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Rachel
Gelöschter Benutzer
Re: Lewa & Rachel | I knew there was more
von Rachel am 28.10.2020 20:02Weil es so ist? Das war keine richtige Aussage. Es war eine trotzige Antwort und ließ Rachel weiter über alles nachdenken. Was sie ihr geschrieben hatte, manche Dinge sah sie nun in einem ganz anderen Licht. Es ging ihr nicht gut mit dem, was sie tat. Sie war nicht stolz darauf (denn gab es durchaus Frauen, die gerne Sex für Geld hatten) und sie spürte einfach, dass da noch etwas war. Es steckte mehr dahinter und Rachel wollte wissen was es war. Konnte sie ihr helfen? Wahrscheinlich würde sie diese Hilfe nur ungern annehmen, aber das war ihr reichlich egal. ''Es gibt viele Prostituierte, die das alles gerne tun. Wahrscheinlich nicht unbedingt an einem Straßenstrich, sondern lieber bei sich Zuhause oder eben in irgendwelchen Hotels. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das der älteste Beruf und im Grunde sagt das doch schon alles. Es ist in Ordnung zu tun, was du tust. Solange du es möchtest.'' Sie sagte den letzten Satz gezielt. Sie wollte die Reaktion sehen, würde sie ihre Vermutung bestätigen?
Es wäre wirklich keine schöne Information, wenn sie erfahren würde, dass Lewa aus irgendwelchen Gründen gezwungen war das hier alles zu tun. Klar, um Geld zu verdienen. Aber würde sie das nur deshalb tun? Wenn sie sich so dafür schämte? Sicher nicht. Nicht nur für Geld. Da musste einfach etwas sein, das sie Rachel nicht sagen wollte und so wie die Brünette nun einmal war, konnte sie nun nicht einfach wieder alles vergessen und so tun, als wären diese Vermutungen nicht da. ''Sieh das alles nicht so schwarz. Schließlich hatten wir heute einen schönen Nachmittag. Ich mag dich und das ändert diese neue Erkenntnis nicht.'' Schließlich hatte jeder seine Leichen im Keller. Mit einem Seufzen sah sie zu dem Vorhang, welchen Lewa zugezogen hatte und dann zu den blinkenden Lichtern. Sie kannte Lewa kaum, doch es erschien ihr hier alles nicht ihre Welt zu sein. Es passte nicht zu dem kleinen Computer-Nerd. Es war irgendwie falsch. ''Wieso tust du das hier, wenn du es so sehr verabscheust?''
Sonja
Gelöschter Benutzer
Re: Aeryn & Sonja ~ like mother, like daughter (1422 n. Chr.)
von Sonja am 28.10.2020 18:25Es würden sicher noch einige, schwierige Zeiten auf die beiden zukommen, das hatte Sonja einfach im Gefühl. Sie hoffte nur, dass ihr Vater die beiden nie finden würde. Und nie was für einen Vampir verdammt lang. ''Du lernst schnell. Ds sollte demnach kein Problem sein.'', entgegnete sie mit einem kurzen Lächeln, ehe sie den gekonnten Schlag ihrer Tochter abwehrte und der Klinge auswisch. ''Krieg wird es sicher noch oft geben. Allein zwischen den Vampiren und den Lykanern. Wenn man dann noch die Menschen dazu zählt, kann man sich da eigentlich sicher sein.'' Auf der einen Seite liebte Sonja den Kampf, Gewalt lag in ihrem Wesen. Doch waren die Verluste stets so groß. Jeder Krieg forderte seine Opfer und meistens traf es die, die es am wenigsten verdient hatten.
Nach einigen geschickten Zügen der beiden Frauen, deutete sie ihr an, dass die Übungen erst einmal reichten. Ihre Gedanken hatten sie wieder viel zu sehr eingenommen und bevor der Vampir noch unvorsichtig werden würde, wollte sie die Waffen erst einmal niederlegen. Man sah den beiden nicht an, dass sie gerade gekämpft hatten. Es hatte schon seine Vorteile ein Vampir oder in Aeryns Fall ein Hybrid zu sein. ''Du hast definitiv das Talent von deinen Eltern.'' Sonja steckte ihr Schwert zurück in die Schwertscheide und legte den Gürtel auf einem der Steine ab. ''Hast du dir schon überlegt, wohin du als nächstes möchtest? Am besten überlegen wir uns neue Namen, sobald wir hier weg sind.''
Serenity
Gelöschter Benutzer
Accountabgabe
von Serenity am 28.10.2020 17:33Felix
Gelöschter Benutzer
Re: Claire & Felix ~ Beginning Of a Patchwork-Family | Triggerwarnung
von Felix am 27.10.2020 15:44Einen Augenblick lang stand Felix wie erstarrt da, während sein Kopf versuche zu realisieren, was hier gerade geschah. Die Fremde - Claire - die so voller Liebe ihn mit zu ihrem Zuhause genommen, ihn Felix nennen wollte und Max sogar ein Kinderbett geholt hatte, umarmte ihn. Sie umarmte ihn, obwohl er völlig fertig aussah und fürchterlich stank (schließlich war er seit unzähligen Wochen schon unterwegs und hatte maximal in einem Fluss vielleicht baden können) und doch tat sie es und nach einem Moment der völligen Perplexität nahm Felix es an, legte nun seinerseits die Arme um sie und hielt die Umarmung für ein oder zwei Sekunden lang. Es war ein...es war ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Ein Gefühl...ja, ein Gefühl der Akzeptanz.
Ein Gefühl, von dem er schon fast vergessen hatte, wie es sich anfühlte.
Und fast noch unglaublicher als die Umarmung selbst, waren ihre Worte dazu. Unwillkürlich musste er schwach lächeln und obgleich er sich der Paradoxität der ganzen Sache bewusst war, konnte er nicht anders, als es trotzdem zu sagen: "Danke." Eine Sekunde später stieß er ein kurzes schwaches Lachen aus. Er war wirklich schlecht darin, sich nicht zu entschuldigen, nicht wahr? Doch Claires Worte brachen ihm zu nachdenken. Wenn er ehrlich war...er wusste wirklich nicht, mit dem Leben etwas anzufangen. Er wusste ja noch nicht einmal, was Leben war, er konnte nocht nichmal entscheiden, was schlimm war und was nicht. Die meiste Zeit seines Lebens hatte er in einer Sekte gelebt und...ja, vieles war dort schlimm gewesen und dach hatte er sich dort Zuhause gefühlt, hatte es ihm...naja ein Leben gegeben. Er konnte die Tage auf der Flucht nicht als übermäßig schlimm oder nicht schlimm ansehen, weil... nun... es fehlte ihm einfach ein Vergleich. Er lebte schon so lange dort...seine Kindheit war in so weite Ferne gerückt... Und er war doch durchgekommen, oder nicht? Rückblickend. Durch jeden Tag. Das war doch...gut, oder?
Verwirrt schüttelte Felix leicht den Kopf und versuchte den Gedankenkreis los zu werden. Ob schlimm oder nicht schlimm vermochte er nicht zu beurteilen, aber er wusste, wie ein Leben - ein normales Leben - eigentlich auszusehen hatte (ungefähr zumindest wusste er es) und sein Ziel war es, das für seinen Sohn zu erreichen. Danach...danach konnte er sich um alles andere kümmern.
Kurz darauf hatte Claire auch schon entschieden, dass es Nudeln zu essen geben sollte und obgleich Felix müde und erschöpft war, seine Füße bei jedem einzelnen Schritt schrien und seine Muskeln protestieren, wollte er wirklich nicht auch noch hierbei Claire alles alleine machen lassen. Sie tat so schon weit mehr als genug.
Er fand ein Brettchen, die Tomaten im Kühlschrank und ein scharfes Messer und stellte sich neben Claire in die Küche an der Theke, wo er begann die Tomaten zu schneiden. Bei den Aetherianern hatte er manchmal - an den guten Tagen - auch in der Küche geholfen. Wie auch viele andere Jungen und Mädchen (diese allerdings viel öfter als er, schließlich war er "vom Dämon besessen" und hatte somit stets eine Sonderbehandlung erfahren). Er schnitt den Strunk heraus und die Tomaten in Stücke.
Unwillkürlich musste Felix leicht lächelnd, als Claire ihm ganz viel Käse anbot. "Klingt gut", sagte er jedoch nur darauf. Doch es klang wirklich gut. Er spürte, dass sein Körper nur noch nach Energie schrie. Er war auf der Flucht fürchterlich abgemagert von der täglichen Anstrengung und der täglichen viel zu geringen Energiezufuhr. Dabei war er noch nie wirklich dick gewesen.
Aber heute...heute würde er zumindest ein wenig Kraft wieder tanken können und morgen würde er schauen, wie es weitergehen könnte...
Während die Nudeln kochten setzten sich Claire und er gemeinsam an den Esstisch. Felix' Augen brannten vor Erschöpfung und Müdigkeit, seine Lider waren schwer, doch er rieb sich einfach über seine Augen und unterdrückte das Gähnen, dass sich hochdrücken wollte. Essen und schlafen. Das war alles, was er in diesem Augenblick noch wollte...
Claire
Gelöschter Benutzer
Re: Claire & Felix ~ Beginning Of a Patchwork-Family | Triggerwarnung
von Claire am 27.10.2020 13:40Es war ein unglaubliches Gefühl Felix und Max helfen zu können, ihnen ein Bett, etwas Essen und Wärme zu schenken. Ihr Herz könnte es niemals ertragen jemadem nicht zu helfen, wenn er in Not war. Das ging einfach nicht. Allein der Gedanke daran, dass er scheinbar so unglaublich selten auf jemand wirklich nettes getroffen war schmerzte. Seine Reaktion. Ihm fehlten die Worte. Es war so befremdlich für ihn, so unglaublich und dabei war das für Claire alles andere als ein Umstand. Mit einem liebevollen Lächeln trat sie daher an ihre neue Bekanntschaft heran und schlang vorsichtig ihre Arme um ihn. Es war ihr egal, in welchem Körper Felix steckte. Er wollte Felix sein, ein Mann und das war er daher auch. ''Du brauchst dich wirklich nicht zu bedanken. Ich mache das gerne, ich möchte dir helfen und zeigen, dass die Welt nur halb so schlimm ist, wie es dir an schlimmen Tagen erscheint.''
Sie hoffte wirklich, dass es ihm ein wenig Freude schenkte, dass sie nicht zu weit gegangen war und dass er sich nun nicht noch unwohler fühlte. Ihre unglaublich gutmütige Art erschien vielen Menschen fast schon merkwürdig und dessen war sie sich auch bewusst. Ändern würde sie sich dennoch nicht. Nicht mehr. ''Dann lass uns ein paar leckere Nudeln mit Soße machen und wenn du wirklich Morgen schon wieder aufbrechen möchtest, mache ich etwas mehr und du nimmst dir etwas mit. Für euch beide. Auch wenn es mir wirklich lieber wäre, ihr würdet einfach hier bleiben, bis ihr etwas habt.''
Mittlerweile hatte sie sich wieder von ihm gelöst und stand vor ihrem Herd. Dort stellte sie den Topf für die Nudeln auf und nickte schließlich zu seinem Angebot. ''Gerne. Ich meine, du musst mir nicht helfen. Aber du kannst es gerne tun.'' Ihr war icht ganz wohl bei dem Gedanken, dass Max und Felix schon so bald wieder abreisen wollten. Ein Obdachlosenheim war nichts für Kinder und konnte er auch wirklich Probleme bekommen, wenn er keinen festen Wohnsitz hatte. Vielleicht konnte sie ihn noch überzeugen, doch vorerst wollte sie einfach dafür sorgen, dass er gesättigt war. ''Ich kann dir übrigens auch ganz viel Käse anbieten! Für auf die Nudeln.''
Re: Ariel & Nina ~ Club Night | Triggerwarnung
von Nina am 26.10.2020 22:13"Freut mich ebenfalls, Arielle", lächelte Nina ehrlich und breit. Wie auch nicht? Sie sah umwerfend heiß aus und Nina hatte eine Schwäche für Frauen, die sie nicht haben konnte. Was (nebenbei bemerkt) eine der vielen vielen Dinge in ihrem Leben war, die einfach nur völlig schief liefen. Aber das war eine andere Geschichte.
Ninas Herzschlag beschleunigte sich weiter, wurde eins mit dem Beat der Musik um sie herum, als die Barkeeperin sich plötzlich langsam zu ihr vorbeugte, ihre Lippen neben ihrem Ohr platzierte. Nina vergaß ganz zu atmen, saß da, jeder Muskel angespannt und genoss einfach alles, alles...
...bis sie die Worte hörte und was sie bedeuteten.
Och nee. Fuck! Echt jetzt?? Die Türsteher waren kein Problem gewesen mit ihrem kurzen knappen und dem Geschminke und ausgerechnet die Barkeeperin ahnte, was los war? Fuck, wie viel Pech konnte sie haben?
Und doch machte allein diese Tatsache Arielle noch attraktiver für Nina. So ein Mist.
Nina richtete sich ein wenig auf - sie spürte nahezu, wie ihr Ausschnitt dabei zur Geltung kam, auch wenn das in diesem Augenblick natürlich keine Rolle spielte. Für einen Moment flogen ihre Augen wild herum, angeleitet vom Koks, ehe sie wieder auf Arielle hängen blieben. "Warum? Die Türsteher haben mich reingelassen.", erklärte sie dann verteidigend. Verdammt, sie wollte hier nicht weg. Der Laden war geil, genau richtig! Sie hatte keinen Bock darauf, sich ne neue Location suchen zu müssen...

And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.
Re: Eve & Petra [Selena] ~ Hope, Laugh And Death
von Selena am 26.10.2020 18:51Gemeinsam hatten sie sich wieder von dem Lager entfernt - nicht natürlich ohne Kai und Sam Bescheid zu sagen, die es zwar merkwürdig fanden, ihre erfundene Erklärung von wegen "etwas jagen gehen" mit einem Achselzucken abtaten und wieder ihrem eigenen Gespräch zuwandten.
Eine Weile lang gingen sie einfach nur dahin, die Stimmen der beiden Werwölfe im Lager wurden immer leiser und leiser, bis sie schließlich gänzlich verstummten und man nur noch das Rauschen der Blätter über ihren Köpfen und die kleinen Tiere im Unterholz hören konnten...nun, zumindest Petra und Monja konnten sie hören.
Schließlich wurde die Stille von Eve unterbrochen und sofort wandten Petra und Monja ihren Kopf um sie anzusehen - dabei aus den Augenwinkeln natürlich weiter auf den Weg achtend. Etwas, was sie schon vor solch Ewigkeiten gelernt hatten, dass es ihnen ganz ins Blut übergegangen war - immerhin hatten sie so einige Jahre komplett im Wald gelebt.
"Ja!", antwortete Petra sofort auf Eves Frage. "Ja, ich glaube definitiv, dass es damit zusammenhängt. Magie kann wirklich wirklich mächtig sein. Ich gehe mal davon aus, dass du nur magische Wesen berühren kansnt. Oder?" Sie sah zu Monja, die schwungvoll zustimmend nickte, dass ihr schwarzer Pferdeschwanz auf und ab hüpfte. "Ja, denk ich auch !!"
"Alles gut", lachte Monja laut, als Eve sich wegen ihres laut Denkens entschuldigte. Monja schien nachzudenken. Und auch Petra grübelte. 4 Wochen? 28 Tage...?
"Hey!! Das ist doch genau ein Mondzyklus, oder?", rief Monja plötzlich aus und sprach damit genau Petras Gedanken aus. Sie blickte zu Eve und entdeckte in diesem Augenblick den Anhänger, den sie trug - die Kette. Mit...Monden darauf!
"Ja! Ja, genau!!", stimmte sie laut zu. Sie blieb stehen und zwang damit Eve und Monja, ebenfalls stehen zu bleiben. "Darf ich?", fragte sie, ehe sie eine Hand hob und damit das Mond-Amulett umgriff und zwischen den Fingern drehte. Sie dachte nach. "Vielleicht..."


The predator wants your silence. It feeds their power, entitlement, and they want it to feed your shame.
Lizzie
Gelöschter Benutzer
Re: Elizabeth Jenna Saltzman
von Lizzie am 25.10.2020 21:54Hey :)
Find ich gut. Ich bin froh das du so kreativ bist, ich hab tatsächlich auch schon überlegt. Ich werde es sofort eintragen wenn du einverstanden bist. Ich bin es auf jeden Fall.
Und die Idee mit dem beruhigen find ich auch super. Das kann man sicher mit einbringen.
Lizzie
Gelöschter Benutzer
Re: Die Saltzman Zwillinge | Lizzie & Josie
von Lizzie am 25.10.2020 21:52Ganz egal wie sehr sich Lizzie auch bemühen würde, sie würde vermutlich für die anderen immer die Verrückte bleiben. Das Mädchen, das besser in eine Psychatrie gehörte als in eine Schule für übernatürliche Wesen. Aber wer bitte würde sie besser unter Kontrolle halten können als ihre Schwester und ihr Vater, der schon fast sein ganzes Leben lang mit übernatürlichen Kreaturen bzw. Monstern zu tun hatte? Lizzie war sich ziemlich sicher, das sie außer ihrer Familie niemand unter Kontrolle halten würde. Nicht Hazel, nicht Hope, nicht MG. "Ich will es ihnen beweisen, so sehr...", wimmerte die Ältere und schluckte hart. Sie hatte es schon so oft versucht. Mit dem Schockarmband. Mit der Therapie. Aber nichts schien tiefgreifende Veränderungen zu bewirken. Und das war das, was Lizzie eigentlich am meisten zusetzte. Egal was sie bisher probiert hatten - Meditation, die psychologische Behandlung, die Sparing-Kämpfe alles war irgendwo ein wenig hilfreich gewesen und konnte innerhalb von Millisekunden aber auch schon wieder vorbei sein. Und das hasste Lizzie mehr als alles andere. Sie wurde nicht besser. Und sie hatte auch irgendwann keine Lust mehr sich ständig anzustrengen - es half doch ohnehin nichts. Schluchzend drückte sie sich an ihre jüngere Schwester. Sie hasste es, das sie so schwach war. Das sie diese Art von Hilfe benötigte. Seufzend schlang sie ihre Arme noch mehr um das brünette Mädchen. "Ich liebe dich Josie..", flüsterte sie ehe sie auf den Rest der Aussagen ihrer Schwester einging. "Ich weiß nicht ob ich noch daran glauben kann, Jo. Ich weiß das Mom alles in ihrer Macht stehende tut - aber diese schreckliche Angst. Sie macht mich kaputt. Ich will dich nicht verlieren und will nicht, das du mich umbringen musst...", seufzte sie traurig und vergrub ihr Gesicht an der Schulter ihrer jüngeren Schwester. Die Blonde nickte, auch wenn es sehr mechanisch wirkte, es war ernst gemeint. Sie würden für immer zusammen bleiben. Die Saltzman-Zwillinge. Unzertrennlich für alle Zeiten. "Für alle Zeiten. Wir gegen den Rest der Welt." Ein schwaches Lächeln huschte dem Mädchen über ihr verweintes Gesicht.
"Natürlich sind sie nicht ohne Fehler. Ich hab gehört, das eine Hexe von ihnen fast Dorian in Brand gesteckt hat neulich.", wieder dieses schwache Lächeln. "Der arme Dorian wird bei uns ganz schön gefordert." Und da war es. Das erste, zögerliche, schüchterne Lachen nach Lizzies Anfall. Es war leise aber es war echt und das wichtigste - es war ehrlich. Es war vollkommen ehrlich gemeint gewesen. Dorian tat ihr ein wenig leid, sie mochte die rechte Hand ihres Vaters gern und er und Emma gaben wirklich ein süßes Paar ab. "Ich werd mir Mühe geben, Jo.", versprach die Hexe und nickte. Für ihre kleine Schwester, für ihren Zwilling würde sie alles tun. Auch das. "Und ich werd weiter üben. Ich werd versuchen mich zu kontrollieren.", schwor sie und nickte wieder.
"Ich hoffe für MG das wir eine Lösung finden. Sonst kann er sich von mir als Freundin verabschieden. Ich sehe mir nämlich nicht mehr dieses Theater mit dieser vermalledeiten Hexe an. Nicht länger. Nein. Das werde ich nicht über mich ergehen lassen. Und Penelope Park wird auch noch von mir hören. Vielleicht werde ich sie ja irgendwie verhexen, das sie die ganze Zeit stinkt oder nicht mehr sprechen kann oder so. Irgendwas wird mir einfallen." Woah, das klang ja fast wie eine Kampfansage. Und an der Tonlage mit der Lizzie sprach konnte man erkennen wie ernst es ihr war. Sie würde sich an Penelope Park rächen und irgendwie würde sie einen Weg gehen. Und wenn ihr Vater das herausfand dann würde sie hocherhobenen Hauptes ihre Strafe entgegen nehmen und sich der Tat bewusst sein. Sie würde einen Weg finden um Penelope ihr Leben zu zerstören genauso wie sie es mit ihrem gemacht hatte. Während die Blonde sich fertig gemacht hatte, hatte sie die Tür zum Bad offen gelassen um weiter zu wissen das Josie da war. Auch, wenn sie wieder auf halbwegs sicheren Beinen stand so hatte sie trotzdem noch Angst das irgendwo aus dem Hinterhalt der nächste Anfall kommen würde und sie überrollen würde wenn sie allein war. Und sie hatte Angst vor dem allein sein. Aber sie wusste, das Josie immer an ihrer Seite bleiben würde. Und Lizzie immer an Josies. Die beiden liebten sich und nichts und niemand würde sie endgültig voneinander trennen können. Als sie fertig war trat sie aus dem Bad und warf sich das blonde Haar zurück. "Geht das so? Kann ich jetzt so gehen?", fragte sie ihre Schwester und lächelte. So langsam bekam sie ihren Lebensmut und ihre gute Laune zurück. Ihre Augen begannen wieder zu leuchten. Lizzie strich sich noch ein Mal über ihr Outfit, runzelte kurz die Stirn über Josie's Wortwahl und umarmte sie dann nochmal fest. "Danke Jo. Das du da warst.", sie gab ihr einen dicken Kuss auf die Wange. "Ich liebe dich.", und dann verschwand sie aus dem Zimmer der Zwillinge in Richtung Bibliothek.
River
Gelöschter Benutzer
Re: Elizabeth Jenna Saltzman
von River am 25.10.2020 21:41Hey :)
Dadurch dass River & Lizzie sich nun besser kennen lernen, hätte ich eine neue Idee für unsere Beziehungen.
Wie würde sich Seelenverwandte für dich anhören, dadurch das River ja mehr ein Einzelgänger ist und sie scheinbar zu verstehen vermag und weil er auch die selben Probleme mit seiner unstillbaren Kraft hat. Dann würde ich noch gegenseitiges beschützen hinzufügen und vielleicht gute Freunde. Eventuell könnte es River ja schaffen in manchen Anfällen zu ihr durch zu dringen, wenn Josie mal nicht an Lizzie's seite ist und wir könnten das irgendwie mit einbringen?
Antworten
















