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Skeva
Gelöschter Benutzer
Re: Skeva & Anastasija ~ Sisters Belong Together (Dezember 2024)
von Skeva am 17.09.2024 20:59Normalerweise könnte es Skeva ja egal sein und sie auch auf die Unterstützung dieser ignoranten Menschen verzichten, die sich ihre Eltern schimpften. Ganz ohne die finanzielle Unterstützung dieser, bei der Deckung ihrer Lebenshaltungskosten könnte sie dann aber leider nicht, da es trotz recht lukrativem Nebenjob einfach nicht ganz reichte um sich selbst um alles zu kümmern. Neben der Uni konnte die Serbin einfach nicht so viel leisten. Und ihren Körper verkaufen wollte sie auch nicht, obwohl Sie Ana nicht dafür verurteilte dass sie genau dieser Arbeit nachging... Als ihre Schwester sich dann selbst zwickte musste sie dann doch schon etwas Grinsen. Aber verübeln konnte sie es ihrer kleinen Schwester nicht, an ihrer Stelle hätte Skeva wohl auch gedacht sie würde träumen oder hätte sich verhört. Denn schließlich war Ceca immer die perfekte Vorzeige Tochter gewesen und hatte ihren Eltern gefallen wollen...
Bei der leisen Frage von Ana musste sie dann doch kurz nachdenken und kaute dann beim Nachdenken leicht auf ihrer Haarsträhne. "Es ist nicht so dass ich es Ihnen nicht gerne eher früher als später sagen würde aber leider bin ich noch für eine Weile auf ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Sonst könnte ich mir das Studium nicht mehr leisten." Und wenn sie nicht mehr studierte, dann könnte sie Jessy nicht mehr wirklich sehen. Und das würde dir nun wirklich nicht ertragen! "Aber ich habe definitiv vor es Ihnen zu sagen, denn ich könnte mit dieser Lüge nicht ewig Leben."
Als ihre Schwester sich dann in den Schneidersitz setzte und ihr all diese Fragen stellte, bildete sich unwillkürlich ein Lächeln auf ihren Lippen. Nach dieser langen Zeit tat es einfach nur gut wieder so unbeschwert mit ihr zu sprechen. Das hatte Skeva so gefehlt. Ana hatte sie schrecklich vermisst, ihre beste Freundin hatte ihr gefehlt und diesen Platz hatte seitdem auch niemals jemand besetzt. Denn für ihre wunderbare, kleine Schwester gab es ganz einfach keinen Ersatz, hatte es nie. Und das war auch gut so!
"Meine Freundin, Jessy heißt Sie, ist wirklich toll. Ich habe sie kennen gelernt als ich an die Universität gekommen bin. Sie war meine Tutorin im Kriminologie-Studiengang. Und da war sofort irgendwas zwischen uns, von der ersten Begegnung an. Ich wusste einfach das ich Sie unbedingt kennen lernen muss!", sagte Ceca fast schon schwärmerisch. "Natürlich ist sie jetzt schon mit ihrem Studium fertig und eine ganze Weile hatte sie sich dann plötzlich zurück gezogen... Mittlerweile weiß ich wieso und wir haben nicht mehr so viel Kontakt, weil ich die Kosten für eine Reise nach England eigentlich kaum aufbringen kann. Aber wenn ich jetzt schonmal hier bin, dann habe ich mir das definitiv vor genommen." Kurz machte sie eine Pause und überlegte. "Also viel mehr als zu studieren und meine Fernbeziehung zu pflegen mache ich eigentlich gar nicht. Gut, ich habe noch einen Nebenjob als Hostess aber ich begleite wirklich nur zu gesellschaftlichen Anlässen. Es gab zwar schon Anfragen auch für Sex aber diese habe ich immer abgelehnt." Kurz zuckte Skeva leicht mit den Schultern und lächelte schwach."Und ja das war es eigentlich, viel mehr hast Du bei mir gar nicht verpasst.", sagte sie leise und nevös lachend.
Ada
Gelöschter Benutzer
Re: before the forest takes me | Ada & Giulia
von Ada am 17.09.2024 18:40Das Gespräch an sich mit Giulia fand Ada gar nicht mal schlecht oder unangenehm nur der Zeitpunkt erschien ihr nicht gerade passend und außerdem, angesichts dessen das ihre Begleiterin verletzt war und gestützt werden musste (was die Hexe auch wirklich gerne machte) kostete es beide Frauen ja auch Kraft und Atemluft diese Unterhaltung zu führen. Und da noch nicht unbedingt abzusehen war wie lange diese Verfolgungsjagd noch dauern würde, erschien ihr das Geplaudere nicht so unbedingt angebracht... Aber vielleicht war das ja so etwas, dass die Journalistin zur Beruhigung ihrer Nerven brauchte? Da hatte ja eben jeder so seine individuellen Bedürfnisse, weshalb Ada sich das auch lang hatte gefallen lassen. "Gut aber Großstädte sind ja durchaus eine Notwendigkeit, denn die Bevölkerung schmilzt ja nicht gerade. Und es gibt ja auch die Universitätsstädten, wo dann viel Bedarf an vorübergehendem Wohnraum ist, schließlich können ja nicht alle Pendeln." Dann wären sonst ja auch wieder die Straßen und die öffentlichen Verkehrsmittel irgendwann überlastet. Also da musste sich den Bedürfnissen der Mehrheit schon auch angepasst werden. Sonst würde die Welt irgendwann zusammen brechen... Dabei dürfte man aber auch die Bedürfnisse der Natur nicht aus dem Blick verlieren. Aber leider passierte dies schnell und dann wurde zu lang nichts getan, weil man sich nicht so Recht einig werden konnte... Durchaus sehr deprimierend und auch besorgnisweckend.
Leicht schüttelte die Rothaarige diese Gedanken ab und versuchte sich auf den Weg zu konzentrieren, denn der Waldboden konnte durchaus seine Tücken haben, was Giulia ja bereits am eigenen Leib erfahren hatte. "Gut, dann lass uns unsere Kräfte sparen.", meinte Ada freundlich und zuckte dann auch zusammen als es so krachte. Ohne stehen zu bleiben blickte sie sich genau um und versuchte den Verursacher dafür aus zu machen. Zwar war das Geräusch nicht soo nah gewesen aber dennoch gefiel ihr das nicht. Besonders da die beiden jetzt schon sehr tief im Wald waren... Leise murmelte Ada einen Zauberspruch, der Ihnen nicht nur Schutz bieten würde, sondern hoffentlich auch einen kleinen Vorsprung gewähren würde.
Re: Caliope & Ivy ~ Unusual Moms (Ende 2024)
von Ivy am 17.09.2024 11:12Ivy fühlte sich eigentümlich... nervös. Sie mochte dieses Gefühl der Unsicherheit nicht, wusste sich aber dabei im Augenblick auch nicht zu helfen. Sie kam sich hier wie ein Eindringling vor. Ein Eindringling in die funktionale Familie, die seltsame Außenseiterin, die Gebrochene, die Drogensüchtige, die nach vielen Jahren zurückkehrte und jetzt alles durcheinanderbrachte.
Sofort scholt sie sich selbst in Gedanken. So durfte sie nicht denken. Ja, sie hatte sehr viel Mist gebaut in ihrem Leben. aber sie hatte auch gekämpft um da raus zu kommen, sie hatte es geschafft und somit hatte sie jetzt auch ales Recht hier zu sein, so ihre Tochter das denn wollte! Nicht wahr?
Aber nicht jeder würde das sehen. So stand Ivy da und wartete nahezu auf die Verurteilung von Lucas' neuer Freundin, weil sie hier vor der Schule ihrer Tochter spannerte. Doch... mit der Freundlichkeit, die ihr stattdessen entgegengebracht wurde, hatte sie nicht gerechnet. Überrascht weiteten sich ihre Augen leicht. "Ja... warum nicht? Ein Kaffee klignt gut.", stimmte sie zu, auch wenn das wenn wir uns mal ein bisschen unterhalten fast wie eine Drohung klang. Ob Lucas ihr das aufgetragen hatte? Um herauszufinden, ob sie noch krumme Dinge am laufen hatte oder doch noch irgendetwas an Drogen konsumierte? Es würde sie nicht einmal verwundern.
Bei der Einladung zu sich nach Hause schüttelte Ivy den Kopf. Was wenn Lucas dort war? "Nein, schon in Ordnung. Ich werde im Café auf dich warten. Soll ich dir etwas bestellen?", fragte sie, während sie sich gemeinsam schon auf den Weg in Richtung der Ecke machten, wo das Café stand. Anschließend verabschiedeten sich die beiden Frauen kurzfristig und Ivy betrat das warme Innere, wo sie sogleich vom Duft frisch gebackener Kuchen und Pancakes und heißen Kaffees empfangen wurde. Sie bestellte sich selbst einen schwarzen Kaffee, wo sie sich einen Schuss Zucker hineingab, setzte sich dann an einen der runden Tische am großen Fenster und beobachtete die ferne, scheinbar verlassene Schule. Was Calliope wohl bereden wollte?
Ivy seufzte leise und nippte an ihrem Kaffee. Das würde sie wohl herausfinden...

Felina
Gelöschter Benutzer
Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)
von Felina am 16.09.2024 18:19Natürlich war es für Felina selbstverständlich, jetzt da die beiden wieder Kontakt hatten auch für Nina da zu sein und auch zu zeigen das sie immer da wäre. Und auch immer zu ihr stehen würde, ganz egal wie Nina sich gerade fühlte nach welchem Geschlecht oder was für Schlagzeilen noch auftauchen sollten. Das spielte alles überhaupt keine Rolle für Felina. Es zählte nur die Freundschaft und der Halt und die Unterstützung den beide einander schenken könnten. Und den sie wohl beide ganz dringend, nach all diesem Chaos nötig hätten. Denn die Kindertage waren lang her und Schonzeit schon längst vorbei...
Während sich die Schauspielerin dann über die Behandlung Felina's durch ihre Eltern schimpfte, lächelte diese nur schwach. Denn natürlich war das alles absolut nicht in Ordnung und es hatte Felina tief verletzt und getroffen, wie wenig menschenwürdig sie in den letzen Jahren behandelt worden war. Es hätte die Menschen aber auch vor ihrer fehlenden Kontrolle und vor Verletzungen geschützt. Mit der Idee die Nina dann plötzlich geäußert hatte, hätte die Brünette dann im ersten Moment überhaupt nicht gerechnet. Aber andererseits warum denn eigentlich nicht?! Schließlich könnte wohl niemand besser mit ihrer animalischen Seite oder eher Seiten umgehen als Nina. Ja gut das mit den Paparazzi wäre vermutlich lästig aber wäre es das nicht allemal wert, wenn sie dafür nicht mehr einsam und isoliert in dem riesigen Penthouse leben oder eher hausen müsste? In ihren Augen schon!
"Oh bitte als könnten mich so ein paar Plagegeister mit Kameras abschrecken! Ich finde deine Idee fantastisch und dann könnten wir auch wieder für einander da sein, so wie wir es früher waren. Ich glaube das würde uns beiden sehr gut tun.", meinte sie mit einem hoffnungsvollen kleinen Lächeln. Bestimmt gäbe es da noch ein paar Fragen zu klären oder Feinheiten aber an sich war Felina dafür einfach nur bereit. Es könnte in ihrem Augen kaum etwas besseres geben!
Ada
Gelöschter Benutzer
Re: Nice Shop you have here and nice to meet you | Willow & Ada (Herbst 2022)
von Ada am 16.09.2024 17:27Es war immer erfrischend und auch schön wenn man respektvoll und eben wie man so sagte, als Kunde tatsächlich auch wie ein König behandelt wurde. Denn obwohl dies für alle Verkäufer und Dienstleister selbstverständlich sein sollte, war es das dann doch nicht immer auch wirklich so. Also könnte da wohl noch so mancher etwas von den Leuten die in Familienbetrieben arbeiteten lernen und übernehmen. Aber gut vielleicht war Ada in dieser Hinsicht auch ein wenig zu streng oder erwartete zu viel. Denn in der heutigen hektischen Zeit mit viel Leistungs- und Erfolgsdruck litten solch alte Werte dann eben doch ganz schön... "Oh das wird wohl kaum nötig sein aber trotzdem vielem Dank.", meinte die Rothaarige lächelnd. Um herum zu schreien war ihre Stimmung eh viel zu gut und überhaupt würde es wohl die schön gemütliche Atmosphäre kaputt machen... Und das wollte Ada wirklich nicht!
Während sie dann wartete und gemütlich ihren Tee trank musste sie bei der Frage dann doch tatsächlich für einen Moment überlegen. "Tatsächlich ein bisschen etwas von beidem. Auch wenn ich noch nicht weiß ob es wirklich nur bei der Durchreise bleibt." Zwar ließ Ada sich normalerweise nicht in Städten nieder aber an einem Ort wie Salem da kam sie dann schon ins Grübeln ob es nicht langsam doch Zeit dafür wäre... An einem Ort innerhalb gewisser Zivilisation dann doch mal sesshaft zu werden und vielleicht so langsam an Familiengründung zu denken...
Langsam leerte Ada ihre Tasse mit Jasmintee und lächente dabei sachte. "Oh der Tee war wirklich vorzüglich aber ich wäre auch anderen Sorten durchaus nicht abgeneigt." Denn sie fühlte sich in dem gemütlichen Laden mit einem guten Buch und leckerem Tee wirklich ausgesprochen wohl. "Aber ich möchte natürlich auch nicht zu viel ihrer Zeit in Anspruch nehmen." Schließlich war Ada ja eine sehr höfliche Person. "Könnte ich vielleicht noch einen Kamillentee haben? Oh und was bekommen Sie für die Zutaten?"
Natasha
Gelöschter Benutzer
Re: I want to talk to you about the Avengers Initiative...or not...? [Herbst 2024]
von Natasha am 15.09.2024 23:27Noch immer versuchte Natasha schlau aus dem zu werden was sie da auf der Aufnahme der Überwachungsmonitore gesehen hatte (und ein Teil von ihr wollte sich vielleicht auch noch einreden sie hätte das vielleicht geträumt, hätte haluziniert oder sonst was) es war nur leider so, das die Agentin eben schon so einiges gesehen hatte während ihrer Zeit im Dienste diverser Behörden. Und ihr erster Alien wäre der Anhang der fremden Frau ja schließlich auch nicht, nur das es hier dann hoffentlich nicht solche Folgen hätte wie bei Thanos. Denn sonst hätten die Menschen nun mal wieder ein ziemlich großes Problem... Oh nicht das die Rothaarige ein Herz für Gauner hätte und erst Recht nicht für solche die zu dritt in irgendwelchen Gassen hilflosen Frauen zu Leibe rückten! Aber ganz so ging es ja (leider) auch nicht. Damit wären Fury und Co. sicherlich alles andere als konform.
Deshalb hatte Nat sich dann ja schließlich auf ihr Bike geschwungen und beschlossen ein Gespräch mit der Fremden zu führen. Lange hatte es dann ja auch nicht gedauert bis sie von dieser bemerkt und angesprochen worden war. Aber darauf hatte sie es auch Angelegt gehabt, denn wenn man sie nicht bemerken sollte, dann bekam die Black Widow es auch bewerkstelligt dass niemand sie bemerkte. Meistens jedenfalls, da hatte es auch schon Ausnahmen gegeben.
Zunächst stellte die fremde Frau sich dumm als Natasha ihr mitteilte worüber sie denn mit ihr sprechen wollte aber das war in Ordnung. Damit konnte sie umgehen und ließ sich auch gar nicht beirren. "Ich spreche von dem 3. im Bunde der Perverslinge, der gefressen wurde. Ein passenderes Wort dafür ist mir gerade nicht eingefallen, Entschuldigung." Das hatte sie dann nur gedämpft gesagt und blickte sich kurz um. "Was den Ort betrifft bin ich flexibel aber ich schätze mal ein Diner oder Café wären da nicht wirklich geeignet." Sie überließ der anderen bewusst die Entscheidung denn schließlich wollte sie hier nicht den Eindruck erwecken, sie würde der anderen und ihrem Anhängsel drohen wollen. Denn das war definitiv nicht der Fall. Sie musste nur einschätzen wie bedrohlich beide potenziell für die Bürger von New York waren.
Re: Jamie & Zeynep ~ Somewhere Is a Spark In The Dark {Frühjahr 2010}
von Zeynep am 15.09.2024 17:23Sein 'Freut mich ebenfalls' klang unglaublich steid und distanziert. Sie rollte mit den Augen, aber grinste dann ein leichtes schräges Lächeln. "Mit sozialen Interaktionen hast du es nicht so, oder?", meinte sie, noch immer grinsend und zog nochmal an ihrer Kippe. Das würde nachher Zuhause wider so Ärger geben. Aber es war ihr grade - gelinde gesagt - scheißegal.
Zeynep lachte leicht und dabei entwich ihrem Mund ein wenig gräulicher Rauch. "Haste kurz vergessen woher du kommst?", fragte sie grinsend und schüttelte leicht, was ihre schwarzen Haare ihr Kinn kitzen ließ. "Also Amerika jedenfalls. Was treibt dich denn ins ferne England? Urlaub? Arbeit? Austausch?" Sie hatte keine Ahnung, war selbst bisher eigentlich nur Familienurlaube in die Türkei gereist und ansonsten war sie noch nicht groß irgendwo anders gewesen.
"Oh, krass! Gut erkannt.", meinte sie beeindruckt und nickte. Viel ehörten die kleinen Reste ihrer Kindheit oder Bilingualität nicht aus ihrer dritten Hauptsprache heraus. Einfach weil sie schonr echt früh nach England gekommen waren und man sich als Kind doch noch besser anpassen konnte. Sie zog nochmal an der Zigarette, asche ab und stützte sich dann mit der freien Hand auf der Tischtennisplatte ab, um sich etwas nach hinten zu lehnen. Die kleinen Steinchen drückten sich in ihren Handballen, aber es war angenehm und kühl. "Ich wurde in Deutschland geboren.", erzählte sie dann Jamie und neigte den Kopf leicht nach hinten, sodass ihre Haare sie im Nacken kitzelten. "Und meine Familie kommt aus der Türkei, sodass wir Zuhause praktisch nur Türkisch sprechen. Hierher sind wir gezogen, als ich elf Jahre alt war. Da ich eh zweisprachig aufgewachsen bin und wir in der Grundschule was Englisch hatten, habe ich schnell gelernt und mich angepasst. Aber ganz losgeworden bin ich meine verworrenen Wurzeln anscheinend nicht." Sie grinste kurz und sah Jamie dann an.
"Warst du schonmal in Deutschland? Oder sonst wo auf der Welt außer New York und London?"
Felina
Gelöschter Benutzer
Re: Felina & Lena ~ Learn Control
von Felina am 12.09.2024 23:55Die Worte der Fremden klangen wirklich sehr vielversprechend und weckten in Felina etwas mit dem sie schon lange nicht mehr gerechnet hatte es empfinden zu können: Hoffnung. Diese Emotion hatte die junge Frau mit der animalischen Seite wirklich schon sehr lange nicht mehr verspürt. Und das war sehr schön, nur änderte es im ersten Moment noch nicht viel an ihrer Körperhaltung und erst Recht nichts an ihrer Erschöpfung oder ihrer eher verlorenen Zuversicht und Energie. Beides war weg und würde vermutlich auch nicht so schnell wieder kommen, dafür war Felina einfach schon viel zu lange in ihrer eher aussichtslosen Lage. Und der Fluch hatte auch schon zu lange die Macht über sie gehabt. Und das ausgerechnet ihre Eltern sie dahin gebracht hatten, verschlimmerte ihres Erachtens alles noch einmal zusätzlich...
Dennoch hörte Felina aufmerksam zu als die Fremde mit ihr sprach und was diese zu sagen hatte. Womöglich auch mit etwas mehr Skepsis als sie es sich anmerken lassen wollte. Eine Eigenschaft die eigentlich gar nicht zu ihr passen wollte, zumindest nicht zu der Felina von früher. Aber die letzten Jahre hatten einfach so viele Spuren und Narben hinterlassen, dass ihre Persönlichkeit sich dadurch doch mehr geändert hatte, als es ihr selbst lieb war. Dennoch, die Hilfe die ihr hier angeboten wurde, die wollte sie unbedingt haben und sie brauchte diese dringend! Als die Frau, die sich dann als Lena vorstellte ihr die Hand hinhielt ergriff sie diese also nach kurzem Zögern und schaffte sogar ein kleines Lächeln. "Mein Name ist Felina und ich wäre wirklich dankbar wenn Du mir helfen könntest. Auf einen Versuch würde ich es auf jeden Fall ankommen lassen, denn schlimmer als jetzt kann es da durch sicherlich kaum werden."
Was hätte die Brünette also schon zu verlieren? Wenn es auch nur eine winzige Chance geben sollte, für sie zu lernen die Kontrolle zurück zu gewinnen und dann in Zukunft auch zu behalten, würde sie diese Ergreifen! Jetzt hob Felina auch endlich ganz ihren Kopf, sodass man ihr blasses aber alles in allem sehr hübsches Gesicht sehen konnte.
Giulia
Gelöschter Benutzer
Re: Liebt nicht jeder eine gute Gartenparty? | Raleigh & Giulia
von Giulia am 12.09.2024 23:22Sie konnte gar nicht anders und musste ein wenig lachen. „Öfters ... das trifft es. So oft ich darauf rein falle." Amüsiert strich sie ihre Serviette glatt und warf danach einen kleinen Blick auf ihre Uhr. Die Uhrzeit war dabei eher Egal, doch irgendwie wollte die eben immer wissen, wann es gerade war. „In der Regel," sie überlegte und gab dann zu. „Ich arbeite tatsächlich einfach sehr viel und bin genau dafür auch viel unterwegs, sehe dadurch aber auch unzählige Ausstellungen, Versteigerungen, Independent Filme, Theaterstücke und Messen, das könnte ich schon auch als Freizeit betrachten." Stellte sie fest und glitt nachdenklich dazu ab, ob sie ein letzter Zeit vielleicht ein wenig zu sehr für die Arbeit gelebt hatte, aber sie wollte eben auch, dass so viele Artike, wie es ihr möglich war, ihren Namen trugen. Dann blickte sie wieder auf und Interesse funkelte in ihren Augen: „Und was unternimmst du so in deiner. Freizeit?" Erkundigte sie sich, wobei sie eben das nicht einmal beantwortet hatte.
Ein erleichtertet Aufatmen entwich ihr, der ganz Instinktiv aus ihr platzte und sehr Aufrichtig gemeint war. „Grazie a Dio!" Stellte sie fest und schüttelte den Kopf. „Du kannst dir nicht vorstellen wie versessen diese alte Frau darauf ist, mich unter die Haube zu bringen, ich wünsche dir sehr, dass deine Familie nicht so ist.", sie konnte nicht fassen, dass ihre Großmutter, selbst den Leuten, die sie nicht explizit darauf ansetzte alle nötigen Informationen zuschob. Sie griff also nach dem vor ihr Stehenden Weißwein-Glas und trank einen erneuten großen schluck, denn auch wenn ihre Großmutter sich am heutigen Abend überaus geschmacklos verhielt, so war ihr Geschmack für Wein herausragend.
Sie hob eine Braue schließlich implizierte sein Satz, dass er wohl eines an einer anderen hatte. „An welcher Küste denn, wenn nicht an dieser?" Fragend hoben sich ihre Mundwinkel und trank einen weitern Schluck ihres Weines.
Sie nickte und betrachtete ihr Glas. „Ja, die Familie wird hier besonders groß geschrieben." Es klang schon ein wenig süffisant, wie sie es so sagte. Familie wurde in der Tat ein enormer Wert aufgeschrieben, aber wie viel davon wirklich stimmte, da war sie sich oft nicht so sicher. Außerdem schlugen famuliere Streitigkeiten nur um so heftiger ein wenn man sich gegenseitig einen so hohen Wert zuschrieb.
Es überraschte sie, dass er doch auch einige Fragen stellte, gleichermaßen erleichterte es sie eine normale Unterhaltung zu führen. „Ich bin schon seit ich zwölf bin in Amerika und lebe im Augenblick in New York, aber durch meine Arbeit für den New Yorker bin ich eine Menge unterwegs." Erläuterte sie, als sie bemerkte, wie verwirrend es wirken musste, dass sie zwar im Augenblick hier war aber nicht in ihrer ursprünglichen Heimat lebte. Sie warf ihm ein aufrichtig charmantes Lächeln zu: „Das freut mich sehr zu hören."
Sie bestellte prompt zwei Espressi und betrachte bereits torfreudig ihr Dessert.
Jamie
Gelöschter Benutzer
Re: Jamie & Zeynep ~ Somewhere Is a Spark In The Dark {Frühjahr 2010}
von Jamie am 12.09.2024 22:38Gut, sie wollte nichts mehr dazu sagen, dann sollte das auch mir recht sein. Auch wenn ich hier und da noch einen Spruch auf Lager hätte...würde es die Sache wohl für keinen von uns angenehmer machen. Und vielleicht sollte man an dieser Stelle als nichtbetroffener Mann auch mal die Klappe halten...?
Unabhängig vom Geschlecht nicht unbedingt eine meiner Stärken, doch ich biss mir gerade mal auf die Zunge.
Ich schnaubte noch einmal kurz. In muslimischen Familien wehte ja bekanntlich ein anderer Wind.
Kurz darauf hob ich eine Augenbraue und sah sie nur leicht von der Seite her an. Doch ich schwieg. Immerhin war das ja so etwas wie ein Geständnis gewesen, wollten wir also nicht weiter darauf herumreiten...Oh, und wie gern ich das wollte! Aber...jetzt nicht. Vielleicht drückte ich einfach Heidi nachher einfach einen blöden Spruch – oder Alwin, wenn ich ihnen doch begegnen sollte, um mir Luft zu machen. Die konnten das wenigstens vertragen – wobei, vielleicht auch nicht, aber sie hatten es jedenfalls verdient. Meiner Meinung nach zumindest. Manchmal musste man sie auf den Teppich zurückbringen – und da es kein anderer tat, blieb es an mir hängen. Meine direkte Art tat ihnen wohl gut, durfte ich mir immer wieder anhören. Nun, oder die anderen empfanden nur Schadenfreude dabei, wenn ich jemanden so richtig zur Schnecke machte – immerhin traf es dann nicht sie.
„Freut mich ebenfalls", erklärte ich mit einem Nicken. Steif für die einen, Distanz für mich. „Ich...äh, ich komm aus New York." Immerhin nicht gelogen, sie hatte ja nicht nach einer Jahreszahl gefragt. Und ehe sie noch etwas sagen konnte, fiel mir dabei etwas auf. Nicht dass ihr Englisch nicht perfekt wäre – na ja, so perfekt es eben sein konnte, wenn man nicht gerade Professor in Linguistik war –, aber darin schwang ein wenig was mit. Und nein, es war kein Türkisch.Vielleicht lag das aber auch nur an mir. Man hatte mir schon oft gesagt, dass ich kleinlich sei und vollkommen unwichtigen Dingen viel zu viel Bedeutung beimaß. Ich runzelte kurz die Stirn, während ich die Zigarette annahm und sie mir anstecken ließ. Pffft, ein Witz zu denen von damals, stellte ich auch beim zweiten Zug wieder fest. Nachdenklich blies ich den Qualm aus. „Du klingst auch nicht ganz nach London", sprach ich dann meine Gedanken aus. Ich konnte jedoch nicht mit dem Finger drauf tippen, woran das liegen mochte. Vielleicht hatten sich Dialekte und Akzente in diesem Jahrzehnt auch einfach verlaufen...? Ich hatte von diesem ganzen digitalen Zeug gehört, Handys, Computer und wie das nicht alles hieß – und allem voran das Internet, als das Etwas, das sie alle miteinander verband, die Geräte und damit schließlich auch die Menschen. Ich konnte mir vorstellen, dass es etwas mit den Menschen und ihrer Art und Weise zu sprechen machte, wenn sie ein Wort in eines dieser Geräte sprechen konnten und in annähernder Echtzeit antwortete jemand auf der anderen Seite des Planeten...Natürlich sprach ich keinen dieser Gedanken aus. Das wäre doch zu witzig – und vermutlich würde sie mir gleich den bunten Wagen mit der Umarm-mich-Weste rufen.
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