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Eve
Gelöschter Benutzer

Re: Eve & Petra [Selena] ~ Hope, Laugh And Death

von Eve am 20.10.2020 10:43

Eve ging mit Petra und Monja durch den Wald. Petra hatte vorgeschlagen etwas von dem Lager weg zu gehen. Eve ging schweigend zwischen den beiden Frauen. Links Petra. Rechts Monja. Sie hielt sie an den Händen, damit Eve für sie sichtbar blieb. Was war das nur mit ihr?
Evers Blick fiel auf den Boden. Trockene Äste knackten unter den Schrittennder beiden Anderen; unter Eves Schritten wollte nicht einmal der kleinste Ast nachgeben. Sie musste wirklich aufpassen, wo sie hin trat. Wenigstens hatte sie Turnschuhe an ihrem Todestag getragen. Die gaben ihr zumindest einen gewissen Halt. Und die beiden helfenden Hände dürfte sie dabei auch nicht vergessen. 
"Also", begann Eve nach einer Weile. "Ihr seid Hexen und auch Werwölfe. Meint ihr, das hat etwas damit zu tun, dass ihr mich berühren könnt?" Eve schaute erst zu Petra, dann zu Monja. "Was ich sagen will: ich habe absolut keine Ahnung von diesem ganzen Geist sein. Vor 23 Tagen bin ich neben einer Straße zu mir gekommen und laufe seit dem durch die Gegend und versuche irgendetwas herauszufinden. Es war schon schwer genug an dem Tag zu erfahren, welches Datum wir hatten." Und schon wieder fing Eve an alles herunter zu plappern, was ihr im Kopf herum ging. "Zu erfahren, dass ich am 26. Februar gestorben bin war dagegen einfach. Da stand ein Kreuz an der Straße. Mit meinem Namen und dem Datum. Bei einer Apotheke habe ich dann auch das aktuelle Datum erfahren. Es war genau einen Monat später oder aber genau 4 Wochen oder 28 Tage. Je nach dem. Und ich werde auch nicht los, was ich trage. Einmal habe ich meine Jacke fallen gelassen und hatte sie im gleichen Moment wieder an... upps" Erst jetzt fiel Eve auf, was sie da tat. Sie schaute etwas verlegen die beiden Frauen an.
"Tschuldigung" Eve grinste etwas schief und zückte mit den Schultern. "Na ja, jetzt kennt ihr wenigstens meine Geschichte. Sofern ihr irgendetwas von meinem geplappere verstanden habt."

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Josie
Gelöschter Benutzer

Re: Josie & Rouven | Every start is difficult

von Josie am 19.10.2020 15:38

Josie war nun die Letzt, die jemanden verurteilte weil er Fehler gemacht hatte, denn auch sie hatte in ihrem früheren Leben schwerwiegende Fehler gemacht, die sie nicht mehr rückgängig machen konnte. Natürlich war da kein Mord dabei, denn es brauchte lange um Josie richtig auf die Palme zu bringen, aber sie hatte ihre Schwester verraten, Lügen verstreut und somit einen Streit vom Zaun gebrochen, der eine ganze Weile anhielt. Mittlerweile war die Sache wieder in trockenen Tüchern und die Betroffenen verstanden sich wieder, aber das wäre alles nicht passiert, wenn Josie ehrlich gewesen wäre. Warhscehinlich wollte sie deshalb, dass der neue Junge hier blieb um genau aus diesem Fehler zu lernen und zu merken, dass es falsch war jemanden zu töten. Immerhin gab es ja Vampire, die sich unter Kontrolle hatten, was das Trinken aus einer frischen Quelle anging.
Der Weg zum Zimmer des Schulleiters schien sich wie Kaugummi zu ziehen. Immer wenn sie Mist gebaut hatte, war es so als würde jemand mit Absicht den Weg dorthin länger wirken lassen, sodass sich der Knoten in ihrem Hals weiter zu ziehen konnte. "Von einer Skala von 1-10?" fragte Josie nochmal nach, als sie ihn während des Laufens ansah "Ich schätze mal locker eine 80" bei der Antwort schmunzelte sie. Es war eine Übertreibung, denn ihr Vater würde nie streng genug sein, um sie ernsthaft zu bestrafen. Bei dem Jungen neben ihr war das aber etwas anderes. Sie wusste nicht wie ihr Vater darauf reagieren würde, wenn Josie einem Wildfremden helfen würde und noch dazu war er ein Vampir, der seinen Durst nicht unter Kontrolle hatte. Für die Braunhaarige spielte das alles aber keine Rolle, weil sie ihn mehr oder weniger anziehend fand und deshalb wollte das er blieb.
"Die Entschuldigung solltest du dir lieber für meinen Vater aufheben" sagte die junge Hexe fest, nachdem sie den Einlass erlaubt bekommen hatten. "Er ist nämlich der Schulleiter hier" wieder ein Schmunzeln und diesmal sogar mit einem kleinen Lächeln. Sie verstand, dass manche Wesen ihren Trieben nachgingen und das manche in der Hinsicht keine Wahl hatten, weil der Druck in ihnen zu hoch war. Sie ordnete ihre Gedanken, bevor sie die Klinke runter drückte und mit dem ihr Unbekannten in das Zimmer ihres Vaters eintrat. Mitten im Raum blieb sie stehen, ließ die Hände an den Seiten runter hängen und wartete auf die Predigt des Jahres. Zu Anfang kam nichts außer ein Seufzer, der so laut schien, dass er in den Ohren weh tat und dann stand er auf und sah die Beiden genau an. -An deinem ersten Schultag tötest du jemanden und ziehst dabei auch noch meine Tochter mit da rein?- Fragte Alaric streng und seufzte erneut, als er dann zu Josie sah und den Kopf schüttelte. -Und du versuchst ihm zu helfen, in dem du es zu vertuschen versuchst?- diesmal war die Frage an Josie gewendet. Sie schluckte hart, so hatte sie das Ganze nicht gesehen und eigentlich wollte sie auch nichts vertuschen, nur war die alte Dame eben schneller und hatte es ihrem Vater auch genau so schnell mitgeteilt, sodass er von all dem wusste. Als sie den Mund öffnete, hob ihr Vater die Hand, als Zeichen das sie jetzt besser nicht reden sollte, weshalb sie ihn wieder schloss und weg sah. Die Frage wieso der Junge den alten Mann getötet hat war klar und die Antwort dazu auch. Jetzt stand nur die Frage, was ihr Vater mit ihm anstellen sollte. Draußen war er eine Gefahr für andere und sich selbst und hier drinnen könnte er lernen mit all dem umzugehen, aber dennoch kämpfte Alaric innerlich mit dem Gefühl des Abstoßens. "Auch wenn du mir das Wort verboten hast und die Stille hier mit einem Buttermesser zerschnitten werden kann, sollte ich etwas dazu sagen, um die Beweislast von...." sie sah zu dem dunkelhaarigen dessen Name sie noch immer nicht wusste "...ihm ein wenig zu verändern" fing sie an zu reden und fühlte sich wie in einem Gericht. Wenn es hart auf Hart kam, dann würde er vor's Ehrengericht gestellt werden und auf diese Diskussion mit den anderen hatte Josie keine Lust. Ihr Vater nickte und schien ihr ein offenes Ohr zu schenken, auch wenn gleich der Junge noch nicht ein Wort gesagt hatte. "Er war auf dem Weg hierher und der alte Mann hatte sich geschnitten und da er seinen Durst nicht unter Kontrolle hat und auch nicht von allein aufhören kann, hat er ihn getötet" Josie seufzte "Und ich habe ihn gesehen, als er nach etwas suchte um ihn zu begraben. Ich habe gesehen, dass er Hilfe braucht und wenn du ihn jetzt von der Schule schmeisst, obwohl er nicht mal die Chance hatte sich in deiner Obhut zu bessern, dann bist du Schuld an den nächsten Toten, die er ermordet" schmetterte Josie ihrem Vater entgegen und konnte selbst nicht glauben, dass sie den Mut aufgebracht hatte ihm das zu sagen. Danach sah sie den Jungen an und lächelte kurz, ehe der Blick auf den räuspernden Vater fiel.

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Rouven
Gelöschter Benutzer

Re: Josie & Rouven | Every start is difficult

von Rouven am 19.10.2020 13:53

Er hatte ja vieles an seinem ersten Tag erwartet aber ganz sicher nicht, einem Mädchen zu begegnen mit dem er sich sofort auf unerklärliche Weise verbunden fühlte. Und damit nicht genug. Nein, sie hatte auch noch eine Ausstrahlung an sich die ihn beruhigte und jeden Gedanken nach Blut weg fegte. Und daran das so etwas bei ihm möglich war, hatte er schon gar nicht mehr geglaubt. Es auch nicht zu hoffen gesagt. Noch dazu schien sie ihm helfen zu wollen was ihm beinahe die Knie weich werden ließ. Zuerst drangen die Worte der schönen Brünetten gar nicht zu ihm durch, denn er war zu gefangen in seinem erklärenden Monolog gewesen. Natürlich wollte er nicht wirklich in der Nähe des Lehrerzimmers gesehen werden. Doch leider schien ihm das Glück heute nicht hold zu sein denn plötzlich stand eine Ältere Dame hinter den beiden und schickte sie zum Büro. Auf dem Weg dorthin fragte er leise: "Wie sehr im Arsch sind wir auf einer Skala von 1 - 10?" Dabei rechnete er mit einer 10 rechnete.. Und sich schon hochkant rausgeworfen sah und deshalb das Gefühl des Händchenhaltens gar nicht genießen konnte. Aber in diesem Moment schwor er sich, sich das nächste Hänchen halten zu verdienen. "Es tut mir leid..", entschuldigte er sich kleinlaut während er klopfte. Den ersten Eindruck hatte er ja wirklich versemmelt und bestimmt würde man ihm nicht noch eine Chance geben. Womit sollte er die denn auch verdient haben? Natürlich hatte er das alles nicht gewollt und es tat ihm schrecklich leid. Aber das änderte nichts.. der arme Mann war tot. Er trat langsam in das Büro, nachdem von der anderen Seite der Tür ein "Herein" erklungen war. Würde schon schief gehen..

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2020 14:44.

Rouven
Gelöschter Benutzer

Re: Rouven & Lizzie | The simple Truth

von Rouven am 18.10.2020 21:13

Hatte die Blondine wahrnehmungsstörungen oder hielt sie sich tatsächlich nur für direkt und nicht für himmelschreiend unverschämt obwohl sie genau das war? Doch als die Schwester von Josie auch noch in sein Zimmer einbrach - nur weil sie das konnte und dann noch IHN anzetterte als hätte ER etwas falsch gemacht, hatte Roux endgültig genug! "So jetzt Pass mal auf Hexenbarbie! Nur weil du mit deiner Magie in fremde Zimmer einbrechen kannst, heißt das noch lange nicht das es sich auch gehört das zu tun, was verdammt noch mal definitiv nicht der Fall ist! Und das du dir Sorgen um deine Schwester machst gibt dir noch lange nicht das Recht mich erst nervtötend aus dem Bett zu klopfen und mich dann noch anzumieten, weil es Josie nicht gut geht. Davon wusste ich nämlich gar nichts und es tut mir leid das es ihr nicht gut geht aber ich habe ihr nichts getan, verstehst du das? Und ich kann dir nicht erklären was zwischen ihr und mir ist denn ich weiß es ja selbst nicht. Und ich knalle dir nicht mehr die Tür vor der Nase zu, wenn du höflicher mit mir sprichst und nicht mehr in mein Zimmer einbrichtst. Verstehen wir uns?" War doch echt nicht zu fassen das Lizzie noch niemand gesagt hatte das sie wirklich unverschämt in ihrer reinen "Direktheit" war. Roux würde sich das aber definitiv nicht gefallen lassen. "Das ihr auf einander aufpasst finde ich ja schön aber deshalb musst du mich nicht anmachen als hätte ich deinen Lieblingspulli ruiniert oder deine Schwester angefallen. Denn auch wenn ich hier bin um zu lernen, so habe ich meine Triebe die mich für gewöhnlich immer verfolgen, bis ich sie stille in Gegenwart von Josie nicht, dann sehe ich nur sie und fühle mich ruhig und ausgeglichen. Ich weiß nicht warum das so ist aber ich würde es gerne ergründen..", erklärte er nun mit sanfter Stimme. "Auch mit dir würde ich mich liebend gerne besser verstehen. Aber mich aus dem Bett zu schmeißen und mich dann von oben herab zu behandeln - ist nie ein guter Start.. Auch wenn dir vielleicht nicht bewusst ist, dass du das getan hast, so war es nicht schön. Trotzdem tut es mir leid das ich dich angeschrien und dir die Tür vor der Nase zu geknallt habe.", schloss er mit einem entschuldigenden,  kleinen Lächeln.  

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Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Die Saltzman Zwillinge | Lizzie & Josie

von Lizzie am 18.10.2020 19:58

Vor Lizzies inneren Augen spielten sich immer und immer wieder die selben Bilder ab. MG drückte Penelope an die Wand, steckte ihr seine Zunge in den Hals. Lizzie hatte den Teller fallen gelassen, den sie aus dem Salon mitgebracht hatte, wo sie zuvor gesessen und gelernt hatte. MG hatte sich daraufhin geschockt von der Hexe gelöst, seine Augen weiteten sich und er begann gerade eine Entschuldigung zu stottern doch da war die Blonde schon verschwunden. Auf dem Weg zu ihrer Schwester hatte sie versucht die Tränen zurückzuhalten, hatte hektisch geatmet und versuchte das ziehen in ihrem Bauch zu kontrollieren um sich nicht direkt zu übergeben. Viel schlimmer als der Fakt das Penelope und MG sich zu diesem Zeitpunkt die Zunge in den Hals steckten war eigentlich, das das nicht das erste Mal war. Und das MG eigentlich versprochen hatte, das nie wieder zu tun, denn sonst würden Lizzie und Josie ihm Schwierigkeiten beraten. Und genau das hatte er jetzt auch verdient. 
Während Lizzie erzählte und mit ihrer Schwester versuchte einen Plan auszuarbeiten, verschwand das Ziehen in ihrer Magengegend so langsam, wurde allerdings nur umso mehr bestärkt wie ihr die Schwächen des hoffentlich vielleicht Planes offenbart wurden. Ja, wie genau sollten sie verdammt nochmal sich an MG rächen? Er war ein Vampir und wenn sie ihn nicht ernsthaft verletzen oder gar töten wollten, dann wurden die Möglichkeiten der Rache durchaus gering. Seufzend wandte sie kurz den Kopf ab und schüttelte selbigen kurz um auf klare Gedanken zu kommen. Was genau konnten sie MG an tun? Ihm die Freundschaft zu kündigen würde vielleicht nur noch Penelopes Plan bestärken und den Gefallen wollte die Blonde diesem Teufel definitiv nicht tun. Aber was blieb denn dann noch übrig? Klar sie konnten ihn austrocknen lassen aber wie zum Teufel sollten sie das anstellen? Wenn MG nicht mehr zum Unterricht kommen würde, würden Fragen gestellt werden. Und klar, sie konnten ihn ja auch schlecht irgendwo in einen Schrank einschließen. Irgendwann würde er sicher wieder zum Vorschein kommen. Sie könnten ihm die Knochen brechen aber selbst das würde nicht von langer Dauer sein und noch lange nicht genug Schmerz für das was dieser Vampir getan hatte. Je mehr Schwächen Josette an dem Plan aufzeigte, desto unzufriedener wurde Lizzie. Frustriert und genervt stieß sie einen Seufzer aus und kniff die Augen zusammen. "Aber irgendetwas müssen wir doch tun, Jo! Wir können ihn nicht ungestraft davonkommen lassen, das weißt du genauso gut wie ich." Je mehr sie darüber nachdachte, desto genervter wurde sie. In ihrem Kopf schwirrte es schon wieder und das Brummen in ihren Ohren ging ihr auf den Nerv. Wie sehr wünschte sie sich, jetzt etwas zu einschlagen zu haben, doch sie wollte nicht schon wieder die Kontrolle verlieren. Nein, nicht schon wieder. Nicht heute. 
Lizzie bedachte ihre Schwester mit einem nachsichtigen Blick. "Es mag nicht deine Art sein, Josie aber verdient hat es dieser Satan trotz allem. Und du glaubst gar nicht, wie sehr sie es verdient hat, wie sehr MG das verdient hat, das er endlich versteht, das das nicht so weitergehen konnte. Das diese Hexe... sie tut alles um dich zu verletzen. Ist dir das eigentlich schon mal aufgefallen Jo? Und so ganz nebenbei ist sie dabei mein Leben zu zerstören... nur weil, ja was weiß ich. Ich hasse sie." Elizabeth war mit jedem ihrer Worte immer lauter geworden und das Sirren in ihrem Kopf ebenfalls. Nun dröhnte es bereits schmerzhaft in ihrem Kopf und sie verzog das Gesicht. Das war jetzt nicht Thema und das wusste Lizzie genauso gut, wie sie wusste das Josie Penelope genauso verabscheute wie ihr Zwilling. 
Das Josie ihrer Schwester so sehr vertraute, das wusste Lizzie. Und trotzdem freute sie sich darüber, das sie nun die Erlaubnis ihrer Schwester hatte den Zauber auszuprobieren. "Ich hab ihn noch nicht oft gezaubert aber ich gebe mir trotzdem Mühe. Und klar, ich nehme vor Dad alle Schuld auf mich. Ich stürze mich für dich sogar vom Dach, wenn es sein muss, das weißt du doch Jo oder?" Unsicher blickte Lizzie die Braunhaarige an. Sie liebte ihre Schwester, egal wie selbstverliebt Lizzie sonst war. Sie liebte ihre Schwester von ganzem Herzen. Egal, was auch immer sie vielleicht angestellt haben könnte. Dann schloss sie die Augen und streckte die Hände aus. Ein paar Mal holte die Blonde tief Luft ehe sie langsam und deutlich begann zu sprechen. "Asinte Mulaf Hinto." Ein paar Mal wiederholte sie diesen Singsang ehe sie wieder die Augen öffnete, ihre Schwester abwartend und mit zusammengekniffener Stirn anblickte. "Hat's funktioniert?" 
Ihre Augen begannen zu leuchten als Josie ihr dann ihre Idee offenbarte. "Ja genau! Wir sperren ihn einfach ein, geben ihm nichts zu trinken und der Arsch kann für eine Weile verrotten! Brechen ihm ein paar Mal das Genick und oder die Knochen und gut ist!" Begeistert nickt Lizzie. "Josie das ist die Idee! Die ist fantastisch!"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2020 15:39.

Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Lewa am 18.10.2020 19:25

"Ja. Ja, das hab ich auch noch vor", meinte Lewa lächelnd und nickte. Aber sie musste langsam denken. Ein Schritt nach dem Anderen. Bevor sie irgendwas tat musste sie erst einmal weg vom Strich. Sobalds ie ihre eigene Wohnung hatte, würde sie siche ine eigene Wohnung suchen und am MIT studieren (hoffentlich mit Stipendium - darauf pokerte ie ein bisschen, denn sonst war es einfach viel zu teuer) und wenn sie ihr Studium abgeschlossen und einen richtigen Job in der IT-Branche hätte, wenn sie wirklich Geld verdienen würde - viel und nur für scih allein - dann könnte sie endlich für einen Urlaub auf Hawaii sparen.
Doch das alles war noch ferne Zukunftsmusik. Nichtsdestotrotz stand es definitiv auf ihrer Planung.
Auf Rachels Frage schüttelte Lewa den Kopf. "Nein. Also...keine Ahnung. Ich weiß nicht, ob ich da noch Familie hab." Bei ihren Recherchen hatte sie dort zumindest keine Ansätze gefunden, keine Großeltern oder Tanten oder Onkeln...sie hatte ein paar Kahues gefunden, die aber nichts mit ihr zu tun zu haben schienen - sie hatte sie angeschrieben, allerdings ohne Erfolg. Die meisten hatten keinerlei Verbindung nach Amerika oder sonst wie. Sie wusste wirklich nicht, obs ie noch Verwandtschaft hatte und irgendwann hatte sie aufgehört, danach zu suchen.
Beeindruckt zog Lewa die Augenbrauen hoch. "Oh, Isreal? Wow, das ist echt cool", nickte sie. Sie mochte Israel. In dem Land war so eine tiefe Geschichte vergraben - es war wirklich spannend. Sie hatte noch nie eine Israeli getroffen, nein, das beeindruckte sie wirklich. Sie stellte sich Israel als ein wirklich faszinierendes Land vor. Es war schade, dass es so oft von Kriegen heimgesucht wurde, wo es doch eigentlich eine Pilgerstätte und ein Ort des Friedens gleich drei verschiedener Religionen sein sollte.
Lewa war...wirklich erleichtert, dass Rachel nicht im geringsten bei ihrer Geschichte nachbohrte. Nicht wenige Menschen wären darauf eingegangen, dass sie adoptiert (oder wie auch immer man das nennen mochte) war, oder dass ihr Vater 'nicht zu den liebevollsten' zählte oder was acuh immer. Nachfragen hätten sie ganz sicher in die Bredouille bringen können (aus denen sie sich mit Lügen wieder herausgewunden hätte), aber so war alles in Ordnung und sie spürte, wie sie sich innerlich weider ein wenig mehr entspannte.
Selbstgefällit musste Lewa grinsen, als Rachel statt ihrer Familie weider die Compter aufgriff. "Naja...im Grunde genommen ist es eine Fremdsprache", meinte sie. "Es ist eine Sprache, mit der du mit den Computern kommunizieren kannst. Und je umfassender dein Vokabular wird, desto mehr kannst du den Rechnern mitteilen und sie für sich machen lassen. Aber zugegeben...es ist eine eigene Welt, ja." Und das war eine der vielen Sachen, die sie daran so sehr liebte.
Interessiert lauschte Lewa Rachels Ausführungen, die...wirklich kurz waren. Augenblicklich hatte Lewa das unterschwellige Gefühl, dass da sehr viel mehr hinterstecken musste. Aber ebenso wie Rachel nicht nachgefragt hatte, würde auch Lewa nicht nachfragen. Und - zu Rachels Glück - fehlte Lewa auch nach wie vor ein Laptop, um sich ausgiebig über sie zu informieren.
"Oh, beide Lehrer?", wiederholte Lewa und zwinkerte. "Das erklärt natürlich die Streberin in dir." Grinsend schob sie sich einen weiteren Löffel Eis in den Mund. "Wenn du möchtest, bedien dich ruhig."

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Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie

von Lizzie am 18.10.2020 18:44

Lizzie wünschte sich einfach nur, das all die Sorgen von ihren Schultern abfallen würden. Das sie lernen würde, die Kontrolle zu behalten. Das sie aufhören würde, ihre Schwester und ihren Vater zu enttäuschen. Das sie endlich verstehen und glücklich werden würde. Aber so einfach war das nicht. Elizabeth war schon immer sehr ehrgeizig gewesen, hatte den Drang sich zu beweisen. Konnte nicht damit leben, das man sie vielleicht nicht lieben könnte oder das jemand enttäuscht von ihr war. Seufzend blickte Lizzie zu der Uhr, die an ihrem Handgelenk glänzte. Es war ein Geschenk ihres Vaters gewesen, denn der Hintergrund war gefüllt mit einem Bild von ihm und ihrer Mom, Lizzie und ihrer Schwester Josie. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen und sie nickte etwas geistesabwesend. "Du hast Recht, das würde ich nie wollen. Aber...", setzte sie an, unterbrach sich aber kurz bevor sie den Satz vollendet hatte. "...manchmal hat man leider keine andere Wahl", ergänzte das Mädchen sehr leise, mehr gedacht als gesprochen. Ihr größter Alptraum war, das sie Josie wenn sie dieses beschissene Ritual machen mussten, tötete. Sie würde freiwillig sterben, nur um ihre Schwester nicht umbringen zu müssen. Schon des öfteren war sie schweißgebadet aufgewacht, zweiundzwanzig Jahre alt und hatte gerade ihre Schwester in dem bescheuerten Ritual umgebracht. Oft hatte Josie sie danach getröstet und irgendwann waren die beiden aneinander gekuschelt wieder eingeschlafen. Lizzie bedachte ihre Freundin mit einem dankbaren und irgendwie verständnisvollen Blick. "Das hat Dad auch gesagt.", nuschelte sie leise und nickte dann aber. "Aber ja. Onkel Kai wird uns nichts tun und wir werden das alles gut überstehen. Gemeinsam." Und auf das 'gemeinsam' legte die Blonde besonders viel wert. Denn sie wollte nicht ohne ihre Schwester leben. Das würde sie nicht verkraften. 
"Eine Lösung gibt es immer, ja. Bonnie hat eine gefunden und wir werden auch eine gefunden haben, wenn es soweit ist. Da bin ich sicher. Immerhin werde ich mich hier nicht so einfach unterkriegen lassen. Dafür bin ich zu viel ich.", ein schiefes Grinsen schlich sich auf das Gesicht der Blondine und sie nickte bekräftigend. Dann lauschte sie ihrer Freundin und nickte erneut bestätigend. "Wir lassen jetzt Dampf ab und dann machen wir alles genau so wie du sagtest." Lizzie band ihre Haare noch schnell zu einem Zopf und und nickte dann. "Let's get ready to rumble.", verkündete sie ebenfalls und hob ihre Hände. Schloss für einen Moment die Augen und suchte sich einen Zauberspruch zurecht. "Invisique.", flüsterte das Mädchen leise und begann schon zu verblassen. 

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Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Rachel am 18.10.2020 18:32

''Nun, das kannst du irgendwann ja auch noch ändern. Ich meine, du bist noch jung. Du hast alles noch vor.'' Hawaii war sicher ein Land, das jeder mal sehen wollte und da Lewa mehr oder weniger eine Verbindung zu der Insel hatte, war es sicher eines ihrer Wünsche einmal richtig dort zu sein. Mit Erinnerungen. nicht nur als Baby. ''Weißt du denn, ob du dort noch Familie hast?'' Man hatte ja bekanntlich immer irgendwo noch jemand sitzen, der mit einem verwandt war und die Suche nach so jemandem hatten bereits viele Menschen aufgenommen.
Auf Lewas Frage hin lächelte Rachel schwach. ''Ich wurde in Israel geboren und lebte dort bis kurz vor meinem 18. Geburtstag.'' Sie wusste von den Vorurteilen, die viele Menschen gerade den Ländern, in welchen Muslimen lebten entgegenbrachten, weshalb sie das von sich aus gar nicht erst zur Sprach brachte. Doch hatte sie bereits damit gerechnet, dass die Gegenfrage kommen würde und das in Ordnung, so schätzte sie Lewa als einen netten Menschen ein, klug genug um nicht rassistisch zu sein.
Aufmerksam lauschte die Biologin den Worten von Lewa, wie sie von sich erzählte und soweit klang alles recht nett. Fast ein wenig zu gut, aber erzählte man wohl einfach ungern von den negativen Erfahrung. Das ging ihr selbst genau so. Wem hatte sie schon von ihren Brüdern erzählt? Niemandem. Und es gab noch genug anderes, worüber sie nie sprach. Nie. Mit niemandem. Und Lewa brauchte Rachel ebenso wenig die negativen Dinge ihres Lebens erzählen. Im Endeffekt ging es sie nichts an. ''Das mit dem Computer finde ich immer noch faszinierend. Das erscheint mir oft alles wie eine Fremdsprache, deren Vokabeln ich mir nicht merken kann.'', lachte sie ein wenig in sich hinein.
Erfreut über ihren Kaffee nahm sie die Tasse in ihre Hände und nippte einige Male daran, da er noch unglaublich heiß war. ''Da gibt es nicht viel. Meine Eltern waren beide Lehrer, mein Vater lebt noch immer in Israel.'' Den Rest wollte sie gar nicht erwähnen. Das war nicht so wirklich der richtige Moment und bereit war sie ohnehin nicht. Ob sie es überhaupt je wäre. ''Aber da sieht es wie bei dir aus. Viel Familie gibt es nicht, zumindest weiß ich von nichts.'', fügte sie also hinzu und stellte ihre Tasse wieder ab.

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Selena
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Re: Ahi & New-Media ~ You Wanna Be A God?

von Selena am 18.10.2020 18:00

...was bisher geschah...


New Media:
Tick Tick Tick

Die Uhr an der Wand machte den Verkäufer des kleinen Geschäftes jetzt schon seit Dutzenden von Jahren fertig, und doch hatte er sie noch nie von der Wand genommen und immer fleißig gestellt, wenn ihre Lebensgeister sie verlassen haben sollten. Er konnte sich einfach nicht von ihr trennen, von seiner besten Uhr, die ihn nun schon so lange begleitete.
Und so warf er ihr einen Blick zu, während er den Schalter an der Wand betätigte, der das Licht im Geschäft abschaltete. Die Gitter hatte er schon vor den Fenstern hochgezogen, alles zusammengeräumt, was es aufzuräumen gab. Er hatte Feierabend – er hatte heute wieder lange genug geöffnet gehabt. Für die alte Dame aus der Nachbarschaft, die sich immer erst am Abend herwagte, für die Kinder, die sich noch einen letzten Schokoriegel mitnehmen wollten und die Jugendlichen, wenn sie sich ihren Alkohol für die nächste Party kauften. Er hatte seine Kundschaft und diese besuchte ihn auf die eine oder andere Weise regelmäßig. Er kannte die meisten nicht beim Namen, doch man kannte die Gesichter und begrüßte sich, auch auf der Straße...
Er schloss die Tür des Hinterzimmers, nachdem er auch dort das Licht ausgeschaltet hatte, und trat durch den schmalen Gang zur Hintertür, die in den Hinterhof führte. Es ging für ihn nur noch die kleine Treppe herunter, dann über den Hinterhof und dann war er auch schon daheim. Wieder ein Tag hatte sein Ende gefunden. Und er würde sich nun für den folgenden Tag ausschlafen...

Im Geschäft unterdes war es nur noch die Uhr, die ein Geräusch von sich gab und die ansonsten durchdringende Stille durchbrach. Nur dann und wann fuhr ein Auto vor den Fenstern vorbei die Straße herunter. Nur wenige Fußgänger gab es noch auf der Straße. Viel zu spät war es, um noch in dieser Gegend auf dieser Straße zu sein. Keiner würde sich das zutrauen...
Und doch gab es dort diesen einen jungen Mann, der mit der Umgebung beinahe verschmelzend über die Straße ging. Fast als würde er ein Geheimnis hüten.
Im Schaufenster des Geschäftes flackerten die beiden Fernseher, die kleine Werbefilmchen für die Produkte aus dem Laden zeigten. Frauen, die mit besonderen Gummihandschuhen die Hausarbeit vollkommen neu erleben oder Männer, die sich eine neue Säge geleistet hatten und auf einmal alle Bäume in ihrem Garten fällten.
„Dieser neue Wundereiniger. Einfach wundervoll. Ich kann es gar nicht genug betonen. Sie können damit einfach alles – alles – bereinigen. Fast so, als würden Sie...ein vollkommen neues Leben beginnen. Ganz recht! Ein neues Leben. Es wird sie vollkommen verändern, was Geld nicht kann. Wie eine Droge, von der man nicht mehr wegkommt, Ahi! Willst du nicht die Macht spüren und wissen, wie es ist, die Welt in der Hand zu haben, wie es ein wahrer Gott tut und nicht nur ein langweiliges Leben fristen, unterdrückt von deiner menschlichen Hälfte...?" Die Frau hielt ein Waschmittel in der Hand, doch es interessierte sie schon lange nicht mehr. War sie noch strahlend gewesen und hatte das Waschmittel in die Höhe gehalten und in die Kamera gezeigt, hatte sie schlagartig ihren Kopf gedreht und sich dem jungen Mann zugewandt. War es eine Illusion oder doch Wirklichkeit, dass sie ihn direkt anstarrte? Doch auch ihre Partnerin hatte sich ihm zugewandt. Die beiden Damen aus dem Filmchen in ausgeblichenen Farben waren schon lange über ihre Sendezeit und doch beobachteten sie den jungen Mann genau. „Ist es nicht schade, wenn man so unterdrückt wird, immer fern seines eigenen Potentials?", sagte die eine zum anderen. „Ein armer Tropf, der sich in seiner Macht beschneiden lässt, um unter den Menschen zu leben, anstatt sie sich rechtmäßig zu Untertanen zu machen..." Sie schüttelten beide mit dem Kopf. „Stattdessen arbeitet man lieber mit dem Abschaum der Gesellschaft und riskiert sein Leben für einen Haufen Schweine", mischte sich der Mann aus der Werbung für Rasierschaum ein. Der Schwarzhaarige hatte sich von seinem eigenen Spiegelbild abgewandt, um den jungen Hawaiianer nun direkt über seine eigene Seite anzuschauen und zu mustern. Die Frauen nickten wieder.
Ahi", meldete sich eine verführerische Frauenstimme aus einem Radio einem Schaufenster etwas weiter entfernt. „Der Halbgott."
Ahi, der Herr des Feuers." Ein Fernseher auf der anderen Seite der schmalen Straße hatte sich dazu geschalten. Eine Frau war darauf zu sehen, die sich in einem Kleid mit Blumenmuster drehte und eine Modemarke bewarb. Einen Augenblick später hielt sie inne und sah in die Kamera. „Ahi, der mächtige neue Gott des Feuers. Der Herr des Feuers in einer Welt aus Stahl und Metall." Sie beugte sich nach vorn, das Gesicht ganz nah am Bildschirm. Sie sah verführerisch drein und gab dann einen Handkuss in Richtung der Kamera, ehe sie sich wieder aufrichtete und sich mit schwingenden Bewegungen wieder auf ihr Podest zurückbewegte. Und sie drehte sich noch einmal. „Stell dir vor, es gibt jemanden, der dir all das vermachen kann, wenn du einwilligst." Und für einen Augenblick blieb es still.
Ahi Kahue, willst du nicht auch ein Gott sein und Macht besitzen? Willst du nicht auch die Ewigkeit geschenkt bekommen, in dem du ein Teil der neuen Welt wirst?", sprachen alle Stimmen der Sprecher im Chor und fokussierten ihre Blicke alle gemeinsam auf den jungen Mann in ihrer Lippe.
Und auf einmal wurde alles schwarz. Alle Fernseher und Radios waren einfach aus. Nichts, kein Laut mehr.
Dann flackerte der Bildschirm des ersten Fernseher, der eben noch die Frauen gezeigt hatte.
Ich blinzelte ihm zu. „Ahiiiiiiii!", säuselte ich mit singendem Stimmchen. „Was geht?", fragte ich und neigte den Kopf mit den beiden geflochtenen Zöpfen etwas zur Seite, musterte ihn. Mein Gesicht auf dem Bildschirm erschienen und betrachtete den jungen Mann vor mir.
Ich blieb kurz still.
„Wir haben dich schon lange beobachtete und, tja, wir haben uns dazu entschieden, dass du genau der richtige für unsere Sache wärst. Sie das als ehrwürdiges Angebot!" Es war mehr eine Drohung als eine Bitte. Niemand konnte sich den Neuen Göttern entziehen – und wer es versuchte, der stand doch automatisch gegen uns, nicht wahr? Und was geschah wohl mit jemandem, der gegen uns stand, wenn doch gerade Krieg herrschte? Er war gewiss nicht der erste, den wir aufsuchten. Nun würde sich zeigen, ob er so clever war, wie er augenscheinlich sein musste, als Mitglied er Yakuza. Sollte er ablehnen...wäre er so dumm, wie ich hoffte, dass er es nicht wahr...
Und so wartete ich auf eine Antwort, auf eine Reaktion im besten Fall. Vielleicht hatte ich ihn auch kaputt gemacht (Oh Gott, stell dir mal vor, ich hätte ihn kaputt gemacht? Welche Verschwendung für einen so hübsches Kerlchen...) und er konnte nicht antworten? Mit einem quirligen Lächeln betrachtete ich ihn und wartete ab.


Ahi:
Nun lebte Ahi schon sein ganzes Leben auf Hawaii und verfügt sich dennoch manchmal noch oder landete in einem Dorf oder einer Stadt, in irgendeiner Straße die er noch nie zuvor betreten hatte. Aber gut als Mitglied der Yakuzza müsste man eben flexibel und durfte seine Geschäfte und Deals nicht immer in den selben Ecken abzuwickeln, sonst errichte einen die Polizei zu schnell. Doch eigentlich wollte der junge Familienvater das alles gar nicht mehr machen, er hatte dieses Leben so satt! Denn was sollten seine Kinder den eines Tages denken wenn sie erfahren würden das ihr Vater für Kriminelle gearbeitet hatte und die Schlimmsten Verbrecher mit Waffen beliefert hatte? Das war definitiv kein Erbe das er hinterlassen wollte. Seine Familie sollte in Sicherheit sein und seine Kinder stolz auf ihn! Aber wie könnten Kaöia und Kawikani stolz für einen indirekten Massenmörder empfinden? Aber andererseits stieg niemand so einfach bei der Mafia aus, egal bei welcher und der reine Versuch würde sicherlich nicht zur Sicherheit seiner liebsten beitragen.. Diese Zwickmühle führte seine Gedanken wieder einmal im Kreis herum und bot doch keinen Ausweg.

Seufzend Schritt Ahi nach einem erneuten erfolgreichen Deal eine altbekannte Straße entlang, denn hinter der nächsten Straßenecke war schon sein bescheidenes aber gemütliches Heim. Und der Hawaiianer wollte definitiv auch nur noch ins Bett! Doch das sollte erstmal wohl nichts werden, denn gerade wollte er an dem Geschäft des alten Mannes vorbei gehen, als die Schauspieler in dem Wrbefilm der gerade auf einem der Bildschirme lief, plötzlich mit ihm zu sprechen begannen! Aber das könnte doch gar nicht sein, er war einfach nur müde und bildete sich das ganze ein! Aber woher verdammt wussten die seinen Namen und was er für übernatürliche Fähigkeiten hatte? Da müsste sich doch einer einen schlechten Scherz erlauben, hatte den Bildschirm gehackt! So müsste es sein oder er träumte ganz einfach den verrücktesten Traum seines Lebens! Was wussten diese Witzfiguren schon über ihn? Vielleicht wollte er diese "Macht" ja gar nicht. Hatte ihn denn mal einer gefragt?! Perplex blickte er die Frau auf dem Bildschirm an als sie etwas von Halbgott und Herr des Feuers schwaffelte. Das konnte doch nur ein schlechter Witz sein. "Hören Sie Lady, für was für einen Verein arbeiten sie bitte? Und falls sie meine Familie bedrohen wollen fürchte ich das sie sich hinten anstellen müssen.. Und was meine Fähigkeiten betrifft.. so kann ich diese nicht kontrollieren und möchte wirklich niemanden mehr verletzen. Auf mein Konto gehen unfreiwillig wirklich schön genug Leichen. Wenn sie also einen Killer suchen.. muss ich fürchte ich leider höfflich ablehnen.. Und was soll das überhaupt mit den Göttern und diesem übernatürlichen Kram?"


New Media:
Der Junge war verwirrt – aber hatte keine Angst. Ein hervorragendes Zeichen, das mich zu einem kleinen, schiefen Lächeln bewegte.
Ich hörte ihm erst einmal zu, ehe ich mich bewegte, etwas zurücklehnte, ihn dabei nicht aus den Augen lassend.
Der Fernseher schaltete sich ab. Im nächsten Moment vibrierte sein Handy in der Hosentasche. Doch er bekam keine Nachricht, er bekam eine Botschaft:
Auf dem Bildschirm erschien mein Gesicht wieder. „Oh, wir wissen alles über dich, kleiner Ahi", erklärte ich. „Und ganz besonders wissen wir, was in dir steckt." Ich machte eine Pause. „Die Kontrolle, das bekommt man schon hin, wenn dich Mr. World erst einmal in seinen Reihen weiß. Dann wirst du auch weitaus mehr können als nur ein paar Flämmchen erzeugen. Für die Menschen mag das vielleicht fantastisch sein, aber unter den Göttern kommst di damit nicht weit...noch nicht." Ich machte eine einladende Geste mit der Hand. Auf dem Bildschirm seines Handys erschienen Bilder. Mein Gesicht auf einem kleineren Bildschirm in der oberen Ecke. „Du könntest Macht bekommen, deinen eigenen Posten. Stell dir nur vor, all die Menschen, dir zu dir beten würden. Ein Herrscher über das Feuer ist in dieser Welt unabdinglich. Die Fabriken würden dir gehören – die Schmieden, in der die moderne Welt geschaffen wird!" Über sein Display waren Bilder gehuscht, zeigten Fabriken, Öfen, in denen die Flammen zuckten – alles, bis hin zu einem Raketenstart. Denn zu solchen Dingen führte die moderne Wirtschaft, nicht wahr? Der Mensch, der neue Welten eroberte. „Wer wir sind? Wir sind die Neuen Götter. Wir sind die, die die Massenmedien in der Hand haben, der Geist deiner Technologie und der Wirtschaft. Wir sind alles, was die neue Welt ausmacht – wir sind die Zukunft." Mittlerweile hatte mein Gesicht wieder den ganzen Bildschirm eingenommen und ich sah ihn einladend an. „Und natürlich sind wir alles, haben alles und können alles, was du dir nur vorstellen kannst." Wieder eine Pause. „Ein neues Leben, frei von Gewalt und Leid. Ein Leben, nur für dich und deine Frau." Ich hatte es mit zärtlicher Stimme gesagt und ein sanftes Gesicht gemacht, während ich ihn mit schief gelegtem Kopf betrachtete. „Wir wollen dich nicht bedrohen. Wir wollen dir ein Geschenk machen...Du musst niemanden mehr verletzen, die Gewalt nicht mehr unterstützen. Du kannst neu anfangen." Wieder ein sanfter Gesichtsausdruck. „Wir sind nur hier, um dir ein Angebot zu machen."
Schließlich musste ich glucksen und warf den Kopf kurz in den Nacken. War das nicht niedlich? Er hatte keine Ahnung.
„Was es mit den Göttern auf sich hat?", fragte ich nach. „Einfach alles! Weil alles, was du als Kind gehört. Die Geschichten über Götter und magische Wesen. Das alles ist real!" Ich sah ihn eindringlich an. „Oder wie erklärst du dir deine besonderen Talente? Du bist ein Halbgott. Und du kannst ebenso die Welt regieren wie alle Götter." Auch Halbgötter konnten Positionen einnehmen und sie beherrschen. Ähnlich ihrem göttlichen Elternteil. Nur waren sie anders als ganze Götter nicht auf den Glauben der Menschen in sie angewiesen, um zu überleben und weiterhin existieren zu können (die Glücklichen!🙄). Und sicher hatte ich viele Dinge zurückgehalten, aber Verhandlungen waren hart und man hatte noch niemanden überzeugt, wenn man ihm die ganze Wahrheit gesagt hatte! Und Mr. World wollte ihn für sich gewinnen - also musste man ihn entsprechend locken!

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The predator wants your silence. It feeds their power, entitlement, and they want it to feed your shame.


 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.10.2020 19:26.

Selena
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Ahi & New-Media ~ You Wanna Be A God? [Zwangscut]

von Selena am 18.10.2020 17:55

Playbeginn:
Ahi und New Media



Die Neuen Götter sind immer auf der Suche nach mehr Potential für ihre Reihen. Und eben solches kann sich in unterschiedlichsten Formen zeigen. Immerhin kommt es auf die Details an, die dazu beitragen, einen Krieg zu gewinnen, nicht wahr?Und wer wäre für die Suche nach eben solchen Potentialen besser geeignet als das Gesicht der Medien selbst? Sie hat ihre Augen überall, ist überall.
So hat sie ihre Augen auf den den jungen Ahi Kahue geworfen und nach einiger Zeit der Beobachtung, soll sie ihn auf Mr. Worlds Bitte hin rekrutieren...
Heute ist so weit, am späten Abend auf der Straße in einem heruntergekommeneren Teil der Stadt...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.08.2021 09:50.
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