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Re: Austin [Texas, USA]
von Cecilia am 22.02.2025 18:12Cecilia lächelte ein schwaches, erleichtertes Lächeln, als Corey nickte. Sie fasste es so auf, dass sie also auch in der Garage eingesperrt werden könnte. Das war gut. Das war wirklich gut. Das hatte sie die letzten Tage ja quasi eh gemacht und das würde sie auch noch ein wenig weiter schaffen. Zumal sie hier Sandro bei sich haben könnte. Gott, wie sehr sie hoffte es dieses Mal zu schaffen. Dieses eine Mal...
Cecilia verstand die Geste und folgte Corey hinaus und in Richtung der Garage. Dabei hing ihr Blick auf dem Humepln. Aber sie wirkte vorsichtig, belastete das Bein nicht mehr als nötig. Immerhin etwas, oder? Hoffentlich würde sie sich bald ausruhen.
In der Garage sah sich Cecilia um und tatsächlich war tatsächlich stolz auf ihr Werk. Man roch noch die frische Farbe, aber sie war in den Wänden schon getrocknet. Vielleicht würde sie die Nacht eine Einkaufsliste für Holzbretter schreiben, mit einer Bitte, ob jemand die holen würde und dass sie das Geld auch zurückzählen würde? Sie würde dann natürlich auch Dübel und Nägel brauchen, um die Bretter zu befestigen... oder dergleichen. SIe musste alles bedneken für ihre Ablagen und Verzierungen. Aber das würde sie schon irgendwie schaffen. Mit irgendwas musste sie sich ja beschäftigen... und ablenken...
Sie las die Worte auf dem Block. Sie leckte sich über ihre trockenen Lippen, schluckte den Kloß in ihrem Hals herunter (es schmeckte nach Erbrochenem) und nahm die Schlüssel aus ihrer Tasche. Sie legte sie sanft in Coreys Hand und schloss dann ihre FInger darum. Danke, sagte sie auf Gebärdensprache, obwohl sie sich auch fürchterlich elend fühlte und ihr Unterbewusstsein zu schreien schien.
Sie setzte sich an ihren Tisch, nahm Stift und Block und schrieb: ~ Wie machen wir es mit Klo und Essen? ~ Sie führte es nicht weiter aus; Corey würde wissen, was sie meinte. Sowohl mit der Übelkeit und teilweise Durchfall, als auch den normalen Geschäften. Sie könnte natürlich einen Eimer nutzen für die Zeit... aber wer würde den schon leeren wollen?
Kurz war sie versucht jetzt schon zu fragen, ob Elias gegebenenfalls für sie im Baumarkt einkaufen gehen würde... aber dann ließ sie es doch. Ihr Stolz oder ihr Misstrauen oder ihre Paranoia oder was auch immer es war, ließen es einfach nicht zu. Sie würde nicht um Almosen betteln. Sie würde ausharren und wenn es soweit war, sich selbst durm kümmern.

Re: Teststrecke
von Yara am 22.02.2025 15:23Testilein 

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Written words are prevailing; at any time on any day, they can be read again, their comfort revisited, even from thousands of miles away. It's magical how someone can take just a few minutes to write down words of encouragement, support, love, or well wishes and make their love felt mightily from afar.
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Re: Starkville
von Zeynep am 21.02.2025 12:03Sie saß grade draußen an ihrer Feuerstelle, über welche sie einen Topf gehängt hatte in welchem sie eine Art Hasenfrikassee anrührte (sie hatte heute Morgen geschafft, mit einer ihrer Fallen einen überlebenden Hasen zu fangen), als sie etwas hörte. Sie war immer aufmerksam, wenn sie draußen war, Ohren wie Augen hatten sich geschärft. Sofort erhob sie sich, die Hand an ihrem Katana - denn die Munition für ihre Glock war schon lange leer, und ihr Jagdgewehr verwendete sie absichtlich nur beim Jagen und nur, wenn sie sich sicher war zu treffen. Da ging sie ausgesprochen sparsam mit der Muni um. Denn auch wenn sie mal eine Jägershütte gefunden und ausgeräubert hatte, so ging sie doch langsam aber sicher zuneige und sie wusste nicht, wo sie neue herbekommen sollte.
Eine Gestalt regte sich. Sofort spannte Zeynep alle ihre Muskeln an, bereit, dem Zombie wie schon tausend Male zuvor den Kopf abzutrennen. Sie konnte nicht mehr zählen, wie viele sie schon umgebracht hatte. Gefühlt hatte sie diese ganze verdammte Stadt ausgelöscht. Oder vielleicht waren die Zombies auch irgendwann weitergezogen. Jedenfalls kamen mittlerweile oft nur noch vereinzelt Zombies hier lang und nicht mehr in großen Horden wie zu Anfang oft.
Als die Gestalt näher kam, verengte Zeynep die Augen leicht. Aber... warte... das war kein Zombie. Das war eine Überlebende. Und sie kam ihr bekannt vor...
Zeynep schob ihre Maske zurecht, überlegte kurz - und beschloss dann doch, auf die Frau zuzugehen. Als sie soweit in Hörweite war, dass sie nicht schreien musste (denn wie Licht lockten auch Geräsuche Zombies an), sagte sie ungläubig: "Adria?" Sie hatte ihre Stimme so lange nicht mehr verwendet, dass sie heiser und unglaublich rau klang, wie ein altes Getriebe das gerade das erste Mal wieder in Gang gesetzt wurde. Sie räusperte sich leicht, versuchte es nochmal. Immer noch war ihre Stimme rau und dazu gedämpft von der Maske. "Adria?" Dass sie nach so langer Zeit ebenfalls immer noch lebte, erschien fast wie ein Wunder.
Corinne
Gelöschter Benutzer
Re: Austin [Texas, USA]
von Corinne am 19.02.2025 03:03Corey nahm den Block, als er ihr gereicht wurde und las. Sie war müde, geschwächt, aber das hier war wichtig. Sie biss sich auf die Unterlippe. Wenn Cecilia die Willenskraft fehlte, würde sie selbst nach einem Entzug wieder rückfällig werden, aber das war wiederum kein Grund es nicht wenigstens zu versuchen. Sie dachte kurz nach und blickte Cecilia dann an. Sie nickte. Der Keller war eine Sache, die Garage eine andere. Dort wäre es bequemer für Cecilia und den Jungen, den sie ihr so oder so nicht vorenthalten hätte. Denn wenn es einen Antrieb für Cecilia gab, dann war es Sandro.
Vorsichtig erhob sich Corey von der Couch. Ihre Wunde war nur zusammengeklammert. Sie musste vorsichtig sein. Was sie vorher vielleicht auch mal hätte sein sollen, aber nein, sie hatte ja anderes im Kopf gehabt. Sie schlüpfte in ihre Hausschuhe, eine Hose zog sie nicht an. Hier hatte sie auch gerade keine, außerdem war sie in ihrem eigenen Haus. Dann deutete sie Cecilia an ihr zu folgen. Ihr Weg, den sie mehr oder weniger humpelnd hinter sich brachte, führte sie geradewegs in die Garage. Dort blieb Corey erst einmal stehen und lehnte sich an die Wand. Beeindruckt sah sie sich um. Ihr Mann hatte ganze Arbeit geleistet. Sie lächelte leicht und wischte sich einen Schweißtropfen von der Schläfe. Wenn die Tabletten nicht gleich wirkten, dann würde sie das Fieber noch verbrennen ... eine bitterböse Erinnerung kam in ihr hoch, die sie mit einem Schlucken schnell verdrängte, dennoch blieben die militärischen Experimente in ihrem Unterbewusstsein hängen. Sie konzentrierte sich wieder auf ihr Vorhaben. Die Garage war hell und gemütlich. Es gab drei Ausgänge. Eine Tür, die nach vorne führte, wie eine Haustür, eine Tür, die in den Garten führte und die Tür, die ins Haus führte. Drei Türen mussten abgesperrt werden. Skeptisch blickte Corey zu den Fenster. Die waren einfach zu öffnen. Man drehte den Griff um, zog es auf und konnte hinaus steigen. Immerhin lag die Garage ja ebenerdig. Außerdem gab es hier noch ganz andere Dinge. Gegenstände, mit denen Cecilia sich weh tun konnte oder gar jemandem, der reinkam. Sucht war immer ein heißes Pflaster. So heißt wie ihre Haut, die in Flammen stand ... Corey schüttelte ihren Kopf und konzentrierte sich wieder. Sie nahm den Block und Stift zur Hand, den sie in weiser Voraussicht mitgeschleppt hatte.
~ Sicher, dass du das willst? Wenn ja, dann brauche ich die Schlüssel. ~
Und eine gehörige Portion Vertrauen. Immerhin wäre Cecilia ihr hier, eingesperrt ausgeliefert und auf sie angewiesen. Zu den Fenstern und Gegenständen sagte sie erst mal nichts. Vielleicht kam Cecilia nicht auf die Idee oder vielleicht räumte sie ein paar Dinge einfach noch zusammen und versteckte es, bis alles vorbei war. Ja, das war eine gute Idee. Ein plötzliches, leises Knurren unterbrach ihre Gedanken und Corey zuckte zusammen. Verwirrt blickte sie sich um. Woher kam das? Moment! Hatte sie gerade ... hatte sie gerade ein Knurren 'gehört'? Corey fasste an ihre Ohren. Sie hatte in ihrem Fieberwahn doch nicht etwa ihre CI's angezogen? Nein, da war nichts. Aber was war es dann ... hatte Cecilia das auch gehört? Sie sah die junge Frau aus dem Seitenwinkel an, aber sie schien ganz und gar unbeeindruckt. Dann hatte sie es sich eingebildet. Mit absoluter Sicherheit. Das war ja gruselig. Und doch kam es ihr irgendwie bekannt vor, fast schon vertraut, als hätte sie es schon einmal gehört, was unmöglich war. Corey schlang ihre Arme um sich, zitterte einmal kurz und wartete dann brav auf den Schlüssel, falls Cecilia es sich nicht anders überlegte.
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von Thalia am 18.02.2025 13:39Avatar:
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With great abilities come great responsibilities; great power comes with great assignments. However, if a little faith can move great mountains, what then will a great faith do? Mysterious things... I guess.
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Re: Austin [Texas, USA]
von Cecilia am 18.02.2025 06:49Coreys Gesicht glitzerte vor Schweiß - Fieber und Schmerzen - und auch die ränen wirkten glasig. Aber es musste sein. Die Desinfektion war wichtig gewesen und Cecilia war froh, dass sie auf irgendeine Art und Weise doch hatte helfen durfen. Nach dem Ausspülen der Wunde griff Corey nach dem Block, las Cecilias Antwort. Ihr Herz stolperte erneut. Sie hatte Angst (auch wenn sie es nie zugeben würde) und ihre innere Stimme schien zu kreischen: Was tust du?! Corey gab ihr den Block wieder. Cecilia starrte auf die Worte, ohne sie richtig zu sehen. Ihr Geist ging schon wieder die Pros und contras durch. Das selige Gefühl, das sie beommen würde, wenn sie etwas nahm, der ruhige erholsame Schlaf, keine Alpträume. Es wäre.... ein Traum und sie brauchte es so sehr, sehnte sich danach. Kein Übergeben, keine Übelkeit oder Kälte oder Nervenzusammenbrüche, einfach die alte Ruhe zurück. Sie ar doch immer klargekommen, oder nicht? Aber dann dachte sie auch an Corey. An ihren Medikamentenkonsum und wie sie selbst dabei durchgedreht war. Sie dachte an ihre Mutter, die sich (angeblich) umgebracht hatte. Sich und Sandro. Sie dachte an die von Kaylee übersetzten Worte und sie dachte an ihren eigenen Sohn. An Sandro. Mit klebriger, schwitziger Hand, griff sie nach dem Stift. Sie leckte sich über die rissigen Lippen und las endlich die Wore auf dem Block richtig. ~ Ich habe Angst, es nicht durchhalten zu können. Es ist immer meine Psyche/Willenskraft die mir im Weg steht ~ Sie seufzte und leckte ich erneut über die Lippen, ehe sie weiterschrieb. ~ Grade ist das Verlangen sehr groß. Alles in mir schreit danach ~ Wieder ihr stolperndes Herz. ~ Wenn ich in die Stadt würde, würde ich mir was besorgen ~ Da brauchte sie sich ncihts vormachen. Eine Träne kullierte, die sie sofort wütend wegwischte. ~ Kann man mich auch in der Garage bei Sandro einsperren? ~ Sie wollte ihren Sohn bei sich haben... diese Familie tat schon mehr als genug für sie, da sollten sie sich nicht auch noch um ein Kleinkind kümmern müssen, nur weil sie grade wiedermal einen Entzug versuchte.

Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18
von Emily am 17.02.2025 16:53Enochs Gesicht war flammend rot. Diese gesamte Situation hier war ihm derbe unangenehm. Aber irgendetwas schien da noch tiefer zu sein - noch konnte Emily nicht ihren Finger darauf legen, aber irgendwann würde sie schon dahinter kommen. Nachdenklich nahm sie einen erneuten Zug ihrer Zigarette. Vielleicht war er doch nicht der richtige Anführer. Sie glaubte daran, dass er die Ideen hatte, eine Vision für sie alle. Sie glaubte daran, dass er sie wirklich gut führen konnte. Aber er konnte nicht das Gesicht von ihnen sein. Sie selbst allerdings auch nicht. Ihre Blicke glitten zu Lightsaber und Soundwave. Beide laut, beide auffallend. Zu auffallend für eine geheime Gruppe. Nein, Enoch war der Richtige. Er musste nur das Selbstvertrauen finden, denn ansosnten stünde er nicht nur sich selbst, sonderna uch dem Team im Weg.
Kurz war Emily über ihre eigenen Gedankengänge erschrocken. Hatte sie grade wirklich Team gedacht? Seit wann hatte sie bereitwillig ihr Leben als Einzelkämpferin aufgegeben. Wann war das passiert? Irritiert schüttelte sie ganz leicht den Kopf, nahm den letzten zug ihrer Kippe, machte sie an dem Aschenbecher in der Mitte des Tisches aus und zündete sich sogleich eine neue an. Enoch räusperte sich und ergriff die Initiative, was ihr sogleich ein leises Lächeln entlockte. Ob er es wahrhaben wollte oder nicht; er war der inoffizielle Anführer von ihnen und Emily war sich sicher, dass Soundwave und Lightsaber das genauso sehen würden. Auch wenn er sich noch immer alles andere als wohl in seiner Haut fühlte. Emily jedoch antwortete nichts auf die Fragen. Sie konnte weder nähen, noch Sticken. Woher auch? Ihre Familie bestand aus Profi-Spotlern, Notärzten, Feuerwehrmännern und sonstigen Superhelden. Solch banalen Haushalts-Dinge wie "Sticken" waren bei ihnen schlichtweg untergegangen. Aber es war ohnehin Louise - oder Lightsaber - die sich sofort und laut zu Wort meldete. "Ja klar!! HAb ich von meiner Ma gelernt und hab mir auch schon öfter Taschen selbst gemacht. Einfach als Hobby und so. Wenn ihr mir ein bisschenZeit gebt, krieg ich die Sachen safe hin." Sie grinste Emily an. "Wobei deins wohld as geringste Problem sein sollte. Einen schwarzen Rollkargenpullover kannst du einfach irgendwo kaufen. Genauso wie die anderen Sachen." Emily lächelte dünn. 'Einfach kaufen' war bei ihr so ein Thema. Das meiste Geld ging für ihre Miete und die Zigaretten drauf. Aber einen Pullover klauen... das könnte sie unter Umständen hinkriegen. "Einen schwarzen Hut müssten wir Zuhause sogar noch haben. Ich bring ihn beim nächsten Mal mit, dann kannst du ihn anprobieren. Wir können eh einfach zusammen eine Shopping-Tour machen für die Materialien!! Was haltet ihr davon?" Sie strahlte in die Runde. Emily zuckte nur mit den Schultern. Logisch betrachtet, war es durchaus sinnvoll. Sie brauchte die richtige Größe und Materialien waren ebenso wichtig. Da sollten sie es selbst aussuchen, bevor Louise daran herumdoktorte. Allerdings wusste sie schon jetzt, dass eine 'Shopping'-Tour ihre gesamten Nerven auf die Probe stellen würde...

Re: Selenas Signaturenecke
von Nikolai am 17.02.2025 15:50Huhu c:
Da ich deine Werke immer bewundere, würde ich gern nochmal um deine Dienste für ein Baby von mir bitten <3
Es würde um den lieben Nikolai hier gehen...
Von der Ästhetik her würde ich mir etwas düstereres wünschen - vielleicht auch in einem London-flair, und auch wenn es für seine Story nicht so eine große Rolle spielt, schreit für mich immer alles Viktorianische nach London und England - egal wie modern der Charakter ist c: Vielleicht kannst du ja Bilder von ihm in den Hintergrund setzen, die alle etwas verschwommen sind - eben nicht so richtig greifbar, wie bei einem Gestaltwandler halt 
Sein Name am liebsten vollständig mit auf die Signatur, wenn es geht - und als Spruch gernn den Spitznamen, den eine sehr liebsten Quellen - die alte Yuna - immer nutzt, wenn sie sich treffen: "Man of A Thousand Faces".
Ansonsten habe ich keine Ansprüche und würde das in deine fähigen Hände legen - und begebe mich derweile in Wartestellung (aber nur kein Stress, nimm dir gern alle Zeit der Welt <3)
In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Nachmittag
LG <3
Jodie
Gelöschter Benutzer
Re: Beth & Jodie ~ Back to Life (September 2023)
von Jodie am 17.02.2025 06:53"Es hat doch gut getan.", rechtfertigte sich Jodie, nach Beth' kleinem Monolog über Hobbys und sah nun ebenfalls zu ihr. Sie zuckte leicht die Schultern. "Ich hab halt nur nicht das Gefühl, dass 'Spaß' der richtige Begriff dafür ist. Eher friedlich. Aber das... konne ich nach allem gut gebrauchen." Auch wenn Aiden einfach fehllte. Er fehlte einfach...
Sie hatte sich getraut, Beth von der Ranch zu erzählen, von den Leuten da und von ... Jay. Jodie dachte öfter an ihn, als sie zugeben wollte. Vielleicht würde sie ihn irgendann nochmal besuchen. Er hatte es ihr angeboten. Er würde immer da sein. Dort würde wie vielleicht auch Frieden finden. Es war eine ganz kurze Zeit in ihrem Leben gewesen - wo sie wirklich für einige Stunden glücklich gewesen war und ihre eigenen Probleme einfach hatte hinter sich lassen können. Es war so weit außerhalb... sollte sie es wirklich noch schaffen, sich in diesem Leben irgendetas halbwegs normales aufzubauen... dann da. Das konnte sie fühlten und da war sie sich sicher. Ja, sie wollte dorthin zurück. Beim Sinnieren hatte sie mal wieder völlig vergessen, Beth zu antworten. Sie schreckte aus ihren Gedanken auf. "Ich schätze die Zeit.", sagte sie. Und nach einigem Zögern fügte sie hinzu. "vielleicht... kehre ich ja auch irgendwann zu ihm... dahin zurück..."
Schon bald waren sie an der Ranch, die Beth erwähnt hatte, angekommen. Noch bevor Jodie etwas sagen oder Beth vielleicht abhalten konnte (Jodie hatte wirklich keine Erfahrung in Kontakt mit anderen), war Beth schon durch das Tor und marschierte zum Haus. Jodie blieb unsicher am Tor selbst stehen und wartete. Sie beobachtete, wie ihre Freundin auf die Veranda ging und klingelte. Kurz darauf wurde die Tür schon geöffnet. Sie wartete - und dann wurde sie herangewunken. Sie seufzte. "Du schaffst da, Jodie.", urmelte sie leinte, sehnte sich einmal mehr Aiden herbei und setzte ihre Beine in Bewegung. Langsam näherte sie sich den beiden redenden.
Alles in allem war Jodie froh, dass Beth die Konversation führte. Wahrscheinlich musste der Mann denken, dass sie stumm war. Erst im Stall, als Jodie sich für einen hübschen Fuchs entschied, öffnete sie zum ersten Mal den Mund: "Wie heißt er?", fragte sie und streicihelte seinen Hals.
"Torpedo", antwortete der Mann, nachdem er kurz äußerst überrascht zu ihr aufgesehen hatte. Danach fuhr Jodie fort, sich um Torpedo zu kümmern, sprach sanft mit ihm, so wie es damals getan hatte, striegelte ihn, kratzte die Hufe aus und mistete den Stall aus. Sie fragte sich, ob Torpedo wirklich auch ohne Aiden sich mit ihr verstehen würde. Aber sie mussten es versuchen, oder? An der Leine führten sie die Pferde nach draußen, wo sie mithilfe der Anleitung des Rangers dann auch aufsattelten. Torpedo schien geduldig mit ihr zu sien. Er schnaubte hin und wiede rund scharrte mit den hufen, blieb sonst aber an Ort und Stelle und immer wieder lobte Jodie ihn, indem sie ihn auf den Hals klopfte. Dann kam der große Moment. Ihr Herz hämmerte wild - und doch musste sie zugeben, dass ein Teil von ihr sich unglaublich auf das hier freute. Sie stellte einen Fuß in den Steigbügel und schwang das andere Bein herüber. Es funktionierte reibungslos, geschmeidig sogar, schon saß sie auf dem hohen Pferderücken. wieder schnaubte sie Torpedo und lobend klopte sie ihm auf die Schulter. Sie erinnerte sich an die Ranch die sie kannte, nahm die Zügel und zog sanft an dem rechtne, damit Torpedo sich umwandte und sie Beth ansehen konnte. "Wohin wollen wir reiten?", fragte sie und tatsächlich erschien ein Lächeln, ja fast sogar Grinsen auf ihrem Gesicht.










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