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Tessa

39, Weiblich

FSK 18 Mensch neutral lesbisch homoromantisch Geübter erfunden

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 12.11.2020 21:26

Tessa musste leicht grinsen, als Rachel meinte, ohne Kleidung würde sie ihr ohnehin besser gefallen. „Ebenso“, zwinkerte sie und fügte dann hinzu: „In dem Kleid sahst du aber auch wunderschön aus.“ Unwillkürlich kam ihr eine verschwommene vergangene Erinnerung wieder hoch. Von ihrer und Rachels erster Begegnung, als sie sich verabschiedet hatten.
Und sie Rachel ein ganz ähnliches Kompliment gemacht hatte. Heute meinte sie es genauso ernst, wie damals. In der schon lange vergangenen scheinbaren Zeit. Es schien wirklich schon ewig her zu sein.
Sie spürte wie sich die Matratze bog, als Rachel hinter ankam. Und bei ihrer Anmache konnte Tessa nicht anders, als laut zu lachen. Breit grinsend blickte sie über ihre Schulter zu Rachel, hinein in ihre Augen. „Ist das so?“, fragte sie mit einem schelmischen Grinsen und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen. Ihr war es egal, wie gut oder schlecht die Anmache war. Es kam von Rachel und sie liebte diese Frau einfach.
Sie lauschte Tessas Worten mit einem Lächeln. „Freut mich, deinen Horizont erweitern zu können.“, sagte sie lächelnd und ruhig mit ihrer tieferen Stimme. Die Erinnerung an ihren Sex eben kamen wieder hoch. Nur verbunden mit positiven Gefühlen. Es war wirklich einfach nur unglaublich gewesen.
Der Finger auf ihrem Rücken der leicht Muster zeichnete verursachte auf ihren Armen, sich über ihren Oberkörper ausbreitend, eine Gänsehaut. Ließ ihr einen Schauer durch ihren kompletten Körper kaufen. Sie drehte sich um zu Rachel und ließ sich bauchwärts neben ihr nieder, wobei ein enormer Schwindel von ihr Besitz, ihren Magen einen Purzelbaum schlafen und sie kichern lies. Sie schaute Rachel in die Augen und begann nun ihrerseits mit ihrem Zeigefinger Muster auf Rachels Bauch zu zeichnen, um ihren Bauchnabel herum, kleine Kringel zu zeichnen.
Lächelnd ließ sie sich ganz in die Kissen gleiten, genoss die wabernde, wackelnde schwindelige Gefühlsmasse in ihrem Kopf und schloss die Augen, wodurch sich der Schwindel nur verstärkte, aber das war nicht schlimm.
In diesem Augenblick war sie einfach nur glücklich.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.11.2020 22:09.

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 12.11.2020 20:03

Gemeinsam stiegen sie die Treppe hinauf, wobei sich Tessa vorsorglich am Geländer festhielt, um dabei nicht zu Boden zu gehen. Sie ging jetzt zwar noch keine Schlangenlinien, aber ihr Gleichgewichtssinn war definitiv schon gestört und Treppen zu erklimmen waren betrunken immer so ne Sache für sich.
Sie war schon oft genug froh gewesen, dass in ihrer Bar alles ebenerdig war.
Sie betrat Rachels Wohnung und ging in sie hinein. Sie mochte es hier mittlerweile. Obgleich sie am nächsten Tag sicher wieder in ihre Bar müsste. Oder? Sie hatte völlig den Faden verloren, welchen Wochentag sie eigentlich hatten und ihr Kopf war in diesem moment auch nicht gewillt, darüber nachzudenken. Sie würde ohnehin daran scheitern. Überlegungen anzsutellen zählte gerade nicht mehr zu ihren Fähigkeiten.
"Danke, aber es passt schon", lächelte Tessa ehrlich, leicht verliebt. Sie würde einfach in BH und Slip schlafen, das reichte aus. Augenblicklich dachte sie wiederan das, was eben auf der Straße geschehen war und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Oh wow, es war einfach umwerfend gewesen. Die Gedanken an dieses Erlebnis würden ihr definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben.
Sie beobachtete, wie Rachel sowohl mit ihrem Gleichgewicht, als auch mit ihrem Kleid kämpfte und lächelte leicht. Sie war wirklich einfach nur wunderschön. Es fiel ihr immer und immer wieder aufs neue auf. Langsam ging sie zu ihr, setzte sich auf den Rand des Bettes und begann, zunächst ihr schwarzes Oberteil auszuziehen, dann die weiße Bluse aufzuknöpfen und beiseite zulegen und letztlich auch ihre Beine aus der eng anliegenden Hose zu ziehen, wobei ihr ihr Kopf im Sitzen gerade nur noch mehr Schwindel verursachte. Sie mochte das Gefühl und wäre sie ini hrer Bar, hätte sie das gerade sicher mit rgendeinem Shot oder sonstigem gefeiert.
Schade.
"Die Pflaumen waren lecker, nicht wahr?", sprach Tessa die Gedanken aus, die ihr gerade gekommen waren. Ihr war wieder eingefallen, was für eine Idee ihr beim Essen dieser wundervoll alkoholisierten Früchte gekommen war. Sie dürfte es morgen auf keinen Fall vergessen. Aber eins nach dem. Zunächst galt es noch, diesen doch unverhofft besser gewordenen Abend ausklingen zu lassen und zu schlafen..

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 23:23

Schweigend lauschte Tessa Rachels Ausführungen. Es war schön, ein wenig mehr zu erfahren, obgleich Rachels Stimmton eindeutig zeigte, dass es nicht so das angenhme Thema war. Aber es war okay. Tessa kannte das schließlich und sie war einfach froh drum, dass Rachel sie ein wenig daran teilhaben lie. Ein klein wenig in ihre Welt einführte.
Sie nickte erneut, als Rachel von Aman erzählte. dass er den Mädchennamen der Mutter wieder angenommen hatte. Wenns ie vorher kein ungutes Gefühl gehabt hätte, dann spätestens jetzt. Da musste sicher einiges passiert sein.
Verständnisvoll nickte Tessa, lächelte leicht und legte ihre Hand auf die Rachels. "Es ist okay. Du musst nichts erzählen, was du nicht willst", sagte sie sanft und sah ihr dabei in die Augen. Wollte, dass sie wusste, dass sie es ernst meinte. Und als rachel sagte, dass sie es auf ihretwegen nicht erzählen wollte, lächelte Tessa leicht. "Und mach dir um mich keine Sorgen." Ihr war bewusst, wie unsinnig diese Worte waren, und dennoch. Sie hatte Ricky verloren. Hatte Ricke verloren augrund zwei dummer Teenager, welche ofensichtlich kein Gehirn besaßen. Was immer es wohl mit rachel und ihrem Bruder auf sich haben mochte - Tessa war bereit ihr zuzuhören, wenn sie soweit war.
Tessas Blick folgte dem Rachels zur Uhr. Sie hatte Recht. Allmählich sollten sie sich fertig machen und losgehen. Und so nickte sie. "Ja, du hast Recht." Sie leerte das Wasserglas, verzog leicht das Gesicht, da es sich eben nur um Wasser handelte und nichts Alkoholisches und brachtes es zurück in die Küche. Dann sah sie noch einmal zu Rachel- sie sah imme rnoch umwerfend aus in dem Kleid. "Aber nur damit du es weißt: mein Angebot gilt auch über heute hinaus." Sie meinte es ernst.
Nachdem Rachel nun auch noch ihre Schuhe angezogen und Tessa sich ihre Tasche übergeworfen hatte, in der unter anderem auch ihr Portmonee war, verließen sie gemeinsam die Wohnung, um sich auf den Weg zu Harry und dem Restaurant zu machen, dass er ihr geschrieben hatte.


------------ Rachel & Tessa OUT zu Restaurant (2) ------->

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 22:44

Leichte Überraschung wandte sich nun in Tessas Blick, welchen sie nicht von Rachels Gesicht nahm. "Ich wusste nicht, dass du einen Bruder hast", sagte sie ruhig, ehrlich, ohne Vorwurf. Weshalb auch? Sie selbst hatte Rachel sogar Ricky verschiwegen, ganz zu schweigen von jeglichen anderen persönlichen Informationen. Sie konnte verstehen, wenn man über seine Vergangenheit, Familie oder sonst etwas nicht reden wollte und würde diesbezüglich auch niemals jemanden irgendwo zu zwingen.
Langsam nickte sie. Sie konnte verstehen, wenn sie den Brief nicht jetzt lesenwollte. Nicht, wenn sie gleich los mussten zum Essen mit Harry. Obgleich er natürlich den ganzen Abend in ihrem Hinterkopf sein würde. Andererseits...das würde er wohl so oder so. Ob sie ihn nun schon gelesen hatte oder nicht.
Seit sie 17 Jahre alt war? "Das ist eine lange Zeit", stellte Tessa fest. Sie schwieg kurz, ehe sie ihren Mund erneut öffnete. "Wenn du darüber reden möchtest, dann bin ich da." Wenn nicht, dann nicht. Sie wollte es hr nur anbieten. Sie spürte, das da mehr war, viel mehr. Und ja, sie wollte für Rachel da sein.
Und ja, sie wusste, was das nach sich ziehen konnte. Sie hatte ihren Alkoholkonsum nicht vergessen (wie auch - sie hatte höllischen Durst) und auch Rachels einstellung dazu nicht. Ebenso wenig hatte sie das Schuldgefühl vergessen, glücklich zu sein und Ricky natürlich (wie könnte sie Ricke vergessen (ihr Herz schmerzte stechend)), aber dennoch. An diesem Tag war es ihr gleichgültig. Weil sie sich gegenseitig brauchten,s ich gegenseitig stützen mussten und gegenseitig füreinander da sein mussten. Und das war gut.

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 22:13

Tessa beobachtete Rachel,w ährend diese die Briefe durchging. Wartete auf eine Antwort von ihr, während sie selbst überlegte, was ihre gemurmelten Worte wohl zu bedeuteten haben mögen. Schade, dass ich sie wohl nie kennenlernen werde. Wen könnte sie damit nur meinen? Ihre Großeltern? Ihre Mutter? Oder...Ricky? Sofort wurde Tessas Herz schwer, als hätte man Blei dort hineingegossen. Ricky hätte Rachel geliebt, das war ihr jetzt schon klar. Und sie hätte sie voll und ganz unterstützt, mit Rachel zusammen zu kommen, hätte vermutlich sogar irgendein Date arrangiert und was nicht alles. Die beiden hätten sich sicher unwahrscheinlich gut verstanden...
Moment mal...
Tessa blinzelte und blickte Rachel an, die völlig paralysiert auf einen Brief starrte. Tessa konnte den Namen entziffern: Aman Nejem. Sagte ihr nichts. Doch Rachel offenbar schon, welche völlig in einer anderen Welt zu sein schien, viel zu spät aufschaute, ihn beiseite legte, sie ansah.
Etwas stimmte nicht. Das spürte Tessa sofort. Und sie überging Rachels Nachfrage.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie ruhig und blickte besorgt in Rachels Augen. "Von wem ist er?", fragte sie weiter, mit einem Nicken zu dem Brief. Es wäre in Ordnung, wenn Rachel es nicht erzählen wollte. Doch sie sollte wissen, dass Tessa für sie da wäre, was auch immer in dem Brief stehen mochte.

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 20:24

Tessa lächelte leicht. Sie glaubte nicht daran, Rachel an Shönheit zu übertrumpfen, aber entgegnete nichts daruaf. Dies hier war schließlich kein Wettkampf, sondern es waren... ja, es waren Gefühle.
Gedankenverloren nickte Tessa leicht. Sie hatte ewig nicht mehr an ihre Eltern gedacht. Sie waren schon vor längerer Zeit aufs Land gezogen und acuh wenn Tessa mit ihrem Vater zumindest noch Kontakt hatte, sahen sie sich nur noch selten. Noch seltener, seit bei ihrem Vater Parkinson diagnostiziert wurde und ihre Mutter ihn wie ihren eigenen Augapfel hütete. Und es war schon immer ihre Mutter die dominante im Haus gewesen, nicht ihr Dad. Daher hatte es Tessa vermieden, sie zu besuchen. Nur Ricky war am Wochenende vielleicht mal zu ihren Großeltern gefahren.
Ricky...
Da war es wieder. Das Stechen, als wäre ein Pfeil direkt in ihre Brust gestochen worden, das Hüpfen ihres Herzens ins Erdenreich und blutend wieder zurück nach oben. Sie schluckte und atmete. So, wie sie es immer tat.
Selbst ihre Eltern wussten nicht, dass Ricky tot war. Tessa hatte es niemandem gesagt. Niemandem. Nur ihre Stammgäste in der Bar hatten es selbstverständlich mitbekommen, die nachgefragt hatte, wo Ricky denn war, doch sonst... oh verdammt, sie würde es ihnen noch erzählen müssen. Sie würde...
Nein, daran wollte sie jetzt nicht denken. Daran wollte sie jetzt nicht. Denken!
Sie zog sich wieder ins Hier und jetzt und unwillkürlich lächelte Tessa. Sie beugte sich ein wenig vor. "Dann hat dein vater keine Ahnung", meinte sie leicht und blickte ihr in die Augen. Es war doch so, oder nicht?
"Das nehme ich als Kompliment", schmunzelte Tessa leicht, aber es stimmte. Sie war noch nie jemand gewesen, der kampflos aufgegeben oder sich in etwas hatte verdrehen lassen, der sie nicht war. Sie war sie selbst und darauf war sie schon immer stolz gewesen und hatte ihren Weg gemacht. Entgegen allen Steinen, die man ihr in den Weg legen mochte. Oder - in Harrys Fall - auch wegräumen mochte.
Überrascht blinzelte Tessa und sah zu, wie Rachel einen Brief in die Hand nahm. "Wen wirst du nie kennenlernen?", fragte sie. Hatte sie in Gedanken versunken irgendetwas verpasst?

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 19:46

Rachel sah in dem Kleid einfach umwerfend aus und es fiel Tessa schwer, die Augen von ihr zu nehmen. Das leichte, in ihr wieder erwachte Gefühl, tanzte leicht. Nur seicht, kleine Bewegungen, aber es war da, ließ ihr Herz ein wenig hüpfen. Obgleich sie es nicht wusste übte Rachel eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie aus. Schon seit ihrer ersten Begegnung in ihrer Bar, als Rachel mit ihren Kollegen dort gewesen war.
Sie...sie hatte einfach was. Etwas unbeschreibliches.
Doch sie konnten hier nicht ewig bleiben. In einer Stunde ungefähr trafen sie sich mit Harry im Restaurant. Sie brauchten zwar nicht allzu lange hin, aber dennoch. Udn sie schultere Rachel noch eine Antwort auf ihre Frage, welche sie ihr vor ihrem Dusch-Erlebnis gestellt hatte. Also holte sich Tessa ein Glas Wasser und ihr Blick fiel erneut auf Rachel. "Du bist wunderschön", sagte sie in ihrer tieferen verruchten Stimme und meinte es so. Sie war underschön.
Dann setzte sie sich zu ihr an den runden Tisch und begann ihr langsam von ihrer Familie zu erzählen. Es war wirklich seltsam, über sich selbst zu reden. Ungewohnt.
"Ich war fünf", antwortete Tessa und blickte in Rachels Augen. Es stimme nur halb, doch es war nicht glogen. Zuvor war sie bereits für kurze Zet in einer anderen Pflegefamilie gewesen. Sie war sehr jug gewesen, hatte fast gar keine Erinnerungen an diese Zeit, und doch hatte sie es noch nachhaltig verfolgt. Sie wollte nicht gerne daran denken und wollte es auch wirklich nicht thematisieren. Es war nicht wichtig.
Tessa musste schwach lächeln, als Rachel so überrascht darauf reageirte, dass gerade ihr Vater damit keine Probleme gehabt hatte. "Vielleicht liegt es ja daran, dass es nicht meine leiblichen Eltern sind. Naja, mein Vater war immer sehr ruhig, hatte seine eigene Welt. Er hat mir die Leidenschaft fürs Getränke mixen vermacht." Sie lächelte Rachel an, in Gedanken bei dem Cocktail, welchen sie am ersten Abend eigens für sie kreiert hatte. "Und meine Mutter war schon immer eher etwas kühl und streng. Ihr war die Wirkung nach außen wichtig und naja..." Tessa zuckte mit den Schultern und lächelte leicht. "...da habe ich nicht sonderlich reingepasst." Als Rachel sich für die negativen Erfahrungen etnschuldigte, schüttelte Tessa leicht den Kopf. "Natürlich war es nicht schön. Aber viele haben es schlimmer - immerhin haben sie mich nicht rausgeworfen." Das hätte ihre Vater auch niemals zugelassen. Vielleicht hatte er das sogar tatsächlich nicht zugelassen. Sie traute es ihrer Mutter zu, dass sie so eine Aktion hätte durchziehen wollen.
Wie auch immer.
"Die Großeltern von meiner  Mutter, aber die waren noch konservativer als meine Mutter es war und naja..." Tessa zuckte mit den Schultern. "Nach meinem Coming-Out war ich dort nicht mehr willkommen. Aber es ist in Ordnung", fügte sie rasch hinzu. Sie brauchte dafür kein Mitleid. Sie war wie sie war und sie hatte ihren Vater immer als Unterstützung gehabt. Sie hatte sich damals schon nicht davon unterkriegen lassen und es war sehr viel Zeit vergangen seitdem. Es war okay.

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 10:49

Tessa wandte ihren Blick nicht von Rachel ab,w ährend diese nun ihrerseits sie einseifte. Und auch das leichte Lächeln wich dabei nicht von Tessas Gesicht. Es war intim, eine Basis voll des Vertrauens und es war ein gutes Gefühl, ein anderes, sanftes, eines, welches sie aus vollen Zügen genoss.
Aber selbst die schönste, magischste Zeit musste durchbrochen werden. Tessa wartete ind er Dusche, während Rachel ein Handtuch herbeiangelte, und nahm es entgegen. "Danke", sagte sie sanft in ihrer tiefen Stimme und begann ebenfalls, sich abzutrocknen. Sie folgte Rachel hinein ins Schlafzimmer, wo sie begann, sich ihre Kleidung für den Abend anzuziehen: die eng anliegende Hose, das weiße, verzierte, halbdurchsichtige Top und das schwarze Oberteil darüber. Schlicht, aber elegant. Ihre Haare waren noch nass und schwer. Ein Blick auf ihr Handy zeigte ihr, dass sie noch ein wenig Zeit hatten, bis sie los mussten. Sie würde sich die Haare später vielleicht noch irgendwie hoch stecken. Oder offen lassen.
Mal sehen.
Sie kehrte ins Wohnzimmer zurück und ließ sich auf dem Stuhl am Tisch nieder, während sie Rachel lächelnd betrachtete. Sie spürte wieder was. Es waren leichte Gefühle, unterschwellig, dochs ie waren da und es war... es war gut. Im Augenblick.
"Du wolltest etwas über meine Familie erfahren?", fragte Tessa, ohne den Blick ihrer Augen dabei von Rachel zu nehmen. Sie wollte etwas zu trinken und trat in die Küche, wo sie den Kühlschrank öffnete um zu sehen, was Rachel da hatte. Am liebsten wäre ihr natürlich Alkohol, aber ihr war bewusst, dass sie damit besser wartete. Sie füllte siche infach ein Glas mit Mineralwasser und setzte sich wieder an den runden Tisch, wobei sie einen kleinen Schulck nahm. "Ich kenne meine leiblichen Eltern nicht", sagte sie dann und blickte zu Rachel. Es war merkwürdig, darüber zu reden. Sie sprach nie über sich. "Ich bin in einer Pflegefamilie aufgewachsen. Meine Mutter war Apothekerin, mein Dad Bauingeniuer." Sie wusste nicht, was sie noch erzählen sollte. "Der Kontakt wurde weniger, als ich mich ihnen gegenüber geoutet hab, dass ich lesbisch bin. Mein Dad hatte damit keine Probleme, aber meine Mutter schon." Sie trank einen weiteren Schluck Wasser. "Naja, wie auch immer. Sie leben beide noch - auf dem Land, mittlerweile, aber, wie gesagt. Der Kontakt hat deutlich nachgelassen." Sie lächelte Rachel schwach an und zuckte mit den Schulter. "Was anderes wüsst ich gerade nicht zu erzählen." Womöglich war es noch nicht aufgefallen, aber in der Regel sprach sie nicht so oft über sich.

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 10.11.2020 09:25

Tessa spürte Rachels Finger nach wie vor in sich, selbst nachdem sie gekommen war und es zauberte ihr ein kleines Lächeln auf die Lippen. Ja, sie liebte es. Liebte sie.
Und einige Augenblicke lang zog sich dieser Moment einfach in die Ewigkeit. Das warme Wasser von oben, dass auf ihren tauben Rückeln und die Schultern prasselte, nahm sie schon gar nicht mehr im geringsten wahr. Tessa genoss Rachels leichte Berührungen, lächelte und fand nun ebenfalls den Stand auf ihre Beine zurück. Über Rachels Schulter hinweg griff sie nach dem Duschgel, verrieb es auf ihren Handflächen und begann dann sanft mit ihren eingeseiften Händen, über Rachels Körper zu fahren. Über ihre Schultern, ihren Hals, ihre Seiten, ihren Bauch, nach oben zu ihren Brüsten. Sie umkreiste sie, fuhr mit ihren Daumen über die harten Brustwarzen, drückte ihre Brüste kurz, ehe sie weiter nach unten wanderte, ihre Finger erneut zwischen Rachels Beine gleiten ließ - nur kurz diesmal - um sich dann wieder zu lösen, sich hinzuhocken und an ihren Beinen hinunter zu fahren. Dabei folgte ihr Blick der Arbeit ihrer Hände, konzentrierte sich ganz und gar darauf, während ihr Kopf sich immer noch in diesem seltsamen, einzigartigen, wunderbar geschaffenen Rausch befand...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.11.2020 09:44.

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Re: Rachels Wohnung

von Tessa am 09.11.2020 23:54

Sie spürte, wie Rachels Körper an ihrem von einem komplettern Zittern ergriffen wurde, spürte, dass auch sie Schwierigkeiten hatte, stehen zu bleiben, spürte, dass sie zu ihrem Höhepunkt kam.
Und Tessa machte weiter, hörte nicht auf, gab ihr, was sie wollte, wonach der Körper so lechzte und genoss es, drückte sich an ihr, um ihnen beiden irgendwie den Halt zu geben, stehen zu bleiben und einen kurzen Augenblick später wurde das Badezimmer auch schon von einem lauten Stöhnen erfüllt, während Tessa gleichzeitig die Hitze über ihre rechte Hand rinnen spürte.
Doch sie hatte kaum Zeit, diese langsam zurückzuziehen, als auch Rachels Hand nahezu zum Angriff überzugehen schien. Tessa schluckte, stöhne, schlucckte nochmal, stöhne, ihr  Becken zuckte vor, die Finger vertieften sich und nochmal und dann war sie da. Zitternd gaben ihre Knie nun doch unter ihr nach, zogen sie nach unten - und sie zog Rachel einfach an ihrer Hüfte mit sich mit, schräg hockend auf dem weißen engen Duschboden, eng beieinander, komplett durchnässt, doch es war egal.
Tessas Herz raste in ihrer Brust, noch immer, ein warmes rasendes Gefühl erfüllte sie von oben bis unten - und sie hoffte dass es anhielt. Es sollte anhalten. Es war fast wie eine Euphorie, eine Euphorie, die ihr sogar ein leichtes Lachen entlockte und es sollte anhalten.
Mit einem Lächeln auf den Lippen strich Tessa Rachel eine dunkle nasse Strähne hinters Ohr und blickte ihr in die Augen. "Wollten wir nicht duschen?", fragte sie mit ihrer verruchten Stimme und lächelte erneut, genau im Wissen, was sie hier tat.
Sie liebte diese Frau einfach. Und ja, in diesem Augenblick war sie ihrem kleinen, nicht mehr ganz so verschütteten Ich, wirklich dankbar.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.11.2020 23:54.
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