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Thali
Gelöschter Benutzer

Re: Aeryn & Sonja ~ like mother, like daughter (1422 n. Chr.)

von Thali am 22.09.2020 18:24

Aeryn war sich sicher das ihre Mutter sie schon über ihre Vergangenheit ins Vertrauen ziehen würde, wenn sie bereit dazu war und es für angebracht hielt. Zwar war sie kein Kind mehr aber die Hybridin ging fest davon aus das im Leben ihrer Mutter bisher so einiges geschehen war. Natürlich kannte sie keine Details aber sicherlich konnte Sonja nicht einfach von ungefähr so gut kämpfen und bestand garantiert nicht grundlos darauf, dass auch ihre Tochter lernte zu kämpfen und sich zu verteidigen. Nicht das Aeryn etwas dagegen hätte käpfen zu lernen und ihr lagen vor allem der Schwertkampf aber auch der Nahkampf ja durchaus und es war sehr schön gemeinsam mit Sonja zu trainieren. Natürlich war dem Rotschopf  bewusst das ihren Fähigkeiten im Nahkampf noch der letzte Schlif fehlte, weshalb sie bei der kleinen Kritik von Sonja nur undschuldig lächelte. Und die nächsten Worte ihrer Mutter minderten diese ohnehin kleine Kritik noch weiter ab, weshalb ein Schmunzeln ihre Lippen zierte. Dennoich blieb die Hybridin auf der Hut und so kam es zwar durchaus noch unerwartet das Sonja ihr Schwert zog aber es war keine allzu große Schwierigkeit den Hieb ihrer Mutter mit einigen geschickten Hieben zu parieren. Aeryn tänzelte daraufhin in einer kleinen Parade um ihr Schwert wieder auszubalancieren, ehe sie nun ebenfalls einen Hieb ausführte. "Du hast Recht Mum ich sollte das Training im Nahkampf noch verbessern. Denkst du es wird bald wieder Krieg geben?", wollte sie nebenbei wissen.

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Felix
Gelöschter Benutzer

Re: Claire & Felix ~ Beginning Of a Patchwork-Family | Triggerwarnung

von Felix am 22.09.2020 18:21

Seine Füße taten weh. Sein Körper fühlte sich zerschlagen an. Seine Kehle war eine trockene dürre Wüste, die nach etwas zu trinken lechzte.
Er war einfach nur am Ende.
Unter seiner Jacke spürte er die kleine Tüte Stimulanzien, welche er von den Aetherianern hatte mitgehen lassen. Oder besser gesagt: Ilian hatte sie ihn mitgehen lassen. Bei ihrer Verabschiedung hatte er sie mit den Worten "Du wirst sie brauchen" in seine Innentasche gesteckt. Felix war dagegen gewesen, doch er hatte es dennoch mitgenommen. Und hatte zugeben müssen, dass Ilian Recht behielt. Vor vier oder fünf Tagen - als eine kleine Hippie-Familie, die Pilze aßen und Joints in ihrem Wohnwagen rauchten - ihn freundlicherweise mit Richtung Osten nahmen, konnte er nicht mehr an sich halten und hatte eine kleine Pille geschluckt. Eine Stimulanz.
Es war herrlich gewesen.
Zumindest der erste Tag. Die zwei darauffolgenden eine Qual, die er irgendwo in dreckigen Büschen hinter irgendeiner Tanke neben dem Highway verbrachte, einfach nur erledigt. Er konnte froh sein, dass er komplett high und zugedröhnt und sphärisch, auf der Ebene der Engel schwebend, daran gedacht zu haben schien, Max bei dem Tankwart abzugeben, der sich zwei Tage um ihn kümmerte. Als Felix am vierten Tag wieder in der Lage gewesen war, sich zu bewegen, bedankte er sich überschwänglich... und wurde mit einem Gewehr dann von dem Platz gejagt.
Mit Max im Arm war Felix weitergewandert, immer Richtung Osten, bis ihn wieder ein Auto mitnahm. Und nun war er hier. In Boston. Direkt am Meer.
Hier war seine Reise erstmal zu Ende. Er hatte kein Geld, um sich eine Fähre leisten zu können, die ihn sonst wohin brachte. Und schwarz mitzufahren auf einer so langen Fahrt, würde unbemerkt niemals klappen. Niemals. Würde er mit Sicherheit angeklagt und der Polizei ausgeliefert werden.
Das konnte er nicht riskieren.
Felix blinzelte in die dunkelorange Sonne, die tief am Himmel stand und die Glasfronten Bostons hell reflektieren ließ. Max maulte leise und Felix gab ihm einen sanften Kuss auf die Stirn. Essen hatte er sich in der unbestimmten Zeit seit seiner Flucht meist entweder geschnorrt, selbst gesammelt oder gestohlen. Wenigstens hatte er noch immer genügend Milch für seinen Sohn, obgleich er merkte, dass es immer weniger wurde. Das machte ihm Sorgen, obgleich es ein vollkommen falsches Gefühl war, seinen Sohn zu säugen, wie eine Frau es tat.
Er schüttelte mit einem Seufzen den Kopf, wandte sich um und machte sich auf die Suche nache inem Platz, wo sie die Nacht verbringen könnten. Es war ein klarer Tag - immerhin das - und nach einer Weile, als die Sonne schon untergegangen war, fand er einen großen Park. Die Blätter rauschten leise und sanft, schienen das Meer zu imitieren zu wollen.
"Hier schlafen wir heut Nacht, hm?", lächelte Felix seinem Sohn zu und gab ihm erneut einen Kuss.
Er setzte seine Geige - das einzige, was er neben den Stimulanzien von der Sekte mitgenommen hatte - ab, setzte sich auf die kalte Bank und zog sich seine Jacke auf, um sie als Kopfkissen verwenden zu können. Es würde kalt werden, doch das war nicht schlimm. Wichtig war nur, dass er Max würde warm halten können.
Und so legte er sich seitlich auf die Bank, positionierte die Geigte irgendwie ungemütlich zwischen Beinen, um ein Stehlen hoffentlich zu verhindern, bettete seinen Kopf auf das 'Kissen' und seinen Arm und drückte mit der anderen seinen Sohn an seine Brust. Ganz nah an seinen Körper, seine Brust, seinen Bauch, um ihn warm zu halten.
Es war alles andere als eine gemütliche Position, doch die Erschöpfung siege rasch und ließ ihn in einen unruhigen Schlaf fallen...

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Felix
Gelöschter Benutzer

Claire & Felix ~ Beginning Of a Patchwork-Family | Triggerwarnung

von Felix am 22.09.2020 18:09

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Felix Li, geboren als Mädchen unter dem Namen Daina Covault, ist vor ein paar Wochen gemeinsam mit seinem Sohn Felix aus der Sekte geflohen, in welcher er die eltzten 17 Jahre seines Lebens verbrachte. Völlig erschöpft erreicht er nach unzählbaren Tagen den Osten Amerikas, genauer gesagt Boston, wo er sich auf der erstbesten Bank schlafen legt. Dort findet die junge Jurastudentin Clarissa Bouchard ihn, welche selbst eine Tochter hat und sofort Mitleid bekommt. Sie beschließt, den beiden Flüchtigen zu helfen, und beide hätten nicht gedacht, welche Türen ihnen dieser Entschluss beide öffnen würde...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.09.2020 14:13.

Dawn
Gelöschter Benutzer

Re: Felix' Wohnung

von Dawn am 22.09.2020 16:34

Voller Aufregung sprang ihr Herz auf und ab, hin und her und gab gar keine Ruhe mehr. All die Zeit hatte sie sich unvollständig gefühlt, als würde das Wichtigste in ihrem Leben einfach fehlen. Und so war es auch. Ihre Schwester, nun ihr Bruder war mehr als nur das, mehr als nur ihr Zwilling. Er war mit ihr auf eine unerklärliche Art und Weise verbunden. Auch wenn über die Jahre das Band immer schwächer wurde, so war es nie gänzlich verschwunden. Irgendwie waren sie immer verbunden und nun konnte sie ihn endlich sehen. Endlich. Sein Leben, sein neues Ich. Gott, es war so viel passiert ... Sie wollte alles wissen. Ihn neu kennenlernen. Für ihn da sein. Eine Familie sein. Schweigend, mit Tränen in den Augen umschloss sie seinen Körper mit ihren Armen. Sie seufzte zufrieden und wollte ihre Arme am liebsten auch gar nicht mehr von ihm lösen. Die Aufregung hatte sich in Glück gewandelt. ''Es ist so schön dich zu sehen ...'', sprach sie ruhig, nachdem die beiden die Umarmung wieder gelöst hatten und sah ihm dabei in die Augen. Sofort folgte sie ihm in die Wohnung, sah sich dort natürlich sofort interessiert um - solange bis sie zwei Kinderaugen begutachteten und sie jegliche Fassung verlor. Wie süß! Sofort schockverliebt trat sie an das kleine Bettchen, war dennoch vorsichtig, so wollte sie nicht gleich vollkommen verstörende Erinnerungen hinterlassen. ''Er sieht aus wie du, unfassbar! Wie wir.'' Sofort sah sie die Kinderbilder von den beiden vor sich. Natürlich sahen beide nun nicht mehr so aus und durch die Veränderung von Felix sahen beide nun mehr wie normale Geschwister aus, aber das war vollkommen egal. ''Wasser klingt gut, danke dir.'', nickte sie und schüttelte die Hand des kleinen Mannes mit einem Finger, welcher das wohl zu lustig fand. Dann jedoch setzte sie sich zu Felix. ''Ich habe schon lange versucht dich zu finden. Sehr lange. Aber erst vor kurzem gab es kleine Lebenszeichen und ich bin dem einfach nachgegangen. Ich denke es war mehr Glück als alles andere. Wenigstens einmal.'' Kurz legte sie eine Hand auf seine. ''Es ist einfach so viel passiert. Alles was ich möchte ist mit euch beiden eine Familie sein.'' Dafür würde sie wortwörtlich alles tun.

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Nina

22, Weiblich

FSK 18 Gestaltwandler Mensch neutral gynosexuell Trigender lithromantisch Geübter erfunden

Beiträge: 209

Re: Claire & Nina ~ Life Is No One-Way Road | 18+ | Triggerwarnung

von Nina am 22.09.2020 14:15

Gedankenverloren und zustimmend nickte Nina leicht. Sie dachte kurz an all die Gründe, weswegen sie gerade hier kiffend auf der Parkbank saß. An ihre Manager, den Film, die Paparazzos, die Berühmtheit, ihre Sexualität und ihr Gender, ihr Dad... doch das Koks in Verbindung mit dem Ott tat seine Wirkung, verpackte all die Gedanken ohne Bilder in eine betäubende angenehme Wolke und ließ es einfach hinfort schweben. Nicht mehr kurze Worte in ihrem Kopf, die schon wieder weg waren. Nicht wert, sich mit diesem Schmerz zu beschäftigten, nciht wert, allzu lange über sie nachzudenken.
Claires Stimme riss sie wieder in die Gegenwart. Sie blickte sie an, lächelte leicht. "Danke", sagte sie ehrlich. Sie wusste das Angebot für ein offenes Ohr wirklich zu schäten. Und könnte sie sichersein, dass die Fremde neben ihr sie nicht kannte, keinen film mit ihr gesehen hatte, so würde sie das Angebot vielleicht sogar annehmen. Einfach, um alles loszuwerden. Doch so war ihr das Risiko zu groß. Das Risiko zugroß, nur wieder neben irgendeinem Fan zu sitzen, oder auch nur jemanden, der sie eben kannte, die Gefahr zu groß, dass irgendwie, durch irgendwelche belanglosen Nebengespräche, rigendetwas von ihren Worten an die Presse gelangen könnte und das galt es unter allen Umständen zu verhindern.
Sie konnte es nicht erzählen. Nicht weil sie nicht wollte, sondern weil sie einfach nicht konnte. Weil es tatsächlich nur alles schlimmer machen würde.
Auch Nina trank noch einen großzügigen Schluck Bier. Dann schüttelte Nina den Kopf. "Nein, du kannst gerne bleiben. Ich freue mich über die Gesellschaft." Insbesondere wenn es eine solch ungezwungene Gesellschaft war. Ohne Fotos, ohne Autogramme, ohne Fanfrage. Ganz normal.
Gott, wann hatte sie bloß das letzte Mal mit irgendeinem Fremden ein so normales Gespräch geführt?
Ein leichtes Grinsen legte sich auf Ninas Lippe bei Claires Nachfrage. Sollte sie die Wahrheit sagen? Das Koks gab ihr einen euphorischen Stups nach vorne und sie entschied sich dafür. Scheiß drauf, was sollte denn schon passieren? "Ich hätte mich endgültig zugedröhnt und dann auf die Schaukel gesetzt.", grinste sie und nickte zu eben dieser. Was nicht hieß, dass sie das diese Nacht nicht vielleicht doch noch tun würde. "Und vielleicht je nachdem noch feiern gehen." Je nachdem, wie die Drogen wirkten und in welcher körperlichen und geistigen Verfassung sie dann war und wie egal oder nicht egal ihr ein mögliches Erkannt-werden dann wäre.

I'm a bird in a cage. I can't fly away.


And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.10.2020 16:35.

Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Rachel & Sharon ~ Friend To You All (2018)

von Rachel am 22.09.2020 14:05

Jegliche Sorge von Sharon ihr gegebüber konnte Rachel absolut nachvollziehen. So war es sicher nicht immer einfach für sie mit all dem umzugehen und ein relativ normales Leben zu führen. Einige bekamen das gar nicht hin, andere meisterten es. Es war immer von den Personen, Geschichten, Umfeldern und Menschen um sie herum abhängig. Die Gegebenheiten. Sharon schien ihr jedoch eine recht starke und gefasste Person zu sein, selbst, wenn sich scheinbar nicht nur sie in diesem Körper befand. Nur zu gern ließ ihr daher die ernst gemeinten, netten Worte zukommen und schenkte ihr ein wenig Lob. Für Rachel war ein einfach unbegreiflich wie man einen Menschen mit einer solchen Belastung ausschließen konnte. Es hatte tiefgründige Ursachen, eine Solche Spaltung der Persönlichkeiten zu haben und weitere, negative Erfahrungen machten das Ganze nun wirklich nicht besser. Naja, Menschen eben. Etwas anderes konnte man dazu nicht sagen.
Als die beiden letztendlich an einem Haus angekommen waren, in welchem Sharon scheinbar lebte, folgte sie der jungen Frau (die sie für Rachel nun einmal war) in ihr Reich, hinauf in den 3. Stock. Auch sie entledigte sich ihrer Schuhe - allein des Anstand wegens und folgte erneut den gleichen Weg wie Sharon. ''Ich würde einfach nur ein Glas Wasser nehmen, danke.'', lächelte sie auf die Frage hin. Die Wohnung war ansprechend, sie hatte sie sich ein wenig anders vorgestellt - doch war das ja etwas, das jeder kannte. Auch wenn für ein Moment ein wenig Befremdlichkeit in ihr Platz fand. Sie war wirklich selten in fremden Wohnungen und sie merkte auch, dass Sharon eher selten Besuch zu haben schien. Doch mit Sicherheit würde sich dieses Gefühl bald wieder aus dem Staub machen. Spätestens, wenn die beiden sich in einer netten Unterhaltung wiederfanden. ''Darf ich?'', deutete die Biologin zu einem der Stühle.

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Eden
Gelöschter Benutzer

Re: Ariel & Serenity: Memories of the past

von Eden am 22.09.2020 11:35

Ariel hielt Lucifers teuren Wagen vor dem Haus mit der Adresse, die auf den zusammengeknüllten Papierknäuel auf ihren Beifahrersitz lag. Sie wusste nicht, ob sie wirklich hier sein sollte. Ob sie wirklich auf Lucifers Rat hören sollte und eine Hexe kontaktieren, um die Erinnerungen an ihre Vergangenheit zurück zu bekommen. Sie verstand auch nicht, wieso Lucifer ihr nicht direkt erzählte, was damlas vor ihrem Fall geschehen war. Schon immer hatte ihr großer BRuder ein riesiges Geheimnis darum gemacht und nie auch nur ein Wort darüber verloren. Eigentlich hatte es Ariel auch nie interessiert, aber das hier war dann doch anders. Immer wieder quälten sie in der letzten Zeit Szenen vor ihrem inneren Auge, die sie nicht zuordnen konnte und von denen sie nicht wusste, was sie davon halten sollte. Ihr Kopf schien immer wirrer zu werden und es fiel dem Engel auch immer schwerer sich wirklich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Deswegen hatte Lucifer ihr geraten sich an eine Hexe zu wenden. 
Lange hatte Ariel nicht suchen müssen, um eine vielversprechende junge Hexe zu finden. Sie hatte eben ihre Quellen. So hatte sie sich Lucifers Auto geschnappt und war auf dem schnellsten Weg hier her gefahren. Hoffentlich keine Hochstaplerin, die behauptete Dinge zu können, die eigentlich nur Lug und Betrug waren.
Seufzend stieg die Blondine aus dem Auto und richtete ihre Sonnenbrille, bevor sie sich auf den Weg zu dem Haus machte. Ohne noch mal großartig darüber nachzudenken, drückte sie auf die Klingel. Weiteres Hadern würde ihr auch nichts bringen. Sie musste einfach Antworten haben und da hieß es Augen zu und durch.

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Claire
Gelöschter Benutzer

Re: Claire & Nina ~ Life Is No One-Way Road | 18+ | Triggerwarnung

von Claire am 22.09.2020 10:36

Mit der Hoffnung, dass sie Nina mit ihren Worten ein wenig beruhigen konnte, taten die beiden das Thema mit einem gegenseitigen Schweigen ab. Für sie war das nun wirklich kein großes Ding, es war schon okay und vor allem auch ganz allein ihre Sache. Genau so wie die Probleme, die Nina heute hierher gebracht hatten die ihre waren. Verständnisvoll nickte sie zu den Worten und lächelte schwach. ''Das kann ich verstehen. Über manche Dinge sollte man nicht sprechen.'' Ihre zarten Schultern fanden ihren Weg nach oben, ehe sie einmal tief ein- und wieder ausatmete. Wie gut sie dieses Gefühl kannte, obgleich sie nicht wissen konnte, welche Sorgen sich hinter dem Gesicht der jungen Frau verbargen. ''Aber es war ernst gemeint, nicht nur beiläufig erwähnt.'' Das wollte sie einfach loswerden. Es gab viel zu viele Menschen, die nur Interesse vortäuschten. Claire gehörte nicht zu diesen. Ganz und gar nicht. ''Aber wenn es dir hilft, können wir auch einfach nur hier sitzen. Oder aber ich lasse dir deine Ruhe, wenn dir das lieber ist. Wobei ich mir dann sicher Sorgen machen werde.'' Erneut huschte ein Lächeln über ihre Lippen. Das ruhige, entspannte Gefühl machte sich immer mehr in ihr breit und eigentlich könnte sie sich gerade einfach nur auf die Bank legen und über das Leben philosophieren. Bei diesem Gedanken nahm sie einen erneuten Schluck aus der Flasche. Wie hatte sie dieses Gefühl vermisst. Es war fast wie echtes Glück, warm, kuschelig. Ja, sie konnte verstehen, wieso man sich lieber den Drogen hingab als zu reden. Es war weniger schmerzvoll. Für einen Moment. ''Was würdest du denn jetzt tun, wenn ich nicht da wäre?'' Claire rutschte immer mal wieder ein wenig mehr in eine gemütliche Pose, wobei sie sicher irgendwann doch wieder ungemütlich werden würde. Umso weiter sie sich hineinfallen ließ. 

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Eden
Gelöschter Benutzer

Ariel & Serenity: Memories of the past [Cut]

von Eden am 22.09.2020 09:26

A R I E L  &  S E R E N I T Y
 & 
Da Ariel absolut keine Erinnerung an ihre Vergangenheit hat, beschließt sie sich auf Rat Lucifers Hilfe bei einer Hexe zu suchen.
Sie ahnt jedoch nicht, was dies für sie verändern wird. Ebenso wie für Serenty, die eigentlich nur helfen wollt.
Doch der Fluch Gottes ist nicht so leicht zu brechen, wie man meinen möchte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2020 12:31.

Sonja
Gelöschter Benutzer

Re: Aeryn & Sonja ~ like mother, like daughter (1422 n. Chr.)

von Sonja am 21.09.2020 19:02

Sie schätzte die Eigentschaft ihrer Tochter, nicht dauerhaft in Themen und somit in alten Wunden hereinzubohren. Sie konnte verstehen, wenn sie mehr über sich und ihre Familie wissen wollte, doch dazu gab es (hoffentlich) noch genug Zeit. So nickte sie schweigend zu den Worten Aeryns. Ihre Schwerter trugen sie stets bei sich. Bereits in jungen Jahren hatte sich Sonja daran gewöhnt. Es war schon fast wie ein Teil ihres Körpers und so sollte es auch ihrem Kind gehen. Einem ganz besonderem Wesen. Zu Beginn hatte sie mit der Rothaarigen (die Haarfarbe musste sie eindeutig von ihrem Großvater haben) eher mit Stöcken geübt, damit sie keine Verletzungen davon trug. Doch diese Zeiten waren bereits vorbei, da Aeryn schon immer sehr begabt war. Etwas anderes hatte Sonja jedoch auch nicht erwartet. Im Grunde würde Aeryn irgendwann bei weitem stärker sein, als es Sonja war. Zumindest vermutete das der Vampir. Ein Wesen wie sie hatte es bisher noch nie gegeben, doch sie konnte sich vorstellen, dass beide Teile in ihr gemeinsam etwas unglaublich starkes ergaben. Auch das hatte sie bisher noch nicht angesprochen, doch das wollte sie bald ändern. Langsam musste sich Sonja eingestehen, dass ihr kleines Kind gar nicht mehr so klein war. Schwierig, besonders für eine Mutter. ''Du bist im Schwertkampf besser als im Nahkampf, Ryn. Du solltest deine Schwächen üben.'' Kritik auf sehr hohem Niveau, so war Aeryn in keinem von beidem schlecht. Es ging nur noch um Kleinigkeiten. Den Feinschliff. ''Aber gut, ich habe dich ja nicht ohne Grund gefragt, was du lieber üben möchtest.'' Nun huschte doch ein warmes Lächeln über ihre Lippen, während sie den Hybriden anblickte. Ohne eine Vorwarnung zog sie ihr Schwert und ließ die Klinge gezielt auf Aeryn zurasen, wissend, dass diese mit wenigen Bewegungen ihren Hieb abwehren konnte.

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