Schizophrenie, schizotype & wahnhafte Störungen
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F20
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Die Schizophrenie gehört zu den Psychosen - also zu den psychischen Erkrankungen, bei denen die Betroffenen die Realität verändert wahrnehmen oder verarbeiten. Im Falle der Schizophrenie leben die Patienten phasenweise in einer anderen Welt. Sie leiden unter Verfolgungswahn, Halluzinationen und motorischen Störungen.
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Bei dieser psychischen Erkrankung kommt es zu starken Verhaltensdefiziten, die den psychosozialen und zwischen-menschlichen Bereich betreffen.
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Bei den anhaltenden wahnhaften Störungen handelt es sich um eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen ein langanhaltender Wahn das einzige/auffälligste klinische Zeichen darstellt. Charakteristikum ist die Entwicklung einzelner oder aufeinander aufbauender Wahnideen (= (chronischer) systematisierter Wahn), andere psychotische Symptome wie Halluzinationen und Ich-Störungen fehlen gänzlich. Wichtig ist diesbezüglich, dass die bestehende Symptomatik nicht einer organischen -, affektiven Störung oder einer Schizophrenie zugeordnet werden kann.
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Eine heterogene Gruppe von Störungen, die durch den akuten Beginn der psychotischen Symptome, wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen und andere Wahrnehmungsstörungen, und durch eine schwere Störung des normalen Verhaltens charakterisiert sind. Der akute Beginn wird als Crescendo-Entwicklung eines eindeutig abnormen klinischen Bildes innerhalb von 2 Wochen oder weniger definiert. Bei diesen Störungen gibt es keine Hinweise für eine organische Verursachung. Ratlosigkeit und Verwirrtheit kommen häufig vor, die zeitliche, örtliche und personale Desorientiertheit ist jedoch nicht andauernd oder schwer genug, um die Kriterien für ein organisch verursachtes Delir (F05.-) zu erfüllen. Eine vollständige Besserung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Monate, oft bereits nach wenigen Wochen oder nur Tagen. Wenn die Störung weiter besteht, wird eine Änderung der Kodierung notwendig. Die Störung kann im Zusammenhang mit einer akuten Belastung stehen, definiert als belastendes Ereignis ein oder zwei Wochen vor Beginn der Störung.
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Die vollständige oder teilweise Übernahme einer Wahnsymptoma-tik durch eine nahestehende, primär nicht wahnkranke Person. Nach einer Trennung verschwindet der Wahn meist bei der zuvor gesunden Person. Soziale Isolation gilt als wichtiger Risikofaktor für das Auftreten der Störung.
Die induzierte wahnhafte Störung ist differenzialdiagnostisch vom konformen Wahn (auch: „sich zusammenfügender Wahn“) abzugrenzen, bei dem sich die Wahnsymptomatik zweier primär erkrankter Personen gemeinsam weiterentwickelt. |
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Psychische Störung, die sowohl Symptome der Schizophrenie als auch der bipolaren affektiven Störung in sich vereint. Zusätzlich zu den Stimmungsbeschwerden durch eine affektive Störung (wie Depression oder Manie) treten hier Symptome wie Wahn oder Halluzinationen aus dem schizophrenen Formenkreis auf. Dabei kann man schizomanische, schizodepressive und gemischte Formen unterscheiden. Der Verlauf kann phasisch (also in wechselnden Episoden) oder aber chronifizierend mit Residualsymptomen (also mit einer anhaltenden Beein-trächtigung) sein. Schizomanische Episoden sollen eine etwas günstigere Prognose als die schizodepressive Verlaufsform aufweisen, die offenbar häufiger zu einer Chronifizierung neigt.
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Bisher nicht genannte psychotische/wahnhafte Störungen, welche nicht organischen Ursprungs sind.
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TRASHkind