Joey & Joanna ~ Wünsch dir was... [ZWANGSCUT]
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Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 06.05.2021 10:42Drei Wünsche.
Joannas Gedanken überschlugen sich. Sie wusste, was sie sich wünschen würde. Sofort. Fuck ja, sie wusste es. Sie wusste es. Und sie wusste, dass es niemals wieder Wirklichkeit werden konnte. Nie. Scheiße.
Ein Gedankengang, der - zusätzlich mit der geradigen Situation, dass ein Mann aus der Lampe raus geraucht war!! - geradezu nach Alkohol schrie. Ein Wunsch, dem sie ihrem Körper zumindest sofort erfüllen konnte. Bei der Frage des Mannes zuckte Joannas einer Mundwinkel zu einer Art sehr, sehr schwachen Lächelns.
"Whiskey. Und ich finds geil. Willst du auch ein Glas?" Sie sah ihn an. Wenn er schon hier war - warum nicht. Und... wenn er nicht da war, wars doch eh scheiß egal.
Sie hatte echt überhaupt kein Plan mehr von dem, was sie glauben oder nicht glauben sollte.
Ein Dschinnie. Ein Dschinnie stand vor ihr. Sie stieß ein leichtes kurzes und sehr trockenes Lachen aus, blickte für einen Moment aus dem Fenster, ehe ihre Augen zurück zu dem Mann glitten - er noch immer da. Ganz eindeutig. "Herzlichen Glückwunsch. Du hast was geschafft, was sonst keiner mehr schafft. Aber klar kannste du sagen. Hab ich nichts gegen." Sie sah ihnw ieder an. "Joey wars, oder?" Sie zögerte einen Moment. Aber ganz ehrlich? Was hatte sie zu verliern? "Also... wenn du ein Dschinn bist, dann hab ich ein paar Fragen: 1. kannste echt alle Wünsche erfüllen? Oder gibts da... keine Ahnung. Ausnahmen oder so? Von wegen 'kann niemand dazu bringen, sich in dich zu verlieben' oder 'kann niemand von den Toten zurückholen' oder sowas? Und 2. ...du weißt nicht was Märchen sind? Ausgerechnet du? Echt?"

Joey
Gelöschter Benutzer
Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joey am 06.05.2021 10:16Die Frau, die wohl an der Lampe gerieben hatte, konnte es anscheinend kaum fassen, was hier gerade passierte. Das gefühl, so angestarrt zu werden, mochte Joey nicht so gerne. Aber er sagte erstmal nichts, sondern nutzte den Moment zu seinen Gunsten. Vielleicht würde sie ihm ja glauben.
Nachdem er gesprochen hatte war es kurz still. Abwartend sah er zu Joanna und wartete ruhig. Sie siehst nicht gerade sehr überzeugt aus. Eher verängstigt? Soll ich ihr ein Tee machen? Aber in diesem gebäud scheitn alles etwas anders zu sein als ich es gewöhnt bin. Ob ich es da schaffe überhaupt etwas zu machen? Joey grübelte eine ganze Zeit umher bis die Frau auch wieder etwas sagte. Dies erregte sofort seine Aufmerksamkeit und er sah zu ihr.
"Ja, drei wünsche" bestätigte ich ihre Worte, die sie gesagt hatte und nickte dabei auch etwas. Als sie dann etwas trank legte joey leicht den Kopf schief. "Was trinkst du da? Schmeckt das lecker?" fragte er einfach aus dem Nichts heraus. Aber es schien ihr zu gefallen? So ganz konnte der Dschinn es noch nicht erfassen.
Bei der Frage nickte er warheitsgemäß. "Richtig, du hast es erfasst. Ich kann doch du sagen? Nicht, dass ich wieder gleich sonst wohin gescheucht werde, nur weil ich mich so ausgedrückt habe" meinte Joey dann mit einem Lächeln. "Und ich bin aus keinem Märchen. Ich bin echt" kam es dann nachdenklich von ihm. "Was auch immer ein ´Märchen`sein mag, aber gut" fügte er dann noch grübelnd hinzu
Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 22.04.2021 19:03Joannas Herz raste, während sie mit weit aufgerissenen Augen beobachtete, wie sich direkt vor ihren Augen ein Mann materialisierte! Aus dem Rausch!! "Was zum Fick...", flüsterte Joanna, ohne die Augen von dem Mann wenden zu kennen, der mit langen dunklen Haaren, nacktem Oberkörper und einer einfachen Pumphose nun direkt vor ihr in ihrer Küche in ihrem Haus stand.
Und nicht nur das. Er sprach mit ihr.
Hatte sie irgendwas genommen? Also.. außer Alkohol meinte sie jetzt. Waren ihre Dinks mit Drogen versetzt? War irgendwer während ihrer Abwesenheit bei ihr gewesen und hatte in ihren Whiskey irgendwas reingekippt. Ohne den Blick von dem Fremden zu lassen tasteten ihre Finger nach ihrem Whiskeyglas, hoben es an ihre Nase und sie schnupperte dran. Roch ganz normal. Whiskey eben. Genauso hatte er auch geschmeckt. Konnte man Drogen in Getränken denn riechen oder schmecken?
Sie hatte echt keine Ahnung. Das einzige außer Alkohol, was sie sich je zugeführt hatte, war Gras gewesen. In ihrer Jugend und als junge Erwachsene, wo sie ziemlich einen auf Rebellin gemacht hatte (in diesem Dorf gings auch nicht anders. Echt.)
Sie schluckte und starrte weiterhin den Mann an, der sich ebenfalls orientiert zu haben schien.
"...Drei...Wünsche...", wiederholte Joanna schließlich vollkommen monoton. Scheiß drauf ob der Drink versetzt war oder nicht. Sie brauchte Alk. Kurzerhand hatte sie das Glas in einer Handbewegung geext. Ihre Brust glühte vor Hitze, genau wie sie es mochte. Sie spürte ihn seicht - ganz seicht nur - an ihren Kopf anklopfen. Auch das mochte sie.
In ihr arbeitete es. Sie kaute kurz auf ihren Lippen, während sie überlegte. "Das... das heißt du willst mir weißmachen, dass du... ein Dschinn bist?", begann sie schließlich, ihn immer noch anstarrend. "Wie in den Märchen?"

Joey
Gelöschter Benutzer
Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joey am 20.04.2021 21:35Joey hasute nun seit jahren indieser Lampe. Er hatte mittlerweile nicht mal mehr mitgezählt wie lange er nun schon an diese gebunden war. Und wieviele Meister er schon gehabt hatte. Womöglich erinnerte er sich auch nicht mal mehr an all ihre Gesichter. Die meisten von deen waren womöglich, nein, mit größter Wahrscheinlichkeit schon im jenseits, wo er sie (hoffentlich) nie wieder sehen würde. Es gab nette leute und auch dementsprechend nete Meister. Aber wo auch Licht war, war auch Schatten. Zu netten Leuten gab es immer dieses Gegenstücke - unfreundliche, böse Leuite. Und soclhe Meister gab es auch. Zu genüge. Joey konnte nicht mal mehr an der hand abzählen wieviele er von diesen überlebt hatte und wievielen er Wünsche erfüllt hatte. Wenn er so nachdachte kam es ihm schon etwas suspek vor, dass er solchen leuten etwas gutes getan hate. Sie hatten ja eigentlich gar nichts gutes verdient, oder?
Aber weiter kam Joey nicht, da sich bereits eine person an seiner Lampe zu schaffen machte. Es war zu lange her, dass er das tageslicht oder den Mondschein enrblickt hatte. Durch das Pusten und das Reiben seiner neuen Meisterin brachte sie den Dschinn in die reale Welt. ruhig materialisierte er sich vor der lampe und blinzelte kurz einige male bis er sih an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatte. "Ouf-.." kam es dann von ihm, während er sich langsam aufrichtete. "Ouhhh man hab ich Kopfschmerzen" stöhnte er dann lang gedehnt und fasste sich an den Kopf. Dann atmete ere durch und sah sich um. Er selber trug nur eine altorientalische Pumphose, sonst nichts. Als er die Frau vor sich erblickte, die mehr oder weniger auf der andeen Seite des Tisches stand, sah er sie eine ganze Weile an. "Hallo, mein Name ist Joey und ich bin... uhm... joa, hier um dir drei Wünsche zu erfüllen" meinte er dann einfach wie auswendig gelernt. Sein sozialen kenntnisse waren ziemlich... sagen wir eingerostet, weswegen er auch nach seiner eher kurzen und knackigen Vorstellung schwieg und auf eine Reaktion von Joana wartete.
Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 05.04.2021 17:46Die Hände tief in ihren Jackentaschen vergraben schritt Joanna am Straßenrand entlang. Der Wind wehte ihr durch die Haare und kühlte ihren erhitzten und noch immer etwas dicken Schädel. Es war noch Vormittags, von daher war sie gerade ziemlich gut aufm Damm. Hatte - nachdem sie aufgestanden war - nur zwei oder drei Irish Coffee getrunken, ehe sie sicha uf den Weg gemacht hatte.
Die Wochenenden waren immer eine trostlose Zeit. Während andere sich auf die freie Zeit freuten, war sie für Joanna der pure Horror. Sie mochte es zu arbeiten, viel zu tun zu haben bis sie nicht mehrw usste, wo ihr der Kopf stand. Dann brauchte sie über nichts anderes nachzudenken. Nicht über den Knast, über ihre Familie, den Unfall, ihren Mann und vor allem nicht über sich selbst. Sie hasste es, wenn diese lähmenden scheußlichen Gedanken kamen.
Somit hatte sie gar nicht lange überlegen müssen, als sie am Rande aufgeschnappt hatte, dass in ihrem Nachbarörtchen Cedarside ein Trödelmarkt stattfand und hatte beschlossen, dorthin zu gehen. War immer noch besser, als den gesamten in ihrem Elternhaus zu verbringen und genau nichts zu tun. Außer natürlich zu trinken - was sie definitiv auch noch tun würde. Aber... irgendeine Beschäftigung war immer besser. Egal. Bevor sie in ihren Gedanken ertrank.
Nach etwa einer Stunde Fußmarsch war sie also in dem kleinen örtchen angekommen und zu den insgesamt etwa sechs Tischen, die mit allerlei Gerümpel aufgebaut waren. Es waren nur drei vier Nachbarhäuser, die sich zusammengetan und das Zeug aus ihrem Keller verkaufen wollten. Aber immer noch besser als nichts. Hier draußen gab es wirklich nicht allzu viele Freizeitbeschäftigungen.
Mit unbewegtem neutralem Gesichtsausdruck nickte Joanna den Männern und Frauen hinter den Ständen knapp zu und betrachtete langsam daran vorbeigehend die ganzen Ausladen. Kuscheltiere, Spielzeuge, ein alter Plattenspieler mit etlichen verschiedenen Platten, Milchkannen. Stifte, Kinderbücher - normale Bücher, Atlen - DVD, CDs, Schuhe, Schals die irgendwelche Urgroßeltern vor vielen Jahrzehnten gestrickt hatten...
Es war das übliche halt. Aber beim vierten Stand war dann etwas ungewöhnlicheres dabei. Joanna blieb stehen. "Darf ich?", fragte sie den Mann dahinter der nur nickte und sagte "Klar", meinte er nur. Einen kurzen Moment lang frage Joanna sich, ob er wohl wusste, wer sie war - aber schob den Gedanken dann beiseite. War im Grunde genommen doch egal. So griff sie mit einer Hand nach der Lampe, hob sie hoch und begutachtete sie. Sie war noch ein wenig angestaubt, schimmerte aber mit Blattgold in der Sonne, die gerade leicht zwischen den Wolken hervorbrach. Sie sah alt, aber wirklich nicht schlecht aus. Wenn man sie etwas säuberte würde sie sich sicher gut machen.
Joanna gefiel sie.
"Wie viel möchten Sie für die?", fragte Joanna den Mann, der die kurz ansah und dann mit den Schultern zuckte. "25 Dollar", sagte er dann. Joanna nickte, kramte das Geld heraus und reichte es ihm. Beim letzten Stand fand sie noch eine kleine geschnitzte Flöte, welche sie einfach mitnahm, weil sie süß aussah und sie den Eulenklang mochte. Und dann...
... machte sie sich auf den Rückweg.
In ihrer Wohnung angekommen legte Jo die Flöte erstmal in der Küche ab, holte sich einen Whiskey aus dem Schrank, goss ihn sich ein und exte ihn in zwei großen Schlucken. Nachdem sie sich nachgefüllt hatte setzte sie sich in einem halben Schenidersitz an den Küchentisch und griff nach der Lampe. Sie bließ einmal dagegen, dass ein paar Staubflocken durch die halb unaufgeräumte Wohnung logen und rieb dann mit den Fingern an ihr entlang, um den gröbsten Schmutz wegzubekommen...
...als diese plötzlich er zitterte und Rauch aus ihrem Schnabel zu dringen begann!
"Was zum...?!", stieß Joanna aus, stellte aus Reflex die Lampe sofort weit weg auf dem Tisch ab und beobachtete mit großen ungläubigen Augen, was sich da vor ihr materialisierte...

Joey & Joanna ~ Wünsch dir was... [ZWANGSCUT]
von Joanna am 05.04.2021 17:42

Da die Musikproduzentin Joanna Officer am Samstag ohnehin nichts zu tun hat, beschließt sie auf dem Trödelmarkt im Nachbardorf vorbeizuschauen. Dort entdeckt sie eine alte Öllampe, die sie zum Schnäppchenpreit einfach mal kauft, weil sie ihr gefällt. Sie ahnt jedoch nicht, was für Kräfte diese Lampe tatsächlich beherbergt und dass dort drinnen der Dschinnie Joey Johnson haust - bereit, sie als seine neue Meisterin anzunehmen...









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