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Joanna

45, Weiblich

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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Joanna am 08.08.2024 09:48

Die letzten Jahre waren wild gewesen. Es hatte viele Auf und Abs gegeben, viele Kämpfe, viel Verzweiflung aber auch viel Hoffnung. Mittlerweile hatte es Joanna tatsächlich geschafft, trocken zu werden. Sie war teil einer AA-Gruppe in Vancouver, sie hatte eine gute tiefenpsychologische Therapeutin, mit welcher sie sich noch immer regelmäßig traf, um Traumata aufzuarbeiten, von denen sie gar nicht gewusst hatte, dass es Traumata waren und ihr so zu helfen, ihren Kampf gegen den Alkohol, um den Kampf um ein Leben ohne den Alkohol zu unterstützen. Die Ehe mit James hatte sie retten können, sie wohnten noch immer zusammen und dank ihrer Freundin und Kollegin Ria, hatte Jo inzwischen sogar einen unglaublichen süßen Hund, welchen sie Snow genannt hatte. Ein großes langhaariger und treuer Wuschel, mit dem sie jeden Morgen und Nachmittag einen Spaziergang machte - während sie arbeitete, war er unterdessen bei der Hundeschule oder der HuTa - der Hundestagesstätte. Je nachdem. Dort hatte er viele Freunde, konnte sich austoben, viel spielen. Irgendwie - es war ihr selbst noch immer unbegreiflich wie - hatte sie sich ins Leben zurückgekämpft. Manchmal fühlte sie sich noch schuldig. Ziemlich oft sogar (wobei das ein Symptom des Überlebendenschuld-Syndrom war, was ihr inzwischen diagnostiziert worden war), aber auch daran arbeitete sie in der Therapie.
Aktuell war sie in ihrer raucherpause  und sog an ihrer Zigarette, als Ria von hinten kam und sie antippte um ihr zu sagen, dass Ariadna gleich da wäre. "Yes, ich komme.", sagte Joanna, sog ein letztes Mal an der Kippe, ehe sie sie am Aschenbecher ausmachte und reinwarf und wieder nach drinnen ging. Ariadna Rojas war extra aus Manhatten angereist. Das Tape, welches sie ihr gesendet hatte, hatte Joanna gefallen und viel Potential. Jetzt galt es zu hören, was die junge Frau tatsächlich konnte, um dann mit ihren Kollegen zu beratschlagen, ob sie sie unter Vertrag nehmen wollten oder nicht.
Grade als Joanna ins Büro trat, klingelte ihr Telefon. Es war der Empfang unten von Coax Rec. um ihr mitzuteilen, dass die Künstlerin Mrs. Rojas eingetroffen sei. Joanna bedankte sich, legte auf und nahmr asch die Treppen nach unten, um sie abzuholen. "Adriana?", mutmaßte sie mit einem Lächeln, als sie eine junge Frau mit heller Haut und dunklen Haaren - was einen krassen Kontrast bildete - zu begrüßen. "Hey, schön das du kommen konntest!" Sie reichte ihr die Hand. "Ich hoffe du hattest einen guten Flug und das Hotel ist in Ordnung?"

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Re: Ilayda & Joanna ~ Party Girls (2014)

von Joanna am 31.07.2024 10:26

Joanna beobachtete grinsend und dabei hin und wieder an ihrem Strohhalm ziehend, wie auch Ilayda nach und nach die Shots leerte. Es war ein guter Start in den Abend und sicher würden noch einige weitere folgen! "Prost.", wiederholte sie, als sie anstießen und sog nochmal an ihrem Long-Drink, der ebenfalls echt lecker und auch erfrischend war. Vielleicht würde sie später nochmal einen solchen trinken. Oder ein Gin Tonic... das hätte auch was. Oder auch zwei.
"Na auf jeden Fall!!", rief sie sofort, als Ilayda nach der Tanzfläche fragte. Allerdings mussten dafür tatsächlich zuvor die Getränke geleert werden. Zu schnell konnte es im Club passieren, dass einem etwas ins Glas gemixt wurde, ohne dass man es bemerkte. Und auf einen unfreiwilligen KO-Tropfen-Absturz hatte sie heute wirklich keine Lust. Zumal James ihr dafür wahrscheinlich die Ohren langziehen würde. Erfahrungen hatte sie da nämlich schon gemacht (er hatte sie da heldenhaft rausgeholt und beschützt) und sie wussten um die Gefahren. In dem Sinne hätte er sogar Recht, mit ihr zu schimpfen, da sie es besser wissen müsste.
Aber sie wusste es ja. Sie tat den Strohhalm beiseite um den Longdrink so mit hin und wieder einem großen Schluck schließlich auszutrinken. Sie stellte das leere Glas auf den Thresen und spürte bereits jetzt, wie sich die wohlige Wärme des Alkohols von ihrer Brust aus im ganzen Körper auszubreiten begann. Nicht dass sie betrunken wäre - davon war sie noch weit entfernt - aber es war ein leises angenehmes Kitzeln.
"Bereit zu tanzen?", fragte sie ihre Begleitung, wartete, bis Ilayda ebenfalls ausgetrunken hatte, ehe sie sie kurzerhand dann hinter sich her auf die Tanzfläche zog, wo sie nicht nur ihren Körper rhythmisch passend und teilweise sogar elegant zur Musik bewegte (wenn auch manchmal ganz eigen), sondern bei den meisten Liedern auch laut und wunderbar mitsang.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2024 17:39.

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 25.07.2024 14:03

Ein schwaches Lächeln zuckte über Joannas Gesicht. Mit dem Handrücken rieb sie sich kurz über Nase und Mund, ehe sie sie erneut sinken ließ, die Rumflasche dabei im Griff und auf ihrem Knie abgesetzt. Der kalte Flaschenboden aus Glas an ihrer Haut tat gut. "Hm... ja. Ich trink ganz gern.", gab sie zu. Es war wohl unsinnig, das zu leugnen. Auch wenn sie nicht gleich hinausposaunen wollte, wie viel sie tatsächlich trank. Sie zuckte die Schultern. "Ich sollte eh nich lebn..", murmelte sie und spülte die Worte und den Schmerz mit einem weiteren kleinen Schluck Rum hinunter. Es stimmte. Ihre Schwester sollte leben und sie selbst tot sein. Stattdessen war es anders herum - und das würde sie sich niemals verziehen.
Bei der Erklärung von John tastete sie mit der freien Hand nochmal nach oben an ihren Kopf. Erneut fühlte sie den Verband. Dort schmerzte ihr Kopf auch immer noch, aber das würde wohl auch erstmal nicht weggehen. "Mein Mann is nen Cop. Er arbeitet viel.", erklärte sie John und erneut lächelte sie kurz schwach. "Außerdem bin ich niemand auf den man gut aufpassn kann. War ich noch nie. Dafür bin ich zu stur und geh zu sehr mitm Kopf durch die Wand."
Sie nickte und stand auf. Ihr war etwas schwindlig und ihr wurde peinlich bewusst, dass sie vermutlich mal wieder nicht allzu lange geschlafen hatte und noch viel viel Alkohol in ihrem Blutkreislauf zirkulierte. Sie war weit weg von nüchtern. Nachdem sie ihren Stand aber hatte, ging sie zur Tür, öffnete sie und trat hineraus aufs Deck.
Der Nachthimmel prangte über ihnen - hier und da konnte man wo die Wolkendecke aufriss ein paar Sterne sehen. Die kalte Luft verstärkte zwar den Schwindel etwas, aber tat dem pochenden Schädel gleichzeitig unheimlich gut. Mehrmals atmete sie tief durch, ließ sich den Wind durch die blonden Haare fahren und genoss die Seeluft. "Ich liebe das Meer.", erklärte sie John, trat an die Reling und stützte sich auf dieser ab. "Ich war viel zu lange nich mehr auf nem Schiff. Oder tauchen."

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 10.06.2024 16:28

"Guter Punkt...", murmelte Joanna und musste kurz die Augen schließen, damit ihr Kopf nicht endgültig zu platzen drohte. Wieder stieß sie auf und schmeckte Galle im Mund. Sie schluckte es verbissen runter und unterdrückte irgendwie ein neues Würgen. Fuck ihr war echt schlecht. Was das anging hatte der Fremde Recht - ein Schiff half da echt nicht. Wie zur Hölle war sie hierhin gekommen? So einen schlimmen Filmriss hatte sie ja noch nie gehabt. Gott fuuuck...
Der Geschmack in ihrem Mund war ekelhaft. Natürlich, sie konnte sicher nach draußen wanken und sich richtig übergeben und dann würde es ihr besser gehen. Nur hasste sie es zu kotzen. "Rum ist doch prima.", murmelte sie, die Augen immer noch geschlossen und sich am Bett festkrallen, während sie mit ihren eigenen Körper - insbesondere Kopf und Magen - kämpfte. Tief atmete sie durch, die Meerluft drang in ihre Nase.
Die erste Gefahr schien vorüber. Sie öffnete die Augen wieder um den Fremden bei seiner Bekanntgabe anzuschauen. Johnnas... John... nein, da klingelte wirklich nichts. Und bei seiner Erklärung ihres Kennenlernens schämte sies ich fast. Auch kein neues Gefühl. "Ja... ich war echt dicht.", gab sie zu, auch wenn das wohl wirklich nicht mehr gesagt werden musste. "Danke dass du..." Sie wieß auf das Schiff um sie herum, um ihren Satz zu beenden. "Nach Hause hätte ich es wahrscheinlich nich geschafft wie es ausschaut. Zumal mein Mann mich wahrscheinlich nen Kopf kürzer gemacht hätte."
Er brachte ihr eine Flasche Rum. Ein schwaches Lächeln zuckte über ihre Lippen. "Tja. Nach der Definition wär ich wohl ne Piratin." Mit leichten Schwierigkeiten schaffte sie es, die Flasche zu öffnen. Der Rumgeruch schlug ihr entgegen und erneut wölbte sich ihr Magen, kurz davor, seinen geringen Inhalt zu entleeren. Sie schob es beiseite, setzte die Flasche an und trank einige Schlucke im Wissen, dass es helfen würde. Sie setzte die Flasche auf ihrem Oberschenkel ab - sie natürlich wieter festhaltend, und spürte mit geschlossenen Augen, wie der Alkohol die Wärme in ihrem körper verteilte, während er die Speiseröhre hinunter in den Magen lief. Das tat gut. Sie trank noch einen kleinen Schluck hinterher und bildete sich ein, dass das fiese Dumpfen in ihrem Schädel etwas besser wurde. Vorsichtig stand sie auf. "Darf ich?", fragte sie und nickte zur Tür, die auf Deck führen musste. Sie war neugierig, wo sie waren und wie die Aussicht war. Sie liebte das Meer. Hatte sie schon immer geliebt...

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Re: Ilayda & Joanna ~ Party Girls (2014)

von Joanna am 02.06.2024 16:52

Joanna hatte definitiv die richtige Begleitung für die Party gefunden. Auf Anhieb fühlte sie sich einfach mit Ilayda auf völlig natürliceh Art und Weise verbunden-  und das, obowhl sie sich gerade das erste Mal trafen, ohne dass James dabei war, weil ilayda ja eigentlich James beste Freundin war. Tja - jetzt hatten eben mal die Frauen die Oberhand. Über den Gedankengang musste Joanna grinsen. "Ich breche meine Versprechen nie!", grinste Joanna und hob zwei Finger wie zum Ehrenwort - nur um es nochmal extra zu unterstreichen. Sie lachte leicht. Nein, so wie dieser Arbend bereits anfing, würde sie das auf jeden Fall nochmal mit Ilayda wiederholen wollen, wenn die Zeit es den beiden erlaubte. Ob James ein klein wenig eifersüchtig werden würde, wenn er davon erfuhr?
Sie betraten den Club - am Türsteher vorbei - und nachdem Ilayda Joannas Idee bezüglich des Vorglühens zu teilen schien, drängten sie sich gemeinsam durch die Menschen zur Theke durch. Ilayda schaffte es als erstes, sich bei einem der Barkeeper Gehör zu verschaffen, und wenige Augenblicke später standen schon mehrere Shots und jeweils ein Longdrink vor ihnen. "Nein, das ist perfekt!", grinste Joanna ehrlich, und hob das 1. Shotglas an die Augen um ihr zuzuprosten. "Auf einen geilen Abend!" Sie exte drei der Shots, welche sie anschließend - wie es sich gehörte - verkehrtherum wieder abstellte (das Zeichen, dass es wirklich leer war). "Aller guten Dinge sind drei.", lachte sie Ilayda als Erklärung ins Ohr, während sie das sanfte warme Brennen noch in der Kehle spürte, und wie es sich einen kleinen Weg in ihre Brust suchte. Sie gab sich kurz Zeit, bis der Alkohol in ihrem Magen angekommen war, ehe sie noch die anderen beiden Shots exte, damit sie sich nun ganz und gar dem Longdrink widmen konnte, von dem sie einen kleinen Schluck nahm. "Uhh, schmeckt gut!", lobte sie. "Hast gut gemixt.", fügte sie witzelnd hinzu und stieß Ilayda freundschaftlich leicht an. Wie automatisch - und ohne es zu bemerken - bewegte sich Joannas Körper bereits zur Musik. Das passierte fast immer. Musik lag ihr einfach im Blut - und sie hörte ihr auch immer zu. Es ging gar nicht anders und durch ihren Job als Musikproduzentin war es sogar noch intensiviert worden. Ahhh wie sie diesen Moment einfach liebte...

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 29.05.2024 15:14

Blue? Ihr verkaterteund zu Teilen noch immer ordentlicher betrunkener Schädel kam nicht im mindesten mit, war noch nicht aufnahmefähig, ging für den Moment einfach darüber hinweg. Fuck, der Kerl sprach mit ihr, als würden sie sich kennen. Aber sie konnte sich nicht einmal im Ansatz an ihn erinnern. Mühsam dachte sie darüber nach,w as vergangenen Abend gewesen war. Aber alles was ihr in den Kopf kam, war, wie sie komplett besoffen in der Bar gesessen hatte. Und Gedankenfetzen, dass sie noch zum Strand wollte, um das Meer zu sehen.
Sie war noch nicht wirklich in der Lage auf die Erklärungen des Fremden zu antworten, sondern beobachtete mit noch immer schmerzahft pochendem Schädel, wie er auafstand und Licht machte. Ein neuer stechender Schmerz in ihrem Kopf. Sie kniff die Augen zusammen. "Ah fuck..." Es war nicht der erste Filmriss, den sie hatte. Aber es war definitiv der erste, wo sie auf einem fremden Schiff aufwachte.
Sie hatte gar nicht gemerkt, dass der Fremde sich wieder gesetzt hatte. Erst als er sie anredete und sie zu ihm sah, fiel es ihm auf. "...So offensichtlich, hm?", erwiderte sie und hob eine Hand um diese kurz an ihren Kopf zu legen - er hatte eindeutig noch die normale Größe, auch wenn es sich überhaupt nicht so anfühlte. Der Windstoß tat gut. Sie winkte ab. "Bin trinkfest. Normal muss ich mich nich übergeben." Trotzdem stieß sie wieder auf und schluckte direkt. Gott war der Geschmack widerlich.
"Haste was zu trinken?", fragte sie ihn und überlegte einen Moment aufzustehen. Das kam ihr dann aber eher wie eine schlechte Idee vor und sie ließ sich wieder zurück auf das Bett sinken. "Shit, tut mir echt leid, aber ich kann mich echt nich an dich erinnern. Wer bist du? Wo habn wir uns getroffn?"

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 15.05.2024 10:29

Aus der schwarzen Bewusstosligkeit des Deliriums heraus manifestierte sich langsam ein Traum. Sie saß im Auto. Ihr Fuß war auf dem Gaspedal. Sie sah die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Tachonadel war locker 20 hm/h zu schnell, aber es war ihr egal. "Fahr langsamer!", warnte ihr Vater von hinten. "Wir wollen doch nach Hause, oder?", erwiderte sie gereizt, beschleunigte sogar noch ein wenig mehr. Die Kreuzung kam näher. Die Ampel, die von grün auf rot sprang. Aber es war nachts. Kein Schwein würde hier sein. Ihr Schädel pochte, sie war müde und entnervt von dem langen Tag. Sie wollte ins Bett und jetzt ganz sicher nicht wegen dieser beschissnen Ampel abbremsen. "Pass auf!", schrie ihre Schwester auf dem Beifahrersitz. Einen Moment sah Joanna zu ihr. Und blickte in ein blutiges, gebrochenes, eingedrückte sund zerstörtes Gesicht. Glibber von Hirn oder Augen benetzten die Haut. Sie grinste gespenstisch. Und als Joanna nach vorne blickte, wurde sie schon von grellen Scheinwerfern geblendet und - KNALL

Sie erwachte japsend und mit höllisch schmerzendem Schädel. Ihr war speiübel. Sie beugte sich zur Seite aus dem Bett und kämpfte mit der Übelkeit. Irgendwie - sie wusste selbst nicht wie - schaffte sie es, sie beiseizuschieben. Alles schwankte. "Scheisse...", murmelte sie leise. Sie hatte keine Ahnung wie lange sie weggetreten war. Sie versuchte den Kopf zu heben um die Uhr in ihrem Wohnzimmer zu lesen, doch... da war keine Uhr... das... war auch nicht ihr Wohnzimmer...
"Was..?" Sie blinzelte, ihr Blick stellte sich langsam widerwillig scharf (es war noch immer viel Alkohol in ihrem Blut) und sie sah sich um. Neben ihr saß ein fremder Mann mit strahlend goldenen Augen, wettergegerbtem Gesicht und Bart. "Shit... Wo bin ich?", murmelte sie und rieb sich über ihr Gesicht. Ihr Hinterkopf pochte leicht und als sie danach tastete spürte sie einen Verband. Was zum...?? "Was is passiert?" Wieder sah sie sich um und ihr Herz hüpfte kurz. "Is das ein Schiff??"

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 12.05.2024 14:41

Joanna hörte ihn zwar zu bezüglich der Erklärung seiner Augen, aber aufnehmen tat ihr Kopf die Worte nicht im geringsten. Es war lediglich ein Nebengeräusch und letztendlich spielte es wohl ohnehin keine große Rolle. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich am nächsten Morgen noch an irgendetwas hiervon erinnern würde, war ausgesprochen gering.
Das hinfallen, liegen und wieder aufgerichtet werden, war wie ein einziges großes Karrussel. Sie nahm es letztendlich kaum wahr, es waren nur wirbelnde Farben, Watte, Bienen. Es war eine große weite kugelige Welt und sie nur eine Ameise am Strand. Wundervoll und leicht und ganz ganz weit. Diesmal hörte sie die Worte des Fremden wirklich und sie musste lachen. Sie legte den Kopf in den Nacken, wodurch ihr Körper erneut ins Schwanken geriet und stolperte - und der einzige Grund, warum sie nichr vornüber mit dem Gesicht voran wieder auf dem Boden landete, waren die starken Arme, die sie irgendwie oben hielten. "Jaaa", gab sie zu, immer noch lachend, obwohl ihr so krass schlecht war, dass sie dachte, sie könnte sich hier und jetzt gleich übergeben. "Hab viellei'n bisschn viel gedrungn."
Sie dachte dann einen Moment nach, was eigentlich nur einem sinnlos in den Horizont starren wo alles schwankte. "Hab keine Wunde....", murmelte sie zusammenhanglos, während erneut Dunkelheit und schwarze Flecken über Sichtfeld tanzten. Ihre Stimme wurde noch undeutlicher, als sie durch das Lallen ohnehin schon war. "Mag Schifffe", murmelte sie und nickte langsam. "Müde...", fügte sie hinzu. Und das war der Moment, wo ihre Beine unter ihr zusammenklappten und sie das Bewusstsein verlor.

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 09.05.2024 17:07

"Einss musse mir verradn.", lallte Joanna und neigte den Kopf erneut schief in dem Versuch, den Mann besser fokussieren zu können - allerdings fürhte es nur dazu, dass sie einen ungelenken Ausfallschritt zur Seite machen musste, um nicht hinzufalln. "Wie sur Höllle bekomm man goldne Auche- Aug- Auchn?", fragte sie und betrachtete noch immer so gut es ging faszinieret seine Augenfarbe. Es war wirklich das erste Mal, dass sie so goldene Augen sah. Zumindest, soweit sie sich erinnerte. Wer wusste schon, was sie sonst noch so alles schon im Rausch gesehen hatte.
Sie hatte ihm etwas von ihrem Alk angeboten, was auch immer es war, aber er schien es nicht haben zu wollen. Sie zuckte die Schultern und versuchte noch einen Schluck zu nehmen. Sie trank nie immer das gleiche. Sie variierte gerne. Aber war auch egal, oder? Kater bekam sie in der Regel so oder so. Aber gegen KAter halfen dann Tabletten und - natürlich - Alk und schon ging alles wieder klar. Alles gar kein Problem.
Und dann drehte sich in einem Augenblick die gesamte Welt, als würde sie einfach umkippeno der man in einem dieser 3D-Bilderbücher die Seite umschlagen. Joanna bekam nur einen dumpfen WUMMS mit, ein seltsam dumpfes Gefühl an ihrem Hinterkopf und dann sah sie hinauf. Es sah schön aus. Es war schön. So ruhig... angenehm... Watte und Dröhnen gleichermaßen füllten ihren Kopf aus wie summende Bienen, aber freundliche Bienen, die alles bedeckten, sich warm an sie kuschelten, behaglich und freundlich... der Himmel. Richtig. Sie sah den Himmel an. Sie lächelte unzusammenhängend. Die blutende Platzwunde an ihrem Hinterkopf registrierte sie nicht mal im geringsten. Sie hatte keine Schmerzen. Und die Worte von dem Typen, die ihr vorkamen wie Stunden später, schienen auch eher langsam an sie zu dringen. Und sie ergaben keinen Sinn. Handy? Ja schon... sie hatte aber gerade noch nichtmal ihre Flasche und...
eine Hand. Sie schien vor ihr in der Luft zu schweben. Am liebsten wollte die Musikproduzentin nur hier liegen bleiben. Nichts mehr tun. Gar nichs mehr. Ihre Blase drückte. Fuck... sie sollte ein Klo suchen. Das Meer? Und wo war ihre Flasche? Die war noch nicht leer gewesen, oder?
Ohne es wirklich zu registrieren, hatte sie es geschafft, die Hand des Fremden zu nehmen. Plötzlich war sie in der Senkrechten und wieder kippte die Welt, Übelkeit überspülte sie, aber sie schaffte es irgendwie, ihren Mageninhalt drinnen zu behalten und stolperte nur gegen einen starken warmen Körper, der der einzige Grund war, warum sie nicht direkt wieder zu Boden ging. Fast ihr ganzes Gewicht hing auf ihm, ihre füße und Beine standen schräg. "Uf... sorryyyy...." Sie versuchte sich erfolglos blonde Strähnen aus den Augen zu streichen. "Ich binn drunkk.", teilte sie ihm als ernsthafte Erklärung mit, was aber nichts dran änderte, dass sie nun einfach an ihm lehnte, und Kopf und Körper und Augen schon wieder in dieser schwankenden Welt schwer wurden. sie spürte schon die angenehme dunkelheit eines nahenden Deliriums, des nahenden Schlafes kommen... dieses wundervolle nahende Nichts..

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Re: Joanna & John ~ Blau wie das Meer

von Joanna am 08.05.2024 11:18

Joanna fand es sehr schwierig einzuschätzen, wie nah oder fern der Mann stand, dem sie gerade zugerufen hatte. Sie sah ihn leicht doppelt und sein Bildnis schien irgendwie zu schwanken. Mal hartte sie das Gefühl ihn berühren zu können, würde sie nur die Arme ausstrecken, dann kam er ihr wieder sehr weit weg vor, als würde sie rufen müssen. Sie sah auch leicht doppelt. Sie versuchte sich auf ihn zu fokussieren, aber das tat nur in ihren Augen weh, also starrte sie ihn einfach so an, obwohl ihre Augen in Wichkeit eher auf seine Stirn als auf seine Augen geheftet waren. "Wowww, d'ss nenn ichmaln Blick.", lallte sie und neigte ganz leicht den Kopf. Seine Augen schienen golden zu strahlen. Das gefiel ihr. HAtte was besondres und erinnerte sie an- "Wien Sonn'nuntergang oder Goldmünsn oder so." Ungelenk nahm sie noch einen Schluck, wobei sie sich unabsichtlich etwas über den Hals kippte. Ihr Shirt vorne wurde sofort durchnässt und klebte an ihrem Körper. Ihr war heiß, auch wenn esi n Wahrheit langsam frisch wurde durch die aufziehende Dämmerung. Sie bemerkte das nasse Shirt kaum, lachte nur leicht und wischte sich irgendwie mit der Seite ihrer Hand über die Brust, wobei sie ihr Oberteil etwas verschob (auch das merkte sie nicht). Dann hielt sie dem Fremden die Flasche hin, mit weit ausgestrecktem Arm. Sie stolperte dabei etwas, schaffte es aber irgendwie ihr Gleichgewicht zu halten, worauf sie stolz war. Sie war doch noch immer irgendwie nach Hause gekommen. "Magsse auch was?", fragte sie ihn und lachte dann. "Kannn dir nur nich sagn wasses is. Kei--Keine Ahhnung." Zwischendurch stoeß sie kurz auf und der brennende geschmack des Alks füllte ihre Kehle, die Hitze ihre Brust und die Welt drehte sich. Jetzt einfach nach hinten in den Sand fallen lassen und gar nichts mehr denken...

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