Stadieneinteilung der HIV-Infektion
Nach dem CDC (Centers for Disease Control and Prevention) lässt sich HIV in drei Kategorien (A-C) klassifizieren. Kategorie A bezeich-net dabei eine akute HIV-Infektion, Kategorie B eine symptomati-sche HIV-Infektion und Kategorie C bezeichnet den Ausbruch von AIDS. Eine Verbesserung des Stadiums, z.B. durch eine erfolgreiche Therapie, ist im Rahmen der CDC-Klassifikation aus formalen Gründen nicht möglich.
Anhand der Zahl der Helferzellen lässt sich feststellen, inwie-weit HIV das Immunsystem bereits geschädigt hat. Die Helfer-zellen haben eine wichtige Funktion bei der Steuerung der kör-pereigenen Abwehrkräfte. Je weniger Helferzellen, desto anfäl-liger ist der Körper für bestimmte Infektionen. Die Leitlinien empfehlen heute, möglichst bald nach der HIV-Diagnose mit einer Therapie zu beginnen. Der Normalwert der Helferzellzahl ist individuell sehr unterschiedlich, liegt aber meist zwischen 500 und 1.500 Zellen pro Mikroliter Blut. Bei weniger als 200 Helferzellen besteht ein hohes Risiko für so genannte Aids-de-finierende Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel schwere Lungenentzündungen und bestimmte Krebserkrankungen. Wenn mit einer HIV-Therapie begonnen wird, steigt die Zahl der Helferzellen wieder an. Das Immunsystem erholt sich und ist nicht mehr so anfällig für Erkrankungen.
Anzahl der T-Helferzellen bei HIV-Krankheit
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