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Charlie
Gelöschter Benutzer
Re: Charlie & Sharon ~ Party Named Life
von Charlie am 02.11.2024 12:40Ich nickte mit einem zögerlichen Lächeln, während ich auf die Kekse in der Schale sah, die sie gerade zurechtgemacht hatte. Ich wusste nicht recht, was ich mit ihren Worten anfangen sollte. Ja, ich sollte hier jeden kennenlernen, der sich mir auch vorstellen wollte, aber...der Gedanke an Essen war dabei irgendwie nicht in mir aufgekommen. Mochte es daran liegen, dass ich mir immer noch nicht ganz sicher war, in welchem Zustand ich mich nun eigentlich befand – Geist, Mensch...nur irgendwo auf einer astralen Ebene wie es die Esoteriker bezeichnen würden...? Ich hatte keine Ahnung. Also beließ ich es vorerst dabei, den Keksen nur immer wieder einen Blick zuzuwerfen als könnten sie sich jeden Moment in etwas anderes verwandeln und mir ins Gesicht springen.
„Ehrlich gesagt", hob ich dann nachdenklich an. „Verstehe ich immer noch nicht ganz, weshalb ich überhaupt hier bin...also so ganz genau. Ich...habe doch nur ein Bild gezeichnet. Dann meinte Sharon...oder war sie da schon Jes? Ich weiß es gar nicht, dass ich...irgendwie sehen könnte, hat mir dieses Angebot gemacht und jetzt...bin ich hier und mir werden die ganzen Persönlichkeiten in Sharons Inneren vorgestellt." Ich sollte wohl irgendetwas lernen bzw. war mir damit die Möglichkeit gegeben worden, eine andere Seite der Welt zu sehen – speziell Sharons innere Welt. Doch ich wusste immer noch nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Wenn ich hier wieder draußen war, würde sich nichts für mich verändern...ich wäre immer noch ein Verkäufer in einem winzigen Laden mit einem furchtbaren Chef, jemand, mit einem Apartment, das nach vergammelten Fisch stank und der im Leben fast nichts erreicht hatte. Aber immerhin konnte ich dann von mir behaupten, mal einen Menschen von innen gesehen zu haben – allerdings auf spiritueller Weise und nicht physisch. Und sollte ich das irgendjemandem erzählen, würde man mich vermutlich auf irgendwelche Medikamente setzen oder gleich in die Klapse schicken in Anbetracht meiner Vorgeschichte.
Ich sah einen Moment zu Leo. Vielleicht sollte ich einfach das beste auf diesem Moment machen solange er anhielt. Also schnappte ich mir einen Cookie und nahm einen großen Bissen. Er schmeckte unglaublich gut; saftiger Teig mit süßen Schokosplittern. Unweigerlich entkam mir ein leichtes „Mhm". Nichts sagte mir, dass ich mir diesen Keks und seinen super Geschmack nicht nur einbildete, doch selbst wenn es so wäre, so konnte ich es genauso gut genießen!
Jamie
Gelöschter Benutzer
Re: Jamie & Zeynep ~ Somewhere Is a Spark In The Dark {Frühjahr 2010}
von Jamie am 01.11.2024 14:07Ich sah sie von der Seite her an, nahm einen Zug von meiner eigenen Zigarette, ehe ich eine Augenbraue hob. „Ich sehe in der Regel nicht viel Nutzen in Beziehungen, wenn du das meinst, ja", erwiderte ich und wusste, dass ich dabei vermutlich etwas unterkühlt klang – nicht mal, um meine Worte zu unterstreichen, sondern eher, dass man solche Worte wohl in einem wie auch immer gearteten Ton vorbringen könnte und sie würden dennoch jedes Mal furchtbar klingen...für andere Menschen. Doch sie schien sich ohnehin nicht viel um meine kühle Haltung zu scheren. Ich erwiderte ihr Grinsen kurz sogar.
„Na ja, ich war in meinem Leben nur schon an vielen Orten und meine Heimat hat keine besondere Bedeutung für mich", gestand ich trocken. Nein, ich hatte nicht vergessen, woher ich kam, aber ich interessierte mich nicht mehr dafür als für jeden anderen Ort der Welt auch. Ob das daher kam, dass ich sowieso überall auf diesem Planeten zu jeder Zeit sein konnte? Vielleicht sollte ich die Leute von Zeitgeist doch mal für ihr fiktives Geld bemühen und ihnen diese Frage unter die Nase reiben. Aber dafür war noch genug Zeit. Wortspiel nicht beabsichtigt. „Arbeit und Austausch trifft es wohl nicht schlecht", fügte ich dann noch hinzu. Am Ende war ich wohl eher geflüchtet, aber das konnte ich ihr ja nicht sagen.
Ich nahm die Zigarette zwischen zwei Finger und machte eine selbstlobende Geste mit meinen Armen, die ich wie zu einer ausladenden Verbeugung von meinem Körper spreizte. Dann aschte auch ich ab, lehnte mich wieder auf der Tischtennisplatte zurück, nahm wieder einen Zug von meiner Zigarette.
Langsam nickte ich ihrer Erklärung zu. Na, für das Bemerken von Details war ich schon immer gut gewesen; fast nichts entging meinem scharfen Verstand wie meine Großmutter zu sagen pflegte...ehe sie mir schmerzhaft in die Wange kniff. Sie hatte es nicht unbedingt ernst gemeint, eher zum Necken, da ich in den meisten anderen Dingen, vor allem sozialer Natur, eher langsam und zurückhaltend war. Ein in sich gekehrter Kerl, der nichts aus sich machte. Eine Enttäuschung für die ganze Familie.
„Iff?", sagte ich, ehe ich mir die Zigarette aus dem Mund nahm. „Ich?", wiederholte ich noch einmal deutlich. „Nicht bewusst jedenfalls. Hatte, wenn, dann nicht da sein wollen." Ich dachte einen Moment nach. „Na ja, wie gesagt, ich war schon hier und da, aber nichts hat dabei besonderen Eindruck hinterlassen, dass ich mich daran erinnern mag." Ich zuckte leicht mit den Schultern.
Natasha
Gelöschter Benutzer
Re: I want to talk to you about the Avengers Initiative...or not...? [Herbst 2024]
von Natasha am 28.10.2024 17:38Natürlich war so eine Gasse im allgemeinen ein sehr guter Ort um unbeobachtet zu sein. Allerdings war das ein Umstand der auch den Geheimdiensten mehr und mehr bewusst geworden war und deshalb hatte man die Überwachungsmaßnahmen dementsprechend angepasst und auch verbessert. Und Natasha? Nun sie musste und wollte sich ablenken, weshalb sie sich in die Arbeit stürzte. Wozu für die Agentin auch gehörte eine Zusammenarbeit mit Clint zu vermeiden. Zwar hatte sie ihm bereits deutlich gesagt, er solle zurück in den Ruhestand wie er es seiner Frau versprochen hatte aber das hatte der Sturkopf ja nicht gemacht! Also hatte Natasha sich kurzerhand in die Nachtschicht versetzen lassen und machte sonst stinkelangweilige Überwachung. Bis die fremde Frau das heute geändert hatte...
Dieser folgte sie dann auch schweigend, als diese den Weg zum Park einschlug. Durchaus eine gute Wahl auch wenn Natasha diesen am Tag niemals freiwillig betreten würde. Aber das war eine andere Geschichte und musste die Fremde nicht interessieren, weshalb sie nichts von ihrem Widerwillen anmerken ließ.
Bei dem Kaffeewagen angekommen blickte die Rothaarige sich mehr aus Reflex die Karte an oder eher die Auswahl, bevor sie den Kopf schüttelte. "Nett von Ihnen aber nein Danke." Einschlafen war auch so schon schwer genug... "Also.. würden Sie mir zuerst mal freundlicherweise erklären, was ich da mit angesehen habe?", bat sie freundlich aber bestimmt und ließ die junge Frau dabei keine Sekunde aus den Augen. Dafür waren die anderen Leute im Augenblick definitiv nicht interessant genug. Vielleicht später, wenn sie versuchen würde Schlaf zu finden...
Natasha
Gelöschter Benutzer
Re: Natasha's Wohnung in New York
von Natasha am 28.10.2024 16:59Hätte Natasha geahnt wie verkrampft die Stimmung zwischen Clint und ihr sein würde auch wenn seine Familie dabei war, dann hätte sie sich diese Einladung gespart. Wäre vielleicht etwas komisch rüber gekommen besonders wenn man bedachte, wie nah sie Clint's Familie eigentlich auch stand aber es hätte ihr eventuell eine ganze Menge Kummer erspart. Denn auch wenn die Rothaarige sich nichts mehr wünschte, als das alles wieder wie früher wär, so musste sie wohl langsam einsehen dass es so wohl nie wieder werden würde. Ein Gedanke der unglaublich schmerzte und doch wohl Realität war...
Geräuschvoll ließ die Ex-Spionin das Messer in die Spüle fallen (es war ihr aus der Hand geglitten) und zuckte zusammen, während sie sich entschuldigte. Dabei mied sie Clint's Blick und lächelte entschuldigend in Richtung seiner Familie, deren erschrockene Gesichter sich schnell wieder entspannten und sie selbst erleichtert aufatmen ließ. Zumindest schenkte ihr dies kurz ein gutes Gefühl.
Dann wendete Natasha sich doch dem Bogenschützen zu und musterte ihn einen langen Moment schweigend und prüfend, während ihr Gesicht keine Regung zeigte. Es verriet nichts darüber was sie vielleicht fühlte oder dachte. Aber die Heiserkeit hatte sie ganz genau gehört, ebenso wie sie wusste das das Lächeln auf seinem Gesicht nicht echt war, denn es erreichte seine Augen nicht. Davon ließ sie sich aber nichts anmerken und setzte eine fröhliche Miene auf, während sie den Nachtisch im Kühlschrank verstaute.
Es kostete die Black Widow all ihre Willenskraft sich lächelnd mit der Lasagne in der Hand ins Wohnzimmer zu begeben und sich am Tisch nieder zu lassen. Das Clint neben ihr saß registrierte sie durchaus, während sie Lasagne auf den Tellern verteilte aber er hätte ebenso auf einem anderen Planeten sein können, so weit weg schien er zu sein...
Während Tasha dann ihre Lasagne in kleine Stücke schnitt, bemerkte sie Clints Blick auf sich und wand sich ihm automatisch leicht zu. Seine Worte ließen sie dann allerdings in ihrer Bewegung inne halten und leicht Blinzeln. Er sagte das so ernst und schien es auch so zu meinen. Aber es klang, als wolle er ihr etwas ganz anderes damit sagen. Aber vielleicht täuschte sie sich da auch. Denn die Distanz war immer noch da. Und sie noch verwirrter als jemals zuvor. Prima, das konnte ja heiter werden..., dachte sie verbittert.
Skeva
Gelöschter Benutzer
Re: Skeva & Jessy ~ Schicksalhafte Begegnung (2020)
von Skeva am 27.10.2024 14:30Mit der Reaktion von Jessy war eigentlich schon zu rechnen gewesen - weshalb Skeva auch unwillkürlich Schmunzeln musste - denn so reagierte jeder, wenn er hörte woher sie stammte. Denn natürlich hatte sie keinen Akzent, konnte gar keinen haben, denn den Großteil ihres Lebens hatte sie schließlich in England beziehungsweise Schottland verbracht. Aber das sah man ihr ja schließlich nicht an der Nasenspitze an, weshalb die Überraschung durchaus nachvollziehbar war. Den kurzen Blick zur Uhr ihrer neuen Bekanntschaft ließ sie mal unkommentiert und betrachtete Jessy stattdessen interessiert.
Ob diese bei ihrer nächsten Frage wohl Hintergedanken hatte? Skeva wäre das auf jeden Fall durchaus Recht. "Nun ich bin schon eine Zeit in Serbien aufgewachsen aber dann sollte mein Vater beim Aufbau einer Kirche helfen. Seitdem Leben wir in Schottland." Den Teil, dass ihre kleine Schwester rausgeworfen worden war weil sie sich hatte schwängern lassen, ließ sie an dieser Stelle mal unerwähnt. "Man könnte also eher sagen das ich Europäerin bin.", sagte sie mit einem kleinen Lächeln.
Interessiert und durchaus ein wenig fasziniert hatte die Studentin ihrer Tutorin zugehört. Von Deutschland nach England war natürlich auch ein ganz schöner Sprung und Paraskeva fragte sich unwillkürlich welche Geschichte wohl dahinter stecken mochte. Aber dafür hätten die beiden hoffentlich noch andere Gelegenheiten, dass alles zu erörtern.
Nicht das es die Blonde stören würde das nun immer mehr Studenten auftauchten, denn so sollte es an sich vor Unterrichtsbeginn ja auch sein. Aber ein wenig Schade war es schon, dass sie nun die Unterhaltung vorerst einstellen musste...
Während die anderen sich ihre Plätze suchten, öffnete Skeva ihre Tasche und holte ihren Planer, ihren Block und Stifte heraus, was sie dann vor sich fein säuberlich geordnet ausbreitete. Ihr Blick war kurz auf das Blatt vor ihr gerichtet, während sie dort schnell etwas notierte bevor sie ihren Blick nach vorne zum Professor richtete. Zwar hatte Skeva nicht mehr zu Jessy gesehen aber dafür hatte sie eine Nachricht an diese auf dem Blatt notiert. Dort standen nun ihre Nummer und die Frage, ob sie heute Abend etwas unternehmen wolle. Eben diesen Zettel schmuggelte sie dann auch geschickt zu Jessy, während sie so tat als habe sie eine schnelle Frage an einen Mitstudenten.
Davina
Gelöschter Benutzer
Re: Jessy & Davina ~ I'm here for you, Sisterheart
von Davina am 27.10.2024 12:56Davina hatte ihren Blick die gesamte Zeit auf ihre Halbschwester gerichtet, selbst als diese mit dem Arzt sprach, aus Angst ihr könnte etwas entgehen oder Jessy doch wieder im Koma liegen, wenn sie das nächste Mal hin schauen würde... Natürlich war das absolut ein irrationaler Gedanke und der Dunkelhaarigen war klar dass sie sich das alles gerade wohl kaum zusammen haluziniert hatte aber Ängste waren eben nicht immer rational. Dennoch mahnte sie sich selbst zur Ruhe, denn Jessy wäre sicherlich nicht damit geholfen wenn Davina jetzt panisch werden würde oder gar hysterisch. Zum Glück fiel ihr dann auch ein, endlich das Buch zur Seite zu legen und flache Atemzüge zu machen. Es mochte kein Allheilmittel sein aber weder zu tiefe noch zu schnelle Atemzüge waren jetzt oder allgemein angebracht. Denn sie war nicht diejenige mit der verbrannten Haut und den toten Freunden...
Eine Information von der Davina froh war sie ihrer Schwester nicht unterbreiten zu müssen aber andererseits auch nicht sonderlich nun.. zufrieden mit der Art gewesen war, wie der Arzt es getan hatte. Vielleicht war das etwas das man wie ein Pflaster schnell abreißen musste aber ein wenig schonender hätte man das schon formulieren können! Besonders die Erwähnung der Polizei hätte für ihren Geschmack durchaus noch einen Moment warten können. Deshalb hatte Davina dem Arzt auch einen durchaus bösen Blick hinterhergeworfen, der dann auch schon wieder das Zimmer verlassen hatte. Idiot.
Ihre zuvor noch wütende Miene wurde sanft als sie dann wieder zu Jessy sah. Und doch musste sie dann zunächst schlucken. Denn so gerne wie Davina ihrer Halbschwester auch den Gefallen getan hätte, zu sagen die Info wäre nicht wahr, konnte sie es nicht. Sanft nahm sie Jessys Hand in ihre und drückte diese sanft. "Ich wünschte wirklich das ich dir das sagen könnte. Aber es stimmt leider.", kurz machte Davina eine Pause und überlegte was sie noch sagen oder tun könnte. Aber so wirklich wollte ihr nichts einfallen. Weshalb sie kurz aufgestanden war und etwas zu trinken geholt hatte. "Es tut Dad leid das er nicht da sein kann. Aber er kommt heute Abend vorbei.", sagte die Dunkelhaarige leise. "Kann... Kann ich irgendwas für dich Tun?" Wahrscheinlich war das eine dumme Frage aber ihr Kopf war bis auf diese lahme Frage mit einem Mal wie leer gefegt...
Jodie
Gelöschter Benutzer
Re: Beth & Jodie ~ Back to Life (September 2023)
von Jodie am 27.10.2024 11:13Jodie dachte nach. Hatte es Spaß gemacht. Das Paddeln. Das Fischen? "Naja...", begann sie dann unsicher. Wusste sie überhaupt, was Spaß war? "Ich weiß es nicht. Aber es war... friedlich." Und sie hatte viel zu wenig friedliche Zeiten in ihrem Leben gehabt. Also hatte das gut getan. "Aber auch..." Einsam, beendete sie den Satz im Stillen. Und ging einfach. Eigentlich mochte sie es allein zu sein. Ohne nervige Menschen und nervige Fragen. Ohne Leute, die sie verfolgten oder bedrängten. Anderseite... vermisste sie auch gute Menschen um sich. Wie damals, als sie obdachlos gewesen war. Oder auf der Ranch. Leute, die zu ihr standen. Die ihr halfen und für sie da waren. Und für die sie umgekehrt genauso da war. Gute Menschen, mit guter Seele. Ja... so eine Gemeinschaft... das war es, was ihr wirklich fehlte. Und umso dankbarer war sie, dass eine der wirklich wenigen Leute auf der Welt, die sie als Freundin bezeichnete, grade jetzt hier bei ihr war. Mit einem kleinen Lächeln blickte sie zur Seite in Beth' Profil. "Danke, dass du da bist.", sagte sie leise, aber ehrlich. Sie wusste es wirklich zu schätzen. Und bei Beth wusste sie, dass die Worte auch ankamen - auch wenn sie diese Dankbarkeit vielleicht nicht so offen ausdrücken konnte, wie andere.
Die Geschichte von der Ranch schien Beth zu überraschen. Jodie lächelte leicht. "Ja, eine Ranch.", bestätigte sie. Ich war allein auf irgendeinem Highway unterwegs in der Wüste. Es war brühend heiß. Und dann hab ich die gefunden. Sie haben mich aufgenommen, wenn auch etwas widerwillig. Mir essen und trinken gegeben. Sie waren auch mit der anderen Seite verbunden. Irgendwie..." Die erinnerungen kamen wieder. Sie sagte nichts dazu. Zu viele böse Erinnerungen, zu viele böse Dämonen. Zu viel Tod... Ablenkung. "Da war auch ein Junge. Also, junger Mann. Jay... Anfangs mochte er mich gar nicht, aber dann..." Wieder schwieg sie. Wieder Erinnerungen. So viele. An die Ausritte. Die Visionen. Die Arbeiten auf der Ranch. "Ein guter Mensch. Gute Menschen."
Plötzlich schien Beth eine Idee zu haben. Begeistert wurde sie von ihrer Freundin weitergezogen. Jodie fühlte, wie es ihr unwohl wurde. Führte dieser Weg nicht aus dem Wald heraus? Was hatte sie im Sinn? Aber sie bschloss, Beth' zu vertrauen (natürlich vertraute sie ihr!) und schließlich kamen sie tatsächlich an einer Ranch an.
"Bitte?? Ich wusste gar nicht dass es das hier gibt!", flüsterte Jodie beeindruckt. Immer noch ein wenig überfordert stand sie einfach em Eingang, hielt sich am Holzpfosten fest und sah zu den Pferden und der riesigen offenen Fläche hinüber. Dann schob sich Beth in ihr Blickfeld, die schon auf die Reitteire zuging. Rasch beeilte Jodie sich, ihr hinterher zu rennen. "Also... reiten wir aus?", schlug sie vor - auch wenn es wie eine Frage klang - und stellte sich vor, wieder den Wind in ihren haaren und ihrer Kleidung zu spüren. Es wäre sehr viel kälter als damals, natürlich. Dann beschlich sie plötzlich ein Gefühl des Zweifels.
Konnte sie ohne Aiden überhaupt reiten?
Immerhin war es Aiden gewesen, dank dem sie das Pferd hatte beruhigen können, dank dem das Pferd ihr so bereitwillig gefolgt war und so eine Beziehung zu ihr aufgebaut hatte damals...
Würde es ohne Aiden immer noch so sein..??
Ilayda
Gelöschter Benutzer
Re: Ilayda & Joanna ~ Party Girls (2014)
von Ilayda am 27.10.2024 10:50Während Joanna und sie tanzten, mal mit einander und dann wieder jede für sich, hatte Ilayda langsam aber sicher völlig vergessen was sie noch vor kurzem beschäftigt und belastet hatte. Die Brünette hatte einfach nur getanzt und sich gehen gelassen, hatte mit verschiedenen Typen getanzt und einfach nur Spaß gehabt. Dementsprechend hatte es dann auch noch einige Augenblicke gedauert bis sie zu Joanna gestoßen war, obwohl sie deren deuten gesehen und auch verstanden hatte. Aber der Typ war wirklich süß gewesen und zudem noch ein guter Tänzer. Dennoch bahnte die Soldatin sich dann schließlich ihren Weg zurück zur Bar und grinste Joanna leicht an, denn die Drinks waren definitiv sehr willkommen. Auch wenn Ilayda da definitiv noch einige mehr brauchen würde, um ihren erhitzten Körper wieder runter zu kühlen...
Bei der Frage wegen der Karaoke Bar wirkte sie zunächst nachdenklich. Denn einerseits wäre das bestimmt cool und würde auch ganz bestimmt großen Spaß machen. Andere Seite könnte man dort nicht unbedingt tanzen. Nur wäre ihr das denn wirklich so wichtig? Eine Entscheidung war dann schnell gefällt, nachdem sie diese Frage für sich sehr eindeutig beantwortet hatte. "Klar, wird sicher lustig werden."
Dann drängte sich auch schon der Typ zwischen die beiden Frauen und bestellte ihnen netterweise Tequila mit, was Ilayda zum Schmunzeln brachte. Es war wirklich süß und sie trank auch gleich ihren Tequila und zwei der Shots die Joanna bestellt hatte. Kurz sah die Brünette dem Typ mit dem Dutt nach, als er zu seinen Freunden ging und lächelte dabei unwillkürlich, bevor die Frage der Frau ihres besten Freundes sie aus ihren Gedanken riss. "Ja ich hab hier schon ein paar leckere Typen gesehen und stellenweise mit Ihnen getanzt." Erneut ging ihr Blick zu der Freundesgruppe und dann wieder zurück zu der blonden Jo. "Wollen wir Mister heißer Dutt und seine Freunde vielleicht mit zum Karaoke nehmen?", fragte Ilayda dann einem spontanen Impuls folgend.
Re: Someone to Lean on ~ Nina & Ada {Anfang 2025}
von Nina am 26.10.2024 18:39Ninas Beine wippelten schnella uf und ab. Ihre Nase kribbelte von dem Koks, dass sie vorhin wieder gezogen hatte. Aber zumindest hatte sie kein Nasenbluten bekommen - ausnahmsweise. Die organgerote Abendsonne tauchte ihr gesamtes helles lees Loft in einen rötlichen Schein. Die Schauspielerin biss sich auf die Unterlippe. Sie dachte schon wieder an die sympthische junge Frau, mit der sie so eine gute Nacht gehabt hatte. Wie lange war es her? Tage? Wochen? Monate? Nina hatte keine Ahnung. Ihr Zeitgefühl war shcon lange an den Drogen kaputt gegangen. Aber war es nicht eigentlich auch egal?
Sie trank einen großen Schluck ihrer Fanta die sie vor sich auf dem Tisch hatte und seufzte dann. "Ahhhh fuck!!" Warum denn nicht? Sie wusste doch wo sie wohnte! Sie hatte doch den Zettel in ihrem Portmonee gefunden. Ada Lovelace. Und darunter die Adresse. Schon der Name gefiel ihr so sehr. Sie war frho über den Zettel. Sonst hätte sie nicht mal mehr den Namen dieser Schönheit gehabt.
AUs einem Impuls heraus streckte sie sich quer über das Sofa nach ihrem Handy und rief kurzerhand ihren Chauffeur an. "Tom? Ich geh auf ein Date!", sagte sie überschwänglich und lächelte in sich hinein. Sie hatte eine gute Fuhre ihres geliebten Kokains genommen. Es durchflutete ihre Blutbahn, ihren ganzen Körper, machte sie glücklich, aktiv, leistungsfähig, voller Motivation. Obwohl sie schon wieder zwei Nächte lang nicht geschlafen hatte. "Kannst du mich in einer halben Stunde abholen?"
Tom bejahte - wie immer - und Nina sprang auf und lieg ins Badezimmer, um sich zurecht zu machen. Sie fühlte sich heute wie ein Mädchen, also richtete sie sich auch entsprechend her: sie machte sich einen Haarreif in die Haare, zog sich ein hellblaues Sommerkleid an dass ihr knapp über die Knie ging und Spaghetti-Träger mit großem Ausschnitt hatte. Dazu eine Umhängetasche, in welcher sie ein bisschen ihres Stoffs, ihr Portmonee, Schlüssel und Handy transportieren würde. Sie schminkte ihre Augen mit einem plassenden Blau, tat sich Lipgloss und Parfüm drauf. Dann schlüpfte sie in dunkle Ballerinas und verließ ihr Loft. Mit dem Aufzug fuhr sie in den Keller, wo Tom bereits mit einem unauffälligen Wagen mit getönten Scheiben auf sie wartete. Sie waren dazu übergangen, dass TOm sich immer andere Leihwagen nahm, damit die Paparazzi sie nicht mehr ganz so leicht verfolgen konnten. "Hierhin!", rief sie und gab Tom den Zettel. Er nickte und fuhr los.
Nicht viel später kamen sie an der Adresse an. Nina zog sich große Sonnenbrille an, die sie so oft trug wenn sie in der Öffentlichkeit war, stieg aus und lief mit gesenktem Kopf (in der Hoffnung nicht erkannt zu werden) zur Tür und klingelte Stum, noch ehe ihr tief vergrabenes eigentliches nüchternes Ich sie davon abhalten konnte.

And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.
Someone to Lean on ~ Nina & Ada {Anfang 2025} [Beendet]
von Nina am 26.10.2024 18:28
Ada Lovelace & Nina Price

Quelle: Tumblr Quelle: WiffleGif
Einmal bisher haben sich Nina Price und Ada Lovelace getroffen... in einer heißen und intimen Nacht. Doch es war anders, als die anderen One-Night-Stands, die die Kinderschauspielerin bisher hatte. Die Rothaarige will ihr nicht aus dem Kopf gehen. Und außerdem... braucht sie jemanden. Da die Drogen ihren Mut ankurbeln, beschließt sie kurzerhand ihre Träume in die Tat umzusetzen und taucht unangekündigt wieder vor der Tür der Heilerin auf...

And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.
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