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Cleo

39, Weiblich

FSK 18 Hexenwesen Anderes Wesen neutral demisexuell Librafeminin demiromantisch Profi erfunden Apokalypse

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Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Cleo am 04.08.2025 13:33

Während Cleo genüsslich den ersten Löffel von ihrem Chicken Korma aß, spürte sie den Blick von Kiran auf sich aber es störte sie ja nicht. Besonders seine Aussage brachte sie dann zum Schmunzeln. „Da gebe ich dir völlig Recht, das sollte man definitiv öfter Tun. Es tut auf jeden Fall unglaublich gut und zählt, für mich als ehemalige Essgestörte auch zur Achtsamkeit." Essen war lange genug schwer für sie gewesen und eine Belastung, da wollte sie es jetzt auch richtig auskosten und eben endlich auch genießen!
Es freute die Brünette deshalb auch ganz besonders, dass sie Kiran offensichtlich das richtige Gericht ausgesucht hatte, denn er sah auch sehr zufrieden aus und hatte wohl auch gesunden Appetit. Seinen weiteren Worten konnte sie dann aber entnehmen das es offenbar nicht nur an ihrer Essempfelung lag. „Urteilen ist leichter als anderen Leuten tatsächlich zuzuhören und sich wirklich mit Ihnen zu beschäftigen.", sagte Cleo dann sanft zu ihm. Und dem war auch so, denn alle waren im Verurteilen schnell, immer schon gewesen. „Wie sagt man so schön: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." War nun vielleicht etwas altmodisch aber es passte heute wie damals noch. Und ohne Sünden oder Schuld war Cleo definitiv nicht...
Während Kiran dann so nachdenklich war und sprach, hörte sie aufmerksam zu und dabei aß sie in aller Ruhe weiter. „Verurteilung kann man auch nicht gebrauchen, wenn es darum geht sich jemandem zu öffnen. Wie sollte man sich denn dann jemals sicher oder verstanden fühlen? Deshalb, würde ich das niemals Tun. Weder bei meinen Patienten noch bei sonst irgendwem, man sollte möglichst offen sein und bleiben." Offenheit bedeutete ja nicht zwangsläufig das man jedem gleich seine eigenen Probleme oder Sorgen auf die Nase binden musste, sondern vielmehr das man in seinem Urteil anderen gegenüber nach- und umsichtig war und das Urteil eben nicht vorschnell über jemanden fällte!
Als ihr Gegenüber dann weiter sprach, war ihr Blick dann aufmerksam auf den Hexenmeister gerichtet und musterte ihn aufmerksam in all seinen Reaktionen. Dabei lächelte sie ihn an, war aber auch kurz überrascht. Flirtete er da gerade etwa mit ihr? Könnte das sein? Aber.. das war doch nicht möglich.. wieso sollte er..? Unmöglich. Dennoch lächelte sie unwillkürlich und strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr. „Mhh.. möglich. Das kann durchaus sein.", sie äußerte sich eher vorsichtig aber mit sanfter Stimme. „Vielleicht sollten wir das dann mal im Hinterkopf behalten.. oder gemeinsam nach Marseille reisen? Oder uns dort treffen dann zumindest?", schlug die Brünette ihm ganz behutsam vor und ihr Blick war sanft dabei. Signalisierte ihm, daß er auch ablehnen könnte, ohne das die es ihm verübeln würde. Es war womöglich keine gute Idee aber für diesen einen, kleinen Augenblick, war es ihr ausnahmsweise völlig einerlei. Wobei ihre vernünftige Seite wohl eher hoffte das er tatsächlich ablehnen würde. Denn ihre gemeinsame Vergangenheit würde wohl immer zwischen den beiden stehen. Zwar wusste er es im Augenblick noch nicht aber sie wusste es.. und sollte sich irgendwie etwas zwischen den beiden entwickeln, dann könnte sie es nicht über sich bringen ihre wahre Identität auf ewig vor ihm zu verbergen. War nun vielleicht etwas weit gedacht und evtl unwahrscheinlich aber Ehrlichkeit und Vertrauen gehörten in einer Freundschaft schon dazu und in einer eventuellen Beziehung erst Recht...

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Kiran

36, Männlich

FSK 18 Hexenwesen neutral heterosexuell heteroromantisch Profi erfunden Apokalypse

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Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Kiran am 03.08.2025 01:05

Er beobachtete einen Moment, wie Cleo genüsslich die Augen schloss, und konnte sich ein leises Lächeln nicht verkneifen. „Weißt du... genau deswegen sollte man sich öfter Zeit nehmen fürs Essen. Für solche kleinen Augenblicke, die irgendwie alles ein bisschen runder machen." Seine Stimme klang sanft, fast wie in Gedanken gesprochen, während er selbst erneut eine Gabel hob.
Sie hatte ihn wirklich das richtige Gericht empfohlen und er bereute es nicht, dass er sich dafür entschieden hatte.
„Was du gesagt hast... über das Nicht-Verurteilen – das hat mich getroffen. Im besten Sinne", meinte er nachdenklich, „weil du recht hast: Es ist so leicht, mit sich selbst hart ins Gericht zu gehen. Und oft verwechseln wir das mit Stärke. Dabei ist das Loslassen von Selbstverurteilung oft viel mutiger."fügte er noch leicht nachdenklich hinzu.
Er sah kurz auf seinen Teller, schob ein kleines Stück von dem Hähnchen zurecht.„Ich glaube, manchmal brauchen wir Menschen genau das: jemanden, der uns nicht verurteilt – nicht weil er alles gutheißt, sondern weil er versteht, wie schwer es ist, sich zu ändern." Dann sah er Cleo wieder an. „Du bist für viele genau so jemand. Nicht nur für die Kinder." meinte er. So eine Person war sie nun mal auch für ihre Patienten. Es war auch erst Recht ein Schritt nach vorne, wenn man sich Hilfe, in dem Fall eine Psychater, sucht. Erst muss man es wollen und erkennen und dann musste man sich überwinden das zu reden, was man vielleicht ungerne zugab oder überhaupt aussprechen würde.
Ein leichtes Zucken ging über seine Lippen, fast so, als würde er gleich wieder etwas lockerer werden. „Und was das Café angeht... wenn ich dir tatsächlich die Adresse nicht mehr nennen kann, dann ist das vielleicht ein Zeichen." Er zwinkerte. „Eine Einladung, es gemeinsam zu suchen – oder auf dem Weg ein besseres zu entdecken. Mit besseren Madeleines", fügte er mit einem spielerischen Ton hinzu. Das ging schon fast in Richtung Flirten wo sich Kiran dann doch etwas zurück halten musste.

 
KIRAN LANCASTER

   

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Cleo

39, Weiblich

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Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Cleo am 03.08.2025 00:29

Sachte wiegte sie nachdenklich ihren Kopf hin und her, während sie über Kiran's Worte genau nachdachte. „Es ist sogar sehr schwer ja. Um echte Veränderungen erreichen zu können ist es definitiv der erste große Schritt. Aber weil es eben so schwer ist, würde ich nie jemand verurteilen der es nicht oder erst nach weit mehr als einem Versuch schafft.", äußerte die Brünette schließlich mild, beinahe nachsichtig lächelnd. Ehrlichkeit und Rücksicht schlossen sich keinesfalls gegenseitig aus, zumal um mit sich selbst Achtsam zu sein beides gehörte. Man sollte ohnehin nie zu hart mit sich selbst und anderen sein. Denn niemand war perfekt. „Es ist nicht immer einfach, nicht aufzugeben und in manchen Fällen, war auch mir schon nach aufgeben. Aber hätte ich es getan.. wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.", sagte sie ruhig und ohne jede Spur von Stolz. Beinahe schon nüchtern, bevor sie lächelte. „Ja, Kinder haben oft einen besseren Instinkt als jeder andere.", stimmte sie ihm dann zu.
„Es ist definitiv kein schlechtes Ziel um den Kindern insbesondere auch zu ermöglichen ihr Selbstbewusstsein aufzubauen oder zu stärken." Auf Dankbarkeit kam es Cleo da definitiv nicht an, sondern nur auf die Gewissheit dass sie ihren Kindern alle Werte vermittelt hatte, auf die es im Leben ankam. „Ich hoffe doch sehr, das sie dass wissen werden, denn ich werde immer an sie glauben und auch nie aufhören sie zu unterstützen."
Bei seinen Worten zu dem Café schmunzelte die Brünette dann leicht und nickte. „Dann werde ich mich mal überraschen lassen ob es dir zuerst wieder einfällt oder ob ich das Café ganz alleine finden werde.", meinte sie mit einem kleinen fast frechen Grinsen. Aber ihr wäre beides Recht, denn so oder so gäbe es auf jeden Fall Madeleines für sie. Kurz musste sie dann leise Lachen. „Oh, Genuss ist ohne jede Frage eine Form von Achtsamkeit. Da gebe ich dir vollkommen Recht.", meinte sie amüsiert und lehnte sich zurück. „Und ich werde ganz sicher kein schlechtes Gewissen haben oder bekommen."
Während der Kellner ihre Teller abstellte und Kiran sich einen Moment nahm, um den Duft einzuatmen, legte sie sich die Serviette in den Schoß und bedankte sich bei dem Kellner. „Nun, wann immer du Marseille einen erneuten Besuch abstatten wirst, ich wünsche dir jetzt schon ganz viel Spaß." Als er sein Besteck nahm, nahm sie ihres ebenfalls und lächelte sanft. „Ich wünsche dir auch guten Appetit. Lass es dir schmecken." Dann fing Cleo auch schon an den ersten Bissen von ihrem Gericht zu nehmen und schloss kurz genießend ihre Augen. Essen war schon eine tolle Erfindung, besonders wewenn man verschiedene Küchen kostete...

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Lennox

33, Weiblich

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Beiträge: 170

Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2021)

von Lennox am 31.07.2025 20:44

Lennox nahm den Zettel mit einem leichten Lächeln entgegen und betrachtete kurz die krakelige Handschrift. Es war nicht perfekt, aber es war echt. Und das war, was zählte. Vorsichtig strich sie mit dem Daumen über die Zahlen, als wolle sie damit das Versprechen einrahmen, das darin lag: Diesmal würden sie sich nicht mehr verlieren.
"Ich werde dich anrufen" versprach sie leise und blickte Tessa direkt an. Ihre Stimme war ruhig, fast sanft. "Und wenn du mal nicht rangehst... dann komm ich halt vorbei. Ich hab jetzt schließlich zwei Nummern." Ein kleines Grinsen zuckte über ihre Lippen, ehe sie wieder ernst wurde. Sie hatte gesehen, wie schwer das gerade für Tessa gewesen war. Wie sehr sie kämpfte. Nicht gegen Lennox oder gegen das Gespräch – sondern gegen sich selbst. Gegen den Schmerz. Gegen die Schuld, die vielleicht gar nicht ihre war, aber trotzdem an ihr zerrte. "Du musst nicht so tun, als wäre nie etwas gewesen," sagte Lennox nach einer kurzen Pause, fast flüsternd. "Du darfst trauern. Du darfst vermissen. Und du darfst weitermachen. Alles zur selben Zeit. Das eine schließt das andere nicht aus." Sie beugte sich leicht vor und legte ihre Hand sanft über die von Tessa, ganz ohne Druck. Einfach nur als Zeichen, dass sie da war. "Ich bin froh, dass wir wieder reden und Kontakt haben."sagte sie ehrlich. Dann lehnte sie sich wieder zurück, zog den Zettel mit den Nummern an sich und steckte ihn vorsichtig ein. "Vielleicht ist es diesmal kein Zufall, sondern einfach... Zeit." und Lennox hatte wirklich vor, dass sie sich nicht aus den Augen verlieren würden. Gerade jetzt, da sie wusste, was Tessa wiederfahren war, wollte sie sie nicht alleine lassen oder besser gesagt, wollte sie nicht so tun als wäre nichts passiert. Sie wollte ihr Helfen und sie Unterstützen, so wie sie eben konnte. Auch wenn es nur Zuhören oder Reden war.

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Kiran

36, Männlich

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Beiträge: 821

Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Kiran am 31.07.2025 20:20

Kiran hatte ein Stück Brot porbiert und legte den Rest beiseite und sah Cleo mit offenem, ehrlichem Blick an. Ihre Worte hallten in ihm nach – besonders der Satz „sich selbst zu belügen hilft niemandem". Er nickte langsam. Wie oft lügte man sich selbst an? Er hatte das sicherlich schön öfters gemacht.Gerade wenn er sich nicht sicher war oder seine Entscheidungen irgendwie begründen musste.
„Du hast recht. Ehrlichkeit – auch sich selbst gegenüber – ist manchmal das Schwierigste überhaupt. Aber wahrscheinlich ist genau das der erste Schritt zu echter Veränderung, oder?" Seine Stimme war leise. „Und ja... du gibst wirklich nicht auf. Das merkt man dir an – und ich glaube, genau das macht dich so glaubwürdig in dem, was du tust. Die Kinder spüren das, auch wenn sie es oft nicht in Worte fassen können."
Er nahm einen Schluck, lächelte dann sanft. „Verantwortung lernen – das ist ein schönes Ziel. Ich glaube, viele unterschätzen, wie viel Sicherheit das Kindern geben kann. Zu wissen: Ich kann etwas tun. Ich habe Einfluss. Das ist enorm wertvoll." Einen Moment dachte er nach. „Und vielleicht geht's am Ende gar nicht darum, ob sie dir jemals danken. Vielleicht reicht es schon, wenn sie es eines Tages für sich selbst begreifen – dass sie jemand hatten, der an sie geglaubt hat." meinte er dann. Immerhin merkten es die Kinder dann doch nicht. Oder man selbst merkte es erst später.
Dann musste er grinsen. „Was das Café angeht... ich glaube, es war in der Nähe des alten Hafens – ziemlich versteckt, mit einem Schild, das fast abgefallen ist." Er lachte leise. „Wenn ich's nochmal finde oder mich erinnern sollte, bekommst du den Standort."
Auf ihre charmante Bemerkung hin, dass auch sie manchmal der Disziplin bei Eclairs erlag, hob er leicht die Brauen. „Na dann bin ich wenigstens nicht allein." Er zwinkerte. „Aber ich finde, Genuss darf auch einfach mal sein. Besonders, wenn man sonst so viel gibt. Vielleicht ist das auch eine Art Achtsamkeit – sich selbst etwas Gutes zu tun, ohne schlechtes Gewissen."
Als der Kellner die Hauptgänge brachte, nahm er sich kurz Zeit, den Duft einzuatmen. Es roch wirklich gut.
"Vielleicht wird es wohl mal wieder Zeit, dass ich Marseille besuche. Ist schon etwas her. Aber naja...wir werden sehen." wo auch immer ihn seine Hütte ihn hinführt.
Er nahm dann die Gabel in seine Hand. "Nun dann lass es dir schmecken." er tat etwas auf die Gabel und probierte. "Hmm..das ist echt lecker..."

 
KIRAN LANCASTER

   

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Cleo

39, Weiblich

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Beiträge: 86

Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Cleo am 29.07.2025 19:34

Nachdenklich blickte Cleo für einen Moment aus dem Fenster und überdachte dass gesagte. „Es mag mutig sein oder wirken aber.. sich selbst zu belügen hilft niemanden etwas.", stellte die Brünette zunächst nüchtern fest. Und aufzugeben war in ihrem Beruf ohnehin keine Option, denn Kinder und Jugendliche sollte man niemals aufgeben. Denn sie waren nunmal oft auf Hilfe und Schutz angewiesen, weil sie dies noch nicht selbst tun konnten oder auch oft gar keine Lösungen sahen. Überfordert waren. Und das war ihr eben ein Anliegen, deshalb brannte sie so für ihren Job: Um der Patienten Willen!
„Nun.. ich finde das es wichtig ist, Kinder früh Verantwortung zu lehren und tragen zu lassen." Dadurch lernten sie auch unter anderem früher sich selbst zu helfen oder aktiver Hilfe zu suchen... Es könnte sicherlich nicht alles vermeiden an Dingen, die einem zustoßen könnten aber es half hoffentlich etwas. „Ob sie es mir danken werden oder nicht, ich bin einfach froh Ihnen alle Chancen die ich ihnen geben kann auch zu geben.", sagte sie mit sanfter Stimme. 
Bei ihren kulinarischen Ausführungen über Frankreich lief Cleo ehrlicherweise schon ziemlich das Wasser im Munde zusammen. Zwar naschte sie nicht sehr häufig aber trotz früherer Essstörung, war sie ein kleiner Gourmet inzwischen. „Hmm.. das klingt wirklich traumhaft. Wie heißt denn dieses Café? Weißt Du das zufällig noch?" Wäre nicht schlimm wenn nicht aber vielleicht hatte sie in dieser Hinsicht ja Glück. Bei seinen Worten über die Eclairs musste Cleo dann Schmunzeln. „Ich gebe zu das auch mir die Disziplin da manchmal fehlt aber ich tue mein bestes." Vermutlich würde diese Reise ihr aber schon ein paar Fündchen mehr auf der Waage einbringen. Aber das war in Ordnung. „Achtsamkeit fällt nicht immer leicht aber sie tut einem auf jedem Fall gut. Und ist auch sehr wichtig." Während er dann noch ein Stückchen Brot verspeiste, kam der Kellner dann mit den Hauptgängen und Cleo lächelte sanft. „Womöglich solltest Du dir auch mal einen Aufenthalt in Marseille gönnen.", schlug sie mit einem kleinen Lächeln vor und strich sich eine Strähne zurück. „Muss ja nicht sofort sein aber wenn Du spontan mal Zeit hast, wäre es vielleicht ja eine Idee..." Sie wollte ihn natürlich nicht drängen und lud ihn deshalb auch nicht direkt ein, sie zu begleiten. 

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Adria
Administrator

30, Weiblich

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Beiträge: 870

Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Adria am 29.07.2025 17:18

Natürlich freute auch Adria sich das alle ihre Fragen zu ihrer Zufriedenheit geklärt worden waren und auch von der anderen Seite alles geklärt zu sein schien. Dann verabschiedeten alle sich auch Recht schnell voneinander, Tom zumindest. Mit Joanna fuhr die Brünette dann noch im Aufzug wieder hinunter zum Empfang wo auch Ezra und Paolo auf ihre Rückkehr und wohl auch auf Neuigkeiten warteten. Sie hatte sich dann lächelnd von der Produzentin und auch der Empfangsdame verabschiedet, bevor sie zu ihren beiden Liebsten zurück gekehrt war. Im Anschluss an ihren Termin war die kleine Patchwork-Familie dann erst einmal etwas Essen gegangen und hatten Kanada dann auch nicht direkt verlassen. Sie hatten ein wenig Sightseeing betrieben und waren dann einen Tag später zurück nach L.A geflogen und hatten dann, nach intensiven Gesprächen auf den angekündigten Anruf von Joanna gewartet.

In dem Telefonat war dann ein Termin geplant worden und hatte sich bis dahin dann erneut verabschiedet. Natürlich konnte Ezra sich so kurz hintereinander nicht wieder frei nehmen und Paolo musste auch wieder in die Schule, da er einen Schulabschluss machen wollte und die Ferien ja auch nicht ewig dauerten. Da Ariadna aber eine selbständige Frau war, hatte sie sich dann mit einem Freund auf den Flug begeben. Nicht das sie es nicht alleine geschafft hätte aber nach dem ganzen Mist in London, fühlte sie sich in Begleitung dann doch ein bisschen wohler. Außerdem konnte so eine längere Flugreise ganz alleine auch ziemlich langweilig sein. Von daher war das so schon alles etwas angenehmer und Adria war von ihrer Aufregung und Nervosität abgelenkt. Lange Rede kurzer Sinn: Nach der Fahrt vom Flughafen zum Tonstudio von Jo, betraten sie das Fyer der Produktionsfirma und warteten auf Adria's Termin. Lange hatte es dann auch gar nicht gedauert, bis sie dann von Samantha zu einem Konferenzraum geführt wurde. Sie bedankte sich und schenkte Samantha ein kleines Lächeln, ehe sie sich dann Joanna komplett zuwand. „Ich danke euch allen sehr für die erneute Einladung. Und ich hätte gerne ein Wasser." Dann setzte Adria sich auf einen freien Stuhl und begrüßte alle anwesenden mit einem Nicken und freundlichen Lächeln. „Ein Angebot?", fragte sie neugierig und wartete ganz gespannt darauf, dass weiter gesprochen würde. Vermutlich würde Adria etwaige Angebote ohnehin zunächst mit Ezra besprechen und sich das durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht auch jemand neutrales mit Sachkunde drüber schauen lassen...

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Sometimes the only payoff for having any faith
Is when it's tested again and again everyday

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Ranya.

24, Weiblich

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Beiträge: 264

Re: Ranya & Lyra ~ In all loss lies a shimmer of Hope...

von Ranya. am 27.07.2025 23:50

Neuseeland. Ranya hatte schon so viel von diesem wunderschönen atemberaubenden Land gehört. Sie war ständige Hitze gewohnt, Wüstenluft fast schon trocken und staubig .Sie war gebürtige Mexikanerin im traumhaften Cancun geboren. Um sie herum stets nur Palmen ,weiße Sandstrände ,türkisblaues Meer ,exotisches Flair .
Neuseeland war da ganz anders. Es war voller Facetten, ein Ruf von Freiheit. Wilde Felsen .Verträumte Pferdeweiden .Einsame Buchten .Exotik traf auf Country Style .Eine Art Wüstenlandschaft ,viel Gebirge und Klippen .Ranya genoss es mal ein wenig Tapetenwechsel von ihrem busy Job zu bekommen. Als Fotomodel war sie einfach ständig en route .Da war sie dankbar über jedes bisschen durchatmen, die Seele baumeln lassen .
Nebenbei würde sie zugleich noch Recherchen nach ihrem schon ewig verschollenen Bruder machen .Sie wusste kaum noch wie er aussah. Sie hatte ihn mit 9 Jahren zuletzt gesehen .Nie würde sie diesen Tag vergessen, als er gegen ihre Eltern rebellierte. Es gab einen Riesenstreit ,der ziemlich eskalierte und plötzlich stand ein Abschied in der Luft .Ein Kuss auf ihre Stirn, flüchtig mit den Worten, sie solle auf sich gut aufpassen und er war in einer stürmischen Nacht verschwunden. Ranya spürte wie ihr Magen sich verkrampfte. Der Schmerz, sie trug ihn innerlich. Kaum jemand konnte ihn sehen. Sie war sehr gut im verbergen .Im verdrängen. Sie hatte gelernt ihr Pokerface zu tragen.
Doch heute würde sie einfach nur die Stadt ein wenig erkunden.Sie musste mal wieder unter Menschen,es wurde höchste Zeit.Die meisten beachteten die junge Latina kaum ,was ihr irgendwie ziemlich gut tat ,mal undercover ohne Fotografen, geschweige Paparazzi durch die City zu ziehen. Leise atmete sie auf und blickte fasziniert in jedes Schaufenster, das Schmuck oder Souvenirs großzügig anbot .Man konnte meinen ,Ranya genoss es einfach nur nicht erkannt zu werden.Vor einem italienischen Restaurant blieb sie stehen .Es duftete einfach zu verlockend nach Pasta ,verzückt schnupperte sie und schloss ihre Augen für einen Moment. Ihre Gedanken schweiften sofort in eine Trattoria ab. Ein sinnierendes Lächeln umspielte ihre Lippen. Dabei merkte sie kaum wie eine junge Blondine sie streifte, offenbar hatte sie gerade denselben Gedanken gehabt ."Oh sorry ".Entschuldigte sich Ranya ,ein warmes Lächeln, wobei ihre rehbraunen Augen leicht funkelten. Die junge Frau wirkte irgendwie geheimnisvoll, ihre Augen schimmerten wie kleine Topaze.
Wollte sie auch gerade in das Restaurant einkehren ? 

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Kiran

36, Männlich

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Beiträge: 821

Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Kiran am 27.07.2025 19:30

Es war wirklich sehr angenehm gewesen mit Cleo zu reden, daher versuchte er jedes Wort von ihr aufzunehmen. Er konnte spüren, wie viel Herzblut in ihrer Arbeit steckte, wie sehr sie sich kümmerte. Und wie viel sie dafür auch investierte – nicht nur Zeit, sondern eben auch Kraft.
„Es braucht Mut, so ehrlich zu sein – sich einzugestehen, dass nicht immer alles heilbar ist", sagte er leise, nachdenklich. „Aber du gibst trotzdem nicht auf. Und das ist vielleicht das Wichtigste. Du suchst nicht nach schnellen Lösungen, sondern nach echten. Das... ist selten." Seine Stimme war ruhig, fast sanft, aber mit einer Klarheit, die deutlich machte, dass er es ernst meinte.
Er lächelte, als sie über das Reiten sprach – und wie sehr die Tiere und die Verantwortung die Kinder prägten. „Ich glaube, viele unterschätzen, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen. Und wie sehr man daran wachsen kann – wenn man die Chance bekommt." Sein Blick wurde für einen Moment weich. „Du gibst ihnen diese Chance. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das eines Tages – wenn auch vielleicht erst viel später – zu schätzen wissen werden." manchmal dauert das bei den Kinder eben später, bis sie merkten, was hinter den Erziehungsmaßnahmen steckte.
Bei den kulinarischen Ausführungen über Frankreich musste er leicht lachen. „Madeleines... die habe ich ewig nicht mehr gegessen. Ich erinnere mich an ein kleines Café, da haben sie die noch warm serviert. Einfach, aber irgendwie... tröstlich. Wie Kindheit in Gebäckform." Dann sah er sie mit einem leichten Funkeln in den Augen an. „Und ich schätze, Eclairs in Maßen genießen zu können, ist auch eine Form von Disziplin. Ich für meinen Teil wäre da wahrscheinlich nicht so standhaft." immerhin waren die Eclairs in Frankreich wirklich sehr lecker. Davon hatte er mal eine Menge verputzt.
„Achtsamkeit... ja. Ich glaube, davon könnten wir alle ein bisschen mehr gebrauchen. Nicht nur im Beruf. Auch im Umgang mit uns selbst. Und mit anderen." Dann blickte er sie einen Moment ruhig an. „Ich hoffe, Marseille schenkt dir genau das, was du brauchst. Und falls nicht – vielleicht wird's ja auch ein kleiner Umweg über ein Café mit warmen Madeleines." er nahm sich dann doch etwas vom Brot und biss rein. "Hmhm..das Brot ist echt lecker."sagte er. Jetzt konnte er kaum noch auf sein Essen abwarten. So langsam spürte er den Hunger dann doch.

 
KIRAN LANCASTER

   

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Beiträge: 86

Re: Mayfair, Greater London [England, United Kingdom]

von Cleo am 27.07.2025 18:25

Während Kiran sprach, betrachtete Cleo ihn aufmerksam und hörte ihm neugierig zu, weil seine Meinung und Sichtweise sie wirklich interessierten. Die Brünette konnte nicht gerade behaupten über ihre Arbeit mit vielen Leuten sprechen zu können. Von daher war das mal sehr erfrischend und diese Möglichkeit nutzte sie dementsprechend auch. „Es ist.. öfter ein gewisser Drahtseilakt und selbst mir gelingt es nicht immer alle Wunden zu heilen. Aber wenn man die Kinder und Jugendlichen mit ihren Bezugspersonen nicht mehr zu einer Annäherung bewegen kann, dann vertut man damit auch eine Chance....", sagte sie leise. Manchmal bezog Cleo bei diesen Versuchen auch andere Fachleute mit ein. Aber wenn es dann offensichtlich wurde, daß in dieser Hinsicht absolut nichts mehr zu machen war - entweder für den Moment oder auch für immer - dann mussten eben andere Lösungen gefunden werden. Eine Heim- oder Wohngruppen-Unterbringung sollte in ihren Augen aber immer die letze Möglichkeit bleiben...
Sein leises Lachen zu hören, war durchaus ganz schön. Denn er lachte seit dem Fluch vermutlich nur noch selten. Aber gut das war wohl auch keine große Überraschung. „Na das kommt darauf an, wenn Du noch gar nichts gegessen haben solltest, würde ein Stück Brot mit Sicherheit nichts Schaden.", sagte sie mit einem kleinen Lächeln. Vor allem war das Brot schon echt lecker und auch mal was anderes. 
Als Kiran dann meinte ihre Schilderungen über das Reiten oder eher die Ponys, die Kinder und die Natur klängeb so idyllisch musste sie leicht schmunzeln. „Das ist es auch.. und so mitten in der Großstadt erdet einen das auch wieder." Tiere zu versorgen war natürlich eine große Verantwortung aber die Tiere gaben einem auch so viel zurück! „Ich erziehe meine Kinder zu verantwortungsbewussten, jungen Menschen. Und ich habe auch genau geprüft ob sie der Verantwortung schon gewachsen sind. Erst dann haben sie die Ponys bekommen." 
Auch Cleo trank aus ihrem Glas und neigte den Kopf danach leicht zur Seite. „Marseille ist wirklich eine großartige Stadt. Ich mag zwar auch Paris oder die Normandie aber dort, habe ich mich immer am wohlsten gefühlt." Dort war sie früher schon immer zur Ruhe gekommen, wenn es mal etwas stürmisch in ihrem Leben zugegangen war... „Baguette ist schon eine feine Sache und Croissants sowieso. Aber ich bin auch ein großer Fan von Macarons, Madeleines oder Eclairs. Wobei ich letztere definitiv in maßen genieße.", meinte sie schmunzelnd. Bei seinen letzten Worten, lächelte sie sachte. „Achtsamkeit ist eben auch ein wichtiges Thema für eine Therapeutin." 

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