Anakin am 19.10.2024 00:20

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Datum; 09.10.2024, 21:50

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2024 13:09.

Wanda
Gelöschter Benutzer

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von Wanda am 19.10.2024 00:16

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Datum: 16.10.2024

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Beth

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Beiträge: 26

Re: Jak & Beth: Is there not a more comfortable way of travel?

von Beth am 18.10.2024 14:13

„Oh, dann gehört ich wohl zu diesen Glücklichen", erwidere ich und klopfe mir selbst kurz auf die Schulter, während ich ein leises, sarkastisches „Yeah!" von mir gebe.
„Joa, das ist es wohl für dich", gebe ich zurück. „Mehr als ein bisschen Tarotkarten legen oder eine Kerze anzünden, um seinen Wunsch nach einem besseren Parkplatz oder mehr Geld zu 'manifestieren' ist in dieser Welt nicht drinnen." Wieder zucke ich mit den Schultern. „Aber das wird doch wohl kaum nach Hause bringen."
Mit schief gelegtem Kopf schaue ich ihn an. Er kann nicht so hoch springen. Fast muss ich lachen, als er dann erklärt, dass er wirklich mehr oder weniger aus dem Himmel gekommen sein. „Tja, herzlichen Glückwunsch, dann bist die Ausnahme in der Regel, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist", sage ich grinsend und nippe an meinem Kaffee.
„Na ja", fahre ich dann fort. „So sehr habe ich mich mit eurer seltsamen kleinen Welt nicht befasst. Ihr seid mehr eine Ausnahme im großen, endlosen Multiversum, weißt du? Die meisten Welten sind doch eher wie diese hier, mit kleinen Unterschieden wie zum Beispiel, dass Kennedy nicht ermordet wurde, Obama immer noch Präsident, ist, Hitler sein Kunststudium erhalten hat..., aber ihr habt da drüben eine ganz eigene, vollkommen anders gestrickte Realität..." Ich mache wieder eine kurze Pause. „Hat mich einfach nicht abgeholt."
Ich lehne mich schließlich zurück, breite die Hände ehrerbietig in der Luft vor mir aus. „Oh, dann gebührt dir auch noch Respekt. Erwarte aber mal keinen Knicks von mir, Mister." Ich mache eine wegwerfende Handgeste, knabbere dann an einem meiner Nägel, scheinbar desinteressiert, während ich überlege, was für mich hierbei rausspringen könnte. Ruhm, Ehre...ne, nichts für mich. Kontakt zu jemandem, der – wenn auch ungeschickt – verschiedene Realitäten besuchen kann wie ich...Hm, das hat doch schon eher was.
Noch immer meine Fingernägel betrachtend, ohne ihn dabei anzusehen, schlage ich schließlich vor: „Ich könnte natürlich einen Blick in deine Welt werfen und schauen, ob ich jemanden finde, der dir helfen kann bei deinem...kleinen Problem, Herr Kriegsheld." Ich sehe ihn endlich an. „Aber das würde ich natürlich nicht aus reiner Herzensgüte machen." Ich lege meine Hände offen auf den Tisch und beuge mich ihm leicht entgegen. „Ich habe nämlich gar kein Interesse an deiner schrägen Welt. Aber einen hübschen und begabten Kerl wie dich kann man doch nicht einer so langweiligen Welt wie dieser hier versauern lassen." Ich setze ein mitfühlendes Lächeln auf, als ich mich zurücklehne und seine Antwort erwarte.

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Beth

30, Weiblich

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Beiträge: 26

Re: Beth & Jodie ~ Back to Life (September 2023)

von Beth am 18.10.2024 13:45

Jodie scheint mich kaum wahrzunehmen, während wir uns immer weiter von der Hütte entfernen. Der frische Wind im Gesicht, der einem sofort in alle Ritzen zieht, macht die Sache auch nicht gerade angenehmer. Auf der anderen Seite hat sie sich hier oben im Norden, in Alaska, verschanzt und hofft seitdem auf ein Wunder, das ihr ihr Leben wieder zurückgeben, ihren Bruder aus dem Nichts heraufbeschwören könnte.
Es wundert mich nicht – und eigentlich ist meine Frage auch mehr eine Feststellung gewesen –, dass sie die Hütte, seit sie hier aufgeschlagen ist, nur sporadisch verlassen hat und wenn, dann immer nur allein mit sich selbst in der Natur.
Ich schüttle nur leicht den Kopf. Verdenken kann man es ihr wohl nicht, immerhin ist sie immer schon eher der Einzelgänger gewesen und der Verlust von Aiden und ihr Leben, das seitdem in Scherben liegt, haben nicht unbedingt dazu beigetragen, sie geselliger zu machen...
„Hat es dir wenigstens Spaß gemacht? Das Paddeln und das Fischen?", hake ich nach und schreite dabei voran über trockenes Laub und Zweige, die unter meinen Stiefeln knirschen und rascheln. Immerhin klingt sie vom zweiten nicht unbedingt überzeugt.
Leicht nicke ich vor mich hin, sehe sie immer wieder von der Seite her an, während sie bei ihrer Erzählung immer weiter in Gedanken abdriftet – bis sie irgendwann schweigt und nur noch vor sich hinstarrt. Wie in Trance läuft sie neben mir her durch das Unterholz. Ich wecke sie nicht und überlasse sie ihren Gedanken; ich nutze die Zeit lieber, um darüber nachzudenken, was ich nun mit ihr anstellen mag. Ein Spaziergang ist ja schon mal nicht das richtige – nicht nur kennt das Gebiet mittlerweile zu gut, sodass sie sich hier auch im Schlaf zurechtfindet, sondern die Gedanken holen sie auch hier viel zu schnell ein...schon bei diesen wenigen Worten. Dabei geht es doch genau darum, sie davon abzuhalten, zu viel über sich nachzudenken, damit ihr Geist ruhen konnte...
Ich seufze. Ich hatte keine passende Idee. Ich allein wäre vermutlich einfach in irgendeine andere Realität abgeglitten und hätte mir dort Ablenkung gesucht, aber Jodie hier...ist nicht unbedingt dafür geschaffen, die Grenzen dieser Welt zu verlassen...nicht so wie ich jedenfalls.
„Eine Ranch...?", wiederhole ich leicht ungläubig und sehe sie von der Seite her an. Wenn ich so darüber nachdenken, allerdings... Auf der Fahr hier raus bei dem Mann, der mich mitgenommen hat, habe ich auf einem Wegweiser etwas von einer Ranch gelesen. Das ist dann wohl der Einfall, auf den ich gewartet habe! Und wenn ich mich richtig erinnere, dann ist sie nicht mal weit weg!
Ich grinse Jodie an, ehe ich ihr Hand greife und sie einfach mit mir ziehe. „Hier längs!"
Und ich soll recht behalten! Die Golden Shine Ranch ist wirklich nicht weit weg – nach einem kurz Weg durch den Wald erreichen wir die Straße, und einen Wegweise, der uns verrät, dass die Ranch an der nächsten Abbiegung links sei. Ein Kinderspiel!
So stehen wir etwa eine Viertelstunde später vor dem riesigen offenen Holztor einer Ranch. In gelben Lettern steht auf einem Schild am höchsten Punkt des Torbogens: „Golden Shine". „Tadaa!", sage ich, sehe zu Jodie, ehe ich durch das offene Tor auf das Gelände trete. In der Ferne sieht man ein kleine Gruppe Menschen auf der Koppel bei einigen Pferden – ein paar Kinder sind dabei. „Das spricht doch für ein sehr offenes Konzept", scherze ich, während ich Jodie auf die Gruppe und die Pferde aufmerksam mache. Ich warte keine Antwort ab, sondern gehe einfach weiter auf das Gelände; irgendjemanden muss man doch hier ansprechen können.

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Lennox

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Beiträge: 170

Re: I want to talk to you about the Avengers Initiative...or not...? [Herbst 2024]

von Lennox am 18.10.2024 10:53

Da war Lennox wohl nicht gerde achtsam gewesen, da es schien, als hätte die rothaarige gesehen wie Agony wohl einer der Männer aufgefressen hatte. Nicht gerade was sie bezwecken wollte bzw. eigentlich wollte sie überhaupt nicht,dass es jemand sah aber Agony hatte eben auch einen eigenen Kopf und tat manchmal worauf sie Lust hatte, was Lennox danach wieder ausbaden durfte. Aber das passierte zum Glück selten. Die Frage war dann nur, ob sie sich diesmal retten konnte. Sie hatte aber auch nicht gerechnet,dass jemand das in der Dunkel mitansah. Andere Frage war, ob die Frau von Anfang an das alles gesehen hatte aus der anderen Straßenseite oder ob sie wo anders das zufällig mit ansah. Mit Gassen hatte Lennox an sich immer gute Erfahrungen gemacht, wenn es darum ging jemand zu fressen. Aber auch schlechte Erfahrung, wenn jemand die Menschen bedrohnen oder misshandeln wollte.
"Mhm." machte sie nur und dachte nur kurz nach. "Dann folgen Sie mir." da sie nicht wusste,wie die rothaarige drauf war,lief sie Richtung Park, an einer Stelle wo noch einige Leute unterwegs waren.
Auf dem Weg gab es einen kleinen Kaffeewagen,wo Lennox halt machte. "Wollen Sie auch einen?"fragte sie die Frau als sie sich einen Cappuccino bestellte. Ja, Lennox war schon ein Kaffee-Junkie gewese und sie konnte wohl zu jeder Stunde einen trinken, da der übliche Effekt bei ihr einfach entfiel. Bei Müdigkeit trank sie zwar einen Kaffee aber so richtig wach wurde sie nie. Meist ging es nur um den Geschmack.
Den Park fand sie als geeigneter Ort da man a) zwar für sich war aber b) auch Menschen um sich rum hatte. Auch wenn es schon spät war. Lennox kannte sich gut aus und wusste in welchen Bereichen die Menschen waren. Und sie befanden sich gerade in einen Teil des parks wo die Leute spazieregen gingen und auf dem Sportplatz auch tatsächlich Sport machten, wie Baskettball spielen.

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Clint
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Moderator FSK 18 Mensch gut heterosexuell heteroromantisch Profi Marvel Universum

Beiträge: 19

Re: Natasha's Wohnung in New York

von Clint am 07.10.2024 18:16

Clint spürte, wie seine Brust sich für einen Moment zusammenzog, als Natasha ihn ansah. Dieses Lächeln, das ihn früher so beruhigt hatte, schien jetzt einen Sturm in ihm auszulösen. Er zwang sich, ruhig zu bleiben, auch wenn seine Gedanken wie ein Tornado kreisten. Er wollte es nicht wahrhaben – wollte diese Gefühle nicht zulassen. Sie waren fehl am Platz. Und doch waren sie da.

Während sie ihn daran erinnerte, dass er mit ihr über alles reden konnte, zuckte er innerlich zusammen. Er wusste genau, dass er das nicht konnte. Nicht, ohne die Freundschaft ins Wanken zu bringen. Nicht, ohne seine Familie zu verraten – Laura, die Kinder. Und nicht, ohne Natasha in eine Lage zu bringen, die sie beide zerstören könnte.

„Ja... ich weiß", antwortete er und versuchte, so beiläufig wie möglich zu klingen. Doch seine Stimme klang heiserer, als er wollte. Er räusperte sich und zwang ein Lächeln auf seine Lippen. Er hoffte, dass es überzeugend genug war. Er konnte ihr nicht sagen, was in ihm vorging. Nicht jetzt. Vielleicht niemals...

Seine Augen wanderten kurz zu Laura und den Kindern, die bereits lachend im Wohnzimmer saßen. Seine Familie. Sie war alles für ihn. Und trotzdem... Trotzdem hatte Natasha immer diesen besonderen Platz in seinem Herzen, den niemand je ganz einnehmen konnte. Nicht einmal Laura. Er war bei Natasha immer er selbst gewesen – der Mann ohne Maske, ohne Geheimnisse. Doch jetzt war es anders. Jetzt war da diese Lücke zwischen ihnen, die sich nicht so einfach füllen ließ. Und Clint konnte nicht leugnen, dass er es war, der sie geschaffen hatte. Seit dem Vorfall auf Vormir war ihm bewusst, wie groß die Gefühle waren, die er für Natasha empfand. Und es war absolut nicht einfach, sich selbst etwas vorzumachen – oder seiner Familie.

„Das hoffe ich auch", sagte er und grinste, als Natasha vom Nachtisch sprach. Er wollte die Leichtigkeit spüren, wollte einfach nur den Moment genießen. Für einen Abend einfach nur Freund und Familienvater sein. Aber der Schatten dieses Gefühls hing immer über ihm. Gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer. Er setzte sich neben Natasha, fühlte die vertraute Nähe und gleichzeitig die unsichtbare Distanz, die zwischen ihnen schwebte. Es war schwer, aber es war notwendig.

Während die Familie anfing zu essen, musste Clint zu Natasha sehen. „Du weißt, dass ich immer für dich da bin, oder?", sagte er leise zu ihr, ohne dass seine Familie etwas davon mitbekam. Es war eine Antwort auf ihre Frage von vorhin, aber es bedeutete mehr. Viel mehr. Worte, die er nicht laut aussprechen konnte, Gefühle, die er nicht zeigen durfte. Er brach den Blickkontakt und lenkte seine Aufmerksamkeit zurück auf seine Familie, unsicher, ob er nicht schon zu viel gesagt hatte – oder schon gedacht.

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