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Adria
Administrator

30, Weiblich

Admin FSK 18 Mensch gut anthrosexuell Geschlechtsneutral noviromantisch Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 870

Re: Starkville

von Adria am 19.12.2025 12:59

Adria ging nicht weiter großartig auf Ezra oder das vorherige Thema ein, da es in der derzeitigen Situation ohnehin nicht so wirklich Sinn zu machen schien. Beide Frauen würden sich ja auch auf den Weg zu der sicheren Zuflucht machen. Es wäre eine längere Reise aber vielleicht wäre unter Überlebenden zu Leben ja auch nicht nur von Vorteil, weil es höhere Sicherheit bedeutete. Immerhin hatten alle die gleichen Erfahrungen und auch diesen ganzen Schock und den Überlebenskampf durch gemacht. Da könnte man sich vielleicht austauschen und gemeinsam eine neue Zivilisation aufbauen und über die diversen Traumata gemeinsam bewältigen...
Dementsprechend hatte sie auch das Angebot von Zeynep, sich alles von der Seele zu reden auch natürlich zurück. Und da beide sich gut verstanden und schon vor der Apokalypse Kontakt gehabt hatten, verband die beiden immerhin eine gewisse Freundschaft würde die Latina behaupten. „Gerne doch.", sagte sie mit einem kleinen Lächeln und hoffte das die ehemalige Clubbesitzerin es auch wirklich tun würde.
Während Zeynep dann das Frühstück für beide machte war Adria dann verschwunden um eine Zigarettenschachtel für die Dunkelhaarige zu holen. Mit der Umarmung daraufhin hätte die Krankenschwester dann aber nicht direkt gerechnet. „Hab ich unterwegs gefunden in einer weiter entfernten Stadt. Und sehr gerne geschehen.", sagte sie dann, nachdem Zeynep aus dem Schlafzimmer wieder zurück kehrte. Dann nahm sie an dem Tisch platz um gemeinsam zu Frühstücken. Was auch eine gewisse tröstliche Normalität an sich hatte. „Normalität ist ein sehr seltenes Gut. Ich finde das mit den Brettspielen ist daher eine sehr gute Idee." Sie tat beiden etwas von dem Frühstück auf die Teller und begann dann langsam zu Essen. Auf den erneuten Dank wegen den Zigaretten lächelte sie nur, da sie gerade noch am kauen war. 

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Sometimes the only payoff for having any faith
Is when it's tested again and again everyday

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Liv
Gelöschter Benutzer

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von Liv am 18.12.2025 21:14

Liv Fitzgerald 


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Laila

27, Weiblich

FSK 18 Mensch Werwolf neutral bisexuell biromantisch Profi erfunden

Beiträge: 55

Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...

von Laila am 17.12.2025 20:17

Kurz nickte Laila leicht und schmunzelte leicht. „Oh ja Will nimmt absolut alles mit Humor oder Sarkasmus." Nicht das die Latina mit beidem sonderliche Probleme oder Schwierigkeiten hätte, denn an Humor war grundsätzlich nichts auszusetzen und Sarkasmus bediente die Latina sich selbst des Öfteren mal. Während sie mit dem Lehrer dann langsam ihr eher sehr bescheidenes Heim durchquerte, merkte sie ihm durchaus an das er sich nicht ganz so wohl fühlte. Also lächelte sie ihn aufmunternd an und öffnete dann die Hintertür zum angrenzenden Wald. „Keine Sorge, wir bekommen das alles schon hin. Du wirst sehen." 
Nachdem beide dann ein ganzes Stück vom Haus entfernt waren, nickte Laila dann sachte und betrachtete ihn prüfend. „Vermutlich wird dir was ich jetzt sage weniger gefallen aber.. wir müssen daran arbeiten. Was heißt das du dich verwandeln musst, um zu lernen es zu kontrollieren." Kurz schenkte sie ihm ein mitfühlendes Lächeln und einen ebensolchen Blick. „Ich weiß, es tut weh. Aber jetzt öfter Du das machst umso mehr Kontrolle wirst du nicht nur lernen sondern es wird auch weit weniger schmerzhaft werden und sein." Natürlich könnten beide auch erstmal mit Training im Kämpfen beginnen aber das wäre aktuell wohl weniger zielführend....

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There is no pain in Life, that is bigger than the Loss of Freedom. Freedom to choose, to be yourself and to go whereever and whenever you will go. To be caved and locked and be unable to find a way out...

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Sofia

28, Weiblich

FSK 18 Hexenwesen Veela Wächter gut polysexuell Polyamorie Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 12

Re: What are you hidding, Dear..? ~ Theodor & Sofia [Frühjahr 2026]

von Sofia am 17.12.2025 12:28

Sofia war wirklich froh gewesen, als sie die Kanzlei endlich wieder verlassen konnte. Zwar liebte sie ihren Job als Anwältin beziehungsweise Strafverteidigerin aber was es zum Teil etwas schwer für sie machte, war die Tatsache das dieser Beruf noch immer hauptsächlich eine Männerdomäne war. Und da war es ganz normal das man belächelt wurde und auch mal ungeniert angemacht. Dabei spielte es auch keine Rolle das die Blondine verlobt war und das auch jeder wusste. Dafür und für die ganze männliche Dominanz die sie nicht nur beruflich umgab, hatte sie sich einen Ausgleich schaffen müssen. Wo sie selbst ihre Dominanz und ihre Bedürfnisse ausleben konnte...
Daher war Sofia schon seit fast einem Jahr als Domina tätig und auch Gogo-Tänzerin. Meistens konnte sie dabei einfach abschalten und alles rauslassen, was sie privat und beruflich immer verbergen und zurück stecken musste. Was sie sich gefallen lassen musste, da es unprofessionell wäre den Frust raus zu lassen. Außerdem hatte sie schon als Kind immer unter Erfolgsdruck gestanden und immer nur den Ansprüchen ihrer Eltern genügen müssen. Da konnte man sich auch eher schlecht entfalten und einfach mal ja irgendwie man selbst sein. Und natürlich erwartete man auch von ihr die perfekte Tochter zu sein und auch die perfekte zukünftige Ehefrau. 
Wie man es drehte und wendete war da von allen Seiten eine Menge an Erwartungen und Druck da, der irgendwo ein Ventil gebraucht hatte. Und das hatte sie dann eben auf diese eher unkonventionelle Art und Weise gefunden. Nach der Arbeit war sie also wieder einmal zum Domina-Studio gefahren und zog sich dann um für ihre Tätigkeit als Mistress in entsprechender Bekleidung und mit Maske. Denn natürlich konnte sie es keineswegs gebrauchen erkannt zu werden, denn das würde ja nicht nur ihrem eigenen Ruf schaden und ihr somit eine gewaltige Tracht Prügel von ihrem verehrten Vater einbringen...

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All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honour, duty, mercy, hope.

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Sofia

28, Weiblich

FSK 18 Hexenwesen Veela Wächter gut polysexuell Polyamorie Profi erfunden Apokalypse

Beiträge: 12

What are you hidding, Dear..? ~ Theodor & Sofia [Frühjahr 2026] (Zwangscut)

von Sofia am 17.12.2025 11:45

Theodor Emil Greyson & Sofia Antonella Graham

[Bildchen folgen]

Schon seit längerem häufen sich die Verdachtsmomente bei Theodor Greyson das seine Verlobte Sofia Graham ein Geheimnis vor ihm hat. Es fing klein an aber mittlerweile ist er sehr misstrauisch und alarmiert, da sich wirklich viele Ungereimtheiten ergeben haben. Dementsprechend versucht er seinen Verdacht auf den Grund zu gehen...

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All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honour, duty, mercy, hope.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2026 17:27.

Asher
Gelöschter Benutzer

Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)

von Asher am 16.12.2025 13:57

Es gab definitiv genug Menschen und Wesen, die glaubten einander mit falschen Aussagen beeindrucken zu können, aber sie hatte recht.. jemand der nicht log, hatte eine deutlich andere Art es herüber zu bringen, musste nicht prahlen. Es war eher wie ein Erzählen von einem typischen Alltag. Seine Dunkelheit war ein wichtiger Teil von ihm, das was ihn ausmachte und doch nur ein kleiner Teil seines Seins war. 
"Beeindruckend wäre es nur, wenn das nicht in der Familie liegen würde." Sein Blick wanderte kurz zu dem Tisch, an dem Dylan und Jet saßen. Er hatte zwar deutlich mehr solcher Dinge als Kind angestellt, aber sie beide waren definitiv auch nicht unschuldig als Kinder gewesen. 
Sein Blick legte sich wieder ruhig auf ihr. Nur war es bei ihr und ihm ein Unterschied, bei ihm war es keine Notwendigkeit. Nur gefährliche Neugier, das Verlangen und vielleicht auch Teil seiner Erziehung, denn sein Vater war definitiv immer darauf ausgewesen, das seine Kinder seiner Art folgten. Er wollte sie nie gutherzig und so sind sie uach nie geworden. Und er wusste, das seine Brüder nicht zögern würden, bei nichts. 
"Nun es kommt auf das anders sein an.." sprach er leise und schloss kurz die Augen. "Die meisten, die behaupteten anders zu sein, sind gleicher als man erwarten mag... und dann gibt es uns... die die wahrlich anders sind." langsam die Augen wieder geöffnet, legte sich ein kühles Lächeln auf seine Lippen. Es war keine Schwäche, es war eine unglaubliche Stärke nicht den typischen Moralvorstellungen dieser Welt zu folgen, ihnen den Rücken zu kehren und nicht zu folgen. 
"Nein, glaube ich tatsächlich nicht, aber ich werde es austesten."  
Es gab keinen Grund, entweder man kannte ihn oder man unterschätzte ihn, weil man ihn nicht Ernst nahm. Egal wie, am Ende bekam er den Respekt der ihm gebührte. Oder die angebrachte Angst, wenn er sich um andere bewegte. 
"Das bin ich, aber dafür verrate ich nicht meine Geheimnisse, immerhin... suchst du etwas anderes, als geheimes Wissen über mich, Flores." flüsterte er. 
Er folgte ihr aus dem Club und schloss für einen Augenblick die Augen, als die kälte und frische Luft sie umfing. Asher liebte diese kälte, die einen sofort aus einer wärmenden Trance erweckte, den Verstand klärte und Aufmerksam für andere Dinge machte. 
Mit  langsamen Schritten ging er neben ihr her, während Asterfear jede ihrer Bewegungen begutachtete. Dem Dämon war klar, das sie die Kälte absolut nicht mochte, was seinen Radius, wo er sie getroffen hatte, wohl nochmal weiter einschränkte. °Hör auf zu analysieren, wir werden schon herausfinden woher du sie kennst.°  
Egal wie diese Nacht endete, sie würden auf die ein oder andere Weise auf jeden Fall ihren Spaß haben. Das Ergebnis war erstmal egal. Langsam führte er sie durch die dunklen Gassen, abseits der vollen Straßen, nicht nur weil es schneller war, sondern auch, weil er kein Interesse daran hatte, anderen Menschen und Wesen zu begegnen. 

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Ace
Gelöschter Benutzer

Re: Houston [Texas]

von Ace am 16.12.2025 13:36

Er hörte ihren Worten zu. "Was hältst du davon, wir zwei stehen auf und du setzt dich da auf die Bank? Macht einen besseren Eindruck bei den Cops, wenn du da sitzt, als wenn ich weiter auf dir rumknie. Okay?" Der Junge nickte einfach nur, bevor Ace aufstand und ihm auf die Beine half. Dennoch stellte er sicher, das keine der Schusswaffen in der Nähe der beiden Jungs waren. "Und sie hat recht, ich verstehe das ihr wollt, das eure Stolz auf euch sind... das ihr deren aufmerksamkeit und liebe wollt... aber manche Eltern sind nicht dazu geeignet. Ihr solltet Dinge nicht für andere, nur für euch selbst tun. Das wichtigste ist am Ende des Tages, das ihr selbst stolz auf euch seid. Ganz ehrlich.. und wenn ihr das seid? Dann sind's irgendwann alle anderen auch."  Er half dem Kerl am Boden auch auf die Beine und half ihm zur Bank, so das die Jungs dort nebeneinander saßen. Beide mit gesenkten Köpfen. "So, damit wirs gleich alle einfacher haben, hätte ich gerne noch eure Messer." Beide fingen an, ihre restlichen Waffen auch noch auf den Boden zu werfen. °Sehr viel beruhigender...°  Sein Blick wanderte kurz über den Park, als in der Nähe Sirenen und Blaulicht zu erkennen waren. "Und ich weiß, es juckt euch vielleicht nicht, weil ich nur ein fremdes Arschloch bin... aber Jungs? Ich bin stolz drauf, das ihr das hier akzeptiert und ich hoffe ihr akzeptiert die Konsequenzen die auf euch zu kommen... " Sein Blick ging zu Caliope. "und ich bin mir sehr sicher, das sie recht hat... ihr werdet eure Türen offen vorfinden, wenn ihr jetzt die richtigen Wege einschlagt." Beide nickten und hoben den Blick doch ein wenig unruhig zu den Cops, die erst mit  gezückten Waffen auf die Szenerie zukamen, allerdings steckten sie alle die Waffen weg, als sie bemerkten, das die Jungs ruhig auf der Bank saßen und alle Waffen so lagen, das man sie sehen konnte.

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Annabelle

16, Weiblich

FSK 18 Mensch gut bisexuell Profi erfunden Teen Wolf

Beiträge: 63

Annabelles Bildquelle

von Annabelle am 15.12.2025 23:41

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Annabelle "Greenie" Greenberg
THe Rebel
 Greenie2.jpg  Greenie3.jpg  Greenie4.jpg  Greenie1.jpg
And I'd give up forever to touch you
'Cause I know that you feel me somehow
You're the closest to Heaven that I'll ever be
And I don't wanna go home right now

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Stiles

16, Männlich

FSK 18 Mensch gut bisexuell Profi Teen Wolf

Beiträge: 29

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von Stiles am 15.12.2025 20:28

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Mieczyslaw "Stiles" Stilinski
The loyal friend
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I'm 147 Pounds of Pale Skin and Fragile Bone, Okay? Sarcasm Is My Only Defense.

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2025 20:37.

Flores
Gelöschter Benutzer

Re: Flores & Asher - Keeper of the Hidden Tome ( November 2024)

von Flores am 14.12.2025 13:15

Flores blieb vollkommen ruhig in Ashers Nähe. Keine Regung verriet Furcht, kein unbedachtes Zucken, nicht einmal dann, als er von seiner Vergangenheit sprach, von dem, was andere Monster genannt hätten. Die Vampirhexe hatte gelernt, echte Dunkelheit von gespielter zu unterscheiden. Zu oft war man ihr begegnet mit falschen Abgründen, aufgesetzter Grausamkeit, einem billigen Versuch, sie zu beeindrucken oder zu täuschen. Bei Asher war es anders.
Seine Dunkelheit war still. Nicht aufdringlich. Nicht darauf aus, gesehen zu werden. Sie lag unter seiner Haut wie ein zweiter Pulsschlag, konstant, kontrolliert und genau das machte sie gefährlich. Flores spürte es, so wie sie Magie spürte oder das Blut unter fremder Haut.
„Klingt ziemlich faszinierend“, sagte sie schließlich, ihre Stimme tief und ruhig, beinahe samtig. „Und das in so jungen Jahren. Beeindruckend.“
Ihre dunklen Augen ruhten auf ihm, ohne Urteil, ohne Abscheu. In ihrem Inneren regte sich kein Mitleid, kein moralischer Widerstand. Die Vorstellung, dass jemand so früh gelernt hatte, Grenzen zu überschreiten, weckte eher ein stilles Verständnis in ihr. Auch sie hatte in jungen Jahren Opfer gebracht. Tiere, Blut, Leben. Nicht aus Grausamkeit, sondern aus Notwendigkeit. Magie verlangte Opfer, und sie hatte nie so getan, als würde ihr das Leid etwas ausmachen. Schuld war ein Luxus der Menschen.
„Wahrscheinlich ja“, hauchte sie leise, als er von Anderssein sprach, und ein schiefes Grinsen legte sich auf ihre Lippen. „Aber was bedeutet anders heutzutage schon?“
Das Wort war ausgehöhlt, missbraucht, zu einem Sammelbecken für alles geworden, was nicht in eine saubere Schublade passte. Für Flores war Anderssein nie eine Schwäche gewesen.
Sie musterte ihn offen, unverblümt, als sie fortfuhr: „Du glaubst also, dein Charme ist so gut?“ Ein leises Schmunzeln huschte über ihr Gesicht. „Mutig. Oder selbstsicher. Vielleicht beides.“
Genau dieses Selbstbewusstsein gefiel ihr. Nicht das laute, prahlerische, sondern jenes, das keine Bestätigung brauchte. Männer, die wussten, wer sie waren, ohne es erklären zu müssen, waren selten. Und gefährlich.
Seine nächsten Worte ließen sie für einen Moment innehalten. Flores neigte leicht den Kopf, als würde sie die Bedeutung abwägen, Schicht für Schicht.
„Nun“, sagte sie schließlich ruhig, „ich dachte, du wärst interessiert an meinen Geheimnissen.“ Ihre Stimme trug eine feine, kontrollierte Finesse, jede Silbe bewusst gesetzt. „Vielleicht nicht nur daran, warum ich in London bin. Oder warum ich ausgerechnet in deinem Club stehe.“
Ein kurzes, wissendes Lächeln glitt über ihr Gesicht. Sie verriet nie zu viel. Worte waren Werkzeuge und Waffen. Gemeinsam verließen sie den Club. Die Musik, das gedämpfte Licht, die neugierigen Blicke blieben hinter ihnen zurück, als sich die Tür schloss und die Nacht sie empfing. Die Kälte schnitt sofort durch den Stoff ihres Mantels, bissig, unerbittlich.
Flores zog den Mantel enger um sich, knöpfte ihn weiter zu. Sie war nicht für diese Kälte gemacht. Nicht für den grauen Himmel, den feuchten Asphalt, den metallischen Geruch Londons. In solchen Momenten spürte sie schmerzhaft, wie sehr ihr Kuba fehlte, die schwere Hitze, die salzige Luft, Nächte, die sich wie ein Versprechen anfühlten und nicht wie eine Warnung.
Doch sie ließ sich nichts anmerken. Ihre Schritte waren ruhig, kontrolliert, als wäre die Dunkelheit um sie herum ihr natürlicher Lebensraum. In ihrem Inneren regte sich leise Neugier. Nicht Aufregung. Nicht Hoffnung. Sondern dieses alte, vertraute Gefühl, wenn sich Wege kreuzten, die entweder Macht brachten oder Blut.
Ob diese Begegnung etwas Positives oder etwas Zerstörerisches werden würde, war ihr gleich. Beides hatte seinen Reiz. Flores hob den Blick, die Augen dunkel glänzend im Schein der Straßenlaternen. Die Nacht hatte gerade erst begonnen.

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