Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere (Beendet)

1  |  2  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 94

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Zeynep am 27.05.2024 11:07

Alena. Der Name der Fremden schien seltsam i ihrem Kopf wiederzuhallen, während sie sich fast wie ein Zombie fortbewegte, kaum merkte was sie tat, derweil sie ihre neue Bekanntschaft in ihren Club und ihre Wohnung ührte, sich ein Getränk einschoss und für den Momente infach nure xistierte. Irgendwie versuchte mit dena uf sie einströmenden Erinnerungen, Gedanken, Gefühle klarzukommen, indem sich ihr Geist dermaßen von ihrem Körper absplittete, dass das, was mit diesem geschah, sie gerade fast nichts anging.
Sie trank einige große Schlucke von dem Whiskey, der sich plötzlich randvollv or ihr befand und verzog leicht das Gesicht, als die brennende Hitze in ihre Kehle wanderte. Sie hatte vergessen wie stark dieses verdammte Zeug war. "Fuck. Hätte lieber Vodka-E nehmen sollen." Dafür war es ja noch nicht zu spät. Sie holte aus einem kleinen Kühlschrank neben der Tür eine Cola, ging mit der kleinen Glasflasche und ihrem eigenen Whiskey zum Sofa, welches vor der Fensterfront stand und stellte beides auf dem kleinenr unden Beistelltisch davor ab. "Setz dich ruhig.", meinte sie zu Alena und sah, wie sie die Arme um sich geschlungen hatte. "Warte." Sie stand auf, verschwand kurz in ihrem Schlafzimmer und kam anschließend mit einer weißen warmen Wolldecke zurück. "Hier. Sorry, bin nur selten hier oben und dann trainiere ich meistens oder lieg im Bett - beides warme Orte." Sie lachte leicht, doch es war ein gezwungenes fernes Lachen, das nicht so ganz zu ihr passen wollte. Sie setzte sich, nahm den Whiskey zwischen die Finger und blickte hinein in die bernsteinfarbene Flüssigkeit. Sie trank einen kleinen Schluck. Schon jetzt merkte sie, wie er in ihren Kopf wanderte. Wenn man so gut wie nie trank, war man eben nicht sonderlich trinkfest. Anders war es bei ihrem Vater gewesen. Sie seufzte.
"Ich... geb mir die Schuld am Tod meiner Eltern, weißt du?", begann sie zu reden, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Sie räusperte sich leicht, starrte weiter stur in ihr Glas. "Dabei waren sie nichtmal sonderlich gute Eltern. Eigentlich war alles ziemlich beschissen. Mein Dad war die Banshee - und Alkoholiker. Er hat mich geschlagen seit ich denken kann. Meine Mum war wegen seiner Schreie taub. Ich war immun dagegen wegen meines Halbwesens, aber..." Sie schüttelte leicht den Kopf. "Ist ja auch egal. Tut nichts zur Sache." Sie trank einen kleinen Schluck Whiskey. Starrte wieder ins Glas. "Meine Mums tarb als erstes.", sagte sie leise. "Es war das erste Mal, dass ich das erlebt hab. Ich bin morgens aufgewacht und hatte so ein richtig, richtig ungutes Gefühl. Ich wusste nicht was es war. Mein Vater hatte es mir nie erklärt. Ich bin zur Schule, wie immer und das Gefühl wurde einfach immer stärker und stärker. Dann kam ich nach Hause. Mein Vater war betrunken, wie immer, nur... noch so viel schlimmer. Meine Mutter lag auf dem Boden. Er hat auf sie eingetreten, sie angeschrien und getreten getreten, immer und immer wieder. So viel Blut und das Knacken und... ich... ich stand einfach nur da und hab zugeguckt. Ich hab nichts gemacht. Nur da gestanden und zugeguckt." Ihre Hand verkrampfte sich um das Glas. Sie hatte so lange nicht mehr daran gedacht, es so verschlossen gehabt. Wieder weinte sie, ohne es zu merken. Ihre Stimme war seltsam fern und distanziert. "Das belastende Gefühl war von einem auf den anderen moment weg. Und ich wusste, dass meine Mutter tot war. Dass es zu spät war. Dass er sie umgebracht hatte. Ich half ihm, sie zu begraben am nächsten Tag." Sie drehte das Glas zwischen ihren Handflächen. Hörte ihren Herzschlag außergewöhnlich heftig. Mit einer Hand wischte sie sich kurz über das Gesicht, dann exte sie einfach den Rest (was wahrscheinlich ein Fehler war) und stellte das leere Glas zurück auf den Tisch. "Mein Vater starb ein Jahr später. Da hatt ich auch wieder dieses beschissene Gefühl beim Aufwachen. Als ich von der Schule kam, lag er auf dem Sofa. Bald darauf starb er. Hat sich ind en Tod gesoffen. Ich hab dann nur meine Sachen gepackt und bin gegangen." Kurz schwieg sie. "Meine Familie in der Türkei hat sich um seine Beerdigung gekümmert. Er hat ein Grab. Manchmal besuch ich es." Sie wusste selbst nicht warum. Nach allem war er irgendwie doch immer noch ihr Vater gewesen.
Endlich sah sie auf, sah in Alenas Gesicht und musste leicht und trocken lachen. "Scheiße. Das ist so ziemlich das erste Mal, dass ich so darüber rede." Sie hob eine zitternde Hand und wischte sich erneut die Tränenspuren vom Gesicht. "Tut mir leid, dich damit zu erschlagen. Es ist einfach.. du bist die erste Halb-Banshee, die ich treffe. Die ist wie ich. Die... das vielleicht irgendwie verstehen kann. Seit dem Tod meines Vaters hab ich versucht es zu verdrängen. Mein Wesen. Diese.. beschissene Vorahnung. Die Schuld. Bis heute erfolgreich." Sie seufzte und schloss die Augen. Oh shit, ihr war schwindelig und ihr Gesicht fühlte sich heiß an. Sicher hatte der Alkohol es gerötet.

Zeynep_Signatur.png
Quellen: Lo-Fi | Instagram

Antworten

Alena

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Hexenwesen neutral sapiosexuell sapioromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 205

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Alena am 13.04.2024 13:13

Die blonde junge Frau hatte sich wirklich sehr bemüht, ehrliche und gleichzeitig tröstende Worte zu finden, denn sie wollte ihr helfen. Es hatte allerdings den Anschein das ihre Worte ihren beabsichtigten Effekt weit verfehlten, da die Club Besitzerin Tränen in den Augen hatte, die sie zwar sogleich weg wischte aber nicht ohne das Alena es bemerkt hätte. Auch wenn die Banshee und Hexe diese Tatsache sehr gut verstehen konnte und auch vermutete das womöglich etwas mehr dahinter steckte, sah sie lieber davon ab, nachzufragen sondern folgte der Frau einfach, die sich dann auch vorstellte, nachdem sie einen bestimmten Weg eingeschlagen hatte. „Freut mich sehr Zeynep, mein Name ist Alena." Wobei es unter diesen Umständen wohl etwas fragwürdig war von Freude zu sprechen, schließlich hatte der Fund eines Toten zu ihrer Begegnung geführt... Deshalb war sie den gesamten Weg über sehr schweigsam gewesen und auch in der Wohnung über dem Strip-Club machte sie nicht gerade große Worte. Stattdessen blickte Alena sich neugierig immer mal wieder um.
Es war wirklich eine geschmackvoll eingerichtete Wohnung, dass musste sie schon zugeben. Aber so ganz genau wusste Alena wirklich nicht mehr was sie noch groß sagen sollte, immerhin hatte sie ja bereits einen sehr langen Monolog gehalten. Viel mehr vermochte die Blondine wirklich nicht mehr zu sagen... Sie hatte auch nichts als die reine Wahrheit gesprochen aber manchmal da reichte das einfach nicht, um den Kummer zu vertreiben. Und Banshees hatten definitiv mit einer Menge Kummer zu kämpfen, ganz besonders wenn Angehörige von Ihnen zu den Toten zählten, die sie gefunden hatten.. da kam nicht selten ein Schuldgefühl mit auf. Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf kam sie nicht umhin, sich zu Fragen ob dies wohl hinter Zeynep's Schmerz steckte... Die Frage ob sie etwas trinken wolle, riss Alena plötzlich aus ihren Gedanken und sie zuckte deshalb kurz ein wenig zusammen. „Ich hätte gerne eine Cola, falls du hier welche hast?", sagte sie nach einem kleinen Räuspern. Dann lief sie ein wenig in der Wohnung umher, da sie nicht still stehen konnte im Augenblick. Nach dem Fund einer Leiche war die junge Frau immer sehr unruhig und nervös. Alena biss sich auf die Unterlippe und hatte die Arme leicht um ihren Oberkörper geschlungen, da ihr ziemlich kalt war.


Cool-Text-457220493673440.png

bansheealenasigi.gif  alenamateosigi.gif  magicalenasigi.gif

Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.


Antworten

Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 94

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Zeynep am 09.04.2024 13:13

Zeynep lauschte den Worten der Fremden ohne sie anzusehen. Erst gegen Ende ihres Monologes, wagte sie es, ihren Blick zu ihr schweifen zu lassen - Tränen glänzten in den Augen der Club-Besitzerin. Sie schluckte schwer. Sie wollte der Fremden so gerne glauben. So gerne. Aber es war so verfickt schwer. Zumal sie das alles verdrängt hatte. Sie hatte es doch gesachafft wegzusperren, wegzusperren in irgendeine verdammte Ecke ihres Kopfes, wo es sie nicht mehr blästigen konnte, wo sie nicht mehr darüber nachdenken musste, ja es sogar fast vergaß,w as sie war. Und jetzt. Jetzt war diese Mauer, dieser Schutzwall zerstört, alles strömte auf sie ein und sie konnte er nicht halten. Sie konnte es verdammt nicht mehr halten. Die ersten vollkommen stummen Tränen lösten sich. Sofort wischte sie sie weg, noch bevor sie ganz über ihre Wangen hatten rinnen können. Sie hasste es so schwach zu sein.
Sie schluckte schwer. "Komm.", sagte sie nur mit belegter Stimme und führte Alena schweigend voran. "Ich bin übrigens Zeynep.", sagte sie, mti einer Stimme, die klang, als würde sie nicht zu ihr selbst gehören. Zeynep fühlte sich völlig neben sich stehend, war nicht mehr in ihrem Körper drinnen - bewegte sich wie automatisch. "Ich habe einen Strip-Club. Aber wir nehmen den Hintereingang." Sie erreichten Den Club. Sie führte sie durch ein quietschendes Gitter-Tor, an einigen Mülleimern vorbei zum Hitnereingang. Sie schloss auf (mit Schlüssel und Code), führte Alena durch einen Gang, wo man dumpf die laute Musik aus dem Club hörte und dann eine Treppe hinauf zu einer weiteren Tür - einer Wohnungstür diesmal. AUch diese schloss sie aus. "Willkommen in meinem Heiml", sagte sie, noch immer so eltsam distanziert und mit leicht verschnupft klingender Stimme. Als sie nach oben an ihre Wangen griff stellte sie fest, dass sie schon wieder geweint hatte. Sie wischte die Beweise fort.
Sie standen in einem großen Raum, direkt vor einer Fensterfront, die den Blick auf die Straße unten ermöglichte. Rechts, mittig im Raum stand ein Schreibtisch, davor stand ein Boxsack (mit genügend Abstand, dass man nicht den Tisch wegschlug). Links ging es durch eine Tür ins BAdezimmer, links neben der Fensterfront war eine Aufzugtür. Rechts ging es in der hinteren Tür in die Küche und in der vorderen ins Schlafzimmer. Vor der Fenstefront war außerdem eine kleine Bücherecke mit Sofa und Tisch. "Was willst du trinken?", fragte Zeynep, während sie ihre schwarze Lederjacke aufhängte (darunter trug sie ein schwarzes Top" und sich selbst einen Whiskey fast randvoll einschenkte. Normalerweise trank sie keinen Alkohol - sie wollte immer bei klarem Verstand sein - aber heute machte sie da mal eine Ausnahme.

Zeynep_Signatur.png
Quellen: Lo-Fi | Instagram

Antworten

Alena

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Hexenwesen neutral sapiosexuell sapioromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 205

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Alena am 23.03.2024 15:25

Bei diesem Besuch in ihrer Heimat und für den Aufenthalt in London hätte Alena wohl mit so einigem gerechnet, doch mit dem Fund einer weiteren Leiche dann doch am wenigsten. Ja natürlich war der Studentin bewusst das ihre Fähigkeit dazu nicht einfach verschwinden würde, ganz gleich wie lange dass letze Mal das etwas derartiges passiert war bereits zurück lag. Dennoch war es ganz genauso unangenehm wie die Blondine es in Erinnerung hatte aber weshalb hätte sich das auch ändern sollen? Die Konfrontation mit dem Tod war nie etwas schönes und das ganz egal ob man die Person kannte oder nicht. Auch wenn es in letzterem Fall dann doch noch einmal ganz besonders schmerzhaft war. Zwar hatte es bisher nur ältere Verwandte von ihr getroffen aus natürlichen Gründen aber dennoch hatte diese Gewissheit es ihr nicht leichter gemacht. Ganz besonders nicht bei ihren Großeltern im zarten Alter von sieben Jahren, vor allem da sie zu diesem Zeitpunkt noch in keiner Form darauf vorbereitet worden war. Aber selbst wenn man dann darauf vorbereitet worden war, konnte es noch schwer sein. Und selbst die Gewissheit oder das untrügliche Gefühl dass die geliebten Personen noch am Leben waren, konnte eine Qual sein wenn diese nicht mehr bei einem waren... Aber da diese Gedanken sie im Augenblick in keiner Weise weiter brachten und zu dem ein kühler Kopf gefragt war, schob Alena diese für den Moment ganz weit in ihr Unterbewusstsein zurück. Stattdessen widmete sie ihre volle Aufmerksamkeit der Frau bei ihr. Und dass diese ebenfalls bereits ihre Erfahrungen mit ihrem Los gemacht hatte, war schon bei dem Fund des alten Mannes offensichtlich gewesen aber dennoch war es nochmal etwas anderes ihr genau anzuhören wie sehr sie tatsächlich hasste, was sie war. Den die Bitterkeit und die ganze Wahrheit dahinter war kaum zu überhören. Und Alena konnte es so gut verstehen. Auch das es sich wie ihre Schuld anfühlte, obwohl es dass definitiv nicht war. Denn wann die Zeit für jemanden gekommen war entschieden nicht die Banshees, sondern der Tod. Aber obwohl sie das wusste war es manchmal einfach nur unerträglich zu sein was sie waren. Die junge Studentin konnte das so gut verstehen und fühlte sich manchmal ganz genauso. Genau deshalb war ihre Stimme auch so sanft und verständnisvoll als sie erneut sprach. „Ja ich weiß das es eine furchtbare Aufgabe oder Funktion ist die wir haben und an manchen Tagen hasse ich es genauso sehr wie Du. Es liegt allerdings definitiv nicht in unserer Entscheidung, wann jemandes Zeit gekommen ist. Ganz egal wie ungerecht es in vielen Fällen auch erscheinen mag. Ich schätze, dass jeder von uns nur begrenzte Zeit auf dieser Welt zusteht...", sie hielt kurz inne und räusperte sich. Strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und seufzte schwer. „Auch wenn es uns manchmal schrecklich ungerecht vorkommt und manchmal ist es das ganz ohne jede Frage auch. Besonders bei den kleinsten von uns oder in Verbindung mit diesen unnötigen und grausamen Kriegen. Dennoch treffen wir nicht diese Entscheidung und auch wenn wir meinen unsere Entscheidungen könnten irgendetwas beeinflussen und verändern.. ändern wir vielleicht das wer aber nicht das jemand sterben muss. Und ich glaube nicht einmal diese Macht haben wir manchmal..", versuchte Alena ihre Gedanken in Worte zu fassen. Denn über diesen Teil ihres Wesens hatte sich die junge Frau sich schon sehr viele Gedanken gemacht. Womöglich stimmten ihre Annahmen auch nicht in jedem Punkt zur Gänze oder waren an manchen Tagen bei weitem nicht genug Grund, um sich selbst nicht ein Stückweit zu verabscheuen. Aber vielleicht konnte die Dunkelhaarige daraus ja doch etwas positives herausziehen, um sich zumindest ein wenig besser zu fühlen... Die Frage ob die Blondine etwas trinken wolle konnte sie in jedem Fall nur bejahen. „Sehr gerne sogar..", bestätigte sie deshalb zaghaft lächelnd und würde sich einfach mal überraschen lassen, wohin die Reise gehen würde. Ihr war es in diesem Moment wirklich egal, Hauptsache sie kämen von der Straße runter.


Cool-Text-457220493673440.png

bansheealenasigi.gif  alenamateosigi.gif  magicalenasigi.gif

Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.


Antworten

Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 94

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Zeynep am 20.02.2024 09:46

Zeyneps Herzschlag dröhnte in ihren Ohren wider. Sie hatte keinen Speichel mehr im Mund und der Rauchgeschmack von der Zigarette hing ihr noch in der Kehle. Sie hielt fast den Atem an und ließ den Blick keine Sekunde von der Anderen ab. Und da kam schon die Antwort. Ja. Zeynep hob eine Hand, strich sich mit dieser durch ihre schwarzen Haare und ließ sie auf ihrem Kopf ruhen. Ihr Puls beschleunigte sich. Tausende widersprüchliche Gefühle gleichzeitig rollten durch ihren Körper. Hoffnung, Entsetzen, Angst, Erleichterung, ...
Sie schluckte schwer und ehe sie irgendetwas sagen konnte, sprach die Fremde schon weiter. Jeder Herzschlag schmerzte.
"Ich... ich bin auch nur eine halbe.", sagte sie schließlich und vermied es dabei sorgfältig das Wort 'Banshee' nochmal auszusprechen. "Mein Vater war ein vollwertiger, ich hab es von ihm geerbt. Meine Mutter war ein Mensch. Ich... er..." Sie presste ihren Kiefer zusammen, starrte die Straße hinunter auf Dinge, die nur sie selbst sehen konnte und schüttelte schließlich angestrengt den Kopf. Sie konnte es nicht aussprechen. Es ging nicht. Sie vergrub es schon zu lange in ihrer Seele als um es jetzt öffnen oder hervorholen zu können. Aber wie sonst sollte sie der Fremden mitteilen, was sie belastete? Der Tod ihrer Mutter. Und... irgendwo sogar der ihres Vaters. Dass sie sich selbst die Schuld gab (vor allem bei ihrer Mutter). Es hätte sich halt verhindern lassen. Es hätte sich verhindern lassen.
"Ich hasse es.", sagte sie schließlich und man konnte die ganze Bitterkeit, die in diesen Worten steckte, hören. "Ich hasse dieses Wesen. Ich hasse diese Vorahnungen. Du sagst wir würden keine Schuld tragen, aber es fühlt sich so an. Es fühlt sich verfickt nochmal so an." Sie kaute auf unausgesprochenen Worten die wie Galle in ihrer Kehle saßen. Sie atmete durch. Ihre Knöchel schmerzten leicht. "Willst du etwas trinken?" Sie würde die Fremde mit in ihre Wohnung im Club nehmen. Da hatten sie erstmal Ruhe.

Zeynep_Signatur.png
Quellen: Lo-Fi | Instagram

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.04.2024 13:04.

Alena

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Hexenwesen neutral sapiosexuell sapioromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 205

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Alena am 12.01.2024 11:55

Alena stand der Fremden ruhig gegenüber und ließ sie einfach sprechen. Es störte die gebürtige Schottin auch keineswegs das sie so ungewöhnlich offen war, denn das alles war selbstverständlich eine Ausnahme vom normalen alltäglichen Lauf des Lebens. Und das sie sich wohl mit Verletzungen dieser Art auskannte, war nun auch keine so wahnsinnig persönliche Enthüllung, da gab es in ihren Augen ganz andere Dinge, die sie hätte sagen können. Und Alena war ja froh, dass sie jetzt nicht auch noch irgendwie in ein Krankenhaus mussten, denn darauf hätte die Studentin nun weniger Lust gehabt. Und da die Fremde gerade ohnehin unter Autopilot zu laufen schien, nickte sie auch nur und unterbrach sie in ihren Überlegungen auch nicht. Damit, daß diese ihr gleich glauben schenken würde hatte Alena auch gar nicht gerechnet, denn es war ja tatsächlich nicht leicht zu glauben. Besonders wenn man mit seinem Wesen noch struggelte, dann konnte man das auch nur sehr schwer glauben. Besonders wenn man niemanden hatte, der einem hätte erklären können, was es mit dem Wesensanteil auf sich hatte... Und davon ging die Blondine nun einfach einmal anhand der Reaktion davon aus, dass ihr Gegenüber da niemanden hatte.
Auch das verzweifelte nicht wahr haben wollen sprach sehr dafür. Denn natürlich hätten die beiden einen Krankenwagen rufen können aber es hätte nichts mehr gebracht, es wäre schlicht und ergreifend zu spät für den armen Mann gewesen, so tragisch es auch wahr... Sie hätten es nicht verhindern können und auch nichts mehr tun können, da diese Entscheidung von anderer Seite bereits getroffen worden war. Und sie waren nur die bedauerlichen Frauen, die den Mann hatten finden und ihm beim Übergang hätten helfen sollen und müssen. Diese Tatsache stieß bei Alena ebenfalls nicht auf Begeisterung aber sie hatte dieses Schicksal schon länger für sich akzeptiert. Auch wenn es definitiv nicht einfach gewesen war aber danach fragte ja keiner. Sicherlich hatte auch Zeynep da keiner gefragt. Und das es schrecklich für sie war das konnte Alena vollkommen verstehen.
Auch die Überforderung konnte sie verstehen, weshalb sie die Clubbesitzerin auch zunächst gehen ließ und nur minimal zurücktrat als die junge Frau so nah an sie herantrat. Denn ihr war das schon irgendwie unangenehm. Und den wiederwillen hörte sie ihr auch deutlich an. Wobei es schonmal irgendwie erleichtert war, daß Zeynep wohl zumindest schonmal wusste das sie zum Teil eine Banshee war, so wie sie selbst eben auch. Deshalb nickte sie auch zunächst nur und räusperte sich dann. „Ja ich bin eine Banshee, zumindest zum Teil. Ich nehme an du hast noch nicht sehr viel Erfahrung im richtigen Umgang damit?" Gut das man nicht unbedingt oft Leichen finden möchte, konnte Alena natürlich sehr gut verstehen. „Also ich will dich definitiv nicht kritisieren oder so aber man merkt das einfach, daß dir das alles ziemlich zuwider ist.. Nicht das Ich das selbst so toll fände, dass auf keinen Fall. Ich habe es nur irgendwann notgedrungen akzeptiert. Ich verstehe aber auch, wenn Du da noch nicht so weit bist." Sie lächelte sogar zaghaft und versuchte ihrem Gegenüber ein gutes Gefühl zu geben. Halbwegs zumindestens auch wenn es in der Situation natürlich nicht so einfach war...


Cool-Text-457220493673440.png

bansheealenasigi.gif  alenamateosigi.gif  magicalenasigi.gif

Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.


Antworten

Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 94

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Zeynep am 04.01.2024 18:41

Achtlos winkte Zeynep ab. Ihre Knöchel pochten und bluteten, aber weh taten sie nicht. Noch nicht. Das würde später kommen. "Spielt alles keine Rolle. Kann ich später behandeln, in meinem Club. Da hab ich alls Nötige. Mit Verletzungen kenn ich mich aus. Vor allem diesen." Sie sprach ihre Gedanken aus, ohne es zu merken. Sie lehnte noch immer gegen die Wand, ihr Schädel begann hinter der Stirn zu pochen und rasch nahm sie wieder einen tiefen Zug von ihrer Kippe. Die Worte der Fremden konnte sie nicht glauben. Es ging nicht. Verbittert lachte sie also auf.
"Es war vielleicht nicht unsere Entscheidung, aber wir hätten etwas tun können. Etwas tun müssen!! Hätten... scheiße keine Ahnung. Nen Krankenwagen rufen oder..." Sie brach ab, denn der Impuls, erneut gegen die Wand zu schlagen, war zu heftig. Dabei hätte sie sich jetzt wahrscheinlich das Handgelenk gebrochen (nicht zum ersten Mal, im Übrigen), und so schaffte sie es gerade noch den Drang zu utnerdrücken und zerquetschte stattdessen die glimmende Zigarette in ihrer Faust. Wütend schmiss sie sie weg und ging mit strammen Schritten weiter in Richtung Club, bis ihr etwas auffiel. Schlagartig blieb sie stehen und wirbelte zu der Fremden herum.
"Warte. Was heißt wir?! Was heißst unserem Wesen?? Bist du... bist du etwa auch..." Ihr Herz fühlte sich an als wäre es in ihrem Brustkasten stehen geblieben. Sie trat ganz nah an die Fremde heran, zu nah als man normalerweise an einen Fremden trat, aber das war ihr egal. "Bist du eine Banshee?", flüsterte sie leise und sprach das Wort mit einem Unwillen aus, welches sie beim besten Willen nicht verbergen konnte. Ihre Faust hatte sie vergessen. Selbst den tod des Mannes hatte sie für einen Augenblick nicht mehr im Kopf, denn alels was zählte, war, ob vor ihr wirklich jemand stand... wirklich jemand stand... der es kannte..!!

Zeynep_Signatur.png
Quellen: Lo-Fi | Instagram

Antworten

Alena

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Hexenwesen neutral sapiosexuell sapioromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 205

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Alena am 29.11.2023 16:08

Es war immer schrecklich wenn man mit dem Tod konfrontiert wurde, besonders auf diese Art und Weise, dass man einfach aus dem nichts auf eine Leiche stieß. Sie auffand und in das Jenseits begleiten musste, ob man nun wollte oder nicht oder ob man darauf gefasst war oder nicht. Alena hatte es immer wieder aufs neue gehasst, wenn es ihr nun einmal passiert war und das war es in ihrem Leben bisher leider schon viel zu oft... Vor allem war es eine Erfahrung, die einen immer wieder in gewisser Weise herunterzog, denn schließlich kam man ja immer zu spät und konnte nichts weiter mehr tun, als einfach mit der Situation irgendwie umzugehen. Dem Tod konnte man halt irgendwie nicht entkommen zumindest als Banshee nicht. Also für diesen Teil ihres Wesens war die gebürtige Schottin definitiv nicht gerade dankbar... Ändern konnte sie es allerdings natürlich auch nicht und gerade ging es definitiv in erster Linie mal um Schadensbegrenzung, denn sie und die Fremde hatten nichts getan. Auch wenn die Dunkelhaarige das dann doch etwas anders zu sehen schien.. aber vielleicht hatte sie ja einfach noch nicht viel Erfahrung mit dem Dasein als Banshee. Sie war schon froh das die beiden nun endlich weg kamen vom Ort des Geschehens.
Allerdings schien die Dunkelhaarige schon ein paar Probleme mit der ganzen Situation zu haben so wie die Fremde reagierte. Zutiefst erschrocken zuckte Alena zusammen und betrachtete die Verletzung an der Hand der Frau. Sie hatte keine Ahnung wohin die beiden Frauen denn gerade überhaupt unterwegs waren aber klar war auf jeden Fall, dass die Verletzung versorgt werden musste. "Gibt es hier irgendwo einen Ort, wo wir deine Verletzung versorgen können?", fragte sie deshalb zunächst einmal. "Und nein wir haben nichts getan, der Mann.. es war nicht unsere Entscheidung dass seine Zeit gekommen war.. wir haben ihn einfach nur gefunden. Das liegt in unserem Wesen.. dafür können wir nichts. Wirklich nicht, dass kannst Du mir glauben. Es hat auch lange gedauert bis ich das begriffen habe. Aber es ist nicht unsere Schuld." Das war vermutlich schwer zu glauben aber die beiden hatten sich das ja schließlich nicht ausgesucht alles... Alena wäre nun auch deutlich lieber mit ihrem Mateo zusammen als mitten in der Nacht mit irgendeiner Fremden durch die Gegend zu laufen, nachdem sie einen Toten gefunden hatten. Gerade hätte Alena sich am liebsten in ihrem Bett verkrochen und sich an ihren Traummann gekuschelt, damit ihr wieder warm würde...


Cool-Text-457220493673440.png

bansheealenasigi.gif  alenamateosigi.gif  magicalenasigi.gif

Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.


Antworten

Zeynep

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Mensch flexibel coeosexuell Librafeminin aegoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

Beiträge: 94

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Zeynep am 13.10.2023 12:44

Noch immer starrte Zeynep auf den alten Mann. Er war zusammengebrochen, hatte noch kurz in offensichtlichen Krampfen gezuckt. Und jetzt? Jetzt lag er da. Ganz still. Der Blick der Augen war irgendwo in den Himmel gerichtet und er blinzelte nicht. Und dieses angespannte Gefühl, dieser Felsen in ihrem Magen der über den gesamten Tag hin immer schlimmer geworden war? Er war weg. So schnell gegangen, wie er aufgetaucht war, als hätte einfach jemand ihn mit einem Schnipsen verschwinden lassen. Aber es war nicht irgendjemand gewesen. Sondern der Tod.
Die Club-Besitzerin konnte sich wieder bewegen. Sie biss sich auf die Lippen. Zorn brannte in ihr. Und Scham. Sie spürte den heißen Druck hinter ihren Augen, der Tränen ankündigte und nichts wünschte sie sich lieber, als ihren Boxsack jetzt hier zu haben und bis zur maximalen Erschöpfung auf ihn einzudreschen. Sie war so sehr in Gedanken versunken, dass sie gar nicht bemerkt hatte, dass die fremde Frau, die bei dem Mann beigestanden hatte (im Gegensatz zu ihr selbst), zu ihr getreten war.
...wenn man uns beide in der Nähe einer Leichte antrifft...
...Zwar haben wir nichts getan...
Nur diese beiden Fetzen blieben hängen. Laut und hallend. Ruckartig stand Zeynep auf. Ihre Faust hatte in der linken Tasche ihrer Bomberjacke eine zerdrückte Packung Zigaretten gefunden. Mit zitternden Händen zündete sie sich eine an und nahm einen tiefen Zug. "Haben wir das denn?", fragte sie mit einer verbitterten Wut in der Stimme und folgte endlich dem Flehen der Frau, diesen Ort zu verlassen. Wie von selbst schlugen ihre Schritte den Weg in Richtung ihres Strip-Clubs ein. "Haben wir denn nichts getan?" Sie spürte stechenden Schmerz in ihrer rechten Handfläche. Jetzt hatte sie sich mit ihren Gelnägeln wohl wirklich ins Fleisch geschnitten. Fuck it. Sie nahm noch einen tiefen Zug, doch die beruhigende Wirkung des Rauchs wollte sich nicht einstellen. "SCHEIßE!", brüllte sie plötzlich und rammte ihre rechte Faust gegen die nächstbeste Häuserwand. Ein stechender Schmerz schoss durch ihr Handgelenk bis hinauf in die Schulter. Die Haut an ihren Knöcheln war aufgeratscht und einige Augenblicke später traten auch schon die ersten Blutstropfen zutage. Zeynep lehnte sich mit dem Rücken zur Wand und schloss die Augen. "Fuck, fuck, fuck.", flüsterte sie. Die Fremde hatte sie fast vergessen.

Zeynep_Signatur.png
Quellen: Lo-Fi | Instagram

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2024 18:33.

Alena

33, Weiblich

FSK 18 Banshee Hexenwesen neutral sapiosexuell sapioromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 205

Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere

von Alena am 30.09.2023 17:23

Alena hätte nicht erwartet jemals wieder ins Vereinigte Königreich beziehungsweise nach Schottland und insbesondere Iverness zurück zu kehren. Besonders da sie die Pflege ihres Elternhauses ja in professionelle Hände gegeben hatte. Aber wie sagte man so schön? Unverhofft kommt oft.. oder noch besser: Leben ist das was passiert, während man damit beschäftigt ist andere Pläne zu machen.. Jedenfalls war der Firmenchef besagter Firma wegen Betrug in den Knast gewandert und die Studentin hatte keine Ahnung, in welchem Zustand sie ihr Elternhaus vorfinden würde, als sie in Saint John in den Flieger gestiegen war. Und der Anblick hatte wirklich noch ihre schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Der Garten war vollkommen verwildert, die Fenster verdreckt und in den Gängen und Zimmern sammelte sich der Staub und die Spinnweben. Und die Blumen im Haus waren verwelkt. Sie hatte einige Minuten wie vom Donner gerührt einfach nur dagestanden unfähig sich zu rühren und tief in sich, bereits die Ahnung - nein die Gewissheit - das dies nicht das schlimmste sein würde, was sie heute sehen würde. Der Tod gehörte in gewisser Weise bereits seit ihrer Geburt zu ihrem Leben. An diesem Tag war ihre Urgroßmutter verstorben aber noch vor ihrer Geburt weshalb sie das nicht wirklich bewusst wahrgenommen hatte. Aber dann einige Jahre später während ihrer Grundschulzeit, wie man in Deutschland sagen würde, war ein Mitschüler an einem angeborenen Herzfehler verstorben und dann war es im Abstand mehrerer Jahre noch ein paar Mal geschehen... Daher diese Gewissheit - nur im Fall ihrer Eltern und ihrer kleinen Schwester, fehlte ihr diese da sie in oder um China verschwunden waren. Und das nun wirklich eine zu große Distanz für sie als halbe Banshee gewesen war. Und von Seiten der chinesischen Ermittlungsbehörden waren keine Überreste gefunden worden, also galt ihre Familie weiterhin als vermisst und war lediglich von der Gesetzeslage her für Tot erklärt worden, weil inzwischen einfach bereits zu viel Zeit vergangen war...
Jedenfalls hatte Alena den ganzen weiteren Tag, bis zum Abend - nach einem Nachtflug wohlgemerkt - damit verbracht drinnen im Haus das größte Chaos zu beseitigen. Dann bestellte sie sich etwas zu Essen was schon an sich meist eher untypisch für die junge Frau war und dann kippte sie mindestens einen halben Liter Wasser auf einmal hinunter, bevor sie dann die angebrochene und eine weitere Flasche deutlich langsamer und Gläserweise leerte. Was ihre Kopfschmerzen in keinster Weise hatte beseitigen können aber es würde zumindest verhindern, dass sie morgen überhaupt nichts im Haus würde machen können. Wobei Alena sich nicht einmal sicher war ob sie nach der heutigen Nacht überhaupt morgen zu irgendetwas in der Lage wäre... Irgendwann übernahm dann einfach ihre Banshee-Seite die Kontrolle und schon stand sie vor dem Mann und versuchte ihm beizustehen währenddessen ließ sie kurz ihren Blick umherschweifen und erblickte die andere Frau. Und sie wusste das die Frau wie sie war, nun zumindest zum Teil aber das sie auf jeden Fall aus dem gleichen Grund wie die Blondine hier war. Und nicht nur eine einfach überforderte, zufällige Beobachterin war. Doch, bevor jemand da wäre, der sich um den Mann kümmerte beziehungsweise sich seiner Seele angenommen hätte, könnte sie sich nicht um die fremde Frau kümmern. Also wartete Alena noch so lange ab, bevor sie zu der Fremden ging und sie ansprach. "Hey entschuldige.. kann ich dir vielleicht helfen? Weil.. wir sollten vielleicht von hier verschwinden, das sieht nicht gut aus wenn man uns beide in der Nähe einer Leiche antrifft... Zwar haben wir nichts getan aber naja das wissen die Ermittlungsbehörden ja nicht im ersten Moment." Und Alena war todmüde und wollte sich nun nicht auch noch mit Scotland Yard auseinandersetzen. Weshalb sie die junge Frau sanft am Arm berührte und ihr bedeutete, ihr zu folgen. "Bitte, lass uns jetzt gehen, ja?", bat sie fast flehend.


Cool-Text-457220493673440.png

bansheealenasigi.gif  alenamateosigi.gif  magicalenasigi.gif

Fantasy is a necessary ingredient in living, it's a way of looking at life through
the wrong end of a telescope, and that enables you to laugh at life's realities.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2023 18:34.
1  |  2  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum