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Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 13.05.2021 14:12Jo sagte nichts mehr dazu sondern schüttelte einfach nur grinsend den Kopf. gott, wie bescheuert sie waren. Aber sie liebte es, echt. Sie verstand sich bereits jetzt besser mit ihm als mit ihren WG-Genossen, mit denen sie immerhin schon seit drei oder vier Monaten unter einem Dach lebte. Okay, zuegeben, die beiden waren ja auch ein wenig anstrengend, aber dennoch. So eine lockere Unterhaltung wie mit ihm. Das war ein seltenes Gut, was sie wirklich zu schätzen wurde.
Ebensowie dass er nicht weiter nachbohrte bei dem Thema Familie. Joanna war ein sehr offener Mensch. Sie knüpfte gerne Kontakte mit anderen, machte gerne immer bei irgendwelchen Ausflügen mit, neue Erfahrungen udn Erlebnisse und natürlich auch darüber zu berichten. Sie liebte es über ihre Leidenschaft zu reden oder die Leidenschaften von anderen herauszufinden. Aber wenn es um sowas wie Gefühle ging... Mh. Ihre Probleme machte sie meist lieber mit sich aus. Und wenn sie anderen davon erzählte, eher distanziert. Wie gesagt. War einfach einfacher.
Aber kein Thema für jetzt.
Immer noch grinsend schüttelte sie den Kopf bei seinem Prüfungstraum. "Hast du denn deine Prüfungen in deinem Traum wenigstens bestanden?", fragte sie dann und fügte - noch ein klein wenig breiter grinsend hinzu. "Oder war es eher so wie ichs manchmal geträumt hatte, dass du auf irrsinnige Art und Weise durchgerasselt bist." Sie hatte mal geträumt, dass sie durch die Abschlussklausur gefallen war, weil sie zu spät gekommen war, weil sie ihr fliegendes Schwein mit dem sie reisen wollte nicht gefunden hatte. Kein Witz.
Es war echt weird gewesen.
Kurzerhand erzählte sie ihm von einem anderen Traum, den siemal gehabt hatte, schüttelte bei den ganzen Fragen dei dann aber von ihm kamen rasch den Kopf. "Nee. Also, ich höre halt echt gern Rap - so wie ich vieles höre. Kein Plan, vielleicht hab ich ja vorm Schlafengehen IceCube gehört? Ich weiß es nicht. War auf jeden Fall mal ausnahmsweise n Traum, der hängen geblieben ist. Mit Abstand die meisten vergessn ich bereits nach dem Augen aufschlagen wieder." Wieder grinste sie. "Aber warhscheinlich war mir die Nummer zu wichtig, um vergessen zuw erden."
Unwillkürlich musste sie lachen bei dem Gedanken, was gewesen wäre, wenn der Rapper tatsächlich drangegenagne wäre. "Das wär das beste Gespräch aller Zeiten geworden! 'Hallo? Wer ist da?' 'Ja hey, hier ist Joanna, ich habe von deiner Handynummer geträumt und wollte mal schauen ob die stimmt. Byyye!'" Sie lachte. Gott, die Geschichte hätte ihr doch kein Schwein abgekauft! Nein, auch kein Fliegendes.
Oh fuck. Vielleicht tat das getrunkene Bier doch schon so ein bisschen seine Wirkung. Aber der Gedanke war echte infach nur geil.
"Gott, bitte nicht. Mike ist gerade wahrscheinlich eh irgendwelche Mädels am Aufreißen", widersprach Jo schnell. Sie musstenjetzt wirklich nicht durch den Park und quer durchs Sommerfest laufne, um ihre WG-Mitglieder zu suchen, die eh nur wieder Honik im Kopf hatten. Oder wie auch immer. Bei seiner Zusammenfassung, was sie so interessierte nickte, sie dann bestätgend mit dem Kopf. "Jeps. Das trifft es ziemlich gut. Wobei 'egal' irgendwie blöd klingt. Hab ja schon Bock drauf. Aber Musik ist ... naja." Sie zuckte mit den Schultern. "Ist halt meine Leidenschaft."
Und was bei ihr die Musik zu sein schien, schien bei ihm der Sport zu sein. "Also der Adrenalinjunkie, hm?", grinste sie ihn an. "Von Achterbahnen hab ich schon so viel gehört und gesehen. Kling richtig geil! Konnte es mir leider bisher aber noch nie leisten." Ihre Familie hatte nie wirklich Urlaube gemacht, die über die anderen Dörfer oder Camping im Wald hinausgingen. Und seit sie in Vancouver war... naja. Hatte sie anderes zu tun als ihr Geld in Freizeitparks oder so etwas auszugeben, obwohl sie echt uuunbedingt mal wollte. Sie hatte es vorgehabt mit ihrer ersten WG hier in Vancouver zu ihrem Geburtstag. Aber vor ihrem Geburtstag gabs dann nen Rohrbruch, die Miete war erhöht worden und sie hatten die Wohnung verloren und es war alles ziemlich scheiße gewesen. Da war nicht mehr viel mit Geburtstag oder Freizeitpark oder Achterbahn gewesen.

Re: Gideon & Joanna ~ What Are You Doing Here?
von Joanna am 13.05.2021 13:52(aaaaaalles gut! RL geht immer vor! Kein Stress, ich warte gerne!
)
Sie musste nicht lange suchen. Denn offenbar war sie dem Fremden ebenfalls aufgefallen und es brauchte nicht lange, da hörte sie diese Stimme ihren Namen rufen. Ihr Herz hatte zwar durchaus einen kurzen überraschten Satz gemacht, doch äußerlich ließ sie sich das nicht im MIndesten anmerken und drehte sich mit ihrem üblichen neutralen gesichtsausdruck zu ihm um.
Er trug... gelinde gesagt bescheuerte Kleidung. Sie sah aus als wäre er geradewegs dem 15. Jahrhundert oder sowas entsprungen. What the fuck war das denn? Sie wusste zwar, dass es irgendwelche Cosplay-Spiele oder Mittelalter-Märkte oder sonst was gab, wohin die Leute sich noch so verkleideten. ...Sie waren hier aber mitten innem Wald in Kanada, in der Nähe von dem so ziemlich konservativsten Dorf, was man sich vermutlich vorstellen konnte.
Auf seine wirklich unnötige Begrüßung zuckte sie lediglich resigniert mit den Schultern. "Warum? Es ist Nachmittag." Nachmittag war doch echt nicht spät. Sie würde es verstehen wenn mans ich morgens beschwerte. Wobei... der Irish Coffee morgens musste einfach sein. Aber das war ja was anderes. Fast schon ein wenig provozierend nahm sie noch einen großen Schluck aus der Flasche, ehe sie seine nächsten Worte vernahm. Ohne große Umschweife trat sie auf ihn zu und hielt ihm die Flasche an.
"Tu dir keinen Zwang an." Sie hatte Zuhause echt noch genug Alk, daran sollte es nicht scheitern. Erneut musterte sie ihn von oben bis unten, wobei ihre Augenbrauen langsam skeptisch nach oben wanderten. "Klar, kann ich machen. Aber dann mach dich aufn bisschen was gefasst, bei dem, was du anhast. Warum trägst du'n sowas? Du weißt schon, dass wir im 21. Jahrhundert sind, ja?"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 12.05.2021 20:20Unwillkürlich musste Jo lachen, legte kurz den Kopf zurück, ehe sie ihn dann grinsend ansah. "Was? Und du bist dann jetzt der Feuerwehrmann der dafür sorgt, dass ich nicht überhitze?", erwiderte sie und musste selbst innerlich darüber lachen, was für einen Scheiß sie hier eigentlich zusammen laberten. Aber es sagte viel aus, dass man das mit ihm einfach so konnte. Es war ein cooles Gefühl, gleich von Anfang an mit ihm so Herumblödeln zu können, sich aufzuziehen und einfach ne gute Zeit zusammen zu haben.
Sie war froh, dass sie das Thema Familie dann doch schnell abhakten. Es war zwar nicht so, dass sie ihre Familie hasste (das tat sie nicht. Wirklich nicht!), aber... es war eben einfach von vorne bis hinten kompliziert. Es war einfach ein Scheiß Gefühl, wenn einen die Nächsten nicht bei dem unterstützen, was man tunw ollte. Sie hatte sich zwar nicht davon abbringen lassen, aber... naja. Trotzdem. Und das hatte die Probleme natürlich nur noch verschärft.
Das Thema Träume war da schon viel spannender und interessanter - und mit einem ganz seichten gespannten lächeln, den Kopf seitlich auf ihre Hand gestützt um ihn anzusehen (und dabei noch einen Zug ihrer zweiten Zigarette nehmend), sah sie ihn an. Gespannt, was er so erzählen würde. Was dann jedoch kam, ließ sie kurz die Augen nach oben verdrehen und anschließend grinsen. "Wirklich? Du träumst vom lernen? Warum wundert mich das nicht?", fragte sie kopfschüttelnd, wobei beim Sprechen noch ein wenig Rauch aus ihren Lippen drang. Sie klopfte erneut ein wenig Rauch ab und musste bei der Gegenfrage die er stellte kurz überlegen.
"Sehr unterschiedlich. Alpträume hab ich, klar - aber die hat wohl jeder. Oh, ich weiß!" Sie grinste, als ihr ein guter Traum im Kopf kam - über die Alpträume wollte sie lieber nicht sprechen. Hatten sie doch vor allem mit ihrem Dorf, ihren Großeltern und den süßen entten Versagensängsten zu tun, woran sie grade echt nicht denken wollte. "Ist jetzt... vielleicht son halbes Jahr her? Oder Jahr? Da hab ich geträumt auf nem Konzert von IceCube auf so nem Platz - nur dass auf dem Platz nen Kettenkarrussel aufgebaut war, auf dem ich saß und dass dann so geflogen ist und ich hab dann das ganze Konzert so drehend von oben gesehen - kein Plan. Und danach hat sich die Gruppe aufgelöst und die Bühne wurd abgebaut, obwohl IceCube noch weiter gerappt hat und ich stand als eine der wenigen ganz vorne, was mich voll gewundert hat. Und dann hab ich ihn angelabert und seine Nummer bekommen." Sie lachte und zuckte mit den Schultern. "Hatte die Nummer sogar noch im Kopf, aber hat nicht funktioniert." Grinste sie, bereute dass kein Bier mehr hier war und griff stattdessen zu einer weiteren Pommes.
Fast genauso verrückt wie ihr Traum war ihre Diskussion mit ihm übers Geld. Oder viel mehr darüber, wie er es fertig brachte, das Geld abzulehnen. Er war echt ein hoffnungsloser Fall. "Dankeschön", nickte sie zufrieden, als er zumindest zustimmte, dass sie ihn das nächste Mal einladen würde. Das würde sie auf jeden Fall. Zu was genau es danns ein würde, würden sie sehen, aber wie würde versuchen, dass es in etwa das gleiche Ausmaß werden würde wie das alles hier. War ja nur fair.
"Gott, frag bloß nicht die", bat Joanna und schüttelte den Kopf. "Neben Theresa wirke ich vermutlich als gehöre ich in den Knast und neben Mike erscheine ich wie n Kirchenmädchen. Das sind nicht so die besten Vergleichsoptionen." Sie grinste leicht. Saufen, kiffen, feiern, Musik. Wow. So aufgelistet klang das ja echt oberflächlich. So fühlte sie sich ganz und gar nicht. Bei seiner indirekten Nachfrage seufzte sie und dachte ernsthaft nach. "Keine Ahnung... das übliche halt. Kino ist ganz cool. Oh, klettern find ich geil! Oder...ach keine Ahnung. Schwierig. Ich kann mich halt für viel begeistern. Aber das einzig wirklich konstante ist halt die Musik. Beschäftige mich jede freie Minute damit eigentlich. Verglichen mit dir klingt das jetzt iwie echt langweilig." Auch wenne s das definitiv nicht war. Es gab soo viele Musikgenres, Bands, mega geile Konzerte, Aufnahmen, Alben, Covers... Sie liebte es Dinge in derart zu entdecken, sich anzuhören, für sich zu entschlüsseln. Da ging sie einfach bei auf. "Hin und wieder kritzel ich auch mal ein wenig rum, aber ich bin ganz ehrlich in Musik mehr begabt als im Zeichnen."
Bei seinen Worten zum Supercop grinste sie. "Vielleicht nicht, aber das kommt ganz sicher noch!" Ein bisschen Positivität hier versprühn konnt ja nicht schaden! Interessiert lauschte sie dann seinen interessieren, die... wirklich bedeutend zahlreicher waren als bei ihr. "Also Sport", fasste sie zusammen und alchte dann leciht. "Sag das doch gleich. Aber am Besten gefallen mir die Bars und der Ausschnitt", zwinkerte sie und grinste dann. "Aber nein, ernsthaft. Find ich cool, dass du sportlich dann so aktiv bist. Ich bin ne Weile lang geritten. Meine Mutter hatte nen Stall und da haben wir uns auch oft um die Pferde usw. gekümmert. Und natürlich auch mal ausgeritten. HIn und wieder hab ich mal auch mit andern gekickt, aber die Musik stand natürlich immer im Vordergrund." Sie grinste leicht.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 12.05.2021 15:58Immer wieder erstaunlich, wie schnell man Menschen doch vergraulen konnte. Dieser Mann würde sich wirklich hervorragend mit ihrem Dorf verstehen. Sie hob die Augenbrauen. "Nein, das hab ich nicht gesagt", erwiderte sie nur darauf. Wenn jemand mal ne entspannende Massage brauchte, dann sicher der Typ.
Aber immerhin erlaubte er es ihr nochmal zu singen. Für den Enkel. Nicht, dass ihr seine Erlaubnis irgendetwas bedeutete (wobei ihre Freunde sie sicher vom Singen abgehalten hätten, wäre ein Nein gekommen. Sie waren bedeutend besser darin Ärger aus dem Weg zu gehen als Joanna). "Oh, das dacht ich mir schon", meinte Joanna also nur ein wenig kühl und nippte nochmal an ihrer Whiskey-Cola, ehe sie sich nochmal auf den Hocker setzte, um für alle Anwesenden zu singen.
Sie sang noch das ein oder andere, ehe sie dann schließlich aufhörte und Applaus ihr entgegenbrandete. Sie grinste nur, verbeugte sich leicht, dankte der Kellnerin - Ruby, wie sie inzwischen erfahren hatte - für ihre Freundlichkeit und ging zurück zu ihren Freunden. "Also, wolln wir dann los die Stadt uns noch was angucken, bevor wir morgen früh wieder fahrn?"
"Jap, das klingt gut", nickte Tom und auch Hammer nickte sofort. "Auf jeden Fall!"
"Na dann...", grinste Joanna, trank in wenigen Zügen ihre Whiskey-Cola aus und bezahlte selbstverständlich bei Ruby, ehe sie sich die vier Freunde gemeinsam auf den Weg nach draußen, wo - oh Wunder - Mr. Gold sie erwartete. Joanna seufzte genervt. "Was wolln Sie denn jetzt schon wieder?"

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 12.05.2021 12:50Joanna nickte. "Cool, danke." Dem war ja mal echt eine miespetrige Laus über die Leber gelaufen würde sie sagen. Aber hey, ihr sollts recht sein, solange sie hier ein bisschen rumlaufen dürften. Mehr wollten sie ja gar nicht, am nächsten Tag müssten sie eh in ihr Hotel zurück um ihre Sachen zu packen, weil in zwei Tagen ihr Flieger zurück nach Vancouver ging. Ein viel längerer Auftritt wäre ihnen hier somit ohnehin nicht vergönnt.
Damit war das Thema eigentlich gegessen - bis der Junge fragte, ob sie nochmal singen könne. Überrascht hob sie die Augenbrauen. "Enkel?", wiederholte sie und grinste dann den kleinen Jungen an. "Netten Großvater haste dann ja da." Sie wandte sich wieder zu eben diesem um, als er seine Drohung aussprach. Eine Drohung die übrigens völlig fürn Arsch war, immerhin hatte er nicht nein gesagt. Wozu war die Drohung dann überhaupt gut? Aber sie wollte natürlich nicht sein 'Menschen-vergraulen'-ding schlecht machten. "Jaa, glasklar", erwiderte sie mit einem leichten Augenverdrehen und einem Lächeln. "Aber zum Glück haben Sie ja ja gesagt." Sie trank noch einen Schluck von ihrem Getränk, ehe sie dann aufstand und sich nochmal hinsetzte. "Hm... wie wärs mit was ruhigem, was jeder kennt?"
Sie sah zu dem Jungen, der nur grinste und so schloss sie die Augen und begann zu singen.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 12.05.2021 11:20Die genervtheit bei Mr. Gold war inzwischen unübersehbar und unüberhörbar. Jo legte eine Hand leicht auf den Oberschenkel ihrer Freundin um sie davon abzuhalten etwas zu sagen (sie hatte bereite den Mund aufgemacht) und sah stattdessen nun selbst den älteren Herrn an. "Sorry, wie sind echt nicht hier um Stress zu machen. Wir werden nochn bisschen was trinken, uns n bisschen umstehen und sind gleich morgen wieder weg. Versprochen." Sie lächelte den Typ mit einem hoffentlich beruhigenden Lächeln an. Sie wollte echt kein Stress haben. Sie wusste, wie das war, wenn man ihn mit so nem Ort wie dem hier hatte und sie konnte es echt verzichten, dass innem zweiten Ort auch nochmal zu haben. Auch wenn sie hier wahrscheinlich nicht noch einmal hinkämen.
"Singst du nochmal was?", fragte der Junge, der sich vorhin schonmal ein Lied gewünscht hatte. "Das war nämlich echt cool." Jos Blick wanderte von dem Jungen zu Mr. Gold. "Wenn der werte Herr es erlaubt, kann ich gerne noch was singen.", sagte sie und wartete ab. Sie würde auch singen, wenn er es nicht erlaubte. Aber in dem Fall würde sie einfach warten, bis er weg war. Sie ließ sich nicht so gerne Vorschriften machen. Notfalls würde sie für den Jungen allein in ihrem Zimmer was singen oder so.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 12.05.2021 10:02"Was? Nein", sagte Joanna rasch und schüttelte den Kopf. Hielt dann jedoch selbst inne. "Okay, zugegeben. Manchmal - aber nur bei geöffnetem Fenster, keine Panik." Es beruhigte sie halt. Und in ihrer WG-Wohnung hatten sie keinen Balkon und vor der Haustür ziemlich direkt die Straße - da musste mans halt irgendwie anders versuchen. Sie grinste, als er sagte, er müsse sie andernfalls womöglich mit einem Feuerlöscher abspritzen. "So heiß bin ich doch auch wieder nicht", witzelte sie, nahm einen Zug von ihrer Zigarette und strich sich eine verloren gegangene blonde Strähne hinters Ohr. "Aber hauptsache die Musik stört nicht. Dann wärn wir ja vielleicht doch gute Zimmergenossen!" Sie grinste. es war ein Scherz und nicht im Mindesten ernst gemeint. Immerhin hatten sie sich erst vor ner Stunde oder so etwas kennengelernt.
Auch wenn sie die Bekanntschaft bereits jetzt überhaupt nicht bereute.
Das Gespräch wandte sich ihren Familien zu. Bzw. jetzt eher ihrer Familie, was wirklich einfach ein etwas schwieriges Thema war. Sie war halt nie die große Tochter gewesen, die sie sich gewünscht hatten. Sie seufzte, als über die möglichen Gefühel ihrer Eltern sprach, nahm noch einen Zug ihrer bereits bedeutend kleiner gewordenen Zigarette und klopfte die Asche im Aschenbecher ab. Den Rauch durch einen schmalen Lippenspalt ausstoßend löschte sie dann den letzten kleinen Stummel und ließ ihn im Ascher liegen. "Ja, wer weiß. Schon möglich. Keine Ahnung.", sagte sie und zuckte mit den Schultern. Mit einem kleinen Lächeln blickte sie dann zu ihm, als er meinte, dass sich vielleicht ja doch noch alles einrenken würde. "Ja, vielleicht. Wir werden sehen." Ja, sie wich dem Thema aus. Sie mochte einfach nicht unbedingt darüber sprechen und außerdem... selbst wenn sie und ihre Eltern wieder Kontakt zueinander aufnahmen, würde sie dennoch immer die Enttäuschung der Familie und des Dorfes bleiben. Ihre Wurzeln und ihre Familie mochten in Valemount liegen, es mochte ihr Geburtsort sein und der Ort, wo sie aufgewachsen war - aber es würde nie ihre Heimat sein. Sie fühlte sich hier, in Vancouver, mehr Zuhause als je in Valemount. Und das obwohl sie hier erst seit zwei Jahren war, mit ständig wechselnden Wohnungen und Jobs.
Sie konnte ihrer Familie nicht das geben, was die von ihr wollten.
Sie war froh, dass sie das Thema wieder wechselten. Träume waren eh viel spannendes und cooler. Sofort horchte Joanna auf und hob die Augenbrauen. "Uh! Jetzt bin ich gespannt!", grinste sie und stibitzte sich eine Pommes. "Was träumt denn so der kleine James des Nachts?"
Apropos Pommes. Sie schuldete ihm noch immer Geld, ganz egal was er sagte. War es denn wirklich so schwer für ihn zu verstehen, dass sie nicht wollte, dass er so viel Geld für sie ausgab und sie zu allem einlud? Sie hatte ja nicht gesagt, dass er sie zu gar nichts einladen sollte. Aber doch nicht zu allem. Bereits an seiner Stimme, als er den Geldschein nun doch nahm, konnte sie hören, dass er irgendetwas vorhatte. Doch mit dem was dann kam, hatte sie definitiv nicht gerechtet.
Völlig überrascht sah sie kurz hinunter zu ihrem Ausschnitt, als er seinen Finger an ihrem Top einhakte und einen Moment später wusste sie, was er vorhatte. Lachend fuhr ihr Handa nach oben und drückte sich auf ihre Brust, doch der Geldschein war bereits gefallen. "Gott ey, du bist unmöglich, James, echt!", lachte sie und schlug ihm spielerisch gegen die Schulter, bevor sie mit der anderen Hand den Geldschien wieder ausi hrem Ausschnitt herausfischte. Ernst deutete sie mit einem Finger auf ihn. "Nächtes Mal lad ich dich dann aber ein - und keine Widerrede!" Sie grinste leicht um ihren Worten ein wenig die Schärfte zu nehmen, ehe sie den Geldschein dann kopfschüttelnd zurück in ihr Portmonee packte. Echt ey. Der Kerl machte sie ja jetzt schon fertig.
"Jep", grinste Joanna, durchaus bereits mit ein wenig Vorfreude."Beim Fallschirmsprung.", wo sie dann auch erstmal irh Sparschwein wahrscheinlich für plündern müsste, aber das würde sie schon irgendwie hinbekomen. Wahrscheinlich würde er sie im Notfall eh einladen, aber wenn es irgendwie möglich war, würde Joanna diese Option gerne umgehen.
Die Frage die dann kam, brachte Joanna erneut ein wenig zum Lachen. "Oh Gott. Wenn du das so aufzählst klinge ich ja echt wie ein völlig verzogenes Girl. Bin ich echt so schlimm?" Sie grinste und dachte dann kurz nach. "Musik hörn tu ich immer den ganzen Tag. Und sonst... keine Ahnung. Neues ausprobiern, würd ich sagen." Sie zuckte mit den Schultern. "Freunde treffen, schauen was hier und da so los ist. Ich leb eigentlich immer ziemlich in den Tag hinein und schau, was er so bringt." Sie sah zu ihm: "Und wie sieht das bei dir aus, Mister Supercop? Was machst du außer zu lernen und Mädels zu motivieren, einzuladen und Geld in ihren Ausschnitt zu stecken?", stellte sie schelmisch grinsend die Gegenfrage.

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 11.05.2021 22:24Es brauchte eine kurze Zeit, bis seine Worte den Weg durch ihren Gehörgang bis in ihr gehirn gefunden und sich dort zu einem Sinn zusammengesetzt hatten. Miss Joanna Audrey Officer, geborene Companion. Oh wow. Oh fuck. Das tat... das tat weh das zu hören. Irgendwie. So ihren ganzen Namen. Sowohl den Namen ihres Mannes (wie lange er es wohl noch sein würde), als auch ihren Mädchennamen (den sie - Hand aufs Herz - echt nicht mehr verdient hatte). Ihr Herz stach bei jedem Schlag, doch sie ignorierte es so gut es ihr möglich war.
"Ähm.... ja. Ja, die bin ich", antwortete Joanna endlich ziemlich verspätet und rieb sich mit einer Hand über ihre schmerzende Stirn. Oh fuck, sie brauchte gleich echt erstmal ne Schmerztablette, damit sie sich wenigstens halbwegs auf die Worte von dem Fremden konzentrieren konnte - der echt viel zu schnell und viel zu laut (in ihren Ohren) begann,sich selbst vorzustellen. Den Name seiner Organisation oder was auch immer hatte sie schon wieder vergessen, als er ihn nur ausgesprochen hatte. Recht verspätet kapierte sie dann auch endlich seine Frage, doch da war er bereits schon lange in ihre Wohnung eingetreiten. "Eh... klar", sagte sie lahm und schloss die Tür. Steve Rogers. Hatte er sich nicht so vorgestellt? Irgendwas klingelte da in ihrem Schädel, aber der pochte gerade zu bohrend, als dass er sie zu einem Ergebnis hätte führen können.
Langsam folgte sie ihm ein wenig hinein in ihre Bude. Es war nicht komplett unordentlich. Hier und da standen oder lagen vielleicht ein paar Flaschen rum, die Decke lag unordentlich auf ihrem Sofa, über dem Stuhl hingen noch zwei Pullover, aber es könnte wirklich bedeutend schlimmer sein. Zumindest aufn bisschen Ordnung achtete sie schon. Wenn sie konnte.
Die Art und Weise wie der Mann sich zu ihr umdrehte mit seinem Laptop und vor allem die Art und Weise, wie er seine Frage stellte, stieß ihr augenblicklich richtig bitter auf. Fuck. Er klang wie ein Cop. Ganz genauso wie ein Cop. Als wär alles wieder zurückgespult. Ihre Laune sank instant vom Nullpunkt in die Minusgrade hinein. Und wenn sie herlich war...
...kam sogar Angst in ihr hoch. Scheiße. Scheiße. Was zur Hölle hatte sie denn diesmal getan??
"Ich war inner Bar. Gibt ja nur eine hier im Dorf.", antwortete sie ihm dann aber. Der Schmerz in ihrem Schädel wurde stärker und das Video, was ihr sofort unter die Nase gehalten wurde, half nicht gerade dabei, diesen Schmerz zu lindern. Es war ein Überwachungsvideo, wunderbar dunkel und knistrig, weils natürlich mitten in der Nacht gewesen war. Sie sah sich selbst herantaumeln (oh Gott, scheiße. Sie sah da ja echt fertig aus) und dann weitergehen. Es war ein seltsames Gefühl zu sehen, was sie getan hatte und... es nicht wirklich zu wissen. Vage meinte sie sich an eine Gestalt am Boden erinnert zu haben, aber... das wars dann auch. Und selbst da hätte sie - wenn man sie gefragt hätte - es eher als Traum abgetan oder sowas. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust.
"Scheiße...", murmelte sie leise als ihr klar wurde, dass sie genau darin steckte. sie steckte mal wieder in der Scheiße. Bestimmt wegen unterlassner Hilfelesitung oder sowas, son Fick ey. "...ich hab...ich hab echt kein Plan, sorry. Ich war drunk, ich..." Wieder rieb sie sich über die stirn, versuchte sich mehr zu erinnern. "Ich... fuck, keine Ahnung. Ich glaub ich dacht er würd schlafen oder sowas, keine Ahnung." Sie schluckte schwer. Warum sind Sie einfach weitergegangen. Die Angst, der Selbsthass, das immerwährende Schuldbewusstsein sickerte immer mehr in ihre Knochen. Immer klarer wurde ihr, was sie diese Nacht getan - oder vielmehr nicht getan hatte. "Ich weiß es nicht", flüsterte sie fast nur. Den Kopf an die Wand gelegt schüttelte sie ihn leicht und sah Steve Rogers dann erneut an. "Tut mir leid, ich...ich weiß es nicht."
Sie schloss die Augen und atmete tief durch. Sie war noch auf Bewährung. Das hatte sie nicht vergessen.
Die Angst manifestierte sich zu einem Felsen.
"Steck ich jetzt Schwierigkeiten?", fragte sie und sah den Kerl dann wieder an, bevor sie sich wieder ein wenig mehr aufrichtete. "Fuck, ich brauch nen Kaffee" (und zwar nen Starken. In zweierlei Hinsicht.). Und vor allem ne Schmerztablette, aber das wollte sie gegenüber dem Cop echt nicht zugeben. Auch wenn der sich das vermutlich eh schon ganz genau denken konnte. Aber es war ihr egal.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 11.05.2021 21:55"Danke", lächelte Joanna leicht. Fragend blickte sie dann zu Tom, der Gefahren war und der deutlich besser wusste, wo sie ihr Auto geparkt hatten.
"Das Festival fand in Waterville statt, aber wie Jo schon sagte, sind wir heut nach Rockland gefahren. Unser Auto haben wir dort auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt, in Nähe der City Hall. Wir sind tatsächlich ein gutes Stück zu Fuß gegangen. Es ist eben eine spannende Gegend und wir hatten Zeit."
"Jep", machte Jo bestätigend im exakt gleichen Augenblick wie Maria. Sie grinsten einander an und gaben sich darauf die Faust. Sie liebt es, wenn sie das hinbekamen, gleichzeitig das gleiche zu sagen! Es war zwar selten, aber gerade zwischen ihr und Maria kam das immer mal wieder vor.
Wow. Okay, die Antwort war schnippisch gewesen. Langsam nickte Joanna mit dem Kopf. "Aaalles klar.", sagte sie, auch wenn es sich nicht wirklich wie 'alles klar' anfühlte. Aber der Mann hatte ganz offensichtlich keinen Bock darüber zu sprechen und sie war niemand, die andere dann dazu zwang. Ganz sicher nicht. Musste ja jeder für sich selbst wissen. Auch wenns ie der Grund für diese verbissene Abgeschiedenheit echt interessierte.
Ein Wunder, dass sie diese Stadt hier überhaupt entdeckt hatten. "Na dann hats mich sehr gefreut, Mr. Gold", lächelte sie.
"Oh!", rief Maria plötzlich aus und beugte sich das erste Mal in diesem Gespräch vor, um den Mann direkt anzusehen. "Bevor Sie gehen: haben Sie vielleicht noch irgendwelche Tipps, welche Orte hier in der Stadt sehenswert sind - wo wir gleich mal schauen könnten oder so?" Anerkennend nickte Joanna Maria leicht zu. Gute Idee, den Erbauer der Stadt mal zu fragen. Notfalls würden sie natürlich einfach so ein wenig durch die Straßen ziehen wahrscheinlich. Ein wenig Nachmittagssonne war schließlich noch vorhanden, bevor es richtig Abend werden würde. Dann konnten sie immer noch hier in ihre Zimmer zurückkehren.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 11.05.2021 21:29Sie lachte leicht. "Nein", entgegnete sie dann und musste grinsen. "Okay, vielleicht ein bisschen. Aber es geht noch! Aber ich rauche-" Sie hielt ihre Zigarette hoch, von welcher sie sich gleich noch einen Zug genehmigte. "-und es kann öfter mal vorkommen, das ich plötzlich laute Musik anmache. Und das kann wie gesagt jegliche Musikrichtung sein, da kann ich nicht für andere haften." Sie lachte. Und generell war sie wohl doch eher chaotisch. Zwar nicht so sehr in dem, was sie rumliegen ließ (für gewöhnlich versuchte sie schon dafür zu sorgen, zumindest ne gewisse Ordnung zu halten), aber in dem was sie tat. Damit konnte sie Mike und Theresa auch manchmal in den Wahsinn treiben.
Nachdem sie sich ein wenig über seine Familie unterhalten hatten (sie fands übrigens echt cool, dass er auch ein kleineres Geschwisterkind hatte, genau wie sie) wandte sich das Gespräch logischerweise ihrer Familie zu. Was leider jetzt nicht so ganz positiv werden würde wie bei ihm. Auchw enne r ansatzweise dasselbe Problem gehabt ahtte wie sie, nur dass es bei denen ja gelöst worden war. Irgendwie.
Als er meinte, dass es schade sei, dass sie keinen wirklichen Kontakt mehr mit ihrer Familie hatte, zuckte sie mit den Schultern. "Meine Schwester ist echt die Beste. Sie unterstützt mich auch immer bei meinen Träumen, auch wenn sie damit nicht viel ändern kann und ich habe sie auch immer beschützt. So ganz die große Schwester mäßig. Und meine Eltern..." Sie seufzte und spielte an ihrer Zigarettenpackung, überlegend, ob sie nicht vielleicht noch eine rauchen sollte. Sie sah zu James. "Naja, eigentlich sind die voll in Ordnung. Sie waren halt nie so begeistert von dem was ich so angestellt hab oder was ich machn will und haben immer versucht mich auf nen andren Pfad zu lenken. Mit meiner Mum hab ich mich öfters mal gestritten, aber eigentlich wars ganz okay." Sie zuckte erneut mit den Schultern. "Aber dass ich abgehauen an meinem 18. Geburtstag... naja. Schätze, damit haben die nicht gerechnet, keine Ahnung. Seitdem ist halt Funkstille. Lis meint, dass meine Eltern es verbissen ignorieren, wenn man mich erwähnt. Aber..." Ihr wurde klar, was sie hier gerade tat und verstummte. Scheiße. Darüber wollte sie eigentlich echt nicht reden. Sie redete nicht so gern über ihre Gefühle (man wollte es nicht glauben), sprach meistens auch eher in distanzierter Weise über ihre Gefühltswelt und nicht wirklich emotional (das war einfach einfacher - auch die ganze Zeit hatte sie eher im vollkommen neutralen Ton darüber gesprochen) und das Thema. Naja. Es war halt emotional. Sie hasste ihre Eltern nicht und... naja. Es war halt einfach schwierig. "Naja, egal. Ist haltn bisschen kompliziert. Und meine Großeltern standen wie gesagt eh schon immer komplett dagegen."
So viel dazu. Sie nahm ihre Zigarettenpackung steckte sich einfach noch eine Kippe an. Was sollts. Sie nahm einen tiefen Zug und stieß den Rauch in die andere Richtung aus.
Se war froh, dass sie danach wieder über etwas Schöneres redeten, wie zum Beispiel darüber, dass er wahrscheinlich in Vancouver bleiben würde nach seinem Abschluss. "Ha ha", machte sie trocken, aber grinste anschließend breit, ihn ein wenig aufziehend. "In deinen Träumen vielleicht!"
Er war wirklich ein geiler Typ. Ziemlich bestimmt hatte sie ihm die zehn Dollar hingehalten, Es war echt super lieb von ihm, dass er sie einladen wollte, aber das war einfach echt zu viel. Zumal sie sich ohnehin schon gerade erst kennengelernt hatten. Sie seufzte, als er ihn ihr einfach wieder zurückschob. "Ey, komm schon James. Ich meins ernst. Ich hab eben schon die Komplimente angenommen, jetzt bist du dran, das Geld anzunehmen. Komm schon. Ich will dich hier nicht alles für mich zahlen lassen, so wer bin ich nicht." Sie hatte vielleicht wenig Geld - aber das war für sie eigentlich noch ein Grund mehr nicht bei anderen anzukommen und zu betteln. Immerhin war sie selbst für ihren Geldhaushalt verantwortlich und wenn sie sichw as nicht leisten konnte, weil sies für was andres benutzt hatte, war sie selbst schuld. "Nimm jetzt den Schein und steck ihn einfach weg. Es wird dich nicht umbringen. Und eingeladen hast du mich ja dann trotzdem immer noch zu irgendwas." Sie grinste leicht. Immerhin war alles zusammen sicher teurer gewesen als zehn Dollar.
Bestätigend nickte sie, als er mehr oder weniger das wiederholte, was sie grad gesagt hatte. "Jep, genau. Kostet dann vielleicht n bisschen mehr Zeit, aber dafür sparts Geld. Und du bist flexibler. Dass ich halt gestern noch vormittags arbeiten gehn konnte und so."









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