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Tessa

39, Weiblich

FSK 18 Mensch neutral lesbisch homoromantisch Geübter erfunden

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 08.02.2023 13:44

Der Gedanke gefiel ihr. Das Mädchen noch einmal wiederzusehen - in anderen Umständen. Wenn sie vielleicht tatsächlich gemeinsam etwas würden unternehmen können. Gleichzeitig jedoch glaubte Tessa nicht an so etwas. Sie glaubte weder wirklich an Relgion und Götter, noch an so etwas wie Schicksal. Sie glaubte an die Wissenschaft. Auch wenn das womöglich versessen war, wer wusste es schon? Anstatt auf den Zufall zu hoffen, würde sie definitiv schonmal einen telefonischen kontakt bevorzugen, un so fand sie es sehr lieb, dass Lennox tatsächlich auf ihren Vorschlag einging und sie nun die Telefonnummer austauschten. Ihre Telefonnummer... richtig. Tessa schloss die Augen und kramte in ihrem Kopf. "503-557-5938", sagte sie dann endlich langsam und ihre Mundwinkel zuckten leicht. "Hoffe ich zumindest."
Und vor allem solltest du nicht allein sein, die nächste Zeit. Die Worte hallten ini hrem Kopf nach und Tessa unterdrückte ein Seufzen. Würde ihr Vater kommen? Verdammt, sie hoffte es so sehr.. sie hatte ihn lange nicht mehr so sehr gebraucht wie jetzt. Wenn er wirklich kam... es würde ihr viel bedeuten. Es würde ihr verdammt viel ebdeuten. "Ja.", sagte sie also nur leise und zustimmend. Sie würden es wohl sehen.
Wieder lächelte Tessa leicht, als sie lennox' Ausführungen über Kaffee, Lernen und ihre möglichen Zukunftsaussichten durchging. "Ich bin sicher, du wirst deinen Weg gehen.", sagte Tessa ehrlich und bewegte sch in eine etwas bequemere Position. Das Pochen in ihrem Schädel wurde weniger. Die Schmerzmtitel die man ihr einflößte und alles schienen zu wirken. Dafür wurde sie aber auch immer müder.
"Ich studiere. BWL, um genau zu sein. Parallel arbeite ich in einer Bar, was mir... echt großen Spaß macht." Ihre Mundwinkel zuckten leicht und für einen Moment schloss sie die Augen, um sich etwas auszuruhen. "Als ich entführt wurde, da... waren wir gerade meinen Bachelor-Abschluss am feiern." Sie redete nur noch leise. Nicht lange und der Schlaf würde sie wohl doch übermannen...

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 26.01.2023 10:43

Tessa nickte leicht und langsam. "Ja. Das hoffe ich auch.", bestätigte sie, dabei ein wenig nachdenklich. Das Mädchen musste sich an alles erinnern, seit sie sie gefunden hatte. Es war ein eigentümliches Gefühl, dass sie selbst sich nur schwer erinnerte - so verschwommen. Insbesondere dass sie sich nicht an das Gesicht des Mannes erinnerte, der ihr das angetan hatte, war ein... unschönes Gefühl. Tessas Namensgedächtnis mochte nicht das beste sein, aber Gesichter hatte sie sich eigentlich schon immer ausgesprochen gut einprägen können. Es konnte doch nicht sein dass diese verdammte Droge ihr das genommen hatte...!!!
Die Studentin erwiderte das leichte Lächeln der Schülerin (auch wenn ihr Schädel nach wie vor übermäßig pochte und dröhnte). "Das würde mich auch sehr freuen.", sagte sie in voller Ehrlichkeit. "Ich kann dir meine Nummer aufschreiben, wenn du magst. Dann könnten wir zumindest telefonischen Kontakt halten. Oder du schreibst mir deine auf.", schlug sie vor. Im Augenblick wusste sie nicht, ob sie wirklich in der Lage war ihr Klapphandy vernünftig zu bedienen und dort einen neuen Kontakt einzuspeichern.
Wieder zuckten Tessas Lippen zu einem schwachen Lächeln bei Lennox' Worten. "Ist schon okay. Wenn ich etwas geschlafen habe, rufe ich meinen Vater mal an, sollte er noch nicht da sein. Vielleicht erfahre ich dann mehr." Sie hoffte wirklich dass er käme. Sie vermisste ihn gerade. Sehr sogar.
Doch Lennox war auch eine liebe Gesellschaft und eine gute Ablenkung von dem, was passiert war. "15 und schon dem Kaffee verfallen? Das ist mir doch sympathisch.", sagte Tessa und lächelte erneut schwach. "Weißt du schon in welche Richtung du später willst, nach deiner HighSchool?" Es war die typisch nervige Frage, die Tessa selbst vor kurzem noch immer gestellt bekommen hatte (und teilweise immer noch), aber etwas anderes wollte ihrem dröhnenden Kopf gerade nicht einfallen, zumal ihre Augenlider auch schon wieder schwerer wurden..

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 20.01.2023 12:23

Tessa nickte schwach. Sie fühlte sich wirklich wie erschlagen und überfahren. Und das obwohl diese verdammten KO-Tropfen langsam aber sicher endlich abgebaut wurden von ihrem Blutkreislauf. Eins war sicher: so etwas wollte sie nie wieder erleben. Und soltle sie tatsächlich nochmal feiern gehen, dann würde sie ihr Getränk niemals mehr unbeaufsichtigt lassen. Oder am Besten sogar nur selbstmitgebrachtes Trinken. Irgendwas um sicherzugehen, dass niemand ihr etwas reinmischen konnte.
"Ja.", antwortete Tessa auf Lennox' Frage, ob die Polizei bereits bei ihr gewesen sei. "Sie haben mir fragen gestellt was passiert ist, damit sie womöglich eine Täterbeschreibung oder sonst etwas bekommen und nach dem Verantwortlichen fahnden können, aber ich fürchte... ich konnte ihnen nicht großartig helfen." Ihre Erinnerungen waren ausgesprochen verschwommen. Und das, an was sie sich erinnerte, konnte so gut wie jeder Menn zwischen 30 und Ende 40 sein, der in und um Oregon lebte. Der Arzt hatte allerdings gemeint es sei möglich, dass die Erinnerungen zurückkehrten, wenn die Droge weiter abgebaut würde und etwas Zeit vergangen sei. Darauf hoffte die Polizei nun. Außerdem untersuchten sie die genetischen Spuren die sie... aus ihrem Intimbereich entnommen hatten. Womöglich gäbe es auch einen genetischen Treffer. Das war vermutlich die sicherere Variante als ihre verschwommene Aussage.
Tessas Lippen zuckten schwach als Lennox' bestätigte, wie übel sie ausgesehen habe. "Ich entschuldige mich dafür. Nächstes Mal werde ich besser vor dich treten, versprochen." Selbst das jetzt war vermutlich schon eine Verbesserung, nicht wahr?
Die Studierende nickte leicht und sah die Schülerin an, als diese meinte, sie sei nur auf der Durchreise. Als sie jedoch nach ihrer eigenen Familie gefragt wurde, seufzte sie. Darüber sprach sie nicht gerne. "Ich weiß es nicht. Vielleicht kommt mein Vater." Eigentlich war es ihr Adoptiv-Vater, aber was spielte es für eine Rolle? Vielleicht kam er. Vielleicht würde ihre Adoptiv-Mutter ihna ber auch abhalten. Tessa vermochte es wirklich nicht zu sagen. "Auf jeden Fall wurden sie informiert."
Sie sah dem Mädchen in die Augen. "Erzähl mir ein bisschen von dir. Woher kommst du? Was machst du?", bat sie. Ihr Schädel schmerzte noch immer und fühlte sich auch noch immer unverhältnismäßig groß an, aber im Augenblick war sie über jede Ablenkung dankbar um nicht über das Geschehene nachzudenken und diese Ablenkung war Lennox. Zumal sie wirklich gerne mehr über ihre Retterin wissen wollte. Alleine schon um ihr später noch ihre Dankbarkeit irgendwie richtig ausdrücken zu können.

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 14.01.2023 14:56

Trotz der Situation musste die Studentin leicht lächeln. "Das ist recht lieb von dir. Ich hoffe du hast wegen mir jetzt keinen Streit mit meinem Bruder.", meinte Tessa. Auch wenn ihr Kopf dumpf pochte und ihr Körper nach Schlaf schrie, drückte sie nun einen Knopf mit dem sich der obere Teil des Bettes hob und sie somit wenigstens in eine halbwegs sitzende Lage brachte, damit sie die Teenagerin ansehen konnte. Lennox. Tessa schwor sich ihren Namen - trotz ihres fatalen Namensgedächtnisses - niemals zu vergessen. Womöglich hatte das Mädchen ihr das Leben gerettet.
"Es geht schon.", antwortete Tess auf die Frage, wie sie sich fühle. "Es kommt mir vor als wäre ich von einem Truck überfahren worden, aber das wird sich sicher noch legen." Schlimmer wäre die Frage, was für Konsequenzen das andere hatte. Die KO-Tropfen. Und die... Vergewaltigung. Es kam ihr surreal vor, das zu denken. Dieser Gedanke, das ihr das angetan worden war. Man hatte ihr bereits mitgeteilt, dasa uch ihre Eltern - eigentlich Adoptiveltern - informiert worden seien. Tessa war gespannt ob und wie schnell sie kommen würden. Es war doch alles einfach echt nicht wahr...
"Ich hab dir vorhin vermutlich einen ziemlichen Schock eingejagt, oder?", begann Tessa ein Gespräch und ihre Lippen zuckten zu einem schwachen schiefen Lächeln. "Ich sah sicher aus wie eine dieser Horrorgestalten in Filmen. Tut mir leid dafür." Manchmal konnte man wirklich einfach nur dankbar dafür sein, dass man nie aus seiner Ego-Perspektive hinaus konnte.
"Holt dein Bruder dich auch später wieder ab?"

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Re: Tessa &' Tod: Ein einziger Tag...

von Tessa am 12.01.2023 11:29

Tessa atmete tief den Duft Rickys sein. Leicht nach Wald, leicht nach Blumen. Wild. Frei. Sie hätte nie geglaubt diesen Duft nochmal in solcher Intensivität riechen zu können. Selten mal hatte sie sich eines von Rickys Kleidern genommen um daran zu riechen, doch das war nicht das Gleiche. Es war nicht das Gleiche ihre Tochter in den Armen zu halten, sie an sich drücken zu können. Die Wärme ihres Körpers spürten zu können. Und nun das Funkeln in ihren blauen Augen, die glitzerten, weil Tränen der 13-Jährigen übers Gesicht liefen.
"Oh Ricky... oh Gott... oh meine Kleine...", flüsterte Tessa, wobei ihr alkoholisierter heißer Atem dem Mädchen ins Gesicht schlagen musste, welche jedoch nicht zurückzuckte. Tessa hob zittrige Finger, um ihrer Tochter die Tränenspuren aus dem Gesicht zu streichen, deren Lippen dabei sich zu einem zittrigen Lächeln verzogen. Sofort schloss die Mutter ihre Tochter erneut in die Arme. "Oh meine Süße... ich lasse dich nie mehr los. Ich werde dich nie mehr los lassen...", flüsterte sie. Wenn dies hier ein Traum war, dann wollte sie, dass er niemals endete. Und gleichzeitig war sie sich durchaus im Klaren, dass das genau das Gegenteil von dem war, was das andere Mädchen eben die ganze Zeit gepredigt hatte. Aber was spielte es für eine Rolle? Ricky war da. Ihre Tochter war zurück...
"Mum...", hörte sie die vertraute Stimme ihrer Tochter, welche ungewöhnlich rau für ein mädchen ihres Alters war. Eine Besonderheit die Tessa immer geliebt hatte.
"Ja, mein Schatz?", erwiderte sie leise, nahm Ricky sanft an der Hand und zog sie zum Sofa, wobei sie hier und da gegen eine Flasche trat, die dabei leise scheppernd ein paar Centimeter weiterkullerte. Es scherte sie nicht. Sie setzte sich, ihre Tochter direkt neben ihr, welche sie nun ansah.
"Ich hab dich vermisst. Ich vermisse dich. Und das Leben. Ich will nicht tot sein." Hilfloser Trotz, der Tessa entfernt an Ricky als Kleinkind erinnerte, spiegelte sich in Tessas Augen und wieder zog sie ihre Tochter an sich.
"Oh Süße, ich weiß... ich weiß...", flüsterte sie und gab ihr einen Kuss auf den Scheitel. "Ich will auch nicht dass du tot bist. Ich vermisse dich jeden Tag. Ich denk an dich jeden Tag, jede Sekunde. Ich wünschte du wärst noch hier."
Jetzt richtete sich Ricky etwas auf, entzog sich dem Griff ihrer Mutter und strich sich selsbt die Tränen von den Wangen. "Ich bin hier, Mum. Jeden Tag bin ich hier. Und es... ich... ich hasse es dass du so leidest. Und ich einfach... einfach... einfach nichts tun kann. Ich bin gefangen. Manchmal ist es wie so ein Zerren in mir, wie so ein Ziehen, aber..." Schweigen hüllte die beiden ein. Wieder zog Tessa ihre Tochter an sich. "Warum hast du meine Stelle nie vergeben? Warum machst du den ganzen Laden ganz alleine?", fragte Ricky schließlich.
Tessa seufzte und starrte kurz an die Decke, ehe sie wieder auf die bonden Locken ihrer Tochter sah und sanft begann ihren Arm zu streicheln.
"Weil es dein Posten war.", sagte sie leise. "Weil ich... dich einfach nicht ersetzen kann. Du bist meine Tochter. Wie könnte ich irgendetwas von dir mit etwas oder jemand anderem ersetzen?" Wieder kurzes Schweigen. Dann seufzte Ricky schließlich. Es war ein schweres und trauriges Seufzen. Viel zu schwer und traurig für eine 13-Jährige.
"Besetz sie neu, Mum.", bat sie und stützte sich auf, sodass sie sich wieder in die Augen sehen konnten. "Ich... ich... ich kann nicht ins Leben zurückkehren, so gern ich auch würde. Nicht so dauerhaft. Es zieht und es schmerzt. Und auch drüben ist es als... ich weiß nicht. Als würde immer mehr Druck auf mir lasten das mich ersticken will. Ich hasse es. Ich hasse es!!" Ihre Tochter legte sich hin, legte ihren Kopf auf den Schoß ihrer Mutter. "Ich hasse es tot zu sein. Ich will es nicht!"
"Ich weiß...", sagte Tessa leise, traurig. Etwas in ihr brach. "Ich weiß...", wiederholte sie leise. Stille trat ein. Stille in der Mutter und Tochter einfach zusammen waren. Einfach zusammen.
Ein letztes Mal zusammen.

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 08.01.2023 18:28

Die Befragungen hatten sich wie Kaugummi dahingezogen. Proben waren genommen worden, aufgrund ihres Zustandes die Polizei hinzugeholt worden. Die KO-Tropfen würde ihr Körper von selbst abbauen müssen und so antwortete sie nur dumpf auf die Fragen, wobei sie sich nicht an viel erinnerte. Ihr wurden schwache Schmerzmittel für die Migräne gegeben, ehe sie ann ein eigenes Zimmer bekam. Während ihr die Flüssigkeitsinfusion angehängt wurde, kam eine andere Krankenschwester in das Zimmer und sah die beiden kurz an.
"Miss Leia?", fragte sie dann und trat zu der Patientin. "Eine gewisse junge Dame würde sie gerne besuchen. Sie wartet bereits geraume Zeit. Wäre das für Sie in Ordnung?"
Dabei konnte es sich wohl nur um Lennox handeln. Tessas Lippen zuckten schwach. Was für ein liebes Mädchen. Womit war das denn nur verdient? "Ja. Ja, natürlich.", sagte sie leise. Allmählich fiel es ihr auch wieder leichter, Worte zu bilden. Sie spürte ihre Zunge wieder, was das Sprechen deutlich vereinfachte und ihr Schädel explodierte nicht mehr, ihr Magen hatte sich beruhigt. Mittlerweile war sie tatsächlich neben den Kopfschmerzen und den Schmerzen im Unterleib einfach nur noch restlos erschöpft. Die Psyche würde wahrscheinlich erst später kicken.
Beide Krankenschwestern gingen und kurz darauf betrat tatsächlich die Teenagerin ihr Krankenzimmer, welcher sie ihre Rettung zu verdanken hatte. Tessa lächelte sie schwach an und deutete ebenso schwach mit einem Arm auf einen nahen Stuhl. "Hey... du kannst dich zu mir setzen.", bot sie leise an und beobachtete sie dabei. Hinter ihren Schläfen pochte es unangenehm. "Was machst du denn noch hier? Wolltest du nicht nach Hause?"

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 05.11.2022 15:43

Dankbar lehnte sich Tessa auf die unerwartete Stütze des jungen Mädchens. Es tat ihr leid sie so zu belasten, sie grade vermutlich vollkommen zuzustinken und überhaupt, aber es ging nicht anders. Tessas Beine wollten ihr Gewicht kaum tragen, fühlten sich abgesehen davon noch immer taub und unförmig an und die Schmerzen in ihren kaum verdecken Unterleib waren immer wieder so gewaltig, dass sie häte schreien können. Sie war nur dankbar dass ihr sämtliche Erinnerungen daran fehlten. Gott sei Dank. Sie wünschte nur sie könnte sich an das Gesicht des Kerls erinnern. War da nicht vielleciht was?
Doch von den Üebrlegeungen bekam sie nur zusätzlich zu den Kopfschmerzen eine noch üblere Migräne. Dankbar sackte Tessa auf dem Rücksitz des Autos weg. Es war weich, es tat weh, ihr Arsch schmerzte. Irgendwie - ein wenig orientierungslos versuchte sie wieder ihr zerfetztes Kleid so zu richten, dass ihre wichtigsten Parts verdeckt blieben. Sie stöhnte. Und jetzt erst, als sie losfuhren, kamen die Tränen. Tränen die sich ungewollt unter ihren Lidern hervordrückten und über ihre Wangen rollten. Sie konnte dem Gespräch des fremden Mädchens kaum zuhören sich auf kaum etwas konzentrieren, außer dem Rumpeln des Autos unter ihrem körper, das immer weiter ging, fast etwas einschläfernd. Fast... beruhigend...
Tessa spürte dass die Droge oder was auch immer man ihr verabreicht hatte sie drohte doch wieder in irgendeine andere Welt zu zerren. Abrupft hielten sie dann. Hände auf ihr, eine auffordernde Stimme. Richtig. Sie musste etwas tun. Tessa schluckte schwer, richtete sich auf und folgte der Aufforderung des Mädchens sich in den Rollstuhl fallen zu lassen. Bevor die Krankenschwester mit ihr hinein eilen konnte, streckte Tessa aber nochmal die Hand nach Lennox aus, um die ihre zu greifen. "Ich.. bin Tessa.", sagte sie ihr. Es war ihr wichtig ihrer Retterin ihren Namen zu nennen. "Und ich danke dir. Wirklich ich... danke." Und dann lief die Krankenschwester auch schon los. Hoffentlich würde irgendjemand das Mädchen auf dem Laufenden halten... hoffentlich würde sie sie nochmal sehen um sich richtig bedanken zu können...


~ kleiner Zeitsprung wenn Lennox sie besuchen kommt? ~

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Re: Tessa &' Tod: Ein einziger Tag...

von Tessa am 04.11.2022 11:25

Tessas Kopf drehte sich, fast schlimmer als wenn sie mal wieder zu viel getrunken hatte und auch beginnende Kopfschmerzen pochten nun deutlich spürbar unter ihrer Schädeldecke - wie bei einem Kater. Was für eine beschissene Kombo. Sie schmeckte den schweren Wein noch auf ihrer Zunge, in ihrer Kehle, während die sich wiederholenden Worte und Botschaften des Mädchens sich wie bei einer defekten Schallplatte in ihrem Kopf immer und immer und immer wieder wiederholen zu schienen - ebenso wie ihre eigenen immer wieder gleichen bitteren Gedanken dabei. Vielleicht liegst du wirklich im Koma (...) ist deshalb nicht weniger wahr... Ja, womöglich war es so. Es wäre die einzige wissenschaftlich plausible Erklärung. Sie befand sich im Koma, im Delirium oder was auch immer, hatte einen Fiebertraum vom Tod die über Ricky sprach. Vielleicht starb Tessa selbst ja auch gerade in diesem Augenblick, vielleicht war dies der Grund für das alles. (...) ist deshalb nicht weniger wahr... War das möglich? Tessas Faust schloss und ballte sich, sie nahm noch einige große Schlucke aus der nun fast leeren Weinflasche, ohne es wirklich zu bemerken.
Der Zorn, der vorübergehend einer dumpfen, schweren Lethargie gewichen war, kehrte nun jedoch mit voller Kraft zurück. Nur mit Mühe konnte Tessa sich davon abhalten, die Flasche in ihrer Hand gegen die Wand zu pfeffern - es hätte nur die letzten kostbaren Tropfen des Weins verschüttet. "Was glaubst du tue ich?", fragte sie, ihre Stimme zitternd vor Wut, sogar eine Zornesträne fand irgendwie ihren Weg die Tessa sofort mit ihrer freien Hand unwirsch wegwischte. "Ich denke jeden Tag, jede Sekunde an Ricky. Ich sehe sie jeden Morgen aus ihrem Zimmer kommen mit dem Rucksack auf den Weg zur Schule, oder wie sie am Nachmittag winkend in die Bar kommt und hilft. Warum stelle ich wohl keine Aushilfekraft für die Bar ein? Weil ich..." Abrupt stoppte sie als ihr auffiel, was sie da gerade sagen wollte. ...weil ich Rickys Stelle nicht vergeben kann. War es nicht genau das was dieses Miststück ihr die ganze Zeit predigte. Dass sie Ricky festhielt, nicht loslassen konnte? Aber WIE sollte sie? Wie KÖNNTE sie? Es war ihre Tochter!!
Und sie hatte keine Kraft mehr. Sie hatte keine Kraft mehr zu schreien, zu denken oder sich mit irgendetwas von allem zu beschäftigen. Ermattet, erschöpft, am Ende ihrer Reserven ließ sie sich auf das Sofa fallen. Der Wein war leer. Wann war das passiert? Sie ließ die Flasche einfach aus ihren schlaffen Fingern fallen und mit einem dumpfen leeren Klonk landete sie auf den Boden zu den ganzen anderen Flaschen, die sie irgendwann ausgetrunken hatte.
Und dann ertönte die Stimme des Mädchens wieder. Worte, die keinen Sinn ergeben. Tessa blickte auf - es war wie ein sanftes Schimmern, wie Luft die über heißem Asphalt zu flirren schien - und dann kristallisierte sich plötzlich ein Mensch daraus hervor. Im ersten Moment nur als Shilouette, doch Tessa erkannte sie im ersten Augenblick.
"RICKY!" Ihre Stimme überschlug sich, sie stolperte fast auf ihre Tochter zu, war innerhalb von Sekundenbruchteilen schon bei ihr und schloss sie fest in die Arme. Ganz fest. Der herbe Duft von Rickys blonden Locken umfing sie wie ein warmes Lagerfeuer. Wen scherte es ob das hier echt war oder nicht? Sie würde Ricky nie wieder loslassen. Nie wieder..

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.01.2023 14:32.

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 01.11.2022 14:32

Tessas Kopf dröhnte und pochte. Sie fühlte sich als wäre er mit Holzwolle oder Watte ausgestopft worden, die man jedoch nun konsequent mit einem Hammer bearbeitete. Es war schwer zu denken - unendlich schwer. Als wäre man in der Tiefsee untergegangen und versuchte irgendwie nach oben zu kommen, ohne wirklich zu wissen wo oben war. Mehrmals stolperte sie auf ihrem Weg durch den Welt. Riss sich Knie und Hände auf wenn ihre Füße an einer versteckten Wurzel hängen blieben. Sie blutete, ihr Kleid zerriss noch etwas mehr, aber wenigstens hielt es halbwegs. Ihr war kalt, Gänsehaut bedeckte ihre geschunden Arme und Beine. Und ihr Unterleib schmerzte. Je länger sie unterwegs war, desto heftiger schien der Schmerz zu werfen. Vielleicht auch einfach weil die Drogen allmählich doch nachließen. Langsam nur. Sher langsam.
Die Geräusche der Straße hatten ihr zumindest etwas Hoffnung eingehaucht. Sie hatte nicht den Hauch einer Ahnung wo sie war oder wo sie der Kerl hingebracht haben könnte. Aber es spielte auch keine Rolle, oder? Sie brauchte nur Hilfe. Nur Hilfe.
Sie fuhr scih mit den Fingern über ihre Wangen, während sie mit ihren Wackelpudding-artigen Knien auf die Straße zustolperte und merkte dabei üebrrascht, wie feucht sie waren. Sie hatte geweint. Wann hatte sie das getan? Rasch wischte sie sich weg, als auch schone helle Scheinwerfer anhielten und plötzlich die Stimme eines Mädchens an ihre Ohren drang und kurze schmerzahfte Stiche durch ihren Kopfs cheißen lassen. Verzweifelt hielt Tessa ihr Kleid an Ort und Stelle, damit es ihre Blöse bedeckte. Tessa öffnete die Lippen. Ich wurde vergewaltigt., lag ihr auf den Lippen - doch die Worte wollten nicht kommen. Es war dumm von ihr gewesen. Das Feiern. Da mit dem Kerl. ihm zu vertrauen als ihr schlecht wurde. Sie hatte nicht aufgepasst. Wie hatte sie so dumm sein können...?
"Ich brauche Hilfe...", brachte sie stattdessen raus - mir rauer, sogar kraziger Stimme und knickte weg als sie einen weiteren Schritt auf das Mädchen zumachen wollte. Hart schlug sie auf den Boden auf, die Welt drehte sich plötzlich wieder heftig um sie. Gut dass ihr Magen leer war... verdammt!! Mühsam richtete sie sich wieder auf, obwohl ihr noch immer schwindelig war, obwohl noch immer dunkle Flecken vor ihren Augen tanzten. "bitte..", fügte sie hinzu, auch wenn das mädchen vorher wahrscheinlich viel zu jung war um eine solche Situation zu händeln. Ihre Gedanken waren so träge... "Ein... Notruf." Sie selbst hatte ihr Handy nicht mehr... oh scheiße..

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Re: Lennox & Tessa ~ In Darkest Times Can Be Sparks of Hope (Sommer 2007)

von Tessa am 27.10.2022 12:56

Ein übler pappiger Geschmack erfüllte ihren Mund. Sie fröstelte. Ihr war kalt. Schwach zuckten ihre Finger. Und als sie scih nur einen Millimeter bewegte, begann plötzlich ein Dröhnen in ihrem Schädel, dass sie aufstöhnte. Ein Stöhnen, dass ihren Magen dazu brachte sich umzustülpen. Tessa hatte nich den Hauch einer Ahnung wie, doch irgendwie schaffte sie es sich auf alle Viere zu rollen und erbrach sich. Die ganze Welt drehte um sie, und nachdem ihr weniger Mageninhalt geleert war, fiel sie zurück auf den steinharten Boden. Atmen war schwer. Noch immer dröhnte, pochte und schmerzte ihr Kopf, schlimmer sogar noch als zuvor. Sie hatte nicht den Hauch einer Ahnung wo sie war, oder was passiert war. Mühsam versuchte sie sch durch den stechenden Schmerz in ihrer Schädeldecke zurück zu erinnern. Irgendetwas musste es doch geben. Irgendetwas...
Tief und gezwungen ruhig atmete sie durch. Ganz langsam., mahnte sie sich. Ganz langsam. Ihre Gedanken flossen wie zäher Honig daher, kaum zu greifen, nicht fließend, sondern... stockend. Abgehackt. Mal lauter mal leiser, immer begleitet von den pochenden drückenden Schmerzen an ihrem Schädel, als wäre der Knochen nicht mehr groß genug für ihr Hirn, als würde das Gehirn in seinem knöchernen Gefängnis immer mehr und mehr anschwellen wollen bei dem Versuch, ihm zu entfliehen. Wer bist du?
Sie war Tessa Leia. 21 Jahre alt und wohnhaft in Oregon City. Soweit so gut. Wieder zwang sie sich einige Male tief durchzuatmen - und wieder überkam sie die Übelkeit. Sie erbrach sich ein zweites Mal, heftig, ihre gesamte Muskulatur zog sich zusammen, sie spürte wie ihr selbst etwas Urin entkam und schweißüberströmt brach sie wieder zusammen. Was weiter? Wo bin ich? Wo war ich? Sie... sie war in Orecon City. Zumindest war sie das gewesen. Sie war feiern gewesen, genau. Wegen... ihres Bachelors. Und dann...? Sie stöhnte leise, versuchte ihre Augen zu öffnen, doch die wollten ihr noch nicht im geringsten Folge leisten. Sie erinnerte sich nur noch daran wie schlecht ihr geworden war und wie schwindelig. Zu viel Alk vermutlich. Da war dieser Typ gewesen mit dem sie getanzt hatte... oder? Hatte... ahtte er sie nicht nach draußen führen wollen?
Doch als sie versuchte sich an mehr zu erinnern war das einzige was sie davontrug ein stechendes Ziehen quer durch ihren Schädel. Nichts. Da war nichts. Einfach... nichts. Sie schluckte, schmeckte die Galle und verzog das Gesicht. LAngsam begann sie auch ihren restlichen Körper zu spürten. Insbesondere ihren Unterleib. Gott schmerzte der...
Und allein die Erkenntnis was geschehen sein musste, ließ sie schlagartig die Augen aufreissen. Ihr Kopf protestierte brüllend, obwohl durch das Blätterdach kaum Licht drang, welches sie hätte blenden können.
Sie lag auf einem Waldboden, neben einem Baum. Blätter hatten sich in ihren Haaren verfangen, Dreck bedeckte überall ihre Haut. Das kurze kleid welches sie getragen hatte war zerrissen, ihr Schmuck fehlte, ebenso wie ihr einer Schuh und... ihr Slip.
"Nein... nein nein nein...", stöhnte Tessa. Allem zum Trotz griff sie nach dem Baum neben sich. Kniete sich erst hin (der Schwindel brachte sie fast erneut zu Boden) und dann war sie endlich in der Senkrechten. Einige Sekunden hielt sie so aus, dann kniete sie schon wieder um sich ein dritter Mal zu übergeben.
Das Pochen in ihrem Schädel wurde langsam Besser. Immer noch schmerzhaft, immer noch da aber... zumindest konnte sie die Augen offen halten ohne alles Doppelt sehen. Und sie war sich auch ziemlich sicher, dass ihr magen jetzta uch genug haben durfte. "Verdammt...", flüsterte sie tonlos. Sie hievte sich zurück in die Senkrechte und stolperte los durch den Wald. Einfach immer weiter. Sie hatte keine Ahnung wohin, versuchte ihr Kleid so zu ziehen dass wenigstens ihr Unterleib so gut es ging bedeckt war. Schrammen bedeckten ihre Arme (hatte der Kerl sie gegen Bäume und scharfe Rinden gepresst? Oder sie auf scharfkantigen steinen genommen? Sie wusste es nicht..), jeder schritt schoss wie ein Speer durch ihren Unterleip, der Geschmack in ihrem Mundraum wurde eher schlechter als schlimmer. Aber sie stolperte weiter, stieß hier und da gegen Bäume - und irgendwann hörte sie ein Auto. Straße!!
Und sie begann loszustolpern. Los in Richtung Straße. Los in Richtung... Rettung. Ihr war so kalt. Ihr war so verflucht kalt, so verflucht schlecht, ihr Kopf wollte sie umbringen und sie... brauchte Hilfe.
Einfach nur Hilfe...

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