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Caliope
Gelöschter Benutzer
Re: Houston [Texas]
von Caliope am 12.12.2025 22:10Mit einer Mischung aus Faszination und.. nicht unbedingt Belustigung aber schon leichtem Amüsement und zugleich Besorgnis beobachtete sie die Szenerie vor sich. Es war sehr offensichtlich das der renitentere der beiden Ternager nicht unter Ace frei kommen würde aber es dennoch immer mal wieder versuchte. Während Caliope sich um die ältere Dame gekümmert hatte, hatte sie mit halbem Ohr der Unterhaltung des Ex-Soldaten mit den Jungs gelauscht. Nachdenklich hatte sie mit angehört das der Junge unter dem Mann wohl der Meinung war, daß er seinen Eltern völlig egal sei. Schon eine sehr traurige Aussage erst Recht wenn sie der Wahrheit entsprechen sollte.. und dennoch kein Grund so etwas zu veranstalten. Besonders da es ihm die dadurch Wohl ersehnte Aufmerksamkeit der Erziehungsberechtigten sicher auch nicht Erlangen würde...
Als sein Kumpan über Schmerzen klagte schaute sie kurz nach diesem und nahm ihm ein wenig der Schmerzen, wenn auch nicht so viel das es auffällig wäre. „Der Sanitäter wird dir vor der Abfahrt zum Revier vermutlich noch etwas geben gegen die Schmerzen und die Wunde reinigen und Versorgen.", sagte sie leise und betrachtete die Jugendlichen dann kritisch für einen Moment. „Wenn Du oder ihr euren Eltern tatsächlich egal sein solltet, dann werdet ihr mit Aktionen wie heute nichts erreichen außer euch Eure eigene Zukunft zu verbauen. Natürlich will man in jedem Alter die Liebe der Eltern aber spätestens im eurem Alter, muss man langsam erkennen daß man seines eigenen Glückes Schmied ist." Sie machte eine kurze Pause und strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr. „Wenn ihr jetzt aber noch die Kurve bekommt, dann wird ein guter Bewährungshelfer und eine positive Sozialprognose euch Türen öffnen, die ihr jetzt vielleicht schon für längst verschlossen haltet.", fügte sie beinahe weich, sanft und verständnis- und liebevoll hinzu.
Re: Havanna, Kuba
von Tara am 12.12.2025 22:02Gezwungenermaßen war Tara bereits ziemlich viel in der Welt herum gekommen - wenn man ständig von irgendwelchen Ungeheuern gefunden und gejagt wurde, konnte man schlecht länger irgendwo bleiben. - ein sehr ermüdende Art sein Leben zu verbringen. Aber immerhin hatte es den Vorteil dass man so einiges von der Welt zu sehen bekam. Damit das es sie bis nach Kuba bringen würde.. damit hatte Tara definitiv nicht gerechnet...
Es war allerdings mal eine sehr nette Abwechslung, denn seit ihrer Kindheit war die Demi Gottheit nicht mehr in wärmeren Gefilden gewesen. Ihr Vater war zwar der Sonnengott aber das bedeutet noch lange nicht das Tara bisher wirklich sehr oft in warmen Ländern aufgewachsen war. In ihrer Heimat hatte sie wegen des Krieges nicht bleiben können, war geflohen und hatte dabei ihre Eltern verloren und danach von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weiter gereicht worden. Die einzigen die es länger mit gemacht hatten, waren die "Eltern" gewesen, die sie während ihrer Schauspiel-Kariere gehabt hatte. Und die hatten es nur wegen dem Geld getan. Da musste man sich wirklich nicht wundern das Vertrauen eine ihrer größten Schwächen war! Aber diese Art zu (über)Leben härtete einen natürlich auch ab. Und hatte Tara zu einer echten Überlebenskünstlerin geformt.
Noch war die Latinisch angehauchte Sängerin auch noch nicht lange in dem Land und erst Recht nicht in Havanna. Die Stadt war sehr lebendig und hatte auch ein sehr aktives Nachtleben, da konnte sie sich doch sehr gut einfügen und sich auch Geld verdienen. Und das nicht nur durch das Verkaufen ihres Körpers, Auftritten als Straßenmusikerin oder auch mal dem ein oder anderen kleinen, unbedeutenden Diebstahl. In den vollen Straßen bemerkte das ohnehin niemand und wenn es doch mal zu riskant war, dann manövrierte sie sich da auch durch. Mit Charme, Witz und ein wenig manipulativem Verhalten. Aber das war eher selten und bei allen Manövern blieb sie dennoch ehrlich und authentisch.
Am heutigen Abend aber war sie tatsächlich zum einen gut bezahlt für einen Auftritt engagiert worden und hörte sich dabei um. Denn sie war nicht nur zum Geld verdienen oder Vergnügen hier, Nein die war auch auf der Suche nach ein paar Antworten. Ungewöhnlichen Antworten vielleicht aber wenn sie schon einmal hier war, dann wollte Tara auch das Beste daraus machen. Und warum nicht das angenehme mit dem nützlichen Verbinden?

Those who have survived the unthinkable are also those who know how to create a better world - because it's ended for us before.
Quellen: Tumblr | Tumblr | Tumblr
Flores
Gelöschter Benutzer
Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)
von Flores am 12.12.2025 16:03„Oh, wirklich?“, murmelte Flores und ließ seinen Worten mit einem leisen, kaum verhohlenen Schmunzeln nachhallen. Sie wirkte nicht im Geringsten erschrocken – im Gegenteil, es lag etwas Waches, Neugieriges in ihrem Blick. Etwas, das verriet, dass sie an Abgründen Gefallen fand, statt vor ihnen zurückzuweichen.
„Klingt… faszinierend. Ich hätte gern gesehen, wie du dich da bewegt hast.“ Ihre Stimme war ruhig, fast beiläufig und doch ihre Augen verrieten, dass ihr Interesse alles andere als oberflächlich war. Keine Regung aus Unsicherheit, kein Zögern. Nur eine Frau, die sich selten beeindrucken ließ… und es in diesem Moment dennoch war.
Seine Worte brachten sie zum Lachen, ein warmes, dunkles Auflachen, das wie ein Funke im Raum schwebte.
„Vielleicht bin ich lebensmüde“, gab sie zurück, während sie sich leicht zu ihm drehte. „Oder vielleicht einfach… anders. Viel anders.“ Ihr Lächeln war frech, aber auch gefährlich selbstbewusst. Sie wusste, was sie konnte. Und was sie war.
Die Macht, die das Vampirdasein ihr gegeben hatte, war in jeder ihrer Bewegungen spürbar. Stärke, die sie nicht versteckte, sondern trug wie ein Schmuckstück. Kämpfe reizten sie – Spiele noch mehr. Vor allem jene, für die man Verstand, Finesse und die richtige Menge Dunkelheit brauchte.
„Charmant also…“ Sie beugte sich vor, ganz leicht, nur so, dass er ihren Atem an seinem Ohr spüren konnte. „Aber ich fürchte, mich bringt selbst der edelste Charme nicht dazu, meine Geheimnisse zu verschenken.“
Ihr Hauchen war spielerisch, aber auch ein Versprechen, dass hinter diesem Spiel mehr lag. Tiefere Schatten. Schärfere Kanten.
„Ein nettes Angebot“, sagte sie anschließend und setzte ihr Glas an, trank es in einem Zug leer. „Vielleicht verrätst du mir zuerst etwas. Dann entscheide ich, was du von mir bekommst.“
Zwischen ihnen vibrierte eine seltsame, aufregende Gleichheit, wie zwei Raubtiere, die erkennen, dass sie sich nicht fürchten müssen, weil sie sich ähnlich sind. Seit langer Zeit hatte Flores niemanden mehr getroffen, der wirklich auf ihrer Höhe war. Asher jedoch… er hatte etwas. Und genau dieses Etwas machte das Ganze gefährlich verführerisch.
„Weniger Kleidung?“ Sie grinste ihn an, langsam, scharf, selbstsicher. „Diesen Gedanken mag ich.“
Dann richtete sie sich auf, zog ihren Mantel über die Schultern und ließ die Hände in den Taschen verschwinden. Ihre Finger fanden die Kette – pulsierend, lebendig wie ein zweites Herz. Sie deaktivierte sie mit einer kaum wahrnehmbaren Bewegung, spürte, wie die Kraft wie warmer Rauch in ihre Adern glitt.
Nicht heute, dachte sie. Nicht das Grimoire. Dafür war die Nacht noch jung. Und zu viel versprach sich gerade in eine ganz andere Richtung zu neigen.
Asher
Gelöschter Benutzer
Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)
von Asher am 12.12.2025 15:01Er legte den Kopf in den Nacken und schloss einen Moment die Augen. "Tatsächlich aus zwei Gründen heraus...aber ich hab schon als Kind den meisten Leuten Angst gemacht, Psychopath halt." zuckte er die Schultern und sah sie dann wieder an. "Wenn ein 5 jähriger Blutgetränkt mit dem Kopf der Nachbarskatze durch die Tür kommt, ist das in den meisten Fällen nicht sonderlich entspannend." Wobei sein Vater da definitiv anderer Meinung gewesen war, John war immer Stolz darauf gewesen, das seine drei Söhne definitiv nach ihm kamen. Gehasst und gefürchtet von allen anderen, geliebt vom Vater. Nicht selbstverständlich in der Konstellation in der die drei aufgewachsen waren.
Als sie näher trat, legte sich sein Blick wieder ruhig auf ihr Gesicht. "Weißt du das?" Fragte er mit einem vergnügten Unterton. "Dann bist du dir deiner Macht ziemlich sicher... oder Lebensmüde." Keine Beleidigung seinerseits, eher eine Feststellung. Außerdem glaubte er tatsächlich, das ersteres viel besser zu ihr passte.
"Weißt du das es viele verschiedene Wege gibt, an die Geheimnisse anderer heran zu kommen? Wenn man lange genug beharrlich darauf wartet... nett ist... charmant.." flüsterte Er und erhob sich langsam von dem Sofa. Es war oft wohl leichter, wenn man niemandem Vertrauen schenken musste, nichts was hintergangen werden konnte. Aber manchmal war der Zusammenhalt einer Gruppe, einer Organisation wie seiner, ein wahres Geschenk. Machte manche Dinge weit aus leichter, Wege schneller.
Er neigte in seiner typischen Geste den Kopf ein wenig, während er aussah als würde er darüber nachdenken, wo er sie hinbringen konnte. "Nun.. ich habe ein Apartment gleich um die Ecke.. keine Augen, keine Ohren. Nur du und ich. Und die Geheimnisse." Bevor er den Kopf zu ihr nach vorne beugte.
Sie waren sich wohl ähnlicher, als man vielleicht zu erst bemerken mochte. Ein Grund mehr, warum dieses Gespräch seinen eigenen Reiz für ihn hatte.
Ihren leisen Worten gelauscht, beugte er den Kopf noch ein kleines Stück tiefer. "Oder zumindest deutlich weniger Kleidung." flüsterte er. "Oh ich bin mir sicher, dass das kein all zu lange gehütetes Geheimnis bleibt, wer oder was dich hier interessiert." Er griff nach ihrem Mantel und hielt ihr diesen hin. Nur ein Angebot das sie hier verschwinden konnten.
Asher
Gelöschter Benutzer
Re: London [England]
von Asher am 12.12.2025 14:13Asher saß in seinem Büro im Hauptquartier des Dark Rings, die Stiefel auf dem Tisch abgelegt, die Arme verschränkt vor der Brust und den Blick starr an die Tür gerichtet, während Maverick und Valkyrie von ihren Erkenntnissen ihrer letzten Mission erzählten. Informationen die ihn innerlich zum Brüllen brachten, äußerlich merkte man ihm allerdings nicht sonderlich viel davon an. "Also hat Tidus das Artefakt?" Fragte er vollkommen ruhig. "Zumindest scheint es so." Antwortete Maverick, der an das Regal gelehnt stand und einen kurzen Blick zu seiner Lady warf. "Okay... ihr kennt eure nächste Mission ja, ich werde mich um die Scheiße selbst kümmern." Er nahm die Beine vom Tisch und schob den Stuhl zurück, während er eigentlich darauf wartete, das die beiden den Raum verließen, da sie sich allerdings nicht regten, wanderte Asher's Blick hinüber zu Valkyrie und dann zu Maverick. "Was?" Valkyrie verzog ein wenig das Gesicht, ein Zeichen das es mehr schlechte Nachrichten gab, die er eigentlich gar nicht hören wollte. "Sprecht! Ich hab keine Zeit für die Scheiße." Maverick atmete tief durch. "Er ist bei Speed." Okay, für einen ganz kleinen Augenblick entgleisten Asher's Gesichtszüge. "Er ist dumm genug mich zu beklauen und dann noch zu diesem Idioten überzulaufen?" Asher ließ den Kopf in den Nacken fallen und stöhnte genervt. "Hey, ich wollte mehr Blut... " murmelte er für sich selbst. "Trotzdem, ihr habt eure Aufgaben, ich klär das." Winkte er ab und nickte zur Tür, damit die beiden endlich verschwanden. Das taten sie auch, also keine weiteren schlechten Nachrichten. Immerhin. "Scheiße." Knurrte er genervt und stellte sich an das Fenster, während er nachdachte.
Vermutlich stand er da einige Minuten, bevor hinter ihm die Bürotür aufging und er über die Schulter sah. Gwen. "Ach fuck, ich hab unser Treffen vergessen." verdrehte er die Augen und ging um den Schreibtisch herum auf sie zu. Seine Hand legte er auf ihre Schulter, drehte sie wieder zur Tür und legte dann den Arm über ihre Schultern. "Wir haben Arbeit, Teufelchen. Das andere erledigen wir wann anders, okay?" Auch wenn seine Stimme ruhig war, hatte sie einen Nachdruck, der heute definitiv keine Widerredete duldete. Sie war gerade definitiv die beste Begleitung, die er dafür hatte.
Re: Seeufer & Steg der Salvatore Boarding School
von Faye am 12.12.2025 11:33Faye stoppte in ihrer Bewegung, als Hope betonte, dass sie niemals Dinge sagte, die sie nicht meinte. Einen Moment lang sagte sie nichts — dann verzog sich ihre Miene zu einem halb spöttischen, halb irritierten Lächeln.
„Ich weiß,“ murmelte sie schließlich, „du hast eben dieses brutal ehrliche Familien-Gen. Aber hey, überrasch mich ruhig weiter. Ein ehrliches Kompliment tut mir nicht weh… vermutlich.“
Sie warf Hope einen Seitenblick zu, als würde sie prüfen, ob diese nicht plötzlich doch rosa Einhörner ausspuckte.
Als Hope über Beziehungen und Kompromisse sprach, schnaubte Faye leise.
„Kompromisse schön und gut… aber wenn’s nur um Spaß geht und irgendwer meint, er könnte mich zurechtbiegen?“ Sie schüttelte theatralisch den Kopf. „Nope. Nicht mal im Ansatz. Eine Mikaelson zähmst du nicht, und eine Siphoner schon gar nicht. Das endet höchstens darin, dass jemand ohne Emotionen heulend in einer Ecke sitzt.“
Ihr Grinsen war scharf, aber eindeutig amüsiert.
Beim Thema „Verblödung“ lachte Faye trocken auf.
„Gott, Hope… wenn ein Abend Trash TV reichen würde, um unseren IQ zu zerstören, wären wir vermutlich schon beim Anblick von Lizzie Saltzmans Morgenroutine geistig tot.“ Sie zog sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und richtete demonstrativ die Pastellfarbe darin. „Aber gut — falls unser Gehirn zu schmelzen anfängt, können wir’s ja immer noch zusammen wieder zusammensetzen. Magisch gesehen müssten wir das hinkriegen.“
Dann kam das mit dem klebrigen Pudding, und Faye musste sich sichtbar zusammenreißen, nicht laut loszulachen.
Sie stellte den Topf ab, stemmte eine Hand in die Hüfte und starrte ihre Cousine gespielt empört an.
„Erstens: Ich rühre perfekt. Ich werde nur dann klebrig, wenn jemand —“ sie stieß Hope erneut frech mit der Hüfte an „— mich absichtlich ablenkt.“
Sie zwinkerte und griff nach dem Löffel.
„Und zweitens: Wenn ich das Karamell-Popcorn will, dann kriege ich es. Siphoner-Vorteile, Cousinchen. Ich kann deinen Löffel in Butter verwandeln, bevor du ‘Tribrid’ sagen kannst.“
Für einen Herzschlag wurde ihre Stimme leiser, fast weich — nur hörbar für Hope, nicht für die Welt.
„Und ja… normal ist selten geworden. Vielleicht ist genau deswegen so ein dummer, entspannter Abend das Beste, was wir uns gönnen können.“
Dann kippte sie sofort in ihr gewohntes Grinsen zurück.
„Also los. Rühr du den Pudding, bevor du weiter über meine Rührtechnik lästerst. Ich übernehme das Popcorn — und wenn wir am Ende klebrig sind, dann war’s wenigstens deine Schuld.“
Sie schnappte sich den Mais, warf Hope einen letzten spöttischen Blick zu und begann, den Topf auf den Herd zu setzen.
„Deal?“


I am the legacy of a new era - born between magic and eternity, shaped by the name Mikaelson. Not created, but awakened; not made, but destined. Within me lies the truth of a heretic, not as a burden, but as my very nature. I am both beginning and memory, heir to the curse and keeper of the power.
Flores
Gelöschter Benutzer
Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)
von Flores am 12.12.2025 01:15Flores konnte ein leichtes, wissendes Schmunzeln nicht unterdrücken, als er dieses Wort aussprach. Fear. Angst oder Furcht. Wie amüsant. „Fear?“ wiederholte sie, ihre Stimme weich wie ein kaum hörbarer Flüsterton. „Ich bin neugierig … wie genau kam dieser Spitzname zustande?“
Sie neigte den Kopf minimal zur Seite, musterte ihn eingehend. Ihre Neugier war echt. Nicht aufdringlich, sondern lauernd, hungrig nach der Geschichte dahinter. Jeder Name trug einen Nachhall in sich, und sie wollte wissen, was in seinem steckte: Schmerz, Erfahrung … oder einfach nur eine Laune.
Als er weitersprach, glitt ein leises, dunkles Kichern über ihre Lippen.
„Monsterhöhle?“ Sie trat einen halben Schritt näher, gerade genug, dass ihre Präsenz sich wie ein warmer Schatten um ihn legte. „Für Menschen vielleicht nur ein Club. Aber ich spüre mehr als das, Hübscher. Ich weiß ziemlich genau, worauf ich mich hier einlasse.“
Ihr Tonfall war einladend und warnend zugleich, ein seidiger, aber gefährlicher Faden, den man besser nicht riss.
Flores schürzte die Lippen zu einem fast unschuldigen, doch eindeutig spielerischen Ausdruck.
„Wohl wahr“, murmelte sie. „Aber meine Geheimnisse teile ich ungern. Mit niemandem, um ehrlich zu sein.“
Es war kein Schutzbehauptung, sondern eine kalte Wahrheit. Nähe war ein Luxus, den sie sich abgewöhnt hatte. Freundschaften existierten in ihrem Leben nicht; Bekanntschaften waren flüchtige Schatten. Und Liebschaften? Ein Vergnügen, das nie tiefer ging als eine Nacht. Vertrauen hatte sie schon lange verbrannt.
„Also?“ Ihre Augen funkelten herausfordernd. „Was schlägst du vor? Wo wäre es … ruhiger?“
Sie ließ die Worte über die Luft gleiten, als schmecke sie jedes einzelne. „Vielleicht — nur vielleicht — erzähle ich dir dann mehr.“
In diesem Moment dachte sie nicht an das Buch, das sie sonst im Hinterkopf stets verfolgte. Gerade war nur der Reiz des Spiels wichtig. Feuer, Leidenschaft, Risiko, eine Kombination, die sie lebendig machte.
Asher’s Präsenz bemerkte sie, noch bevor er sichtbar wurde. Die Energie eines Dämons war unverkennbar, markant wie ein Brandzeichen in der Luft. Angst verspürte sie keine denn dafür war sie nicht gemacht. Sie beschwor Tote, manipulierte Kräfte, vor denen selbst Wesen der Schatten respektvoll Abstand hielten. Und doch irgendetwas an seiner Aura fühlte sich seltsam vertraut an. Ein Echo, das sie noch nicht zuordnen konnte.
„Das effektive Mittel würde ich wirklich gern sehen“, hauchte sie schließlich, nur laut genug, damit er es hören musste. „Vielleicht beinhaltet es ja keine Kleidung.“
Ein freches, verführerisches Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, bevor sie den ersten weiterführenden Gedanken zuließ.
„Vielleicht ist es etwas … vielleicht jemand.“ Ihre Stimme sank zu einem rauen Flüstern. „Und vielleicht wirst du es herausfinden.“
Asher
Gelöschter Benutzer
Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)
von Asher am 12.12.2025 00:52Er neigte den Kopf ein wenig bei ihrer Frage und leicht hoben sich wieder seine Mundwinkel in die Höhe. "Fear." Das Glas an die Lippen gehoben, schloss er kurz die Augen. "Deswegen weiß ich auch, das du überhaupt keine Ahnung hast, in welche Monsterhöhle du hier rein gelaufen bist." Sagte er leiser, wohlwissend, das sie ihn dennoch verstehen würde, bevor er einen Schluck trank. Dann legte er beide Arme auf der Rücklehne des Sofas ab und sah sie wieder eindringlich an. Es gab zwar Wesen, die glaubten, sie konnten ihn stoppen.. was vielleicht auch so war, wenn nicht gerade der Großteil seiner Mannschaft, im Schatten um ihn herum saß, aber hier rein zu laufen? Mit diesem Selbstbewusstsein? Damit war klar gewesen, sie hatte überhaupt keine Ahnung worauf sie sich eingelassen hatte. Und wenn sie es doch wusste, war sie unglaublich wahnsinnig. Nicht das ihm letzteres nicht noch besser gefallen würde. Er mochte den Wahnsinn.
Sie musste Fear schon verdammt gute Gründe liefern, warum er ihr dieses Buch einfach überlassen sollte. Das sie nichts dabei hatte, was sie ihm im Gegenzug anbieten konnte, war auch klar. Also würde das hier definitiv nicht so charmant enden.
Ihn zu belügen, endete immer mindestens im Krankenhaus, wenn nicht sogar unauffindbar irgendwo außerhalb der Stadt selbst. Aber er schätzte sie wohl richtig ein. Sie war keine Lügnerin, jemand der genau so berechnend war, welchen Wert es hatte, ein paar Geheimnisse Preis zu geben. Kein schlechter Zug, wenn man erst einmal testen wollte.
"Aber manche Geheimnisse lassen sich sehr viel besser mit Fremden, als mit Bekannten teilen, findest du nicht auch?" Funkelten seine Augen wieder einen kurzen Augenblick auf. "Allerdings hören hier viele Ohren zu und vielleicht bist du lieber ganz unter vier Augen, um mir ein bisschen mehr einblicke zu geben." Raunte er fast schon. Ihm war klar, das ihr die Erkenntnis kam, das er nicht alleine war, so bald sie einander berührten. Vielleicht auch wusste sie damit, das er einen Dämon bei sich hielt, vielleicht aber konnte sie auch nicht ausmachen, was es war. Egal was es war, was sie erkannte, oder ob sie es überhaupt erkannte, sie ließ es sich nicht anmerken. Noch etwas, was sie Positiv in seinen Augen darstehen ließ, kein Zögern, kein Weichen, trotz Wissen. Das hatten andere, mächtige, Wesen schon anders gehandhabt.
Ein leises amüsiertes Schnaufen entkam ihm. "Nun, gegen Kälte kenne ich einige sehr effektive Mittel, abgesehen von Alkohol und Klamotten." Murmelte er und hob das Glas wieder an die Lippen. "Etwas.. oder jemand?" Den letzten Schluck aus dem Glas genommen, sah er zu dem Vorhang, durch den nun Jet und Murdock traten. Jet schien wenig überrascht von dem Anblick zu sein, Murdocks grinsen konnte man unter der Maske nur erahnen, bevor die beiden sich in die Ecke zu Dylan begaben.
Flores
Gelöschter Benutzer
Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)
von Flores am 11.12.2025 17:50„Spitznamen? Hm… verrätst du mir deinen?“ hauchte Flores, ihre Stimme ein samtiges Messer, sexy und gefährlich zugleich. Die Frage war spielerisch gemeint, aber das Spiel schmeckte ihr viel zu gut. Und dass Asher bereitwillig auf ihr Flirten einging, war für sie ein weiterer Hinweis, dass dieser Club womöglich noch einen zweiten Besuch wert wäre, bevor sie die Stadt verließ. Je nachdem, wie all das enden würde. Und wahrscheinlich würde es nicht gut enden.
Inzwischen wusste sie, dass Asher nicht nur der Besitzer dieses Clubs war, sondern, wie das getuschelte Wispern zwischen den Gästen verriet, auch der Kopf der Gang, die über diese Straßen wachte. Es lag nahe, sehr nahe, dass auch das Buch ihm gehörte.
Und sie war sich sicher: Er würde es ihr nicht einfach überlassen.
„Gut zu wissen…“, murmelte die junge Hexe, und in ihren Worten lag ein Hauch von Eis und Glut zugleich. Asher’s Aussage hatte sie als Drohung aufgenommen. Nicht direkt an sie gerichtet, eher als Grundhaltung eines Mannes, der es gewohnt war, dass niemand ihm ins Gesicht log. Seltsamerweise gefiel ihr das. Auch sie hatte wenig Sinn für Lügen - brauchte sie nie, dank ihrer Macht. Und es lag ohnehin nicht in ihrer Natur, sich mit solchen Spielereien aufzuhalten.
Flores hob einen Finger, legte ihn langsam, beinahe zärtlich auf ihre eigenen Lippen, als würde sie ein verbotenes Wissen verschließen. „Ich kenne dich doch gar nicht“, flüsterte sie verführerisch. „Ich kann doch nicht jedem meine Geheimnisse anvertrauen.“ Ein leises, gefährlich neckendes Grinsen begleitete ihre Worte.
Als sie Asher schließlich sein Getränk reichte, streifte ihre Haut flüchtig die seine. In diesem kurzen, unscheinbaren Kontakt pulsierte plötzlich eine Aura auf. Schwer. Dunkel. Keine, die von ihm kam. Eine andere Präsenz, verborgen und doch vertraut. Flores wusste noch nicht, woher sie sie kannte, aber ihr Körper reagierte schneller als ihr Verstand. Ihr Instinkt sagte ihr, dass etwas oder jemand mit Asher in diesem Körper verweilte.
Und das war keine Vermutung. Das war Gewissheit.
„Ich weiß noch nicht“, sagte sie schließlich, ihre Stimme erneut weich, neckend. „Um ehrlich zu sein gefällt mir die Kälte nicht besonders.“ Ihre Augen funkelten im schummrigen Licht, als sie ihm zulächelte. „Aber irgendetwas macht London gerade… interessant.“
Sie zwinkerte ihm zu, verspielt, aber mit einem Unterton, dunkel wie Rauch.
Re: Sebastian & Naiara ~Your own temper can get you into more than just trouble... or can it?
von Naiara am 11.12.2025 17:23„Das es nur italienische oder spanische Opern gibt ist ein weit verbreiteter Irrglaube.", klärte die Studentin ihre neue Bekanntschaft auf. Vermutlich waren die Bekannter, das konnte durchaus sein aber an der Juiliard waren diese dann doch auch eher selten aufgeführt worden in der Geschichte der renommierten Universität. Es war also wirklich hauptsächlich die Länge. Ihr selbst waren Theaterstücke und Musicals aber durchaus in der Freizeit auch lieber. Zumindest bekam sie da oder auch in Clubs einfach besser abschalten konnte...
Neugierig hatte sie seinem Bericht gelauscht und sah ihn dann zunächst nachdenklich und stumm an. „Das tut mir Leid zu hören, dass ist wirklich nicht schön. Aber ich würde sagen, das man Begebenheiten nicht vergleichen kann, ohne diese selbst erlebt zu haben." Natürlich konnte Sebastian das als extrem betrachten was in seinem Umfeld vor sich ging, nur zu sagen es sein bei ihm extremer als bei ihr, stand ihm ihrer Meinung nach nicht zu.
Seine Worte über das dreckige New York horschte Naiara sehr interessiert auf. Vermutlich würde es gefährlich werden und wäre somit definitiv spannend - natürlich brauchte sie nicht immer nur Nervenkitzel - aber hin und wieder könnte das ja durchaus interessant und ziemlich anregend sein. „Klingt nach einem.. interessanten Deal. Ich bin einverstanden, bis gleich dann." Daraufhin hatte die Rothaarige sich dann frisch gemacht und auch ihre Straßenkleidung wieder angezogen, erst dann ging sie nach draußen. „Können wir vielleicht noch kurz bei meinem Apartment vorbei fahren? Ich würde mein Instrument ungerne gestohlen bekommen, denn Ersatz kann ich mir momentan definitiv nicht leisten...", sagte sie entschuldigend und sah ihn abwartend an.

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