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Salazar
Gelöschter Benutzer

Re: Reggie's Loft

von Salazar am 13.11.2020 22:23

Seine Lippen waren zusammengepresst. Sein Griff noch immer fest um sein Handy. Es war als wäre er nicht wirklich da, er schloss die Augen und nickte dann. "Ja, es war mein Vorgesetzer", antwortete er und seine Stimme klang seltsam hohl. "Es...gab ein Zwischenfall. Ich muss zum Stützpunkt. Der Gesundheitstest sagt, ich bin einsatz bereit." Warum fühlte sich das alles so verdammt falsch an? Wie konnte man tauglich sein, mit einer Waffe in ein Kriegsgebiet zu reisen, wenn man nur knapp dem Tod entkommen war? Wenn man Zuhause in Frieden, solche Probleme hatte, alles auf die Reihe zu kriegen. Wenn der Krieg und der Kampf einen bis in eine zivilsierte Welt verfolgte. Wie sollte er anknüpfen, wenn er als Zauberer in dieser Welt kaum mehr Fuß fassen konnte?Sachen, mit denen er nie gerechnet hatte, ihm Angst machen konnten. Das Tradionelle Feuerwerk an Silvester, bei Hochzeiten oder Ehrungen, veranlasste ihn noch immer sich schutzsuchend auf den Boden zu kauern. Er war erst wenige Monate wieder in Großbritannien. Wenige Monate, wo er Emails bekam von einer Selbsthilfe-Gruppe für Veteranen, die ihn einluden mal vorbei zu schauen. Und noch weniger als diese Monate, war er erst wieder auf den Beinen. Leicht humpeln tat er immer noch, und der Phantomschmerz in seiner Hand war auch noch da. Wie konnte er also bereit sein? Er fühlte sich nicht bereit. Regulus hatte Recht, er sollte seine PTBS unter Kontrolle bekommen, bevor er zurück zur Army ging. "Ich muss mit meinen Vorgesetzen sprechen. Ich bin ausgeschieden, ich habe gesagt, dass ich nicht zurück kann..." Er holte tief Luft und schloss gequält die Augen. "Jeremy ist tot." Er erklärte nicht, wer Jeremy war. Aber dass er tot war ihn so mitnahm, erklärte dass er Jeremy näher gestanden hatte. Jeremy war wie er ein Soldat gewesen, welcher wie er aus dem Dienst vorrübergehend ausgeschieden war, um wieder gesund zu werden. Jeremy hatte den Kampf mit sich selbst und den Trauma des Krieges nicht mehr stand halten können.  "Die Beerdigung findet Ende der Woche statt...Ich- soll die Trauerrede halten." 

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Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Rachels Wohnung

von Rachel am 13.11.2020 21:58

Rachel wollte nicht, dass jemand sich bei ihr Zuhause aufgefordert fühlte, etwas wegzuräumen oder zu säubern. Gast war Gast, ganz egal wie nett das Angebot auch gewesen war und lange brauchte sie dafür auch nicht. ''Gerne.'', meinte Rachel letztlich aus ihrer Küche und nahm den Orangensaft aus dem Kühlschrank, füllte ein Glas und brachte es zu Harry, ehe sie sich zu ihm setzte. Es war irgendwie schön zu wissen, dass Harry wirklich immer für Tessa da sein wollte und das machte das Lügen nur noch schwerer und sie tat das auch wirklich nur für sie. Es ging seiner Freundin schließlich gar nicht gut und er hatte es bemerkt, sich gesorgt und war nun hier - bei Rachel. Um die Wahrheit zu erfahren. Tessa würde ihm sicher nichts sagen. Das schien wohl auch er zu wissen. Gerne hätte sie erneut geseufzt. Doch wurden ihre Worte und ihre Lügen nicht gut aufgenommen, weshalb sie bei seiner Wortwahl erst einmal überrascht zu ihm sah. Ihr Blick verfinsterte sich.
Ob sie sich nicht sorgte? Was ... was war das für eine Frage? Das aufkommende entsetzen über diesen Satz schluckte sie runter und legte ihre Hände an ihre Stirn. Nun seufzte sie. ''Tbbakh alsm bayaduqah.*...'', murmelte sie zu sich selbst und sah dann wieder zu Harry. ''Natürlich mache ich mir Sorgen um Tessa. Diese Sorge brennt sich bereits seit Wochen in meinen Magen und scheint einriesiges Loch darin zu hinterlassen. Ständig muss ich daran denken wie sie da auf dem Boden lag, halbtot. Und es wird wieder passieren. Das weiß ich! Und ich habe sie versucht zur Vernunft zu bringen, was letztendlich darin endete, dass sie mich in diese Ecke da warf.'' Rachel deutete kurz total in ihren Worten und dem Wasserfall gefangen an die Ecke in der Tür. ''Aber dann ist da Ricky und ich kann es verstehen. Ich kann es so gut verstehen, aber gleichzeitig darf ich es nicht zulassen. Dann diese Gefühle zwischen uns, was mich total verwirrt hatte. Überall diese Hormone, ich fühle mich wie ein Teenager. Wir benehmen uns wie Teenager. Dieser Alkohol ... Sie ...'' Verdammte Scheiße, sie hatte echt fast alles rausgelassen und Tessa würde sie sicher dafür hassen. Aber sie machte sich solche Sorgen, sie wollte dass man ihr half und alleine würde sie das vielleicht nicht schaffen. ''... ist Alkoholikerin. Sie sieht es nicht ein und wenn, dann ist es ihr egal.'' Aber Ricky? Das konnte sie nicht sagen. Nein, das ging nicht.


* Wer Gift kocht, schmeckt es. (So etwas wie ''Alles rächt sich irgendwann'')

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Flynn
Gelöschter Benutzer

Re: Reggie's Loft

von Flynn am 13.11.2020 21:48

"Du hast wirklich nicht mitbekommen, was für ein Arschloch du sonst bist, wenn du mit mir zu tun hattest? Und dann warst du so anders, hast mich geküsst und heute morgen warst du so gut gelaunt....Gehört das auch zur PTSD?" Doch anstatt mir eine Antwort zu geben, ging er an sein Handy. Obwohl er seine Hand zur Faust ballte, sah ich dass er zitterte. "Sal... wer war das?", fragte ich und nahm seine Faust in meine Hände um ihn zu beruhigen. "Wenn das dein Vorgesetzter vom Militär war...du gehst nicht zurück. Nicht, solange du dein PTSD nicht im Griff hast. Und wenn ich dich an den Haaren zu dieser Selbsthilfegruppe zerren und dabei bleiben muss, damit du nicht abhaust. So kannst du nicht weitermachen. Und wenn ich deinen Boss oblivieren muss, dann werde ich das tun. Hauptsache, dir geht es besser." Vielleicht benahm ich mich auch gerade zu sehr wie ein fester Freund, aber Salazar musste doch wissen, dass seine Gesundheit Vorrang hatte und er nur gesund den Septem Ageless und dem Militär von nutzen war. "Was die Vorlesung angeht...mach dir darüber keine Gedanken, ich hab mir aus dem Artefaktraum einen Zeitumkehrer...geliehen." Hoffentlich ließ er jetzt nicht zu sehr den Moralapostel heraushängen. Das war das letzte was ich brauchen konnte.

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Tara
Gelöschter Benutzer

Re: Tara & Riley ~ Yes, I'm guilty (2014)

von Tara am 13.11.2020 21:32

Ein Geständnis war nicht immer gut oder schlecht, es kam auf den Fall an. Im Normalfall wirkte sich ein Geständnis des Angeklagten zu seinen Gunsten aus. Denn wenn keine Zweifel an der Wahrheit des Geständnisses bestand, musste die Beweisaufnahme weniger umfangreich geführt werden. Ein weiterer Grund für die Strafmilderung ist, dass dem Geschädigten gegebenenfalls eine Aussage in der Hauptverhandlung erspart werden kann. Vor allem in Fällen, in denen sexueller Missbrauch im Raum steht, ist der Verzicht auf eine Gegenüberstellung im Strafprozess für alle Beteiligten eine Erleichterung. Ein Geständnis bedeutet für den Angeklagten jedoch nicht automatisch, dass er mit einer Strafmilderung rechnen kann, sondern kann es auch lediglich eingeschränkte Bedeutung erlangen, wenn es sich auf bereits anderweitig bewiesene oder gar rechtskräftig festgestellte Tatumstände beziehe. Messe das Gericht dem Geständnis dann ein geringeres Gewicht zu, so läge darin kein Rechtsfehler zu Lasten des Angeklagten. ''Gut. Es ist nicht immer von Vorteil sich schuldig zu bekennen, auch, wenn alles mehr oder weniger klar ist.'' Leider war da ohnehin nicht mehr viel zu tun. Aber sie würde ihre Arbeit so gut machen, wie nur möglich.
''In die NSA?'' Wieso zur ... Hölle? Egal. Das war gerade egal. Naja, eigentlich nicht. Doch ihre Meinung dazu war egal. Sie musste dem neutral gegenüberstehen. Keine Vorurteile (was bei Riley relativ einfach war, da sie kein ekelhafter, schmieriger Vergewaltiger war, der merkwürdige Anmerkungen machte)! ''Okay. Den Grund darf ich also nicht wissen. Das wird schlecht aussehen. Außer wir versuchen die Strategie 'unschuldiger Leichtsinn', sollte der noch durchgehen.'' Immerhin war Riley keine Jugendliche mehr, sondern eine erwachsene Frau. Dennoch noch jung. Man sollte keinen Versuch auslassen. ''Ich werde noch in Erfahrung bringen, wie es um Ihre Freundin steht. Ob man sie verdächtigt. Ich vermute aber, dass es hier lediglich um Sie geht.'' Es stellte sich nur eine Frage, was wollte Riley? ''Wären Sie auch bereit einen Deal einzugehen?''

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.11.2020 22:15.

Tessa

40, Weiblich

FSK 18 Mensch neutral lesbisch homoromantisch Geübter erfunden

Beiträge: 210

Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 13.11.2020 21:29

Wohl oder übel ließ Harry es zu, dass Rachel diejenige war, welche die Scherben rasch beiseite räumte. Er woltl wirklich kein unhöflicher gast sein und sie ind ie Enge drängen (er dachte nicht im Traum daran, dass er das bereits durch seine bloße Anwesenheit heir tat) und ließ so ihren Wunsch zu, es selbst zu machen.
So setzte er sich an den Tisch und lächelte, als sie ihm etwas zu trinken anbot. "Einen Saft nehme ich gerne, danke", lächelte er ehrlich. Wenn man es ihm schon anbot, konnte er ja auch etwas trinken. Er war von jeher ein durstiger Mann gewesen - sowohl alkoholischen, als auch nicht-alkoholischen Getränken gegenüber.
"Danke", sagte er, als Rachel mit einem Glas Orangensaft zu ihm kam und nahm direkte inen Schluck. Es schmeckte gut und erfüllte ihn mit einw enig Energie - die er sicher brauchen würde, für das kommende Gespräch. Gott, er hoffte, er irrte sich!!
Immerhin schien es Rachel ganz gut zu gehen und dass sie sich vom Abend erholt hatte. Er lächelte. "Ja, mir gehts bestens, bestens. Danke der Nachfrage!", sagte er, wurde aber sehr schnell dann sehr ernst. Ganz untypisch für ihn. Aber Tessa lag ihm einfach sehr am Herzen, schon seit vielen, vielen Jahren. Seit sie damals als schwangere junge, arbeitssuchende Frau, nach ihrer Vergewaltigung zu ihm gekommen war und er ihr einen Job gegeben hatte. Sie war schon immer so stark gewesen, so engagiert und er hatte sie jede Skeunde von ganzem Herzen geliebt. Er wollte... er wollte einfach nur sicher gehen.
Tiefe Befürchtungen sickerten in ihn ein, als er ihr Seufzen hörte. Oh nein, das klang gar nicht gut, das klang ganz und gar nicht gut.
Er lauschte ihrer stockenden Erklärung, wandte den Blick nicht von ihr ab - sie hingegen schaute ihn noch nicht einmal an. Harry hatte den Eindruck, als würde sein Herzschlag nun durch seinen gesamten Körper rauschen. Er hatte es gewusst. Etwas stimmte nicht.
Er schüttelte den Kopf. "Rachel... ich mag vielleicht alt geworden sein, aber ich bin nicht dämlich."  Immer noch schaute er zu ihr. Worum mochte es wohl nur gehen. "Machst du dir keine Sorgen um sie?", frage er dann, ganz ehrlich.
Sollte man esihm nciht erzählen wollen....nun gut, dann musste er es wohl oder übel hinnehmen. Aber er wäre immer für Tessa da sollte, sie seine Hilfe wollen, jederzeit. Immer. Er hoffte nur, dass sie das auch noch wusste.
Wenigstens hatte er die Gewissheit, dass Tessa mit Rachel jemanden hatte, die sich um sie sorgen und um sie kümmern konnte, auch wenn Harry es wohl nicht konnte..

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Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Rachel & Sharon ~ Friend To You All (2018)

von Sharon am 13.11.2020 21:12

Nachdenklich neigte Sharon den Kopf von links nach rechts und wieder zurück. Rachels Frage war gut - und in gewisser Weise freute sich Sharon, dass Rachel ehrliches Interesse an ihrer Erkrankung zu haben schien - ohne Vorurteile! Gerne wollte sie ihr zeigen, wie die Krankheit wirklich war - ohne gleich für einen Mörder oder etwas ähnliches gehalten zu werden. Obgleich das Unwohlsein in ihr bestehen blieb. Sie war anders als andere, völlig. Die meisten verstanden es nicht. Was, wenn sie irgendetwas sagte, was Rachel doch nicht verstand. Sie irgendwie reizen könnte?
Natürlich, es schien unwahrscheinlich, aber dennoch...
Sie riss sich am Riemen. "Nicht ganz", sagte sie also und setzte sich noch ein wenig aufrecher hin (so das überhaupt möglich war) um Rachel die Sachlage richtig erklären zu können. "Also, zunächst einmal: ich selbst erinnere mich nicht an unsere Kindheit. Komplett nicht. Was natürlich durch unseren Schutzmechanismus kommt und auch so sein soll. Aber unsere Psychologin hat es mir wie folgt erklärt: Ein Kind hat erstmal sehr einfache generelle Grundbedürnisse - ich hab Hunger, ich hab Durst, ich muss auf Toillette, ich will Aufmerksamkeit,... was auch immer. Im Alter zwischen sieben und neun Jahren vereinen sich diese einzelnen Bestandteile zu einer vollständigen komplexen Persönlichkeit." Um es zu veranschaulichen verschränkte Sharon ihre schmalen Finger ineinander. "Aber wenn ein Kind wiederholte schwere Traumata erlitten hat, dann funktioniert das nicht, dann können sich diese einzelnen Bestandteile nicht integrieren und bleiben sogesehen für sich. Ergeben und entwickeln sich zu Persönlichkeiten - wir nennen sie Alters - die dem System im Ganzen am Besten irgendwie helfen können. Damit werden Amnesiebarrieren geschaffen, die den Körper davor schützen an dem Erlebten zugrunde zu gehen."
Sharon schwieg einen Moment. "Ich hoffe, das war halbwegs verständlich", sagte sie dann, mit einems chwachen Lächeln. Es war ein sehr komplexes Thema. Sie hatte DID und verstand es ja selbst oft genug nicht zur Gänze. "Was ich sagen will: es gibt nicht nur 'einen' richtigen Alter von uns. Wir sind kein Spiegel auf den geschlagen wurde und der zersplittert ist. Wir haben uns einfach...einzeln entwickelt und jeder von uns ist gleichberichtigt in diesem Körper. Ich bin nur der Host - also der Alter, der am Besten mit der Außenwelter hier interagieren kann. Unter anderem, weil ich keine Erinnerungen an unsere Kindheit habe, also...ja." Sharon zog die Schultern hoch und lächelte verlegen. "So ist das."
Sie hoffte, es halbwegs verständlich erklärt zu haben. Sie wusste noch, wie verwirrt sie damals gewesen war, als sie Diagnose bekommen hatte. Wie verloren sie sich gefühlt hatte. Wie voller Angst sie gewesen war. Sie hatte sogar geglaubt, von einem Dämon besessen zu sein, von bösen Geistern heimgesucht zu werden, verrückt zu sein. Es war eine...wirklich furchtbare Zeit gewesen und die Thearpie hatte ihr wirklich sehr geholfen.
Gedankenverloren nickte Sharon leicht - und musste unwillkürliche hrlich Lächenl, als sie hörte wie Sharon in Mehrzahl sprach. Sie bemühte sich wirklich. Das war Sharon nicht gewohnt, aber... ja, es war ein wirklich gutse Gefühl (obgleich sich der Unbehagen und der Zorn von jemand anderem schon wieder in ihrer Magebgrube ballte - sie ignorierte es). Ja. Die die einen wegstießen wegen seiner Erkrankung waren nie echte Freunde gewesen - das hatte sie auch schon öfters gehört, aber... "es tut dennoch weh. Jedes Mal." Sie hatten es sich nicht ausgesucht, DID zu haben. Alles was sie wollten, war, das System zu schützen. Sie alle auf ihre eigene Art und Weise. Sie waren nicht gefährlich, sie waren keine Mörder oder etwas in der Richtung.
"Danke", sagte Sharon ehrlich auf Rachels Angebot. Sie kaute leicht auf ihrer Unterlippe. Nervös und nachdenklich. Sie fragte sich, was jetzt am klügsten wäre. Starrte zusammenhangslos auf irgendeinen Punkt. Sie fühlte sich dissoziativ. Sie wollte nicht switchen. Aber das lag nicht wirklich in ihrer Hand. Manchmal - mit bestimmten Fokussierungsmethoden - konnte sie es womöglich hinauszögern, aber sie konnte es nicht wirklich beeinflussen. Sollte sie Rachel vielleicht einen kurzen Überblick über ihre Alters geben? Nur dass sie Bescheid wusste?
Sofort sträubte sich alles in ihr. Nein. Nein, das würde sie nicht tun. Ganz sicher nicht. Das ging zu weit.
"Naja, ich...schreibe", erzähtle Sharon das offensichtliche und musste Lächeln. Ihr Blick löste sich von dem Punkt und glitt wieder zu Rachel. "Ich studiere Literatur und möchte Romanschriftstellerin werden. Aber ich schreibe auch liebend gern in meiner Freizeit Filmkritiken - ich find das unglaublich spannend." Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Naja, ich bin eher so der kreative Typ." Sie hatte keine Ahnung, was sie erzählen sollte (sie war wirklich schlecht in sowas) und trank lieber noch einen kleinen Schluck Wasser, wobei ihr Blick schon wieder irgendwo ins Nirgendwo striff...

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Salazar
Gelöschter Benutzer

Re: Reggie's Loft

von Salazar am 13.11.2020 21:09

Salazars Hände waren noch immer um seine Tasse gelegt, er runzelte leicht die Stirn. Doch er sagte nichts weiter. "Normalerweise schlafe ich auch nicht so gut", sagte er dann schließlich, weil das seine gute Laune durchaus erklärte, wie er fand. "Wie bin ich sonst denn drauf, hm? Dass ich Gryffindor nicht leiden kann, weiß jeder. Mit Rowena und Helga bin ich nach wie vor befreundet. Und was Merlin angeht - er ist der Boss. Aber selbst er ist für mich da, und dafür trete ich nur kürzer, anstatt komplett aufzuhören." Wobei bemerkt, er nicht so einfach aufhören konnte. Septem Ageless bestand immer aus Sieben Mitglieder, wenn einer kürzer trat oder öfters nicht da war, damit konnte man leben. Aber komplett diese Organisation verlassen ging einfach nicht. Da der fehlende Platz, solange er lebte, dann nicht besetzt werden konnte, es sei denn man kehrte zurück.  "Ich bin noch nie zu einer Sitzung der Gruppe für Veteranen gewesen", gestand er schließlich. "Mir wurde freigestellt, zu gehen oder zu bleiben. Wenn ich nichts anderes finde, werde ich wieder zur Army gehen. Das liegt wahrscheinlich im Interesse von allen."  Seine Brüder waren da draußen, kämpften auf Leben und Tod. Während er hier war und Tee trank. Zuhause war. "Du musst zu einer Vorlesung?" fragte er und stand auf, und wischte sich die Hände an der Hose ab, als wollte er irgendetwas klebiges abwischen, dabei waren seine Hände sauber. Sein Handy vibrierte und er nahm ab mit: "Rosales." Ein Moment war seine Miene ausdrucklos, dann zuckte ein Muskel am Hals und er spannte sich deutlich an. "Ich verstehe", presste er hervor. "Sir." Seine freie Hand hatte sich zur Faust geballt, um das Zittern unter Kontrolle zu bekommen.  Er steckte das Handy weg und fuhr sich über das Gesicht, ehe er Regulus anblickte. Salazar erklärte nicht, mit wem er telefoniert hatte und auch nicht worum es ging, stattdessen umklammerte er mit rechts das Handy bis seine Fingerknöchel weiß hervor stachen. Er war blasser als üblich, und stand da wie erstarrt. 

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Serenity
Gelöschter Benutzer

Re: Liam & Serenity | the interview

von Serenity am 13.11.2020 20:48

''Das Museum von Kairo? Okay, klar - dann fangen wir dort an.'', stimmte sie dem Plan von Neal zu und nickte leicht. ''Dann werde ich sie gleich mal anrufen und über alles informieren, ich denke das wird ein wenig dauern. Aber in der Zeit könntest du ja ein Transportmittel organisieren?'' Serenity schenkte ihm ein Lächeln und suchte nach ihrem Handy, welches in ihrer Tasche verloren gegangen war. ''Bis gleich.'', meinte sie, nachdem sie es gefunden hatte und begab sich nach draußen, um ihre Schwestern anzurufen.

---Cut---

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2020 12:31.

Flynn
Gelöschter Benutzer

Re: Reggie's Loft

von Flynn am 13.11.2020 20:21

Das er PTBS hatte, überraschte mich dann doch etwas. Es war zwar keine einfache Erkrankung, aber immerhin besser als meine Vermutung, dass er vielleicht Schizophren wäre. "Was schlägst du also vor? Eine Affäre? Oder eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen?", wollte ich von ihm wissen und sah ihn an. "Um ehrlich zu sein, hätte ich eher mit einer Schizophrenie gerechnet, so wie du sonst immer drauf bist und vorhin auf einmal so gut gelaunt Frühstück gemacht hast. Schau nicht so überrascht, ich habe vor 10 Jahren ein paar Semester Psychologie studiert." Ich wusste ja sonst nichts mit meinem Leben anzufangen, ich war immerhin für immer 18 und wollte mich nicht alle paar Jahre ein paar Verwandlungen durchzumachen. Ob er damit nicht gerechnet hätte? Vielleicht dachte er ja, ich würde nur von dem Zauberergold leben, dass ich vor meinem Tod aus meinem Verlies und bei Seite geschafft hatte."Denkst du wirklich, dass es mich stört, dass du Leute umgebracht hast? Du kennst wahrscheinlich meine Vergangenheit oder? Ich schätze mal, du hast mein Leben gründlich recherchiert, nachdem Merlin mich in diese verkorkste Organisation geholt hat. Wohlgemerkt ohne zu fragen. Ich habe selbst viele Muggel und Zauberer getötet, weil ich auf der falschen Seite stand. Auf der deines Erben, wie du wohl auch weißt." Ich trank meine Tasse aus und füllte mir einen Thermobecher mit Tee. Nicht mehr lange und meine erste Vorlesung des Tages würde beginnen. "Accio Taschen für die Uni!", rief ich und aus irgendeiner Ecke kamen meine Sporttasche und meine Laptoptasche zum Vorschein, die ich mit einem Ausdehnungszauber belegt hatte.

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Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Rachels Wohnung

von Rachel am 13.11.2020 20:02

Rachel wollte nicht unhöflich sein, indem sie ihn ewig vor der Tür warten ließ, dennoch konnte sie nicht sofort den Knopf betätigen und ihn hineinlassen. Eigentlich war sie für so ein Gespräch wirklich nicht bereit, so ahnte sie schon in welche Richtung seine Sorge gehen würde. Sie glaubte nicht, dass er einfach so vorbeischauen würde. Dafür kannten die beiden sich sicher nicht gut genug. ''Guten Abend.'', meinte sie mit einem schwachen, müden Lächeln und schloss die Tür hinter Harry. Er erkannte sofort die Scherben und erneut erschrack sie, als er sich so plötzlich entschuldigte und schüttelte daraufhin ihren Kopf. ''Alles gut, alles gut. Ich war nur in Gedanken vertieft. Ich mache das schon ...'' Mit ihren Händen griff sie an vorsichtig an seine Oberarme und deutete daraufhin zu ihrem Tisch. ''Setz dich.'' Sie nahms ich einen Besen und kehrte die Scherben schnell zur Seite, um sie schließlich auf einen Kehrblech zu kehren und die Scherben in den Müll zu werfen. ''Möchtest du etwas trinken? Wasser? Saft?'', fragte sie, während sie in ihrer Küche stand und etwas mitbringen konnte.
Als sie letztlich mit Harry am Tisch saß, faltete sie ihren Brief zusammen und legte ihn zur Seite, ehe sie die Aufmerksamkeit (unwillig) ganz auf Harry richtete. ''Alles bestens, danke. Ich hoffe ... dir auch?'' Es war wohl klar, welches Thema die beiden nun nicht ansprechen würden und woran sie auch gerade nicht denken wollten. Es war ... peinlich. Aber dann ... sprach er Tessa an und sofort machte sich ein schweres Gefühl in ihr breit. Sie wusste nicht genau was es war. Allein der Gedanke daran, wie Tessa litt und was sie alles trank um zu vergessen ... tat einfach nur weh. Doch wusste sie, dass Tessa niemals wollen würde, dass er das erfährt und vor allem nicht so, nicht von Rachel. Außerdem, hatte sie überhaupt das Recht dazu, ihm davon zu erzählen? Es wäre sicher gut, oder? Er würde auf jeden Fall helfen wollen, das war klar. Aber ... sie seufzte und bereute es sofort. Scheiße ... sie wollte unauffällig sein. ''Naja, wie gesagt. Sie hat einfach nur viel um die Ohren und gerade jetzt wo das mit der Bar war...'' Es war ein schwaches Argument, sehr, sehr schwach. Aber was sollte sie sagen? Sie würde es so gerne rausschreien, ihn um Hilfe bitten - für Tessa. Damit es ihr bald wieder besser ging. Aber ... nein. ''Du brauchst dir keine Sorgen um sie machen.'', bekam sie gerade noch so heraus. Sie hasste solche Lügen und konnte Harry dabei nicht einmal richtig ansehen.

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