Joanna & John ~ Blau wie das Meer [ZWANGSCUT]

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Joanna

46, Weiblich

FSK 18 Mensch neutral bisexuell biromantisch Geübter erfunden

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 25.07.2024 14:03

Ein schwaches Lächeln zuckte über Joannas Gesicht. Mit dem Handrücken rieb sie sich kurz über Nase und Mund, ehe sie sie erneut sinken ließ, die Rumflasche dabei im Griff und auf ihrem Knie abgesetzt. Der kalte Flaschenboden aus Glas an ihrer Haut tat gut. "Hm... ja. Ich trink ganz gern.", gab sie zu. Es war wohl unsinnig, das zu leugnen. Auch wenn sie nicht gleich hinausposaunen wollte, wie viel sie tatsächlich trank. Sie zuckte die Schultern. "Ich sollte eh nich lebn..", murmelte sie und spülte die Worte und den Schmerz mit einem weiteren kleinen Schluck Rum hinunter. Es stimmte. Ihre Schwester sollte leben und sie selbst tot sein. Stattdessen war es anders herum - und das würde sie sich niemals verziehen.
Bei der Erklärung von John tastete sie mit der freien Hand nochmal nach oben an ihren Kopf. Erneut fühlte sie den Verband. Dort schmerzte ihr Kopf auch immer noch, aber das würde wohl auch erstmal nicht weggehen. "Mein Mann is nen Cop. Er arbeitet viel.", erklärte sie John und erneut lächelte sie kurz schwach. "Außerdem bin ich niemand auf den man gut aufpassn kann. War ich noch nie. Dafür bin ich zu stur und geh zu sehr mitm Kopf durch die Wand."
Sie nickte und stand auf. Ihr war etwas schwindlig und ihr wurde peinlich bewusst, dass sie vermutlich mal wieder nicht allzu lange geschlafen hatte und noch viel viel Alkohol in ihrem Blutkreislauf zirkulierte. Sie war weit weg von nüchtern. Nachdem sie ihren Stand aber hatte, ging sie zur Tür, öffnete sie und trat hineraus aufs Deck.
Der Nachthimmel prangte über ihnen - hier und da konnte man wo die Wolkendecke aufriss ein paar Sterne sehen. Die kalte Luft verstärkte zwar den Schwindel etwas, aber tat dem pochenden Schädel gleichzeitig unheimlich gut. Mehrmals atmete sie tief durch, ließ sich den Wind durch die blonden Haare fahren und genoss die Seeluft. "Ich liebe das Meer.", erklärte sie John, trat an die Reling und stützte sich auf dieser ab. "Ich war viel zu lange nich mehr auf nem Schiff. Oder tauchen."

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John
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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von John am 16.07.2024 20:25

Er musste nicht sehen können, wie beschissen es ihr ging, um zu wissen, das wirklich nicht viel fehlte, ihm in seine Kajüte zu kotzen... aber hey, auch das mit dem Alkohol hinterher trinken, kannte er definitiv gut genug... und war eines der Dinge, die er auch oft genug getan hatte, als er noch lebendig war. 
"Es scheint für dich aber ziemlich normal zu sein.. auch wenn es dich gewiss nicht mehr lange sonderlich lebendig hält, wenn du weiter so viel Alkohol runter stürzt." Auch wenn er sie nicht belehren wollte, aber es war eben ein Fakt, den man nicht außer acht lassen durfte. "Vermutlich hätte man dich auf dem Weg nach Hause in ein..." Er legte eine kurze Pause ein, um über das genaue Wort nach zu denken.".. Krankenhaus gebracht..  du hast dir ziemlich ordentlich den Schädel angehauen. Und wenn dein Mann da solche Probleme mit hat, warum passt er nicht besser auf dich auf?" Auch das ging ihn eigentlich gar nichts an, war aber eine Frage, die sich der Untote Pirat stellte.
Als sie die Flasche hatte, ließ er sich wieder auf seinen Stuhl fallen und schloss die Augen, während die Shadow ihm leise Dinge zuflüsterte, die er lediglich mit einem schmalen brummen beantwortete. Dieses Schiff ging ihm schon wieder auf die Nerven, aber was sollte er tun. 
Als sie aufstand, hob er den Kopf etwas. "Geh nur, allerdings würde ich dir wirklich empfehlen nicht irgendwo zu versuchen unter Deck zu kommen." Wobei es bei ihr sicherlich recht einfach war, das alles unter Einbildung zu schieben, was sie dort sehen würde, dennoch bevorzugte er es, sie nicht unter Deck der Shadow zu haben.  Langsam erhob Er sich wieder und ging hinter ihr zur Tür. Sie waren ein ziemliches Stück vom Strand weg, so das man kaum etwas erkennen konnte, wobei das ganze bei den Lichtverhältnissen eh nicht all zu einfach war.

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Joanna

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 10.06.2024 16:28

"Guter Punkt...", murmelte Joanna und musste kurz die Augen schließen, damit ihr Kopf nicht endgültig zu platzen drohte. Wieder stieß sie auf und schmeckte Galle im Mund. Sie schluckte es verbissen runter und unterdrückte irgendwie ein neues Würgen. Fuck ihr war echt schlecht. Was das anging hatte der Fremde Recht - ein Schiff half da echt nicht. Wie zur Hölle war sie hierhin gekommen? So einen schlimmen Filmriss hatte sie ja noch nie gehabt. Gott fuuuck...
Der Geschmack in ihrem Mund war ekelhaft. Natürlich, sie konnte sicher nach draußen wanken und sich richtig übergeben und dann würde es ihr besser gehen. Nur hasste sie es zu kotzen. "Rum ist doch prima.", murmelte sie, die Augen immer noch geschlossen und sich am Bett festkrallen, während sie mit ihren eigenen Körper - insbesondere Kopf und Magen - kämpfte. Tief atmete sie durch, die Meerluft drang in ihre Nase.
Die erste Gefahr schien vorüber. Sie öffnete die Augen wieder um den Fremden bei seiner Bekanntgabe anzuschauen. Johnnas... John... nein, da klingelte wirklich nichts. Und bei seiner Erklärung ihres Kennenlernens schämte sies ich fast. Auch kein neues Gefühl. "Ja... ich war echt dicht.", gab sie zu, auch wenn das wohl wirklich nicht mehr gesagt werden musste. "Danke dass du..." Sie wieß auf das Schiff um sie herum, um ihren Satz zu beenden. "Nach Hause hätte ich es wahrscheinlich nich geschafft wie es ausschaut. Zumal mein Mann mich wahrscheinlich nen Kopf kürzer gemacht hätte."
Er brachte ihr eine Flasche Rum. Ein schwaches Lächeln zuckte über ihre Lippen. "Tja. Nach der Definition wär ich wohl ne Piratin." Mit leichten Schwierigkeiten schaffte sie es, die Flasche zu öffnen. Der Rumgeruch schlug ihr entgegen und erneut wölbte sich ihr Magen, kurz davor, seinen geringen Inhalt zu entleeren. Sie schob es beiseite, setzte die Flasche an und trank einige Schlucke im Wissen, dass es helfen würde. Sie setzte die Flasche auf ihrem Oberschenkel ab - sie natürlich wieter festhaltend, und spürte mit geschlossenen Augen, wie der Alkohol die Wärme in ihrem körper verteilte, während er die Speiseröhre hinunter in den Magen lief. Das tat gut. Sie trank noch einen kleinen Schluck hinterher und bildete sich ein, dass das fiese Dumpfen in ihrem Schädel etwas besser wurde. Vorsichtig stand sie auf. "Darf ich?", fragte sie und nickte zur Tür, die auf Deck führen musste. Sie war neugierig, wo sie waren und wie die Aussicht war. Sie liebte das Meer. Hatte sie schon immer geliebt...

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John
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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von John am 10.06.2024 12:52

Nunja, es war ja auch eher selten, dass man von irgendwem fremdes auf sein Schiff 'entführt' wird, so lange man nicht in Somalia unter anderer Orts mit neuzeitigen Piraten unterwegs war. 
Er nickte nur kurz auf ihre Antwort, dass  es so offensichtlich war, was sollte er auch dazu sagen. "Normalerweise bist du sicherlich aber auch nicht auf einem schwankenden, sturköpfigen Schiff, oder?" Oh das würde noch viel 'Diskussion' mit der Shadow geben, aber es war ihm egal. John setzte sich anders in seinem Stuhl hin und legte den Kopf in den Nacken. "Was zu trinken? Salzwasser oder Rum, mehr existiert auf diesem Schiff nicht. " Wozu auch, er brauchte den Mist nicht und Gäste lud er schließlich auch nicht ein. Und Rum.. tja den gab's nur, weil der werte Herr Pirat nicht alles nach seinem Tod aufgeben wollte, was ihm einst freude gemacht hatte... neben der Schifffahrt natürlich. 
Langsam erhob er sich wieder und ging an einen Schrank. "Ist eigentlich ganz gut, wenn du dich nicht an mich erinnerst.." Wobei er auch hoffte, dass sie dieses Treffen genauso schnell einfach vergessen würde. "Aber... ich bin Johnnas... John.. wie auch immer und wir haben uns am Strand getroffen, als du mir, ziemlich betrunken, deine Flasche anbieten wolltest. Wirklich, du wärst ein Fall für ein volles Fass Wasser gewesen gestern... " So hatte seine Crew unzurechnungsfähige Piraten gescholten, um sie wieder ein wenig nüchterner zu bekommen.  Er griff eine der vielen Rumflaschen aus dem Schrank und ging zurück an das Bett. "Aye, Gläser gibt's nicht, Piraten brauchen keine Gläser oder Humpen." Was gar nicht unbedingt richtig war, aber John hatte, wenn ihm langweilig oder er angepisst mit der Shadow war, einiges an Einrichtung zu Schrot verarbeitet. Nicht das es ihn irgendwie weiter gebracht hatte, weder bei dem Schiff noch bei seiner Wutverarbeitung. 

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Joanna

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 29.05.2024 15:14

Blue? Ihr verkaterteund zu Teilen noch immer ordentlicher betrunkener Schädel kam nicht im mindesten mit, war noch nicht aufnahmefähig, ging für den Moment einfach darüber hinweg. Fuck, der Kerl sprach mit ihr, als würden sie sich kennen. Aber sie konnte sich nicht einmal im Ansatz an ihn erinnern. Mühsam dachte sie darüber nach,w as vergangenen Abend gewesen war. Aber alles was ihr in den Kopf kam, war, wie sie komplett besoffen in der Bar gesessen hatte. Und Gedankenfetzen, dass sie noch zum Strand wollte, um das Meer zu sehen.
Sie war noch nicht wirklich in der Lage auf die Erklärungen des Fremden zu antworten, sondern beobachtete mit noch immer schmerzahft pochendem Schädel, wie er auafstand und Licht machte. Ein neuer stechender Schmerz in ihrem Kopf. Sie kniff die Augen zusammen. "Ah fuck..." Es war nicht der erste Filmriss, den sie hatte. Aber es war definitiv der erste, wo sie auf einem fremden Schiff aufwachte.
Sie hatte gar nicht gemerkt, dass der Fremde sich wieder gesetzt hatte. Erst als er sie anredete und sie zu ihm sah, fiel es ihm auf. "...So offensichtlich, hm?", erwiderte sie und hob eine Hand um diese kurz an ihren Kopf zu legen - er hatte eindeutig noch die normale Größe, auch wenn es sich überhaupt nicht so anfühlte. Der Windstoß tat gut. Sie winkte ab. "Bin trinkfest. Normal muss ich mich nich übergeben." Trotzdem stieß sie wieder auf und schluckte direkt. Gott war der Geschmack widerlich.
"Haste was zu trinken?", fragte sie ihn und überlegte einen Moment aufzustehen. Das kam ihr dann aber eher wie eine schlechte Idee vor und sie ließ sich wieder zurück auf das Bett sinken. "Shit, tut mir echt leid, aber ich kann mich echt nich an dich erinnern. Wer bist du? Wo habn wir uns getroffn?"

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John
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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von John am 24.05.2024 10:58

Als sie hochschreckte, hob er den Kopf, den er vorher gesenkt hatte, um nach zu denken und 'sah' in ihre Richtung. "Guten Tag, Blue, wieder wach?" fragte Er, als sie danach fragte, was passiert war. "Du bist gestürzt, ich musste von Land und aye, dies ist mein Schiff." Er erhob sich langsam aus dem Stuhl und ging um den Schreibtisch herum, langsam auf  die Wand mit den Lampen zu. Ein wenig Licht gab es, aber nur schwach und das wollte er, nunja, heller machen, ohne es zu machen wie er es sonst tat. Innerlich schnaubte Er, denn er hasste es sich in solchen Momenten eingestehen zu müssen, das die Blindheit eben doch eine Schwäche war, die ihn einschränkte. Ein wenig tastete er an der Wand um her, bis er die Gaslampe gefunden hatte, die er nun ein Stück heller drehte, um ihr noch bessere sicht auf die hölzerne alte Inneneinrichtung zu geben. 
Zurück zum Sessel kam Er ganz ohne Probleme, auf dem er sich im nächsten Moment wieder niederließ. "Albträume sind der Grund für den Alkohol, aye?" Vermutlich war es eine dumme Idee sie mit aufs Schiff zu nehmen, die Shadow liebte es, Albträume von 'Besuchern' zu übernehmen und sie damit glatt noch etwas mehr zu quälen. "Ich... würde dir ja Schmerzmittel anbieten, sowas existiert auf diesem Schiff allerdings nicht." Ein leichter Windstoß zog hinter ihm durch die Tür. Wag es dich nicht, Shadow, wirklich, können wir nicht einmal 'normal' sein?!  "Außerdem hoffe ich, dass das schwanken mit der Übelkeit okay ist." 

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 15.05.2024 10:29

Aus der schwarzen Bewusstosligkeit des Deliriums heraus manifestierte sich langsam ein Traum. Sie saß im Auto. Ihr Fuß war auf dem Gaspedal. Sie sah die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Tachonadel war locker 20 hm/h zu schnell, aber es war ihr egal. "Fahr langsamer!", warnte ihr Vater von hinten. "Wir wollen doch nach Hause, oder?", erwiderte sie gereizt, beschleunigte sogar noch ein wenig mehr. Die Kreuzung kam näher. Die Ampel, die von grün auf rot sprang. Aber es war nachts. Kein Schwein würde hier sein. Ihr Schädel pochte, sie war müde und entnervt von dem langen Tag. Sie wollte ins Bett und jetzt ganz sicher nicht wegen dieser beschissnen Ampel abbremsen. "Pass auf!", schrie ihre Schwester auf dem Beifahrersitz. Einen Moment sah Joanna zu ihr. Und blickte in ein blutiges, gebrochenes, eingedrückte sund zerstörtes Gesicht. Glibber von Hirn oder Augen benetzten die Haut. Sie grinste gespenstisch. Und als Joanna nach vorne blickte, wurde sie schon von grellen Scheinwerfern geblendet und - KNALL

Sie erwachte japsend und mit höllisch schmerzendem Schädel. Ihr war speiübel. Sie beugte sich zur Seite aus dem Bett und kämpfte mit der Übelkeit. Irgendwie - sie wusste selbst nicht wie - schaffte sie es, sie beiseizuschieben. Alles schwankte. "Scheisse...", murmelte sie leise. Sie hatte keine Ahnung wie lange sie weggetreten war. Sie versuchte den Kopf zu heben um die Uhr in ihrem Wohnzimmer zu lesen, doch... da war keine Uhr... das... war auch nicht ihr Wohnzimmer...
"Was..?" Sie blinzelte, ihr Blick stellte sich langsam widerwillig scharf (es war noch immer viel Alkohol in ihrem Blut) und sie sah sich um. Neben ihr saß ein fremder Mann mit strahlend goldenen Augen, wettergegerbtem Gesicht und Bart. "Shit... Wo bin ich?", murmelte sie und rieb sich über ihr Gesicht. Ihr Hinterkopf pochte leicht und als sie danach tastete spürte sie einen Verband. Was zum...?? "Was is passiert?" Wieder sah sie sich um und ihr Herz hüpfte kurz. "Is das ein Schiff??"

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John
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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von John am 14.05.2024 09:30

Er schüttelte leicht den Kopf. "Ein bisschen viel ist gut.. " Gut, er konnte immer noch Lieder davon singen, wie es ihm damals ergangen war. Ein leises seufzen kam über seine Lippen, als sie wieder gegen ihn sackte, dieses mal wusste er aber auch, das sie bewusstlos war. "Große Klasse.." murmelte Er und hob sie auf seine Arme, in der Hoffnung, sie würde sich jetzt nicht so auf seine Klamotten übergeben. 
Aber zumindest konnte Er sie jetzt auf eine angenehmere Art und Weise mit auf sein Schiff nehmen. Er ging ein Paar Schritte ins Wasser und eine riesige Welle türmte sich vor ihnen auf, die sie einfach nur umhüllte, ohne sie beide Nass zu machen und ihn auf seinem Schiff wieder ausspuckte. "Sie wird nicht getötet, Fräulein." knurrte er, bevor ihm ein Eiskalter Wind um die Ohren fegte. "Nichts, ich diskutiere heute nicht mit dir.. bring mir lieber  das Zeug, um ihre Wunde zu versorgen, morgen schmeiß ich sie wieder runter." Und wieder ein eiskalter Windhauch, allerdings rutschte das Verbandszeug dadurch über das Deck auf ihn zu. "Danke." Er setzte Joanna am Mast ab und lehnte sie seitlich dagegen, damit Er mit ein wenig hilfe  der Shadow ihre Wunde versorgen konnte. 
Als das alles fertig war, überlegte Er einen Moment, bevor er sie wieder auf seine Arme hob und sie in die Kapitänskajüte trug. Nicht das es ihm wirklich gut passte, aber eine Hängematte wäre in ihrem Zustand sicherlich nicht sonderlich hilfreich und bei ihm stand das einzig richtige Bett, in das er sie seitlich legen konnte. 
Er legte sie also ins Bett und setzte sich auf seinen Stuhl, während er leise etwas vor sich hinmurmelte. Meist äußerte die Shadow sich ihm gegenüber nur durch Wind und Wellen, manchmal aber nutzte sie auch eine Stimme in seinem Kopf, wie in diesem Moment auch, um ihm deutlich zu machen, das die Frau nicht bleiben konnte. "Ich sagte doch schon, ich schmeiß sie morgen wieder am Strand ab, sie bringt sich nur um, wenn wir sie jetzt zurück bringen .. oder besser DU sie zurück bringst. "immerhin hatte er absolut keine Möglichkeit mehr, dieses Schiff zu verlassen, denn der Mond stand hoch. "Tust du mir den Gefallen und machst heute keine gruseligen Dinger?" Was die Shadow deutlich mit einem knallen der Fensterläden verneinte.  "Ist ja gut, reg dich ab." grummelte Er. Man und wenn die Kleine jetzt wach wurde, würde sie ihn vermutlich für absolut Irre halten... 

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Joanna

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 12.05.2024 14:41

Joanna hörte ihn zwar zu bezüglich der Erklärung seiner Augen, aber aufnehmen tat ihr Kopf die Worte nicht im geringsten. Es war lediglich ein Nebengeräusch und letztendlich spielte es wohl ohnehin keine große Rolle. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich am nächsten Morgen noch an irgendetwas hiervon erinnern würde, war ausgesprochen gering.
Das hinfallen, liegen und wieder aufgerichtet werden, war wie ein einziges großes Karrussel. Sie nahm es letztendlich kaum wahr, es waren nur wirbelnde Farben, Watte, Bienen. Es war eine große weite kugelige Welt und sie nur eine Ameise am Strand. Wundervoll und leicht und ganz ganz weit. Diesmal hörte sie die Worte des Fremden wirklich und sie musste lachen. Sie legte den Kopf in den Nacken, wodurch ihr Körper erneut ins Schwanken geriet und stolperte - und der einzige Grund, warum sie nichr vornüber mit dem Gesicht voran wieder auf dem Boden landete, waren die starken Arme, die sie irgendwie oben hielten. "Jaaa", gab sie zu, immer noch lachend, obwohl ihr so krass schlecht war, dass sie dachte, sie könnte sich hier und jetzt gleich übergeben. "Hab viellei'n bisschn viel gedrungn."
Sie dachte dann einen Moment nach, was eigentlich nur einem sinnlos in den Horizont starren wo alles schwankte. "Hab keine Wunde....", murmelte sie zusammenhanglos, während erneut Dunkelheit und schwarze Flecken über Sichtfeld tanzten. Ihre Stimme wurde noch undeutlicher, als sie durch das Lallen ohnehin schon war. "Mag Schifffe", murmelte sie und nickte langsam. "Müde...", fügte sie hinzu. Und das war der Moment, wo ihre Beine unter ihr zusammenklappten und sie das Bewusstsein verlor.

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John
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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von John am 12.05.2024 12:07

Er hörte ihr zu und zuckte mit den Schultern. "Ich hatte schon immer eine recht ... außergewöhnliche.. Augenfarbe, wirklich interessant wurde sie durch.. nennen wir es einen Unfall." Immerhin hatte er keinen wirklich großen Grund ihr mitzuteilen, das er eigentlich Tot war und vor allen Dingen, das ihn seine eigene Gier umgebracht hatte. 
Tja, Tabletten gab es damals nicht und sich nur zu besaufen, war seiner Meinung nach gar keine Option gewesen, damit verdiente man kein Geld und auch wenn Piraten frei lebten, Geld war etwas, dem auch sie nicht unbedingt entgehen konnten... Also musste gearbeitet werden und seien es nur Schatzjagden die einen Reich machten... aber es gab auch andere Geschäfte, in die ein Pirat seine Finger stecken konnte, um Geld zu verdienen..
Er stand neben ihr, wartete, das sie nach seiner Hand griff.. und er wartete einige Augenblicke. Er kannte das, einfach liegen bleiben, die Welt genießen... auch wenn er es heutzutage nicht mehr mit Alkohol schaffte... klar trank er immer noch seinen Rum, aber es hatte einfach keinen Effekt mehr auf seinen Körper. Wie auch.. ein Geist hatte keinen Blutkreislauf, durch den dieses Teufelszeug wandern konnte. 
Als Sie endlich nach seiner Hand griff, zog er sie langsam auf die Füße, auch wenn er ein Geist war und in den meisten Fällen durchsichtig und  durchlässig, als wäre er nichts, stand er trotzdem nicht auf den Gedanken, das sie ihm auf die Klamotten kotzte. "Drunk sagst du? Du bist blauer als alle Weltmeere zusammen, Lady." Er hatte einen Arm um sie gelegt, hob sie einmal kurz leicht hoch, damit ihre Beine ausgestreckt waren und stellte sie dann auf ihre Füße, ohne sie aber wirklich los zu lassen, nicht das sie wieder umkippte. Und auch wenn Er es nicht sah, wusste er, das sie sich gerade verletzt hatte. "Drunk und verletzt, ich bin.. begeistert." meinte Er sarkastisch.  Und das  ziehen wurde wieder schlimmer. Leise brummte er und nahm den Arm langsam runter. "Was hältst du davon, wenn du mich auf mein Schiff begleitest, dann kann ich... zumindest ein bisschen was für die Platzwunde tun." ansonsten blieb ihm wohl nur übrig, sie hier stehen zu lassen und zu hoffen das sich irgendwer ihrer erbarmte.

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