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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena
von Raleigh am 17.11.2020 11:42Raleigh war jemand, der die Wünsche andere gerne in Erfüllung lassen gehen wollte. Zumindest redete er sich das ein. In seinem Job als Hotelbesitzer war es nicht so, dass er sich 24 Stunden in seinem Büro verkroch. Nein, er war jemand der gerne etwas tat. Zum einen, weil Papierkram schrecklich langweilig war und zum anderen wollte er das, dass Hotel funktionierte. Und meistens war es eben so, dass er selbst Hand anlegen musste, damit etwas funktionierte. Natürlich hatte er kompetente Mitarbeiter so war das nicht, aber es gab Situationen, die dann doch zu viel für sie waren. Wie zb wenn man ein Fest organisieren musste. Klar, war das nicht gerade normal das ein Hotel sowas machte, aber Raleigh wollte, dass sein Hotel etwas besonderes war. Im Normalfall war es so, dass Leute in seinem Hotel etwas organisierte und er stellte nur den Saal zur Verfügung und auch das Catering. Aber er mochte es, pro Monat oder in einem bestimmten Zeitintervall etwas besonderes für seine Gäste und den anderen Leuten zu organisieren. Er war sehr bedacht, dass wenn Leute in seinem Hotel kommen, dass sie eine schöne und angenehme Zeit bei ihm haben. So war er auch mit seiner Familie und die Handvoll engere Freunde. Bei Fremden, die er zufällig trifft, war es was anderes. Da kam es auf die Situation an, zb war das nun ein ONS oder vielleicht doch jemand mit dem er Freundschaftlich was haben konnte oder allgemein eine engere Beziehung haben konnte, vor allem machte die Person einen sympathischen Eindruck? Manchmal war er naiv was das anging und das wurde dann zu seinem Verhängnis, was sich später herausstellte. Deswegen hatte er sich eigentlich vorgenommen wenig zu sagen, wenig zu bieten aber dafür die Schwächen seines Gegenübers rauszubekommen in Falle, dass er es mal brauchen würde. Manchmal wollte er auch einfach nett sein und manchmal gingen die gesamten Menschen ihm am Arsch vorbei. Man konnte also sagen, dass es schwankte und vor allem von seiner Laune abhängig war. Und genau an diesen Tag als er mit der Brünetten redete war er ziemlich gut drauf und hoffte wirklich, dass er kein Fehler damit machte.
„Wenn man das so sieht...klingt das wirklich heftig. Ich mein das die Leute wegen dir gestorben sind. Denkst du denn, es wäre nicht so geendete, wenn du diese Person nicht verärgert hättest? Ich weiß ja nicht was passiert ist, aber ich denke, wenn du das Ziel warst wollte dir die Person so oder so weh tun. Sei es nun dich oder durch andere Menschen. Es ist gut, wenn man Schuldgefühle hat. Das ist wohl etwas das einen menschlich macht, aber man sollte nicht zu sehr daran festhalten. Immerhin ist es passiert und ändern kann man das nicht mehr. Akzeptier es und lebe weiter. Du kannst daran denken aber verfall nicht in ein Loch, denn das bringt nichts." Meinte er dann nüchtern und trank sein Glas leer und schob sein Glas beiseite. Für heute war das genug, mehr Alkohol brauchte er nicht. Immerhin war sein Ziel nicht gewesen sich zu betrinken. Als sie dann sagte, dass sie sich entschieden hatte, nickte er nur knapp. Er hatte ihr die Möglichkeit gegeben sich zu entscheiden und wenn sie unbedingt wollte, dann war das eben so. Er hatte zumindest nichts dagegen. „Warum ist dein Traum der Schriftstellerin zerplatzt? Du hast doch immer noch die Möglichkeit Bücher rauszubringen. Oder bist du so schlecht?" fragte er leicht Stirn runzelnd. „Wenn es denn überhaupt noch dein Traum ist, solltest du etwas dafür tun. Zumindest versuchen, das schadet ja nicht." Sprach weiter. „Ist ziemlich dasselbe wie mit der Liste. Versuchen. Gib dir keine Deadline einfach nur Dinge aufschreiben, die man gerne machen würde und versuchen das zu machen. Gibt einen Gefühl, dass man irgendwie gelebt hat." Zumindest war das seine Meinung. Er lachte dann auf. „Hmm...ist das ein Angebot?" fragte er leicht spitzbübisch auf die letzte Frage ihrer Seites hin und zwinkerte ihr zu. „Ich würde mal sagen das kommt wohl ganz darauf an in welchen Zusammenhang. Solange du mich nicht aussaugst, mich verwandelst oder sonstiges...ist das denke ich ok."

Damon
Gelöschter Benutzer
Re: Damon und Elena- A Love that spans centuries
von Damon am 17.11.2020 11:02Er sieht wie Elena sich auf dem Sonnenstuhl entspannte aber er musste zu ihr gehen und es tat ihm leid sie bei ihrer Ruhe zu stören. Er kam eben zurück vom Spaziergang und von Versuchen die Welt von anderen nicht zerstören zu lassen deswegen war er so spät da. ,,Ich habe mich in der Nachbarschaft umgesehen und war auf Jobsuche ich will nämlich dir auch finanziell nützlich sein und du nicht die einstige bist die Geld einbringt“ Er legt sich neben seine Frau und lächelt und spürt die Sonne auf seiner Haut und lächelt. Der Sommer war endlich da und das war schön für ihn
Malachai
Gelöschter Benutzer
Re: Elzay und Malachai
von Malachai am 17.11.2020 10:57Er nickt und lächelt sie an ,,Okay danke dir Elzay dass du es verstanden hast“ Er sieht zu ihr hin. ,,Ich eher nicht denn jeder Vampir wurde von einem anderen Vampir geschaffen leider weiß ich nicht wer dein Erschaffer ist aber es ist mir auch egal so lange du bei mir bist, aber die Macht der Liebe ist schon stark und ich hoffe ich kann sie eines Tages wirklich erfahren“ Er konnte verstehen dass sie dort sang für sie war es ein Zufluchtsort und er weiß genug über Zukunftsorte. ,,Okay das verstehe dann werde ich nicht mit dir arbeiten das ist aktzeptabel und nein habe ich nicht ich war nämlich nicht da und danach naja starb ich und wurde zum Vampir Starb erneut kam in die Hölle, kam zurück und wurde wieder eingesperrt also nein habe ich nicht ich weiß nicht einmal ob ein Job mir passen würde“ Er sieht sie an und versucht ihr zu verstehen zu geben das sein Leben nie gut gewesen war. Er nickt: ,,Ich werde niemanden töten versprochen und das wäre schön wenn du mir Blutkonserven mitbringen könntest, nein Tierblut wäre nichts für mich aber trotzdem danke fürs Angebot“ Er wusste es würde schwer werden dadurch aber er wollte seinen Standpunkt dabei erklären damit sie weiß was er denkt
Elzay
Gelöschter Benutzer
Re: Elzay und Malachai
von Elzay am 17.11.2020 09:24Elena
Gelöschter Benutzer
Re: Damon und Elena- A Love that spans centuries
von Elena am 17.11.2020 09:14Elena entspannte sich sichtlich auf dem Liegestuhl mitten in der Sonne. Sie hatte eine Sonnenbrille auf der Nase und war fast eingeschlafen bis Damon nach Hause kam. Sie war müde von der vielen Arbeit im Krankenhaus und erschöpft davon ständig die Welt retten zu müssen. "Hallo schöner Mann" erwiederte sie den leidenschaftlichen Kuss, bevor sie sich aufsetzte und die Sonnenbrille auf ihrer Nase nach unten schob. "Wo warst du?" fragte sie neugierig und klopfte neben sich. Der Sommer war heißer als sonst oder kam ihr das nur so vor, weil sie schon lange nicht mehr draußen war? Sie wusste es nicht, aber das spielte auch keine Rolle.
Elena
Gelöschter Benutzer
Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena
von Elena am 17.11.2020 09:11Baby
Gelöschter Benutzer
Re: Triggerwarnung (Brutalität) 18+ | Riley & Baby | you always meet twice
von Baby am 16.11.2020 23:35Die junge Frau wirkte unerschrockener und selbstsicherer als früher. Ihr Auftreten wirkte erwachsener, was aber nur bedingt etwas Gutes sein konnte. Die Blondine wirkte eher weniger erwachsen, manchmal (fast immer) war ihr auftreten eher kindlich. Ein Gewissen hatte sie nicht, ihre Taten ließen sie Nachts nicht wach liegen. Sie lief wie ein kleines Kind durch die Weltgeschichte, welches sich keiner Schuld bewusst war. ''Ohhh...'' Langsam trat Baby immer weiter und weiter an Riley heran, beobachtete ihre Körperhaltung, ihren Blick und lauschte der Stimme hinter den Worten ganz genau. ''Manchmal hast du mir sogar gefehlt. Erinnerst du dich noch an diese wahnsinnig tolle Party, die wir zu dritt in unserer Zelle hatten?'' Mit Party meinte sie den Mord, welchen Riley mit angesehen hatte. Sie wusste, wie schrecklich es dieser jungen Frau danach gegangen war. Sie erinnerte sich an das Zittern an ihrem Körper, der Schock in ihrem Blick. ''Du verschwendest deine Zeit mit deinen Regeln, Herzchen. Du lässt dich nicht fallen, hälst dich an all diese schwachsinnigen Regeln ...'' Lachend leckte sie sich über ihre Oberlippe und legte daraufhin ihren Kopf in den Nacken. Oh, wäre doch nur Otis hier. Er hätte so viel Spaß mit Riley! Dieser verdammte Wichser hätte verdammt viel Spaß mit ihr.
''Nein, nein. Ich werde nie wieder in den Knast gehen.'' Wahrscheinlich würde sie während der Flucht nun sterben. Am liebsten wäre ihr in einer wilden Schießerei oder während einem Nahkampf. Lachend, voller Spaß - bis es endete. ''FUCK! Ich werde hier sterben! In Freiheit!'', schrie sie Riley ohne Grund an und kicherte daraufhin wieder. Ihre Augen funkelten die Dunkelhaarige verrückt an. ''Und wenn du mich daran hindern willst , dann muss du mich schon umbringen.'' Riley war schon früher pfiffig gewesen, sicher hatte sie sich in irgendwelche Kameras gehackt um Baby zu finden, nachdem sie von ihr erfahren hatte. Sie wollte wohl ... Rache? Gerechtigkeit? Auf jeden Fall war sie hier. Hier bei ihr. ''Hast du das, ja? Selbst wenn, denkst du ich habe Angst davor? Mit Angst kommst du nicht weit. Mit Angst hätte ich diese drei Wärter nicht überwältigen können. Mit Angst hätte ich dem einen nicht ein riesiges Stück Fleisch aus dem Hals gerissen, hätte dem anderen nicht den Schädel eingeschlagen. Mit Angst ... kannst du das alles nicht tun. Nicht so.'' Ihr verrücktes Kichern war noch immer noch hören. Gott, sie liebte es. Sie liebte es so zu sein! Sie liebte es frei zu sein, Menschen zu töten, ihnen Angst zu machen! Fuck, wie sehr sie es liebte. ''Und was willst du tun? Willst du gegen mich kämpfen? Denkst du, du hast mehr Kraft als diese drei Männer? Glaubst du, wenn ich gegen diese Kerle eine Chance hatte, wirst du mich überwältigen? Denkst du wirklich, ich würde dir nicht das Gleiche antun? Ich werde mit mit Haut und Haaren auffressen, Riley.'' Ihr Blick wurde ernst, kalt. Sie hatte lange nicht mehr dieses Gefühl gehabt. Diese Lust dazu, den Tod eines anderen Menschen so herauszuzögern ...
Re: Verwandten-Gesuch
von Raleigh am 16.11.2020 22:21Name:
Mia Kingston (Über den Vornamen kann man nochmal reden)
Wesen:
Mensch oder Begabt
Alter:
zwischen 18 und 25
Sexualität:
Bi oder Hetero
Beziehung zu eurem Charakter:
xy ist die jüngere Schwester von Raleigh. Sie und Ral verstehen sich ziemlich gut. xy gehört zu den Handvoll Leuten dene Ral vertraut. Dem entsprechend erzählen sie sich gegenseitig viel auch was Gefühle angeht. Sie geben sich gegenzeitg Tipps und unternehmen auch immer wieder mal was zusammen. Das aber wurde auch etwas weniger als Ral seine Jobs hatte und xy aufs College ging. Raleigh hat sie immer in Schutz genommen und war auch sehr beschützerisch was sie angeht. Wenn jemand sie verletzt hatte, hatte Ral die Person verletzt.
Wäre nice wenn sich jemand finden lässt. Wäre aber dankbar, wenn man sich davor bei mir melden würde.
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Frei auswählbar

Riley
Gelöschter Benutzer
Re: Triggerwarnung (Brutalität) 18+ | Riley & Baby | you always meet twice
von Riley am 16.11.2020 22:14Ihr Herz raste in ihrer Brust. Das Blut rauschte ihr in den Ohren. Und doch zwang sie sich zur Ruhe. Atmete ganz ruhig ein und aus, obwohl der riesige Klumpen in ihrem Magen wie ein Tumorgeschwür immer schneller und schneller anwuchs, alles zu erdrücken schien. Ihr übel werden ließ. Aber so weit dürfte sie es nicht kommen lassen. Sie dürfte sich nichts anmerken lassen.
So wie sie es damals im Knast auf die harte Tour hatte lernen müssen.
Hart wie eine Mauer. Hart wie Stein. Du bist so hart wie eine Mauer. Hart wie Stein. Sei so hart wie eine Mauer, Riley, verdammt, sei so hart wie Stein. Hart wie eine Mauer. Hart wie Stein. Hart wie eine Mauer. Hart wie...
Und sie hatte sie angesprochen und augenblicklich wirbelte Baby zu ihr herum. Das drückende, übelkeitsbereitende Gefühl in ihrem Magen, der Felsbrocken, der es sich dort gemütlich gemacht hatte, wurde noch schwerer. Diese Stimme, diese verdammte Stimme - allein die reichte aus, um sie in der Zeit zurück zu werfen. Dieses Grinsen... das Gesicht grinste sie an, nur Centimeter von ihrem eigenen entfernt... Sie schluckte. Oh Fuck ey.
Sie wünschte sich bei allem was es gab, dass Jack hier wäre. Hier bei ihr.
Doch das war er nicht. War in unerreichbarer Ferne.
Durchatmen, erinnerte sie sich selbst erneut. Ihre Mundwinkel zuckten. "Hätte länger sein dürfen", antwortete sie schlicht. Schaffte es, die Fassung zu bewahren. Schaffte es, nach außen hart zu sein, wie eine Mauer. Hart wie Stein. Nichts anmerken lassen.
Riley hob eine Augenbraue, als Baby die Arme ausbreitete, ihr eine Umarmung anbot. "Damit du mir das Rückgrat brechen und mich erwürgen kannst? Nein danke." Sollte sie es versuchten, würde sich wohl zeigen, wie viel Kampferfahrung sie von Thornton und Jack und der Agentenschule und all den unzähligen Außeneinsätze sie wirklich gesammelt hatte. Sie wusste, wie gut Baby war. Verdammt, sie wusste es viel zu gut. Selbst Desi und Jack würden bei Baby vermutlich ein oder zwei Schläge einkassieren müssen.
Aber es gab kein Zurück mehr. Jetzt war sie hier.
Sie konnte nur hoffen, das Mac ihre Botschaft verstehen und kommen würde. So schnell wie möglich.
Verdammt, sie hätte ihm viel früher schreiben sollen.
"Nein, kann ich nicht gerade behaupten", erwiderte Riley nüchtern. Wow. An einem einzigen Tag bereits fünf Leichen. Ja, sie wusste, warum sie diese Frau hasste. Kurz zuckte das ausgesprochen blutige Bild über ihre Augen. Die erste Lecihe, welche sie in ihrem Leben gesehen hatte. Und zugleich auch der erste Mord, den sie in ihrem Leben hatte miterleben dürfen. Wortwörtlich hautnah. Ein Fallgefühl in im Magen bemächtigte sich ihrer, doch entschlossen kämpfte sie dagegen an. Hatte ihren Blick nach wie vor auf Baby gerichtet. Ließ sich nach wie vor nichts anmerken.
"Ich will, dass du wieder in den Knast wanderst", gab Riley von sich. Nichts anderes verdiente diese Frau. Außer vielleicht einfach, das Zeitliche zu segnen. Doch Riley war niemand, der tötete.
Schon wieder das Fallgefühl, als vor ihren inneren Augen kurz der Mann aufblitzte, welchen sie erschossen hatte. Damals. Im Serverraum bei der Phoenix-Foundation. Der laute Knall der Pistole hallte noch immer in ihren Ohren nach...
Keine Schwäche zeigen. Sei hart wie eine Mauer. Hart wie Stein. "Ich hab bereits die Behörden informiert, dass ich dich gefunden hab. Die werden sicher nicht lange brauchen, bis sie hier sind." Eine Lüge. Sie hatte die Behörden nicht informieren können, weil sie dann warhscheinlich wieder selbst im Knast gelandet wäre. Aber sie hatte Mac informiert, und das war fast genauso gut.
Nur dass der ganz sicher nicht 'sehr schnell' hier wäre. Scheiße. Sie hätte das besser planen müssen. Scheiße!
Sharon
Gelöschter Benutzer
Re: Rachel & Sharon ~ Friend To You All (2018)
von Sharon am 16.11.2020 21:56Sharon lächelte leicht und dankbar. "Danke. Das hoffen wir auch inständig." Sie glaubte daran - wollte daran glauben. Natürlich...sie hatte nicht den geringsten Schimmer, was in ihrer Kindheit passiert sein mochte. Sie konnte sich nicht mal im mindesten an ihre Kindheit erinnern - erst, als sie bei ihrer Tante wohnte, hatte sie die ersten Erinnerungen. Aber davor? Nichts als gähnende Leere. Was oft genug seltsam war. Es musste etwas wahrlich schlimmes passiert sein. Ein wenig hatte Sharon durch ihre Tante und die Therapie erfahren. Sie wusste, dass ihre Eltern und ihr Bruder im Gefängnis einsaßen, wegen dem, was sie ihr angetan hatten. Doch Erinnerungen?
Ganz ehrlich... sie war froh, dass sie sie nicht hatte.
Sharon zuckte mit einem Lächeln die Schultern. "Ich weiß nicht. Für manche war es ganz klar, es war...einfach offensichtlich. Manche haben vielleicht länger überlegt, ich...weiß es gar nicht so genau." Sharon runzelte leicht die Stirn und fügte dann mit einem schwachen Lächeln - sich der Ironie der Worte bewusst - hinzu: "Ich kann nicht in die Köpfe der anderen schauen." Wofür sie übrigens ebenfalls dankbar war. Sie trugen größtenteils die Traumata und...sie wollte es wirklich nicht so genau wissen. Sie hatte mit dem einfachen Alltag, sie alle tagtäglich ohne Katatrophe durch die Uni und die normale Welt zu bringen und irgendwie die Ordnung zu halten, schon genug zu tun.
"Achso..." Sharon war erleichtert, als Rachel erklärte, wie sie ihre Worte eigentlich gemeint hatte und nickte dann zustimmend. "Ja. Du hast recht, es ist... fast alles, was man über unsere Krankheit weiß, sind nur Vorurteile. Und Filme wie Split helfen nicht gerade bei, diese Voruteile aufzuklären..." Sie selbst hatte den Film nicht gesehen. Obwohl sie gerne Filmkritiken schrieb, aber... das lesen anderer Kritiken und der Zusammenfassung hatte schon gereicht. Lilly war gefrontet, sogar recht lange und dann auch James ... und es war schwierig gewesen. Dieser Film tat ihnen nicht gut - tat keinem System mit dissoziativer Identitätsstörung gut. Es war falsch.
Sie fühlte sich immer dissoziativer. Hatte Mühe, Rachels Worten zu folgen, dem Dröhnen in ihrem Schädel beizubringen, sich auf sie zu fokussieren. Selbst das Sätze bilden wurde schwerer und in ihren Schläfen bahnten sich pochend und stechend die Kopfschmerzen an - wie häufig, wenn sie in kurzer Zeit switchten. Oder manchmal auch einfach so. Es war sehr anstrengend.
Sharon blinzelte und schaffte es für einen Moment, sich wieder auf Rachel zu fokussieren. "Nein, nein, du hast niemanden getriggert, keine Sorge. Es ist nur...manchmal..." Ihr Blick schwiff ab. Starrte irgendwo ins Nichts. Ihre Finger krallten sich in ihre Jeans. Sie räusperte sich, versuchte sich am Riemen zu reißen. "Manchmal passiert halt einfach...einfach..." Wieder glitt ihr Blick weg.
Unfokussiert. Das Dröhnen in ihren Schädel nahm überhand, wurde immer stärker und stärker und dann...
James
James öffnete die Augen. Sein Blick war hart, unfreundlich, auf die Fremde vor ihm gerichtet.
Zorn kochte in ihm hoch. Es war doch un-glaublich!! Ernsthaft?! War das ihr verschissener Ernst?!! Eine Fremde direkt in ihre Wohnung zu bringen, die sie nicht im geringsten kannten?! Die jetzt wusste wo sie wohnten?! Ihr auch noch zu erzählen, was es mit ihnen auf sich hatte?! Ihnen das alles verraten hatte?! MANN EY! War es denn so verdammt schwierig, einfach ein bisschen vorsichtiger mit ihrem Scheiß-Privatleben zu sein?!
Menschen waren nicht lieb und süß und gute Freunde. Oder Familie. Sie waren ganz einfach Arschlöcher. Verletzten ein. Sie hatten es immer und immer und immer wieder bewiesen! Die einzige auf der ganzen Welt, die er als Ausnahme sah, war ihre Tante Judith, doch abgesehen davon... Nein! Das ging zu weit, viel zu weit!
Ruckartig sprang James auf. Seine Mimik, seine Gestik, wie er den Körper bewegte - alles war vollkommen anders im Vergleich zu Sharon. Und als er sprach, war seine Stimme bedeutend tiefer und rauer, als die Sharons - obwohl es sich (theoretisch) um die gleiche Stimme handelte, doch einfach ganz anders verwendet, ganz anders gesprochen.
"Du musst gehen." Seine Worte waren eindeutig, hart und unnachgiebig. Er würde dem System verdammt nochmal beibringen, sich vorzusehen. Würde gleich zu der Schere greifen, sobald diese Frau weg war. Es ging nicht anders. Sie mussten. Es endlich. Kapieren!! Kapieren wie gefährlich Menschen waren, die einem nah standen, wie gefährlich verdammt nochmal jegliche Art der Freundschaft war!!! Und erst recht Fremde, die man nicht im geringsten einschätzen konnte!
Nein. Ohne ihn.
"Jetzt.", fügte er hinzu, ging zur Tür und öffnete sie. Es interessierte ihn nicht.
Nochmal sah er der Frau in die Augen. "Du wirst dich nicht nochmal melden", fügte er mit bestimmten Ton hinzu. Es war nur zur Sicherheit des Systems. Nur zu ihrer verdammten Sicherheit, weil sich ja sonst einfach niemand - abgesehen von Jes - darum zu kümmern schien!









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