Sharons "Inner World"

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Beth

30, Weiblich

FSK 18 Anderes Wesen flexibel polysexuell Genderqueer polyromantisch Profi erfunden

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Re: Sharons "Inner World"

von Beth am 08.09.2024 00:28

Hier drinnen ist es nicht unglaublich eng, sondern auch stickig. Wie auch immer das im Inneren des Kopfes eines Menschen möglich sein kann – doch ich will nicht zu sehr darüber nachdenken, das bereitet mir nur noch mehr Kopfschmerzen, als ich sie nicht sowieso schon habe.
Also schließe ich kurz die Augen, versuche, ruhig durchzuatmen. Für all das gibt es eine logische Erklärung, spreche ich mir leise vor. So logisch wie die Tatsache, dass ich selbst ein interdimensionales Wesen bin...aber hey, danach kommt ja ohnehin nicht mehr viel, was noch krasser sein soll – da ist das Abhängen in jemandes Kopf doch ein Klacks dagegen!
Noch ein tiefes Durchatmen.
Das Mädchen vor mir auf dem Stuhl bibbert und zittert. Und ich verliere langsam die Geduld. Wenn das ein Weg nach draußen sein soll, dann war es aber ein echt abgedroschener! Gibt es keine, ich weiß nicht, Bodenluke oder einen Hinterausgang, aus dem man sich davonstehlen kann...? Muss es durch den Kopf dieser Frau sein? Auf der anderen Seite...ergibt das wohl nur Sinn so, immerhin bin ich ja durch ihren Kopf hier hineingekommen, also kann es wohl auch nur auf diesem Wege wieder hinausgehen...
So in meinen Gedanken bekomme ich nur am Rande mit, dass das Mädchen in der Außenwelt Anstalten macht, sich auf die Socken zu machen. Ob mein eigener Körper auch leblos dort draußen herumliegt? Ich kneife mir in den Oberschenkel und fluche laut auf. „Scheiße!" Nein, das fühlt sich sehr echt an. Und wenn mein Gehirn mir das nur vorspielt...? Genug! Genug, genug, genug, genug, genug!
„Was soll das?", frage ich sie und sehe von oben auf die herab. „Man hat mir gesagt, dass ich hier wieder nach dort-" Ich deute auf den Bildschirm. „-draußen komme." Ich mustere sie. Ein Teenager vielleicht? Auf der anderen Seite habe ich mit Legolas gesprochen, da ist die hier vermutlich noch eine der greifbareren Persönlichkeiten. „Irgendeine Ahnung, wie ich das anstellen kann?" Sie bleibt stumm, mehr oder weniger, wenn sie nicht gerade vor sich hin wimmert. „Hey, ich...argh!" Eine Hand fährt an meinen Kopf. Es fühlt sich an, als hätte man mir mit einem Vorschlaghammer beiderseits gegen die Schläfen gedroschen.
Ich krümme mich und breche auf der Stelle zusammen, die Hände auf den Schläfen, versuche ich, den Schmerz wegzuatmen wie man es sonst nur bei Schwangeren erleben würde. Scheiße, ich bin schwanger, schwanger mit Problemen und lauter beschissenen Angelegenheiten. Das Leben fickt mich einfach viel zu gern – scheinbar nun mit vielfacher Härte, jetzt, wo ich tausende von Leben führen kann.
Ich halte mich mit einer Hand an dem Tisch vor mir fest, im Versuch, wieder auf die Beine zu kommen, doch ich bleiben in einer seltsamen Hocke hängen. Ich sehe die Umgebung auf dem Schirm vorbei fliegen. Rannten wir? Klar, wir liefen durch die Straßen! Gott! Was stellt denn dieses Gör mit dem Körper an? Wissen die Konsorten vor dieser Abstellkammer denn davon? Statt mich hier zu Strafarbeit zu verdonnern, weil ich aus Versehen hier hinein geraten bin, sollen sie sich vielleicht erst mal an die eigene Nase fassen...äh, Nasen. Ob sie hier überhaupt alle Nasen hatten...? Ich schüttel leicht den Kopf. Schon wieder viel zu viel abwegige Gedanken.
Mädel, was machst du denn da?", fahre ich sie an, durch den Schmerz kaum in der Lage, meine Stimme ordentlich zu regulieren. Ich versuche, mein Kinn über die Tischkante zu bringen, um zu schauen, wo sie uns hinbringt. Und was ich sehe, gefällt mir nicht! Hält sie doch wirklich auf eine Brücke zu!
Aus Reflex fahre ich hoch und stoße sie vom Stuhl, um mich selbst darauf zu werfen. „Lass mal die Erwachsenen ran!"
Wir bleiben stehen und auf einmal...
Ich sehe wieder die Außenwelt. Die abendliche Brise auf der Haut, der Verkehr unter mir auf der Straße und den Druck des Bodens unter meinen Schuhen. Ich hole tief Luft – und zucke zusammen. Warum schmeckt mein Mund nach Kotze?! Ich schüttle mich leicht und trete sachte von der Barrikade zurück auf den Gehweg. Langsam, ein Schritt nach dem anderen. Der Körper gehorcht mir, wenn auch schwerfällig, als habe ich zwar die Fernbedienung in der Hand, aber die Batterien sind schwach und deshalb sind die Reaktionen des ferngesteuerten Wagens langsam und träge.
Gleichzeitig hat es auch etwas Vertrautes – es erinnert mich daran, wenn ich meinen Fokus von einer Welt auf eine andere lege und ich schlagartig in den jeweiligen Körper fahre.
Doch nach einem Moment schon wird mir schwarz vor Augen. Der dröhnende Kopfschmerz kehrt zurück, während ich auf dem Stuhl nach hinten sacke, um dann an ihm herunterzurutschen auf den Boden der Kabine.
Aber dieser kommt nicht. Stattdessen gleite ich ins Leere und falle immer weiter und weiter und meine Ohren fallen mir zu, so ein gewaltiger Druck! Und diese Kopfschmerzen...und...und...und...
Auf einmal ist mir kalt – Wind weht mir um die Nase und lauter Verkehr erfüllt die Luft. Ich drehe mich auf die Seite und berühre mit meiner Hand einen anderen Körper, der neben mir auf dem Boden liegt.
Ich stöhne, während ich mich vorsichtig aufsetze. Ich hocke auf einem Gehweg hoch oben auf einer Brücke. Träume ich...? Wieder kneife ich mir in den Oberschenkel. Kacke, die gleiche Stelle wie vorhin – und sogar noch schmerzhafter!
Ich stöhne, in meinem Kopf dreht sich alles, bunte Farben, abstrakte Welten, Namen und Gesichter. Ist das vielleicht alles nur ein wilder Trip gewesen? Ich wünsche es mir, ich wünsche es mir so sehr – doch meine Intuition belehrt mich eines Besseren, als ich mich umsehe und die Frau vom Kino erkenne...in der Legolas und noch so viel mehr stecken. Sie ist bewusstlos, doch immerhin auf der richtigen Seite des Geländers. Ich drehe mich, setze mich auf die Knie neben sie und überprüfe Puls und Atmung. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, sie ist nur...etwas ausgeknockt. Also lehne ich mich zurück, gegen das Geländer und beschließe, zu warten, dass sie wieder zu sich kommt.
In meinem Kopf ist immer noch so viel los; ich lasse ihn gegen das kühle Metall fallen und schließe die Augen...wartend und hoffend...

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Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Sharons "Inner World"

von Sharon am 19.06.2024 14:15

Lillys Sicht

Sie stand auf der Straße. Der Geruch des süßen Popcorns, welcher aus dem Kino wehte war ekelerregend. Ihr war schlecht. Fürchterlich übel. Sie kauerte sich an den Straßenrand, steckte sich den Finger in den Mund - und übergab sich hinter einen Blumenkübel. Sie war sich nciht sicher, ob sie etwas gegessen hatten. Sicher war sicher. Auch wenn jetzt der Geschmack des Erbrochenen ihren Mundraum ausfüllte. Es war widerlich. Traumatisch. Aber besser als das Essen in sich. Viel besser als das Essen in sich. Es machte krank...
"Alles okay?", fragte eine ältere Dame hinter ihr.
"Ja- ja, alles okay.", keuchte Lilly und ahmte dabei perfekt Sharon nach. Sie wischte sich über die Lippen, setzte sich auf den Blumenkübel und beobachtete, wie die Dame sie nochmal besorgt ansah, ihr dann eine Flasche Wasser hinstellte und weiterdackelte. Aber sie wollte es auch nicht trinken. Was wenn gar kein Wasser drin war? Sondern was ganz anderes, was ganz schlimmes?
Kannst du mal bitte... Ich würde da gern ran... Eine Fremde Stimme dröhnte in ihrem Schädel. Angst überkam sie. Panische Angst. Und Kopfschmerzen, höllische Kopfschmerzen, als würde ihr Kopf eingequetscht werden wie in einer Müllpresse. "Aua...", flüsterte sie. So sehr schmerzte es selten. Sie verbarg das Gesicht in den Händen. "Aua aua aua..." Der Schmerz nahm immer mehr zu. Dröhnend, heftig...


Simons Sicht

... Lilly stolperte in der Inner World raus. Tränen glänzten auf ihrem Gesicht. Sie sah Simon an, mit großen Augen.
"Lilly, was-?", begann der Protector, doch die 10-Jährige rannte weg, bog hinten rechts in einen Gang ab und einige Augenblicke später hörte man das Knallen ihrer Tür. Simon nahm seinen Mut zusammen und warf einen Blick in den Fronting-Raum. Er war leer. Niemand da. Doch grade als er sich setzen wollte, um die Kontrolle zu übernehmen, war es, als wäre er wie durch eine Druckwelle nach hinten gedrückt worden. Die Tür schlug vor ihm zu. Jemand anderes war grade fast gewaltsam hineingezwängt worden. Das konnte nicht gut sein. Seine Alarmglocken läuteten. Und er versuchte die Tür zu öffnen...


Juliets Sicht

Sie hielt das nicht mehr aus!!! Sie zitterte. Sie schmeckte Erbrochenes. Ihr Blick in dem so schmerzhaft pochenden Schädel flog durch die Welt. Sie sah eine fremde Frau neben sich. Eine Frau, die ebenso blass aussah und als hätte sie große Schmerzen durchlitten. Juliet wusste nicht wieso, aber sie hatte Angst. Sie erhob sich, trat mit zitternden Beinen zurück. Sie wollte das nicht mehr. Sie wollte das nicht mehr. Sie konnte das nicht mehr. Sie würde dem ein Ende machen! Hier und jetzt. Dem allem endgültig ein Ende machen. Sie musste nur eine Bahn finden. Ein Auto das schnell genug fuhr. Etwas Spitzes oder Scharfes, einen hohen Platz.. irgendwas...

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Beth

30, Weiblich

FSK 18 Anderes Wesen flexibel polysexuell Genderqueer polyromantisch Profi erfunden

Beiträge: 26

Re: Sharons "Inner World"

von Beth am 16.06.2024 01:35

Als ich mich schließlich von ihm los riss und ein Beben durch den Urwald ging, habe ich scheinbar auch bei ihm das Fass zum Überlaufen gebracht. Denn er schreit, dabei sah er gar nicht so aus, als könnte er das überhaupt. Aber ich gebe deshalb trotzdem nicht nach, aber ich schreie nicht zurück. Stattdessen sage ich, so ruhig es mir eben möglich ist: „Dann sag mir das einfach – ich will raus und ihr wollt mich loswerden, wieso behandelt ihr mich dann also wie einen beschissenen Kriminellen statt mir einfach zu sagen, was abgeht und den verfickten Ausgang zu zeigen."
Meine Kopfschmerzen dröhnen wieder ein bisschen – und so erwischt er mich offguard, als er mich wieder am Handgelenk packt und mit sich zieht.
Ich stöhne heftig auf. Aber ich sehen auch, dass es eh keinen Sinn macht, mit diesen Wahnsinnigen zu streiten. Sie wollen mich nicht wahrnehmen und mir erklären, was abgeht, und ich will hier nicht sein. Soll er mich mit sich ziehen und hoffentlich wird dieser Scheiß hier endlich enden.
Er schleppt mich schließlich zu einer Treppe, an deren Ende eine Tür wartet – und das mitten im Urwald. Ich pfeife anerkennend, als er mich die Treppe hinauf zerrt, die Tür springt auf und gibt den Blick auf einen großen, gemütlichen Aufenthaltsraum frei, wie von so einer WG.
„Ui", sage ich, als ich an der Fensterfront vorbeigegeschliffen werde und dabei das Weltall mit Sonne, Mond und fremden Galaxien sehe. Die haben es ja ganz schön krass hier drinnen!
Und dann erreichen wie eine Tür irgendwo auf dem Gang und er hält endlich an.
Ich hebe eine Augenbraue. Auf einmal kann man ja doch vernünftig mit mir sprechen! Warum denn nicht gleich so – wir sind doch alle zivilisierte Menschen...oder, na ja, Persönlichkeiten im Kopf irgendeiner wahnsinnigen Ische auf der Straße.
Ich nicke schließlich. „Kay", erwidere ich. „Dann mal hoffentlich auf Nimmerwiedersehen."
Ich trete durch die Tür und könnte Kotzen.
Es ist eng...verdammt eng. Wie die Toilette in einem Bus. Aber wenigstens riecht diese Kammer hier angenehmer. Und durch etwas, das sich anfühlt wie ein riesiger Fernseher kann ich die süße Freiheit sehen. Nun, wie soll ich das anstellen – soll ich einfach dort...
Aber meine Aufmerksamkeit wird abgelenkt von einem chaotischen Mädchen, das bereits auf dem Platz sitzt. Sie wirkt verschüchtert und labil, als würde sie gleich aus dem Fenster springen – na ja, wenn sie sich nicht in diesem Bahnhofsklo befinden würde.
Ich erinnere mich daran, dass ich nicht mit ihr reden soll – hatte auch nicht vor, mit so einem Wrack auch nur ein Wort zu wechseln. Allerdings...muss ich irgendwie an ihr vorbei. Ich muss ja an den Flachbildschirm kommen, um vielleicht nach draußen zu kommen, endlich. Das gestaltet sich aber sehr viel schwieriger als gedacht. Wir zwei zusammen können uns fast nicht rühren. „Kannst du mal bitte...", stöhne ich und überlege mir, ob ich sie einfach vom Stuhl zerren soll. Aber das wäre wohl auch für mich zu unfreundlich. Vielleicht. „Ich würd da gern ran..." Ich zeige vage auf die Glotze, die Leinwand oder wie auch immer man das nennen kann.

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Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Sharons "Inner World"

von Sharon am 23.04.2024 14:32

Simons Sicht

Das Rufen der Fremden klingelte in seinen Ohren wieder. Er blinzelte, reagierte ansonsten jedoch wenig. Er glaubte der Fremden, dass sie nicht hier sein wollte, das änderte aber nichts am geringsten, dass sie eine Gefahr für das System darstellte. Simon wollte sich gar nicht ausmalen was es für Auswirkungen hätte, sollte sie hier bleiben. Er wusste auch gar nicht, wer gerade im Fronting-Raum war. Wer den Körper gerade steuerte. Hoffentlich war der KÖrper nicht bereits dabei etwas unbedachtes zu tun. Sie mussten sich auf jeden Fall beeilen.
Und so zog er die Fremde mit sich, mit sich durch den Wald - als sie sich plötzlich von ihm losriss, wie eine tollwütige Furie und begann, jeden der versammelten Anwesenden zu beleidigen. Simons Beschützerinstinkt sprang heraus und er stellte sich ihr entgegen: "HALT DEINEN VERDAMMTEN MUND!" Er stand direkt vor ihr und starrte ihr geradewegs in die Augen. "Du hast keine AHnung was hier auf dem Spiel steht! Du willst hier nicht sein? Schön wir versuchen dich hier gerade wieder rauszukriegen und mit deiner Aktion grade, richtest du noch merh Schaden an als ohnehin schon. Also halt jetzt deine verdammte KLAPPE UND FOLG MIR EINFACH! Kapiert?!" Wieder nahm er sie am Handgelenk um sie mit sich zu ziehen. Angst bebte in seinem Körper. Hoffentlich sind wir nicht zu spät, hoffentlich sind wir nicht zu spät, hoffentlichsindwirnichtzuspät...
Die Tür am Ende der Treppe, die aus dem Urwald hinausführte, schwang ohne weiteres auf und offenbarte den riesigen offenen Aufenthaltsraum. Ohne anzuhalten zog er die Fremde im Laufschritt weiter, auf die riesige Fensterfront zu, durch welche man das Weltall und die Erdkugel sehen konnte. Kurz vor dem Fenster blieb er vor einer kleinen Tür stehen. Er hielt inne und wandte sich zu der Fremden um. Er woltle sie an den Schultern fassen, glaubte aber nicht, dass sie es zulassen würde, also sprach er nur so eindrinlgich und schnell auf sie ein. "Alles klar, dies hier ist der Fronting-Raum - unsere Verbindung nach draußen. Ich weiß nicht, wie genau du hier herein gekommen bist - das weißt du selbst am Besten wahrscheinlich - aber wenn du wieder raus willst, mach genau das gleiceh nochmal da in diesem Raum. Du wirst die Außenwelt sehen aus... unserem Sichtfeld. Das sollte dir hoffentlich genügend Spielraum geben." Er nickte leicht und dann fiel ihm noch etwas ein: "Oh- und noch was: egal wer in diesem Raum ist: bitte sprich sie nicht an und grabsch sie auch nicht an, okay?"
Es war verdammt eng in dem Raum - man konnte es sich vorstellen wie einen Fahrersitz - und sobald die Fremde (hoffentlich) aus dem System verschwunden wäre, würde Simon selbst hineingehen um den zu unterstützen wer auch immer da gerade sitzen mochte. Er hoffte nur es würde auch funktionieren. Bitte lass es funktionieren...

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Beth

30, Weiblich

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Re: Sharons "Inner World"

von Beth am 20.04.2024 14:09

Ich pruste. Parasit. Wie gastfreundlich. Ganz davon abgesehen, dass ich gar nicht hier sein will. Die Olle tut ja so, als wäre ich absichtlich hier herein gekommen, nur um alles zu zerstören, was im Kopf dieser armen Frau vor sich geht. Doch ich sage nichts dazu. Das Weib lässt sich scheinbar eh nicht davon überzeugen, dass ich ihr wie niemandem sonst verbundener wäre, wenn ich hier so schnell wie möglich wieder herauskäme. Mit einem Schnippen, am besten. Und nie wieder zurückblicken.
Und dann kommt er, der Schrank, der...Beschützer, der Türsteher. Und irgendwie sieht er genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe, auch wen er keine Brille und kein Flanellhemd trägt. Aber irgendwie schreit an ihm alles dennoch Nerd.
Und er packt mich sofort nach einer saloppen Vorstellungsrunde. „Hey", schreie ich auf. „Ich wäre auch so mit gekommen – denn falls ihr Idioten es nicht bemerkt habt...ICH WILL GAR NICHT HIER SEIN!" Aber ich sehe nicht ein, so behandelt zu werden und wehre mich deshalb gegen seinen Griff wie von einem Schraubstock. Dabei schimpfe ich die ganze Zeit vor mich hin. Bis...
Mit einem Ruck werfe ich mich gegen ihn und schreie noch einmal „HEY!" Und im gleichen Moment geht ein Schlag durch den Urwald und meine Kopfschmerzen verschlimmern sich um ein Vielfaches. Er verliert den Griff um meinen Arm und für einen Augenblick sieht es für mich so aus, als würden alle stillstehen, wie im Stand-By-Modus.
Ich hole tief Luft. „Du Ficker-" Mit einem Finger piekse ich Simon in die Brust. „Kannst mich auch gern einfach so zu Fuß dorthin bringen, wo auch immer ich hin muss, um dieses Irrenhaus wieder zu verlassen." Ich drehe mich um. „Und du Arschloch sprichst mich nie wieder an." Ein Finger zitternd in Richtung Legolas. „Und du, du dumme Schlampe, fick dich einfach, ich versuche dir seit einer gefühlten Ewigkeit zu erklären, dass ich hier nur raus will. Und das hast du nun davon." Ich weiß nicht, ob und wenn, was ich kaputt gemacht habe mit diesem Rundumschlag von eben. Und was auch immer es ist, es tut mir leid, aber das kann ich diesem Weibsbild in schwarz natürlich nicht sagen – und auf der anderen Seite...ist sie, wie gesagt, selbst daran schuld. Wer nicht hören will, muss eben fühlen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie ich diese Welle ausgelöst habe, wahrscheinlich reicht meine bloße Anwesenheit an einem Ort, an dem ich gar nicht sein soll...und eigentlich auch gar nicht sein kann.
„Also...gehts jetzt los, oder was?" Ich wende mich wieder Simon zu und mein Kopf bringt mich um. Je schneller das alles vorbei ist, umso besser!

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Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Sharons "Inner World"

von Sharon am 11.03.2024 13:49

Sollten die Worte der Fremden Beth beruhigen, so zeigte sich das in keinster Weise. Tatsächlich glaubte Jes dem Eindringling nicht einmal. Sie wollte nicht hier einziehen. Natürlich. Aber dennoch war sie da - an dem Ort, wo sie nicht hingehörte! Und Jes würde dafür sorgen, dass sie wieder verschwand, oh und wie! Das hier würde sie nicht dulden - es war ihre Aufgabe, die Wege des Systems zu schützen, das System selbst zu schützen und genau das beabsichtigte sie zu tun!
Aber das konnte sie nicht alleine. Sie hatte nur die Schlüssel innerhalb des Systems um das System vor sich selbst zu schützen und die Kontrolle darüber zu haben, welche Barrieren wem unterlagen, wer bis wohin gelangte oder eben auch nicht. Der wahre Beschützer des Systems - der Protector - war Simon. Simon, der nun von Legolas geholt würde, der ausnahmsweise die Treppe hinauf durfte. Es war das erste Mal und Jes hoffte, das dies keine bleibenden Schäden verursachen würde - aber auch dies waren Dinge, mit denen sie sich später beschäftigen mussten. Erstmal galt es die akute Gefahr zu bändigen.
Ihr feuriger Blick der fast der Stärke von Rammböcken gleichkam richtete sich sofort wieder wie Pfeile auf die Fremde, als diese es wagte ihre sarkastischen Töne über Simon loszulassen. "Schweig, Parasit!", zischte sie bedrohlich. Sie spürte alles um sich schwanken, die Schlüssel an ihrer Hüfte - von denen waren manche glühend heiß und andere eiskalt. Je länger der Eindringling hierblieb, desto größer wurde die Gefahr.
Und dann hörte sie schon die fernen Schritte auf der Treppe. Dann laufende Schritte die sich den Weg durch den Urwald bahnten - bedeutend lauter als die Schritte eines Elben. Verschwitzt kam Simon an, mit roten Wangen, blonden Haaren, die noch mehr zerzaust waren als ohnehin schon und strahlend blauen Augen. Sein Blick ging von Jes zur Fremden und wieder zurück. Die Gate-Keeperin brauchte gar nichts zu sagen. Er verstand auch so.
"Ich bin Simon. Ich bin der Protector dieses Systems und werde nicht zulassen, dass du uns Schaden zufügst." Sie war schon dabei! Simon trat auf sie zu und fasste die Fremde am Arm. "Ich versuche dich hier raus zu bringen. Dazu musst du mitkommen." Er tauschte einen schnellen Blick mit Jes und die stumme Botschaft der schwarzen Frau war eindeutig: Beeil dich!! Und so zerrte Simon die Fremde sofort mit sich in Richtung Treppe, ohne auf Proteste oder ähnliche Einwände zu hören.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2024 14:18.

Beth

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Re: Sharons "Inner World"

von Beth am 02.03.2024 20:58

Es wird scheinbar etwas besser – wenn auch nur kaum merklich. Es ist nicht zu übersehen, dass ich unerwünscht bin – auch wenn ich mir keinerlei Einschüchterung anmerken lasse. Nie wieder...nie wieder werde ich jemandem auf der Straße helfen, der mir zufällig begegnet! Ich bin ohnehin schon nicht gut darin, anderen vernünftig zu helfen, da kann ich es doch gleich ganz aufgeben, um mich selbst zu schützen.
„Aha", sage ich, sehe sie nur kurz an, ehe ich mir wieder den Kopf mit der einen Hand halte und mit der anderen Halt am Baum suche. „News Flash, ich wollte auch nicht einziehen."
Legolas reagiert nicht auf meine Worte, sagt erst etwas, als das Weib ihre Tirade beendet hat. Gott, kann die vielleicht schreien, und die Blitze, die illusorisch um sie herumzucken, vervollständigen das Bild nur noch. In jeder anderen Situation hätte ich das bewundert. Doch jetzt, so eine Überraschung das auch sein mag, will ich selbst nur weg. Nicht weil sie es mir befohlen hat, Himmel, nein, sondern weil ich einfach nur einen Abgang machen will, um mich aufs Ohr zu legen und das Ganze so schnell wie möglich zu vergessen. Soll Legolas seine Probleme doch allein klären, er hat doch die beste Mami, die man sich vorstellen kann...Pffft. Olle Schrulle!
„Girl, I'm trying", fauche ich auf ihre Worte zum Verschwinden hin. Wenn ich mit den Augen klimpern und in die Hände klatschen oder vielleicht Cha Cha nackt auf einem Esel tanzen muss, ich würde es tun...Aber im Moment bin ich so von meinen Kopfschmerzen gefangen und unterdrückt, dass ich nicht mal mehr ein Gefühl für die Außenwelt hat...für...
Gott! Scheinbar hat das doch etwas Gutes! Die Stimmen sind verschwunden, die endlosen Bilder, die zuckenden Lichter und Wirklichkeiten. Ich...fühle mich seit Langem mal wieder...wie ich. Ich, als ich allein, nur ich, mit mir allein, mit meinen Gedanken, Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen...Keine Mischung aus Millionen und Abermillionen verschiedenen Möglichkeiten, Ideen und Theorien, Erinnerungen, die nicht meine sind, Erfahrungen, die ich mache...aber die nicht ich ich mache...Die...nur ein Teil von mir macht, irgendwo tausende Lichtjahre und doch fern jeder zeitlichen Trennung entfernt...
„Oh", lasse ich die nächste Spitze fallen. „Kommt jetzt der Schrank, die Schlägertype, die mich aus dem VIP-Bereich und am Ende gleich ganz aus dem ganzen Club wirft?" Simon...Ich komme nicht umhin, mir dabei nur einen großen Nerd mit Brille und Flanellhemd vorzustellen, wuschelige Haare, etwas durcheinander. Na der soll seinen Spaß mit mir haben – wenn das hier dann endlich endet würde ich sogar freiwillig mitgehen!
Ich richte mich endlich auf, immer noch ein Wummern und ein Dröhnen hinter den Schläfen, und lehne mich halb entspannt, halb herausfordernd an den Baum. Noch immer wehre ich mich gegen jede Art von Einschüchterung – und den Funken, den es dort gibt, lasse ich nicht nach außen dringen. Ich verschränke die Arme vor der Brust und warte auf die Dinge, die nun kommen sollen – hoffentlich geht es schnell...

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Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Sharons "Inner World"

von Sharon am 19.12.2023 15:24

Wie konnte das geschehen sein? Bisher hatte nur ein einziges Mal jemand von außen die Inner World betreten. Aber dieser jemand war eingeladen worden. Sie selbst hatte ihn mit in dieses Reich genommen, welches er selbst bereits am durchschauen war, ohne es zu bemerken. Hatte ihnen die Wunder und Stärke des Systems gezeigt. Doch dieser Parasit hier, hatte nichts hier zu suchen!!
"Du hast KEINE Ahnung wo du dich befindest!!", giftete Jes und die Blitze schienen jetzt fast spürbar aus ihr zu schießen und das Knistern der Luft konnte man fast hören. "Wir sind ein System, wir gehören alle hierhin, doch DU nicht!!" Jes war niemand, der sich von anderen einschüchtern ließ. Sie ging zu dem Mädchen hin, stellte sich dicht vor sie, ohnehire dunklen Augen auch nur ein einziges Mal von ihr abzuwenden. Jes blickte nicht auf, als sie versuchte die Aufmerksamkeit weg zu lenken. Als sie mit Legolas sprach und sich kämpfend versuchte irgendwie auf den Beinen zu halten. Erbarmungslos starrte sie sie nieder. Ohne Mitgefühl. Ohne jegliche Hilfsbereitschaft. "Verschwinde auf denselben Weg, von dem du gekommen bist.", sagte sie mit gefährlich ruhiger Stimme, die keinen Widerspruch zuließ. "Du bist hier unerwünscht."
Keine Sekunde lang wandte Jes den Blick ab. Auch nicht, als Legolas beinahe lautlos, wie es für Elben üblich war, aus dem Dickicht trag. Er schien seinen Mut zusammenzunehmen. "Sie wollte mir nur helfen, sie sage-", begann er, doch Jes hob eine Hand und sofort verstummte der Elb, wenn auch missmutig. Noch immer sah ihn die Gate Keeperin dabei nicht an. Das alles waren Dinge, die sie später besprechen konnten, später besprechen mussten. Doch nicht jetzt. Erstmal musste die Gefahr für das System gebannt werden. Und sie wusste auch schon genau, wen sie brauchten. "Hol Simon. Jetzt!" Sofort lief Legolas los. Ziva war zwar der Spirital Protector, aber zu weltoffen für diese Situation. Die musste anders gehandhabt werden. Ganz anders.
Je schneller dieser Eindringling weg war, desto eher konnte das System aufatmen und sich um die Auswirkungen dieses 'Besuchs' kümmern. Und das würde vermutlich einiges sein!

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Beth

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Beiträge: 26

Re: Sharons "Inner World"

von Beth am 22.11.2023 15:30

Etwas verwirrt runzle ich die Stirn. Beth, die...Ist das...ist das rassistisch gemeint? Ist Legolas etwa ein Rassist?! Leicht schüttle ich den Kopf, darüber mag ich gerade nicht nachdenken. „Ja, was auch immer", erwidere ich deshalb und will gleich zur Sache kommen, lausche seinen Ausführungen und wage mich dann an meine Idee.
Wenn ich es doch nur gelassen hätte...

Mit emtsetzlichen Kopfschmerzen komme ich an...ja, wo auch immer. Es ist heiß und ich bekomme nur schwer Luft, bin außer Atem. Und es hilft auch nicht, dass ich nicht erwünscht bin – ein unfassbarer Druck auf meinem Schulter und es läuft mir eiskalt den Rücken runter. Mein Blick ist noch für einen Moment verschwommen, aber ich kann sie schon spüren, lange bevor sie neben mir aufschlägt wie ein geladener Blitz.
Ich blinzele mehrmals, mustere sie, besehe mir dann noch mal meine Umgebung. Da ist es wieder, dieses Glitchen, alles glitcht und zuckt und zittert. Eine Welt vor meinen Augen, die sich mir nicht zeigen will, und dennoch kann ich sie durchschauen.
Mein Kopf dröhnt. Etwas daran ist so vollkommen falsch, dass es sich so anfühlt, als würde es mir gleich den Schädel spalten.
Und dann war da noch diese Frau...ihre Präsenz ist erdrückend, geladen von Zorn und Wut. Aber ich bin frustriert und vom Schmerz geplagt. Unstoppable Force trifft auf Immovable Object!
Ach!", schreie ich ihr also wütend entgegen. „Kurzer Reality Check: Niemand gehört in den fucking Kopf von irgendjemand anderem!" Ich balle die Hände zu Fäusten und stemme mich mit aller Gewalt gegen ihre Aura. Von so einer Bitch würde ich mich nicht unterkriegen lassen. „Ist ja nicht so, als wäre ich hier, weil mir langweilig ist. Alter, allein die Anreise ist ein Krampf!" Ich spucke aus. Und hoffe, dass ich damit nicht irgendeine Hirnkrankheit in dem armen Weib auslösen würde. Aber so wie ich das sehe, ist das hier nur die...abstraktere innere Welt...von irgendjemanden und ich sitze nicht wirklich gerade in jemandes Gehirn...Also...jedenfalls hoffe ich das inständig...oder ich würde mich übergeben. Mir ist so bereits schlecht...noch von meinem Herweg. Scheiß! Das ist nicht Mittelerde und auch nicht sonst irgendetwas, das mit Herr der Ringe zu tun hatte. Was ist das nur für ein krankes Spiel?!
Ich seufze bitter auf.
„Der da hat mich eingelassen, Frau Türsteherin!", fauche ich sie an und zeige mit etwas zittriger Hand ins Dickicht, das vor meinen Augen immer wieder glitcht und etwas verrutscht, mal hier hin, dann wieder dorthin, aber...ihn kann ich darin ganz deutlich erkennen: Legolas. „Hey", rufe ich ihm deshalb zu. „Will sich der Gastgeber etwa verstecken, nachdem er jemanden in Club geschmuggelt hat?! Deine Mami ist jetzt ganz schön sauer auf mich!"
Dann funkle ich sie wieder an, muss mich mit meinem Arm an einem Baum abstützen. Die Welt dreht sich immer noch leicht, und diese Kopfschmerzen...Ich habe das Gefühl, dass es mich noch einmal zerreißen will...es dieser unbekannten Entität allerdings genauso wenig gelang wie ich es bei meinem Auftritt hier auf die Reihe bekommen hatte, mich in die Luft zu sprengen...Auch wenn in meinem Körper und meinem Kopf alles den Anschein macht, als wäre es gleich so weit. „Glaub mir, ich suche eigentlich auch nur die Hintertür, durch die ich gekommen bin." Meine Stimme wird etwas schwach zum Ende des Satzes. Ich fürchte, dass es mir unmöglich ist, mich an diese Situation zu gewöhnen – entweder liegt es an ihr, dass sie mich nicht hier haben will, oder an der Tatsache, dass ich einfach nicht hier her gehöre...oder an einer Mischung aus beidem. Ich will nur, dass es endet...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2023 15:34.

Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Sharons "Inner World"

von Sharon am 25.10.2023 20:33

--- Beth & Sharon IN vom Kino --->

Jes
Zorn züngelte in ihr. Wie eine Rachegöttin wehte ihr Gewand und ihre schwarzen Haare hinter ihr, während sie auf die Pforte zutrat, die ihr Reich mti dem der anderen Alters verband. Auf die Pforte, hinter welcher der Dschungel lag, welcher Snakes und Legolas' Zuhause war. Sie hatte das Eindringen des fremden Parasiten gespürt und das würde sie unter keinen Umständen zulassen. Sie beschützte das System! Sie hatte die Schlüssel und sie würde dafür sorgen, dass diese Person niemandem schaden zufügen konnte.
Doch eine andere leise Stimme flüsterte in Jes. Eine, über die selbst sie keinerlei Kontrolle hatte. Was, wenn dieser Eindringling nicht entfernt werden konnte? Nicht auf dem Weg hinausgeschleudert werden konnte, wie er hereingekommen war. Was, wenn dieser Eindringling sich bereits im System integriert hatte, unauslöschlich, wie es für Alters üblich war. Was dann?
Doch Jes ignorierte diese leise Stimme, diese leise Angst, denn Angst hatte grade keinen Platz.
Die Hitze des Dschungels wallte ihr entgegen, die feuchte schwere Luft legte sich auf ihre Haut, kaum dass sie von den dicken großen Pflanzen umgeben war. Sie spürte die fremde Person. Nah. Sehr nah.
"Du!", zischte sie, und sie war wie ein schwarzer Schatten reiner, kristalliner Wut. Eine Aura umgab sie, die vor elektrisierter Ladung beinahe zu Knistern schien und das einzige was fehlte, waren noch kleine Blitze, die durch ihre Augen und um sie herum flackerten. "Du gehörst nicht hierher!" In ihrer Stimme lag keinerlei Erbarmen. Keinerlei Güte. Nur kalte, nackte Wut. Abneigung. Angriff.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.10.2023 20:33.
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