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von Geneva am 21.02.2023 15:44Avatar: Luca Hollestelle
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G E N E V A L. E B S

My head was warm My skin was soaked. I called your name 'til the fever broke. When I awoke The moon still hung. The night so black that the darkness hummed I raised myself. My legs were weak. I prayed my mind be good to me. An awful noise Filled the air. I heard a scream in the woods somewhere. A woman's voice! I quickly ran Into the trees with empty hands. A fox it was He safraid. I spoke no words, no sound he made. His bone exposed His hind was lame. I raised a stone to end his pain. What caused the wound? How large the teeth? I saw new eyes were watching me. The creature lunged. I turned and ran To save a life I didn't have. Deer in the chase There as I flew Forgot all prayers of joining you. I clutched my life And wished it kept. My dearest love I'm not done yet How many years I know I'll bear I found something in the woods somewhere.
Re: Zur alten Eiche - Arztpraxis & Tränkeladen
von Geneva am 18.09.2022 21:32Nach meinem kleinen Anfall benötigte ich einen Moment, um mich wieder fangen zu können. Mein Herz hämmerte mir schmerzhaft in der Brust und das Rauschen des Blutes in meinen Ohren war für einen Augenblick das einzige, das ich hören konnte – wie durch Watte drangen seine besorgten Worte zu mir durch. Und noch länger brauchte ich, um sie verstehen zu können. Vergessen war das kurze Gespräch, das wir begonnen hatten – mir schwebte nur noch sein Name vor dem inneren Auge: Aurelian. Und so langsam mischte sich der Inhalt seiner Worte mit dazu – ruhig atmen, ruhig bleiben...? Ha! Das musste er mir nicht sagen – wie oft hatte ich schon da gestanden und so auf meine Patienten eingeredet, wenn sie gerade von der Beatmung entwöhnt worden waren oder das Sedativum nicht ausreichend gewirkt hatte und sie in Panik gerieten, weil sie mit dem Schlauch in Mund bzw. Nase weder selbst richtig atmen noch sprechen konnten...und weil Sedativa von den Füßen zum Kopf aufsteigend wirkten, konnten sie sich nicht mal bewegen...Nicht so schlimm und doch ähnlich fühlte ich mich nun – meine Arme waren taub und meine Beine zitterten. Kalter Schweiß war mir auf die Stirn getreten und ich hatte das Bedürfnis, mich zu setzen. Eine Panikattacke. „Kann ich...könnte ich mich vielleicht setzen." Mein eigentlicher Anfall schien vorüber, doch ich hatte mit der grausigen Entstellung meines Nervensystems zu kämpfen, mit der er meinen Körper zurückgelassen hatte. Ich konzentrierte mich auf meine Atmung – durch die Nase ein und durch die zusammengepressten Lippen wieder aus...Den Luftstrom regulieren, Hyperventilation vermeiden, bei Bewusstsein bleiben, den Körper herunterfahren. „Und ein Glas Wasser, bitte." Meine Stimme klang rau und belegt, beinahe stumpf – und in meinem Kopf hallte jedes Wort schmerzhaft wieder.
Ich biss die Zähne aufeinander und kniff die Augen zusammen. Der Laden war bereits etwas abgedunkelt, aber es war mir immer noch zu hell.
Aber es gab einen Hoffnungsschimmer – so langsam fing sich mein Körper wieder. Ich hatte mich an die Theke gelehnt, die Augen halb geschlossen. Meine Finger ruhten an meinen Schläfen, massierten sie leicht. Ja, ja es wurde besser, wirklich besser. Meine Atmung hatte sich wieder automatisiert und normalisiert. Ich spürte mein Herz immer noch heftig pochen, doch es schmerzte mich nicht mehr so heftig in der Brust, der Druck auf meinen Ohren war verschwunden. Panikattacke abgewendet. Wozu drückte man auch drei Jahre lang die Schulbank und machte mehrere Weiterbildungen zur High Care Pflegekraft, wenn man sich dann nicht mal selbst helfen konnte? Nein, das hatte alles auch seinen Nutzen – nicht nur beruflich.
Und auch wenn es noch etwas dauerte, schaffte ich es schließlich, zu ihm aufzusehen. „Das klingt nach einem Plan", erklärte ich und bemühte mich um ein Lächeln. Die Sache war peinlich genug, irgendwie wollte ich es wenigstens mit einem freundlichen Lächeln vom Tisch wischen, doch ich war mir sicher, dass es mir in meiner momentanen Situation mehr schlecht als recht gelang. Aber...genau für diese Sache war ich hergekommen – vielleicht war es deshalb ganz gut, dass er die Situation, in der ich steckte, aus erster Hand hatte erfahren können. Und auch wenn er noch nicht wusste, was sich hinter meinem Anfall verbarg, so wusste er doch immerhin schon, welche Auswirkungen diese auf mich hatten. Nun stelle man sich einmal vor, dass mich so etwas bei meiner Arbeit am Patienten erhaschte...Ich brauchte Hilfe – dringend!
Langsam richtete ich mich also wieder auf – stellte mich richtig hin...und bemerkte, wie sehr meine Beine zitterten. Ich musste mich mit einer Hand für einen Augenblick auf der Theke aufstützen, um mein Gleichgewicht nicht sofort wieder zu verlieren, dann hatte ich das Gefühl, sicher stehen zu können. Seine Hilfe, von der es so schien, als hatte er sie mir anbieten wollten, lehnte ich ab. Zu sagen, dass ich sie nicht brauchte, wäre wohl gelogen, aber dass ich sie nicht wollte, war die Wahrheit. „Geht schon", erklärte ich und versuchte dabei, so selbstsicher wie nur möglich zu klingen – meiner zittrigen Stimme zum Trotz. „Lass...lass uns gehen", bat ich dann und wartete ab, dass er mich mit sich ins Hinterzimmer nahm...Hatte ich am Anfang Zweifel, war es mir nun sehr recht, ihm die Geschichte zu erzählen – meine Intuition riet es mir...Selbst wenn er mir nicht helfen konnte – so furchtbar diese Botschaft auch wäre, denn...wenn könnte mir dann helfen?! –, dann hatte ich es versucht. Die Hexe hatte sich an alle Stellen gewandt, die mit andersartiger Magie zu tun hatten als sie selbst – und die ihr dennoch nicht helfen hatten können...Doch soweit wollte ich gar nicht denken – „Der Beobachter formt die Realität", rief ich mir immer wieder in Erinnerung. Einer der Grundsätze der Hexerei. Also sollte ich mich auch verdammt noch mal daran halten!
G E N E V A L. E B S

My head was warm My skin was soaked. I called your name 'til the fever broke. When I awoke The moon still hung. The night so black that the darkness hummed I raised myself. My legs were weak. I prayed my mind be good to me. An awful noise Filled the air. I heard a scream in the woods somewhere. A woman's voice! I quickly ran Into the trees with empty hands. A fox it was He safraid. I spoke no words, no sound he made. His bone exposed His hind was lame. I raised a stone to end his pain. What caused the wound? How large the teeth? I saw new eyes were watching me. The creature lunged. I turned and ran To save a life I didn't have. Deer in the chase There as I flew Forgot all prayers of joining you. I clutched my life And wished it kept. My dearest love I'm not done yet How many years I know I'll bear I found something in the woods somewhere.
Re: Freunde-/Feinde-Gesuche
von Geneva am 27.08.2022 01:46N'Abend ^^
Ich dachte, ich versuche einfach mal mein Glück - und suche für Genevachen mal ihren, na ja, man könnte es schon Zirkel nennen. Auch wenn ich ihm anfangs gar nicht so viel Raum beimessen wollte, habe ich mittlerweile meine Meinung geändert und finde, dass ihre Freunde gern eine wichtigere Rolle einnehmen könnten im Kampf Genevas mit den Schatten c:
Also denne ^^
Amy Winthrop (ich bin immer für Änderungen bereit, aber ihr Name ist mittlerweile in Plays gefallen, weshalb ich, zumindest für die Kintinuität gern dabei bleiben würde ^^)
Wesen:
Hexe (also im Grunde wie Geneva ein Mensch, der sich der Magie berufen fühlte und sich ihr verschrieben hat - aber hier auf det Seite nennen wir sie deshalb dennoch einfach Hexe)
Alter:
24-26 Jahre
Sexualität:
frei (aber irgendwie hatte ich so debn Flitz im Kopf, dass sie lesbisch ist
)Vergangenheit:
Amy ist Genevas älteste Freundin - speziell in London. Und auch wenn die beiden nicht zusammen wohnen...oder zusammen arbeiten und sich teilweise zeitweilens gar nicht sehen, sind sie im Grunde die beste Freundin für die jeweils andere. Zur Magie sind die beiden jeweils für sich gekommen, sind jedoch über einige Gespräche der anderen auf die Schliche gekommen und haben bemerkt, dass sie auch auf der Ebene eine besondere Chemie haben - und so haben sie auch bereits etliche Male zusammen gearbeitet. Aber dabei haben die beiden natürlich auch sehr unterschiedliche Wege für sich selbst gefunden - Amy zum einen arbeitet viel mit Salben, Tinkturen, Gemischen und Tränken. Zudem stickt sie gern Sigillen in Gegenstände, die ihr wichtig sind - wie ihre liebste Jacke und ihre Tasche und sogar in ihre Stiefel. Im Zeichen und Aufladen von Sigillen ist sie aus der Truppe tatsächlich auch die beste.
Geboren wurde sie eigentlich in Manchester, zog allerdings aufgrund des Studiums nach London - Psychologie -, welches sie jedoch schnell abbrach und nun als Künstlerin und Angestellte in einem Kunstwarenladen tätig ist.
Charakter:
Offen, skurril, knallhart-ehrlich, geht ihren eigenen Weg - und das macht sie ganz wunderbar!
Avatar (-vorschlag):
So direkt will ich euch niemanden vorgeben, doch Emma Mackey gefällt mir sehr gut (besonders in der Rolle von Maeve Wiley aus Sex Education) c:

Die zweite im Bunde:
Name:
Romilda Johnson (dieser wäre schon freier zu verändern, weil die Idee zu ihr noch sehr jung ist ^^)
Wesen:
Hexe
Alter:
24-26 Jahre
Sexualität:
Pansexuell/-romantisch
Vergangenheit:
Romilda stammt aus London - ist also waschechte Londonerin und kennt jeden Winkel der Stadt...von der nächsten Party-Location bis zu den coolsten Cafés und Bars...oder kleine Zauberläden in den kleinen Ecken der Stadt. Klammheimlich war sie es, die Amy immer auf ihre Geschäftswege führt - und zu den Läden, die Amy dann Geneva weitergibt. Im Grunde ist es sowieso immer sie, die die Fäden in der Hand hält, wenn es darum geht, was mit ihren Freunden in ihrer Stadt getrieben wird! Zudem ist sie ein Gesangstalent und hat eine spezielle Technik entwickelt, bei der sie Zauber in Gesang einwebt - also Zauberformeln singt, wobei sie mit ihrer Stimme die "richtigen" Frequenzen ("Vibes") trifft, um den Zauber an sein Ziel zu führen.
Charakter:
offenherzig, gewitzt, frech, eitel, charmant
Avatar (-vorschlag):
Ich hatte so spontan an Amandla Stenberg gedacht, aber wie immer dürft ihr natürlich euren Senf dazugeben c:

Und die dritte Person - und der Hahn im Korb! xD
Name:
Quintin Marsh
Wesen:
Hexe
Alter:
27 (hier mit Bestimmtheit, denn er soll bewusst etwas älter sein als die Mädels ^^)
Sexualität:
Homosxuell/-romantisch
Vergangenheit:
Dass Quintin jemals in die Situation kommen würde, mit anderen Hexen eben...Hexe zu sein, hätte zu seiner Geburt und vermutlich auch sein ganzes Leben bis ins Hier und Jetzt niemand gedacht; er ist der Sohn einer Anwältin und eines Gehirnchirurgen. Hexen oder allein schon alternative Methoden sind bei den beiden eher Humbug und nichts als Scharlatanerei. Doch Quintin hat es noch nie sonderlich gefallen, was seine Familie aus Brighton ihm vorgesetzt hat. Er hat nicht Medizin oder Jura studiert, sondern hat die Entscheidung - allen zum Trotz getroffen - Florist zu werden, denn Pflanzen sind, nach den Mädels natürlich, seine wahren Freunde. Alles, was man aus Kräutern zaubern kann, was man mit ihnen anstellen kann - und wenn es nur ein schönes Bouquet ist - kann man bei ihm finden...oder mit ihm zusammen herstellen, wie man es braucht. Und selbstverständlich will er sich auch anderweitig abheben, hat gefärbte Haare bzw. Tattoos und Piercings...
Charakter:
zynisch, sarkastisch, rebellisch, unstrukturiert, loyal, eventuell leicht naiv, aber deshalb keinesfalls dumm!
Avatar (-vorschlag):
Ursprünglich hatte ich an @zol.vin gedacht, aber das macht irgendwie das Internet kaputt, man kann die Seite nicht öffen o.O, deshalb gebe ich euch eine andere Idee: Diego Barrueco


Die allgemeine Playidee für alle drei wären natürlich casual Plays - immerhin sind es ja Freunde ^^. Aber auch etwas tieferes. Nachdem Geneva endlich den Auslöser gefunden hat, dass sie die Schatten verfolgen und als eine der ihren haben wollen, beschließen die vier nämlich, ihr die Dämonen auszutreiben. Allerdings ist das leichter gesagt als getan - und das Ritual geht unglaublich schief! Mit Geneva in ihrer Mitte beschwören ihre drei Freunde nämlich mehr als sie halten können...Über die genauen Konsequenzen, die ich sehr gern sehen würde, können man dann gemeinsam beratschlagen ^^
Ich bedanke mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit und würde mich sehr über Interesse freuen. Sollte solches bestehen, würde mich allerdings eine Meldung erbitten, damit man noch das eine oder andere Detail besprechen kann - also nicht einfach erstellen

Also, auf bald!
LG Genevas bunter Haufen

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Re: Teststrecke
von Geneva am 25.08.2022 00:10Testchen 
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Re: Zur alten Eiche - Arztpraxis & Tränkeladen
von Geneva am 27.07.2022 14:07Nachdem ich noch einige Momente etwas unsicher von einem Bein auf das andere getreten war – und mich gefragt hatte, ob dieses Geschäft überhaupt geöffnet war, war ich doch ganz allein hier und auch keine Angestellten in Sicht – überwand ich mich schließlich doch und sprach ein vorsichtiges „Hallo" in den Raum. Eventuell würde mich jemand im Hinterzimmer hören, von dem ich meinte, dort Geräusche wahrgenommen zu haben. Und tatsächlich...erst gab es ein leichtes Rumpeln, gefolgt von einem tiefen Plonk, als wäre etwas schweres zu Boden gefallen...Ich runzelte nachdenklich die Stirn, doch ohne weitere Umschweife kam mit schnellen Schritten ein leger gekleideter Mann aus dem Hinterzimmer und trat freundlich zu mir an die Kasse. Konnte er es sein, fragte ich mich unweigerlich sofort. Immerhin war mir hier ein waschechter Druide versprochen worden! Doch ich ermahnte mich, auch wenn er in seinem Auftreten eher wie ein besserer Hippie erschien als ein mächtiger Druide mit außerordentlichen Kräften, wusste ich, dass Druidenzauber die Dinge nicht immer so erscheinen ließ wie sie wirklich waren. Und auch wenn Hexen Meister darin waren, durch den Vorhang zu sehen, den viele Druiden so meisterhaft manipulieren konnten, musste man sagen, dass sich die Welt dort draußen auch durchaus vor uns verstecken konnte, wenn sie wollte. Und so entschloss ich mich, auf seine Frage nach meinem Anliegen, erst einmal vorsichtig zu sein und mit den Füßen nicht gleich auf den Tisch zu steigen. „Alles gut", sagte ich dann erst einmal und lächelte selbst ein wenig. „Und vielen Dank." Ich warf noch einmal einen Blick durch den Raum und auf die Gegenstände, die die Regale hinter der Kasse schmückten. Alles wirkte so außerordentlich mystisch und...an ihnen hing echter Zauber, das spürte ich genau; meine Nackenhaare hatten sich mir bereits bei meinem Eintreten aufgestellt und ich bekam eine leichte Gänsehaut, wann immer ich etwas genauer ins Auge fasste, es kribbelte in meinem Bauch. Hier war ein echter Mystiker am Werk, das musste es einfach sein. Noch nie hatte eine dahergelaufene Hexe mit ihrem Kuriositätenladen solche Gefühle in mir auslösen können – egal wie viel echte Magie sie nach ihren Möglichkeiten daran gehangen hatte. Doch hier...tropfte der Zauber aus den Wänden und alles war eingehüllt in eine magische Aura.
Ich konnte nicht anders als bei diesem Gedanken leicht zu glucksen und für einen Moment vor mich hin zu lächeln. So fühlte ich mich sonst nur, wenn ich mich mit meinen befreundeten Hexen traf, um gemeinsam zu praktizieren. Nur langsam sickerte deshalb die Erkenntnis zu mir durch, dass er noch immer auf eine Antwort von mir wartete. „Ich...äh...das ist wirklich ein wunderschöner Laden." Ich machte eine kurze Pause. „Sie wurden mir von einer Freundin empfohlen, die schon einige Male hier war. Steppengras und Lavendel." Ich erwartete nicht, dass er sich an jeden Kunden erinnern konnte, den er jemals gehabt hatte. Doch vielleicht klingelte etwas – es war ja auch nicht wichtig. „Sie können mich Geneva nennen, wenn sie mögen." Ich lächelte wieder und wusste genau, dass ich nur um den heißen Brei herumredete, denn ich wusste immer noch nicht, wie weit ich so schnell schon gehen konnte. Es hatte schon oft Menschen gegeben, auf die ich getroffen war, die sich für all solche Dinge interessierte und solche Sachen betrieben wie räuchern, meditieren und zu alten Göttern beten, aber wann ich immer ich mit meiner Berufung als Hexe um die Ecke gekommen war, waren sie auf Abstand gegangen, weil das zu viel für sie gewesen war. Die meisten Menschen waren eben sehr vage, wenn es um solche Themen ging und man sollte sie nicht zu schnell und zu sehr damit überfahren – erst recht nicht, wenn man sich nicht sicher sein konnte, wie weit man überhaupt gehen konnte. Und doch...
Ehe ich wieder das Wort ergreifen konnte, war mir eine Glaskaraffe hinter ihm aufgefallen. Sie wirkte von innen fast schwarz, wie ein düsterer Dunst, der darin herumwirbelte, als suchte er einen Weg nach draußen. Mir war, als drang die Schwärze darin fast bis in meine Seele – die Ränder meines Blickfeldes waren dunkel und verschwommen und die Szenerie des Ladens verwandelte sich, ich fühlte mich trostlos und leer, aufgebraucht und ausgehüllt...ich konnte mein Blick nicht abwenden, die Tränen stiegen mir in die Augen – vor Verzweiflung und weil ich nicht blinzeln konnte. Und auf einmal...ein spinnenhaftes Bein schlug mit einem dunklen Bonk gegen die Glaswand – es folgten vier weitere Beine. Sie schlugen gegen das Glas, als versuchten sie nach außen zu dringen, mir direkt ins Gesicht zu springen, nur gehalten vom Gefäß und der Magie, die in diese Hallen wirkte. Meine Kehle schnürte sich mir zu und gerade als ich das Gefühl hatte, jetzt gänzlich ersticken zu müssen, war alles vorbei...
Ich fiel leicht vorn über und hustete, mein Hals war rau und kratzig und ich musste mich anstrengen, wieder vernünftig Luft zu bekommen. Die schwarzen Schatten waren verschwunden, die aus den Wänden gekrochen und mir in die Seele gestiegen waren. Eine Last fiel von meinen Schultern und mir wurde leichter ums Herz. Langsam richtete ich mich wieder auf. „Es tut mir leid", erklärte ich kehlig. „Das Wetter macht mir heute wirklich zu schaffen." Ich versuchte mich an einem flüchtenden Lächeln, doch ich war mir nicht sicher, wie viel er mitbekommen hatte – was er überhaupt gesehen hatte...eine übergeschnappte Hexe mit Wahnvorstellungen oder war dort, zumindest für einen winzigen Moment, etwas gewesen, was die Außenwelt hatte sehen und spüren können, etwas, das mir sagte, dass ich nicht vollkommen verrückt war und mir das alles nur einbildete? Nichts jeglicher Art konnte ich in seinem Gesicht lesen, doch...hatte da etwas in seinen Augen geblitzt? Ich konnte es nicht einordnen. Doch es veranlasste mich, endlich den Mund aufzumachen, wobei ich jeden Blickkontakt vermied. Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen, dass die Glaskaraffe mit den dunklen Schatten in Wahrheit nur mit einem schwarzen Pulver gefüllt war – keine Schatten, keine monsterhaften Kreaturen, die mich in die schwarze Dunkelheit ziehen wollten. Und doch ging davon eine seltsame Energie aus, die mir schleierhaft war...und im Moment wollte ich auch gar nicht darüber nachdenken. „Ich...habe ein Problem", erklärte ich mich also schließlich. Meine Stimme klang gleich schon wieder sehr viel weicher, wenn auch noch seltsam belegt. „Und das ist der Grund, aus dem meine Freundin mich zu Ihnen geschickt hat. Sie sind ein alter Druide und kennen sich mit vielerlei Magie aus, hat sie festgestellt, mit mehr wie sie und ich als Hexen...Und deshalb brauche ich Ihre Hilfe." Ich machte ein ernstes Gesicht und darin lag eine recht eindeutige Bitte: Er war der letzte, an den ich mich wenden konnte bevor ich verrückt wurde.
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Re: Zur alten Eiche - Arztpraxis & Tränkeladen
von Geneva am 02.07.2022 14:27Die Hexe und der Druide ~ So nah und doch so fern

Immer schlimmere Alpträume machen die Nacht für Geneva zum Tag - sie findet kaum Ruhe...und das in einem Beruf, in dem jede Stunde Schlaf Gold wert ist. Stattdessen findet sie sich immer öfter beim Weltenwandeln wieder - sie vergisst, wie sie an gewisse Orte gekommen ist oder was sie in der letzten halbe Stunde auf der Arbeit getrieben hat. Nachdem alle Rituale und Zauber zum Schutze und zum Aufspüren der dunklen Mächte fehlschlagen, entscheidet sie sich schließlich, jemanden aufzusuchen, der, wie sie gehört hat, auf solch mystischen Gebieten ein Profi sein soll...
Und in diesem Laden trifft sie auf Aurelian. Ein uralter Druide und Nekromant. Doch hat er den Schlüssel in der Hand, um Geneva zu helfen?
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Die Sonne stand brütend heiß am Himmel und brannte auf die Stadt nieder. Sogar in meiner weißen Bluse mit kurzen Shorts hatte ich das Gefühl zu verbrennen. Vielleicht hätte ich doch besser daran getan, im Haus zu bleiben – wie man es heute Morgen im Radio geraten hatte. Doch ich hatte heute einen freien Tag und ich hatte mir heute endlich ein Herz gefasst und zu einem Aufbruch bequemen können. Von einer anderen Hexe, mit der hin und her schrieb, hatte ich einen Tipp bekommen, mit wem ich über meine Probleme sprechen könnte – und der eventuell eine Lösung dafür hätte...wenn der Preis stimmte und man sich einigen konnte. Immerhin handelte es sich bei ihm um einen Druiden, die waren mit ihren Werken ja immer etwas...speziell. Nicht schlecht oder böse, aber...wie auch Magier taten sie sich mit Hexen etwas schwer – man konnte es ihnen nicht verdenken, immerhin drangen die meisten unerfahrenen und frechen New-Age-Hexen in ihre Stammgebiete ein und stahlen Kräuter und Erde für ihre eigenen Zaubereien, ohne sich vorher mit den wichtigen und größeren Kreisläufen auseinanderzusetzen. Und dass alles seinen Grund hatte und man mit Natur wie auch mit seinen Mitmenschen gleichsam freundlich und einfühlsam umgehen sollte. Doch die New-Age-Instagram-Hexen interessierten sich kaum für so etwas. „Manifesting" hier und „meine Kristallsammlung" dort, ohne einen Sinn für das große Ganze zu haben oder auch nur im entferntesten ein tieferes Verständnis für die Magie zu haben. Trend-Hexen traf es wohl am besten.
Ich schüttelte leicht den Kopf bei dem Gedanken, während ich die Treppen zum U-Bahn-Schacht hinabstieg. Kühle Luft zog mir entgegen und ich atmete einen Moment auf. Welch Segen! Geschickt wich ich den Menschen aus und der frische Zug kühlte meine schweißnasse gerötete Haut (als Rotschopf bei strahlendem Sonnenschein und 40 Grad im Schatten das Haus zu verlassen, war wohl an sich schon suizidal genug). Doch meine Hoffnungen auf etwas Ausgleich zerrannen, als ich die U-Bahn erreicht hatte und schnell eingestiegen war. Mich an eine Stangen lehnend da alle Plätze besetzt waren, musste ich leider feststellen, dass die Luft in der Bahn an sich dennoch stand – die vielen Menschen und der Mangel an einer Klimaanlage forderten ihren Tribut. Doch während sich der Zug bewegte, zog wenigstens Luft durch die offenen Fenster aus den Tunneln herein. Ich seufzte und fasste mit meiner Hand den Stein am Lederband, den ich um den Hals trug – ein feingeschliffener Jadestein, der nun schon seit einigen Jahren als mein Schutzstein fungierte. Er hatte mir immer gute Dienste geleistet, doch in letzter Zeit wirkte er immer stumpfer und verlor seinen Glanz, an einer Stelle war er vor einigen Tagen sogar gesplittert. Nachdenklich drehte ich ihn zwischen den Fingern und betrachtete ihn im künstlichen Licht des Untergrundes. Er hatte einmal so schön ausgesehen, doch aller Reinigung zum Trotz (magisch wie physisch) war er abgestumpft und wirkte längst nicht mehr so lebendig wie er es einmal getan hatte, als ich ihn gekauft hatte, wir uns gefunden hatten. Meine bronzenen Armbänder klimperten, als ich den Arm wieder sinken ließ und ich seufzte. Unter meinen Ringen schwitzte ich und die Halskette mit der Feder tanzte mir über die Brust streichelnd im Luftzug. Als eine Ansage gemacht wurde und ich den Kopf drehte, um zu sehen, ob es etwas mit mir zu tun hatte, klimperten meine Bergkristall-besetzten Ohrringe mit den metallenen Federn leicht umher. Doch es handelte sich nur um eine Anzeige mit Durchsage, dass die Bahn eine Station früher ausgesetzt wurde – gut, also nichts für mich. Ich musste nur noch einen Halt hinter mich bringen. In meiner kleinen Handtasche vibrierte mein Handy und ich durchsuchte sie danach, ehe ich es zu greifen bekam. Auf dem Bildschirm hatte ich nur eine Erinnerung für den Termin, der keiner war, sondern nur mein Signal für den Aufbruch – ich löschte die Benachrichtigung – und dann noch eine Nachricht von Amy, der Hexe, die mich auf den Laden gebracht hatte. Ich schrieb ihr schnell, dass ich auf dem Weg – sie wollte sich hinterher mit mir auf einen Kaffee treffen, um zu schauen, wie es mir ging. Ich schickte ein Herzchen. Irgendwie würde das schon werden...hoffte ich. Ich, so als berufene Hexe, war nicht unbedingt ohnmächtig oder schwach oder unwissend, aber...es gab dort draußen Kreaturen und Anwender magischer Kräfte, die in einer ganz anderen Liga spielten...Und ich hatte die Vorahnung, dass es sich beim Inhaber dieses Ladens um genau so jemanden handeln musste – immerhin sollte er mir bei einem Problem helfen können, bei dem alle meine eigenen Tricks versagt hatten.
Tief durchatmend und mit immer heftigerem Herzklopfen, richtete ich mich wieder auf und steckte das Handy in die Tasche. Meine roten Locken fielen mir über die Schultern. „Du schaffst das", flüsterte ich vor mich hin. „Du hast doch bisher alles geschafft!" Ich versuchte wirklich, daran zu glauben, doch je öfter ich mir das ins Gedächtnis rufen wollte, umso häufiger schwangen auch die düsteren Bilder aus dem Wald mit, die mich vergangene Nacht wieder in meinen Träumen verfolgt hatten – es war dunkel und kalt, Schreie in weiter Ferne und eine Gänsehaut, schmerzlich verkrampfte Muskeln, als wäre ich bereits eine lange Zeit gerannt...und doch noch so weit weg von jeglicher Rettung. Mein Herz raste jetzt und ich drehte den Kopf zur Seite, sträubte mich gegen die Bilder, die sich mir wieder einschleichen wollten. Nein, nicht jetzt!
Langsam verblassten die Bilder, während ich mich auf die anderen Menschen in der Bahn konzentrierte. Ihre Gesichter wirkten zeitweise verzerrt und verschoben, doch der Wirbel und das Durcheinander legte sich langsam wieder. Ich fokussierte mich darauf, tief durchzuatmen und das ganze abzuschütteln. Ich konnte das jetzt gebrauchen, auch wenn es ich dabei sicher um ein gutes Fallbeispiel handelte, wo meine Probleme lagen. Allerdings wollte ich meine Schwierigkeiten lieber schildern, als sie zu zeigen.
Und so war ich sehr froh, als die U-Bahn in den Bahnhof einfuhr und ich aussteigen konnte. Bewegung und der Fokus auf mein Ziel würde mir jetzt helfen! Als stieg ich rasch die Treppen nach oben und befand mich an einem Marktplatz. Hier in der Nähe, in einer Seitengasse, sollte sich das Geschäft befinden. Dann mal los. Auf meinem Handy suchte ich die Adresse heraus, die Amy mir gegeben hatte, und ging dann weiter, bog an einer Ecke mit alten Gebäuden ab und siehe da: Da war es ja schon. „Zur alten Eiche". Ich schmunzelte. Von einem Druiden hatte ich ehrlich gesagt keinen anderen Namen erwartet. Vor der Tür hielt ich noch einmal inne, stopfte das Handy wieder in meine Tasche und streichelte noch einmal meinen Jadestein, ehe ich an mir heruntersah. Die Kleidung saß, keine Schweißflecken und meine Tattoos sahen wie immer gut aus – ein wenig heilige Geometrie am rechten Unterarm, Mond und Sterne auf dem linken Oberschenkel mit einer Rose am linken Unterschenkel und magische Sigillen an meinem linken Ober- bis Unterarm. Dann nickte ich, holte tief Luft und öffnete dann die Tür.
Ich wurde von einem sanften Klingen eines Glöckchens empfangen. Beinahe im selben Augenblick drang mir der Geruch nach Weihrauch und Lavendel in die Nase, daneben Kamille und Minze und allerhand andere Geruche, die sich zu einem angenehmen Duft vermischt hatten, die meine Zunge kribbeln und meine Nackenhaare sich aufstellen ließ. Doch es gab noch etwas unterschwelligeres: Es zog sich mir durch Mark und Bein. Magie. Magie in mächtigsten und außergewöhnlichsten Formen...und nicht alles davon war gut. Doch, so hatte ich schon immer vermutet, brauchte man für ein gewisse Macht und einen gewissen Hintergrund immer auch beide Seiten – niemand konnte nur gänzlich weiß oder gänzlich schwarz arbeiten, nicht wahr? Ich atmete noch einmal tief durch, als ich den Blick schweifen ließ. Regale voller sonderbarer Sachen, Tränke und mystische Gegenstände – Phiolen mit außergewöhnlichen Inhalten. Ich fühlte mich hier augenblicklich wie zu Hause. Auf dem schweren Holzdielen machte jeder Schritt meiner Stiefel ein dunkles Plonk. Ich räusperte mich, als ich endlich den Tresen erreicht hatte, von dem noch eine Tür nach hinten führte – in einer klaren Linie von der Tür. Das musste dann wohl die Praxis sein. „Hallo?", fragte ich in den Raum und war mir sicher, dass ich aus dem Hinterzimmer einiges Rumoren gehört hatte. Am heller lichten Tag war doch sicher jemand hier!
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My head was warm My skin was soaked. I called your name 'til the fever broke. When I awoke The moon still hung. The night so black that the darkness hummed I raised myself. My legs were weak. I prayed my mind be good to me. An awful noise Filled the air. I heard a scream in the woods somewhere. A woman's voice! I quickly ran Into the trees with empty hands. A fox it was He safraid. I spoke no words, no sound he made. His bone exposed His hind was lame. I raised a stone to end his pain. What caused the wound? How large the teeth? I saw new eyes were watching me. The creature lunged. I turned and ran To save a life I didn't have. Deer in the chase There as I flew Forgot all prayers of joining you. I clutched my life And wished it kept. My dearest love I'm not done yet How many years I know I'll bear I found something in the woods somewhere.
Re: Freunde-/Feinde-Gesuche
von Geneva am 27.02.2021 15:57Da es sich dabei potentiell um einen Charakter handelt, der mehreren Kategorien entspringen kann, er prinzipiell aber erst einmal eine Antagonistenrolle spielen soll, packe ich ihn erst einmal hier hin ^^
Name:
Donovan Swan (kann unter Vetorecht meinerseits aber verändert werden c:)
Wesen:
Mensch
Alter:
Etwa 35
Sexualität:
Ganz gleich. Für seinen Charakter könnte ich mir aber zumindest eine (traumainduzierte) Asexualität vorstellen - ist aber kein Muss.
Vergangenheit:
Donovan Swan ist das jüngste Kind von vieren und wuchs in Alaska auf. Seine Familie hatte schon immer dunkle Wurzeln, seine Mutter war dabei in der Regel eher eine Außenstehende, die sich um die Kinder kümmerte, doch sein Vater war Vorsteher eines Kultes, der in der kalten, groben Landschaft des nördlichsten Teils der USA sein Lager aufgestellt hat. Sie dienen dem Ältesten der Ältesten, dem Schwärzesten der Schwärzesten und dem Schauerlichste der Schauerlichsten - der einzigen Entität, dem ultimativ Bösen. Und auch Donovan soll bald in die Fußstapfen seines Vaters treten - mit 16 tritt er, wie es sich gehört, dem Orden der Schwärze bei und kann schnell aufsteigen. Er ist willig zu lernen und hat auch mit der Praxis des Ordens keine Probleme.
Charakter:
Donovon ist ein düsterer junger Mann und strahlt bereits ultimativ eine gewisse Dunkeltheit aus. Er ist psychopathisch veranlagt, doch ein Großteil seiner Distanz und Kälte kommt auch durch Erziehung - sein Vater war ein strenger Mann, der viel über Überlegenheit des Stärkeren beibrachte. Das jüngste Kind fühlte sich am meisten angesprochen, muss es sich doch am ehesten behaupten.
Doch die Abgebrühtheit des Mannes geht auch noch tiefer; der Orden betet zu keiner hohlen Götzengestalt, sondern zu einem echten Wesen, dass mit ihnen kommuniziert und zu dem sie Kontakt haben. Sie bringen ihm Opfer dar und bekommen Macht geschenkt. Und Swan hat keine Schwierigkeiten damit, dem härtesten Forderungen nachzukommen. Er opfert gar seine Familie an die Monstrosität - das absolute Opfer. So viel Blut, nach dem es dem Monster bereits so lange gedürstet hatte... Das Opfer ging an Donovan nicht spurlos vorbei, doch er verdrängt jeglichen Schmerz, hatte er es doch für einen sinnvollen Zweck getan.
Swan ist kurzgefasst ziemlich gefühlskalt und sehr ehrbewusst gegenüber dem Orden, dem er sich und seine Seele verschrieben hat. Dabei schreckt er vor kaum einer Sache zurück, um seine Ziele zu erreichen, doch schlussendlich handelt es sich bei ihm um einn Mann, der bereits seit frühster Kindheit immer wieder gebrochen und von den Füßen gerissen wurde. Zudem ist er sehr charismatisch und kann die Menschen gut von sich überzeugen - auch, ihm dann und wann einmal etwas durchgehen und ihn laufen zu lassen. Ebenso ist er sehr berechnend und pragmatisch.
Kennenlernen eurer Charakter:
Donovan steigt durch das Opfer im Ansehen des Ordens und als eine Vision an die Gemeinschaft geht, wird er dazu ausgewählt, sich ihrer anzunehmen; die Zuführung einer jungen Hexe, einer Seele, die die Kreatur einzig für sich erschaffen sah, zur Dunkelheit, sollte Donovans Lebensaufgabe werden. Auch wenn er zu dem Zeitpunkt selbst noch ein halbes Kind war, wurde er schon früh darauf vorbereitet.
Beziehung zu eurem Charakter:
Donovan geht es vor allem darum, dass Geneva sich der in ihr aufsteigenden Schwärze hingibt und sich damit dem Urmonster zuwendet. Damit sie am Ende diesem ultimativ geopfert werden kann. (Wie sie gibt es immer wieder Menschen in der Geschichte - Menschen, die nur geboren werden, um ihre strahlende Seele dem Monster zu opfern, damit es sich am Leben erhalten kann.)
Mögliche Play-Idee:
Das kann man dann besprechen - ich habe schon so viel Story vorweggenommen, dass man alles weitere schnell besprechen kann c:
Ich hätte daran gedacht, dass das genannte Ziel verfolgt und es sich ein bisschen zu einem "Tanz" zwischen den beiden entwickelt - Geneva, die ihre Seele erretten möchte und Donovan, der sie ins Verderben stürzen will. Dabei kann er sich als Vertrauter ausgeben, um ihr näher zu kommen, um sie dann zu sabotieren und in den Wahnsinn zu treiben. Da bin ich sehr offen ^^
Avatar:
Ich überlasse euch natürlich auch die freie Wahl, aber nur mit einem Vetorecht meinerseits. Denn ich würde Troy Baker am liebsten sehen.

Über Interesse würde ich mich sehr freuen. Ich würde außerdem darum bitten, ihn nicht einfach zu erstellen, sondern sich bei Interesse bei mir zu melden.
Ansonsten bedanke ich mich schon mal recht herzlich

G E N E V A L. E B S

My head was warm My skin was soaked. I called your name 'til the fever broke. When I awoke The moon still hung. The night so black that the darkness hummed I raised myself. My legs were weak. I prayed my mind be good to me. An awful noise Filled the air. I heard a scream in the woods somewhere. A woman's voice! I quickly ran Into the trees with empty hands. A fox it was He safraid. I spoke no words, no sound he made. His bone exposed His hind was lame. I raised a stone to end his pain. What caused the wound? How large the teeth? I saw new eyes were watching me. The creature lunged. I turned and ran To save a life I didn't have. Deer in the chase There as I flew Forgot all prayers of joining you. I clutched my life And wished it kept. My dearest love I'm not done yet How many years I know I'll bear I found something in the woods somewhere.
Re: Fletcher und Geneva- Meeting of Fate
von Geneva am 09.01.2021 22:55Mit den Fingern spielte ich an der Stelle, an der sich der Anhänger meiner Halskette für gewöhnlich befand, mit dem Stoff meines Oberteils, als könnte es das fehlende Wertstück ersetzen, da mir sonst immer gute Dienste zu leisten wusste. Doch aufgrund des Jetlags war ich so durcheinander gewesen, dass ich ganz und gar vergessen hatte, sie mitzunehmen.
Ich seufzte leise. Dann musste ich meine Recherchen eben ohne Schild und Deckmantel durchführen und mich entsprechend für die Konsequenzen wappnen, die auf mich zukommen könnten. Immerhin war meine Freundin, ihres Zeichens eine Hexe, verschwunden – und ebenso viele andere Personen mit Verbindungen zum Magischen. Ohne meinen Schutz Magie zu gebrauchen, wäre keine gute Idee. Ich musste es also langsam angehen – und für den Schutz danach planen.
Ich nickte leicht. Genau so war es, könnte man sagen, auch wenn ich es nicht laut aussprach. Mein Nicken sollte ihm reichen.
Ich war zwar etwas beschämt, dass ich mir gewünscht hatte, er würde schnell verschwinden, doch ebenso enttäuscht war ich, als es eben nicht der Fall war. Doch ich bemühte mich um ein Pokerface. Und genauso tat ich es noch, als ich seine Antwort auf meine Worte gehört hatte.
Stattdessen neigte ich den Kopf etwas zur Seite. „Okay", sagte ich schlicht und zuckte mit den Schultern. Innerlich kochte es allerdings in mir hoch und ich konnte ebenso innerlich nur die Augen verdrehen. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, um ihn loszuwerden, denn wenn ich ihn nicht abschütteln konnte, konnte ich mit meinen eigenen Nachforschungen gar nicht erst anfangen, geschweige denn mit ihnen anfangen...
Als ich ihn einen Augenblick später wieder ins Auge fasste, überkam mich eine Welle des Unwohlseins. Ich konnte nicht sagen, woran es lag, doch je länger dieses Gespräch anhielt, umso seltsamer fühlte ich mich. Und ich wurde misstrauisch. Meine Intuition gab ständig laut und sie hatte immer recht, bei allem, was sie mir aufzeigte. Es lohnte sich, auf sie zu hören und sie zu achten. Und entsprechend zog ich mich nun auch zurück und betrachtete ihn unauffällig forschend. Ich wusste zwar nicht, was er im Sinn hatte, doch es ging nicht um ein einfaches, unverfängliches Gespräch, so viel stand fest! Und entsprechend vorsichtig würde ich es nun auch angehen. Einmal davon abgesehen, dass ich immer vorsichtig war, denn wie gesagt, meine Intuition hatte immer recht!
G E N E V A L. E B S

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Re: Fletcher und Geneva- Meeting of Fate
von Geneva am 20.12.2020 15:39Ich betrachtete ihn forschend. Etwas funkelte in seinem Blick, das ich nicht ganz einordnen konnte. Doch es ließ mich misstrauisch werden; meine Nasse kribbelte und ich hatte ein seltsames Gefühl in meinem Bauch. Mit einer Hand nestelte ich nachdenklich an meinem Kragen und stellte mit leichtem Erschrecken fest, dass ich meine übliche Halskette heute gar nicht trug – meine Kette mit dem Jadestein. Sie war ein Talisman und hielt nicht nur schlechte Energien von mir ab, sondern verbarg auch gleichzeitig mein eigenes Sein; immerhin konnte man nie wissen, wer einem so auflauerte. Die Welt war gefährlich, wenn man eine Hexe war – man war ein Mensch, doch man hatte viel Potential und konnte gleichzeitig eine Gefahr für den einen oder anderen darstellen, weshalb sie einen aus dem Weg haben wollten. Doch als Hexe wusste man sich da natürlich auch zu helfen. Es gab viele nützliche Hilfs- und Hausmittel, die die eigentliche Identität und das Sein verbergen konnten, ebenso die Spuren für unser Wirken verwischen konnten und so viel mehr. Denn das zeichnete eine Hexe aus: Sie arbeitete mit allem, was sie zur Hand hatte, sie war eine Entsandte der Natur und arbeitete mit dieser Zusammen – für Götter, für das Universum, für sich selbst, für die Natur, wie man es auch ausdrücken wollte.
Leicht neigte ich den Kopf schief, ehe ich sanft lächelte. „Eine Freundin von mir wohnte hier", erklärte ich und deutete mit einer Handbewegung auf die Tür vor mir, von der uns das gelbe Absperrband entgegen leuchtete. Ich bemühte mich, dass sogar noch mehr Sorge in meinen Worten mitschwang als dies nicht ohnehin schon der Fall war. „Und ich wurde benachrichtigt, dass sie verschwunden sei – und da musste ich mich selbst überzeugen." Ich nickte zur Bekräftigung meiner Worte, warf noch einmal einen Blick auf die Tür, ehe ich leicht das Gesicht verzog. Wenn er nichts wusste, müsste dieses Gespräch ja auch nicht weiter andauern, nicht wahr? Je eher ich ihn loswurde, umso schneller konnte ich mich wieder meinen Nachforschungen widmen. Dazu müsste ich vorher nur noch einen Weg nach drinnen finden, doch da würde sich etwas finden. Und...
Mit einem Blick über die Schulter stellte ich fest, dass er sich keinen Zentimeter gerührt hatte und ich fühlte mich leicht ertappt, nachdem ich mir die Tür zum Haus bereits wieder so eingehend angesehen hatte, dass es durch normale Sorge nicht mehr ganz und gar zu begründen war.
Ich räusperte mich und drehte mich ihm wieder halb zu, versuchte dabei, krampfhaft die aufsteigende Röte aus meinem Gesicht zu drängen, konzentrierte mich stattdessen auf die Feuchtigkeit in meinen Handflächen; sollte meine Verlegenheit sich dort Luft verschaffen! „Ist noch etwas?", fragte ich ihn und sah ihn aus, aus großen unschuldigen Augen.
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Re: Fletcher und Geneva- Meeting of Fate
von Geneva am 16.12.2020 00:47Der Flug hatte eine gefühlte Ewigkeit gedauert und hatte mich ordentlich ausgeknockt. Es war nicht so, dass ich noch nie geflogen war, doch wenn ich einmal reiste, so zog ich doch den Landweg vor – auf dem sicheren Boden. Doch stundenlang weit über der Erde zu fliegen, dicht an dicht mit vielen, vielen anderen Menschen, war so gar nicht mein Fall. Selbst nach London war ich in den letzten Jahren lieber mit Bus und Fähre unterwegs gewesen. Nach Australien...gab es allerdings keine Straßen und auch keine Fuß- und Radwege. Da gab es nur ein Flugzeug...
Und aus eben jenem hatte ich mittlerweile vor einer Dreiviertelstunde aussteigen dürfen. Fast hatte ich die angelaufenen Fliesen des Flughafens unter meinen Füßen küssen wollen, hatte es – aus hygienischen Gründen, verstand sich – aber dann doch lieber sein lassen. Stattdessen hatte ich mir lieber schnell ein Taxi gerufen, um zum Hotel zu fahren. Ich brauchte erst einmal eine Mütze Schlaf, ehe ich mich wieder im Stande fühlte, unter Menschen zu treten – und mich, ganz speziell, dem eigentlichen Grund zuzuwenden, aus dem ich eigentlich in Commonwealth ausgereist war: Meine Freundin Agatha. Wir führten schon seit frühster Kindheit eine Brieffreundschaft – in moderneren Zeiten schrieb man sich natürlich auch per Handy und Computer – und hatten so seit frühen Tagen sehr viel miteinander geteilt. Unter anderem tatsächlich auch unsere Leidenschaft für das Okkulte und das Magische und so waren wir beide mittlerweile äußerst aktiv als Hexen unterwegs. Und natürlich hatten wir uns schon lange einmal treffen wollen...
Nachdenklich las ich im Taxi noch einmal die letzten Nachrichten, die wir ausgetauscht hatten. Diese waren einfach abgebrochen, doch bereits seit Wochen hatte sie mir berichtet, dass sie das Gefühl hatte, man würde sie verfolgen und ausspionieren. Sicher hatte ich sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden, nicht wahrhaben wollen, dass man solche Spielchen mit ihr spielte. Doch ihre Nachrichten waren immer panischer geworden – bis der Strom schließlich eines Abends (für mich in London) abgebrochen war und sich die fleißige Schreiberin seit diesem Tag vor zwei Wochen nicht mehr gemeldet hatte. Sonst reagierte sie immer innerhalb von Stunden – und wenn nicht, ließ sie es einen wissen. Doch nichts.
Wieder einmal versuchte ich in den Nachrichten irgendetwas zu erkennen, das mir bisher entgangen war; irgendein Hinweis auf ihren Verbleib und was mit ihr geschehen sein sollte, doch ich wurde immer noch nicht fündig. Und das machte mich ganz wild! Sonst ließ mich mein Auge fürs Detail niemals im Stich – und meine Intuition war immer fleißig und immer da, doch in diesem Punkt...schien ich machtlos, blind, taub und stumm. Unfähig. Besonders aus der Entfernung. Also hatte ich mich, Kraft meiner Wassersuppe, auf den Weg gemacht; ich hatte einen Flug gebucht, war nach Australien aufgebrochen. Denn der beste Weg, an Informationen, war für eine Hexe nach wie vor die Nähe zu besagtem Ort und Gegenstand. Nicht nur, wenn man sich mit Psychometrie auskannte, sondern auch für alles, was halbwegs etwas mit Ortung und Aufklärung zu tun hatte – man brauchte Nähe, mindestens etwas, das mit der Sache in Verbindung stand. Und nicht zuletzt wollte ich sie natürlich auch suchen und konnte ihr Verschwinden nicht einfach hinnehmen. Immerhin hatte ich es nun mehrere Wochen im Auge behalten und nichts hatte sich getan und im Moment wurde in den Nachrichten von so einigen vermissten Menschen in den großen Städten Australiens gesprochen – und sie alle waren keine Unbefleckten, was die Anderswelt anging, so viel hatte ich bereits über das Internet, Intuition und einigen anderen Dingen in Erfahrung bringen können.
Mit hängenden Schultern checkte ich schließlich einige Augenblicke im Hotel und fuhr mit dem Fahrstuhl in mein Zimmer hinauf. Es war ein kleines Hotel, nicht besonders teuer. Und doch war es sehr schick eingerichtet – und wie ich feststellen musste, was auch mein Zimmer auf dem neusten Stand und komfortabler, als ich es erwartet hatte (wenn ich mir den Preis in Erinnerung rief...). Doch bevor ich noch sehr viel mehr tun konnte, war ich bereits – noch immer bekleidet – auf dem Bett eingeschlafen, das ich noch nicht einmal aufgedeckt hatte.
Es war am späten Nachmittag, als ich mich bald darauf wieder auf den Weg machte. Ich hatte mich in frische Kleidung geworden – eine lockere Jeans mit hochgekrempeltem Bündchen, weißen Sneakern und einem locker in den Hosenbund gestopften weiten T-Shirt – und war auf die Straße getreten. So sehr kannte ich mich gar nicht aus, doch das war nichts, das man nicht mit Mama Google und Oma Karte ändern konnte. Und so zog ich los. Teilweise war es Sightseeing, doch sehr viel eher eine Durchsuchung der gesamten Stadt. Ich versuchte, mir einen Überblick zu verschaffen, Sydney überhaupt zu verstehen, um mich später auf die Dinge konzentrieren zu können, wegen der ich eigentlich hergekommen war. Und tatsächlich dauerte es gar nicht so lange wie erwartet bis ich die Adresse von Agathas Wohnung ausfindig gemacht hatte. Sie wohnte in einer wirklich sehr, sehr schönen schmalen Gasse, die leicht ansteigend einen Berg hochwuchs. Sie war gepflastert und mit Blumenkästen geschmückt – und trug den sehr passenden Namen „Magnolia Alley". Ich schmunzelte leicht, als mein teilweise deutsches Gehirn sofort einen klassischen deutschen Namen daraus machte: „Magnolienstraße". Seine Wurzeln konnte man wirklich niemals ablegen, sie schlummerten in einem und zeigten sich immer wieder. Und immerhin war auch Australien ein Land, das von Einwanderern aufgebaut wurde – und unter denen waren nicht allzu selten Deutsche gewesen.
Die Tür war mit gelben Polizeisperrband zugeklebt wurden und Siegel waren angebracht worden. So schnell würde ich dort nicht hineinkommen, ohne dass ich mich selbst zum obersten Verdächtigen machte, weil man mir nachsagen könnte, ich würde Beweise fälschen oder verschwinden lassen. Immerhin konnte ich niemandem erklären, dass ich dort hinein und meine Hände auf alles legen wollte, weil ich eine Hexe war und ich auf diese Weise Erinnerungen und Erfahrungen auffangen konnte, die die Ermittlungen vorantreiben würden. Und so verweilte ich nachdenklich vor der Tür und ließ die ganze Szenerie auf mich wirken. Irgendwie war es gespenstisch – und das am hellerlichten Tage – eine Wohnung in einer so lebendigen und leuchtenden Straße zu sehen, die auf einmal so leer und hohl wirkte, weil ihr ihr Leben gestohlen worden war. Ich schluckte, ein Kloß hatte sich in meinem Hals gebildet. Meine arme Agatha...Was war nur mit ihr geschehen?
Noch immer Gedanken zuckte ich schließlich heftig zusammen, als mich jemand von der Seite ansprach. Überhaupt war es die einzige Stimme gewesen, die ich hatte deutlich verstehen können – der eigentliche Grund, aus dem ich sofort, wenn auch unbewusst, angenommen hatte, dass die Person nur hatte zur mir sprechen können.
Mich langsam wieder beruhigend, wandte ich mich zu dem Mann um, der mich scheinbar angesprochen hatte. „Ähm...hi", sagte ich langsam und vorsichtig, hob eine Augenbraue. Mochte ja sein, dass ich mit den gesellschaftlichen Gepflogenheiten in Australien nicht ganz vertraut war, doch eine solch offene Ansprache war sogar mir, als jemand, der mit der absoluten englischen Höflichkeit aufgewachsen war, etwas suspekt.
„Ich...", begann ich schließlich, nachdem es eine Weile still zwischen uns gewesen war und ich mich etwas ertappt fühlte – wobei konnte ich nicht sagen –, räusperte mich dann jedoch leicht. „Wissen Sie vielleicht zufällig, was hier passiert ist?", Ich deutete mit einer Bewegung meiner Hand auf die abgeklebte Tür.
G E N E V A L. E B S

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