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Re: Rachels Wohnung
von Tessa am 15.09.2020 23:03Sie waren unten am Haus angekommen und angesichts der vielen Menschen erlitt Rachel offensichtlich eine Panikattacke.
Tessa reagierte insinktiv, stellte sich vor sie, redete sanft, aber bestimmmta uf sie ein. Es brauchte einige, ewig lange Augenblicke, danns chienen sich ihre Augen plötzlich zu fokussieren. Blickten sie an. Gott sei Dank.
"Okay", lächelte Tessa beruhigt, wollte sich schonw ieder aufrichten, auf sie warten, bis sie bereit war weiter zu gehen, als ihr Blick neben ihren Kopf wanderte. Und plötzlich sah sie aus wie ein Geist. Als hätte sie die schrecklichsten Gespenter aus ihren Alpträumen gesehen. Tessas Herz begann zu rasen. Das konnte nur eines bedeuten...
Blitzschnell wirbelte sie ihren kopf herum...
...und starrte ihm geradewegs in die Augen.
Grenzenloser Zorn durchflutete sie, machte sie beinahe blind. Nichts wollte sie lieber tun, als über die Straße zu rennen und ihm deutlich zu zeigen, was er getan hatte, wie er es nur wagen konnte, hier aufzukreuzen! Sie würde dafür sorgen, dass er bezahlen würde, oh und wie sie das würde!!
Ihre Hand verkrallte sich in Rachels Arm und in gewisser Weise brachte sie dieses Gefühl ihres eigenen Zorns wieder zur Besinnung. Rachel war hier. es ging um Rachel, nur um sie. Sie ballte ihre Faus und warf dem Kerl nochmal einen Blick zu. Das war noch nicht vorbei. Sie würde ihn finden. Und dann würde sie dafür sorgen, dass er die Finger von Rachel ließ.
Was es auch koste.
"Ja. Gehen wir." Sanft, zur Stütze, legte sie Rachel eine Hand auf den Rücken, um sie mit leichtem Druck in Gang zu bewegen, währenddessen sie auf klägliche Weise versuchte, ihre eigene Anspannung sich nicht anmerken zu lassen.
Oh sie würde ihn drankriegen...
...und wie sie das würde...
--- Rachel & Tessa OUT zu Bar 'Eveybody's Joy' ---->

Re: Selena & Kate | the creatures among us
von Selena am 15.09.2020 22:50Aufmerksam blickte das gesamte Rudel die fremde Frau an. Reine Zeitverschwendung. Schließlich hatte Selena sie bereits ausgepresst, ohne Erfolg. Und mit genügend Druck. Sie glaubte kaum, dass jetzt mehr dabei herauskäme. Doch bevor sie ihr Rudel darauf hinweisen konnte, antwortete die Fremde auch schon und bestätigte somit Selenas Vorhersage.
Allerdings...
Gegeben? Selena runzelte die Stirn. Wovon zum Teufel sprach die? Sollte das etwa ein Ablenkungsmanöver oder irgendso ein dämlicher psychologischer Trick sein? Pf. Damit würde die bei ihr ganz sicher nichts erreichen.
"Wir haben dir gar nichts gegeben", sagte Selena hochmütig und mit deutlicher Genervtheit aus der Stimme. Die Frau schien zu leiden - oder zumindest Leid vorzutäuschen. Bei Merlins Bart, man konnte sich auch anstellen!
"Hey...nur mal so ne Idee...", begann Nico vorsichtig. Der Blick seiner graublauen Augen aufmerksam auf ihre Gefangene gerichtet. "Könnte es sein, dass ihr Wesen gerade durchkommt? Was auch immer sie ist?"
Selena wusste sofort, dass er Recht hatte.
Verdammt! Sie hatten ein fremdes Wesen, dass sich gerade verwandelte, mitten in ihr Lager geschleppt!
"Okay, Bewegung. Los!", fauchte sie ihre Wölfe an. Im Nu standen alle auf den Beinen, das Feuer war mit einem Schwung von Helenas Zaubersetab gelöscht, Selena ließ mit einem stummen Incarcerus feste Fesseln um Kates Körper schnüren. Jeder hatte seinen Zauberstab gezückt. Sie traten zurück, sämtliche Zauberstabspitzen auf die Frau deutend.
"Wann geht nochmal der Mond auf?", fragte Jenny, doch bevor Selena antworten konnte, übernahm das bereits Monja - ohne den Blick von der sich krümmenden Gefangenen zu nehmen. "In wenigen Minuten."
Selenas Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Sie war auf alles gefasst.
Gleich würden sie sehen, was es mit dieser Frau auf sich hatte... auch wenn es keinen Sinn ergab. Es war nicht Vollmond.
Was zum Teufel war sie verdammt?!


The predator wants your silence. It feeds their power, entitlement, and they want it to feed your shame.
Rachel
Gelöschter Benutzer
Re: 18+ | Beth & Rachel ~ the last of us | AU
von Rachel am 15.09.2020 21:42Rachel konnte sich nur allzu gut daran erinnern, dass sie am Morgen noch gesagt hatte, wie dumm die Idee war mehrere Kilometer, nahezu unbewaffnet, auf die Suche nach Essen zu gehen. Selbst als die drei noch vier Leute waren, standen die Chancen eher schlecht. Rachel war die einzige, die sich halbwegs verteidigen konnte und wusste, wie man kämpfte. Doch selbst da konnte eine falsche Bewegung das Ende bedeuten. Die anderen waren alle typische Wissenschaftler gewesen, steif wie Stöcke und naiv im Handeln. Sie waren alle Denker, weniger praktisch veranlagt. Und als dann (weniger zu Rachels Verwunderung) eine Herde von Beißern auf die kleine Gruppe aufmerksam geworden war, lief wirklich alles schief, was schief laufen konnte. Sie sah dem Tod eigentlich schon ins Auge, als plötzlich einige Leute zur Hilfe eilten. Mehr Glück als Verstand hatten sie gehabt, denn waren die Menschen ihnen recht gut gesinnt und nahmen sie mit sich.
Während der Fahrt zu dem Versteck war sie einige Male eingeschlafen. Die letzten Nächte waren alles andere als entspannend gewesen. Der Hunger hatte an allen genagt, die Angst um das Leben alle wachgehalten und nun war einiger von ihnen tot. Es war schwierig in so einer Welt zu überleben, besonders wenn man sich bis vor kurzem noch die meiste Zeit versteckt hatte und nicht viel in Kontakt mit der neuen Welt gekommen war. Doch auch die Vorräte waren irgendwann leer geworden. Genau so wie die zuvor. Bisher hatten sie an vier Stellen ein Versteck für einige Monate gefunden und das war nun Geschichte. Es schien kaum noch etwas zu geben. Die Welt wirkte tot.
Als das Auto langsam zum stehen kam, öffnete die Brünette ihre Augen und blickte aus dem Fenster. Es war warm, das Wetter war schön. Eigentlich ein perfekter Tag. Doch kontne sie das schon lange nicht mehr aufheitern. Manchmal fragte sie sich, wieso sie das alles überhaupt noch mitmachte. Was gab es schon zu gewinnen? Wofür sollte man noch kämpfen? Schweigend stieg Rachel aus dem Wagen. Die Blicke vieler Leute lag auf den Dreien als diese austiegen. Sie fühlte sich unwohl. Aber konnte man wohl niemandem mehr vertrauen. Sie war die Fremde hier.
Rachel
Gelöschter Benutzer
18+ | Beth & Rachel ~ the last of us | AU [Zwangscut]
von Rachel am 15.09.2020 21:24
Rachel, eine in Beths Gruppe unbekannte Frau, wird mit zwei anderen Überlebenden zum sicheren Versteck gebracht, nachdem Rick und einige andere während der Suche nach Medizin die drei in einer schwierigen Situation aufgefunden und sie gerettet hatten. Nun benötigten die drei medizinische Versorgung und das, obwohl die Vorräte der Truppe ohnehin schon knapp sind.
Rachel
Gelöschter Benutzer
Re: Rachels Wohnung
von Rachel am 15.09.2020 21:01Schon früher wollte Rachel ihres Wissens wegen bewundert werden, nicht wegen ihrem Aussehen. Natürlich war ihr bewusst, dass sie durchaus einige Menschen damit ansprach, weshalb sie froh darum war, dass Quincy sich über die Jahre hinweg nie wirklich für sie interessiert hatte. Das hatte sie zumindest geglaubt, doch hatte sie das wohl scheinbar bewusst verdrängt. Es war frustrierend. Rachel hatte kaum Menschen in ihrem Leben, er war so viele Jahre ihr Vertrauter gewesen, oft der einzige Mensch, den sie am Tag gesehen hatte und das alles war nun weg. Nie wieder würde es solche Tage geben. Auch wenn sie froh war, Tessa nun bei sich zu haben, so waren die beide einander noch nicht so lange bekannt. Selbst, wenn es sich manchmal so anfühlte. ''Danke.'', nickte Rachel. Sie war ihr wirklich dankbar dafür, dass Tessa sie nicht allein ließ. Schließlich hatte diese genug Probleme mit ihrem eigenen Leben und hätte sie es verstanden, wenn sie nichts damit zu tun hätte haben wollen.
Für einen Moment entschlossen das nun durchzuziehen trat sie voran, doch verieß sie dieser Mut bereits als sie das Haus verlassen hatten. Die Menschen. Sie mochte die Menge ohnehin nicht und erst Recht nicht, wenn sie sich gerade so nackt fühlte. ''Hm?'' Vollkommen aus ihrer Welt gerissen blickte sie in die Augen der Brünetten. Sie war so schön. Ihr Herz schlug ganz schnell, doch konnte sie nicht daran denken ihr auch nur einen Kuss zu geben. Gestern hatte sie noch daran gedacht, wie gerne sie das tun würde und heute schien es ihr zu fremd. Dann jedoch wanderte ihr Blick an dem Körper Tessas vorbei. Sie hatte ihn sofort erkannt. Er stand auf der anderen Straßenseite. Quincy. Es ist alles gut. Das sagte Tessa. Aber es war gar nichts okay. Bildete sie sich das gerade ein? ''Lass ... uns ... weitergehen, okay?'', drängte Rachel die Frau, als hätte sie einen Geist gesehen. Kreideweiß.
Kate
Gelöschter Benutzer
Re: Selena & Kate | the creatures among us
von Kate am 15.09.2020 20:14Aufmerksam hörte sie den fremden dabei zu, wie sie sich miteinander unterhielten und versuchte einen Sinn aus den Worten zu schließen. Es ergab alles jedoch noch immer nicht wirklich einen Sinn, doch langsam begann sie die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen. Vielleicht würde sie heute ja noch hinter die Gedankengänge der Personen kommen. Doch spürte sie immer mehr, wie ihr Herz immer schneller schlug. Nicht, weil ihre Angst wuchs. Aber wieso wusste sie auch nicht. Ihr war warm, doch sie musste sich auf die Worte konzentrieren. Ein wenig verletzt über die Aussage, wie man die da (also sie) denn für einen Werwolf halten konnte, zog sie ihre Augenbrauen zusammen. Zwar war sie wirklich kein Werwolf, wollte auch keiner sein, aber wusste sie wie abfällig diese Worte gemeint waren. Umso mehr sie anblickten, umso unwohler fühlte sich Kate, was man deutlich an ihrer Körperspannung erkennen konnte. Was sollte sie sagen? Sie war ein Mensch, schon immer. Eine andere Antwort war nicht möglich. Sie wusste wirklich nicht, was alle von ihr wollten.
Ihr Körper schien von Minute zu Minute immer mehr zu schmerzen, sie fühlte sich einfach schrecklich. Als würde sie binnen wenigen Minuten deutlich kränker werden. ''Ich weiß nicht, was ihr von mir wollt.'' Gerne hätte sie ihre Hände an ihren Kopf gedrückt, dieser schien langsam Feuer zu fangen. Was war das nur? ''Was habt ihr getan? Was habt ihr mir gegeben?!'' Es musste etwas in der Art sein. Gift? Starb sie gerade? Aber was für ein Gift sollte das sein? Sie wollte so nicht sterben. Nicht nach allem, was sie für ihr Leben getan hatte. Nein. Nicht allein, nicht ohne ihren Bruder. Fuck. ''Ich bin ein Mensch, ein verfickter Mensch! Was auch sonst?'' Langsam aber sicher wurde es schwierig so ruhig zu sitzen, doch noch konnte sie sich fassen. Das war doch alles ein schlechter Witz. ''Was wollt ihr von mir? Soll das hier ein Witz werden? Irgendein merkwürdig, krankes Rollenspiel?''
Hazel
Gelöschter Benutzer
Hazel Aurora Mikaelson aka Hazel Marshall
von Hazel am 15.09.2020 19:45Hazel Aurora Mikaelson (an der Schule aber als Hazel Marshall allgemein bekannt)
Geburtsdatum &-ort:
2. Mai in New Orleans
Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Mystic Falls, Virginia
Wohnsituation:
Zimmer in der Salvatore School.
Staatsbürgerschaft:
Amerikanisch
Sternzeichen:
Stier
Geschlecht:
Weiblich
Sexualität:
demisexuell
Tribrid - Vampir, Werwolf, Hexe
Seit wann?:
Seit der Geburt also angeboren
Stärken:
übernatürliche Sinne und Reflexe, Magie in allen Formen, kontrollierte Verwandlung
Schwächen:
Kräfte können bei starken Gefühlsregungen oder Schwankungen leichter auser Kontrolle geraten
Magst du es?:
Ja meistens.
1,60 m
Gewicht:
59 kg
Haarfarbe:
Hellbraun (Naturhaarfarbe also nicht gefärbt, obwohl ich sie mal eine Weile violett gefärbt habe)
Haarlänge:
etwas mehr als Schulterlang
bevorzugte Frisur:
offen, außer beim Training
Augenfarbe:
Hellblau, leuchtend gelb (Wolfsform), leuchtend blau (Vampirform)
Kleidungsstil:
sportlich, gemütlich, modern
Körperstatur:
schlank, sportlich
fürsorglich, tapfer, hilfsbereit, loyal, familiär, tolerant, humorvoll, romantisch
negative Merkmale:
disskusionsfreudig, verschlossen, distanziert, misstrauisch, nachtragend


Niklaus "Klaus" Mikaelson
Mutter:
Hayley Marshall-Kenner
Schwester:
Hope Andrea Mikaelson (Zwilling)
Bruder:
Marcellus Gerard (Adoptivbruder)
Tochter:
Sohn:
Großvater:
Ansel †
Michael †
Großmutter:
Esther †
Tanten:
Dahlia †
Freya Mikaelson
Rebekah Mikaelson
Onkel:
Elijah Mikaelson
Kol Mikaelson
Finn Mikaelson
Henrik Mikaelson †
Andere:
Alle von meinem Vater und seinen Urvampir-Geschbwistern erschaffenen Vampire die noch Leben.

◊ Beste Freundinnen ◊ Freundinnen fürs Leben ◊ Kindheitsfreundinnen ◊ Clique ◊ Enge Vertraute ◊ Kummerkasten ◊ Lästerschwester (nur Lizzie)
River Daniels
◊ Jugendfreund ◊ Enger Freund ◊ Vertrauter ◊ Geheimniswahrer ◊ Hass-Freundschaft ◊ Sein Anker ◊ Misstrauisch ihm gegenüber ◊ Wahre Liebe ◊ Zukünftiger ◊ Hass-Liebe ◊ Ex-Freund ◊ Verliebt in einander ◊ Erster Kuss ◊ Erstes Mal
Hazel & River | What if i´m not strong enough? | Freeplay - (aktiv)
Henry & Hazel | Welcome New Guy | Freeplay - Zwangscut
River & Hazel | Oh no not you again! | Freeplay - Zwangscut
Josie & Hazel | Pleased to meet you | Pastplay - Zwangscut
Lizzie & Josie | Salvatore School - Zimmer von Lizzie & Josie | Hauptplay - (beendet)
Kate
Gelöschter Benutzer
Re: 18+ | Athena & Kate ~ where worlds collide | AU
von Kate am 15.09.2020 14:18Die Frau vor ihr schien nicht wirklich in diese Welt zu passen, anders konnte sie sich ihr Auftreten nicht erklären. Es war als wäre sie gerade erst vom Himmel auf die Erde gefallen und müsste sich nun orientieren - wie Recht sie mit diesem Gedanken hatte war ihr natürlich nicht klar, so glaube sie an solche Dinge nicht. Wahrscheinlich würde sie die Fremde auch eher als Außerirdische ansehen, nicht als Göttin. Aber das tat auch nicht weiter zur Sache. ''Welches Jahr?'' Augenblicklich wanderten ihre Augenbrauen nach oben und für einen Moment schlich sich doch tatsächlich Misstrauen in ihren Blick. Wollte sie sich gerade einen Scherz mit Kate erlauben? ''Falls das hier ein Witz sein soll, finde ich ihn alles andere als Lustig.'', merkte sie daher vorab einmal an. So mochte es die junge Polizistin gar nicht, wenn man sie auf die Schippe nahm. ''2020, noch immer. Das mit Abstand beschissenste Jahr meines Lebens.'', fügte Kate hinzu und verdrehte seufzend ihre Augen. Erneut kam der Gedanke ihres Bruders auf, die Hoffnung, dass es ihm gut ging und dass sie bald auf ihn treffen würde. Eigentlich hatte sie gar keine Zeit für dieses Gespräch. ''Das sind die Menschen. Alle sind nach ihrem Tod wieder aufgestanden. Naja, fast alle. Wenn man sie richtig tötet, kommen sie nicht wieder zurück. Es ist scheinbar ein Virus. Ich nehme an, dass man versucht hatte alles zu vertuschen und irgendwie in den Griff zu bekommen, daher gibt es nicht wirklich viele Informationen. Aber naja, wie man sieht, ist das nicht gerade gut gelaufen.'' Vorsichtig wanderte ihr Blick umher, es schien gerade halbwegs sicher zu sein. ''Athena? Interessanter Name.'' Noch so ein Scherz? ''Ich muss weiter.'' Und das war keine Ausrede, sie musste einfach weitersuchen. Selbst ohne Anhaltspunkt. ''Wohin willst du? Suchst du jemanden? Kann ich dir irgendwie helfen? Eine Waffe ...'' Kate deutete auf das Schwert. ''... scheinst du ja nicht zu brauchen.''
Fynn
Gelöschter Benutzer
Re: Liam & Serenity | the interview
von Fynn am 14.09.2020 19:30Liam schüttelte amüsiert etwas den Kopf. Wie kam sie bitte nur auf all diese Gedanken? Aber gut, Liam beließ es lieber dabei und wollte da jetzt nicht irgendwelche Geschichten aufwühlen. "Genau, deswegen mache ich das nicht. Man kann leider nie wissen, wie die Leute auf sowas reagieren werden" seufzte Liam dann. Wenn er sowas wüsste wäre ja alles viel einfacher. Dann nickte Liam aber. "Ist ja verständlich. Ich weiß ja auch nicht alles und das ist glaub ich auch gut so" erwiderte Liam dann entspannt auf die Worte von serenity. Liam nahm sowas allgemein recht entspannt, weil er einfach sich nicht irgendwie wegen nebensächlichen Sachen aufregen wollte. Bei den nächsten Worten war Liam wirklich verblüfft und hörte ihr dann aufmerksam zu. "Nichts da. Erzählen sie das jemanden anderen, du wirst schon etwas zurückbekommen, was all den Mühen entsprechen werden" meinte Liam dann sanft, aber mit einem bestimmenden Ton. Er wollte nicht, dass sie so einfach davon kam. Langsam nickte dann Liam. "Gut, dass können wir gerne so machen"
Felix
Gelöschter Benutzer
Re: Felix' Wohnung
von Felix am 14.09.2020 08:25Er schob sich eine Gabel voll mit Reis und Möhre in den Mund, kaute und schluckte.
Heute war sein freier Tag von der Arbeit und obwohl das bedeutete, dass er mehr Zeit für Max hatte, hasste er es. Bei der Arbeit war er konzentriert, betätigte sich körperlich konnte kaum darauf hören, was sein Körper ihm zu schrie. Jetzt jedoch - in der Ruhephase - war es anders. Seine linke Hand zitterte. Seine Brust schmerzte elendig, stechend, als würde jemand ihm immer mehr die Luft abschnüren. Das Schlucken fiel ihm schwer, aber es ging.
Es war schon wieder viel zu lange her, dass er eine Stimulanz genommen hatte. Er wusste genau wo sie lagen. Seine Hand zitterte stärker, seine Kehle schnürte sich zu.
Aber das durfte er nicht. Sein Blick wanderte zu Max' Kinderbett. Sein Sohn schlief gerade. Felix zwang sich einen weiteren Bissen Reis hinunter. Es war schon allzu oft, dass sich Ben - der Vermieter - um Max kümmern musste, wenn Felix lange arbeiten musste, oder wenn er... nun ja, die Stimulanzien...
Er bekämpfte den Kloß in seinem Hals mit einem weiteren Bissen.
Und da klingelte es. Für wenige Sekunden schien sein Herz einfach still zu stehen, komplett still...
...und dann begann es zu rasen. Er sprang auf. Wie wahrscheinlich war es, dass es die Aetherianer waren? Dass sie ihn gefunden hatten?? Max war aufgewacht und gab einige unverständliche Laute zu seinem Besten. Felix Handinnenflächen waren schweißnass. Kein Grund zur Panik, kein Grund zur Panik. Es konnte auch einfach Ben sein, der ihn über irgendwas in Kenntnis setzen wollte, oder? Ja. Ja, ganz bestimmt.
Er ging zur Tür und nahm den Sprecher in der Hand.
„Hallo?“, fragte er unsicher. Seine Stimme war durch das Testosteron tiefer geworden. Einerseits liebte er es - diese Veränderung, die er im Augenblick machte, der Bartwuchs, der Muskelaufbau, die tiefere Stimme. Aber...aber es beunruhigte ihn auch. Er gab sich dem Dämon in sich hin, das fühlte er und den Engeln würde das nicht gefallen - oft genug zweifelte Felix daran, ob er wirklich das Richtige tat.
Wieder blieb sein Herz stehen.
Dawn? Dawn??!
Er hatte seine Zwillingsschwester seit Ewigkeiten nicht gesehen. Ewigkeiten! Zuletzt in der Kindheit, als sie zehn Jahre alt waren, als sie ... nun. Er schluckte. Wie mochte es ihr wohl ergangen sein? Manchmal hatte er das Gefühl gehabt, dass es ihr schlecht ginge, manchmal war er sich sicher gewesen, sie würde Ähnliches durchmachen wie er. Anfangs hatte er dem Rat noch davon erzählt, doch es war jedes Mal Grund für einen neuen sofortigen Exorzismus. Er hatte gelernt zu schweigen und diese Empfindungen in ihm zu ignorieren, die er ohnehin nur immer seltener vernahm.
Er hatte dort kaum Zeit gehabt, an Dawn zu denken.
Und doch war sie jetzt hier. Hier. Bei ihm. Stand unten vor der Haustür. Wie hatte sie ihn nur gefunden?
Er fing sich wieder und betätigte den Summer. Gut möglich, dass es eine Falle war, aber er musste es einfach wissen, er musste.
Felix lauschte den lauter werdenden Schritten auf der Treppe. Dann sah er den Ansatz von Haaren, kurz danach ihr Gesicht und dann war sie da. Stand vor ihm. Schaute ihn an.
Sie war es. Sie hatte sich verändert natürlich, doch Felix erkannte sie sofort. Er sah es an den Augen, an ihrem Gesichtsausdruck, an dem Gefühl...
Glitzernde Tränen traten in seine Augen, eine unbeschriebene bodenlose Erleichterung ergriff ihn. Er hätte nie gedacht, sie nochmal wiederzusehen.
„Dawn...“, hauchte er, war schon bei ihr und schloss sie fest in die Arme. Sog ihren Duft ein. Erst jetzt, wo sie wieder beisammen waren, wurde ihm bewusst, wie sehr er sie vermisst hatte. Wie sehr er sie gebraucht hatte. Erinnerungen an ihre Kindheit kamen wieder. An schöne und lebenswerte Tage und Momente.
Bestimmt eine halbe Minute stand er einfach nur da und umarmte sie. Dann ließ er sie vorsichtig los, lächelte sie an, fuhr sich mit einem Finger über die Augen, bevor die entstandenen Tränen endgültig fallen konnten.
„Komm rein“ Er schloss die Tür.
Sie befanden sich bereits in einem der drei Zimmer seiner Wohnung. Dem größten. Direkt rechts stand ein runder Tisch mit seinem halb aufgegessenen Essen. Links hinten in der Ecke standen ein paar Küchentheken und ein Herd. Max‘ Bettchen stand vor diesen Theken an der Wand. Sein Junge hatte sich in eine sitzende Position gekämpft, klammerte sich an die Gitterstäbe und starrte mit großen neugierigen Augen zu ihrem Gast. Und direkt links war ein Sessel hinter dem in der Ecke seine Geige stand, ein Regal mit Büchern und CDs, einer Leselampe und einem DVD-Spieler. In dem Block rechts in diesem Raum befanden sich das kleine Bad mit Dusche und Klo und dahinter sein Schlafzimmer.
„Setz dich ruhig“, lächelte Felix. Ehrlich, breit. Zum ersten Mal seit Jahren fühlte er sich wirklich glücklich. Wirklich vollständig. Er deutete zum Tisch, nahm rasch das Essen und trug es in die Küche. Über die Schulter sah er wieder zu seiner Schwester. Es war unglaublich, dass sie hier war, einfach unglaublich. Sein Herz raste und hüpfte gleichermaßen.
„Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Ich habe...Wasser.“ Er grinste leicht und holte zwei Gläser heraus. Er füllte sie und begab sich zu Dawn an den Tisch. „Wie hast du mich gefunden?“, fragte er sogleich. Er musste vorsichtig sein. Wenn sie ihn hatte finden können, dann könnten die Aetherianer auch auf seine Spur kommen, oder?








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