Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere (Beendet)

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Alena

33, female

FSK 18 Banshee Hexenwesen neutral sapiosexuell sapioromantisch Profi erfunden Apokalypse

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Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

from Alena on 04/13/2024 01:13 PM

Die blonde junge Frau hatte sich wirklich sehr bemüht, ehrliche und gleichzeitig tröstende Worte zu finden, denn sie wollte ihr helfen. Es hatte allerdings den Anschein das ihre Worte ihren beabsichtigten Effekt weit verfehlten, da die Club Besitzerin Tränen in den Augen hatte, die sie zwar sogleich weg wischte aber nicht ohne das Alena es bemerkt hätte. Auch wenn die Banshee und Hexe diese Tatsache sehr gut verstehen konnte und auch vermutete das womöglich etwas mehr dahinter steckte, sah sie lieber davon ab, nachzufragen sondern folgte der Frau einfach, die sich dann auch vorstellte, nachdem sie einen bestimmten Weg eingeschlagen hatte. „Freut mich sehr Zeynep, mein Name ist Alena." Wobei es unter diesen Umständen wohl etwas fragwürdig war von Freude zu sprechen, schließlich hatte der Fund eines Toten zu ihrer Begegnung geführt... Deshalb war sie den gesamten Weg über sehr schweigsam gewesen und auch in der Wohnung über dem Strip-Club machte sie nicht gerade große Worte. Stattdessen blickte Alena sich neugierig immer mal wieder um.
Es war wirklich eine geschmackvoll eingerichtete Wohnung, dass musste sie schon zugeben. Aber so ganz genau wusste Alena wirklich nicht mehr was sie noch groß sagen sollte, immerhin hatte sie ja bereits einen sehr langen Monolog gehalten. Viel mehr vermochte die Blondine wirklich nicht mehr zu sagen... Sie hatte auch nichts als die reine Wahrheit gesprochen aber manchmal da reichte das einfach nicht, um den Kummer zu vertreiben. Und Banshees hatten definitiv mit einer Menge Kummer zu kämpfen, ganz besonders wenn Angehörige von Ihnen zu den Toten zählten, die sie gefunden hatten.. da kam nicht selten ein Schuldgefühl mit auf. Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf kam sie nicht umhin, sich zu Fragen ob dies wohl hinter Zeynep's Schmerz steckte... Die Frage ob sie etwas trinken wolle, riss Alena plötzlich aus ihren Gedanken und sie zuckte deshalb kurz ein wenig zusammen. „Ich hätte gerne eine Cola, falls du hier welche hast?", sagte sie nach einem kleinen Räuspern. Dann lief sie ein wenig in der Wohnung umher, da sie nicht still stehen konnte im Augenblick. Nach dem Fund einer Leiche war die junge Frau immer sehr unruhig und nervös. Alena biss sich auf die Unterlippe und hatte die Arme leicht um ihren Oberkörper geschlungen, da ihr ziemlich kalt war.


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Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.


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Zeynep

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FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

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Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

from Zeynep on 05/27/2024 11:07 AM

Alena. Der Name der Fremden schien seltsam i ihrem Kopf wiederzuhallen, während sie sich fast wie ein Zombie fortbewegte, kaum merkte was sie tat, derweil sie ihre neue Bekanntschaft in ihren Club und ihre Wohnung ührte, sich ein Getränk einschoss und für den Momente infach nure xistierte. Irgendwie versuchte mit dena uf sie einströmenden Erinnerungen, Gedanken, Gefühle klarzukommen, indem sich ihr Geist dermaßen von ihrem Körper absplittete, dass das, was mit diesem geschah, sie gerade fast nichts anging.
Sie trank einige große Schlucke von dem Whiskey, der sich plötzlich randvollv or ihr befand und verzog leicht das Gesicht, als die brennende Hitze in ihre Kehle wanderte. Sie hatte vergessen wie stark dieses verdammte Zeug war. "Fuck. Hätte lieber Vodka-E nehmen sollen." Dafür war es ja noch nicht zu spät. Sie holte aus einem kleinen Kühlschrank neben der Tür eine Cola, ging mit der kleinen Glasflasche und ihrem eigenen Whiskey zum Sofa, welches vor der Fensterfront stand und stellte beides auf dem kleinenr unden Beistelltisch davor ab. "Setz dich ruhig.", meinte sie zu Alena und sah, wie sie die Arme um sich geschlungen hatte. "Warte." Sie stand auf, verschwand kurz in ihrem Schlafzimmer und kam anschließend mit einer weißen warmen Wolldecke zurück. "Hier. Sorry, bin nur selten hier oben und dann trainiere ich meistens oder lieg im Bett - beides warme Orte." Sie lachte leicht, doch es war ein gezwungenes fernes Lachen, das nicht so ganz zu ihr passen wollte. Sie setzte sich, nahm den Whiskey zwischen die Finger und blickte hinein in die bernsteinfarbene Flüssigkeit. Sie trank einen kleinen Schluck. Schon jetzt merkte sie, wie er in ihren Kopf wanderte. Wenn man so gut wie nie trank, war man eben nicht sonderlich trinkfest. Anders war es bei ihrem Vater gewesen. Sie seufzte.
"Ich... geb mir die Schuld am Tod meiner Eltern, weißt du?", begann sie zu reden, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Sie räusperte sich leicht, starrte weiter stur in ihr Glas. "Dabei waren sie nichtmal sonderlich gute Eltern. Eigentlich war alles ziemlich beschissen. Mein Dad war die Banshee - und Alkoholiker. Er hat mich geschlagen seit ich denken kann. Meine Mum war wegen seiner Schreie taub. Ich war immun dagegen wegen meines Halbwesens, aber..." Sie schüttelte leicht den Kopf. "Ist ja auch egal. Tut nichts zur Sache." Sie trank einen kleinen Schluck Whiskey. Starrte wieder ins Glas. "Meine Mums tarb als erstes.", sagte sie leise. "Es war das erste Mal, dass ich das erlebt hab. Ich bin morgens aufgewacht und hatte so ein richtig, richtig ungutes Gefühl. Ich wusste nicht was es war. Mein Vater hatte es mir nie erklärt. Ich bin zur Schule, wie immer und das Gefühl wurde einfach immer stärker und stärker. Dann kam ich nach Hause. Mein Vater war betrunken, wie immer, nur... noch so viel schlimmer. Meine Mutter lag auf dem Boden. Er hat auf sie eingetreten, sie angeschrien und getreten getreten, immer und immer wieder. So viel Blut und das Knacken und... ich... ich stand einfach nur da und hab zugeguckt. Ich hab nichts gemacht. Nur da gestanden und zugeguckt." Ihre Hand verkrampfte sich um das Glas. Sie hatte so lange nicht mehr daran gedacht, es so verschlossen gehabt. Wieder weinte sie, ohne es zu merken. Ihre Stimme war seltsam fern und distanziert. "Das belastende Gefühl war von einem auf den anderen moment weg. Und ich wusste, dass meine Mutter tot war. Dass es zu spät war. Dass er sie umgebracht hatte. Ich half ihm, sie zu begraben am nächsten Tag." Sie drehte das Glas zwischen ihren Handflächen. Hörte ihren Herzschlag außergewöhnlich heftig. Mit einer Hand wischte sie sich kurz über das Gesicht, dann exte sie einfach den Rest (was wahrscheinlich ein Fehler war) und stellte das leere Glas zurück auf den Tisch. "Mein Vater starb ein Jahr später. Da hatt ich auch wieder dieses beschissene Gefühl beim Aufwachen. Als ich von der Schule kam, lag er auf dem Sofa. Bald darauf starb er. Hat sich ind en Tod gesoffen. Ich hab dann nur meine Sachen gepackt und bin gegangen." Kurz schwieg sie. "Meine Familie in der Türkei hat sich um seine Beerdigung gekümmert. Er hat ein Grab. Manchmal besuch ich es." Sie wusste selbst nicht warum. Nach allem war er irgendwie doch immer noch ihr Vater gewesen.
Endlich sah sie auf, sah in Alenas Gesicht und musste leicht und trocken lachen. "Scheiße. Das ist so ziemlich das erste Mal, dass ich so darüber rede." Sie hob eine zitternde Hand und wischte sich erneut die Tränenspuren vom Gesicht. "Tut mir leid, dich damit zu erschlagen. Es ist einfach.. du bist die erste Halb-Banshee, die ich treffe. Die ist wie ich. Die... das vielleicht irgendwie verstehen kann. Seit dem Tod meines Vaters hab ich versucht es zu verdrängen. Mein Wesen. Diese.. beschissene Vorahnung. Die Schuld. Bis heute erfolgreich." Sie seufzte und schloss die Augen. Oh shit, ihr war schwindelig und ihr Gesicht fühlte sich heiß an. Sicher hatte der Alkohol es gerötet.

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Quellen: Lo-Fi | Instagram

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