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Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: Josie & Hazel | Pleased to meet you

von Hazel am 17.10.2020 19:20

Unglaublich dass es ihr tatsächlich so schnell gelungen war eine Freundin zu finden. Allerdings war die Brünette auch wirklich nett und wenn man jung war dann  fühlte es sich so einfach an, einfach selbstverständlich Freundschaft mit jemandem zu schließen. Wenn man jemanden mochte und sich gut mit ihm Verstand dann war es einfach die neue Freundin oder der neue Freund. Deshalb konnte Haze auch nicht verstehen warum sich Erwachsene in solchen Dingen oftmals schwer Taten. Doch wahrscheinlich wuchsen mit dem Alter auch die Anforderungen an eine Freundschaft oder man änderte sich wenn man erwachsen wurde auch einfach, sodass es schwerer Freunde zu finden. Wenn Hormone dann noch mit ins Spiel kamen dann wurde das Chaos schließlich perfekt. Das würden die beiden Mädchen auch noch früh genug erkennen - doch dieser Tag war zum Glück noch lange nicht heute. Noch waren Jungs in den meisten Fällen einfach doof. So auch die Jungen die Josie geärgert hatten. "So was Blödes kann auch nur Jungs einfallen!", verkündete Haze und schüttelte missbilligend den Kopf. "Hast du die Blödmänner wenigstens verhext um Ihnen eine Lektion zu erteilen?", wollte der Rotschopf neugierig wissen. Nichts Schlimmes natürlich aber so eine kleine Lektion konnte ja nicht Schaden.. Aufmerksam hörte der Rotschopf zu als Josie erklärte was es mit den Zimmern auf sich hatte. "Meine Lippen sind versiegelt versprochen!", meinte Haze kichernd."Wenn die Zimmer verschiedenen sind, heißt das dann das ich auch eins haben könnte auch wenn ich Abends wieder Nachhause gehen muss?", fragte die Tribridin nachdenklich und fest schon hoffnungsvoll. Vielleicht gab es ja Abende an denen sie verpflichtet wäre in der Schule zu bleiben?" Selbst wenn diese Hoffnung enttäuscht werden würde so war ihr erster Tag doch deutlich besser gelaufen als erwartet. Und mit der Gewissheit eine Freundin zu haben, die sie am nächsten Morgen in der Schule erwarten würde, wären auch die Nächte im Haus des Zirkels leichter zu ertragen.. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen hörte sie der Brünetten weiter zu und nickte dann fröhlich. "Man kann nie genug Leute haben die einen mögen und auf einen aufpassen auch wenn deine Schwester das sicherlich auch toll macht!" Kurz ließ Haze ihren Blick durch die Umgebung schweifen. "Wer ist denn deine Schwester?, wollte der Rotschopf neugierig wissen. Nachdem Josie ihr erklärt hatte wie das ganze funktioniert und das die beiden das gemeinsam machen könnten hüpfte sie freudig auf und ab. "Ja das wäre wirklich toll!" Mit dem Kakaobecher in der Hand war sie dann natürlich vorsichtiger und folgte der Brünetten zur Aula. Kurz blickte Haze sich staunend um und setzte sich dann neben ihre Freundin. "Wenn du dein Zimmer schon eingerichtet hast.. können wir dann nach der Versammlung noch etwas zusammen machen oder hast du noch was anderes zu tun?", fragte die Tribridin mit leuchtenden Augen. Denn schon so schnell zurück zu Alecto und den anderen wollte das junge Mädchen definitiv nicht. Denn die Zeit zum nächsten Morgen würde ihr dann sicherlich wie eine Ewigkeit vor kommen..

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2020 19:35.

Rouven
Gelöschter Benutzer

Re: Rouven & Lizzie | The simple Truth

von Rouven am 17.10.2020 18:10

Eigentlich konnte Roux sein Glück immer noch nicht so wirklich fassen, dass er Dank der schönen Josie noch immer auf diese Schule gehen durfte.  So könnte es ihm hoffentlich endlich gelingen keiner Menschenseele mehr zu schaden, denn das wollte der Vampir keinesfalls! Schon jetzt belasteten genug unschuldige Opfer den jungen Mann. Denn um diese mörderische Instinkte hatte er sicherlich nicht gebeten! Er hatte sich einfach nur eine Familie gewünscht, die Familie die ihm sein ganzes Leben lang verwehrt geblieben war. Doch der Preis für diese Familie war definitiv viel zu hoch! Roux hatte einfach nur ein normales Familienleben führen und weiter an seinem Traum Schriftsteller zu werden arbeiten wollen. Aber nein! Auf einmal musste er einem ständigen Wunsch nach warmem Blut nachkommen müssen und wurde schier verrückt beim Versuch gegen diesen Drang anzukämpfen - bis er ihm schließlich doch nachgeben musste damit seine Kehle aufhörte zu brennen und seine Gedanken nicht mehr nur um Blut kreisten. Ein ganz wundervolles neues Leben! Zu sagen das er es hasste war schon beinahe eine untertreibung denn er verabscheute diese neue Seite an sich. Und traute sich gar nicht mit anderen zu sprechen aus Angst seine übernatürlichen Instinkte würden wieder anspringen und die Kontrolle über ihn übernehmen. Deshalb hatte er auch ein Einzelzimmer und war ziemlich überrascht als jemand an seine Tür hämmerte. Grummelnd schälte er sich aus der Bettdecke und öffnete innerlich kochend die Tür. Wortlos ließ er die Worte der Blondine über sich ergehen und musterte sie dabei mit einem vernichtenden Blick. Mit Mobbern hatte Roux nun wirklich schön sein menschliches Leben genug zu tun gehabt und könnte auf die Gesellschaft dieser unhöfliche und respektlosen Blondine wirklich verzichten. "Unglaublich das Josie und du die selben Eltern haben. Hat etwa nur sie die Manieren abbekommen?", wollte er mit abgehobener Augenbraue wissen. "Schön und gut wenn du deine Schwester beschützen willst aber ich habe deiner Schwester nichts getan, also musst du mich nicht aus dem Bett klopfen und mir dann auch noch so unhöflich kommen. Also Nein, ich hatte in meinem Leben schon genug mit unhöflichen, gerade zu arschigen Leuten zu tun und habe kein Interesse daran mit einer solchen Person zu frühstücken! Ich weiß also sehr genau was hier passiert ist. Auf Wiedersehen!" Mit diesen Worten knallte er ihr die Tür vor der Nase zu und legte sich wieder ins Bett. Und da wunderte man sich das er die anderen Schüler mied, wenn die alle wie Lizzie waren, na dann Gute Nacht! Zwar wollte er es sich mit Josie nicht verscherzen aber deshalb musste er sich von ihrer Schwester noch lange nicht demütigen und dumm anmachen lassen. Wäre die Blondine netter gewesen wäre das etwas anderes aber so konnte Roux verzichten.
(Auch hier wird der nächste Post hoffentlich länger )

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2020 18:37.

Rouven
Gelöschter Benutzer

Re: Josie & Rouven | Every start is difficult

von Rouven am 17.10.2020 16:47

Theoretisch könnte es hier draußen ja eine Schaufel geben, der Rasen sah zumindest gepflegt aus und benutzten Gärtner nicht auch hin und wieder Schaufeln? Doch langsam zweifelte Rouven dann doch daran hier draußen fündig zu werden. In diesem Moment tippte ihm jemand auf die Schulter und unwillkürlich stieg Panik in dem geplagten Jungen auf, wenngleich die Stimme die kurz darauf erklang durchaus sanft und beruhigend klang. Langsam drehte er sich um und musterte die hübsche Brünette vor seinen Augen kurz verwirrt und ein wenig überfordert. Nach einer gefühlten Ewigkeit fand Roux seine Stimme wieder und nickte langsam. "Ich habe heute meinen ersten Schultag hier, weil ich lernen möchte mit meinem Blutdurst und meinem neuen Leben als Vampir zurecht zu kommen.." Auf diese Worte folgte ein resigniertes Seufzen. "Ich möchte wirklich niemanden mehr verletzen mehr verletzen.. das ertrage ich nicht länger. Ich kann doch nichts für meine Instinkte und mein Erschaffer hatte mich nicht vorgewarnt das mir sowas nach der Verwandlung passieren würde. Er will das ich lerne mich zu kontrollieren damit ich nicht den ganzen Clan auffliegen lasse und hat mich deshalb hier angemeldet. Aber als ich hier ankam.." An dieser Stelle brach seine Stimme und er musste einige Male tief durchatmen. "Hat sich nicht weit von hier jemand in den Finger geschnitten und meine Instinkte sind sofort darauf abgesprungen.. Und jetzt suche ich nach einer Schaufel um den armen Mann zu begraben..", endete Roux kleinlaut und beschämt. Dabei wischte er sich ein paar Tränen von den Wangen. "Bitte.. Ich wollte das nicht und es tut mir so schrecklich Leid! Ich will das nicht mehr, bitte schmeiß mich nicht sofort wieder raus. Wenn doch dann töte mich denn so will ich nicht weiter machen!", flehte Roux aufrichtig verzweifelt. Er hatte doch niemals jemanden verletzen geschweige denn töten wollen, denn das entsprach ihm so gar nicht. Er war zwar aggressiv aber ganz sicher kein Killer! Zumindest nicht freiwillig. Abwartend sah er die Brünette Schönheit an in deren Gegenwart er sich gerade ungewöhnlich ruhig und beinahe ausgeglichen fühlte.
(Die nächste Antwort wird länger versprochen )

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2020 18:35.

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lizzie am 17.10.2020 11:53

"Du MUSST es aber verdammt nochmal endlich sehen Lewa!", brüllte Lizzie nun zurück. "Sonst wirst du nie glücklich! Lebst immer in Angst ob du nun hier bist oder nicht! Und ich kann mir schwer vorstellen, das es das ist was du willst." Lizzie hatte vor Wut die Hände in die Seiten gestemmt. Der Wind pfiff durch ihre Haare und die Jugendliche atmete schwer und hektisch. Ihre Augen begannen gefährlich zu glitzern und ihre Hände zu zittern. Lizzie konnte es sich nicht erklären, wusste nicht warum sie sich überhaupt um dieses sture Mädchen scherte, das ihre Ideen sowieso gleich wieder ausschlug. Ihre Stimme bebte als sie nun erneut zum Sprechen ansetze. Vor Wut. Vor Trauer und vor allem vor Verzweiflung und Verachtung. "Du gehst den Weg des kleinsten Widerstandes. Du bist schwach Lewa. Ich dachte, ich kann dir helfen. Kann dich dazu überreden hier weg zu gehen um dann endlich zu lernen, wie du es kontrollieren kannst. Aber du willst nicht. Warum kann ich mir nicht erklären. Aber ich meine gut: wenn du immer in Angst, in diesem Wohnwagen leben willst, unter der Fuchtel deines Vaters, der sich anscheinend einen Scheißdreck um dich kümmert und dich dazu gezwungen hat das zu tun, dann bitte tu es. Aber ich verspreche dir, das du nie, ja nie, hier rauskommen wirst. Dein Vater ist nicht dumm - sonst wärst du schon lange hier weg. Und selbst wenn du es schaffst, du wirst an dem Druck kaputt gehen. Daran kaputt gehen - an der Angst, an der Verzweiflung, an dem Selbsthass. Du bist auf dieses verdammte Amulett angewiesen. Ich habe dir schonmal gesagt, ich könnte dir in dem Moment wo ich es anfasse sämtliche Magie des ganzen rauben. Und dann stehst du da. Verzweifelt, ängstlich und voller Schuldgefühle und Selbsthass, weil du Dörfer und ganze Existenzen zerstört hast. Und warum? Weil du nicht lernen wolltest es zu kontrollieren. Weil du nicht lernen wolltest dich so zu akzeptieren, wie du nunmal bist. Magisch." Lizzie endete und ihre Stimme brach beinahe weg. Sie hatte so viel in Lewa gesehen. Eine starke, junge Frau die sich vielleicht irgendwann gegen den Tyrann den sie Vater nannte zu erheben. Die lernen würde auf eigenen Beinen zu stehen, sich zu akzeptieren. Doch anscheinend hatte das Mädchen sich getäuscht. Was nicht verwunderlich war. Immerhin war sie erst sechzehn und hatte keine Ahnung von der Welt und wie sie aussah. Wie die Menschen drauf waren. 
Lizzie wandte sich ab, atmete tief durch um nicht vollständig die Kontrolle über sich und die Magie in sich zu verlieren. Der Fluch und die Geschichte, die Lizzie als Teil des Gemini-Zirkels in sich trug machte sie anfällig für die dunkle Magie. Und sie einzusetzen wollte Lizzie vermeiden. Vielleicht hätte sie sich anders entschieden, wenn Josie es nicht merken würde. Im Normalfall wurde einem der beiden Zwillinge schlecht wenn der andere schwarze Magie einsetze. Der Zwilling übergab sich und das was herauskam war meist schwarzer Schleim - ein untrüglicher Beweis dafür, das der andere schwarze Magie verwendet hatte. Lizzies Hände zitterten und sie ballte sie zu Fäusten. Der Wind der durch ihre Haare pfiff rauschte in ihren Ohren und langsam bahnten sich die allzeitbekannten Kopfschmerzen und die damit verbundenen Tränen an, wenn Lizzie kurz davor war die Kontrolle zu verlieren. Doch da hörte sie etwas, was ihr Herz erstarren, den Wind aufhören und das Zittern ihrer Hände beenden sollte. 'Ja. Ja, du hast Recht.', Lizzie traute ihren Ohren nicht Recht, dachte sie spielen dem Mädchen einen Streich. Das sie sich so sehr wünschte, Lewa würde ihr endlich zuhören - endlich auf ihre Idee eingehen, das sie inzwischen hallzuzinierte. Sie brauchte einen Moment bis sie realisierte, was die Braunhaarige da gesagt hatte. [...] du hast Recht. Ja verdammt, genau das hatte sie! Und anscheinend hatte Lewa genau das gerade realisiert. Langsam drehte sie Lizzie wieder um. In ihren Augen wütete immer noch der Sturm und doch schien sie ruhiger. "Du kämpst auf deine Weise, damit du existieren kannst Lewa. Du kämpfst nicht darum, dich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Und das solltest du vorrangig tun. Du sollst kämpfen, damit du anfängst dich selbst zu lieben. Dich und niemand anderen. Nicht deinen Vater oder deine Freier oder ein Tier. Erst kommst du. Und dann kannst du langsam damit anfangen, das auf andere auszuweiten.", schloss die Blonde und sah Lewa dann an. "Ich bin damit aufgewachsen ja. Ich und meine Schwester haben fast dafür gesorgt das unsere Mom gestorben ist, unsere leibliche Mutter haben wir umgebracht und unser Onkel Kai hat sie davor auch bereits getötet. Wir wurden gekidnapt, als Seelenfänger für den Teufel Arcadius genutzt und man hat uns manipuliert. Seit wir fünf sind, wohnen wir in dem Internat das unsere Eltern für uns errichtet haben, damit wir nicht weiteren Gefahren ausgesetzt sind. Hat es funktioniert? Nein. Oder nur zum Teil. Wir treffen trotzdem noch auf Drachen. Ich wurde von so einem Steinvieh mit einer Krankheit infiziert die mich beinahe umgebracht hat und meine Schwester hat sich fast komplett dem dunklen zugewandt. Ein Mal. Also ja, ich bin damit aufgewachsen. Ja, ich kenne die Risiken. Habe ich trotzdem Angst? Ja. Verliere ich trotzdem die Kontrolle? Ja. Also mach dir nichts vor, das Leben ist nicht golden und glitzernd nur, weil du damit aufwächst. Vergiss es."
"Das du dir beweisen willst, das du es auch in dieser Welt schaffst, ist ehrenwert. Ich kann es verstehen. Aber du schaffst das nur, wenn du verdammt nochmal lernst zu kontrollieren was du in der trägst. Sonst wirst du nie glücklich." Der Wind war verstummt und Lizzies Stimme klang halbwegs neutral, auch wenn sie unterschwellig immer noch bebte. "Ich sage dir auch, was bei rum kommt, wenn du deinen Dad fragst ob er dir frei gibt. Wird er nicht. Wahrscheinlich sperrt er dich ein und sorgt dafür, das du nie wieder auch nur auf dieses Feld kommen kannst. Du kannst es nur lernen, wenn du endlich versuchst, da wegzukommen. Schnapp dir das verdammte Geld und komm mit mir mit. Ich kann dafür sorgen, das wir auf bestimmte Zeit unsichtbar werden, aber ich kenne keinen Zauber, der Menschen wach hält. Und ich habe keinen Zugang zu den Grimoires die mein Vater in der Stefan Salvatore Gedenkbibliothek hält. Und ich glaube ehrlich gesagt kaum, das mich Hope, Hazel, mein Vater oder meine Schwester mich da dran lassen." Seufzend stemmt die Blonde ihre Hände in die Hüfte. "Es gibt nur einen Weg. Komm mit mir mit, nimm dein Geld und schließ den Wohnwagen für immer. Und wenn du es kontrollieren kannst, kannst du meinetwegen sonstwohin gehen, aber nicht hier hin zurück."

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Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Salvatore School | Lizzie und Henry

von Lizzie am 17.10.2020 11:13

Gespielt gekränkt fasste sich Elizabeth an die Stelle wo sich das Herz befand. "Autsch - du kränkst mich ja zutiefst.", witzelte sie und zuckte dann die Schultern. "Vielleicht werden wir ja noch irgendwann beste Freunde, aber ich vertrau Frischlingen im Normalfall nicht all zu schnell, Henry Monroe." Die blonde hatte nun die Hände in die Seiten gestemmt und eine Augenbraue hochgezogen, musterte Henry scharf und grinste dann aber bis über beide Wangen. "Das bedeutet, ich kann mich endlich mal mit einem Jungen über das Aussehen von Jungen unterhalten!", begeistert klatschte der eine Zwilling in die Hände und das Grinsen aus ihrem Gesicht ließ sich gar nicht mehr aus ihrem Gesicht vertreiben. "Aber du musst doch trotzdem fähig sein und sagen können, ob du jemanden hübsch findest oder nicht? Ich meine, ich kann ja auch sagen Penelope ist hübsch, was sie nicht ist aber egal, obwohl ich nur auf das männliche Geschlecht stehe." Neugierig verengte Lizzie ihre Augen. 
Die Hände hinter dem Rücken verschrenkt und mit Henry an ihrer Seite ging sie nun einen langen Flur hinauf, ein paar Gänge gingen aus dem Flur weg und ein paar Türen waren offen oder verschlossen. "Hier befinden wir uns in dem Trakt wo sich meine Familie aufhält, wenn wir Ferien haben. Dahinten ist auch das Büro meines Vaters.", erklärte Elizabeth und grinste Henry dann geheimnisvoll an. "Und was die Frage angeht was ich bin: ich bin ein Siphoner. Siphoner sind Hexenwesen, die allerdings ohne eigene Magie geboren sind. Ich kann also mit meiner Schwester keine eigene Magie anwenden. Aber ich kann sie von allen beliebigen Gegenständen und Personen absaugen um sie für mich zu verwenden. Also auch von dir, Frischling." Lizzie grinste und zuckte die Schultern. "Aber mein Vater kontrolliert immer, wann und von wem wir uns die Magie nehmen und wenn wir das aus Rache oder so machen, dann kriegen wir meist Ärger."
Vor der letzten Tür in dem Flur blieb sie stehen. Auf dem goldenen Schild prangte der Name 'Alaric Saltzman' und darunter 'Direktor'. Lizzie klopfte und trat dann ohne zu warten ein. "Hallo Dad.", begrüßte sie ihn und nickte dann leicht zu Henry, der immer noch unschlüssig in der Tür stand. "Ich hab dir wen mitgebracht. Das ist Henry." Der Mann erhob sich aus seinem Stuhl, gab Lizzie einen Kuss auf den Kopf und ging dann auf Henry zu. "Freut mich, Henry. Mein Name ist Professor Saltzman. Und wie Lizzie dir sicher schon erzählt hat, ist sie meine Tochter." Der Direktor entfernte sich einen Moment und kam dann mit ein paar Uniformen zurück, die er dem Jungen in die Hand drückte. "Es wäre das Beste wenn du sie tragen würdest, Henry. Hast du sonst noch irgendwelche Fragen?"

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Nina

22, Weiblich

FSK 18 Gestaltwandler Mensch neutral gynosexuell Trigender lithromantisch Geübter erfunden

Beiträge: 209

Re: Claire & Nina ~ Life Is No One-Way Road | 18+ | Triggerwarnung

von Nina am 16.10.2020 23:34

Gedankenverloren nickte Nina. Sie wusste genau, was Claire meinte. Es ohen nicht mehr auszuhalten. Einfach nur in diese Welt enfliehen zu wollen. Sie tat nichts andere mehr, wenn sie konnte. Natürlich dröhnte sie sich auf dem Set nicht komplett zu - das machte sie eher nachts in solchen ruhepausen wie jetzt, doch selbst auf dem Set konnte man sie nicht mehr antreffen, ohne dass sie Koks intus hatte. Es ging einfach nicht.
Und Nina machte sich auch nichts vor. Sie wusste, dass sie abhängig war. Es war ihr bewusst. Aber es war ihr schlichtweg scheißegal. Es war ein großartiges, ein berauschendes, ein unbeschreibliches Gefühl. Das einzig Positive, was noch existierte in ihrem Scheiß-Leben. Mochte man es als Abhängigkeit bezeichnen, als krank, zerstörerisch, selbst-hassend und was nicht alles...sie brauchte es. Und sie konnte und wollte nicht ohne.
Abgesehen davon hielt es sie vom Schlafen ab. Ein angenehmer Nebeneffekt, denn der Schlaf war zu ihrem absoluten Alptraum geworden. Sie hasste es zu schlafen und tat es so selten wir nur irgend möglich.
Einen Grund? Nina lächelte schwach, zog erneut am Joint. Ein Grund. Der Nebel in ihrem Kopf verbarg angenehm jegliche Gefühle zu den Gedanken, welche sie sonst heimgesucht hätten, blockte die Bilder ab und es war ein gutes Gefühl. Ihr Dad war tot, die ganze Welt hasste sie und allen Menschen um sie herum ging es nur darum, aus ihr so viel Kapital wie möglich zu schlagen. Was für einen beschissenen Grund sollte sie schon haben oder finden? Nein.
Ninas gedankenverlorener Blick wandte sich von der Schaukel Claire zu, als diese erneut anfing zu sprechen und ihr ein Angebot unterbreitete. Einen Moment zögerte Nina...aber dann zuckte sie mit den Schultern. "Ja, klar. Warum nicht", nickte sie und fuhr sich mit ihren Fingern über ihre juckende Nase. Die Frau hatte bisher mit keinem einzigen Wort die Schauspielerei oder irgendeinen Film erwähnt. Eine wunderbare, herrliche Abwechslung. Noch darüber hinaus schien sie sie verstehen zu können - oder zumindest ihren Drogenkonsum. Selbst wenn Nina sich ihr aus besagten Gründen ihrer Berühmtheit nicht anvertrauen konnte, so wusste sie das Angebot der Frau doch zus chätzen und hatte große Lust, das ein oder andere doch mal wieder Zeit mit ihr zu verbringen.
Es war sehr lange her, seit Nina jemanden gehabt hatte, den sie wirklich als Freund bezeichnen konnte. Natürlich war Claire noch weit davon entfernt, dass Nina sie als Freundin bezeichnete, aber...wer weiß. Vielleicht würde es mit der Zeit ja werden. Nina würde sich überraschen lassen. Sie hob das Bier an ihre Lippen und nahm einen großen Schluck.
"Du musst übrigens nicht die ganze Nacht mit mir hier sitzen", sagte sie mit einem leichen Lächeln und sah seitlich zu Claire. "Ich komme klar." Die motivierende Wirkung des Koks trat wieder zu ihr durch, es kribbelte ihr in den Fingern den Plan von zuvor mit der Schaukel umzusetzen und sicher würde sie das gleich auch noch tun.

I'm a bird in a cage. I can't fly away.


And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.

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Claire
Gelöschter Benutzer

Re: Claire & Nina ~ Life Is No One-Way Road | 18+ | Triggerwarnung

von Claire am 16.10.2020 23:11

Claire kannte den inneren Konflikt mit sich selst. Sie war schon immer sehr gesellig gewesen, hatte Menschen und Tiere mit offenem Herzen empfangen, doch gleichzeitig wollte sie auch oft allein sein. Nicht verletzt werden. Ihre Gefühle waren schon immer so empfindlich, Claire schien zu empathisch für diese Welt zu sein. Was sich hier gerade erneut zeigte, denn hatte sie einfach so jemand fremdes angesprochen, mit der Person Gras geraucht und das ohne Nina wirklich zu kennen. Aber sie wollte die neue Bekanntschaft nicht einfach allein lassen. Also blieb sie hier. Etwas, das für sie einfach selbstverständlich war. ''Ich würde nicht sagen, dass es eine Sucht war. Noch nicht. Aber ich war nah dran.'', entgegnete die Brünette ehrlich und lächelte dabei sanft. ''Aber ich habe es eine Zeit lang ohne nicht wirklich ausgehalten. Es war alles was ich wollte, woran ich denken konnte. Ich wollte einfach in diese Welt fliehen.'' Manchmal wollte sie das immer noch. Doch so in diese Welt eintauchen konnte sie nicht mehr. Allein wegen Yelva. Sie brauchte ihre Mutter ... So wie Claire Yelva brauchte.
''Wenn du einen Grund hast und es wirklich willst, könntest du es sicher auch. Aber solange die Welt der Drogen schöner als die Realität ist ... naja, sagen wir es mal so. Ich kann verstehen, wieso du so denkst.'' Ihre Stimme war ruhig, ihr Blick ruhte auf Nina und beobachtete sie. Jedoch mehr unbewusst, so waren ihre Gedanken ein wenig vernebelt. Erneut fragte sie sich, wie es ihr wirklich ging. Was los war und ob sie Hilfe brauchte. Doch ... wollte sie diese sicher nicht. Oder? ''Hey...'', setzte sie an und richtete sich ein wenig auf. ''Wenn du möchtest, kann ich dir meine Nummer geben. Falls du ... doch einmal reden möchtest oder einfach irgendwo sitzen und schweigen. Falls du einfach Gesellschaft brauchst.'' Ihr Angebot kam von Herzen. ''Und wenn nicht, ist das auch okay.''

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Henry
Gelöschter Benutzer

Re: Henry & Hazel | Welcome New Guy

von Henry am 16.10.2020 22:53

"Ja, Wickery. Blondie schien ganz begeistert davon zu sein.", seufzte ich und ließ mich ins Gras sinken. "Die nächste Generation von Monstern?  Wir sind doch keine Monster sondern Teenager." Mal davon abgesehen, dass es sowas wie Monster nicht gab...andererseits hatte ich auch nie an die Existenz von Göttern geglaubt und ich war der leibhaftige Beweis dafür.  "Und zu welcher Gruppe von Monstern zählst du? Eine Sirene? Hast du mich deshalb hierher gebracht? Um mich zu ertränken und zu verspeisen?" Unter meiner Handfläche spürte ich die Erde pulsieren. Fast so, als würde sie auf meinen Befehl warten. Aber was sollte ich sagen? Dass ich will, dass hier Veilchen wachsen? Oder vielleicht ein paar Obstbäume? Ich wusste immernoch nicht, wie ich das ganze kontrollieren sollte. Was dieser Monsterjäger wohl tat, wenn man gegen seine Regeln verstieß? Wurde man dann der Schule verwiesen oder getötet? So viele Fragen, von denen ich wahrscheinlich nicht auf alle eine Antwort wollte. Ganz zu schweigen von der für mich wichtigsten Frage, was zur Hölle ich hier sollte. "Hier geht es also nicht kuschelig zu, hm? Typisch High School also."

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Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lewa am 16.10.2020 22:51

Das, was Lizzie da als fantastisch bezeichnete, bezeichnete Lewa viel mehr als Alptraum. Sie hatte nie um diese verdammte Macht gebeten und wollte sie auch gar nicht (mal ganz davon abgesehen, dass es - nach wie vor - gar nicht existieren durfte!!!). Das einzige, was diese Macht anrichten konnte, war Zersetörung schrecken und niemals im Leben wollte Lewa das zulassen. Sie würde sich dagegen zu wehren wissen. Sie würde das Amulett anbehalten, sich befreien und ihr Leben leben und alles war in Ordnung. Ohne diese ganze Scheiße.
"Nein!!", fuhr Lewa das Mädchen ungehalten an, als diese sie so ungläubig und gleichzeitig provozierend fragte, ob sie das denn nicht sehen wollte. "Ich will es nicht sehen, klar?!" Sie konnte es nicht fassen. Warum war es für dieses Mädchen so schwer zu begreifen, warum nur war es für sie so unmöglich, sie nicht einfach in Ruhe zu lassen?! Sie wollte ihre sogenannte Hilfe nicht verdammt, sie sollte sich damit abfinden!!
Und das Mädchen fuhr fort, fuhr fort auf sie einzureden. Lewa öffnete bereits den Mund um ihr wütend entgegen zu schleudern, dass sie es nicht. Lernen. Wollte! Doch da nahm diese ihr die Worte bereits auf dem Mund. Wind kam um sie her auf und instrinktiv, mit wieder schneller schlagendem Herz, griff Lewa nach ihrem Amulett, obgleichs ie wusste, dass es nicht von ihr ausging, sondern von Lizzie. So wie im Wohnwagen.
Und dann ging es richtig los. Lizzies Worte drangen wie vergiftete Pfeile in Lewas Körper ein. In ihr Herz, ihren Bauch, ihren Mund ihre Stirn, ihre Augen, ihre Beine, überall, durchdrangen sie, tief, durchlöcherten sie, ließen sie bluten und ohne dass sie es überhaupt wahrnahm verzog sich ihr Gesicht, in einer Mischung aus Wut und Trauer und insbesondere Verletztheit, auch wenn die Tränen dazu noch nicht kamen - die würden erst kommen, wenn sie wieder allein war. Sicher und allein und wenn der Nervenzusammenbruch über ihr zusammenschlagen würde.
Es gab so vieles, was Lewa erwidern wollte, so vieles was sie der jungen Frau entgegenschleudern wollte. Sie war nicht schwach, sie kämpfte jeden einzelnen beschissenen Tag, quälte dich dadurch, arbeitete so verfickt hart, nur um irgendwann ihren Traum verwirklichen zu können: ihren Traum von einem beschissenen ganz normalen Leben!! Doch sie brachte kein Wort heraus.
Vielleicht weil sie tief in ihrem Inneren wusste, dass Lizzie Recht hatte. Ob sie wollte oder nicht, die Macht in ihr, die war real. Ob sie wollte oder nicht, es würde immer ein Teil von ihr sein und ob sie wollte oder nicht...es würde sie stets verfolgen. Auch wenn sie fort von ihrem Dad war, auch wenn sie eine eigene Wohnung hatte, am MIT sein würde...das Amulett würde sie stets begleiten. Was, wenn ihr irgendein Scherzkeks im Serverraum mal das Amulett abluchsen würde. Was dann?
Ihr Herz raste, und jeder einzelne rasende Herzschlag stach tief in ihre Brust, wie ein irrer Messerstecher, der irh Herz in kleinste Stücke zerhacken wollte.
So sehr Lewa sich auch abwenden wollte, wie immer einfach abwenden, sich in ihre eigene Mauer verbarrikadieren und alles was mit Magie zu tun hatte verschließen wollte - sie konnte es gerade nicht. Verdammt, sie konnte es nicht. Aber genauso wenig konnte sie die Magie einsetzen, sie KONNTE es einfach nicht!!
Mit glitzernden Augen, obgleich die Tränen nicht fielen, blickte Lewa auf. "Ja. Ja du hast Recht", sagte sie schließlich mit belegter Stimme. "Du hast Recht, dass ich schwach bin, verfickte Scheiße. Aber ich kämpfe jeden beschissenen Tag, ja? Und ich...fuck!" Sie atmete tief durch, starrte in den Himmel, schüttelte leicht den Kopf in der Hoffnung, sich und ihre bebende Stimme ein wenig zu beruhigen. "Du bist mit dieser Magie groß geworden. Ich nicht! Mein Leben...mein Leben sind Computer, mein Leben ist es, Codes zu schreiben, mich in andere Systeme zu hacken um zu sehen, was ich drauf habe, vielleicht auch um so ein paar Obdachlosen etwas Kohle zu verschaffen." Hatte sie tatsächlich ein paar Mal gemacht, als sie 15 und 16 gewesen war. Sie hatte sich immer wie eine Rebellin und Heldin gleichermaßen gefühlt und es gliebt. "Diese Welt, von der du sprichst...diese Schule, diese Magie...es ist nicht. Meine. Welt. Und es wird auch nie meine Welt werden, klar?!" Lewa schloss die Augen und atmete tief durch. Wappnete sich für das, was sie sagen wollte.
"Ich möchte mir beweisen, dass ich es auch in dieser Welt schaffe. Ich bin nicht besser als andere Menschen, weil ich diese Scheiße kann. Ich möchte beweisen, dass ich es schaffe, mich aus dieser elenden fucking Teufelsschleife zu befreien. Alleine und normal. Aber...aber du hast auch Recht, dass ich lernen muss, diesen Scheiß zu kontrollieren. Ob ich will oder nicht." Und sie wollte nicht, definitiv, sie wollte es überhaupt nicht. "Ich werde mit meinem Dad reden, ob er mir freigibt aber ganz ehrlich...das wird nicht." Wahrscheinlich würde sie allein für die Frage schon ein paar saftige Ohrfeigen erzielen. "Also...bleibt nur eine Sache zu klären: gibt es in eurer Welt irgendeinen Zauber der wachhält oder sowas? Tagsüber muss ich nicht arbeiten und hab immer Zeit. Mit deiner Unsichtbarkeit könnte ich wegschleichen zu eurer verdammten Schule oder wie auch immer. Aber damit das klar ist: nur so lange, bis ich es kontrollieren kann, klar?!"
Und dann wollte sie nie mehr etwas damit zu tun haben.

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Henry
Gelöschter Benutzer

Re: Salvatore School | Lizzie und Henry

von Henry am 16.10.2020 22:25

"Und ich dachte schon, wir wären beste Freunde. Das bricht mir aber das Herz." Einzelunterricht? "Ich glaube nicht, dass jemand mir helfen kann. Wahrscheinlich hat mein Vater nur Angst, was mein Stiefvater mit mir anstellen könnte, sollte er von meiner Existenz erfahren." Der göttliche Teil meiner Familie war extrem verkorkst. Inzest, Entführung und Vergwaltigung standen da an der Tagesordnung. "Tut mir leid, aber ich bin leider nicht fähig, die Schönheit eines Mädchens zu beurteilen, da ich euch leider nicht anziehend finde. Anders wäre es, wenn du Jamie Dornan wärst oder so. Dann könnte ich wirklich für nichts garantieren." Ich fuhr mir durch die Haare und sah die Blondine an. "Da hier offensichtlich jeder über mich Bescheid zu wissen scheint...Was genau bist du? Eine Banshee? Eine Muse oder ein Männer mordender Succubus?", grinste ich und lehnte mich ans Treppengeländer. Mich beschlich die leise Vorahnung, dass die Führung vor dem Büro ihres Vaters enden würde, der mir wahrscheinlich ein Handbuch voller Regeln und diese grottige Uniform in die Hand drücken würde. Ich wusste immernoch nicht, was ich hier sollte. Meiner Meinung nach war ich hier völlig falsch.

Antworten
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