Holly Springs

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War
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von War am 17.05.2023 13:04

"Das ist mir bewusst, dennoch wollen sie dich beide angemessen begrüßen..." Das 'im Gegensatz zu mir' sparte er sich, sein Bruder würde schon wissen, dass er es anhängen würde, wenn er die Lust darauf gehabt hätte. Krieg hatte noch nie verstanden, was seine Brüder an solchen Sachen witzig fanden, aber... er war ja auch mehr der Macher, der Spaß an ganz anderen Sachen empfand. 
"Religion hin oder her... das Ende ist in ihnen allen bekannt." Und auch der Neuanfang, der irgendwann folgen würde, den die Menschheit allerdings nicht erleben würde, zumindest hoffte es Krieg. So Naiv und einfälltig wie die Menschheit war... Dämonen und Engel führten viel schönere Kriege, die ihn viel mehr beeindrucken konnten. 
Als Tod von seinem Pferd abstieg, drehte Krieg den Kopf wieder zu ihm und neigte diesen ganz leicht. 
"Du willst an einem so ruhigen Ort zurück bleiben? Du enttäuschst mich." Dann drehte er den Kopf wieder gerade und spähte in die Ferne. "Nein, weit ist er nicht, aber... er wird interessant." Denn Krieg wusste was.. oder besser wer sein nächstes Ziel war, allerdings wusste er den Ausgang dieses aufeinander Treffens nicht.

- Zwangscut. Adria.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.01.2024 21:34.

Tod
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von Tod am 11.05.2023 13:01

"Es spielt keine Rolle, wie man mich empfängt. Das weißt du doch Bruder." erwiederte Tod erheitert. "Ich freue mich nur, die Beiden endlich wieder zu sehen. Es ist schon so lange her...." vor allem Hunger hatte er persönlich schon sehr lange nicht mehr getroffen. Aufgrund der globalen Veräderungen der Umwelt hatte er für einige Jahrzehnte Blau gemacht und den Dingen ihren Lauf gelassen. Wenn Tod richtig informiert war, hatte er einige Diät-Ratgeber verfasst, was schon ziemlich witzig war und eigentlich mehr den Humor Tods entsprach als dem seines Bruders.
"Nun, es stimmt schon. Auch die Götter werden Fallen... Und ungeduld ist schließlich nicht umsonst eine Todsünde....glaube ich. Es ist immer so verwirrend den ganzen Relegionen zu folgen." noch für einige Zeit folgte er seinem Bruder ehe er sein Pferd zügelte und neugierig den Kopf hob.
"Hm...." meinte er nachdenklich und zog die Luft in die dunkle Leere seiner Kapuze, die Worte seines Bruders weitesgehend ignorierend.
"Ich glaube, ich werde hier eine kleine Weile verweilen..." meinte er schließlich und stieg von seinem treuen Ross ab
"Die Zeit drängt mich im Augenblick nicht und meine Anwesenheit ist nirgendwo wirklich direkt von nöten....ich werde hier ein wenig beobachten." Sein Blick richtete sich wieder auf seinem Bruder
"Was ist mit dir, Bruder? Ist dein Weg noch weit?"

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War
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von War am 24.04.2023 11:47

Ihm war klar,  das sein Bruder keine Freudensprünge machen würde, das musste er aber auch nicht, ihren Spaß würden sie sich schon selbst machen. Den Kopf drehte er etwas in seine Richtung, bevor Er die Augen schloss. "Weiter geritten, es gibt Orte, die meiner nicht bedürfen, da reichen die zwei genau so aus, um dir einen netten Empfang zu bereiten." Den Kopf drehte er wieder nach vorne, bevor Er die Augen öffnete und die kalten schwarzen Ketten, die als Ruins Zügel fungierten, klimperten laut, als er sie los ließ. 
"Nicht hier, noch hat sich keiner von ihnen gezeigt, aber sie werden kommen. Auch sie verpassen ihre traurigen Einsätze nicht. " spielte er auf die Aussage seines Bruders an, das er immer rechtzeitig erscheinen würde. Er gab Ruin einen leichten Ruck und das Pferd setzte seinen Weg mit langsamen Schritten fort, während Krieg etwas unter seinem Mantel suchte. 
Er war wirklich gespannt, wer von den lebenden Wesen hier wirklich mutig genug war, die beiden zu vertreiben und sein Leben zu geben, um diese Welt in einer falschen Sicherheit zu wiegen. 
Krieg zog einen Kompass hervor und hielt ihn vor sich in die Luft, immerhin hatten die 4 Brüder gewisse Ziele, um die sie sich ganz eigenständig kümmern mussten, um den Untergang voran zu treiben. Ein paar Augenblicke später, steckte er diesen wieder weg und sah zu seinem Bruder. "Wärst du früher gekommen, hättest du viel mehr Spaß gehabt." 

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Tod
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von Tod am 24.04.2023 11:08

Tod zügelte sein Pferd etwas und besah sich die Scharen der Untoten. Ein kleiner Witz auf seine Kappen, wie er wusste. Doch er nahm es Pestilenz nicht übel. Sie nahmen sich immer gern auf den Arm.
"Interessante Lösung, die unser Bruder da gefunden hat." meinte Tod erheitert und folgte Krieg weiter zu seinem Ziel.
Tod kümmerte die Herkunft der Seelen nicht. Er unterschied nicht, so wie Krieg oder die Anderen es taten. Für ihn waren sie alle gleich. Alle kamen letzten Endes zu ihn. Sei es durch Krieg, Hunger, Krankheit oder einfach nur dem Alter geschuldet. Und er nahm sie alle gern auf.
Als Krieg sein Pferd stoppte, blieb auch Tod's Pferd stehen, ohne auch nur eine Spur in der dicken Asche zu hinterlassen. 
"Hier also?" fragte er seinen jüngeren Bruder und sah sich mäßig interessiert um. Es gab nicht viel, was ihn beeindurcken konnte. Allerdings hätte er durchaus erwartet, dass der letzte Tag das gekonnt hätte. Er war entäuscht.
"Wo sind Hunger und Pestilenz?" fragte er Krieg unbeeindruckt und betrachtete die verstreuten Leichen, die in der Asche lagen. So gut wie jeden erkannte er wieder.
Nicht weit von seinem Standpunkt konnte er die Präsenz von Engel, Dämonen und anderen Wesen spüren. Alle Verwirrt, Verängstigt...Nun scheinbar hatten sie sich das letzte Gericht doch ei klein wenig anders vorgestellt.
Das geschah nun einmal, wenn gewisse Kreaturen sich in den Lauf der Dinge einmischten. Aber es war in Ordnung. Alles verlief, wie es von anbeginn her gedacht war.
"Wo sind die Götter? Ich habe mich so darauf gefreut, sie mit mir zu nehmen."

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War
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von War am 18.04.2023 15:13

Ihm war klar, das sein Bruder Spaß an seiner Ungeduld fand und wären es andere Zeiten, so hätte er ihm dazu vielleicht noch etwas gesagt, doch hier und jetzt...? Nein, er wollte einfach zurück auf das Schlachtfeld, immerhin war das sein Zuhause, seit seine Existenz begann. 
Er schwang sich auf sein treues Pferd und ritt voran, wissend, das sein Bruder dicht hinter ihm war. 
"Das tut es, wir sorgen dafür und wenn ich nicht in der Nähe bin, alles in die Richtigen Bahnen zu lenken, dann können die anderen beiden das auch." Zumindest bisher hatten Sie sich nichts anmerken lassen, das sie es nicht ohne seine Hilfe regeln konnten. 
Menschen waren nicht wie Welpen, die waren wenigstens auf eine Art und Weise niedlich. Menschen waren eher... wie Würmer oder Schnecken. Schleimig, unwürdig und wehrlos. Deswegen überließ Krieg das Töten dieser, den Zombies die Pestilenz freigesetzt hatte... ihn interessierten mehr die Wesen, wie Engel, Dämonen und Vampire... jene die zumindest ein wenig  in der Lage waren, sich gegen ihn zu wehren. Wenn meist auch wenig erfolgreich. 
Als sie in dem kleinen Ort ankamen, an den Krieg mit seinem Bruder sein wollte, stoppte Er Ruin auf der Straße, was dafür sorgte dass das Pferd die Asche mit den Hufen aufwirbelte. 
Viel Leben war nicht mehr zu spüren, aber noch genug und genug, was nicht rein menschlicher Natur war, was Krieg anzog. 

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Tod
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von Tod am 18.04.2023 13:54

"Oh, wie furchtbar unhöflich von mir." erwiederte der Tod erheitert. Geduld war eine Tugend, die nur wenige seiner Geschwister mit ihm teilte. Allerdings beließ er es für den Augenblick dabei und stieg auf sein treues Tier. Immerhin, Krieg hatte recht. Es war Zeit das Schicksal zu erfüllen. Zeit, das die Vier eindlich zusammen trafen.
"Reite vor, Bruder. ich werde dir wie ein Schatten folgen und all jene sammeln, die das Pech haben deinen Weg zu kreuzen." erneut erklang das grelle Geräusch aus den Untiefen der schwarzen Kutte mit welchem er seinen Dienern anzeigte, dass der letzte Tag hereingebrochen war.
Ein haufen Arbeit für jende, die sich dem Vielgesichtigen, schwarzen Gott verschworen hatten. Hätte der Tod Lippen, er würde Lächeln.
Wie ein schwarzer Wind folgte er im Galopp seinem Bruder durch die Welten. Schreie und Gebete hörend. Und Seelen fühlend, die um die letzte Gnade flehten.
"Wie steht der Kurs, Bruder? Verläuft bis hier her alles nach Plan?" Wie viele Äonen hatten sie diesen Tag nun schon vorbereitet. Wie lange hatten sie gelauert und gewartet, dass ihr großer Ritt endlich beginnen konnte. Eine Strafe ihrer Sünden, so sagten die Menschen. So Kleingeistig. Ihrem mickrigen Verstand fehlte die Größe, das tatsächliche Bildnis zu erfassen. Das ganze wirklich zu verstehen. Tod lachte. Es amüssierte ihn, ähnlich wie sich Menschen über das ungeschick eines kleinen Welpen amüssierten. Denn mehr waren sie nicht für ihn

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War
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von War am 03.04.2023 11:56

Und das war der große Unterschied zwischen den beiden Reitern. Tod liebte die Ordnung, Krieg das Chaos und doch gehörten sie in dieser Zeit am engsten zusammen. 
Tod musste nicht einmal bei ihm stehen, seine Stimme hallte überall wieder, egal wie weit weg Er war. Als die Hand auf seiner Schulter lag, neigte er etwas den Kopf in die andere Richtung als es Tod tat. "Du kommst immer richtig, nur Heute habe ich das Gefühl, das du mich warten lässt. Du weißt, meine Geduld hat Grenzen." Dann richtete Krieg den Kopf wieder hoch. "Nicht das ich dir drohen möchte, ich vermisse lediglich deine Anwesenheit." Krieg löste die Hand vom Griff seines Schwertes, welches eigenständig seinen Platz auf seinem Rücken fand, dort hielt ohne sichtbare Halter. 
"Ein Festmahl, definitiv." beugte Er den Kopf etwas nach vorne, um eine art Nicken an zudeuten. "Sie stehen vor mir gegenüber, ich lasse nicht zu, das sie etwas verändern. Ihr aller Schicksal steht geschrieben und das bringen wir, lieber zu früh, als zu spät." Aber ja, auch er kannte das Problem mit den Sterblichen, die sich alles mögliche einfallen ließen, um ihrem Schicksal zu entgehen. Nur dieses mal gab es keinen Weg ihnen zu entkommen.
"Etwas, was ihm definitiv mehr liegt als mir." Kurz hob er die Hand, um über die Nüstern des fahlen Pferdes zu streichen. "Dann lass uns gehen, mein Bruder." Ruin ließ sich nicht lange Bitten bei seinen Worten. Das riesige Schwarzrote Pferd, welches aussah als hätte man es aus Lava gegossen, erschien hinter ihm und stieg einmal, mit einem lauten Wiehern, um klar zu machen, dass Er genau so ungeduldig wie sein Reiter war.

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Tod
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von Tod am 03.04.2023 11:22

Der Tod spürte, wie die Zeit des letzten Rittes hereingebrochen war. Und er wäre gern bereits mit bei dem großen Spektakel. Allerdings musste er vorher noch seine Leuten klare Anweisungen geben. Schließlich sollte doch keiner Probleme beim Übertritt in die Nächstenwelt haben. Er hasste Chaos in seinem Reich
Auch die Ankunft von Krieg spürte er. Sein kleiner Bruder wollte wohl schauen was den schwarzen Reiter so lange aufhielt.
Bei seinem Ruf konnte Tod sich jedoch ein Lachen nicht verkneifen.
"Wie könnt ihr auf mich warten?" fragte er glucksend während er sich weiter um sein Reich der Schatten kümmerte
"Ich bin der Tod. Ich komme nie zu spät. Und auch nicht zu früh. Sondern genau dann, wenn die Zeit für mich gekommen ist." erinnerte er ihn und erschien neben dem großen, blutigen Krieger.
"Und wenn die Zeit gekommen ist bestimme nur ich allein, mein Bruder." er legte die behandschuhte Hand auf die Schulter des Jüngeren und neigte leicht seinen Kopf. Er freute sich immer, Krieg zu sehen.
"Wie ich sehe, hat Chaosfresser bereits gut gespeist." meinte er und betrachtete all das Blut auf Krieg.
"Alles verläuft genau nach Plan. Das ist gut. Ich hasse es, wenn sich die Ereignisse verzögern."Bei den Sterblichen wusste man ja nie so wirklich. Lästige Kreaturen!
"Ich gestehe zu, das es Zeit ist für mich zu reiten. Ich bin mir sicher, Pestilenz ist bereits dabei, die große Säuberung durchzuführen. Er liebt doch solche Kleinigkeiten." Ein grelles, Trommelfell platzendes Geräusch erklang aus den Untiefen der gesichtslosen Kapuze und Despair erschien wie immer hörig an der Seite seines Reiters. unruhig mit den Hufen scharrend, weißer Schaum auf der Schnauze und die Sense sicher am Sattel befestigt.

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War
Gelöschter Benutzer

Re: Holly Springs

von War am 02.04.2023 21:53

                                           Die Reiter Tod & Krieg

Zerstörung und Chaos.. eine Sache die Krieg definitiv konnte... und die Er gerne unterbeweis stellte, die aber in normalen Kriegen gar nicht so schön zur Geltung kommen konnte, weil man dort Zurückhaltung von ihm verlangte...
Aber um so mehr liebte Er es, als man ihm endlich die Erlaubnis gab, die Apokalypse für die Weltbevölkerung einzuleiten und dabei war es egal, ob Mensch, Dämon, Engel, Vampir, Werwolf und was noch so kreuchte und fleuchte... Es war egal, hauptsache die Welt wurde gereinigt und nur die wirklich Würdigen würden diese Zeit überstehen... nur wer war heute noch würdig? So gut wie keiner. 
Hunger und Pestilenz waren schon auf der Erde unterwegs, sorgten für ihren Part in der Apokalypse, nur einer von ihnen fehlte noch. Tod.  Der letzte der 4 Reiter und sein Pferd Despair. Und den würde Krieg jetzt selbst dazu holen. 

Blutgetränkt tauchte der riesige Reiter im Reich der Toten auf, ließ den Blick über die vielen neu hinzugekommenen Seelen wandern, all jene die nicht würdig genug waren zu überleben, den Neuanfang zu erfahren. 
Er atmete die halbwegs frische Luft ein. Selbst hier war sie klarer als die von Asche geschwängerte Luft auf der Erde. "Tod?! Wir warten auf dich, mein Bruder." Er wischte mit dem blutigen Handballen über sein Gesicht und verteilte so nur noch mehr der roten Flüssigkeit. Lang war es her, das er sich selbst so in Blut gebadet hatte, viel zu lang, für seinen eigenen Geschmack.
Er hatte 'Chaosfresser' sein Schwert auf der rechten Schulter liegen, während Er durch das endlose Meer von trauernden Seelen ging, die ihn nicht einmal zu bemerken schien, sich lediglich auflösten, wenn er durch sie hindurchging, sich danach aber wieder zusammen setzten.  "Es ist wirklich Zeit, das du dich zu uns gesellst, auch wenn ich dafür wäre, das ganze noch ein bisschen länger zu reizen." 

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Joanna

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Re: Holly Springs

von Joanna am 19.11.2021 19:09

Joanna nickte. "Hätte nicht gedacht, dich wiederzutreffen. Oder überhaupt jemanden, den ich kenne." Wieder der Gedanke an James. "Und der kein Zombie is." Der nächste kleine Schwindel ließ sie sich doch kurz an der Straßenlaterne neben ihnen, die schon lange kein Licht mehr von sich gab, anlehnen. Sie spürte den Whiskey doch heftiger, als erwartet. Aber das mchte ihr nichts aus. Im Gegenteil. So sollte es sein. So brauchte sie das. So kam sie - völlig paradoxerweise - klar.
Als Sienna auf die Leichen der Zombies zutrat - hoffentlich wirklich tot, folgte Joanna ihr, das blutige Katane nach wie vor in ihrer nun zgleich klebrigen wie auch rutschigen Hand, die voller Blut war. Wie eigentlich das meiste an ihr. Wiederlich. Wieder juckte die Stelle infizierter Haut an ihrem Handgelenk, doch sie hatte gerade keine freie Hand zum Kratzen. Also ließ sie es einfach bleiben.
"Kann gut sein. War immer schon ne Kämpferin. Obwohl ich nicht gedacht hätte, es auch auf so ne Weise zu sein.", gab Joanna zu und zuckte mti den Schultern. Aber Sienna hatte Recht. Extremsituationen, wenn sie denn einmal da waren, brachten es dann wohl ganz klar und deutlich hervor. Joanna wusste allerdings nicht, ob sie glücklich darüber wäre. Wäre sie keine Kämpferin, wäre dieser ganze Scheiß schon lange zu Ende. Vielleicht hätte sie ihn noch nicht einmal mehr miterlebt. Wäre im Knast schon draufgegangen, oder hätte sich danach selbst in den Garaus gemacht. Es wäre alles vorbei gewesen. Aber nein, sie musste sich ja durchbeißen. Wie dumm einfach eigentlich.
Erneut nickte Joanna. New York. Machte Sinn. Bei der Gegenfrage zuckte Joanna mit den Schultern. "Ziemlich genau nur das. Überlebn. Hab sonst nirgendwo wo ich hin könnt oder den ich suchn könnt oder sonst was. Ich überleb einfach nur." Kurz schwieg sie, ehe sie dann hinzufügte: "Und hoffe dabei auf andere Überlebende zu treffen. Bist die erste wieder. Nach meinem Mann." Den sie hatte umbringen müssen. der Gedanke schmerzte nach wie vor, als würe man mit einem Messer auf sie einstechen. Immer und immer wieder.
Ein Wunder, dass sie solch psychischen Schmerz nach allem was geschehen war, überhaupt noch spüren konnte.
"Essen such ich auch grad", stimme Joanna zu. "Ich hab mich innem Laden verbarrikadiert. Da wirste einige Vorräte finden. Wasser ist da auch noch viel." Sie selbst hatte sich eher am Alkohol gütlich getan und diesen Bestand doch ziemlich dezimiert. "Muni und Essen is da aber nicht. Das müssn wir also woanders irgendwie finden." Oder sich jagen. Wobei man in heutiger Zeit nei wusste, was vielleicht verseucht war, was wirklich gut war zum Essen. Es war echt einfach nur eine beschissne Welt.


~ Thread frei

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.03.2022 10:36.
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