Alena & Jodie ~ Journey to Our Self [Beendet]
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Jodie
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Alena & Jodie ~ Journey to Our Self [Beendet]
von Jodie am 25.03.2024 19:31
Alena Agreste & Jodie Holmes
Quelle: Tumblr
Alena Agreste ist auf der Suche nach ihrer seit Jahren verschwundenen Familie. Fest davon überzeugt, dass sie noch am Leben ist - oder wenigstens herauszufinden, was mit ihnen passiert ist - macht sie sich auf den Weg. Auch die ehemalige CIA-Agentin Jodie Holmes hat sich von Alaska aus auf den Weg gemacht - ist dabei jedoch mehr auf einer Selbstfindungs-Reise, denn an ein normales Leben zu glauben, fällt ihr noch immer schwer. Zufällig begegnen sich die beiden Frauen und Jodie beschließt, Alena auf ihrer selbst gestellten Mission zu begleiten. Eine ganz besondere Freundschaft entsteht...
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Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Jodie am 25.03.2024 19:54China.
Es war wie ein Kulturschock. Einzudringen in diese völlig andere Welt. Die orangenen Laternen, die kleineren schlitzäugigen Menschen, die strahlen, so voller Höflichkeit. Die überpünktlichen Züge, die weiten Felder, der Sake, der Reis, das Essen, die Gerüche, die Gewürze.... es war faszinierend. Und unendlich wohltuend. In ihrer Zeit als CIA-Agent war Jodie bereits an vielen Orten der Welt gewesen. Sie war im höchsten Norden gewesen, sie war in Kriegsgebieten gewesen und in den reichen Palästen von Schahs. Sie hatte UNdercover-Missionen erfüllt und gekämpft, war geflohen und hatte sich versteckt. Sie bei Aboriginies in der Wüste gewesen, hatte auf den amerikanischen Straßen gelebt. Aber China - China hatte sie noch nie besucht. Und genau das war auch der Grund, weswegen es sie hierher verschlagen hatte.
Monatelang hatte sie nun ihr Leben in einer Hütte in Alaska gefristet, ihr Leben zu Papier gebracht und versucht, es für sich irgendwie zu ordnen, in eine Reihenfolge zu bringen (eine sinnvolle Reihenfolge) und sich zu erinnern, wie sie nur dort gelandet sein konnte, wo sie nun war. Einen Großteil davon hatte sie geschafft - die Notizen befanden sich ine inem Ordner in ihrem Rucksack - und dann awr es ihr endlich klar geworden: sie musste wieder los! Begonnen ahtte sie mit einer Rucksack-Tour durch Amerika, aber ihre Paranoia hatte sie das nicht so wirklich genießen lassen - überall erwartete sie, von CIA-Agents verfolgt und beobachtet zu werden. Also war sie geflohen, fern ab, so weit weg wie möglich.
Und hier war sie nun. Und glücklicher könnte sie nicht sein (außer wenn Aiden zurückkäme - das wäre das Beste, was ihr passieren könnte). Dieser Umschung, der Temperatur und Zeitzonen-Wechsel, der Kultur-Wechsel war belebend, wie frisches Wasser für einen Verdurstenden. Sie ließ alle Eidnrücke auf sich nieder prasseln, campte mal draußen oder holte sich kleine Hotels abends. Sie aß Sushi und Poke-Bowls und Reis und Ramen und streifte durch die verschiedensten chinesischen Landschaften und Städte.
Gerade war sie in einem Bergdorf namens Golog. Die Menschen waren sehr freundlich, sie hatte bereits ein Zimmer für die Nacht gefunden, ehe sie am Morgen weiterziehen würde. Es war ein so friedliches Land, dass sie es ihr oft unglaublich schwerfiel es zu begreifen. Zu begreifen wie Krieg und die andere Seite und die Beta-Sonne und die CIA und all das, was sie hinter sich gelassen hatte existieren sollte, wenne s doch auch solche Wunder hier gab, solche Idylle, solchen Frieden. Sie verließ das kleine Hotel, um sich etwas zu Abendessen zu besorgen und stieß gleich beim ersten Schritt gegen jemanden, die sofort zu Boden stürzte. "Oh shit!! Sorry, sorry!!", entschuldigte sich Jodie sofort und half der jungen Frau hoch. "Hast du dich verletzt?", fragte sie besorgt und schalt sich für ihre eigene Ungeschicklichkeit. Wäre Aiden noch da hätte er bestimmt... aber er war nicht da, oder? Sie schluckte und verdrängte die Gedanken und besah sich ihr Gegenüber genauer. Sie war definitiv nicht chinesisch und hier in diesem Dorf sogar noch auffälliger als sie selbst, mit ihren hellen Haaren. Was sie wohl hierher verschlagen hatte?
Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Alena am 29.03.2024 20:32Sie hatte es tatsächlich getan und konnte es doch noch nicht so wirklich fassen, dass sie nun wirklich hier war. In China, auf den Spuren ihrer Familie - von der sie nicht einmal sicher wusste ob sie diese am Ende ihrer Suche wirklich finden würde. Zumindest ob sie sie lebend vorfinden würde. Zwar sprach Alenas Gefühl dafür und als halbe Banshee sollte sie es wohl auch wissen.. aber die Möglichkeit eines Irrtums bestand immerhin trotzdem. Ob sie das dann wirklich verkraften würde wusste die Blondine selbst nicht. Sie wusste nur mit Gewissheit, dass sie es sich niemals verziehen hätte gar nicht erst auf die Suche gegangen zu sein. Damals war sie noch zu jung gewesen und den Mut zur Suche mit allen möglichen Konsequenzen nicht gehabt. Sehr viel gereifter mochte Alena vielleicht jetzt auch nicht sein aber immerhin war sie inzwischen selbst Mutter geworden und wäre es nicht schön, wenn ihr Kind vielleicht doch die Chance bekäme seine Großeltern und seine Tante kennen zu lernen? Sicher die Chance mochte gering sein aber sie hatte es dennoch versuchen müssen. Und das hatte ihre kleine Familie zum Glück auch verstanden wobei sie daran keinen Zweifel gehabt hatte. Denn ihr Mateo war immer schon wundervoll gewesen: herzlich, unterstützend, ihr Fels in der Brandung und noch immer die einzig wahre Liebe ihres Lebens. Ihr Traumprinz. Es war ja auch nicht so als wenn sie nicht abgewartet hätte, bis ihr gemeinsames Kind alt genug gewesen war, um das zu begreifen oder um ihre Mutter nicht mehr allzu sehr zu vermissen oder zu brauchen. Denn dass hätte sie ihrem Kind nicht antun wollen, zumal sie ja ganz genau wusste, wie weh es getan hatte...
Und so war sie aufgebrochen, natürlich nicht ohne sich regelmäßig bei ihren Liebsten zu melden, denn das hätte sie sonst selbst nicht ertragen. Schließlich würden sie vermutlich sehr lange von einander getrennt sein, ganz egal ob sie letztendlich erfolgreich wäre oder nicht, der Weg zurück wäre genauso lang wie der Weg hin. Zumal Alena mittlerweile große Zweifel daran hegte, dass Golog ihre letzte Station auf dieser Reise sein würde. Gerade hatte sie das kleine Hotel betreten wollen, als eine Fremde gegen sie stieß und sie von den Füßen riss. Nichts was nicht leicht mal passieren könnte, weshalb sie auch nicht böse war, obwohl es schon ein wenig weh getan hatte aber sonst war hauptsächlich ihre Kleidung schmutzig und die konnte man ja schließlich waschen. Unwillkürlich musste sie Lächeln als die andere Frau sich sofort bemühte ihr wieder auf die Füße zu helfen und sich entschuldigte aber hauptsächlich weil nach längerem endlich wieder jemand ihre Sprache sprach! „Schon in Ordnung das kann ja passieren und nein, ich habe mir nicht weh getan, keine Sorge.", entgegnete sie gut gelaunt und richtete kurz ihre Kleidung. Ihrem Abendessen war ebenfalls nichts passiert, also war doch alles im grünen Bereich. Da das Essen für zwei reichte und weil ihr nach den vergangenen Tagen nach Gesellschaft war fragte sie dann einfach spontan: „Wollen Sie vielleicht mit mir Essen? Mein Name ist Alena übrigens." Die Freundlichkeit dieses Landes war wirklich so ganz ihres und wenn sie dann schonmal jemanden traf, mit dem sie sprechen konnte, warum nicht? Freundlich und abwartend betrachtete sie die andere Frau mit offenem Blick.


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Jodie
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Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Jodie am 30.04.2024 15:59Noch immer besorgt musterte Jodie ihr gegenüber. Mit ihrem geübten Blick (auf die kleinsten Details in Milisekunden zu achten, lernte man wirklich bei der CIA) entdeckte sie die Schrammen an ihren Händen von dem Sturz. Sie bluteten etwas. Noch tat es vielleicht nicht weh aufgrund des Adrenalins, aber später womöglich. Jodie schalt sich selbst. Warum war sie nur immer so unvorsichtig, so dumm, so... naiv? Manchmal - öfter als ihr lieb war - hatte sie wirklich das Gefühl, trotz allem was sie erlebt hatte noch immer ein kleines Kind zu sein.
Doch die Fremde war ihr nicht im Geringsten Böse - im Gegenteil. Überrascht sah Jodie das breite Lächeln auf dem Gesicht und einen Augenblick später wurde sie schon zum Essen eingeladen. Völlig überrumpelt stand Jodie da und sah in dieses helle, hoffnungsfrohe Gesicht. Und jetzt? Wie so oft in sozialen Situationen fühlte sich Jodie völlig hilflos, ohne die geringste Ahnung, was von ihr erwartet wurde. "Ich... also...", stotterte sie und versuchte eine Antwort zu finden. Am Besten, ohne die Gefühle ihres Gegenübers zu verletzen. Und wenn das ein Wink war? Immerhin hatte sie sich gerade selbst etwas zu Abendessen holen wollen. "Ich... danke, aber... ich hatte mir gerade auch was holen wollen und ich will Ihnen wirklich nichts wegessen...", bekam sie endlich haspelnd heraus und versuchte sich an einem scheuen Lächeln.
"Oh... ich bin Jodie.", stellte sie sich selbst rasch vor. Alena. Sie hoffte, sie würde sich den Namen merken. "Du bist auch nicht von hier, oder?" Fast im gleichen Augenblick hätte sie sich am liebsten auf die Zunge gebissen. Was war das denn für eine Frage??? Natürlich war Alena nicht von hier! Nicht nur, dass es vom Äußerlichen nicht passte, sie warne immerhin am Eingang vom Hotel ineinander gestoßen. Nein. Nope. In gesellschaftlichen Situationen war sie wirklich ein hoffnungsloser Fall..
Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Alena am 15.05.2024 17:16Die Menschen in China waren wirklich alle so hilfsbereit und respektvoll, etwas was man in der Regel in den Staaten oder auch anderen teilen der Welt nicht unbedingt so vorfand. Es war eigentlich ziemlich traurig, wenn man sich einmal vor Augen hielt das die Leute heute in gewisser Weise fast alle und in jeder Situation meistens egoistisch waren und handelten. Ja es gab natürlich Ausnahmen und Alena hatte auch schon sehr viele nette Menschen getroffen, die ihr in brenzligen Situationen sehr geholfen hatten. Dennoch musste man immer mehr auf der Hut sein, was der jungen Frau im Herzen weh tat. Es gab zwar solche Veranstaltungen wie den Eurovision Song Contest bei dem es um Vielfalt, Solidarität und Zusammenhalt ging aber gleichzeitig war Zivilcourage ein Fremdwort genauso Toleranz. Man hörte in den Nachrichten fast nur noch von Krieg, Verbrechen, Hass und Gewalt und natürlich auch von Naturkatastrophen sowie Protesten gegen all diese Probleme, durch die sich aber bedauerlicherweise trotzdem nichts änderte... Da sollte man mal nicht den Glauben in die Menschheit verlieren. Was sie aber eigentlich nicht wollte, auch wenn ihr ja schon lange bewusst geworden war, dass es im wahren Leben alles andere als harmonisch zuging und definitiv nicht so schön wie in den Disney Filmen, die sie so liebte. Aber gut dann war auch schon der Zusammenstoß mit der anderen Frau passiert und hatte Alena aus ihren Gedanken gerissen und sah sich dann auch einer Frau gegenüber, die nicht einfach verschwand oder die sich nicht kümmerte. Im Gegenteil, ihr Gegenüber wirkte sehr besorgt. Und schien auch ein schlechtes Gewissen zu haben, obwohl das ganze ja eindeutig ein Unfall gewesen war. Zwar hatte Alena sich da ein paar Blessuren zu gezogen aber diese waren eher harmloser Natur. Die Geburt ihres Kindes hatte da deutlich mehr weh getan.
Deshalb war sie auch in keinster Weise böse und wollte auch gar keinen Streit oder böses Blut hier haben. Vielleicht war sie was die Einladung zum Essen von ihr dann doch ein wenig übereilt von ihr gewesen. Denn damit schien sie die Fremde dann doch ziemlich überfordert zu haben. Dem entsprechend war Alena dann doch recht still und ließ Jodie sich dann doch zunächst einmal sammeln und war einfach nur weiterhin lächelnd vor ihr. Wobei sie sich von dem Eingang des Hotels entfernt hatte, damit keine weiteren Zusammenstöße geschehen konnten. "Du würdest mir nichts weg essen, ich habe wirklich mehr als genug zu Essen besorgt. Aber wenn Du dir lieber selbst etwas zu Essen besorgen möchtest, dann ist das natürlich auch in Ordnung." Sie wollte Jodie natürlich zu nichts zwingen und würde dann eben alleine ihr Abendessen zu sich nehmen, dann wäre das eben so. Die Frage ob sie auch nicht von hier käme, mochte zwar eigentlich unnötig sein aber es machte Alena auch nichts aus, diese zu beantworten. "Nein, ich komme aus Kanada. Ich hoffe meine Eltern hier zu finden, auch wenn ich nach der langen Zeit mich vielleicht auf eine Enttäuschung einstellen muss. Aber dann habe ich zumindest Gewissheit und kann dann zu meinem Mann und meinem Kind zurück kehren." Natürlich wäre die Blondine dann sehr traurig aber noch, wollte sie dieser Möglichkeit und den damit verbundenen Emotionen nicht zu viel Raum in ihren Gedanken zu gestehen. "Und woher kommst Du ursprünglich?"


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Jodie
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Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Jodie am 02.07.2024 11:48Jodie war einfach nur überfordert. Wie sehr sie es hasste. Diese Unbeholfenheit. Sich in gesellschaftlichen oder zwischenmenschlichen Situationen angemessen zu verhalten, das hatte ihr die CIA natürlich nicht beigebracht. Sie konnte sich noch sehr gut an die Undercover-Mission mit Ryan erinnern, wo sie auf dem Ball eines Scheichs eingeladen gewesen waren. Selten hatte sie sich unwohler in ihrer Haut gefühlt als dort. Es war schrecklich gewesen.
Mührsam zwang sie ihre Gedanken zurück zum momentanen Dilemma. Essen. Sie war zum Essen eingeladen worden. Und die andere schien es ehrlich zu meinen. Andererseits fühlte sie sich schlecht, etwas von der Dame azunehmen, welche sie doch umgerannt hatte. Andererseits fühlte es sich auch schlecht an, einfach abzulehnen. Und Jetzt. "Ich... ich...", stammelte sie, ohne die geringste Ahnung, worauf sie eigentlich hinaus wollte. "Also... ich... könnte... auch dich einladen?", schlug sie vor und hätte sich am liebsten direkt wieder auf die Zunge gebissen. Die Fremde hatte doch etwas zu essen. Rasch senkte sie den Blick. "Tut mir leid. War ein dummer Vorschlag. Du hast ja schon." Wo genau war das Loch im Boden zum Verschwinden? Nicht zum ersten Mal wünschte sie, Aiden wäre hier. Er hätte es bestimmt irgendwie geschafft, die Sutuation zu entspannen. Vielleicht indem er ein Hähnchen vorbeifliegen ließ oder sowas verrücktes.
Sie war froh, als sie das Thema wechselten. Sie blickte auf, und die Unsicherheit fiel von ihr ab. "Du suchst deine Eltern?", fragte sie leise und mitfühlend. Das Gefühl kannte sie. Sie hatte ihre Eltern auch gesucht - also zumindest ihre Mutter. Sie hatte sie damals in einem geschlossenen Krankenzimmer gefunden, wo sie für die letzten 20 Jahre komplett sediert gesessen hatte. Das gleiche hatten diese Leute mit ihr dann auch vorgehabt. Ryan hatte sie gerettet... Ryan und Aiden..
Mal wieder in Gedanken um ihre Vergangenheit verstrickt, dauerte es ein wenig, bis die andere Frage bei ihr ankam. Sie blickte auf und blinzelte. "Hm? Was? Oh! Also.. ich bin aus Amerika." Sie musste und wollte nicht gleich an die Glocke hängen, dass sie in einem Forschungslabor für paranormale Aktivitäten zur Welt gekommen war. Das... musste wirklich nicht sein.
Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Alena am 22.07.2024 21:07Irgendwie hatte Alena das unbestimmte Gefühl, hier würde noch irgendwas anderes vorgehen auch wenn sie nicht hätte sagen können was. Aber die Vergangenheit eines Menschen konnte man ihm oder ihr natürlich nicht an der Nasenspitze ansehen und dann sollte man solche Themen auch nicht bei der ersten Begegnung mit jemandem zur Sprache bringen... Das hatte sie damals, trotz einer langen Phase mit täglichen Telefonaten oder Videocalls, ja bei Mateo auch nicht getan beim ersten persönlichen Treffen. Von daher ließ sie ihr Gefühl oder auch ihren Eindruck mal beiseite.
Jedenfalls schien Jodie in gesellschaftlichen Situationen auch nicht gerade geschickt zu sein.. aber gut vielleicht hatte ihre neue Bekanntschaft, mit den dunklen Haaren dabei nicht wirklich Erfahrungen sammeln können. Manche Leute waren eben eher schüchtern und zurückhaltend und knüpften deshalb nicht so oft neue Kontakte. Hatten auch in ihrer Kindheit vielleicht nicht so viele Freunde gehabt.. Aber gut da war in ihren Augen auch nichts schlimmes bei. Deshalb lächelte sie auch sanft, um ihr ihre Beklommenheit zu nehmen und schüttelte den Kopf. "Ist doch überhaupt nicht schlimm, so ein Zusammenstoß kann einen schon mal durcheinander bringen.", meinte sie wie fast immer verständnisvoll. Dann überlegte die Blondine kurz. "Wie wäre es denn mit einem Kompromiss? Ich lade dich heute Abend zum Essen ein und du lädst mich dann morgen Abend ein?", schlug sie vor um etwas die Anspannung aus der Situation zu nehmen.
Der Wechsel des Themas schien aber schon von ganz alleine so einen Effekt auf Jodie zu haben und Alena nickte einen Moment etwas verblüfft. "Ja.. die beiden sind mit meiner kleinen Schwester vor einigen Jahren auf einer Expedition im chinesischen Meer verschwunden. Offiziell wurden sie für Tod erklärt aber.. ich will und kann das nicht glauben." Den letzten Teil hatte sie eigentlich noch für sich behalten wollen aber irgendwie war es einfach aus ihr heraus gesprudelt...
Die Antwort auf ihre Frage nach der Herkunft von Jodie, quittierte sie zunächst nur mit einem kleinen Nicken. Sie hatte keine Ahnung wieso aber irgendwie hatte sie sich das bereits gedacht. "Und wo genau da? Eher in einer wärmeren Region oder doch in kälteren Gefilden?", fragte die Blondine dann neugierig weiter.


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Jodie
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Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Jodie am 27.08.2024 16:50Jodie spürte, wie ihr das Blut in die Wangen schoss. Oh nein! Nicht auch das noch! Nicht auch noch rot werden!! Aber egal wie sehr sie stumm flehte - ihre Wangen brannten bei der Aussage der Anderen, dass so ein 'Zusammenstoß ja mal passieren könne'. Nein, konnte es nicht! Wie alt war sie? Fünf?? Die Sehnsucht nach Aiden was so verzweifelt und stark in ihr, dass sie am liebsten geweint hätte. Er hätte sie davor beschützen können. Hätte sie im letzten Moment noch gewarnt dass da jemand kommt oder ist oder hätte sie umgeleitet. Aber nein. Er war weg und sie war allein. Sie umklammerte ihre Arme in der Hoffnung, darin ein wenig Schutz zu finden, welcher ihr so fehlte.
Der Kompromiss der dann kam - mit dem hätte Jodie dann wirklich nicht gerechnet. Genauso wenig mit der Tatsache, dass sie Alena wohl wirklich nicht vergrault zu haben schien. Sie blinzelte überrascht. "Ähm... ja. Na klar. Klingt gut.", stimmte Jodie also mit einem verlegenen Lachen zu, kratzte sich im Nacken und nickte dann. Ja, warum nicht? Das erschien ihr wirklich wie ein faires Angebot.
Die Offenbarung, dass Alena nach ihren verschollenen Eltern suchte, tat Jodie ehrlich leid, ließ sie sofort aufmerken. Für solche Dinge war sie (unter anderem) ausgebildet worden, auch wenn Aiden ihr natürlich sehr dabei fehlte. Aber veruschen zu helfen konnte sie ja trotzdem! Oder nicht? "Das tut mir leid.", sagte sie leise, aber ehrlich. Sie zögerte kurz, unsicher, ob sie sich öffnen sollte oder nicht. Nach einigen Sekunden rang sie sich dann aber dazu durch - immerhin war die andere auch ehrlich gewesen. "Ich weiß wie es ist, nicht zu wissen was... mit seinen Eltern ist." Wieder zögerte sie. dann schüttelte sie leicht den Kopf. Das würde sie vielleicht später anbieten. Nicht jetzt. War es verrückt? Vielleicht. Aber letztendlich war sie schon immer ein wenig verrückt gewesen, oder?
"Also... wollen wir etwas essen gehen..?", schlug sie vorsichtig vor, damit sie nicht weiter auf der Trppe vor dem Hotel herumstanden und eine weitere Kollision riskierten. Sie ging den Bürgersteig entlang, in Richtung eines der chinesischen Restaurants, welches ganz in der Nähe war. "Mh... kälter. Also im Winter hatten wir Schnee.", sagte sie vage und sah auf ihre Füße. Wieder Schweigen. Kurz war sie versucht zu fragen, aber... nein. Vielleicht wenn sie saßen. Vielleicht würde sie auch gar nicht fragen. Sie wollte nicht aufdringlich sein. Es würde sich schon... irgendwie zeigen...
Sie betraten das Restaurant und der Geruch von gebratenen Nudeln und Enten und Soja-Sauce schlug ihnen direkt entgegeb. Jodie blickte auf in die Speisekarte und suchte das günstigste Gericht, dass sie satt machen würde. "Ich... glaube ich nehme... einfach die kleine Packung gebratene Nudeln. Wenn das in Ordnung ist...", schlug sie schüchtern vor und fühlte sich trotz der Abmachung schlecht, dass Alena wirklich für sie bezahlen wollte... "Hast du dein Essen auch hier geholt?", fragte sie und nickte zu der Tüte in Alenas Hand.
Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Alena am 12.09.2024 12:40Was genau in ihrem Gegenüber vor sich ging konnte Alena schlecht einschätzen aber es wirkte wirklich nicht als würde die Frau sich so wirklich wohl in ihrer Haut fühlen aber diese darauf anzusprechen, würde alles vermutlich noch unangenehmer für Jodie machen und deshalb schwieg die Blondine lieber und versuchte eher in non-verbalen Gesten etwas angenehmere Atmosphäre zu schaffen. Denn das sich jemand in ihrer Gegenwart unwohl fühlte wollte sie ja schließlich nicht. Auch wenn dieses Unwohlsein nicht zwangsläufig ihretwegen war, so sollte das doch definitiv nicht sein. Aber ihre Möglichkeiten da Abhilfe zu schaffen waren wohl auch eher begrenzt. Zumindest ließ das die Arme schutzsuchend um sich legen Alena auch vermuten daß sie dabei eher semi-erfogreich war. Weshalb sie dann schließlich doch darauf kam diesen Kompromiss anzubieten und hoffte damit die Lage und auch die Brünette zu entspannen...
Da Jodie aber noch nicht reißaus genommen und zumindestens über ihren Vorschlag nach zu denken schien, wertete Alena das dann doch mal als Fortschritt. Und das die Brünette diesen Vorschlag dann auch noch akzeptierte freute die Hexe und Banshee natürlich ganz besonders.
Vielleicht hatte dieser Umstand dann auch die Zunge der Blondine etwas gelockert, denn im Normalfall erzählte sie Fremden, die sie auf der Straße oder sonstwo traf, nicht einfach so von dem Schicksal ihrer Eltern... Aber gut es war nun einmal so wie es war. Und das Bedauern von Jodie wirkte ja auch durchaus aufrichtig und diese vertraute ihr dann auch an das sie selbst wisse, wie es war nicht zu wissen was mit den Eltern genau war. Was Alena dann wiederum sehr Leid tat zu hören. Auch fragte sie sich, was dir Brünette wohl vielleicht noch hatte sagen wollen, bevor sie den Kopf geschüttelt hatte aber gut das würde sich dann vielleicht später noch ergeben. Das ließ sie mal offen im Moment.
Auf die Frage wegen dem Essen gehen nickte die Blondine dann zunächst nur und folgte ihrer neuen Bekanntschaft einfach. Der Weg selbst dauerte auch gar nicht lang und kaum in dem Restaurant angekommen, wurden die beiden dann auch schon von dem vertrauten Duft einer solchen Lokalität umhüllt. "Sicher ist das in Ordnung, wenn dir das wirklich reicht und dich satt macht. Aber könnten wir das Essen vielleicht mit nehmen? Weil ich habe ja schon Essen und ich möchte nicht das es deswegen Ärger gibt." Somit dürfte die Frage ob sie ihr Essen in diesem Restaurant geholt hatte dann wohl auch beantwortet sein. "Schnee finde ich ist etwas Schönes in Saint John hat es auch viel geschneit.. also tut es mit Sicherheit immer noch aber jetzt bin ich dort eher nicht mehr so oft, nur noch zu besuchen."


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Jodie
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Re: Alena & Jodie ~ Journey to Our Self
von Jodie am 18.11.2024 12:47Es schien in Ordnung zu sein. Die Anspannung ließ Jodie dennoch nicht si rochtig los. Aber Abmachung war Abmachung, nicht wahr? Stell dich nicht so an, schalt sie sich selbst und ging zum Thresen. Grade in solchen Situationen merkte sie immer ganz stark, wie wenig geübt sie in sozialem Umgang war. Aber woher sollte sie es auch sein? Die eine Hälfte ihres Lebens hatte sie weggesperrt in einem Forschungslabor verbracht und die andere Hälte bei der CIA und auf der Flucht vor dieser. Normaler Umgang mit anderen Menschen wurde einem dabei nicht unbedingt antrainiert oder gar in die Wiege gelegt.
"Miss?", sagte eine männliche Stimme. Jodie blickte ruckartig auf.
"Was?" Verdammt! Er hatte mit ihr gesprochen, oder? Und sie hatte es mal wieder nicht mitbekommen, weil sie zu serh in ihren Gedanken hing. Wie immer. Typisch.
"Was möchten Sie?", wiederholte die Stimme auf leicht gebrochenem Englisch - scheinbar hatte er ihre englische Erwiderung erkannt.
"Ähm... die kleine Schachtel gegrille Nudeln", bestellte Jodie dann ein wenig nervös.
"Ja, wie können gerne woanders hin. Vielleicht... ins Hotel? Es ist ja nicht weit weg." Sie vermutete, das Alena auch dort ein Zimmer haben würde, immerhin hatten sie dort ja ihre Kollision gehabt. Peinlich.
Ihr wurde eine Schachtel gegrille Nudeln gereicht, Alena bezahlte und sie verließen das chinesische Restaurant wieder. "Gefällt dir Saint John?", fragte Jodie und versuchte zumindest mal, so etwas wie eine normale Konversation am Laufen zu halten.
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