Somewhere only we know | Raleigh & Elena [Zwangscut]

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Raleigh

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FSK 18 Anderes Wesen flexibel heterosexuell heteroromantisch Neuling erfunden Apokalypse

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Raleigh am 08.11.2020 23:51

Während sie ihm ihre Probleme erzählte, scrollte er noch einen Moment durch das Word Wide Web durch, um mehr von der Stadt zu erfahren. Diese ganzen Tieranfälle waren für ihn mehr als seltsam und wenn er ehrlich war, glaube er diese Geschichte nicht. Sicher kann es mal passieren aber nicht so oft wie er es in den Artikeln liest. Für ihn lies es sich ehr, dass die Stadt etwas verheimlicht. „Es wird also doch interessant hier..." dachte er sich. Nachdem er sich in den Kopf gesetzt hatte etwas tiefer über diese Sache zu graben, packte er sein Handy wieder ein und sah wieder zu Elena hin. Während er sie so ansah, bemerkte er es das unter diesen müden Augen und Tränensäcke, eine doch hübsche und attraktive Frau sich befand. Im ersten Moment hatte er das gar nicht richtig realisiert, aber da hatte er sie auch nicht genauer betrachtet. Sie hatte was Zierliches an sich, etwas Liebes und Sympathisches aber sie wirkte dennoch irgendwie stark. „Verstehe. Er wollte einfach nicht das dir etwas passiert. Kann ich nachvollziehen. Trotzdem hätte er dir wohl mehr zutrauen können. Er kam dann wohl nicht wirklich klar, dass du dich verändert hast. Aber naja. Du kennst dich am besten. Du wirst schon wissen, was gut für dich ist und wie viel und was du alles ertragen kannst." Sagte er dann. „Wie heißt es so schön? Was uns nicht tötet macht uns nur stärker." Er fand, dass dieser Spruch im Moment recht gut passt. Aber ist es denn auch so? Er fand schon. Egal was man durchmacht hatte und erlebt hatte, man lernt dazu und diese Geschehnisse machen etwas mit einem. Sicher können sie einen zerstören aber genauso gut können sie einen stärker machen. Als sie andeutete Dinge getan zu haben, die ihren Puls schneller schlagen lies wurde er neugierig. „Was waren denn das für Dinge?" fragte er dann deshalb. Er bemerkte das sie zwar schon ungefähr 3 Gläser hatte und nicht betrunken war, aber er hinterfragte es nicht. Er kannte Leute, die eine Menge tranken und trotzdem sehr nüchtern schien. Jeder hat da seine Grenze und seine Zeit.
Er klopfte ganz leicht mit dem Zeigefinger an sein Glas, während er nachdachte. „Wenn dich hier nichts mehr hält, könntest du eigentlich reisen. Allein kann es zwar beängstigend sein, aber dafür erlebst du mehr Sachen. Du lernst mehr Leute kennen. Aber ich kann verstehen, dass es zu zweit mit einer Freundin oder so lustiger sein könnte. Vielleicht hat eine Freundin Lust?" schlug er dann vor und trank einen Schluck.
„Ja, ziemlich viel. Man besucht neue Klienten oder neue Standtorte da kriegt man schon einiges zur Gesicht. Und wenn man sein eigener Chef ist, dann ist das natürlich ein großes Plus." Sagte er entspannt und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Er war zwar der Chef und konnte eigentlich tun und lassen was er wollte, aber das hieß nicht, dass er Tagelang nichts machen konnte. Er hatte genug Arbeit mit den ganzen Hotels aber auch mit dem anderen Job. „Gut möglich, dass er sich sein Spaß damit erlaubt hat. Aber das denke ich weniger. Sowas traut er sich nicht. Das war eine ernsthafte Idee von ihm. Ich mein, an sich keine schlechte Idee nur muss man die richtigen Städte finden. Aber deine Idee werde ich mir merken. Es wäre zumindest was anderes. Danke" sagte er ehrlich und nickte ihr dankend zu. Als sie einen Zombie imitierte, konnte er nicht anders als zu schmunzeln. „Süß." Sagte er knapp. Er wollte sich gerade noch einen Schluck genehmigen als er aber in der Bewegung inne hielt. Er runzelte die Stirn. „Vampire? Werwölfe?" hackte er nach und musterte sie. Er wollte wissen, ob sie das nun als Scherz meinte oder ob es ihr völliger ernst war. Sie sagte das so locker als wäre es eine reine normale Tatsache. Er wusste nicht wirklich wie er sich nun verhalten sollte. Es würde ihn aber nicht überraschen, wenn etwas Übernatürliches auf dieser Welt bzw in dieser Stadt geben würde. Er war auch kein normaler Mensch, etwas das niemand wusste außer seine Familie. „Würde aber wirklich die Anfälle erklären. Und die Ausgangssperre. Ein Hotel für Vampire und Werwölfe, das wäre doch was neues." Begann er dann und überlegte wirklich darüber nach währen er sich dann den Schluck genehmigte.


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Elena
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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Elena am 08.11.2020 23:15

Während Elena munter vor sich her quasselte und ihre Probleme durch den Raum warf, war es Raleigh der ihr genau zuhörte und ihr ein offenes Ohr schenkte. Etwas, was sie in dieser Zeit mehr brauchte als Alkohol oder Liebe, denn der Alkohol hörte dir nicht zu und die Liebe konnte dir in manchen Situationen auch nicht weiterhelfen. "Es ist eben Kompliziert. Ich will einfach nicht mehr die sein, die man in einen Glaskasten packt, damit ihr nichts zustößt. Dafür habe ich zu viel mitgemacht" und das war nur eine leichte Ansage zu den Erlebnissen, die die brünette Dame erlebt hatte. Immerhin war sie schon einmal blutleer gesaugt worden. War mit dem Auto von der Wickery Bridge gefallen, zwei mal und bei dem zweiten Mal starb sie endgültig und wurde zu dem Vampir, der sie heute war. Sie wollte nicht mehr so angesehen werden wie damals, als sie jeder in Watte packte und versuchte sie zu beschützen. "Ich bin nicht krank, nur nicht mehr das Mädchen, dass in Watte gepackt werden muss und Angst vor dem Leben hat" gab sie zu und fühlte sich mit dieser Aussage ein wenig stärker. "Ich liebe das Adrenalin und ich habe schon einige Dinge getan, um meinen Puls bis nach ganz oben zu schießen" sagte Elena ehrlich und lächelte schüchtern dabei. Sie erwähnte dabei aber nicht, dass sie Stefan im Wald voller Werwölfe gesucht hatte, um ihn wieder nach Hause zu bringen und beinahe die Zähne eines Wolfes am eigenen Leib gespürt hätte. Die Panik kroch ihr den Nacken hinauf und das Adrenalin punmpte sich durch jede Vene, was ihr doch gefallen hatte, auch wenn Damon es zu dem Zeitpunkt nicht sehen wollte, weil sie noch ein Mensch war. "Ich schätze mal, dass er noch das zerbrechliche Mädchen liebt, dass im Wald mit ihrem Ziehvater trainert um stark zu werden" immerhin war das jetzt nun auch schon Jahre her als sie mit Alaric trainiert hatte. Mittlerweile tat sie das nur noch allein, meistens joggte sie und trainierte dann ihre Arme an einem Baum, wobei dieser meistens ihrer Krat nicht stand hielt. "Ich würde mich auch niemals für jemanden ändern, nicht mal wenn er es wert wäre. Denn lieber bin ich, ich selbst oder die Person soll mich eben links liegen lassen" kam es sicher über ihre Lippen, als sie zu dem nun vollen Glas sah. So sehr sie sich auch bemühte, so schlug der Alkohol nicht an, dennoch musste Elena langsam anfangen so zu tun, als würde sie am Anfang der Trunkenheit stehen.
Wenn er das so sagte, dass sie hier fest steckte, dann musste der Vampir schlucken. Er hatte Recht mit seiner Aussage, auch wenn sie es nicht wahr haben wollte. "Nun, ich war immer mit meiner Schule oder dem Studium beschäftigt, weshalb ich nie raus kam. Ich liebe diese Stadt, aber es gibt nichts was mich hier hält" sagte sie schulterzuckend, da sie ihr eigenes Haus in Brand gesetzt hatte und ihre Freundinnen mit ihrem eigenen Leben beschäftigt waren. "Und du kommst wohl viel herum mit deinem Job?" es war mehr eine Feststellung, wie sonst wäre er wohl ausgerechnet hier gelandet in der letzten Ecke von Virginia. "Also ich will schon, nur will ich das nicht allein machen. Ich kenne mich da draußen nicht aus und will eben nicht, dass mich irgendjemand überfällt oder mich mit Alkohol abfüllt" dabei lachte sie und hob ihr Glas an, bevor sie einen Schluck daraus trank. ALs Vampir war man trinkfest, doch als Mensch merkte man den Alkohol ziemlich schnell. "Also ich befürchte, dass er wohl keine Drogen genommen hat, denn sonst würdest du nicht hier sitzen. Ich denke, dass er sich einen Spaß erlauben wollte" zuckte sie mit den Schultern, wobei Raleigh ihr doch ein wenig Leid tat. Immerhin war er hier her gekommen um ernüchternd festzustellen, dass es hier nichts zu holen gab. "Vielleicht könntest du ja ein Hotel bauen, aber dann würde ich vielleicht eins bauen, dass auch Jugendlich anzieht. Vielleicht eins mit einem Jugendclub im Keller und eins für Erwachsene, die die Gruselstadt sehen wollen" dabei bewegte sie ihre Hände gefährlich nach vorne, als wäre sie ein Zombie. Das wären dann die einzige Wesen, die es nicht gab.
Elena legte den Zeigefinger auf ihrem Kinn ab und legte einen überlegenden Blick auf. "Nicht das ich wüsste" sagte sie und sah ihn dann an "Das waren bestimmt Vampire oder Werwölfe nur wollen die das vertuschen, weil ja niemand daran glaubt" nun tat sie unbeeindruckt, um seine Reaktion zu dem Thema zu erfahren. Immerhin war nicht jeder ein Mensch oder ein Wesen nur weil er es nicht zeigte. Bären gab es schon lange nicht mehr in Mystic Falls, weil sie wohl alle Blutleer waren und von den Werwölfen gefressen wurden oder so ähnlich. Um ehrlich zu sein wusste Elena nicht mal wie man immer wieder auf die Bären schlussfolgern konnte, wenn es weit und breit hier keine gab.

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Raleigh

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Raleigh am 08.11.2020 22:34

Während Raleigh der brünetten zuhörte spielte er etwas mit seinem Glas. Er schwankte sein Glas in kleine Kreisbewegungen und sah in die braune kreisende Flüssigkeit. „Also lässt er dich nicht so leben wie du es gerne hättest." Sagte er dann hielt aber mit seiner Bewegung inne. „Bist du krank? Oder wieso sollte das Leben zu schnell vorbei sein? Oder bist du einfach ein Adrenalin Junkie, dass sich in gefährlichen Abenteuern stützt?" fragte er weiter nach. Für ihn klang das doch recht kryptisch. Warum sollte das Leben dieser jungen Frau so schnell vorbei sein? Raleigh schätzte sie nicht älter als 25 Jahren ein. Natürlich wusste man nie was im nächsten Moment passieren würde. Es könnte sein das ein Amokläufer just in diesen Moment reinstolpert würde und alle abknallen würde. Das mal drastisch dargestellt. Aber trotzdem nicht was unmöglich wäre. Das Leben steckte wirklich voller Überraschungen und man wusste nie was als nächstes passieren würde. Das ist wohl etwas, dass das Leben ausmachte und es so reizend machte. „Fragt sich also wieso er dich los werden möchte. Weil du nicht die bist, die er gerne hätte oder ob da doch mehr dahintersteckt. Ich hätte ja vorgeschlagen sich nochmal in Ruhe zu unterhalten, aber es scheint als sei der Zug wohl abgefahren. Vielleicht ist es ja das Beste. Wer weiß. Jetzt kannst du erst mal für dich sein, deine Gedanken ordnen und dann wer weiß. Du solltest dich aber nicht für niemand ändern. Wenn dich jemand nicht so haben will, wie du bist, dann hat die Person dich nicht verdient." Sagte er schlicht und zuckte mit seinen Schultern, bevor er etwas aus seinem Glas trank und wieder abstellte. Ral gab dem Barkeeper gutes Geld für die Getränke und vor allem für die Flasche, die er von dem Barkeeper bestellt. Er schraubte die Flasche auf und schenkte ihr nach, bevor er die Flasche zwischen beide abstellte, als Zeichen, dass sie sich davon bedienen konnte. „Ist einfach als ständig neu zu bestellen" erklärte er ihr kurz sein Handeln.
Er trank noch einen Schluck. „Noch nie die Stadt verlassen? Du sitzt also hier fest." Stellte er einfach fest. „Willst du denn aus dieser Stadt mal rauskommen oder lebst du aus purer Überzeugung und Liebe zu dieser Stadt hier?" fragte er sie. Für ihn klang das seltsam. Sie war jung und trotzdem reiste sie wohl nicht gerade viel umher. Sowas kannte man von den Leuten in New York gar nicht. Die meisten jungen Leuten nahmen sich ihr Rucksack und begannen ihr Abenteuer und reisten durchs Land oder durch die Welt.
Als sie anfing zu lachen musste er leicht seufzen. „Mein baldigen Ex- Berater. Ich weiß auch nicht was für Drogen er genommen hatte, um auf diese glorreiche Idee zu kommen. Aber bevor ich ihn die Idee ganz streitig mache, hat er zumindest eine Chance verdient.
Auf die Frage hin, ob er die Stadt gegoogelt hätte, schüttelte er den Kopf sachte. „Nein. Aber wenn du das erwähnst, dann muss die Stadt wirklich etwas haben, was abschreckend ist. Oder zumindest etwas was wichtig ist." Während er das sagte, packte er sein Handy raus und tippte den Namen in die Suchleiste. Bei den Treffern landete er auf Artikel mit sehr interessanten Überschriften. „Habt ihr eine Bärenpandemie hier?" fragte er und hob leicht die Brauen an.


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Elena
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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Elena am 08.11.2020 22:06

Die Braunhaarige war ein Mensch, der sich gerne die Probleme von anderen auflud und sie langsam Stück für Stück abbaute. Während andere also wieder fröhlich durch die Welt laufen konnten, war sie noch dabei deren Mist los zu werden und hörte nur selnte ein Danke dafür. Doch so war sie eben gestrickt. Nicht so wie ihre Vorfahrin Katherine, die so egoistisch zu sein schien, als hätte sie dieses Wort erfunden. In mancher Hinsicht, zum Beispiel wenn sie in ihr Tagebuch schrieb, konnte sie niemanden um sich herum haben, weshalb sie sich selbst auf den Friedhof flüchtete und dort die Ruhe genoss, die ihr zu teil wurde. Selbst nach diesen ganzen Jahren und den Qualen die Elena durchlitten hatte, schrieb sie immernoch, doch sie wusste, dass es für eine Karriere als Schriftstellerin nicht reichen würde. Sie mochte zwar gut sein im Schreiben, jedoch reichte es nicht um einen Bestseller in die Reihen der Regale einer Bücherei zu schaffen.
Sie schüttelte den Kopf und nickte gleichzeitig. Es sah mehr so aus, als hätte sie einen Anfall, aber sie wusste nicht wirklich wie sie bewegen konnte, um ihre Aussage ausdruck zu verleihen "Er will, dass ich ein anderes Leben führe. Es wirkt, als würde er mich von sich weg stoßen wollen damit, weil ich weiß, dass dieses Leben dann zu schnell vorbei sein wird" sagte sie und seufzte -Zumindest für mich- dachte sie sich noch dazu und biss sich auf die Unterlippe. "Ich galube nicht, dass es darin um vertrauen geht, also in der Sache zwischen mir und ihm. Es fühlt sich eben mehr so an, als würde er mich los werden wollen, was er ja offensichtlich geschafft hat" dabei zuckten die Augenbrauen von der brünetten Dame kurz nach oben und sie kippte ihren Drink mit einem Mal herunter. Kurz verzog sie das Gesicht, als der Bourbon im Abgang etwas brannte.
"Ich habe die Stadt noch nie für eine längere Zeit verlassen" gab Elena zu "Ich war nur einmal in Georgia auf einem Trip, den ich lieber nicht gemacht hätte und habe einen kleinen Bruder in seiner neuen Schule besucht" erzählte sie dem gut aussehenden neben ihr. "Charme ist gut gesagt" dabei lächelte sie kurz und stellte ihr leeres Glas ab. "Nun die Geschichte von Mystic Falls reicht lange zurück und es gab hier auch Bürgerkriege, also ist es klar, dass es sich so anfühlt für einen Fremden wie dich" sie übersprang die Höflichkeit, da sie sich sowieso schon mit Vornamen kannten. "Ein Hotel? Hier?" die hübsche Brünette lachte kurz auf "Wer hat dir diesen Floh ins Ohr gesetzt?" fragte sie neugierig. Wer wusste schon was passieren würde, wenn hier plötzlich ein großes Hotel stehen würde. "Ich meine, man kann es probieren, aber ich weiß eben nicht, ob es gut gehen würde" hing sie schnell an ihren letzten Satz. Zwar wollte sie das mehr Menschen hier her kamen, doch die würden sich meistens nur für die Geheimnisse interessieren und vielleicht würden dann wieder Jäger her kommen, die die Vampire und Werwölfe ausrotten wollten. "Du hast diese Stadt noch nicht gegoogelt oder?" stand nun die Frage im Raum, denn dann würde er vermutlich das weite suchen. Gerüchte verstreuten sich über das mobile Telefon über diese Stadt. Natürlich gab es keine stichfesten Beweise, nur Bilder von Menschen mit aufgerissenen Kehlen oder Brustkörben, die wahrscheinlich aus einem Horrorfilm stammen könnten, außerdem konnte Elena ihm ja nicht sagen, dass es hier Vampire gab und er sich gerade mit einem davon unterhielt. Entweder würde Raleigh sie in die Klapse stecken oder schreiend davon laufen, denn von seinem Wesen hatte sie nun auch keine Ahnung.

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Raleigh

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Raleigh am 08.11.2020 21:30

Raleigh war wirklich nicht immer der Mensch, der sich die Sorgen von Fremden Menschen anhörte. Im Gegenteil. In den meisten Bars hatte er schon oft Begegnungen gehabt, in denen die Leute ihn einfach anquatschten und ihm ihre Probleme erzählten. Nach einem lagen Tag war es etwas, dass er aufjedenfall nicht hören wollte und den Leuten deswegen direkt sagte, dass es ihm nicht interessieren würde. Er bekam darauf hin immer wieder pampige Antworten aber das war ihm immer egal gewesen. Er war der Meinung, dass er sich nicht um die Probleme andere scheren sollte, vor allem nicht, wenn er die Personen nicht kannte. Warum sich noch mehr Probleme schaffen als man schon hatte? Natürlich wäre es was anderes, wenn es seine Schwester wäre oder seine Mutter. Oder einfach jemand der ihm wichtig war. Bei engeren Beziehungen war Raleigh immer für diese Personen da und half, wo er nur konnte. Nur konnte er solche Beziehungen an einer Hand abzählen.
In diesen Augenblick mit Elena war es auch anders. Er kannte sie nicht, also hätte er sie einfach von beginn an ignorieren können, doch das tat er nicht. Aus irgendeinen Grund, wollte er wirklich ihre Probleme oder ihre Sorgen erfahren. Zumindest der Grund, wieso sie so aussah wie sie in den Moment aussah. Er hätte es schon früher wissen sollen, dass ein Mann dahintersteckte. Eins was er gelernt hatte war, dass es so gut wie immer an der Beziehung lag. Als sie so erzählte, wie ihr Ex wohl so war, musste er seine Stirn runzeln. „Er kontrolliert dich?" er wechselte auf Du, da er dachte das es angebracht war. Immerhin unterhielten sie sich über ein ehr privates Thema, da dachte er sich das siezen sparen konnte. „Klingt nicht gerade gesund. Geht sin einer Beziehung nicht darum, dass man sich vertraut? Zumindest sollte man das." Er musste bei dem Satz innerlich die Augen rollen. „Genau Raleigh, als hätte du so viel Erfahrung damit." Dachte er sich sarkastisch. Nachdem sein Glas leer trank, bestellte er sich noch einen neuen. Er nickte leicht, als sie ihm erklärte, wieso sie sich so gut auskannte. „Dachte ich mir. Diese Insider Informationen kann nur von jemand kommen, der hier lebt." Kurz darauf bekam er auch schon seinen neuen Drink und nippte daran.
„Das es sein Charme hat, konnte ich schon erahnen." Ja, die Stadt hatte seinen mystischen Charme. Dieses etwas, was er sich selbst nicht erklären konnte. Und genau dieses etwas war, dass er unbedingt rausfinden wollte. „Die Stadt klingt sehr...kryptisch. Kontrolliert. Als würde man sie vor etwas warnen oder beschützen müssen. Zumindest hatte ich das bisher noch nie in einer Stadt erfahren. In New York City ist aufjedenfall alles viel freier." Meinte er knapp. Bevor er auf ihre Frage antwortete, trank er noch einen Schluck seines braunen Gesöffs. „Ich sehe mich in Kleinstädten um und bin am überlegen ein Hotel zu bauen. Aber wie du das so schön erklärst, scheint es sich wirklich kaum zu lohnen hier zu investieren." Erklärte er ihr und sah ihr direkt in die Augen. „Erzähl mir doch etwas mehr von der Stadt."


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Elena
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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Elena am 08.11.2020 21:01

Es war mehr als erfrischend, dass Elena gerade einen neuen Fisch an der Angel hatte. Nicht dass sie davon ausging ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen, sondern eher auf einer freundschaftlichen Basis, denn so wie es gerade lief, schien es ihr besser zu tun, als sie zugeben wollte. Sie war schon eine Weile ein Vampir und hatte Spaß daran, die Menschen auszusaugen, auch wenn ihr Ex-Freund das nicht gut hieß in keiner weise. Doch sie nahm sich nur das Beispiel an ihm, was er früher an den Tag legte, immerhin war er derjenige der immer wieder von ihrer besten Freundin Blut saugte oder andere Menschen manipulierte um von denen zu trinken. An manchen Tagen versuchte er sogar Stefan, seinen Bruder, dazu zu bringen Menschenblut zu trinken, um etwas lockerer zu werden, so hatte er es zumindest genannt. Dass er damit einen großen Fehler geann war ihm damals nicht bewusst und Elena trennte sich von Stefan mit dem sie zu der Zeit zusammen war. Wenn sie genau darüber nachdachte, so wusste sie schon vorher, dass es zwischen ihr und Stefan nicht klappen konnte, da er von der Zeitlinie her immer zu Katherine gepasst hatte. Im nachhinein fiel ihr sogar auf, dass sie mit einem über hundert Jahre alten Vampire rumgeknutscht hatte, was auf einer Seite total eklig war und auf der anderen Seite kaum sichtbar war aufgrund seines Aussehens. Sie schüttelte den Gedanken an ihre Ex-Freunde ab, denn was das anging schien sie nur pech gehabt zu haben. Sie sollte besser neu starten und nicht mehr darüber nachdenken was war, doch manchmal erschien das leichter als es war. "Nun, das tut er immer noch, aber es war nicht der erste Streit und ich bin es müde mich immer über die selben Angelegenheiten zu streiten" gab die Brünette ehrlich zu und schnaufte. "Vielleicht ist es einfach besser so. Ich habe im Moment nicht viel Zeit um mich um einen selbstgefälligen Mann zu kümmern, der mich zu kontrollieren versucht" sie sammelte ihre ganze Kraft zusammen um das auszusprechen, was sie schon die ganze Zeit im Kopf hatte und gerade wünschte sie sich, dass sie es Damon an den Kopf werfen konnte, doch dieser war verschwunden seit heute Morgen.
Elena rieb sich die Stirn. als der nächste Drink ihre Hand erreichte "Vielen Dank, sehr aufmerksam" dabei lächelte sie ehrlich und zwinkerte. Es war keine Anmache, sondern mehr ein strahlenderes Dankeschön. Außerdem konnte die junge Vampirin nicht leugnen, dass die Person neben ihr attraktiv war. "Ich kenne mich hier bestens aus und das weil ich schon mein ganzes Leben hier verbringe" kam es ehrlich aus ihrem Mund, während sie an ihrem Bourbon nippte. "Oh wirklich? Ich habe also ins schwarze Geraten und volle Punktzahl erreicht?" fragte die Brünette neugierig, denn alles was sie gerade sagte, waren rein spekulationen, doch in solchen Sachen war sie gut. "Raleigh..." wiederholte sie seinen Namen und lächelte "Freut mich wirklich sehr" das laute Lachen versuchte Elena zu ignorieren, als gerade ein paar Teenager das Grill betraten und sich ausgiebig amüsierten. Lange würden sie hier sowieso nicht bleiben, da es nach 22 Uhr war und ab da keine Teenager mehr im Grill erlaubt waren.
Elena dachte über ihre nächste Antwort genau nach, denn sie konnte ihm schließlich nicht sagen, dass hier mal Vampire wohnten und die halbe Stadt ausbluten ließen, nur um zu leben "Nun die se Stadt hat ihren eigenen Charme, der leider in den letzten Jahren abgenommen hat. Es kommen kaum noch Touristen her, weil sie Angst haben herzukommen, aufgrund ihrer Geschichte" die genauen Details konnte man nirgends finden, weshalb Elena diese auch nicht erwähnte. "Man muss eben sagen, dass es kaum Möglichkeiten gibt, um Kinder oder Jugendliche zu unterhalten. Nach 22 Uhr dürfen hier keine Leute mehr rein unter 18, weil der Grill auch Alkohol ausschenkt" sagte sie ehrlich und nippte erneut an ihrem Drink. "Was hast du denn vor zu bauen?" fragte die Schänheit neugierig und musterte Raleigh. Wenn sie wollte, konnte sie ihn manipulieren, nur hatte sie vor diese Beziehung so ehrlich wie möglich zu erhalten.

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Raleigh

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Raleigh am 08.11.2020 20:31

Die brünette Frau neben ihm hatte Raleigh schon bemerkt als sie mit ihren Sorgenfalten durch die Tür kam. Allgemein nahm Raleigh jede Bewegung schnell wahr, denn das hatte er so von seinem Vater gelernt. Mit jungen Jahren wurde Raleigh trainiert mit seinen Sinnen zu arbeiten und wie man seine Umgebung wahrnahm. Man kann wirklich nicht behaupten, dass er eine normale Kindheit hatte, denn sie war alles andere normal. Welches Kind mit 10 Jahren sollte auswendig lernen welche Waffen wie gebaut waren und wie man sie in unter eine Minute zusammenbaute. Oder welcher Teenager sollte schon wissen, wie man Bomben oder Waffen baut. Allgemein kein Mensch sollte sowas wissen und dennoch gibt es Leute, die sich in dieser Richtung sehr gut auskennen. In dieser Schublade gehört nun mal auch Raleigh. An manchen Tagen hätte er sich gerne von dieser Arbeit zurück gezogen und hätte alles was sein Vater aufgebaut hatte aufgegeben und zerstört. Aber genau deswegen, weil es das Erbe von seiner Vater war konnte er es nicht. Es war nicht so, dass er es hasste. Nein. Im Gegenteil, es war ein Teil von ihm und es gab ihn jedes Mal auf neues diese Nervenkitzel, was ihm sehr gefiel. Aber manchmal wollte er einfach ein normaler Mensch sein. Ein normaler Mensch mit normalen Problemen und normale Arbeit. Und genau die Tatsache, das er in einem Pub saß, was trank und sich mit einer Fremden unterhielt, empfand er sehr als normal und er genoss es.
„Heute Morgen? Danach sieht es wirklich nicht aus. Aber er muss Ihnen wohl sehr viel Bedeuten, das sieht man Ihnen deutlich an. Aber keine Trennung ist je leicht. Außer man empfindet nicht viel für die Person, dann kann es das beste sein, was einem passieren konnte." Meinte er dann nüchtern und nippte an seinem Glas. Über Beziehungen wusste Raleigh nicht, denn seine letzte richtige Beziehung war damals im College. Danach hatte er keine langfristigen Beziehungen sondern ehr nur sowas wie One- Night- Stands. Die Frauen die Raleigh kennen gelernt hatten, benötigten viel Aufmerksamkeit, die Raleigh ihnen nicht geben konnte und das gefiel Ihnen nicht.
Raleigh sah ihr leeres Glas und bestellte für sie noch eine Runde. Sie schien es wirklich nötig zu haben und wenn es ihr half wieso auch nicht? Es war auch nicht so, dass Raleigh Hintergedanken hätte wie z.B sie betrunken zu machen und sie dann mitzunehmen. So ein Mensch war Raleigh auch nicht. Zumindest nicht so einer, der das extra machen würde.
Während sie ihm die Geschichten der Gäste in diesem Lokal erzählte, hörte er ihr aufmerksam zu. Ab und an glitten auch seine Blicke zu ihr und beobachteten sie für einen Augenblick. „Vielleicht könnte sie mir nützlich sein..." dachte er sich. Die Frau lebte hier und schien eine Menge Ahnung von den Leuten und der Stadt zu haben. Sie könnte ihn sicherlich helfen auf eine Lösung zu kommen.
Als sie dann endete und genau richtig mit ihrer Vermutung lag, konnte er ein Schmunzeln, was von einem leichten Lachen gefolgt wurde, nicht verhindern.

„Sie sind gut, Elena." Sagte ehr ehrlich beeindruckt und nahm ihre entgegen gestreckte Hand in seine und drückte sie kurz. „Sehr erfreut, Elena. Ich heiße Raleigh." Sagte er mit einem charmante Lächeln.
Er konnte sich auch nicht mehr zurück halten und entschied sich gleich sie mit seinen Fragen zu bombardieren. „Da es den Eindruck macht, dass sie sich hier bestens auskennen, würde ich Ihnen auch gleich die Frage stellen, wieso hier nur noch den Bewohnern wohnen. Und wieso sie denken, dass die Stadt aufgeben wurde." Mit neugierigen Blicken sah er sie an.


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.11.2020 20:31.

Elena
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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Elena am 08.11.2020 18:53

Mit einer neuen Bekanntschaft hatte die brünette Schönheit nicht gerechnet, doch es stellte sich heraus das Raleigh ein sehr netter Kerl zu sein schien. Sie konnte ihn genau beobachten, zur anfangszeit mehr aus dem Augenwinkel heraus, weil sie nicht den Mut hatte ihn anzusprechen, aber alles an ihm wirkte einladend und nicht abschreckend so wie bei den meisten Menschen in Mystic Falls. Sie kannte hier viele Gesichter, mit dem größten Teil war sie aufgewachsen und sie sah noch nie einen anderen Fleck außer, wenn sie mit Bonnie zu deren Mum fuhr oder mit Damon auf eine Spritztour durch Amerika gefahren war. Sie war nie wirklich weg von zu Hause und vermisste es irgendwie mal von hier weg zu kommen.
Die schlimmste Zeit war, wo sie nicht einmal nach Mystic Falls rein konnte, weil ein Zauber auf dieser Stadt lag, der die Vampire von hier fern hielt oder als sie ihrer Gefühle freien Lauf ließ und das Haus ihrer Kindheit mit ihrem Bruder verbrannte, der diesen  Kurzschluss auslöste. In dieser Stadt hatte sie viel Leid erfahren und war auch schon wegen eines Rituals geopfert worden, damit der Werwolffluch von Niklaus Mikaelson ausgelöst wurde und er ein vollständiger Hybrid sein konnte. Im großen und ganzen traf Elena nur auf egoistische Männer, die ihr das Leben schwer machten und auch wenn sie es nicht eingestehen wollte, so war ihr Ex-Freund Damon sehr egoistisch. Allein diese Sätze, die er ihr zuletzt an den Kopf warf und sie praktisch dazu zwingen wollte wieder ein Mensch zu sein, damit sie ihr Leben weiter leben konnte. Es fühlte sich so an, als wäre das die Freikarte, die er brauchte um von ihr weg zu kommen und so wie es sich herausstellte, schien sie damit auch recht zu haben.
"Vielen Dank" sagte Elena, als sie den Drink anhob. "Das ist sehr freundlich von Ihnen" und beim nächsten Kommentar von ihrem Gegenüber sah sie bedrückt in ihr Glas. Es war definitiv nichts was eine Frau hören wollte, aber die Wahrheit tat nun mal weh und wenn sie in ihr fast leeres Whiskeyglas starrte, dann konnte sie die tiefen Augenränder genau erkennen. "Tage nicht. Es war erst heute Morgen passiert" gab sie zu und rieb sich unwillkürlich die Augen, als würde das irgendwas bessern. "Nun, er ist mein Ex-Freund also wird es diesbezüglich wohl keine Probleme mehr geben" dabei lächelte sie gezwungen und wollte immernoch von ihrem eingefallenen Gesicht ablenken, wobei das völlig unnötig war. "Es ist nicht schön, wenn man jemanden kennen lernt, der eine Stimmung hat wie drei Tage Regenwetter nicht wahr?" fragte sie und kippte den Rest ihres Bourbons herunter. Sie spürte keinerlei Alkohol, da sie immun dagegen war und bestellte sich gleich das nächste Glas.
Sie hörte ihm aufmerksam zu und nickte "Auf der Durchreise also..." wiederholte sie seine Worte "Also ich kann Ihnen leider kein Hotel empfehlen, weil diese Stadt schon vor längerem aufgegeben wurde" sagte sie ehrlich und verkniff sich den Kommentar, warum das so war. "Hier sind nur noch Einwohner und manchmal Besucher von diesen Einwohnern. Man kennt irgendwann die Gesichter" diesmal schmunzelte Elena ein wenig "Es ist offensichtlich, wenn man sein ganzes Leben in dieser Kleinstadt verbringt und wirklich jeden hier kennt" sie drehte sich auf ihrem Barhocker um, damit sie in die Menge schauen konnte, dann zeigte sie auf einen bärtigen Mann, der ein wenig zu viel gegessen hatte "Dieser Mann ist LKW Fahrer. Er wohnt am Stadtrand mit seiner Frau und isst hier jeden Abend alleine, weil seine Frau nicht kochen kann" sie lächelte verträumt "Und diese Frau" nun zeigte der Finger auf die andere Seite des Grills, wo eine Frau am Billardtisch stand mit ein paar jungen Männern, die locker ihre Kinder hätten sein können "Sie nimmt die Jungs hier aus, weil sie nicht aus ihren Fehlern lernen und der Große mit der Brille? Mit dem geht sie danach nach Hause" verkündete Elena, als sie sich auf dem Hocker zu dem netten Mann drehte, der ihr einen Drink spendierte "Und Sie... Sind definitiv neu" sie musterte ihn von oben bis unten "Wahrscheinlich ein Geschäftsmann, der überlegt hier etwas zu eröffnen oder zu bauen, doch laut den Falten auf ihrer Stirn gehe ich davon aus, dass sie nicht so sehr vom Konzept überzeugt sind. Nicken Sie einfach nur, wenn ich recht habe" dabei lächelte ehrlich und hielt ihm die Hand hin "Ich heiße Elena" somit stellte sie sich ihm vor, damit sie nicht mehr so fremd war wie vor ein paar Minuten.

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Raleigh

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Raleigh am 08.11.2020 18:19

Schon seit knappen zwei Stunde saß Raleigh in diesem Mystic Grill und versuchte seine Gedanken zu ordnen. Er machte sich gedanklich eine Pro und Contra Liste. Eifrig schrieb er sich einige Gedanken dazu in seinem Handy auf.
„Pro...Mehr bekannt, mehr ansehen, könnte vielleicht auch mehr Profit geben, wenn es etwas klein und atmosphärisch ist. Contra...hmm...wenn nicht gerade viele Touristen hier sind gibt es gar kein Profit." Dachte er sich und tippte mit seinem Finger auf den Tresen. Er nahm einen genüsslichen Schluck von seinem Whiskey und gab einen kurzen zufrieden Ton von sich. Um eine kurze Pause zu machen drehte er sich um und lehnte sich mit dem Rücken gegen den Tresen. Eines was er sehr gerne tat ist beobachten. Wieso? Nun, da lernte man so einiges über sein Gegenüber. In vielen Treffen oder Termine, die er hatte, konnte er immer sein Gegenüber genau beobachtet. Seine Haltung analysieren. Durch eine Haltung von jemand, kann man vieles rausfinden, z.B war die Person ehr schüchtern, wanderten die Blicke meist auf den Boden und die Haltung war auch recht steif, so als wäre es der Person unangenehm. Oder hatte jemand etwas zu verbergen, waren die Augen sehr unruhig und die Person bewegte sich ständig. Raleigh war recht froh, dass er manche Menschen so lesen konnte, denn das hatte ihn schon einige Male das Leben gerettet.
Die Menschen schienen hier sehr ausgelassen zu sein, sie lachten, spielten Billard und Dart, tranken und unterhielten sich anregend. Kurz gesagt: Sie lebten ihr Leben. Er musste etwas schmunzeln. Durch seine Arbeit konnte er nicht immer wirklich ausgelassen sein, es war immer irgendwas oder kam etwas dazwischen. Ein Nachteil, wenn man zwei Geschäfte am Laufen hat. Deswegen war er immer froh, wenn er mal außerhalb der Stadt war, denn da hatte er sowas wie Urlaub. Er konnte sich verschiedene Städte ansehen, Kulturen kennen lernen und einfach mal entspannen. Zu einem gewissen Grad mochte er auch neue Leute kennen lernen aber das hing meist von seiner Stimmung ab. Im Grunde mochte er seine Ruhe sehr gerne aber die konnte manchmal sehr anstrengend sein. An manchen Tagen war es so, dass es zu ruhig war und es fühlte sich für ihn an, als würde ihm die Decke auf den Kopf fallen.
Und da er gut gelaunt war, dachte er sich er sprach einfach die junge Frau neben ihn an. Sie sagte zwar, dass es nicht nötig war, dass der Drink auf ihn ging aber Raleigh wusste 1. Mal das er es nicht musste und 2. War er jemand der selten ein Nein hören wollte. Er lachte leise rau. „Ich weiß , dass es nicht nötig wäre aber ich tue es dennoch gerne. Und ja, man sieht es Ihnen an. Sie sehen aus als hätten Sie schon einige Tage nicht geschlafen." Sagte er schmunzelnd. Das war wirklich kein Kompliment und wahrscheinlich auch nicht was eine Frau hören wollte aber es war die Tatsache. „Ex-Freund, hm? Also Beziehungsprobleme. Das kann wirklich anstrengend sein. Dann sollten Sie den Drink aufjedenfall annehmen, denn Sie haben ihn verdient." Sagte er leicht nickend.
Als sie ihn fragte, was er hier eigentlich treibt musste er wirklich überlegen. Erzählte er ihr die Wahrheit oder sollte er einfach was erfinden? Es wäre sicher nicht schlimm gewesen einfach seine Story zu erzählen aber manche Leute werden komisch, wenn man ihnen sagt, dass man was neues bauen wollte. „ Nun ich bin auf der Durchreise und habe gedacht, dass ich hier paar Tage bleiben könnte um mir die Stadt anzusehen. Sieht man mir an das ich neu bin?" fragte er und legte leicht seinen Kopf schief. War sogar die Wahrheit, denn er hatte ein Termin gehabt einige Städte weiter und wenn er die Gelegenheit schon hatte, da dachte er sich konnte er sich die Stadt ansehen.


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Elena
Gelöschter Benutzer

Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

von Elena am 08.11.2020 15:52

Für Elena schien gerade alles und jeder gegen sie zu sein. Selbst der Wind hatte seine Tücken, während sie durch den Park gelaufen war um den Kopf frei zu bekommen. Leider bewirkte es nicht gerade viel und sie stand kurze Zeit später in der Eingangstür des Grills. Sie hatte völlig vergessen, dass dieser Streit sich auch auf ihrem Gesicht abzeichnete, aber das war ihr im Moment auch relativ egal, wenn sie sich das selbst eingestand. Sie wusste zwar, dass Damon ihre große Liebe war, aber das bedeutete nicht, dass die Beiden für ewig zusammen bleiben würden. Besonders nicht, wenn sie unterschiedliche Vorstellungen vom Leben hatten. Elena war ein Vampir, der gerne feierte und zeigte, dass sie stärker war als Menschen und das passte Damon nicht wirklich in den Kram, da er die brave und nette Brünette besser fand, doch das war sie seit der Verwandlung und Entbindung von Damon nicht mehr. Sie war aufgeblüht, hatte endlich Spaß am Leben und wusste, dass ihr Leben nun länger werden würde, weil sie fast unsterblich zu sein schien.
Selbst der Alkohol war nicht wirksam in ihrem Kreislauf, also konnte sie so viel trinken wie sie wollte ohne betrunken zu werden. Ein Vorteil, wenn man in manchen Situationen so tun musste, als wäre man ein normaler Mensch, der sich betrinken wollte. Sie konnte keinem offenbaren, dass sie ein Vampir war, besonders nicht Leuten, die sie nicht kannte. Es war nicht offensichtlich, dass die junge Frau, die nun an der Bar platz nahm, jemanden das gesamte Blut aus dem Körper saugen wollte, wenn sie ihm zu nahe kam. Denn diesen Blutrausch hatte sie schon seit einer Weile nicht mehr. Seit Monaten beherrschte sie sich, aber in solchen Situationen wie dieser, verfluchte sie es ein Vampir zu sein. Sie konnte das Blut durch die Blutbahnen der Menschen rauschen hören, was für sie wie Musik in ihren Ohren klang, aber sie war zu fertig um sich einen menschlichen Blutbeutel her zu manipulieren und wieder in alte Muster zu verfallen.
Sie sah den attraktiven Mann neben sich an und lächelte ein klein wenig. "Danke, aber das ist echt nicht nötig" beteuerte Elena, als sie ihren Drink nach oben hielt als dank. Danach schüttelte sie frustriert den Kopf. Wollte sie einem Fremden erzählen warum der Haussegen gerade extrem schief hing oder wollte sie sich einfach nur betrinken und das alles vergessen? "Sieht man mir das an ja?" wollte sie wissen, denn sie hatte seither nicht einmal in den Spiegel gesehen aus einem guten Grund. "Ich hatte Streit mit meinem nun Ex-Freund und was treibt sie hier her?" gab die Schönheit also bekannt, bombadierte ihn mit dieser Frage und kippte den Inhalt des Glases hinunter. Der Bourbon brannte ein wenig im Abgang, als er ihre Kehle benetzte, doch damit kam sie klar. Elena bestellte sich einen neuen Drink und sah den Fremden neben sich genauer an. Er war ihr wirklich nicht bekannt und das Interesse juckte in den Fingern, was genau er hier wollte.

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