Havanna, Kuba

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Adria
Administrator

30, Weiblich

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Beiträge: 870

Havanna, Kuba

von Adria am 04.12.2025 12:53

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Quelle

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Sometimes the only payoff for having any faith
Is when it's tested again and again everyday

Quelle Gifs: Tumblr Quelle Zitat: Songtexte.com


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Flores
Gelöschter Benutzer

Re: Havanna, Kuba

von Flores am 05.12.2025 13:13

Havanna, Dezember 2025

Die Nacht in Havanna war warm, so wie beinahe jede Nacht in dieser Stadt, die nie richtig zu schlafen schien. Genau das liebte Flores an diesem Land: selbst im Dezember, wenn andere Orte längst in Kälte versanken, blieb hier die Luft mild und schmeichelnd. Manchmal regnete es zwar, aber selbst dann kühlte es kaum ab; der Regen wirkte eher wie eine kurze, tropische Erfrischung, die die Farben der Stadt nur noch lebendiger erscheinen ließ.
Am Tage verbrachte Flores die meiste Zeit damit, sich in Bücher, alte Manuskripte und zerfallene Grimoiren zu vertiefen. Es war ihr Weg, ihr Wissen über die Hexenkunst stets aktuell zu halten, ein Ritual, das sie schon seit ihrer Jugend pflegte. Früher war das Studieren, neben den langen Stunden am Strand, die sie mit Schwimmen und Surfen verbrachte, ihre liebste Beschäftigung gewesen. Die Magie war für sie mehr als nur eine Gabe: Sie war ein Teil ihrer Identität, ein funkelnder Faden, der sich durch ihr gesamtes Leben zog. Und doch hatte sich Flores nie einem Circle angeschlossen. Sie war eine Einzelgängerin. Eine Hexe, die ihre Hilfe nur dann anbot, wenn es auch ihr selbst einen Vorteil brachte. Das machte sie in den Augen vieler unberechenbar, aber auch faszinierend.
Doch in den letzten Jahren hatte sich vieles verändert. Flores war längst nicht mehr nur die Hexe, die sich auf Beschwörungen des Todes spezialisiert hatte. Ein einziger Kampf hatte ihr Leben auf den Kopf gestellt. Damals hatte sie einen Vampir verflucht, und im Gegenzug hatte er sie gebissen - ein Akt reiner Vergeltung. Der Biss hätte sie beinahe das Leben gekostet. Nur weil sie in letzter Sekunde den Todesfluch des Vampirs aufhob, konnte sie überleben. Seit diesem Tag trug sie selbst den Fluch oder den Segen der Unsterblichkeit in sich.
Zum Glück hatte sie ihre Magie nicht verloren. Viele Hexen, die sich verwandelten, zahlten einen hohen Preis, doch ihre Kräfte blieben ungebrochen. Und ihre Hexenseite schenkte ihr sogar einen Vorteil, den andere Vampire beneideten: Sie konnte weiterhin die Sonne genießen, ohne zu verbrennen. Ein seltenes und gefährliches Privileg.
In der übernatürlichen Gemeinschaft Havannas war ihr Name längst bekannt. Man kannte sie und ihre Fähigkeiten, ihre Eigenheiten und vor allem ihre Unberechenbarkeit. Niemand fragte sie nach einem Gefallen, ohne sich vor den möglichen Konsequenzen zu fürchten. Denn Flores war nun einmal eine Vampir-Hexe, eine Mischung, die selbst alte Wesen respektvoll verstummen ließ.
Abends arbeitete sie häufig in einer gutbesuchten Bar in den engen Straßen Havannas. Es war keine große Bar, eher ein versteckter Ort, den man nur fand, wenn man ihn kannte und trotzdem war er jeden Abend brechend voll. Dort servierte sie Drinks, mischte Cocktails und beobachtete die Menschen, die unter Musik und Gelächter ihre Sorgen vergaßen. Auch an diesem Abend glitt sie geschmeidig zwischen den Tischen hindurch, routiniert und gleichzeitig gedankenvoll. Der Duft von Rum, Limetten und Meer lag in der Luft, während draußen der Klang der Stadt nie ganz verstummte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.12.2025 13:30.

Tara

24, Weiblich

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Beiträge: 33

Re: Havanna, Kuba

von Tara am 12.12.2025 22:02

Gezwungenermaßen war Tara bereits ziemlich viel in der Welt herum gekommen - wenn man ständig von irgendwelchen Ungeheuern gefunden und gejagt wurde, konnte man schlecht länger irgendwo bleiben. - ein sehr ermüdende Art sein Leben zu verbringen. Aber immerhin hatte es den Vorteil dass man so einiges von der Welt zu sehen bekam. Damit das es sie bis nach Kuba bringen würde.. damit hatte Tara definitiv nicht gerechnet...
Es war allerdings mal eine sehr nette Abwechslung, denn seit ihrer Kindheit war die Demi Gottheit nicht mehr in wärmeren Gefilden gewesen. Ihr Vater war zwar der Sonnengott aber das bedeutet noch lange nicht das Tara bisher wirklich sehr oft in warmen Ländern aufgewachsen war. In ihrer Heimat hatte sie wegen des Krieges nicht bleiben können, war geflohen und hatte dabei ihre Eltern verloren und danach von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weiter gereicht worden. Die einzigen die es länger mit gemacht hatten, waren die "Eltern" gewesen, die sie während ihrer Schauspiel-Kariere gehabt hatte. Und die hatten es nur wegen dem Geld getan. Da musste man sich wirklich nicht wundern das Vertrauen eine ihrer größten Schwächen war! Aber diese Art zu (über)Leben härtete einen natürlich auch ab. Und hatte Tara zu einer echten Überlebenskünstlerin geformt.
Noch war die Latinisch angehauchte Sängerin auch noch nicht lange in dem Land und erst Recht nicht in Havanna. Die Stadt war sehr lebendig und hatte auch ein sehr aktives Nachtleben, da konnte sie sich doch sehr gut einfügen und sich auch Geld verdienen. Und das nicht nur durch das Verkaufen ihres Körpers, Auftritten als Straßenmusikerin oder auch mal dem ein oder anderen kleinen, unbedeutenden Diebstahl. In den vollen Straßen bemerkte das ohnehin niemand und wenn es doch mal zu riskant war, dann manövrierte sie sich da auch durch. Mit Charme, Witz und ein wenig manipulativem Verhalten. Aber das war eher selten und bei allen Manövern blieb sie dennoch ehrlich und authentisch.
Am heutigen Abend aber war sie tatsächlich zum einen gut bezahlt für einen Auftritt engagiert worden und hörte sich dabei um. Denn sie war nicht nur zum Geld verdienen oder Vergnügen hier, Nein die war auch auf der Suche nach ein paar Antworten. Ungewöhnlichen Antworten vielleicht aber wenn sie schon einmal hier war, dann wollte Tara auch das Beste daraus machen. Und warum nicht das angenehme mit dem nützlichen Verbinden?

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Those who have survived the unthinkable are also those who know how to create a better world - because it's ended for us before.


Quellen: Tumblr | TumblrTumblr

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.12.2025 22:46.

Flores
Gelöschter Benutzer

Re: Havanna, Kuba

von Flores am 14.12.2025 12:55

Flores wusste, dass heute jemand Neues kommen würde, jemand, der mit seiner Stimme die Menschen in den Bann ziehen sollte. Schon seit dem Nachmittag hatte sie dieses leise Kribbeln verspürt, das sie immer dann überkam, wenn sich etwas Besonderes anbahnte. Neugier war eine ihrer größten Schwächen – und gleichzeitig eine ihrer größten Stärken.
An manchen Abenden hatte die Vampirhexe selbst auf der kleinen Bühne gestanden, das schummrige Licht im Rücken, ein Glas Rotwein in der Hand. Nicht, weil sie dafür bezahlt wurde oder weil man es von ihr erwartete, sondern schlicht, weil sie Freude daran hatte. Ihre Stimme konnte ebenso verzaubern wie ihre Magie, und manchmal liebte sie es, die Reaktionen der Gäste zu beobachten, wenn sie merkten, dass da mehr war als nur ein gewöhnlicher Gesang.
Heute jedoch hatte sie einen anderen Platz eingenommen. Sie stand hinter der Bar, polierte Gläser und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. Die Bar war gut gefüllt, wie so oft. Viele Stammgäste hatten ihre festen Plätze, kannten die Regeln dieses Ortes und vor allem seine unausgesprochenen Geheimnisse. Dazwischen saßen neue Gesichter, Menschen, aber auch Wesen, die nur auf den ersten Blick menschlich wirkten.
Flores fragte sich immer wieder, wie diese Leute den Weg hierher fanden. Die Bar lag versteckt, fernab der belebten Straßen, und doch schien sie eine Art Magnet zu sein. Vielleicht war es die Musik, vielleicht die Atmosphäre oder vielleicht zog dieser Ort genau jene an, die nicht ganz in die normale Welt passten. Flores lächelte leicht bei diesem Gedanken.
„Hey, Hexe.“ Die vertraute Stimme ließ sie kurz zusammenzucken. Sie drehte sich um, legte den Kopf schief und musterte den Sprecher mit einem vielsagenden Blick. Viele der Gäste glaubten, „Hexe“ sei nur ein Spitzname, eine neckische Bezeichnung für eine etwas exzentrische Barkeeperin. Nur wenige kannten die Wahrheit – und dieser Stammgast gehörte dazu.
„Wodka für mich und meine Freunde, bitte“, sagte er und deutete mit einer lässigen Bewegung auf einen Tisch im hinteren Bereich der Bar.
Flores nickte knapp. Sie wusste genau, mit wem sie es zu tun hatte. Er war selbst kein Mensch, auch wenn er sich Mühe gab, diesen Umstand zu verbergen. Schon mehr als einmal hatte er Flores um einen Gefallen gebeten, um einen Schutzzauber, eine Information oder etwas… Schwierigeres. Und jedes Mal hatte sie eine Gegenleistung verlangt. Gefallen tat sie nie umsonst. Alles hatte seinen Preis, und Flores sorgte dafür, dass sie nie zu kurz kam.
Sie stellte die Gläser zusammen, schenkte den Wodka ein und ließ ihre Gedanken dabei weiter durch den Raum wandern.
Plötzlich ging die Tür auf. Ein kühler Luftzug strich durch die Bar, und für einen Moment schien es, als würde der Geräuschpegel leicht abnehmen. Eine junge Frau trat ein, unsicher, aber mit erhobenem Kopf. Sie sah sich kurz um, als würde sie den Raum auf sich wirken lassen, bevor ihr Blick auf den Tresen fiel.
„Das wird wohl die Sängerin sein“, murmelte Flores leise vor sich hin. Kaum hatte sie den Gedanken ausgesprochen, stürzte sich der Barbesitzer auch schon auf die Neuankömmlinge. Mit ausladenden Gesten begrüßte er sie, redete auf sie ein und führte sie in Richtung Bühne. Flores beobachtete die Szene aufmerksam. Etwas an der jungen Frau weckte ihr Interesse – vielleicht war es die Art, wie sie sich bewegte, oder dieses kaum greifbare Gefühl, dass mehr hinter ihr steckte, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Flores stellte die Gläser für den Stammgast ab, nahm wieder ihren Platz hinter der Bar ein und lächelte geheimnisvoll. Der Abend hatte gerade erst begonnen und sie hatte das starke Gefühl, dass er alles andere als gewöhnlich werden würde.

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Tara

24, Weiblich

FSK 18 Gott Mensch flexibel pansexuell Non-Binary noviromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 33

Re: Havanna, Kuba

von Tara am 19.12.2025 16:37

So wirklich hätte Tara ehrlicherweise nicht damit gerechnet das sie nach so wenigen Tagen in der Stadt tatsächlich schon ein Engagement bekommen würde. Aber vielleicht hatte der Mann der die Strandbar besaß sie mal auf der Straße singen gehört oder irgendwie sowas. Letztlich konnte man das wohl nie so genau sagen oder einschätzen. Manchmal erfuhr die Tochter des Sonnengottes das nie. Vielleicht wäre es dieses Mal auch anders aber noch wusste sie es nicht. Denn es war noch früh am Vormittag und bis vor wenigen Minuten hatte sie noch geschlafen. Denn die vergangene Nacht war sehr spät Mal wieder geendet.
Langsam tapste die Dunkelhaarige in das Badezimmer ihrer Unterkunft bei einer freundlichen Familie und stieg zunächst einmal unter die Dusche um ihre verspannten Glieder wieder zu entspannen. Ein Leben permanent auf der Flucht und der Suche nach einem sicheren Ort forderte eben auch so seinen Tribut. Und natürlich auch die Tatsache dass sie nicht nur mit ihrer Stimme hier und auch andererorts Geld verdiente. Man konnte schon sagen das manche Freier echt Irre waren. Aber gut auch das Risiko hatte Tara gekannt und war es notgedrungen eingegangen. Zwar hatte sie einen Schulabschluss aber keine Ausbildung und da waren die Möglichkeiten meistens dann schnell doch eher begrenzt...
Nach der Dusche hatte sie sich abgetrocknet und einem relativ aufwendigen Pflegeprogramm unterzogen. Hatte Kleidung für den Abend gewählt und für den Abend an den kleinen Schrank gehängt und sich dann einfach Shorts und Bluse über die Unterwäsche angezogen und dann die Treppen zum Wohnraum der Gastfamilie betreten. Dort hatte es zunächst Mittagessen gegeben, bevor Tara der Mutter diverse Arbeiten abgenommen hatte, damit diese mit ihren Kindern die Hausaufgaben machen konnte. Sie hatte Geschirr gespült, Wäsche aufgehängt und auch Besorgungen gemacht.
Dadurch war der Tag dann auch relativ schnell vorüber gegangen und bald war es dann auch an der Zeit gewesen sich nochmal zu waschen und sich dann für den Abend und ihren Auftritt bereit zu machen. Da blieb für das Abendbrot keine Zeit mehr aber Maria hatte ihr ein kleines Lunchpaket gepackt, wofür sie sich lächelnd bedankt und herzlich verabschiedet hatte. Inklusive dem Versprechen es heute nicht ganz so spät werden zu lassen. Dann war Tara in die angenehme Abendluft von Havanna getreten und hatte sich zu der genannten Adresse begeben. 
Das der Besitzer sie so überschwänglich begrüßte und einen solchen Bohai machte, verblüffte die Dunkelhaarige dann doch und sie lächelte, schüttelte innerlich darüber allerdings den Kopf. Nachdem Tara dann auch schon angekündigt worden war, begann dann auch schon ihr Auftritt und sie gab mit sanfter, leicht verfügrerischer Stimme hauptsächlich ihre eigenen Songs wieder aber auch ein paar Covers von Songs die jeder kannte und auch der Besitzer sich gewünscht hatte. Es waren bestimmt mindestens acht Songs, bevor sie auch mal eine Pause machen durfte und sich zur Bar begab. „Kann ich bitte ganz schnell was zu trinken haben? Egal was, Ich nehme alles was Du empfehlen kannst.", sagte sie zur Kellnerin. Das Duzen kam ganz automatisch aber damit schien hier auch niemand wirklich ein Problem zu haben...

ZWANGSCUT ---> Thread wieder frei ~ Adria

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Quellen: Tumblr | TumblrTumblr

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.03.2026 16:17.

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