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Beth

30, Weiblich

FSK 18 Anderes Wesen flexibel polysexuell Genderqueer polyromantisch Profi erfunden

Beiträge: 26

Re: Sharons "Inner World"

von Beth am 08.09.2024 00:28

Hier drinnen ist es nicht unglaublich eng, sondern auch stickig. Wie auch immer das im Inneren des Kopfes eines Menschen möglich sein kann – doch ich will nicht zu sehr darüber nachdenken, das bereitet mir nur noch mehr Kopfschmerzen, als ich sie nicht sowieso schon habe.
Also schließe ich kurz die Augen, versuche, ruhig durchzuatmen. Für all das gibt es eine logische Erklärung, spreche ich mir leise vor. So logisch wie die Tatsache, dass ich selbst ein interdimensionales Wesen bin...aber hey, danach kommt ja ohnehin nicht mehr viel, was noch krasser sein soll – da ist das Abhängen in jemandes Kopf doch ein Klacks dagegen!
Noch ein tiefes Durchatmen.
Das Mädchen vor mir auf dem Stuhl bibbert und zittert. Und ich verliere langsam die Geduld. Wenn das ein Weg nach draußen sein soll, dann war es aber ein echt abgedroschener! Gibt es keine, ich weiß nicht, Bodenluke oder einen Hinterausgang, aus dem man sich davonstehlen kann...? Muss es durch den Kopf dieser Frau sein? Auf der anderen Seite...ergibt das wohl nur Sinn so, immerhin bin ich ja durch ihren Kopf hier hineingekommen, also kann es wohl auch nur auf diesem Wege wieder hinausgehen...
So in meinen Gedanken bekomme ich nur am Rande mit, dass das Mädchen in der Außenwelt Anstalten macht, sich auf die Socken zu machen. Ob mein eigener Körper auch leblos dort draußen herumliegt? Ich kneife mir in den Oberschenkel und fluche laut auf. „Scheiße!" Nein, das fühlt sich sehr echt an. Und wenn mein Gehirn mir das nur vorspielt...? Genug! Genug, genug, genug, genug, genug!
„Was soll das?", frage ich sie und sehe von oben auf die herab. „Man hat mir gesagt, dass ich hier wieder nach dort-" Ich deute auf den Bildschirm. „-draußen komme." Ich mustere sie. Ein Teenager vielleicht? Auf der anderen Seite habe ich mit Legolas gesprochen, da ist die hier vermutlich noch eine der greifbareren Persönlichkeiten. „Irgendeine Ahnung, wie ich das anstellen kann?" Sie bleibt stumm, mehr oder weniger, wenn sie nicht gerade vor sich hin wimmert. „Hey, ich...argh!" Eine Hand fährt an meinen Kopf. Es fühlt sich an, als hätte man mir mit einem Vorschlaghammer beiderseits gegen die Schläfen gedroschen.
Ich krümme mich und breche auf der Stelle zusammen, die Hände auf den Schläfen, versuche ich, den Schmerz wegzuatmen wie man es sonst nur bei Schwangeren erleben würde. Scheiße, ich bin schwanger, schwanger mit Problemen und lauter beschissenen Angelegenheiten. Das Leben fickt mich einfach viel zu gern – scheinbar nun mit vielfacher Härte, jetzt, wo ich tausende von Leben führen kann.
Ich halte mich mit einer Hand an dem Tisch vor mir fest, im Versuch, wieder auf die Beine zu kommen, doch ich bleiben in einer seltsamen Hocke hängen. Ich sehe die Umgebung auf dem Schirm vorbei fliegen. Rannten wir? Klar, wir liefen durch die Straßen! Gott! Was stellt denn dieses Gör mit dem Körper an? Wissen die Konsorten vor dieser Abstellkammer denn davon? Statt mich hier zu Strafarbeit zu verdonnern, weil ich aus Versehen hier hinein geraten bin, sollen sie sich vielleicht erst mal an die eigene Nase fassen...äh, Nasen. Ob sie hier überhaupt alle Nasen hatten...? Ich schüttel leicht den Kopf. Schon wieder viel zu viel abwegige Gedanken.
Mädel, was machst du denn da?", fahre ich sie an, durch den Schmerz kaum in der Lage, meine Stimme ordentlich zu regulieren. Ich versuche, mein Kinn über die Tischkante zu bringen, um zu schauen, wo sie uns hinbringt. Und was ich sehe, gefällt mir nicht! Hält sie doch wirklich auf eine Brücke zu!
Aus Reflex fahre ich hoch und stoße sie vom Stuhl, um mich selbst darauf zu werfen. „Lass mal die Erwachsenen ran!"
Wir bleiben stehen und auf einmal...
Ich sehe wieder die Außenwelt. Die abendliche Brise auf der Haut, der Verkehr unter mir auf der Straße und den Druck des Bodens unter meinen Schuhen. Ich hole tief Luft – und zucke zusammen. Warum schmeckt mein Mund nach Kotze?! Ich schüttle mich leicht und trete sachte von der Barrikade zurück auf den Gehweg. Langsam, ein Schritt nach dem anderen. Der Körper gehorcht mir, wenn auch schwerfällig, als habe ich zwar die Fernbedienung in der Hand, aber die Batterien sind schwach und deshalb sind die Reaktionen des ferngesteuerten Wagens langsam und träge.
Gleichzeitig hat es auch etwas Vertrautes – es erinnert mich daran, wenn ich meinen Fokus von einer Welt auf eine andere lege und ich schlagartig in den jeweiligen Körper fahre.
Doch nach einem Moment schon wird mir schwarz vor Augen. Der dröhnende Kopfschmerz kehrt zurück, während ich auf dem Stuhl nach hinten sacke, um dann an ihm herunterzurutschen auf den Boden der Kabine.
Aber dieser kommt nicht. Stattdessen gleite ich ins Leere und falle immer weiter und weiter und meine Ohren fallen mir zu, so ein gewaltiger Druck! Und diese Kopfschmerzen...und...und...und...
Auf einmal ist mir kalt – Wind weht mir um die Nase und lauter Verkehr erfüllt die Luft. Ich drehe mich auf die Seite und berühre mit meiner Hand einen anderen Körper, der neben mir auf dem Boden liegt.
Ich stöhne, während ich mich vorsichtig aufsetze. Ich hocke auf einem Gehweg hoch oben auf einer Brücke. Träume ich...? Wieder kneife ich mir in den Oberschenkel. Kacke, die gleiche Stelle wie vorhin – und sogar noch schmerzhafter!
Ich stöhne, in meinem Kopf dreht sich alles, bunte Farben, abstrakte Welten, Namen und Gesichter. Ist das vielleicht alles nur ein wilder Trip gewesen? Ich wünsche es mir, ich wünsche es mir so sehr – doch meine Intuition belehrt mich eines Besseren, als ich mich umsehe und die Frau vom Kino erkenne...in der Legolas und noch so viel mehr stecken. Sie ist bewusstlos, doch immerhin auf der richtigen Seite des Geländers. Ich drehe mich, setze mich auf die Knie neben sie und überprüfe Puls und Atmung. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, sie ist nur...etwas ausgeknockt. Also lehne ich mich zurück, gegen das Geländer und beschließe, zu warten, dass sie wieder zu sich kommt.
In meinem Kopf ist immer noch so viel los; ich lasse ihn gegen das kühle Metall fallen und schließe die Augen...wartend und hoffend...

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Alex
Gelöschter Benutzer

Re: Mabuz & Alex ~ The Sea Heals the Deepest Wounds (Juli 2024)

von Alex am 07.09.2024 11:32

Alex musterte den jungen Mann vor ihr. Trotz der nächtlichen Stunde trug er eine Sonnenbrille - was nicht das einzige ungewöhnliche war, was ihr bei näherem Hinschauen auffiel. Er wirkte auch unglaublich blass (krankhaft blass, würde sie sogar sagen). Leicht zog sie die Augenbrauen zusammen und ihr Blick fiel in Richtung seines Mundes. Sie wollte auf seine Eckzähne achten, wenn er sprach. Es war nur eine Vermutung,a ber Alex war noch nie auf den Kopf gefallen gewesen, und die nächtliche Stunde, der ungewöhnliche Ort, das Aussehen seiner Haut... nun, es musste nicht sein, aber Hinweise waren es definitiv. Und dann sprach er auch schon vom Blut.
Sie zögerte. Aus Erfahrung - oder besser gesagt aus den Warnungen ihrer Mutter - wusste sie, dass es am Besten war vor den Menschen geheim zu halten was man war. Aber wenn ihre Vermutung der Wahrheit entsprach, dann wäre es an dieser Stelle nicht nötig. Sie würde es riskieren. Und sollte sie falsch liegen... nun, dann konnte sie ihn notfalls immer noch eliminieren. Das sollte nicht allzu schwer sein, jetzt wo ihre Wunden wieder geheilt waren.
"Ja, richtig. Das war ich.", gab sie also zu. Sie hatte eine für eine Frau recht tiefe und fließende Stimme. Sie mochte das. Sie hatte immer das Gefühl, dass es ihren Charakter und ihr Wesen irgendwie repräsentierte. Mit dem Finger tippte sie demonstrativ auf die Stellen, wo eben noch Wunden geklafft hatten. "Du bist kein Mensch, richtig?", ließ sie gleich die Katze aus dem Sack - dei Halbgöttin war niemand, die ein Blatt vor den Mund nahm. In der Regel sagte sie immer gerade heraus, was sie dachte. Das konnte anderen gefallen, oder auch nicht. War ihr egal. "Du turnst hier nachts mit Sonnenbrille herum und - sorry das zu sagen - aber du schaust echt krank aus, so blass wie du bist. Ich tippe auf... Vampir?" Sie lachte leicht. "Oder du hältst mich jetzt für einen Voll-Psycho, auch möglich." Sie hatte sich nie Gedanken darumg emacht, wie Götterblut wohl für Vampire schmecken musste. Ob es sie wohl stärker machte? Ihnen neue Fähigkeiten gab? Hm... das wäre natürlich ungünstig. Genug Blut vergossen hatte sie ja immerhin. Aber zunächst musste sie ohnehin erstmal rausfinden, ob ihre Theorie der Wahrheit entsprach.

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Holly

24, Weiblich

FSK 18 Mutant Vampir gut pansexuell Librafeminin panromantisch Geübter erfunden Marvel Universum

Beiträge: 7

Re: Philadelphia [Pennsylvania, Amerika]

von Holly am 07.09.2024 01:41

Ich nickte auf ihre Nachfrage, dass ich nur zum Teil Vampir war. Mehr ins Detail wollte ich erstmal nicht gehen, da ein großer Teil der Menschen immer noch nicht besonders wohl gesonnen gegenüber den Mutanten waren und Alex musste das ja gerade nicht unbedingt wissen. "Leider hatte ich nur für kurze Zeit vor, in dieser Stadt zu verweilen, aber da sind mir die Typen dazwischen gekommen:", gab Holly zu. Es stimmte, eigentlich wollte ich demnächst weiter ziehen, eventuell sogar Mutantenkinder finden und sie in die Schule bringen, aber im Moment erschien es etwas so, als ob diese Stadt mir nicht so viel Glück brachte. Ich nickte und hatte schon etwas verdrängt, was ich den Typen angetan hatte. Nicht, dass sie es nicht verdient gehabt hätten. Wobei ich ja auch in ihr Gebäude ohne ausdrückliche Erlaubnis gegangen war. Ich wischte mir notdürftig den Mund an meinem Ärmel ab, da ich leider immer noch die Hände voll hatte. "Dein Motel-Zimmer ist eine gute Wahl.", führte ich meine Antwort fort, unter anderem um meine Scham wegen des Blutes etwas zu überdecken, und folgte ihr dorthin.

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Nikolai
Gelöschter Benutzer

Re: Mabuz & Alex ~ The Sea Heals the Deepest Wounds (Juli 2024)

von Nikolai am 05.09.2024 12:21

Unruhig war ich auf und ab gegangen – immerzu an den verhangenen Fenstern der alten Hütte entlang. Ich hatte kein Auge zugetan. Nicht nur aus dem Hunger raus, sondern auch aus Aufregung und...Angst. Ich hatte bisher noch nie allein das Anwesen verlassen – und schon gar nicht so weit gegangen; vielleicht durch die angrenzenden Wälder, aber nicht viel darüber hinaus. Und nun stand ich hier, vor den Toren einer unbekannten Stadt in einem verlassenen Holzverschlag an einem Waldweg. Hier hatte ich den Tag verbracht, ehe ich in der Nacht weiter reisen wollte. Catina hatte vor ihrem Verschwinden gesagt, dass sie nach Rom hatte reisen wollen – aus familiären Angelegenheiten. Gerade die alten Vampirdynastien untereinander pflegten einen engen Kontakt, waren sie doch die Elite unter den Untoten...Also war das mein Anhaltspunkt.
Es verging noch einige Zeit, die ich mit rasenden Gedanken und endlosen Fragen verbrachte...wie zum Beispiel, wie die Ionescus reagieren würden, wenn sie erfuhren, dass ich verschwunden war, mich auf die Suche nach Catina gemacht hatte, über deren Verschwinden sie selbst keineswegs erstaunt oder besorgt gewesen waren. Doch ich hatte es gespürt, erschrocken war ich aufgeschreckt aus einem unruhigen Schlaf und sie hatte über mir geschwebt, das Gesicht vor Angst verzerrt. Das war mir ein Zeichen gewesen, dass ich sie finden musste, dass etwas nicht stimmte.
Vor den Fenstern war es mittlerweile dunkel geworden. Vorsichtig näherte ich mich einem der verschlagenen Öffnungen und schielte nach draußen – die Sonne war verschwunden und der Mond war aufgestiegen. Perfekt! Es konnte weitergehen.
Ich kletterte elegant durch die halb aufgerissene Wand auf der Rückseite des Verschlages und wandte meine Schritte Richtung Stadt. Dort musste es eine Möglichkeit geben, das Gewässer zu überqueren, um nach Italien zu kommen. Sicher schritt ich voran, auch wenn es mir eine vollkommen fremde Begegnung sein würde – ich hatte mit Menschen bisher nie ein Wort gewechselt, geschweige denn war in einer solchen Masse auf sie getroffen! Wieder war da Angst, Angst um Catina, die sich so oft unter den Menschen aufhielt, wenn sie auf Reisen war, aber auch Angst um mich selbst – würden sie wissen, was ich war, mich als Vampir erkennen, und würden sie mir womöglich etwas antun? Ich erinnerte mich an die Geschichten der Ionescus, von Menschen, die mit Fackeln vor den Toren ihres Landsitzes gestanden hatten, damals, vor Jahrhunderten. Die Menschen hatten heute viel von ihrem übernatürlichen Wissen eingebüßt, waren weniger wachsam geworden, hatte Avram es immer verlauten lassen. Doch galt das auch für einen Vampir, der bisher nie persönlich und allein unter ihnen unterwegs gewesen war...?
Doch meine Gedanken wurden jäh unterbrochen; meine Nackenhaare stellten sich auf und mir lief ein kalter Schauer über den Rücken...dieser Geruch! Ich hatte schon oft menschliches Blut gerochen, doch das hier...das roch so anders – die Spur zog sich mehr oder weniger durch den Wald bis hinunter zum Meer. Ich kniff die Augen zusammen. Etwas an dieser Fährte jagte mir eine Heiden Angst ein – doch das war es auch, was sie so interessant machte, dass sie anders war als alles, was ich bisher gerochen...oder gekostet hatte.
Auf dem Waldboden fand ich schließlich auch den Auslöser für diese Witterung: Eine frische Blutspur, der Saft noch nicht ganz im Moos versickert. Mir zwei Fingern fuhr ich vorsichtig darüber, hob sie dann vor mein Gesicht. Es war so rot wie jedes Blut, das ich bisher gesehen hatte, doch eine seltsame Süße lag im Geruch, jetzt, wo ich so dicht bei der Nase hatte. Sacht tippte ich mit der Zungenspitze gegen die Tropfen an meinen blassen Fingern...und musste auch gleich ausspucken. Ich hustete. Es schmeckte ganz und gar nicht wie es der Geruch versprochen hatte! Nein, es brannte in meinem Mund wie Salzwasser und reiner Alkohol. Ich verzog das Gesicht und sprang gleich wieder auf die Beine. Ich musste wissen, wer dieses Blut verloren hatte!
So folgte ich dem Geruch weiter durch das Waldstück hinunter zum Wasser bis sich...die Fährte im Meer verlor. Es ging noch eine schwache Spur in der Luft, süß und einladend, doch abstoßend, weil mir mit jedem Atemzug der Geschmack wieder in den Sinn kam. Bäh!
Es schüttelte mich leicht, während ich ein Plätschern zwischen den Wellen beobachtete. Also schwamm hier tatsächlich jemand! Ob er des Blutende war?
Durch die Gläser meiner runden Sonnenbrille sah ich zu dem Treiben im Wasser, aufrecht stehend, kerzengerade, schwarze Shorts und Hemd vollkommen regungslos in der nächtlichen Brise.
Schließlich erhob sich eine muskulöse Frau aus den Fluten, die blonden Haare dunkel vor Nässe und der Körper tropfend. Im ersten Moment erkannte ich nicht, dass sie mit mir sprach, denn erst auf den zweiten Blick bemerkte ich, dass wir beiden an diesem abgelegenen Strand ganz allein waren. Vielleicht lag es daran, dass sie mich für einen Menschen hielt oder aber, dass ich es nicht gewohnt war, von Fremden direkt angesprochen zu werden, ohne dass sie sich vorher an die sehr viel respekteinflößendere Catina gewandt hatten, die allein durch ihr hohes Alter ehrfurchterbietend über alles hinwegstrahlte.
„Ich habe Blut im Wald gefunden und mich gefragt, wohin die Spur führen würde", antwortete ich ehrlich. Man sollte mit Menschen nicht offen über die Geheimnisse der Anderswelt sprechen, war mir erklärt worden, doch das hier...das war kein Mensch. Nicht nach dem Blut, das sie verloren hatte – und das sie nun, als sie aus dem Wasser getreten war, nicht hatte geblutet haben können...ihre Wunden waren verheilt, sollte sie je welche gehabt haben. Ich runzelte die Stirn. Etwas stank an ihr, und zwar gewaltig. Meine Nackenhaare stellten sich schon wieder auf, als sie näher trat. Doch ich wich nicht zurück und blieb, wo ich war. So leicht starb es sich als Vampir nicht. So reckte ich sanft das Kinn, wodurch sich nun das silberne Mondlicht in meiner Brille spiegelte.

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Alex
Gelöschter Benutzer

Re: Philadelphia [Pennsylvania, Amerika]

von Alex am 04.09.2024 14:39

"Nehme ich auch an." Sie zuckte die Schultern. Alex kümmerte es nicht groß. Auftraggeber oder Menschen die andere tot sehen oder aus irgendwelchen kriegerischen Situationen Profit schlagen wollten gab es immer und überall. Da war sie auf diese eine Witzfigur nicht angewiesen.
Holly. Alex nickte. "Zum Teil?", fragte sie direkt nach. Dieses kleine Detail war ihr nicht entgangen. So wie sie auch nur 'zum Teil' Gott oder 'zum Teil' Nymphe war. Hatte seine Vorteile und Nachteile. in der Götterwelt eigentlich hauptsächlich Nachteile. die altbekannte Bitterkeit stieg wie Galle in ihrer Kehle hoch, doch sie beachtete sie nicht. Sie war besser als das und verdammt, das hatte hier grade wirklich nichts zu suchen.
Bei Hollys Gedankenspiel mit den Flaschen Alkohol lachte die Halbgöttin. "Ich mag deine Denkweise!", lobte sie grinsend, sprang kurzerhand ebenfalls hinter den Thresen - wo sie auf eine weitere ziemlich übel zugerichtete Leiche stieß und nahm sich gleich noch eine Flasche Whiskey und paar Flaschen Schnaps mit. "Die haben hier doch safe irgendw... ah!", machte sie, als sie aus einer halb geöffneten kleinen Schranktür schon das rauslugen sah, was sie gesucht hatte. Zumindest ungefähr. Eigentlich hatte sie einen BEutel gesucht. Aber ein Rucksack von einem der Toten war genauso gut. Sie packte die Flaschen rein, schloss ihn und wandte sich dann wieder ihrer neuen Bekanntschaft zu, als aus der Ferne auch schon die Sirenen zu hören waren.
"Jep. Bin ich ganz bei dir.", stimmte sie zu, lief die Treppen nach Holly hoch und schlüpften dann auf die Straße. "Hast du eine Wohnung oder sowas? Sonst schlag ich vor, könnten wir in mein Motel-Zimmer. Da geht uns safe niemand auf den Piss.", bot Alex an, während sie sich rasch in die nächstgelegene Gasse verdrückten, einfach nur damit die Bullen sie nicht direkt auf dem Kieker hatten, wenn sie angebraust kamen. "Du solltest dir übrigens vielleicht mal das Blut vom Mund wischen.", schlug die Blonde fohr und nickte in Richtung ihres Gesichts. "Scheinst beim Trinken bisschen gesabbert zu haben."

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Alex
Gelöschter Benutzer

Re: Mabuz & Alex ~ The Sea Heals the Deepest Wounds (Juli 2024)

von Alex am 03.09.2024 18:28

Ihre Schulter brannte quälend und sie musste eine Hand darauf drücken, doch unter ihren Fingern pulsierte dennoch immer wieder das Blut hervor. Auch in ihrer war sie mit der verdammten Waffe geschnitten worden, dank der sie auch humpelte, weil ihr linkes Bein echt nicht mehr so wollte, wie es sollte und sie es leicht lahmend nach sich ziehen musste. Ihre blonden langen Haare waren von Schmutz und Blut verklebt und durch einen Riss über ihre Augenbraue lief ihr ebenfalls ständig Blut über das Auge, sodass sie hin und wieder kaum was sehen konnte. Von der Wunde in der Bauchregion fing sie mal gar nicht erst an. ABER: sie hatte das Arschloch erwischt, welcher sich leider als ein Dämon aus der Unterwelt herausgestellt hatte. Ein Fakt, den ihr Auftraggeber bequemerweise vergessen hatte zu erwähnen. In ihrem dröhnenden und pochenden Schädel hatte Alex die böse Vermutung, dass dieser Auftrag in Wahrheit der Versuch gewesen war, sie loszuwerden anstatt des Dämons. War sie wirklich schon zu unbequem geworden? Auf jeden Fall war es ein Gedanke, den sie näher verfolgen würde - sobald sie sich um ihre verdammten Wunden gekümmert hatte.
Sie verließ die ohnehin nicht asphaltierte Straße, um auf sandiges Terrain abzubiegen. Das machte ihr Vorankommen noch schwierieger, aber es würde sie einen schmalen Weg hinunter dorthin führen, wo sie hinwollte: zum Wasser. Genauer gesagt dem adriatischen Meer, aber das war nur eine unbedeutende Randinformation. Wichtiger war, dass es ein natürliches Gewässer war. Mehr brauchte sie nicht.
Das Meer kam in Sicht - auf der schwarzen Oberfläche brach sich das Licht Mondes und färbe die vielen kleinen Wellen weiß. Das gleichmäßige Rauschen und das Brechen der Wellen war Musik in ihren Ohren, ebenso wie der Salzgeruch sich in ihrer Nase und auf ihrer Zunge festsetzte, sich wie Heimat anfühlte. Alles in ihr zog sie in diese Richtung. Ihr Humpeln wurde schneller, sie biss die Zähne zusammen um die Schmerzen mehr zu ertragen, und als sie auf der gleichen Ebene mit den Wellen war, lief sie fast. Ihre Füße berührten das Wasser und endlich nahm sie die Hand von ihrer Schulter, streckte ihre Hände nach vorne und warf sich in einem perfekten Kopfsprung geradewegs in die Fluten.
Das Wasser umspülte sie kühl und wundervoll. Sie spürte, wie es in ihre Wunden eindrang, an ihnen entlangstrich und es kitzelte, als sich Haut und Muskeln mit dem Saltz verbanden und ihre Wunden rasch schlossen. Sie machte ein paar tiefe Züge, schwamm hinunter auf den Grund und beobachtete von unten die fernen schwachen Strahlen des Mondest, die sich an der Wasseroberfläche brachen. Die Luft unter Wasser ging ihr nicht aus. Sie konnte hier genauso normal atmen wie oben. Nur dass es eben... etwas flüssiger war. Der Gedanke dass Menschen das nicht konnten, war ihr schon immer schwach vorgekommen. Und sie öffnete sie ihren Mund, ließ das Wasser in ihre Lungen strömen und wieder hinaus und lachte, was einige Blasen hervorblubbern ließ. Sie fühlte sich wunderbar!
Nach unbestimmter Zeit - unter Wasser konnte man das nie so genau sagen - machte sie ein paar kräftige Züge zurück an die Oberfläche, stieß dabei das Wasser wieder aus ihren Lungen und als ihr Kopf mit den nun dunkel gefäbrten nassen blonden Haaren die Wasseroberfläche durchstieß, atmete sie wieder die frische, substanzlose Luft. Sie zog ein paar Bahnen, ließ sich von den Wellen mitnehmen, als sie am Strand eine einsame, verloren aussehende Gestalt sah.
Sie zog leicht die Augenbrauen zusammen. Dies war ein den Menschen normalerweise unbekannter und unberührter Strand. Insbesondere Nachts. Warum...?
Neugierig - und weil es einfach ihre Art war - schwamm sie aus ihm zu. Sie spürte den Boden unter ihren Füßen und stellte sich auf. Ob er schon da gewesen war, als sie angekommen war? Hatte er sie gesehen? Oder war er nachträglich gekommen? Wegen ihrer Verletzungen hatte sie nicht auf ihre Umgebung geachtet. Schlimmer Fehler.
Wo vorhin auf ihrem muskulösen Körper noch tiefe Risse und Wunden gewesen waren, war nun wieder glatte, teils tätowierte Haut gespannt. Sie strich ihre nassen Haare beiseite. Ihr weißes Shirt klebte an ihr. Dabei trug sie eine nun ebenfalls durchnässte schwarze Leder-Weste und eine dunkle Hot-Pen, die an ihren Beinen klebte, was sie grade kirre machte. Genauso wie ihre Stiefel. Sie musste sich gleich erstmal ausziehen. Bzw. zurück in ihrem Hozelzimmer umziehen.
"Hey!", rief sie dem Fremden jetzt zu und blieb zwei Meter entfernt von ihm stehen. "Was machst du denn hier?" Sie machte ein paar weitere Schritte auf ihn zu. "Menschen sieht man hier nicht so oft. Vor allem um diese Uhrzeit."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.09.2024 14:33.

Alex
Gelöschter Benutzer

Mabuz & Alex ~ The Sea Heals the Deepest Wounds (Juli 2024) [ZWANGSCUT]

von Alex am 03.09.2024 18:15

The_Sea_Heals_the_Deepest_Wounds_-_Schrift.png
Frane Matej "Mabuz" Velimir & Alexandra Ceadda Warren

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Quelle: Instagram                                          Quelle: Instagram

Die letzte Mission war schwieriger, als Alexandra "Alex" Warren es gewohnt war. Mit schweren Verletzungen - die für die Halbgöttin tatsächlich selten sind - schleppt sie sich an das nächste unberührte Gewässer: das adriatische Meer. In dem Meer kann die halbe Nymphe ihre Wunden heilen. Doch sie ist nicht so alleine wie sie es gedacht hätte. Der seit kurzem von Gedächtnislücken geplagte Frane "Mabuz" Velimir ist ebenfalls in der Bucht. Und da sich Alex noch nie zu schade war, andere anzusprechen, ergreift sie gleich die Initiative...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.12.2024 16:40.

Holly

24, Weiblich

FSK 18 Mutant Vampir gut pansexuell Librafeminin panromantisch Geübter erfunden Marvel Universum

Beiträge: 7

Re: Gesuche für 'Steckbrief-Kontakte'

von Holly am 03.09.2024 00:39

Heyy, 

würde mich über Kontakte in Hollys Steckbrief freuen

Stecki wird noch ergänzt und (hoffentlich) schön gemacht 


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Holly

24, Weiblich

FSK 18 Mutant Vampir gut pansexuell Librafeminin panromantisch Geübter erfunden Marvel Universum

Beiträge: 7

Re: Philadelphia [Pennsylvania, Amerika]

von Holly am 03.09.2024 00:05

"Da muss ich dich leider enttäuschen, da ich keine Ahnung habe, wovon du redest, nehme ich an, dass einer dieser Typen der ist, den du suchst.", erwiderte ich, nahm ich Hand und stand auf. "Verschwinden wäre gerade die beste Option, nicht.", sagte ich eher zu mir selbst. "Ich bin Holly, zum Teil Vampir, ja.", bestätigte ich sie und schaute sie etwas genauer an. Sie schien dieses Schlachtfeld geradezu zu genießen, denn sie schaute sich alles genau an. "Die haben bestimmt noch Alkohol hinter der Bar.", machte ich sie aufmerksam, als sich der Schock bei mir wieder langsam gelegt hatte. "Wollen wir davon was mitgehen lassen und verschwinden?", schlug ich vor. Vor allem wollte ich mir durch den Alkohol mein schlechtes Gewissen etwas schön trinken und schnappte mir sogleich ein paar Flaschen Wein und zwei Bier. Leider konnte ich mehr nicht tragen, aber falls mir nachher nochmal der Sinn nach Alkohol sein sollte, konnte ich mich ja immer noch mal wieder hierher teleportieren und was holen. Falls die Bullen dann schon wieder weg waren und nicht alles beschlagnahmten.
Aus der Ferne hörte ich Sirenen. "Wir sollten gehen.", sagte ich und ging die Treppe nach oben. Mithilfe meiner Telekinese und aufgrund der vielen Flaschen in meinen Armen öffnete ich die Tür und spähte hinaus. Noch war niemand zu sehen, aber die nahenden Sirenen sagten mir, dass sich das gleich ändern würde. 

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Willow
Gelöschter Benutzer

Re: Nice Shop you have here and nice to meet you | Willow & Ada (Herbst 2022)

von Willow am 02.09.2024 22:56

"Nichts zu danken", winkte sie mit einem Lächeln ab. Für sie war es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich freundlich und zuvorkommend um die Kundschaft kümmerte. Zum einen, um eben jene zu halten, und auch, weil ihre Großmutter es ihr immer so beigebracht hatte. "Sehr schön und wenn ich doch noch etwas bringen kann, dann schrei' einfach", schmunzelte Willow und verschwand anschließend mit dem Zettel ihrer Kundin, um alles zusammen zu sammeln. Es dauerte auch gar nicht sehr lange, bis die Hexe alles gefunden und auf den Tresen gelegt hatte. Sie rechnete alles zusammen, schrieb es, ganz altmodisch, auf einen Zettel. Ihre Großmutter hielt nicht viel von Technik und Willow hatte nicht vor irgendwelche Veränderungen am dem Geschäft vorzunehmen. In ihren Augen musste eben nicht alles modernisiert werden und ein Zettel mitsamt Stift reichten ihr aus. 
"Ich habe Sie hier noch nie gesehen. Sind Sie neu hier oder einfach nur auf der Durchreise?" erkundigte sie sich bei ihrer Kundin, um etwas Smalltalk zu führen. Es interessierte sie immer brennend, woher ihre Kunden kamen, besonders dann, wenn sie ihr noch fremd waren. Zudem verließ Willow die Stadt relativ selten, dadurch konnte sie nicht viel rumkommen und erfuhr die meisten Dinge, die auf der Welt passierten, entweder durch die Nachrichten oder durch ihre Kundschaft. 
"Schmeckt Ihnen der Tee übrigens? Ich habe ansonsten noch Anderen da." Durch die Hexerei war es ein Leichtes ein Getränk schnellstmöglich zu erhitzen. Natürlich konnte sie das nicht vor jedem Kunden machen, aber anhand der Einkäufe konnte sie meistens erkennen, ob es sich um einen Menschen oder eine andere Hexe handelte. In diesem Fall war sie sich auch sehr sicher, dass es sich bei der jungen Frau ebenso um eine Hexe handelte. Natürlich konnte sie sich auch täuschen, weshalb sie kein Wort darüber verlor. Sicher war sicher. 

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