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Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 09.05.2021 19:52Nachdem Jo ihr Lied beendete brandete Beilfall auf. Nur während dieses einen Lieds, während der etwa 3 1/2 Minuten war es in der Bar merklich voller geworden. Alle Augen natürlich auf sie gerichtet, wie sie dort saß, ohne Mikro oder ähnliches, nur auf dem Hocker und mit ihrer Stimme zu dem Background Instrumental dass durch die Boxen kam eines ihrer Lieder gesungen hatte. Joanna erhob sich und verbeugte sich leicht, dabei grinsend.
"Wollt ihr noch was hören?", rief sie und laute begeisterte Stimmen antworteten ihr. "Okay, dann lasst uns doch was gemeinsam singen. Worauf habtn ihr Bock?"
"Wie wärs mit Super Trouper von ABBA?", fragte ein Junge und Joanna nickte. "Klingt doch geil!"
Und sie begann. Diesmal ganz ohne musikalisches Background. Es war nicht wichtig. Jeder kannte doch das Lied, Maria begann auf dem Tisch automatisch mit ihren Knöcheln und zusätzlich ihren Füßen auf den Bodne laut den Takt zu klopfen und zu stampen und sie alle gemeinsam sangen begeistert.
Nach dem Song erhob sich Joanna dann, ging zu der Kellnerin und danke ihr mti ein wenig Geld, dass sie kurz ihre Bar hatte aufmischen dürfen, ehe sie sich zurück zu Maria, Tom und Hammer an den Tisch setzte.
"Du solltest sowas echt mal öfter machen", strahlte Maria breit.
"Und länger!", fügte Hammer hinzu.
"Das ist echt richtig cool", stimmte auch Tom mit einem Nicken zu. Joanna zuckte mit den Schultern. "Jaja, Leute. Haltet die Luft an. Ihr wisst selbst, dass ich nicht vorhab berühmt zu werden und von jedem Aasgeier auf der Straße angequatscht zu werden. Es ist doch cool so wie es ist."
Sie trank noch einen großen Schluck ihrer Whiskey-Cola und bemerkte den Mann mit den humpelnden Mann mti dem Gehstock im ersten Augenblick nicht, der im Begriff war, an ihren Tisch zu treten. Dann jedoch bemerkte sie eine Bewegung und drehte sich zu ihm um. Sofort lächelte sie den älteren Herren an.
"Oh hey. Können wir helfen?", fragte sie, wobei man vermutlich deutlich hören konnte, dass sie nicht von hier waren. Immerhin stammten sie aus Kanada. Mehr Richtung Vancouver gelegen, also einmal auf der anderen Seite des Kontinents.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 09.05.2021 16:53"Whoo, Rockland!!", jubelte Joanna aus dem Wagen heraus, ehe sie von ihrer Kollegin Maria lachend wieder auf den Sitz gezogen wurde. Die kleine Rothaarige strahle ebensobreit wie Joanna und saß hinten in der Mitte, während Tom fuhr und Hammer sich ein Fruchtgummi nach dem anderen zwischen die Lippen schob.
Tom fuhr auf einen Parkplatz und die Motorengeräusche erstarben. Lächelnd drehte er sich zu den beiden auf der Rückbank, sowie Joanna auf dem Beifahrersitz um. "Leute: willkommen in Rockland!"
Joanna stieg aus dem Fahrzeug aus und streckte sich. Etwa 1 1/2 Stunden aus waren sie von Waterville aus gefahren, wo sie aufgrund des Atlantic Musical Festivals zurzeit in einem Hotel lebten. Die beiden Wochen des Festivals waren nun rum, ihr Flieger würde jedoch erst in zwei Tagen gehen - und sie hatten sich entschieden, den Montag dann doch einfach mal spontan nach Rockland zu fahren - vor allem Jo hatte da unbedingt hingewollt. Während von den anderen drei die Herzen vor allen Dingen tatsächlich für Pop und Soul schlugen, war Jo noch mit Abstand sdie Freiste von allen. Sie hörte alles. Und natürlich liebte sie auch Rock!! (Okay, zugegeben. Das liebte Maria auch). Und weil sie sich da so einig waren hatte gar keine große Dikussion bestanden, hierhin zu fahren.
"Dann mal los!", grinste auch Maria voller Vorfreude und sprang kurz darauf aus dem Auto. Tom hatte die Stadtkarte mit in der Hand (er war mit Abstand der Organisierteste von ihnen allen) und gemeinsam machten sie sich auf den Weg.
Zu Mittag aßen sie in einem Dominos Pizza am Highway und folgten dann verschiedenen Straßen einfach weiter in den Westen. Genossen die Ausblicke, die Landschaften und erfreuten sich an jeglicher Kleinigkeit, dabei sich gegenseitig wie immer lachend aufziehend, triezend und Geschichten erzählend. Mit diesen dreien würde es Jo niemals langweilig werden. Sie waren nicht nur ihre Kollegen, sie waren gleichzeitig auch ihre besten Freunde und jene drei Menschen, welche sie neben ihrer kleinen Schwester und ihrem Mann niemals wieder hergeben wollte. Niemals wieder.
Sie folgten der Landstraße, wo allmählich Wald zu den Seiten stand und machten sich einen Spaß daraus, Pilze zu suchen - obwohl das natürlich vollkommen unsinnig war, hatten sie doch Frühling und nicht Herbst.
"Hey, schaut mal!", rief Hammer plötzlich (der eigentlich Joshua hieß, aber jeder nannte ihn nur Hammer) und deutete auf die Straße. "Ich glaub, wir sind ein bisschen weit gelaufen. Da ist der nächste Ort."
"Storybrooke", las Jo vor - und begann zu grinsen. "Wie geil ist das denn bitte?! Klingt ja fast wie Storybook. Kommt schon, das müssen wir uns ansehen! Tom?" Sie sah zu zu ihm, welcher die Zeit und den Weg am Besten auf dem Plan hatte. Er sah auf seine Uhr, dann lächelte er und zuckte mit den Schultern. "Wir haben Zeit."
"Geilloo!", rief Jo, Maria lachte und gemeinsam kehrten die Vier zur Straße zurück...
... und betraten Storybrooke.
Es brauchte eine Weile, bis die ersten Häuser wieder auftauchten - es sah irgendwie urig hier aus - aber super gemütlich. "Ich hab Durst", verkündete Hammer. Er keuchte. Bei seiner Körperform allerdings auch kein großes Wunder. Hammer war bei ihnen nicht gerade für seine Sportlichkeit bekannt. Eher für seine - aber wirklich liebenswerte - Seltsamkeit. Und seine Angewohnheit, meist den ganzen Tag über etwas zu naschen oder süße Getränke zu trinken.
"Schaut mal, da ist eine Bar!", rief die kleine rothaarige Maria und streckte einen Finger aus, um auf diese zu deuten.
"Schaut doch gut aus", stimmte Jo nickend zu und fügte dann mit einem Grinsen hinzu. "Hey, vielleicht können wir ja sogar was Musik machen."
Maria sah Jo an. "Du kannst vielleicht etwas Musik machen!", korrigierte sie dann, ehe sie grinste. "Wir wissen alle dass du hier die Musikerin bei uns bist, nicht wir! Wir sind nur die Deppen, die die Musiker unterstützen!"
Jo verdrehte die Augen, doch ihr gemurmeltes "Das mach ich doch auch", ging unter, als sie die Bar betraten. Sonderlich voll war es nicht, doch einige saßen tatsächlich hier.
Nachdem sie an einem Tisch zunächst zwei oder drei Gläser getrunken hatten (Jo Whiskey-Cola, Maria einen fruchtig-süßen Cocktail, Hammer Kokosmilch (ein Wunder, dass die sowas hier hatten) und Tom ein Wasser), winkte Maria die Kellnerin herbei. "Heyyy. Unsere Freundin Jo hier-" Sie tätschtelte Jos Arm, die schon instinktiv ahnte was kommen würde und lachend den Kopf in den Nacken legte. "- ist eine ziemlich coole Sängerin und würde sich freuen, wenn sie vielleicht ein oder zwei Lieder hier singen dürfte."
Noch bevor Jo irgendwas einwerfen konnte, hatte die Kellnerin aber bereits ebenfalls grinsend geantwortet. "Klar, kein Problem. Ich stell euch da vorne nen Hocker hin und wenn du sonst noch irgendwas brauchst, sag einfach Bescheid", zwinkerte sie Jo zu. Die trank rasch einen Schluck ihres Whiskey-Colas. Na das konnte ja was werden...
"Na komm schon!", rief Maria und gab Joanna an der Schulter einen Schubs. "Los schon!" Tom begann zu klatschen, Hammer und Maria stimmten sofort mit ein, was binnen Sekundenbruchteile alle Aufmerksamkeit auf sie richtete. Mit einem Augenverdrehen und einer leichten Röte auf den Wangen stand Joanna auf und setzte sich auf den Hocker. Rasch überlegte sie, was sie singen könnte. Dann sah sie zu Tom. "Hey, haste den USB dabei mit dem Instumental von 'Wie Schön du Bist'?
"Klar", nickte Tom sofort, stand auf und reichte der Kellnerin den USB-Stick, welche ihn einstöpselte. Kurz darauf begann das Instrumental - und Jo begann in der fremden Bar in der fremden Stadt zu singen.

Rumple & Joanna ~ Magic Is Real [Beendet]
von Joanna am 09.05.2021 15:13

Joanna Officer und ihre Kollegen sowie drei auserwählte Künstler reisen von Vancouver nach Waterville in Maine zu dem internationalen Atlantic Musical Festival, welches dort zwei Wochen lang intensiv stattfindet (tatsächlich zwei MOnate, doch in diesen zwei Monaten treten besonders viele internationale Künstler auf). An einem Wochenende beschließen Jo und ihre Kollegen - wenn sie schonmal in Valemount sind - Rockland einen Besuch abzustatten. Ein ort, welcher ind irektester Nähe zu dem verbogenen magischen - oder eher NICHT-magischen - Start Storybrooke liegt. Die drei stolpern bei ihrer erkundung von Rockland nach Storybrooke und beschließen in der hiesigen Bar spontan, ein wenig zu singen. Ein Auftritt, den Mr. Gold - oder besser bekannt unter dem Namen Rumpelstilzchen - mit ausgesprochenem Interesse verfolgt... und sicher bereits wieder seine Pläne schmiedet...

Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 09.05.2021 12:43Joanna nickte nur. "Klar, kein Ding", sagte sie und setzte sichw ieder. Sie hatte sich schon fast gedacht, dass irgendein Saft mehr etwas für ihnw äre. War wahrscheinlich besser, als hätte sie ihm jetzt nen Whiskey-Cola oder sowas gemixt. Außerdem... wollte sie ganz ehrlich nicht wissen, wie Joey wohl besoffen würde, wenn er jetzt schon so rettungslos verwirrt war. Zumal er vermutlich echt richtig schnell drunk würde. Nein, lieber nicht.
Bei seiner Entschuldigung winkte sie locker mit einer Hand ab. "Ist doch kein Ding, alles in Ordnung. Jeder mag halt was andres, ist ganz natürlich. Und Whiskey mag eh nicht jeder", selsbt von den Menschen die Alk tranken. Entweder man liebte Whiskey - oder man hasste es. Das war son bisschen das Ding. Wie es mit so vielen Dingen so war.
Sie war froh drum, dass Joey wirklich nicht weiter nachfragte, was ihr das Lachen geraubt hatte. Es verfolgte sie jede fucking Nacht im Traum, jeden Morgen bei den Hass- & Drohbriefen die sie erhielt. Jeden Schritt, den sie in diesem Haus macht eund jeden Blick, jedes Wort, welches sie von den anderen Dorfbewohnern zugeworfen bekam. Sie brauchte echt nicht noch drüber reden. Zumal reden Schwäche war. Ja, sie war schwach, wenn sie ihre Probleme rausließ, mit ihrem Scheiß nicht alleine klarkam. Das war das Gesetz,w elches sie im Knast gelernt und ganz schnell für sich übernommen hatte - wobei sie schon immer wer gewesen war, die nicht viel gejammert hatte sondern ihren Scheiß irgendwie gelöst hatte.
Nur dass sich dieser Scheiß nicht lösen ließ. Also vergrub sie ihn. In sich selbst. Immer tiefer.
Sie holte das Märchenbuch und reichte es ihm mit dem Kapitel über Aladdin - und endlich bekam sie direkte klare Antworten von ihm. Hey. Vielleicht war die Lampe doch nicht kaputt sondern einfach nur etwas verrostet gewesen oder sowas. Falls dieses Zeug denn so funktionierte - sie hatte echt keinen Plan.
Bei seinem Angebot schüttelte sie den Kopf. "Nein. ist nicht wichitg." Sie glaubte nicht, dass der Typ aus den Geschichten wirklich exstierte - oder exstiert hatte. Und falls doch .. was spielte es für eine Rolle? Sie würde ihn so oder so nicht kennen und vermutlich nie im Leben treffen. Also scheiß drauf.
Und eeendlich bekam sie auch eine klare Antwort auf ihre gestellte Frage. Sie seufzte und fuhr sich mit einer Hand durch ihre blonden Haare, kratzte sich kurz am Kopf. "Okay. Okay", seufzte sie dann und trank den letzten Schluck ihres Whiskeys in einem großen Schluck aus. Die Hitze brauchte sie jetzt. Das Blut rauschte in ihren Augen. Sie blickte Joey direkt in die Augen. Sie hatte Angst. Fürchterliche Angst.
"Ich.... wünsche mir, dass meine Familie wieder lebt. Meine Eltern. Meine Schwester. Ich... wünsche sie mir zurück."

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 09.05.2021 12:29Joanna lächelte schräg und schüttelte den Kopf. "Keine Sorge, ich werde mir schon immer wieder meine Gelegenheiten suchen, wo ich singen kann. Und du übertreibst", fügte sie noch mit einem Grinsen und einem Schulterzucken hinzu. Okay, vielleicht tat er es auch nicht. Vielleicht würden viele noch an dieses Sommerfest denken, aber sicher nicht (hoffentlich nicht) nur wegen ihr. Sie fühlte sich geschmeichelt und unangenehm zugleich - eine ziemlich seltsame Mischung, wie sie zugeben musste, die das Rosa auf ihren Wangen schon wieder ein bisschen verstärkte.
Überrascht hob Joanna beide Augenbrauen, als James erzählte, dass er sich in der Akadamie ein Zimmer mit jemandem teilen musste. "Was, wirklich?", hakte sie nach. "Gott, nein. Da bin ich froh, dass ich wenigstens mein eigenes Zimmer hab. Wenn auch nur sehr klein, aber trotzdem." Sie stolperten auch so oft genug über die Sachen des jeweils anderen oder bekamen sich in die Haare wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Bei ihnen Zuhause herrschte einfach nur das pure Chaos - was nicht hieß, dass sie die beiden nicht mochte! Mike könnte sich bei den Mädels vielleicht wirklich mal am Riemen reißen und Theresa könnte lernen ihm nicht wie eine Henne dem Gockel hinterherzurennen, aber im Großen und Ganzen verstanden sie sich dennoch recht gut. Es war halt nur... manchmal anstrengend.
Was sie kurz darauf auch James ansatzweise erklärte. "Jap", stimmte Joanna zu - merkte, was sie sagte und starrte James dann an. "Warte. Hast du gerade dein eigenes Geschlecht gedisst?", fragte sie dann, mit breiter werdendem Grinsen. Aber dann zuckte sie wegen die Theresa und Mike die Schultern. "Ich glaub ehrlich gesagt, dass Mike nur auf Schnäppchenjagd ist und keine feste Beziehung will. Nur One-Night-Stands und so. Und weil Theresa und ich mit ihm in einer WG wohnen, fallen wir da als 'Beuteschema' halt einfach raus. Worüber ich im Übrigen ganz froh bin." Sie hätte echt keinen Bock drauf, die ganze Zeit so einen Geier wie Mike an der Nudel zu haben. Boah ne. Echt nicht.
Langsam nickte Jo. "Aber ja. Als bunt kann man uns definitiv bezeichnen." Sie nahm noch einen Zug von ihrer Zigarette, klopfte die Asche achtsam in einen Ascher und trank dann noch einen kleinen Schluck Bier. Für einen kurzen Moment dachte sie daran, was wohl ihr Dorf sagen würde, wenn sie sie hier so sitzen sähen. Oh Gott, wie froh sie war dort nicht mehr zu leben, echt.
"Uh, jetzt wirds spannend", zwinkerte Jo und lachte dann, wegen der Idee des romantischen Dinners. Sie hob ihr eines Bein hoch und stellte es an der Kante der Bank ab, sodass sie bequem ihren Ellbogen auf ihrem Knie ablegen konnte. Nachdenklich nahm sie noch einen Zug. "Hm - aber für ein weiteres Treffen wäre ich definitiv! Gibts irgendwas, was du gerne machst? Oder magst? Keine Ahnung. Kino, Klettern, Party, whatever?", fragte sie dann und sah zu ihm. Sie war normalerweise für alles zu haben - immer froh um neue Beschäftigungen und Erlebnisse und Erfahrungen.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 09.05.2021 00:58„Danke!“, lächelte Joanna ehrlich bei James positiven Worten und seiner positiven Einstellung. Mit einem etwas breiteren Grinsen stieß sie ihn spielerisch an die Schulter an. „Und das alles nur dank dir. Weil du so unbedingt wolltest, dass ich mich da auf die Bühne stelle.“ Sie hatte dem Veranstalter aber deutlich klar gemacht, dass es keine Karriere als Sängerin war, die sie anstrebte - sondern einfach irgendwas mit der Musik. Er hatte nur mit funkelnden Augen gezwinkert und genickt und ihr versichert, dass er sein Möglichstes tun würde. Es würde sicher eine lange Telefonkette werden und Jo hatte echt kein Plan, ob sowas auch nur ansatzweise funktionieren würde - aber sie ergriff jede Chance, die sich ihr bot. Jede Plattenfirma schrieb sie an und fragte, bewarb sich bei jedem Job. Immer und immer wieder. Vielleicht mussten diesmal solcherlei Kontakte her. Wie schon gesagt: aufgeben stand nicht zur Debatte. Und diesmal hatte sie echt ein gutes Gefühl dabei.
Bevor sie das Thema jedoch weiter ausführen konnten waren sie schon von Mike und Theresa unterbrochen worden. Das hieß.. vor allem von Mike, der mal wieder ohne Punkt und Komma redete und niemanden zu Wort kommen ließ. Jo hegte keinen Zweifel darin, dass er jetzt weiter auf Mädchenjagd gehen würde. Ehrlich gesagt würde es sie nicht wundern, wenn Mike heute Nacht woanders pennen und Theresa in ihrem Bett wieder leise weinen würde.
Der übliche Wahnsinn bei ihnen halt.
Nachdem die beiden so rasch wie sie gekommen waren wieder abgezogen waren, grinste Jo leicht bei James Kommentar. „Vor allen Dingen sind sie anstrengend. James ist immer nur auf Mädelsjagd und Theresa ist voll in ihn verknallt, was er nur nicht checkt. Oder checken will.“ sie grinste schräg. „Aber ja, sie sind auch ganz nett. Mike macht gerade seine dritte Ausbildun... oder vierte? Und Theresa studiert BWL.“
Während sie sprach hatte sie ihre Zigarettenpackung herausgeholt und als James ihr grünes Licht gab, steckte sie sich die Kippe zwischen die Lippen, zündete sie sich mit ihrem Feuerzeug an und bließ den Rauch dann in entgegengesetzte Richtung weg. „Danke“, sagte sie dann zu James und lächelte ihn an. Sie wusste immerhin, dass nicht alle so unbedingt damit klarkamen.
Bei James Frage musterte Jo ihn interessiert - und mit einem Mal aus anderen Augen. Ihr Grinsen wurde ein wenig breiter. „Was? Hast du etwa vor mich zu einem romantischen Dinner einzuladen?“, fragte sie, ihre Stimme jetzt ein klein wenig rauer als zuvor, da sie rauchte. Sie nahm einen weiteren Zug, dachte kurz nach und zuckte denn mit den Schultern. Als sie sprach entwich noch ein wenig Restrauch ihren Lippen. „Naja. Ich denke schon. Flirten und sowas ist ja genau sein Ding. Und gerade macht er eine Ausbildung zum Koch - also denke schon, dass er das ernst meinte und sogar hinbekommen würde.“

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 08.05.2021 23:43Sie grinste leicht, als James sie für ihre Einstellung lobte. "Ich bin nicht der typ, der aufgibt", sagte sie dann und verdammt, das stimmte. Ansonsten wäre sie vermutlich schon lange wieder in ihrem Heimatdorf und würde... keine Ahnung. Bäuerin werden oder ne Ausbildung zur Bäckerin machen oder irgend so nen Scheiß. Aber das wollte sie verdammt nochmal nicht. Das war nicht ihr Ding. Sie wollte...
...Musik.
Und die würde sie sich auch holen!
Kurz war sie wieder verschwunden (was ihr eecht leicht tat für James, ihn immer so sitzen zu lassen), bevor sie dann wieder zu ihm zurückgekehrt war. Bei seinem fragenden Blick und den Fragen,die kurz darauf auch verbal folgten, grinste sie dann glücklich. "Er sagte, dass es ihm meine Auftritte da oben mega gut gefallen habe und er sehen würde, was er tun könne. Ich hab ihm meine Handynummer gegeben und sobald er iwas hat, wird er sich bei mir melden."
Kurz legte sie ihren Kopf in den Nacken und sah in den Himmel. "Gott, wäre das der Hammer."
In diesem Augenblick legten sich ihr von hinten plötzlich zwei Hände auf ihre Schultern und sie hörte die bekannte Stimme von ihrem WG-Mitbewohner Mike. "Was war das denn bitte schon wieder gewesen, J?", fragte er lachend. Er war der einzige Typ, der sie nur J (=Jay) nannte. Alle anderen sagten immer Jo. Aber Mike war eben nicht wie alle anderen. Er war... Gott, er war anders. Theresa war natürlich direkt bei ihm.
Jo zuckte mit den Schultern. "Das war nichts. Nurn Auftritt?"
"Nur ein Auftritt?" Mike lachte, griff sich Jos Bier und trank es in einem Zug halbleer. "Die Menge ist ausgeflippt, Jay! Ich sag dir schon ewig du solltest dich einfach auf irgendnen Hochhaus stelln, nen Konzert gebn und dann haste deine Musikkarriere!"
Jo verdrehte leicht die Augen hatte aber noch nicht mal die Möglichkeit zu antworten, da laberte Mike schon weiter. Und... ja. Mike laberte viel. "Und das ist also dein Idiot, hm?" Er grinste. "Wie kann es nur sein, dass du dir nen Typen angelst und ich noch immer kein Girl gefunden hab? Also, wenn ihr nen romantisches Dinner zu zweit braucht..." Er ging rückwärts und hob seine Faust mit abgesprieztem Zeigefinger und kleinen Finger als Symbol für ein Telefon an sein Ohr und formte mit den Lippen nur noch ein Call me.
Theresa sah James nur kurz grinsend an, sagte "Freut mich!" und eilte Mike hinterher.
"Hey - sehn wir uns später noch?", rief Joanna ihr mit ihrer leicht rauchigen Stimme hinterher (dank der Zigaretten) und Theresa drehte sich nochmal um. "Spätestens Zuhause!" Und schon waren sie verschwunden.
Mit einem Lächeln schüttelte Jo den Kopf und holte sich ihre Zigarettenpackung raus. "Darf ich vorstellen? Das waren meine beiden super chaotischen WG-Mitbewohner Mike und Theresa. Muss dir wohl nicht erklären, wer wer war." Sie grinste leicht und zog sich eine Zigarette aus der Packung. Dann erst blickte sie fragend zu James. "Störts dich, wenn ich eine rauche?"

Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 08.05.2021 19:22"Uff... okay.", sagte Joanna, stand auf und ging in die Küche, um ihm einfach einen Orangensaft zu holen. Das war wohl am einfachsten - und so wie er den Whiskey getrunken hatte, schien er wirklich nicht viel Alk zu sich zu nehmen. Nur weil sie selbst den tagsüber fast nichts anderes trank, musste sie das ja nun wirklich nicht von anderen verlangen oder erzwingen. Nein. So ein Arschloch war sie nicht. Sie war ein eine Verdammte, ja. Aber sowas würd sie nicht tun.
"Hier", sagte sie und stellte ihm das Glas Orangensaft hin. "Ich schätze, das ist mehr nach deinem Geschmack." Dann setzte sie sich wieder hin. Sie fühlte sich seltsam. Selbst wenn er ein Dschinn war... bedienten nicht normalerweise die Dschinns ihre Meister und nicht umgekehrt? Das ganze hier war echt, eeeecht weird. Und das wollte schonw as heißen, denn sie hatte schon echt weirde Sachen in ihrem Leben erlebt.
Sie seufzte leicht, als er sie fragte, warum sie nicht allzu oft lachte. "Lange Geschichte über die ich nicht reden will.", sagte sie dann kurz angebunden. Sie blickte in ihr Glas Whiskey. "Ist nichts Wichtiges.", fügte sie hinzu und trank erneut einen Schluck. Es war ne Lüge. Es war wohl der wichtigste und gleichzeitig der beschisseneste Punkt in ihrem Leben. Den sie nie mehr würde wiedergutmachen können. Aber so wars nunmal. Sie hatte verkackt, auf ganzer Linie und ihr gesamtes Leben dafür weggewofen.
Da war einem nicht mehr sonderlich nach Lachen zumute. Erst recht, da Knast auch echt nicht witzig war. Egal wie gut organisiert er in Kanada auch sein mochte. Es war. Nicht. Witzig.
Es war beschissen.
Vielleicht war es ein Fehler gewesen, ihrem verwirrten Dschinnie von Aladdin zu erzählen. Warum genau hatte eigentlich ausgerechnet sie einen Dschinnie in ihrer Lampe, der von gefühlt überhaupt nichts wusste und nur komplett verwirrt war? Ob die Lampe velleicht kaputt war? War ja kar, dass sie ausgerechnet so ne Lampe bekam... Tja. Früher oder später würde sie wohl herausfinden, ob er noch funktionierte oder nicht. Oder... wie und ob überhaupt diese Dinger funktionierten.
Sie hatte echt keinen Plan.
Früher einmal wäre sie vemrutlich bei dem ganzen hier komplett euphorisch ausgeflippt. Heute... Tja. Sie fragte sich, was ihr Mann wohl zu all dem gesagt hätte. James. Wie er dazu stünde. Sie... wusste es gerade wirklich nicht einzuschätzen. Ein fürchterliches Gefühl. Vermutlich kannte sie ihn ohnehin nicht mehr. Ebenso wenig wie er sie noch kannte. Sie würden sich beide verändert haben. Sehr..
"Warte", seufzte sie, stand auf und holte aus ihrem Bücherregal im Wohnzimmer die Märchen von '1001 Nacht'. Als Kind war ihr oft daraus vorgelesen. Und später hatte sie ihrer Schwester immer daraus vorgelesen zum Schlafengehen. Es waren Erinnerungen, die schmerzten. Sehr schmerzten. Als würde jemand mit einem großen Fleischermesser wieder und wieder auf ihr Herz einstechen.
Scheiße.
"Hier", sagte sie mit leicht belegter Stimme, suchte das entsprechende Kapitel und legte ihm das offene Buch vor die Nase. Es bestand nicht nur aus Texten, sondern hin und wieder ein Bild war zu sehen. "Das hier ist die Geschichte von Aladdin mit der Wunderlampe. Wie gesagt. Nur ne Geschichte. Glaub ich wenigstens. Also... ich bezweifle dass du der Dschinnie in dieser Geschichte bist. Schätze, du würdest dich dran erinnern." Sie zuckte mit den Schultern, als würde es sie nicht interessieren und trank erneut einen Schluck Whiskey. Tatsächlich fand sie es durchaus interessant aber... es spielte einfach keine Rolle mehr. Es war... einfach egal.
Sie sah ihn an. Ich würde sagen, dass die gut ausgehen. "Ich dachte du bist ein Dschinnie!", sagte sie und leichte Gereiztheit schlich sich in ihre Stimme. "Ich kann doch nicht deine erste Meisterin oder sowas sein. Du musst doch wissen ob deine Wünsche gut ausgehen oder beschissen enden!"

Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 08.05.2021 14:28Okay. Der Kerl...Dschinnie... was auch immer.. hatte definitiv noch nie Whiskey getrunken. Erstuanlich, bei seinem sicher hohen Alter. Falls das alles hier denn überhaupt... naja, wie auch immer. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen hatte eh keinen Sinn. "Klar", sagte sie dann, nahm sein Glas wieder an sich und kippte sich kurzerhand die Flüssigkeit, die er verschmäht hatte, selbst in den Mund. Kaum ein oder zwei Sekunden später hatte sie es ausgetrunken und stellte das Glas beiseite. "Willstn was mit oder ohne Alk?" Sie bemerkte seinen verwirrten Blick und berichtigte sich rasch. "Mit oder ohne Alkohol, mein ich."
Aber lachen ist doch etwas natürliches. Erneut verzogen sich Joannas Mundwinkel minimal zu diesem angedeuteten Hauch von einem Lächeln. Sie seufzte, doch bevor sie ihm darauf antworten konnte, begann er vollständig am Rad zu drehen. Also: angenommen das alles war hier nicht nur eine reine Einbildung von ihr (und dafür kam es ihr wirklich zu real vor), dann hatte die Zeit in der Lampe diesen Kerl wohl endgültig um den Verstand gebracht. Sie schüttelte den Kopf. "Nein. Niemand wird dich verfolgen.", sagte sie bestimmt in ihrer üblichen, lustlos klingenden Stimme. "Ich lachen sonst halt einfach nicht viel. Das ist mein Ding und von niemand anderem. Hat nichts mit diesem Ort zu tun oder Armeen oder sonst was. Nur ich."
Sie lächelte schwach, verbittert, und trank einen weitern Schluck von ihrem eigenen Whiskey.
"Ich bezweifle dass du ihn kennen wirst", sagte Joanna und zuckte mit edn Schultern. "Es sind nur Geschichten. Geschichten die kleinen Kindern erzählt werden, damit sie wissen was gut und richtig ist und was falsch." Im Großen und Ganzen zumindest. Nur dass wenn man das Leben lebte, man merkte, dass in diesen Geschichten echt verdammt viele dinge ausgelassen worden waren. Scheiße.
"Also wie ist das jetzt mit diesen Wünschen?", fragte Joanna und fixierte Joey wieder. Ob dieser verwirrte Kerl überhaupt zu irgendetwas in der Lage wäre, in diesem Zustand? Ob er sie überhaupt verstehen würde? "Gehn die nun nach hinten los, oder nicht?"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 08.05.2021 13:22Noch immer leicht außer Atem aber sowohl von innen als auch außen strahlend kehrte sie zu James zurück - und sah ihm kurz darauf überrascht nach, wie er von dannen ging, um ihrem Wunsch Folge zu leisten. Das... war jetzt eigentlich nicht das, was sie im Sinn gehabt hatte. Sie hätte sich durchaus jetzt ihr Bier auch selber geholt.
So jedoch grinste sie dann nur leicht, strich sich kurz einige blonde Haarsträhnen aus ihrem Nacken wo sie sich mit dem Schweiß ein wenig verklebt hatten. Dann setzte sie sich endlich an den Tisch und musste nicht lange warten, bis James bereits mit dem kühlen Bier zurückkam.
"Danke!", sagte sie ehrlich, nahm das Glas und trank sofort zwei oder drei großzügige Schlucke. "Das tut gut.", sagte sie lächelnd und sah zu James. Bei seinen Worten grinste sie dann leicht, fast schon ein wenig verlegen. "Ich hoffe es. Wie gesagt, ich werde auf jeden Fall nicht aufgeben." Aber... ihr Blick wich kurz ab, als ihr ein Gedanke kam. Sie wollte ja zwar keine Sängerin werden, aber dennoch hatten jetzt einige sie gehört.. und bei dem Sommerfest hier waren so einige Bands aufgetreten.. Bands die mit Sicherheit mit dem Veranstelter in Kontakt standen...
Sie sprang auf. "Sorry James. Mir kam grad ne Idee - ich muss kurz mit dem Veranstalter sprechen - ich bin gleich wieder da!!"
Nach ungefähr fünf Minuten kehrte sie zu James zurück, strahlte ihn an und ließ sich wieder neben ihm sinken. "Mir kam gerade der Gedanke, dass der Veranstalter von dem ganzen Kram hier ja eigentlich viele Kontakte in die Musikbranche haben müsste - so viele Leute wie hier über die Zeit aufgetreten sind. Alsoo, dachte ich gerade, ich frag ihn einfach mal, ob er nicht vielleicht irgendeine Idee hätte, wie er mir helfen könnte." Sie grinste. Gott, das wäre echt cool wenn das jetzt schon was gebracht haben sollte. Echt cool - und bitter. Würde es bedeuten, dass sie schon lange ihren Job hätte haben können, wär sie nur einfach mal auf dem Sommerfest aufgetreten??
Andererseits war dieses Jahr das erste Mal mit Karaoke gewesen, also vielleicht auch nicht. Aber dennoch - diese Chance würde sich Joanna ganz gewiss nicht entgehen lassen.









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