
Schizophrenie
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Paranoide Schizophrenie
Paraphrene Schizophrenie
F20.0
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=> häufigste & bekannteste Schizophrenie-Erkrankung
=> in über 80% akutische Halluzinationen => ca. 0,02 % Neu-Betroffene pro Kahr => 1% Wahrscheinlichkeit im Alter zwischen 15-60 Jahre zu erkranken => Ursachen unbekannt, wahrscheinlich genetische, biochemi-sche psychosoziale & somatische Faktoren vorhanden, vor allem genetische Variante wichtig => dunkle unbestimmte Vorahnungen als Frühwarnzeigen => Positivsymptome weit häufiger als Negativsymptome, dabei sehr plötzlich autretend => Symptome: Ich-Störungen (= Abgrenzungsprobleme zwi-schen Ich & Umwelt, z.B. Gedankeneingebung/-lautwerden/-entzug/-ausbreitung, Derealisation, Depresonalisation), Wahn (unbestimmte unbelegte starke Überzeugungen welche nicht widerlegt werden können), Halluzinationen (v.a. akusti-sche: Stimmen hören welche z.B. Befehle geben oder demüti-gen & beleidigen • Positivsymptome: Inhaltlische Denkstörungen (alle Formen des Wahns, z.B. Verfolgungs-, Beeinträchtigungs-, Beziehungs-, Liebes- & Größenwahn), Formale Denkstörungen (z.B. Denk-hemmung/-verlangsamung, Perseveration, Logorrhoe, Ideen-/ Gedankenflucht, Gedankenabreißen/-drängen, Danebenre-den), Wahnstimmung, Halluzinationen (i.d.R. akustisch, selte-ner optisch, olfaktorisch, taktil oder thermisch), Schlafstörun-gen, Schlaflosigkeit, Desorientierung, Unruhe, Getriebenheit, Soziales Misstrauen, Paranoia, Angst • Negativsymptome: Sozialer Rückzug, Antriebsminderung, depressive Stimmungslage, SPrachverarmung, Vernachlässi-gung der Körperpflege, mangelnde Ernährung, Vernachlässi-gung der familiären Beziehungen bis hin zum Kontaktabbruch, Suizid => ca. 10% begehen Suizid |
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=> Subtyp der Schizophrenie, v.a. affektive Veränderungen do-minant
=> v.a. bei Jugendlichen & jungen Erwachsenen zwischen 15-25 Jahren, z.T. aber auch später => Ursachen nicht gänzlich klar, wahrscheinlich durch eine spätpubertäre Dysbalance von Hormonen in Zusammenhang mit psychischen Störungen, die falsche Synapsenverschaltun-gen begünstigen => Begünstigende Faktoren z.B. genetische Disposition, Intro-vertiertheit, psychosoziale Stress mit Stressintoleranz, Sauer-stoffmangel bei Geburt, Infektionskrankheiten der Mutter während Schwangerschaft, Drogenkonsum, Traumata, hohes Alter des Vaters => Symptome: Denkstörungen, Störungen der Affektivität/des Emotionenausdruckes (verflachte Affektivität= parathyme Handlungen wie Kichern oder Lächeln), gelegentliche Hallu-zinationen & Wahnsymptomatik, oft Manierismen (bizarr an-mutende, vershcnörkelte BEwegungabläude oder Sprachtech-nik), formale Denkstörung, sehr geringe Selbstkritik & -reflexi-on, sehr geringe soziale Kompetenz, nicht vorhandene Krank-heitseinsicht, kaum bis keine engere Kontakte |
Hebephrene Schizophrenie
Desintegrative Schizophrenie, Hebephrenie
F20.1
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Katatone Schizophrenie
Katatoner Stupor, Schizophren: Flexibilitas cerea/Katalepsie/Katatonie
F20.2
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=> selten
=> Symptome: Ersetarrung der Körperhaltung (Katalepsie), Er-schlaffung des Körpers (Katatonie) & währenddessen Erhö-hung der Körpertemperatur, wachsartige Biegsamkeit der Ex-tremitäten (lassen sich leicht bewegen & verharren in Stellung), seltsame Haltungen, stereotype Bewegungsmuster (z.T. für mehrere Stunden), oft Starrheitszustand mit traum-ähnlichen Halluzinationen & Wahnszenarien, z.T. von da aus Übergang in plötzliche tätliche Angriffe auf Mitmenschen, Ne-gativismus, Stummheit, Echolalie (Wiederholung des Gespro-chenen), Manierismen, Ambitendenz Verharren, Mitgehen, An-betung, Stimmenhören => Perniziöse Katatonie kann zusätzlich Fieber & vegetative Entgleisung aufweisen |
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=> Form der Schizophrenie
=> keine eindeutige Zuordnung zu paranoider, hebephrener oder katatoner Schizophrenie möglich => Symptome: Symptome von paranoider, hebephrener und kata-toner Schizophrenie wechseln sich innerhalb von Stunden bis Ta-gen ab |
Undifferenzierte Schizophrenie
Atypische Schizophrenie
F20.3
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Postschizophre-ne Depression
F20.4
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=> Tritt auf nach akuter Krankheitsepisode
=> Dauer: nach mind. 12 Monate Schizophrenie eine Depression von mind. 2 Wochen => Symptome: ausgeprägte Traurigkeit, erhöhtes Suizidrisiko, ei-nige schizophrene Symptome |
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=> bei langjähriger Schizophrenie Abnahme der Positivsympto-matik & Dominanz der Negativsymptomatik (= schizophrener Residualzustand)
=> bei ca. 2/3 der Schizophreniepatienten nach Akutphase => Ursache womöglich durch Degeneraetion der Hirnsubstanz durch wiederkehrende schizophrene Schübe & Ungleichge-wicht der körpereigenen Biochemie => Symptome: Vernachlässigung der Körperpflege, Antriebslo-sigkeit, Konzentrationsstörungen, Vernachlässigung sozialer Kontakte, mangelnde psychosoziale & körperliche Belastbar-keit, gedrückte Stimmung, Hilflosigkeitsgefühle, Affectverfla-chung, verstärktes Schlafbedürfnis |
Schizophrenes Residuum
Chronische undifferenzierte Schizophrenie, Restzustand, Schizophrener Residualzustand
F20.5
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Schizophrenia simplex
F20.6
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=> sehr selten
=> chronisch fortschreitende Entwicklung der Negativsymptomatik von Beginn der Erkrankung an => ungünstige Prognose/irreversibler Verlauf => Symptome: Verarmung von Affekt, Antrieb, Psychomotorik, Denken & Kognition; Einschränkung des emotionalen Erlebens, Interessenmangel, sozialer Rückzug/Isolation, wenig lebhafte Mimik & Gestik, einfallsloses Denken, erschwerte Konzentration & Aumerksamkeit |
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Sonstige bisher nicht genannte Formen der Schizophrenie
• Zönästhetische Schizophrenie: Schizophrenie welche als Symp-tome abnorme Empfindungen des eigenen Körpers beinhaltet. Symptome: Kribbeln, Empfindungen des Schrumpfens des eige-nen Körpers oder kreisende Bewegungswahrnehmungen im Bauch |
Sonstige Schizophrenie
Psychose/Störung o.n.A., zönästhetische (zönästhopathische) Schizophrenie
F20.8
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Schizophrenie
nicht näher bezeichnet
F20.9
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TRASHkind
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