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Clint
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Re: Natasha's Wohnung in New York

von Clint am 28.11.2024 16:02

Clint konnte spüren, wie die Stimmung in der Luft hing, schwer und elektrisierend zugleich. Es war ein seltsames Gefühl, das er nicht genau zuordnen konnte, ein Ziehen in seiner Brust, das sich verschärfte, je länger er neben Natasha saß. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass er die Nähe zu ihr so intensiv wahrnahm und es war erschreckend, wie sehr er sich wünschte, dass sie einfach alles hinter sich lassen könnten. Aber das war eine Illusion – eine, die er sich selbst nie hätte eingestehen dürfen.

Er sah, wie Natasha sich bemühte, ihre Fassade aufrechtzuerhalten, wie sie sich ein Lächeln aufdrückte, das nicht ihr eigenes war. Er erkannte die Anstrengung in ihrer Haltung, in den kurzen Augenblicken, in denen ihre Miene zuckte und ihre Schultern sich anspannten. Das Messer, das aus ihrer Hand geglitten war, hatte er bemerkt – ein unscheinbarer Moment, der für ihn jedoch wie ein stiller Schrei war.

Clint war sich der Spannung zwischen ihnen mehr als je zuvor bewusst, der unsichtbaren Wand, die sich nach ihrer Rückkehr um sie beide gelegt hatte. Er wollte, dass sie ihn ansah, dass sie wusste, dass er für sie da war – in jeder Bedeutung des Wortes. Doch in ihrem Blick war eine gewisse Distanz, die er sich selbst vorwarf, die er nicht recht zu fassen bekam. Ihre Verwirrung ließ ihn zweifeln: War er der Einzige, der sich fragte, was aus ihnen beiden werden würde? Die Schwere seiner Worte hing im Raum, für einen Moment fühlte es sich an, als hätte er zu viel gesagt. Zu viel offenbart. Und er fühlte sich schlecht, ihr die Bürde dieser Worte auferlegt zu haben, denn er wusste, dass sie ihm nicht so leicht folgen konnte, wie er es sich wünschte. Doch das Gefühl, das ihn im Inneren quälte, ließ ihn nicht los. Es war ein schmaler Grat zwischen Nähe und Verlust, zwischen Freundschaft und etwas, das so viel mehr war, und Clint wusste nicht, wie lange er diesen Weg noch gehen konnte, ohne zu fallen.

"Natasha...", begann er leise, sich einen Moment lang der Schwere der Situation bewusst. "Ich..." Er ließ die Worte verhallen, unsicher, ob es richtig war, weiterzusprechen und wich ihrem Blick aus. Er atmete tief ein und schob die Gedanken beiseite, hielt sich an der Gegenwart fest – an der Familie, die er nicht enttäuschen sollte. Nicht für Gefühle, dessen Erwiderung er sich nicht sicher war.
"Lass uns einfach jetzt genießen, was wir haben." Mehr konnte er nicht sagen. Nicht jetzt. Aber er spürte, wie seine eigenen Worte ihn innerlich zerrissen - und zeigte ihm umso mehr, wie stark seine Gefühle für Natasha waren, die er all die Jahre unterdrückt hatte. 
"Entschuldigt, fangt schon mal an zu essen. Ich glaube, ich habe mein Handy im Auto vergessen."
Mit diesen Worten stand er auf und verließ schnell die Wohnung. Er spürte das Handy in seiner Hosentasche - natürlich hatte er es nicht vergessen. Er musste für einen Moment aus dieser Situation entfliehen, die mit einer Schwere auf ihm lastete, die ihn fast erstickte. Die Stille, die ihm entgegenkam, als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, war ein willkommener, wenn auch unangenehmer Kontrast zu dem Chaos in seinem Kopf. Er brauchte frische Luft, einen klaren Gedanken, bevor er sich wieder der Wahrheit stellte, die er so verzweifelt zu verdrängen versuchte.

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Clint
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Re: Natasha's Wohnung in New York

von Clint am 07.10.2024 18:16

Clint spürte, wie seine Brust sich für einen Moment zusammenzog, als Natasha ihn ansah. Dieses Lächeln, das ihn früher so beruhigt hatte, schien jetzt einen Sturm in ihm auszulösen. Er zwang sich, ruhig zu bleiben, auch wenn seine Gedanken wie ein Tornado kreisten. Er wollte es nicht wahrhaben – wollte diese Gefühle nicht zulassen. Sie waren fehl am Platz. Und doch waren sie da.

Während sie ihn daran erinnerte, dass er mit ihr über alles reden konnte, zuckte er innerlich zusammen. Er wusste genau, dass er das nicht konnte. Nicht, ohne die Freundschaft ins Wanken zu bringen. Nicht, ohne seine Familie zu verraten – Laura, die Kinder. Und nicht, ohne Natasha in eine Lage zu bringen, die sie beide zerstören könnte.

„Ja... ich weiß", antwortete er und versuchte, so beiläufig wie möglich zu klingen. Doch seine Stimme klang heiserer, als er wollte. Er räusperte sich und zwang ein Lächeln auf seine Lippen. Er hoffte, dass es überzeugend genug war. Er konnte ihr nicht sagen, was in ihm vorging. Nicht jetzt. Vielleicht niemals...

Seine Augen wanderten kurz zu Laura und den Kindern, die bereits lachend im Wohnzimmer saßen. Seine Familie. Sie war alles für ihn. Und trotzdem... Trotzdem hatte Natasha immer diesen besonderen Platz in seinem Herzen, den niemand je ganz einnehmen konnte. Nicht einmal Laura. Er war bei Natasha immer er selbst gewesen – der Mann ohne Maske, ohne Geheimnisse. Doch jetzt war es anders. Jetzt war da diese Lücke zwischen ihnen, die sich nicht so einfach füllen ließ. Und Clint konnte nicht leugnen, dass er es war, der sie geschaffen hatte. Seit dem Vorfall auf Vormir war ihm bewusst, wie groß die Gefühle waren, die er für Natasha empfand. Und es war absolut nicht einfach, sich selbst etwas vorzumachen – oder seiner Familie.

„Das hoffe ich auch", sagte er und grinste, als Natasha vom Nachtisch sprach. Er wollte die Leichtigkeit spüren, wollte einfach nur den Moment genießen. Für einen Abend einfach nur Freund und Familienvater sein. Aber der Schatten dieses Gefühls hing immer über ihm. Gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer. Er setzte sich neben Natasha, fühlte die vertraute Nähe und gleichzeitig die unsichtbare Distanz, die zwischen ihnen schwebte. Es war schwer, aber es war notwendig.

Während die Familie anfing zu essen, musste Clint zu Natasha sehen. „Du weißt, dass ich immer für dich da bin, oder?", sagte er leise zu ihr, ohne dass seine Familie etwas davon mitbekam. Es war eine Antwort auf ihre Frage von vorhin, aber es bedeutete mehr. Viel mehr. Worte, die er nicht laut aussprechen konnte, Gefühle, die er nicht zeigen durfte. Er brach den Blickkontakt und lenkte seine Aufmerksamkeit zurück auf seine Familie, unsicher, ob er nicht schon zu viel gesagt hatte – oder schon gedacht.

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Clint
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Re: Natasha's Wohnung in New York

von Clint am 25.08.2024 00:33

Clint hatte noch immer nicht verdaut, was auf Vormir geschehen war. Ja, er hatte seine beste Freundin wieder, aber wie? Er hatte sie sterben sehen. Eine Seele für eine Seele. Dadurch hatte er den Seelenstein erhalten. Natasha hatte sich geopfert, um die Hälfte der Menschheit zu retten. Sie war eine Heldin. Für den Bogenschützen war sie das allerdings schon immer gewesen. Aber nun war sie es für die ganze Welt - und jetzt war sie seit einiger Zeit wieder zurück. Und Clint wusste überhaupt nicht, wie er sich verhalten sollte. Sie war einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben - wie seine Familie, aber er war bei ihr plötzlich unsicher. Nicht, weil er nicht wusste, wie er sich verhalten sollte, wenn er bei ihr war, weil sie tot war und nun wieder unter den lebenden. Nein, damit konnte er umgehen. Aber nicht mit diesem… Gefühl in ihm. Es verwirrte ihn. Tief in seinem Inneren wusste er genau, was es war, aber er versuchte das abzustreiten. Er war verheiratet! Und er hatte Kinder, eine Familie mit Laura. Das konnte er doch nicht riskieren… oder?

Auch wenn er seiner Familie versprochen hatte, in den Ruhestand zu gehen - jetzt wo Natasha zurück war konnte er sie nicht allein lassen. Also ging er wieder zurück. Zurück zu den Avengers, Zurück zu seiner anderen Familie. Zurück zu Natasha. Er unterstützte sie wo er konnte, sowohl auf Arbeit als auch privat. Natürlich hatte er sie bei sich aufgenommen, konnte aber auch verstehen, dass ihr der Trubel zu groß war. Also hatte er ihr geholfen, eine neue Wohnung zu finden, ging mit ihr zu Besichtigungen bis sie schließlich endlich eine gefunden hatte. Und diese wollte Natasha nun Clint und seiner Familie zeigen. Die Einladung hatte er natürlich angenommen und auch Laura und die Kinder begleiteten ihn.
Sie stiegen gerade aus dem Auto und gingen zur Tür und klingelten. Es dauerte nicht lange bis der Summer betätigt wurde und sie die Treppen nach oben bestiegen. Seine Kinder lagen ihm schon den ganzen Tag in den Ohren, wie sehr sie sich auf Tante Natasha freuten. Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Bogenschützen, als er daran dachte. Es war schon immer schön für ihn gewesen, dass seine Kinder Natasha so gut leiden konnten.

Die Familie kam an Natasha’s Tür an, die sie bereits geöffnet hatte. Der Geruch der Lasagne stieg Clint in die Nase und er schloss für eine Sekunde die Augen. Es roch einfach fantastisch. Dann sah er Natasha an und lächelte.
„Tante Natasha!“, riefen seine Kinder im Chor und fielen ihr nach und nach um den Hals. Auch Laura begrüßte die beste Freundin ihres Mannes und betrat die Wohnung. Clint blieb vor Natasha stehen und lächelte. Er spürte wieder dieses Gefühl in sich, verdrängte es jedoch vorerst.
„Hey..“, sagte er. Mehr brachte er nicht hervor und fühlte sich wie ein kleiner Junge. Er räusperte sich etwas.
„Wir.. haben Nachtisch mitgebracht“, fügte er dann noch schnell hinzu und hielt eine Schüssel in seiner Hand hoch.
„Naja Laura hat den gemacht.“
Ein schmunzeln huschte über sein Gesicht, dann umarmte auch er Natasha zur Begrüßung. Er mahnte sich in Gedanken selbst, mehr darauf zu achten, wie er sich in Natasha’s Gegenwart verhielt.

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Clint
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Re: Farm der Familie Barton

von Clint am 15.04.2022 00:12

Clint hatte nicht vor, Natasha zu bedrängen, doch er konnte den Drang, sie zu küssen, nicht länger unterdrücken. Er konnte sich vermutlich gar nicht vorstellen wie sehr er die Agentin damit verwirrte, unter Druck setzte oder durcheinander brachte. Ihm ging es nicht anders und eigentlich war das auch nicht seine Absicht gewesen. Er wollte es in Ruhe mit ihr besprechen, doch kaum hatte er angefangen sprudelte alles nur so aus ihm heraus und auch als sie hinaus ins Freie ging konnte er nicht anders als ihr zu folgen. Und sie schließlich zu küssen, was er hatte tun wollen, seit er diesen verflixten Infinitystein in der Hand gehalten hatte. Doch damals hätte er nie gedacht, dies jemals wieder tun zu können...
Und nun konnte er, aber eigentlich durfte er nicht. Natasha hatte mit allem recht, was sie sagte. Auch wenn es seit dem letzten Kampf gegen Thanos, seit die Avengers alle wieder zurückgebracht hatten - nun ja, fast alle - zwischen ihm und Laura überhaupt nicht gut lief so war es ihr gegenüber nur fair, die Beziehung zu beenden, statt sie zu betrügen. Und so schüttelte er langsam den Kopf und sah Natasha direkt an. Der Regen störte ihn nicht, er bemerkte ihn kaum noch und durchnässt war er sowieso schon.  
"Nein, natürlich will ich die drei nicht verletzen und ich habe in der letzten Zeit schon genug falsch gemacht, was sie betrifft. Aber ich weiß, dass sie es verstehen würden. Sie würden weder mich noch ihre Mutter verlieren. Natürlich wird es schwer für sie, wenn wir nicht mehr alle zusammen wohnen, aber..."
Kurz brach er ab und seufzte. Er versuchte es sich irgendwie gut zu reden, aber für seine Kinder würde es verdammt schwer werden.
"Ich sollte aufhören mir etwas vorzumachen. Es wird sie verletzen, alle drei. Doch das tun meine Streitereien mit Laura auch und davon bekommen sie momentan viel zu viel mit."
Clint nahm sanft Natashas Hand in seine ohne den Blick von ihr abzuwenden.
"Natürlich verstehe ich das und du hast natürlich Recht. Ich werde mit Laura reden, wenn die Kinder nichts mitbekommen. Wenn sie zurück sind werden sie dich sowieso in Beschlag nehmen."
Er schmunzelte etwas.
"Sie waren wirklich traurig, dass du... Naja, du weißt schon. Sie werden überglücklich sein, wenn sie dich hier sehen."
Lächelnd strich er sanft mit dem Daumen über ihren Handrücken, ehe er seine Hand wieder zurückzog. Natasha hatte Recht, er sollte nichts tun, bevor er nicht mit Laura gesprochen hatte. Und so ließ er sie lieber los, bevor er noch etwas für den Moment noch unangebrachtes tat.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.04.2023 15:07.

Clint
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Re: Clint & Natasha ~ What happened in Budapest? [FSK18]

von Clint am 14.04.2022 23:48

Clint hatte mit nichts anderem als einem schwierigen, wenn auch recht ausgeglichenem Kampf gerechnet. Er wusste um die Kampfkünste der Widow, schließlich hatte er sie und andere vorher eingehend studiert, soweit es ihm möglich war. Doch Natalia Alianovna Romanova war anders, das wusste er schon von der ersten Sekunde an.
Clint stand gerade am Fenster, als sie zu sich kam und warf ihr nur kurz einen Blick zu, ehe er wieder nach draußen sah. Der Bogenschütze musste etwas schmunzeln, als sie die Fesselspielchen erwähnte, sah dann jedoch wieder ernst drein und wandte sich ihr nun voll und ganz zu.
"Sei froh, dass es nur ein Elektroschock war."
Clint schnappte sich einen Stuhl, stellte diesen der Widow gegenüber und setzte sich, die Ellbogen auf die Knie stützend, darauf.
"Eigentlich solltest du schon längst tot sein. Jedenfalls wenn es nach meinem Auftraggeber ginge."
Auch wenn Barton sich dazu entschieden hatte, sie vorerst am Leben zu lassen, wusste er nicht, ob es eine gute Entscheidung gewesen war. Er hatte eigentlich eine gute Menschenkenntnis, doch jeder täuschte sich mal und so blieb er lieber weiterhin vorsichtig.
"Arbeitest du noch für Dreykov?", fragte er dann, erwartete aber nicht wirklich eine Antwort, jedenfalls keine ehrliche, denn sie vertraute ihm sicher genauso wenig wie er ihr - nämlich gar nicht. Und das konnte er ihr wohl kaum verübeln. 

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Clint
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Re: Farm der Familie Barton

von Clint am 31.10.2021 02:50

Dieser gesamte Moment kam Clint noch immer so unwirklich vor. Geschah das hier wirklich? War er wirklich nicht einfach vor Übermüdung umgekippt und träumte das Ganze nur?
Zu gerne würde er Natashas Hand nehmen um zu spüren, die Gewissheit zu haben, dass sie da war. Aber das war in diesem Moment nicht richtig. Das sollte er nicht tun, auch wenn er es wollte. Das wusste er nur zu gut. Er wollte Natasha nicht bedrängen, nicht nach allem was geschehen war. So ließ er sie in Ruhe ihr Erdnussbuttersandwich essen, während immer mehr Gedanken in seinem Kopf kreisten.
Und diese wollten einfach aus ihm heraus. Clint war froh, dass Natasha ihn nicht unterbrach, während er ihr alles erzählte oder auch beichtete. Er war selbst von sich überrascht, dass er ihr die komplette Wahrheit erzählte. Nicht, dass er Natasha nicht vertraute, aber was er ihr sagte war wirklich von Bedeutung und es würde alles ändern. Alles.
Doch Clint konnte keine Lüge mehr leben, nachdem er nun wieder die Wahrheit über sich selbst wusste. Das war nicht nur Laura unfair gegenüber sondern auch den Kindern. Und Natasha.
Natürlich wäre es für die Kids schön, wenn die Eltern noch zusammen wären, aber es brachte ihnen auch nichts, wenn sie sich ständig stritten - selbst über die Kleinsten Dinge.
Natasha schien genau so überrascht zu sein wie der Bogenschütze es war, als er realisiert hatte, dass die Bilder, die Loki in seinem Kopf platziert hatte, verschwunden waren. Dass er nun wieder genau wusste, was geschehen war.
Clint konnte an Tasha’s Gesicht nicht ablesen, ob sie es gut oder schrecklich fand. Es schien ihr tatsächlich die Sprache verschlagen zu haben, nachdem er geendet hatte und für ein paar Sekunden herrschte Stille. Sekunden, die Clint vorkamen wie Stunden. Stunden, in denen er nicht wusste, was er tun oder sagen sollte. Er fühlte sich in diesem kurzen Augenblick so nutzlos wie noch nie, er hatte sogar den Atem angehalten, wie er selbst bemerkte, bis Natasha endlich etwas sagte.
Allerdings sah er das ganz anders. Er musste sich entschuldigen. Er hatte mit niemandem darüber gesprochen, was in ihm vor sich ging und das erste, was er tat, nachdem Nat zurückgekehrt war, war ihr sein Herz auszuschütten. Als hätte sie keine anderen Sorgen.
„Was ich machen will?“, wiederholte er Tasha’s Frage und seufzte. Er wollte seine Gefühle für sie nicht verdrängen, nie wieder.
„Ich will keine Lüge leben, Tasha…“
Vielleicht hatte sie Recht und es gab keine andere Möglichkeit, aber vielleicht lag sie damit auch falsch. Sie würden nie herausfinden, ob es funktionieren würde, wenn sie es nicht versuchten.
„Du machst keine Familie kaputt, Tasha. Ich wäre derjenige, der es tut und.. vermutlich habe ich das auch schon. Niemand wird jemals zwischen mir und meinen Kindern stehen, aber ich kann nicht mit Laura zusammenleben, wenn ich weiß, dass die Frau, die ich liebe, nicht sie ist.“
Noch bevor er mehr sagen konnte unterbrach Natasha ihn, er hatte befürchtet, dass es ihr zu viel werden könnte und als sie nach draußen in den Regen rannte sah er ihr nur kurz nach. Er schloss die Augen, ließ seine eigenen Worte auf sich wirken und fällte in dieser Sekunde eine Entscheidung, von der ihn niemand abbringen könnte.
Der Bogenschütze öffnete die Augen, stand auf und folgte Natasha nach draußen in den Regen. Vorsichtig legte er eine Hand auf ihren Arm und drehte sie zu sich um. Ohne darüber nachzudenken legten sich seine Lippen auf ihre. Seit sie wieder vor ihm gestanden hatte, hatte er tief in sich drin das Verlangen, sie einfach zu küssen. Und nach seinem Geständnis konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er musste ihr zeigen, dass er das, was er sagte, ernst meinte.
Als er den Kuss löste sah er Natasha direkt in die Augen.
„Ich kann und werde dieses Gefühl nicht ignorieren. Ich werde dich… uns nicht einfach aufgeben. Nicht schon wieder. Aber ich muss wissen, wie du dazu stehst. Wenn du mir hier und jetzt sagst, dass du das nicht willst, dann lass ich es. Aber ich werde keine Lüge leben, ich kann nicht mehr mit Laura leben, das geht einfach nicht, nicht nach allem, was ich wieder weiß.“
Das konnte er seinen Kindern, Laura und auch sich selbst nicht antun. Und egal, welche Antwort ihm Natasha geben würde, Clint musste Laura verlassen. Auch wenn er damit in einen sauren Apfel beißen musste, was seine Kinder betraf…

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Re: Clint & Natasha ~ What happened in Budapest? [FSK18]

von Clint am 10.10.2021 01:13

Clint bemerkte zunächst keine Bewegung. Sein Gegner war schließlich auch ein Profi, ein Profi ausgebildet vom Roten Raum: seinem Ziel. Er hatte den Auftrag, diese Organisation oder was immer sie waren ein für alle mal auszulöschen. Und wenn er über die Widow dan Dreykov herankommen wollte, dann musste er sie Leben lassen.
Als er die Treppe hinuntergestiegen war sprang sie hinter der Ecke hervor und griff ihn an. Sofort schoss Clint einen Pfeil ab und sie duckte sich weg, jedoch konnte die Spitze sie noch am Arm streifen. Der nächste Pfeil ging daneben und blieb in der Wand neben dem anderen stecken, beide würden ein ordentliches Loch in der Wand hinterlassen. Doch das war nicht wichtig, wichtig war die Widow mit allen Mitteln auszuschalten und so griff Clint sie im Nahkampf an, mit dem Bogen hatte er sie schnell im Griff, wie es schien, aber sie war gut. Besser als er geglaubt hatte, sie entkam seinem Griff und nun war es Clint, der einige Schläge abwehren musste. Sie lieferten sich einen guten Kampf, einen ausgeglichenen Kampf, aber Clint wusste, dass er gewinnen musste, um voranzukommen. Also setzte er erneut zum Angriff an, feuerte seine Pfeile ab, es waren jedoch keine gewöhnlichen Pfeile. Einer traf Natasha am Oberschenkel und verpasste ihr einen elektrischen Schock, genug um sie zu Boden zu bringen und ihr für eine kleine Weile die Lichter auszuknipsen. Clint fesselte sie an einen Stuhl und setzte sich ihr gegenüber. Nun hieß es warten, bis sie wieder aufwachte.

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Re: Freunde-/Feinde-Gesuche

von Clint am 04.10.2021 15:21

 


Clint und Natasha suchen Yelena

!!! Achtung: Gesuche enthält Spoiler zu Black Widow (2021) !!!
__________________________________


 

 

Name:
Yelena Belova

Wesen:
Mensch

Alter:
32 oder 33

Sexualität:
Egal

Vergangenheit:
Yelena Belova wurde in den Jahren 1988-1989 in Russland geboren. Nach dem Tod ihrer Eltern lebte sie bei ihren neuen Adoptiveltern Alexei Shostakow (Red Guardian) und Melina Vostokoff, mit ihrer adoptierten älteren Schwester Natasha Romanoff. Sie zogen dann in die Vereinigten Staaten von Amerika nach Ohio, während sie auf einem Deep-Cover-Auftrag waren. Eines Tages, drei Jahre später, kam Schostakow und überbrachte die Nachricht, dass die Familie innerhalb einer Stunde abreisen müsse. Als sie wegfuhren, versuchten sowohl S.H.I.E.L.D. als auch die Polizei, sie zu verhaften, aber Schostakow wehrte sich mit einer Waffe. Die vier flohen mit einem Flugzeug. Die Familie flog nach Kuba und wurde nach ihrer erflogreichen Mission getrennt. Nach ein paar Jahren wurde Yelena in den Roten Raum geschickt und wurde eine Black Widow, die auf mehrere Aufträge ging. Kurz nach den Ereignissen in Civil War traf Yelena in Budapest erneut auf Natasha. Mit ihrer Hilfe löschte sie den Roten Raum aus und rettete die Widows, die per Gedankenkontrolle zu ihren Taten von Dreykov gezwungen wurde. Yelena fing nach dem Tod von Natasha an mit Valentina Allegra de Fontaine (Madame Hydra, oder kurz "Val") zu arbeiten, die ihr erzählte, dass Clint Barton Schuld am Tod ihrer "Schwester" war.

Charakter:
OC aus dem MCU, sollte also möglichst nahe an der Vorgabe bleiben.

Beziehung zu eurem Charakter:
Yelena ist für Natasha wie eine Schwester. Clint kennt sie noch nicht, jedoch denkt sie, dass er Schuld an Natashas Tod ist und sie weiß noch nicht, dass Natasha wieder am Leben ist.

mögliche Play-Idee:
Die gibt es. Es wäre zu viel, das jetzt hier zu schreiben, aber grob gesagt soll Yelena mit einigen anderen und dem Taskmaster (Charakter existiert bereits, Tony.) Clint angreifen. Details hierzu gerne per PN. Später soll sie durch Clint herausfinden, dass Natasha noch lebt, mit ihm zusammen arbeiten und so auch wieder auf Natasha treffen. Ansonsten kannst du selbst natürlich auch was planen. ;)

ggf. Avatar:
Florence Pugh




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Re: Verwandten-Gesuch

von Clint am 04.10.2021 13:03

 


Clint sucht seinen Bruder
__________________________________

 

Name:
Charles Bernard "Barney" Barton (bitte als Barney erstellen)

Wesen:

Mensch

Alter:

Um die 46, auf jeden Fall älter als Clint

Sexualität:

egal

Vergangenheit:

Barneys und Clints Vater war ein Säufer, der seine Aggressionen oft an seinen Söhnen, vor allem Clint, ausgelassen hat. Barney hat Clint immer beschützt und nachdem die Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen wurden beide in Pflegefamilien gesteckt - jedoch getrennt. Sie kamen von Familie zu Familie, weil niemand so richtig mit ihnen klar kam. Bis beide gemeinsam flüchteten, als Clint 13 Jahre alt war. Sie wurden im Carson Carnival of Traveling Wonder aufgenommen, einem Zirkus. Dort wurde beiden Brüdern angeboten, den Schwertkampf und das Bogenschießen zu lernen, jedoch lehnte Barney ab und wollte sich lieber um seine Bildung kümmern. Als er alt genug war ging er zur Army und bot Clint an, mitzukommen, was dieser jedoch ablehnte. Während Barney später zum FBI ging rutschte Clint auf die kriminelle Schiene, was dazu führte, dass die Brüder bald wieder aufeinandertrafen. Barney traf in einem Einsatz auf Clint, der mit seinem Mentor einen Raubüberfall plante. Dabei wurde Barney von Clint mit einem Pfeil schwer verletzt. Der jüngere Bruder blieb bei ihm, als er merkte was er getan hatte und verriet seinen Mentor. Dadurch kam Clint zu SHIELD. Barney kam vermeintlich bei seinem nächsten Einsatz ums Leben, jedenfalls ist es das, was Clint denkt. Er überlebte jedoch dank Zemo und wurde von diesem manipuliert. Es wäre gut, wenn Barney nun für Madame Hydra als "Trickshot" arbeiten würde (er hat ebenfalls das Bogenschießen erlernt). Das ist zu 90% die Geschichte aus den Comics, ich habe diese jedoch passend zum MCU-Clint etwas abgewandelt und auch für das geplante Play. Daher wäre es gut, es als Fandom Änderung vorher abzuklären. :)

Charakter:

Original aus den Comics (kam noch nicht im MCU vor)

Beziehung zu eurem Charakter:
Bruder

mögliche Play-Idee:
Es ist geplant, dass Clint eine Mission bekommt und Madame Hydra stellen soll. Dort soll er erneut auf Yelena treffen (von dem ersten Play der beiden kann ich gerne per PN mehr erklären, wenn Interesse besteht) und eben auf Barney, bei dem er glaubte er sei tot. Jedoch ist dieser ein Bösewicht und versucht, seinen kleinen Bruder zu töten, was ihm aber nicht gelingt. Alles weitere kann gern gemeinsam besprochen werden. Bei Fragen gerne fragen! :)

ggf. Avatar:
Da Barney bisher nur als Comic Charakter existiert - such dir was aus, es sollte aber vom Alter her passen (er sollte jetzt nicht jünger aussehen als Clint)



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Re: Whatever it takes [Clint & Steve]

von Clint am 27.09.2021 00:01

Clint sah Steve dankbar an, wusste jedoch nicht sofort, was er darauf erwidern sollte. Der Bogenschütze wusste, dass er nicht allein war. Gerade Steve sorgte sich sehr um seine Kollegen und Freunde, die man beinahe schon als Familie bezeichnen konnte. Sie hatten so vieles zusammen durchgestanden, Höhen und Tiefen gehabt, doch das was auf der Farm geschah hatte absolut nichts mit den Avengers zu tun. Clint hatte sich lange gestreubt, darüber zu reden, doch mit jedem Tag, den er länger schwieg, entging es Steve natürlich nicht, dass es dem SHIELD Agent nicht sonderlich gut ging. Im Gegenteil. Er fühlte sich miserabel.

Miserabel, weil die Erinnerungen an Budapest aus seinem Kopf gelöscht wurden, miserabel, weil er seine Frau beinahe betrogen hätte, während sie nur ein paar Zimmer weiter schlief. Miserabel, weil er noch immer keinen Schlussstrich gezogen hatte um endlich seinen wahren Gefühlen freien Lauf lassen zu können. Doch waren da noch immer seine Kinder, die alles mitbekamen und die Laura beinahe schon gegen ihn einsetzen wollte. Natürlich hatte sie bemerkt was los war, bereits bevor Natasha wiederkam. Clint konnte ihr nichts mehr vormachen, genau so wenig wie Steve.
"Ich danke dir, Steve. Auf das Training komme ich sicher mal zurück, aktuell weiß ich nur nicht...."
Er brach ab. Eigentlich wusste er gar nichts.
"Es ist ziemlich kompliziert, aber das ist dir vermutlich schon aufgefallen. Ich weiß nicht, ob Natasha bereits mit dir gesprochen hat oder ob sie vorher jemals darüber gesprochen hat, was in.. Budapest passiert ist."
Vermutlich hatte sie das nicht, warum hätte sie das tun sollen? Sicherlich hatte sie geschwiegen, es in sich hinein gefressen und still und leise allein gelitten.
"Manchmal frage ich mich, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, hätte Loki nicht in meinen Gedanken herumgepfuscht. Aber das werde ich wohl nie herausfinden."
Seufzend trank Clint noch einen Schluck von seinem Kaffee und schaute hinaus auf die Felder.

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