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Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 16.05.2021 22:49"Oh Gott, hör auf", stöhnte Joanna, als James von den Tussi-Mädels mit ihren ach so heiligen Nägeln anfingen. "Damit kann ich auch gar nichts angefangen. Wohl eine der wenigen Sachen, die ich doch vom Land mitgenommn hab. Ich bin nicht so Schminkversessen und mir ist scheissegal, wenn ich mal dreckig werd." Mit einem leichten Grinsen präsentierte sie ihre ordentlich gesturzten kurzen Fingernägel. Lange fand sie meist einfach nur nervig, wenn sie damit überall aneckte. Sie hatte es probiert, aber war normal nicht so ihr Fall - echt nicht. Und Nagellack. Klar. Ging mal. Aber eher selten. Und wenn am liebsten eher unauffälliger. Durchsichtiger oder sowas. Das war ihr lieber.
Natürliches halt. Sie hielt nix davon in irgendne Haut zu schlüpfen um andren zu gefallen. Oder gar sich selbst, weil man nicht klarkam. Ne. Man sollte doch schon richtig authentisch man selber sein, war das einzige, was Sinn machte. Zumindest in ihren Augen.
"In ein paar Monaten??", wiederholte Joanna. Lachend schüttelte sie den Kopf. "Du bist ja noch verrückter als ich dachte!" Es wäre schon ein Wunder, wenn es überhaupt so weit käme. "Abgesehen davon-", fügte sie hinzu und deutete mit einer Pommes auf ihn. "-vergisst du,d ass ich gar nicht berühmt sein will." Sie wollte mit Musik arbeiten, von Musik leben. Aber... die Berühmtheit reizte sie halt echt nicht. Immer erkannt zu werden und so, der Druck, der dann auf einem lastete immer was neues produzieren zu müssen, Interviews, Talkshows, was nicht alles. Es gab soooo viele Künstler die daran zerbrochen waren. Das wollte sie sich selbst echt nicht so antun. Sie wollte die Musik lieben und aus Leidenschaft machen und mit ihr arbeiten. Nicht nachher dran kaputt gehen oder sowas. Sicher war sicher.
"Ooooh. Armer kleiner Polizist", machte Joanna, tätschelte ihm im falschen Mitleid kurz die Haare, ehe sie dann lachen musste. Gott ey, was machten sie hier bloß? Diese Gespräche durfte echt keiner aufzeichnen. "Jaja", grinste sie ihn danna nschließend noch gespielt an. "Ich bin die beste Übungspartnerin die du finden wirst." War natürlich völlig gelogen. Aber hey! Wenn sie könnte, würde sie ihm helfen! Wenn sie die Zeit und das Wissen dazu hätte. Was sie... beides nicht hatte. Ups.
Bei der Zwangsjacke wurde ihr Gespräch nur noch weirder. Jo spürte, wie schon wieder eine leichte Röte auf ihre Wangen trat und lachte. "Wer weiß?", sagte sie dann, noch immer kichernd und ließ rasch eine weitere Pommes in sich verschwinden um es zu überspielen. "Ich kann doch nicht alle meine Geheimnisse gleich preisgeben", grinste sie dann und war froh, als sie das Thema dann doch wieder wechselten. Natürlich hatte Jo keine Probleme mit One-Night-Stands (immerhin hatte sie da schon die eine oder andere Erfahrung), aber dafür war sie zum einen nicht drunk genug und zum anderen... war James halt kein One-Night-Stand. Sie hoffte, dass ne gute Freundschaft draus werden würde, weil er echt ein geiler Typ war. Das wollte sie sich wenn möglich nicht versauen.
Joanna war womöglich schon am frühen Abend (zumindest in ihren Verhältnissen früher Abend) Zuhause, doch schnell schlafen tat sie nict, sodass sie kurz nach Mitternacht sah, wie ihr Handy aufleuchtete und danach griff. Eine Videodatei von einer nicht eingespeichterten Nummer?
Neugierig lud sie sich das Video herunter, drehte sich dabei auf dem Bauch und sah auf dem kleinen Handy ihres Klapphandys dann schließlich sich selbst auf dem Fesitval auf der Bühne stehen, wie sie Halleluja sang. Was dann wohl auch die fremde Nummer zweifelsfrei zuordnen ließ. Kopfschüttelnd, aber lächelnd tippte sie: Du bist verrückt! Gute Nacht.
Das musste teuer gewesen sein, die MP4-Datei zu verschicken. Aber sie war ihm wirklich dankbar. Da ihre Augen allmählich aber wirklich brannten (und sie nur noch etwa fünf Stunden hatte um zu pennen (UPS), schloss sie die Augen und war schnell eingeschlafen.
Sie schaffte es am nächsten Morgen gerade noch rechtzeitig zur Arbeit und am Abend tatsächlich nochmal vorbeizukommen. Mike, Theresa und sie verbrachten den Abend und die Nacht mit James und seinen Kumpels, bis dass Sommerfest schließlich mit der mega geilen Band 'Linkin Park' um Mitternacht beendet wurde - was echt einfach nur mega geil war. Sie tranken noch Sekt zusammen, während die Bänke und Tische bereits begonnen wurden in der Dunkelheit abzuabuen, bis sie sich schließlich erneut verabschieden. Am nächsten Tag musste Jo wieder am Arbeiten. Nachmittags diesmal in der Eisdiele, bis in den Abend rein. Aber das würde sie schon packen.
Das Datum für den Fallschirmsprung stand fest und Jo hatte es hinbekommen, sowohl bei Macces, als auch bei der Eisdiele an diesem Tag frei zu bekommen. Von dem Veranstalter hatte sie noch nichts wieder gehört - aber ihr war klar, dass so etwas eine Weile dauerte, von daher machte sie sich da keine großen Gedanken drum. In der Zwischenzeit ahtte sie sich erneut bei einigen Firmen beworben und war grade dabei, mit verschiedenen Programmen zu versuchen bereits existierende Lieder nochmal selbst abzumischen - etwas, was sie den Firmen dann vielleicht präsentieren konnte.
Das machte echt Bock.
Am Tag des Fallschirmsprungs telefonierte Jo morgens mit ihrer Schwester, was so genial verlief,w ie sie es sich erhofft hatte. Ihre Schwester hatte ihren Ohren nicht trauen können, als Jo verriet, was sie heute tun würde und wiederholte am laufenden Band, dass sie bloß vorsichtig seins ollte und ihr ja nichts zustoßen dürfte. Lachend versuchte Jo sie zu beruhigen, bis sie einen Blicka uf die Uhr warf und feststellte, dass sie losmusste. Sie legte auf und sah schon auf ihrem Handy die 1 bei den SMS.
Sie war von James. Grinsend tippte Jo rasch Komme, stand auf, zog sich die Schuhe an und warf sich ihre hellblaue Jeansjacke über, ehe sie auch schon die Wohnung verließ, abschloss und die Treppen hinuntersprang. Draußen vor der Tür an einem Auto lehnte tatsächlich James.
"Hey", begrüßte sie ihn grinsend und umarmte ihn kurzerhand zur Begrüßung. "Na? Bereit in den Tod zu springen?"

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 16.05.2021 16:36Joanna schwieg während Steven Roger sich über seinen Knopf im Ohr (oder was auch immer) erneut mit irgendjemanden zu unterhalten schien. Sie war echt richtig angepisst. Das dürfte alles echt fucking nicht wahr sein. Sie hatte nen Kater, sie war müde und erledigt, es war viel zu früh am Morgen - und sie hatte echt absolut keinen Bock auf das alles hier. Scheiße ey, sie hatte doch nichts gemacht. Sie konnte sich ja noch nichtmal dran erinnern, was sie gemacht oder nicht gemacht hatte! Was für eine einzige verfickte Scheiße.
"Und woher hätte ich wissen solln, dass ich aufm Rückweg anner Leiche vorbeistolper?", entgegnete Jo zynisch und schüttelte dann leicht den Kopf. Scheiße es war nicht ihre Schuld. Sie hatte den Kerl nicht umgebracht! ...hoffte sie zumindest. Aber so drunk und zu Fuß hätte sie vermutlich eher sich selbst gekillt.
Sie lauschte seinen weiteren Ausführungen, wobei ihre Augenbrauen langsam nach oben wanderten. Ja, ihre Erinnerungen fehlten, warum vom Alk benebelt. Worauf wollte er verflucht nochmal hinaus? Und dann, als sie es endlich begriff, runzelte sie leicht ihre höllisch schmerzende und pochende Stirn. "Ihr wollt meine Erinnerung wieder herstellen? Und wie wollt ihr das anstellen?", fragte sie reserviert. Bisher war sie stets davon ausgegangen, dass ein Hangover auch ein Hangover blieb. Man konnte sich noch so viel erzählen und zeigen lassen, die Erinnerungen an das was passiert war blieben verschollen. Zumindest bei ihr.
Sie war schon öfters in verschiedenen Orten oder Positionen aufgewacht, von denen sie sich nicht mehr erinnern konnte, wie sie in die jeweiligen Situationen gelant war - aber die erinnerungen waren auch stets nicht zu ihr zurückgekehrt. Das war es nun einmal, was Alk tat. Und eigentlich war sie um diese Fähigkeit echt froh. Denns cheiße, genau das wollte sie letztlich doch.
Verdrängen. Vergessen.
Den Schmerz einfach nur wortwörtlich ersaufen lassen.
In der Zwischenzeit schien er weitere Informationen erhalten zu haben und Joanna nickte. Das wunderte sie jetzt nicht. Sie ging immer beim Schluss. Meist erinnerte sie sich daran noch. Meist verschwommen. Häufig auch nicht mehr. Die Bar war halt ihr liebster Ort in diesem Dorf, neben diesen vier Wänden hier. Dem Haus ihrer Eltern, dem Haus ihrer Kindheit. Dem Haus, das voller Erinnerungen steckte.
"Ich kenne die Wirkung von Alk", erwiderte Joanna nur trocken mit nun wieder ruhigerer und vor allem distanzierter Stimme. Was für ein Neunmalklug, echt. Hoffentlich würde die Tablette gleich schnell wirken. Sie hasste es nen Kater zu haben. Das war das einzig wirklich beschissene beim Alkohol.
"Wow. Dann sind ja immerhin unsere Stimmungen ähnlich.", sagte die Musikproduzentin nur, während sie sich umwandte um in die Küche zu gehen und sich dort endlich ihren Kaffee zu machen und ne Tablette einzuwerfen. Sie war auch mal wieder viel zu müde. Aber fuck, sie war immer müde. Vierundzwanzig Stunden am Tag. Aber wie auch nicht? Das, was sie in der Nacht schlief... das würde wohl keinen Körper der Welt zufriedenstellen können. Aber ging halt nicht anders. Schlaftabletten waren raus, die wollte sie nicht mitm Alk mixen. Dann war sie doch lieber ständig müde. Auch wenn das auch nervig war. Echt, echt nervig.
Die Tablette war eingeworfen, der Kaffee aufgesetzt, während sie noch weiter mit Steve redete. Oder auch 'Captain America' wie ihr mittlerweile endlich aufgegangen war. Oh wow fuck. Sie hätte echt niiemald gedacht, einen von denen bei sich im Haus stehen zu haben. Und befragt zu werden. Obwohl... bei ihrem Scheiß-Leben hätte sie sich das vielleicht doch denken können.
Jo nickte nur leicht als der Supersoldat betonte, dass es sein Job war, Menschen zu schützen. Cool. Das war auch der Job von ihrem Mann gewesen, von seinen Kollegen. Ihnen allen. und sie hatten nen echt guten Job gemacht. Dann kam sie... und tat das Gegenteil. Der Gedanke tat weh - mal wieder. Er tat verdammt weh. Scheiße, sie vermisste ihren Mann....
Und sie sollte auch noch mitkommen zu denen. Generell ja kein Ding. Mit ihrem Laptop konnte sie von eigentlich überall aus arbeiten - und ihren Kopfhörern und Boxen vielleicht auch usw. Dieses Dorf hier, das brauchte sie nicht - sie hasste es. Ebenso die Menschen. Es hielt sie nicht das Geringste hier. Also von daher: was sollts?
Als Steve aber die Mitnahme ihres Laptops ablehnte, seufzte sie genervt. "Na geil. Ich hoffe, auf euren Laptops befinden sich dann auch die richtigen Schnitt- & Abmischprogramme für Songs." Sie. bruachte. Kaffee. Immer noch. Ganz dringend. Und selbst der wurde ihr verwehrt - obwohl er doch schon am Durchlaufen war.
Alter, fick dich doch. dachte Joanna,s prach es aber nicht aus. Im Knast hatte sie gelernt die Klappe zu halten, war besser so. Sie behielt es sich bei. Und so drehte sie sich einfach um und verließ die Küche, um die Treppe nach oben und in ihr Zimmer zu gehen. Sie holte ne Tasche die über dem Schrank lag, warf sie lustvoll zu Boden und warf - ebenso lustlos - verschiedene Kleidungsstücke rein. Nach kurzer Überlegung (sie überlegte wirklich nicht lange), wickelte sie dann auch noch ne Flasche Eierlikör, Tequila und Wein ein, die sie hier rumfliegen hatte, und versteckte sie. Achso, und ihr flachmann mit Vodka kam in die Seitentasche. Sicher war sicher. Dazu kamen noch Notiz- & Collegeblöcke, ihr Mäppfchen mit den Stiften und die wichtigsten Kosmetiksachen. Erst danns chnappte sie sich frische Kleidung um wie befohlen ins Badezimmer zu verschwinden und sich unter die Dusche zu stellen.
Die Hitze, die auf ihre tätowierte Haut prasselte, sie zum keuchen und zum dampfen brachte war eine einzige wohltat. sie genoss das Gefühl des Strahls auf ihrer Haut, ihre schweren - nun dunklen - blonden haare auf ihren Schultern und sie spürte, wie das Pochen in ihrem Kopf endlicher besser wurde. Nach einer kleinen Weile, nach welcher sie sich auch gewaschen hatte (föhnen sparte sie sich mal) zog sie sich an und verließ das Badezimmer wieder. Mit der Tasche in der Hand kam sie die Treppe wieder hinunter, wobei ihr hellgraues Oberteil bereits an Schulter und Brust ganz dunkel und feucht war von ihren nassen Haaren. Die Kaffeemaschine - sie war fertig durchgelaufen. Und es durftete wundervoll nach Kaffee.
Sie warf Steve nur einen Blick zu. "Warte", sagte sie nur, ließ ihre Tasche zu Boden fallen und ging stur an ihm vorbei in die Küche. Sie nahm sich ihren Mehrzweck-Becher, vergewisserte sich mit einem schnellen Blick dass Steve sie gerade nicht sah und kippte sich drei Finger breit Whiskey in den Becker. Schon hatte sie die Flasche an ihren Ursprungsort neben der Kaffeemaschine zurückgestellt, griff nun nach der Kaffeekannte und füllte ihren Becher bis oben hin auf. Der schwarze Deckel noch drauf, wo sie die Öffnung zum Trinken aufschieben konnte und fertig.
Sie nahm sogleich einen kleinen Schluck (er war noch heiß). "Ah geil...", murmelte sie leise. Dann ging sie zu ihrer tasche zurück, um diese zu Schultern - ihren Irish Coffee in der linken Hand. "Schön, wie können", sagte sie dann.
Fuck, sie wollte gar nicht dran denken, was sie von ihren Nachbarn wohl zu hören bekommen würde, wenn sie zurückkehrte.
Na geil. Wirklich großartig. Das würde ein Traum werden.
Sie trank noch einen Schluck.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 16.05.2021 11:42"Uh. Also falls dus machst, will ichs auf jeden Fall sehen!", zwinkerte Joanna und grinste ihn dann frech an. Es würde bestimmt sexy aussehen! Okay vielleicht auch nicht, aber sehen wollte sie es auf jeden Fall!
Interessiert lauschte sie ihma nschließend der Antwort auf ihre Frage bezüglich der Frauen- & Männerverteilung in dem Beruf. So was in der Art hatte sie sich tatsächlich schong edacht und so nickte sie langsam. "Dabei können Frauen doch andren auch ziemlich auf die Fresse haun, wenn sie wollen", grinste sie dann leicht. Eigentlich schade, dass es so unausgeglichenwar, aber da machte man wohl nichts.
Beim Thema Träume musste Joanna dann unwillkürlich lachen. "Heyheyhey! Es geht darum ihn zu treffen. 'Dicke zu werden'... Gott, ich glaube das ist schon sehr weit entfernt." Natürlich hätte sie nichts dagegen. Aber was das anging würde sie sich keine falschen Hoffnungen machen. Erstmal musste sie immer noch überhaupt in die Musikbranche reinkommen. Also ein Schritt nach dem Andern. Also... wenns so kommen würde dass sie sich mit dem anfreunden würde... (oder auch irgendeinem anderen bekannten Künslter)... das wäre natürlich der Oberhammer. Aber das war jetzt nicht die Voraussetzung oder ihre Erwartung. Sie wollte einfach... einfach Musik machen, mit Musik arbeiten.
"Stell dich nicht so an!", grinste Joanna breit, als er sich beschwerte, als sie ihn zu wiederholten Mal spielerisch und leicht gegen die Schulter bzw. den Oberarm geschlagen hatte. "Ich dachte, du wirst bald'n Cop, da musste aber mehr aushalten, als meine Schläge! Ich bereite dich sozusagen nur schonmal ein wenig vor."
Wo sie auch schon beim Thema der 'Ich-hab-mich-lieb-Jacke' waren, besser bekannt unter 'Zwangsjacke'. Bei seiner subtilen Anspielung (mehr oder weniger) musste Joanna lachen. "Ich weiß ja nicht - manche stehn ja drauf!", witzelte sie und streckte ihm die Zunge raus. Oookay, dieses Gespräch driftete ganz eindeutig in eine viel zu weirde Richtung ab. Aber damit hatte sie kein Problem.
"Jaja, ichw eiß. Erwartet mang ar nicht", erwiderte auch Joanna mit einem Grinsen. Sie setzte halt ihren Kopf durch, obs nun anderen passte oder nicht. Ihr war das wichtig und wenn ihre Eltern oder Großeltern dagegenstanden... naja.
Der Abend schritt voran und schließlich wurde es für Joanna Zeit sich zum Acker zu machen. Sie würde liebend gern noch bleiben und weiter bis in die Nacht feiern, aaaber wenn man Frühschickt bei Macces hatte, machte man halt nix, ne? Vielleicht würde sie ja am Sonntagabend nochmal vorbeikommen können (in ihrer Eisdiele hatte sie sich heute Urlaub beantragt), also... sie hoffte einfach es würde klappen.
"Jep, mach ich. Und vielen Dank für den schönen Nachmittag! War echt cool dich kennenzulernen!", bedankte sich auch Joanna ehrlich für den Tag. Das Sommerfest an sich war ja schone cht coola ufgebaut, aber James hatte das Ganze definitiv nochmal um einiges aufgewertet. Erst Recht wenn sie an die paar Stücke auf der Bühne und ihr Gespräch mit dem Veranstalter dachte. Wer wusste schon, ob es ohne James dazu gekommen wär?
Bevor sie sich endgültig verabschieden konnte wurde er noch angerufen. Geduldig wartete Joanna, bis er aufgelegt hatte und musste sofort bei seinen Worten lachen. "Ja, wer weiß wo sich Mike und Theresa aufhalten. Vielleicht... will ich das auch gar nicht so genau wissen." Manchmal wollte man das bei Mike wirklich nicht. Wenn sie Theresa nachher heulend im Bett vorfinden würde, wusste sie auf jeden Fall schonmal ansatzweise Bescheid.
Sie erwiderte seine Umarmung und musste bei seiner Verabschiedung lachen. "Jaja, klar doch. Ich bin doch die Unschuld in Person! Und du lass dich nicht verprügeln.", grinste sie, hob nochmal die Hand im Weggehen, ehe sie sich umdrehte und sich über das große Wiesengelände auf den Ausweg vom Park machte. Müde war sie definitiv noch nicht die Energie war auch noch nichte rschöpft - aber was musste, das musste halt.
Und so war sie ne halbe Stunde später bei sich Zuhause, brachte der tatsächlich heultenen Theresa ein Eis aus dem Tiefkühlfach, ehe sie noch ein wenig fern sah und sich anschließend in ihr Bett legte. In Gedanken mit einem leichten Lächeln noch von dem geilen Tag schwärmend.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 15.05.2021 17:13"Ich hab ja nicht gesagt, dass du es deinem Trainer zeigen musst", lachte Joanna und grinste dann, ehe sie leicht den Kopf schüttelte. "Nein, keine Sorge, ich versteh schon. Hätte ich vermutlich auch nicht gemacht." Wobei es sie schon wirklich interessieren würde, wie sein Trainer wohl als Frau aussehen mochte. Wo sie grad dran dachte.. "Habt ihr eigentlich viele Frauen bei der Polizei?", fragte sie und sah James neugierig an. Die Frauen wurden in der Arbeitswelt der Männer ja auch immer dominanter, dennoch waren vieles noch immer typische 'Männerberufe'. Und sie fragte sich wirklich, wie das wohl bei der Polizei sein musste.
So wie Jo gerade (eher erfolglos) versucht hatte zu überzeugen, sich doch seine Traum-Trainer/in zeichnen zu lassen, so versuchte er sie nun dazu zu überreden, sollte sie jemals IceCube tatsächlich treffen, ihm von ihrem Traum zu erzählen. Aber nein. Das würde sie ziemlich sicher nicht tun. Sie war wirklich ein sehr offener Mensch und redete mit vielen Menschen über viele Dinge, mochte es sich mit anderen auszutauschen und mit ihnen Erfahrungen zu sammeln... aber das? "Nee... keine Ahnung. Ich glaub ich bin schon froh, wenn ich überhaupt gescheite Sätze herausbringe, sollte ich ihn tatsächlich mal treffen. Und dann kommt es ja auch auf die Situation an. Ob wir uns nun bei einem Konzert begnen oder beruflich irgendwie - sobald es funktioniert oder was weiß ich. Ich weiß nicht..." SIe dachte darüber nach. Was würde sie tun? "Ich glaube, erstmal würde ich mich für seine geile Musik bedanken. Dank IceCube habe ich die Rap-Musik für mich entdeckt und echt viel über Rap gelernt. Keine Ahnung. Er ist echt cool." Sie lächelte leicht, fast schon ein wenig schüchtern. Ja, womöglich fangirlte sie auch ein wenig. Und?
"Jaaa, meinte ich doch, Klugscheißer", lachte Joanna und schlug James leicht gegen die Schulter. Dann grinste sie ihn frech an. "Das kann ih dir doch nicht sagen. Ich liege dann ganz in deinen Händen." Was würde er wohl tun, wenn sie mal in einer Zwangsjacke stecken sollte... Eigentlich eine echt spannende Frage!
"Als Teenie", verbesserte sie James bei seiner Nachfrage zu ihren Geburtstagsparty. Sie grinste schräg. "Vielleicht ist es noch nicht aufgefallen, aber ich war nicht unbedingt die unkomplizierte brave Jugendliche, die sich Eltern wohl normalerweise so wünschen." Uh, als sie das erste mal Gras geraucht hatte war bei ihr Zuhause auch die Hölle ausgebrochen. Und.. ja. So dann und wann kiffte sie immer noch. Nicht ständig. Aber hin und wieder war es einfach geil. Es entspannte.
"Jep", bestätigte sie und grinste dann leicht. "Wenn er noch einen Huach tiefer singen würde, wers noch besser." Und noch besser auf den Schlag. Uuund vielleicht noch ein isschen mehr mit Emotionen. Aber das ganze war hier kein Wettbewerb und sie machten gute Stimmung und das war alles was zählte - sie liebte sowas.
Der Abend schritt voran, der HImmel wurde in strahlendes orange getaucht und die Pommes waren leer. Die letzte halbe Stunde hatten James und sie hauptsächlich damit zugebracht, den anderen Sängern zu lauschten, u feiern und natürlich hatte Jo von ihrem Platz aus auch alle Lieder so gut sie sie konnte mitgesungen. Einfach nur geil.
Jetzt war die Karaoke-Session vorbei und Joanna warf einen Blick auf ihre Uhr. Es war bereits nach 21 Uhr. Wo war die Zeit bitte hin? "Hey, ich fürchte, so langsam muss ich mich mal aufn Heimweg machen. Muss morgen wieder früh raus. Hab ne Frühschicht bei Macces." Ja, obwohl es Sonntag war. Sie hatte halt zwei Jobs die sowohl an Sonn- als auch an Feiertagen für gewöhnlich geöffnet hatten. "Aber wir schreiben, ja? Du hast ja meine Nummer!" Sie grinste ihn an. Sie baute darauf, dass er ihr schrieb!

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 14.05.2021 18:02Sie bekam es mit. Quer durch ihren Kopf zogen sich Blitze von stechenden Schmerzen, doch sie bekam mit, was der Typ sagte - und sie bekam sogar den Gedankengang hin, dass er vermutlich nen Knopf im Ohr haben würde oder irgendwie sowas. Aber ganz ehrlich? Es war ihr grade scheissegal. Sie wäre nur froh wenn ihr Kopf mal aufhören würde zu pochen. Das wär doch mal was.
Sie seufzte genervt, als er sie schon wieder nach dem Zeitpunkt des Verlassens der Bar fragte. "Nach Mitternacht wahrscheinlich, okay?", gab sie dann ein wenig heftig und genervt von sich und zuckte mit den Schultern. "Wie gesagt, ich bleib eigentlich immer bis die Bar schließt und vor Mitternacht schließt sie nicht. Aber wann genau - kein Plan!" Sie hasste es immer und immer wieder die gleichen Antworten zu geben auf die immer und immer gleichen Fragen. Fuck! Wenn sie was wüsste würde sie es verdammt nochmal sagen!
"Ja. Michelle Ferrera", bestätigte Joanna müde und legte ihren Kopf für einen Moment an die Wand, schloss die Augen. Das ganze fühlte sich so beschissen unwirklich an. sie konnte nicht mehr, sie konnte echt nicht mehr. Und wollte auch gar nicht wirklich. In was für ne scheiße war sie denn jetzt wieder reingerutscht ey? Das dürfte doch echt nicht wahr sein!
Und was noch beschissener war (und ihr ein super mieses Gefühl im Magen machte), war der Gedanke, dass Michelle nun auch befragt würde. Und wenn Michelle befragt würde, würde innerhalb eines halbes Tages das gesamte Dorf Bescheid wissen, dass die verhasste und beschissene Mörderin Joanna Officer von nem berühmt-berüchtigen S.H.I.E.L.D.-Agentein gesucht wurde. Geil. Wirklich geil. Als würde sie noch mehr Hass brauchen. Echt.
Als wären die tagtäglichen Hassbriefe nicht genug... und alles andere..
"Ja, schön, ich habs kapiert!", erwiderte Joanna genervt und reserviert zugleich und richtete sich ein wenig auf. Ihr Kopf brachte sie um. "Aber ich kann meine Erinnerung halt nicht zwingen plötzlich aufzuploppen. Sorry!" Ansonsten würde sie es doch tun, son Scheiß. Und auf Alk würde sie übrigens ganz sicher nicht verzichten.
„Wow. Sind sie charmant.“, murmelte Jo ironisch. Ja, sie fühlte sich wie ein fucking Zombie und gut möglich dass sie auch so aussah - aber das musste er ihr doch wirklich nicht so unter die Nase reiben! „Normalerweise brauch ich so um die fünfzehn bis zwanzig Minuten für den Weg zu Fuß.“ Immerhin eine Frage die sie beantworten konnte. Sollte er damit zufrieden sein, was fürn Scheiß.
Und bevor Joanna noch etwas tun konnte, wurde sie plötzlich am Arm gepackt. Der Griff war hart, heftig - die Finger schmerzten als sie sich tief in ihr Fleisch drückten. Ihr Kopf schien explodieren zu wollen. Verbissen, die Kiefer aufeinander gepresst, starrte sie ihn an. Seine Stimme bohrte sich in ihren Schädel, sie spürte winzige Spucketröpfchen auf ihrer Haut. „Fuck, ja!! Ich habs doch kapiert, okay?!“, erwiderte sie heftig und starrte ihm in die Augen. Ihr Kopf zerfiel in Scherben, er schmerzte zur Hölle. „Ich hab nie gesagt dass es mir scheißegal ist, aber ich war halt drunk okay?? Ich hab kein Plan, wenn ich was wüsste würd ich’s sagen!!“
Sie atmete heftig und riss sich aus seinem Griff los. Was. für. ein. Scheiß. „Ich hab mir das nicht ausgesucht.“, sagte sie dann, ruhiger aber eiskalt. Bei seinen nächsten Worten sah sie ihn - nun wieder fast komplett emotionslos - an. „Warum fragen Sie mich das dann, wenn Sie es eh schon wissen.“ Und vor allen Dingen wenn sie es besser wussten als sie selbst.
Dann wandte sie sich ab und ging in die Küche, um sich endlich die Tablette einzuwerfen und den Kaffee aufzusetzen. Sie spürte den Blick von dem Typen nahezu in ihrem Rücken. Und hörte dann auch schon seine Belehrung. „Ist mir egal.“, sagte sie abweisend. Den Typen ging ihr Alkoholkonsum nichts an, ebenso wenig wie sonst wen. Außerdem, ganz ehrlich... scheiß auf ihren Körper.
Sie atmete ruhig ein und aus. Sah Steve nun auch ein wenig ruhiger an. „Ich weiß. Wahrscheinlich war ich dazu aber einfach nicht mehr in der Lage, schätz ich.“ Sie erinnerte sich nicht - aber es war wohl sehr wahrscheinlich, dass sie nicht mehr in der Lage dazu gewesen war, ein Handy zu bedienen. „Aber Danke. Für den Schutz, ehrlich“, fügte sie hinzu.
Sie wollte nicht in den Knast. Nicht nochmal.
Bei seiner Bitte nickte sie dann müde. „Ja... ja is okay. Muss nur meinen Kollegn Bescheid sagen. Kann ich meinen Laptop mitnehmen? Und ich würd meinen Kaffee vorher gern noch trinken. Wenn ich darf.“

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 14.05.2021 16:26Joannas Augen wanderten nach oben.
"Ja, ist klar.", sagte sie sarkastisch. Irgendwas wurde hier gerade definitiv viiieeel zu weird. Sein Verhalten hatte hier nicht mehr das Geringste mit dem eben in der Bar zu tun. Was zur Hölle war hier los? Diese hohe kichernde Stimme bereitete ihr Unbehagen. Was immer hier abging, das gefiel ihr nicht. Ganz und gar nicht.
Dochd ie Krone setzte Mr. Gold mit seiner Verbeidung auf. Joanna lachte. Versuchte der Situation irgendwie diese Dramatik zu nehmen. "Klar. Und ich bin die gute Fee aus Cinderella", erwiderte sie und schüttelte den Kopf. "Gemeinsam mit..wer seid ihr?" Sie wandte sich zu ihren drei Freunden um.
"Smiet aus Peter Pan", sagte Thomas sofort.
"Anna aus Arendelle!", rief Maria.
"Der Glöckner von Notre Dame", sagte Tom. Joanna starrte ihn an. "Du bist doch nicht der Glöckner von Notre Dame", wiedersprach sie und stieß ihn leicht freundschaftlich mit der Schulter an. "So hässlich bist du nun auch wieder nicht." Sie grinste leicht, ehe sie sich nunw ieder zu Mr. Gold, alias Rumpelstilzchen (ja klar) umwandte.
"Ne, aber jetzt ernsthaft mal. Was soll das hier?", fragte sie, wieder ernster.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 14.05.2021 15:53"Eine Schande", witzelte sie mit einem zwinkern und grinste dann aber locker. Sie zog ihn nur ein wenig auf - schließich verhielt es sich bei ihr nicht großartig anders. Sie würde sich jetzt auch nicht einfach nackt ausziehen und für alle öffentlich rumlaufen. Maximal vllt wenn sie drunk am Strand wäre oder sowas, aber das war noch nie der Fall gewesen und würde es wahrscheinlich besser auch nie. Sie war zwar ne ziemliche Draufgängerinm ja... aber sie musste es ja auch nicht völlig übertreiben.
"Jaa, wahrscheinlich hast du recht", stimmte Joanna James zu, bezüglich der vermutlich eher nicht durchführbahren FKK-Prüdungen. "Würde wharscheinlich auch kaum jemand mitmachen." Zumindest nicht nüchtern. Wenn sie so darüber nachdachte - gott, sie würde wahrscheinlich auch alles machen aber sich nicht mehr auf die Prüfung konzentrieren.
Der Gedanke war aber iwie trotzdem witzig.
Neugierig und dabei die Pommes verspeisend lauschte sie dann James Ausführungen über seinen dritten Traum. "Aaah - und ich dachte schon, sie hätte dir irgendwelche sexuellen Fragen gestellt oder wollte... derartige Dinge von dir", verriet Joanna dann, nickte dann jedoch. "Aber kann mir gut vorstellen, dass das irgendwie ein verstörender Anblick war. Aber sicher auch ein einmaliger." Kurz dachte sie nach und je länger sie darüber nachdachte, desto mehr verbreiterte sich ihr Grinsen wieder. "Hey - ihr habt doch sicher bei der Polizei auch die Phantomzeichner und so, oder nicht? Du solltest den mal deine Traumvision zeichnen lassen!", lachte sie. Das Bild würde sie dann wirklich gerne mal sehen!
Als sie zu ihren Träumen kamen - unter anderem den Traum mit IceCube und was wäre, wenn sie ihn tatsächlich mal traf, schüttelte Joanna lachend den Kopf. "Gott nein, besser nicht!", sagte sie rasch. Sie wollte nicht unbedingt so nem bekannten Rapper wie dem gestehen, dass sie als junges Mädchen von ihm geträumt hatte. Das käme... nee. Das käme eecht zu weird an.
Genauso übrigens wie der Gedanke inner Zwangsjacke zu stecken. "Hab-dich-Lieb-Jacke?", wiederholte sie und grinste. "Man kann echt alles süß und lieb klingen lassen, hm? Doch ich danke dir! Aber wehe, du nutzt dass dann auch dass ich dir so hilflos ausgeliefert bin!", fügte sie wieder breit grinsend hinzu. Nein, darüber würde sie jetzt nicht weiter nachdenken!
Langsam nickte sie, als sie wieder auf ihre finanzielle Situation zu sprechen kamen. "Ja.. wird schon. Ich bin ne Kämpferin, so schnell geb ich nicht auf." Und vielleicht würde der Veranstalter ja irgendwas reißen können. "Was aber nicht heißt, dass ich ja keine andere Dinge tun würde! Und jaa, natürlich. Die Aktionen in meiner Kindheit waren auch ganz geil. Aber so ne richtige Party, oder eben mal nen Freizeitpark oder Achterbahn oder whatever wäre auch cool gewesen. Aber das wäre ja-" Sie verdrehte die Augen und hob ihre Hände um mit Zeige- & Mittelfinger Gänsefüßchen zu machen "-unorthodox."
Sie schüttelte leicht den Kopf und wandte ihren Blick kurz nach vorne zur Bühne, wo gerade Zwillingsgeschwister, Junge und Mädchen, nebeneinander saßen und ihr Bestes gaben zu All I Have to Give von den Backstreet Boys. Sie machten das gar nicht so schlecht, auch wenn er hier und da einen Viertelton zu hoch war.

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 14.05.2021 14:20Es war als würden kleine Hämmer beständig von innen ihre Schdeldecke malträtieren. Denken war nahezu unmöglich. Ihr Kopf fühlte sich dick bandagiert an, ihre Augen brannten vor Müdigkeit und tränten ein wenig. Es war viel zu früh am Morgen, sie hätte sicher noch mindestens zwei Stunden im BEtt gelegen bevor sie sich zum Aufstehen hätte animieren können und stattdessen sollten jetzt sogar Denkaufgaben von ihr gefordert werden.
Scheiße ey. Wie sollte sie denn rigendwelche Fragen beantworteten, wenns ie sich wie durch einen Mähdrescher gepült fühlte?
Und dann auch noch solche Fragen, von denen sie keine Ahnung hatte. Wie lange waren Sie dort? Scheiße, was wusste sie schon! "Keine Ahnung", antwortete Joanna also und zuckte mit den Schultern. Sie hatte echt keine Ahnung. Sie wusste noch nichtmal ob sie bezahlt hatte oder nicht - aber normalerweise tat sie das die Abende. Also... jeden Abend. "Fragen Sie doch die Barfrau... oder Barinhaberin. Sie heißt Michelle Ferrera. Aber ich bin sicher erst nach Mitternacht weg oder so. Bleib normalerweise bis die Bar schließt." Ihr gefiel es nicht, so darüber zu sprechen. Sie hatte zwar kein Problem damit, dass das ganze Dorf wusste, wie viel sie trank aber sie wollte es nicht gerne unter die Nase gerieben bekommen. Ebenso wenig wollte sie da+r irgendwie belangt werden oder iwas... und sie wollte nicht darüber reden. Weil das würde zwangsläufig auch zu der Frage führen warum sie viel trank und... Fuck, nein. Darüber würde sie nicht reden.
Und überhaupt... sie hatte das mit dem Alk ja im Griff. Sie bekam ihr Leben auf die Reihe, die Arbeit, das Essen und Einkaufen. Konnte auch mal nen Tag oder zwei ohne Alk auskommen, wenn es sein musste. Sie... wollte es nur halt nicht. Mit Alk war es einfacher, so viel einfacher..
In riesiger Gefahr? Jo runzelte leicht die Stirn und rieb sich dann kurz mit ihren Fingern über die schmerzenden Stellen. "Fuck, keine Ahnung! Wenn es kurz nach Mitternacht war, dann war ich wohl erst kurz vorher gegangen. Bin normalerweise aufn direktem Weg nach Hause, soweit ich weiß." Wo sollte sie in diesem Kaff wo jeder sie abgrundtief verabscheute denn auch sonst hin?
Sie hasste es. Sie hasste gerade abgrundtief alles. Diese Befragungen erinnerten sie an damals. An die Zeit nach dem Unfall, als die Bullen sie im Kranknehaus besuchten, um ihr dort zum ersten Mal die Fragen zu stellen,w elche sie später auf dem Polizeipräsidium wieder und wieder und wieder und wieder wiederholen würden. Wann ist die Ampel auf Rot gesprungen? Warum haben Sie sie überfahren? Ist Ihnen irgendetwas aufgefallen. Worüber haben Sie im Auto gesprochen, wurden sie abgelenkt? Warum waren sie aufgeregt? Haben Sie das Auto nicht gesehen? Wie konnten sie auf die Straße abkommen. Was haben Sie getan als sie das Auto kommen sahen? Und auf die meisten Fragen hatte sie auch da keine Antworten gehabt. Nicht wegen dem Alk. Sondern wegen dem Trauma und der Gehirnerschütterung. Die Erinnerungen waren wiedergekommen, aber beantworten konnte sie die Fragen trotzdem nicht. Sie hatte einfach nur scheiße gebaut. Einfach nur abgrundtiefe scheiße.
Und jetzt fühlte sie sich wieder so sehr dahin gesetzt. Eine Reise in die Vergangenheit.
"Fuck, ich weiß es nicht!! Okay?", fauchte sie den Mann an, ihr Herz sprang, ihre Augen brannten noch immer. Mit reiner Hand fuhr sie sich zdurch ihre blonden Haare und zwang sich zur Ruhe. Sie musste einfach nur an ihre Mauer denken aus dem Knast. Ja, richtig. Einfach nur die Mauer hochziehen, das war alles.
Sie schluckte.
"Ich... weiß es nicht." Die Schmerzen in ihren Schläfen wurden schlimmer, bohrten sich wie ein Schaubstock immer weiter in ihren Kopf je länger sie versuchte darüber nachzudenken. "Ich... keine Ahnung. Ich erinner mich vage den Typen da liegen gesehn zu habn und hab versucht mit ihm zu redn mein ich. Aber ich glaub nicht, dass er iwas geatnwortet hat, keine Ahnung." Und selbst das waren nur die äußersten Fetzens ihres Versetandes. Würde mans ie fragen, würde sie sagen, sie wäre sich bei diesen Aussagen zu 30 Prozent sicher. Vielleicht auch eher zu 20%.
Sie spürte, dass auch der Typ vor ihr immer angespannter wurde - aber ihr schädel war gerade absolut echt nicht zu mehr in der Lage. Sie brauchte echt, unbedingt nen starken Kaffee. Irish Coffee am Besten. Der belebte mehr. Und ne fucking Kopfschmerzateblette.
Doch die nächsten Worte von Steven Rogers brauchten sie zum Blinzeln. "Bitte was?", wiederholte sie und eine Art angedeutetes verbittertes Lächeln (wirklich nur der Hauch), legte sich kurz auf ihre Lippen. "Dein Ernst? Alter scheiße. Ich hab doch nichts gemacht. Ich war nur drunk."
Mit einer Hand fuhr sie sich übers Gesicht. "Fuck, sorry. Ich brauch wirklich nen Kaffee." Sie ging an ihm vorbei in die Küche, machte das Licht an und setzte den Kaffee auf. Neben ihrer Kaffeemaschine stand die halbleere Whiskeyflasche, die Jo jedoch gar nicht bemerkte. Aus einer Schublade holte sie eine starke Kopfschmerztablette, warf sie sich in den Mund und spürte sie mit einem kurzen Schluck runter. Sie fragte nicht, ob er Cop auch nen Kaffee wollte. Sie mochte Cops nicht sonderlich.
Genau wegen solchen Situationen wie grade.
Und vielleicht, weil ihr Mann ein Cop war und der sie nun hasste. Ebenso wie seine Freunde. Wie jeder Cop den sie je gekannnt hatte und sie hatte viele verkannt. Also ja - sie war nicht sonderlich gut auf die Typen zu sprechen (auch wenns ie es ihnen natürlich wirklich nicht übel nahm. Wie auch?
Sie hatte es schließlich nicht anders verdient.
Mit gesenktem Kopf stand sie an der Küchentheke und starrte fast wie paralyisert vor sich hin. Langsam drehte sie sich dann wieder zu Steve um. Wenn er nen Cop war und sie hier befragten... würden die eh schon alles nachgeschaut haben. Da machte sie sich keine Hoffnungen. So ein verfickter Scheiß. "Wegen diesm Scheiß komm ich aber nicht wieder innen Knast, oder?", fragte sie mit ihrer leicht rauen Stimme. Blicke ihn an. Sie wusste immerhin, dass sie noch auf Bewährung war. Und sie hatte echt kein Plan wie ein Leichenfund mit möglicherweise unterlassner Hilfeleistung sich darauf auswirken könnte. So. ein. Fick. Echt.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 13.05.2021 23:10Ohne Vorwarnung musste Joanna laut anfangen zu lachen. "Wirklich?", fragte sie dann, noch immer breit grinsend. "Du kamst nackt bei der Prüfung an? Na, das hätt ich gern gesehen! Die Blicke der Prüfer wären sicher göttlich." Wieder lachte sie und schob sich grinsend eine weitere Pommes in den Mund, James dabei beobachtend. "Aber ich fürchte, so würde man gar nicht erst zu einer Prüfung zugelassen werde, oder? Eine Schande!" Wär doch auch mal was - so eine FKK-Prüfung! Aber... das sprach sie jetzt mal besser nicht aus, sonst wurde sie gelich noch direkt verkloppt - und das zurecht!
Noch breiter begann Jo zu grinsen, als er von seinem dritten Prüfungstraum erzählte. "Uh, das klignt interessant! Erzähl mir mehr!", verlangte sie, und hob kurzerhand ein Bein seitlich angewinkelt auf die Bank, um etwas bequemer zu sitzen und sich mit ihrem Oberkörper ganz ihm zuwenden zu können. Diese Story wollte sie jetzt echt gerne hören!
"Jep", bestätigte Jo und nickte, bezogen auf ihren eigenen Traum. Kurz legte sie ihren Kopf in den Nacken. "Goott, stell dir mal vor ich würde eines Tages wirklich IceCube kennenlernen? Oder irgendwen anderes ganz großes in der Musikbranche? Wie geil wäre das denn??" Natürlich wäre es unwahrscheinlich. Aber wie sie alle wussten war Joanna niemand, der schnell aufgab und das Wörtchen 'unmöglich' hatte sie so gut es eben möglich war aus ihrem Wortschatz gestrichen. Wenn man nur genug wollte, war nichts unmöglich. Daran glaubte sie fest. Daran hatte sie schon immer fest geglaubt.
"Ich schätze, hätte die Nummer gestimmt wäre ich ganz schnell bei euch hinter schwedischen Gardienen gelandet, weil irgendein Betrug vermutet würde oder so." Sie grinste leicht. "Ich meine - niemand häte mir geglaubt, dass ich die Nummer geträumt habe. Vielleicht hätte ich mich sogar gleich selbst eingewiesen." Sicher war schließlichs ciher, nciht wahr?
Aber.. zugegeben. Ein bisschen geil wäre es schon gewesen, hätte die Nummer gestimmt. Ein bisschen sehr geil.
Zustimmend nickte Joanna, als James ihren Lebensziel und ihre Interessen nochmal zusammenfasste. "Jep. Das trifft es so ziemlich. Und ein großer Teil wird leider von der Arbeit eingenommen, weil ich ja irgendwie über Wasser bleiben muss." Aber das sollte ja nur eine Übergangslösung bleiben mit den zwei Jobs.
Er jedenfalls schien ein echter Adrenalinjunkie zu sein - das fand sie aber geil. Damit würde es mit ihm sicher nie langweilig sein. Viel Action und viel Spaß waren da ja quasi schon vorprogrammiert. Was ihr... eigentlicha uch im Vorhinein schon hätte klar sien sollen. Wollten sie doch beim nächsten Mal Fallschirmspringen gehen. Gott, am meisten freute sie sich echt drauf ihrer Schwester davon zu erzählen. Der würde die Kinnlade bis auf den Boden klappen.
"Ja, leider", rollte Joanna mit den Augen bei der entsetzten Nachfrage James wegen der Achterbahn. "Meine Eltern sind mti uns nie in Freizeitparks oder so gefahren. Die waren eh weiter weg. Maximal war vielleciht mal ein KLetterwald drin. Sonst warens immer nur Campingausflüfte oder Ausritte oder sowas. Selber Honig herstellen, Schnitzeljagd. Keine Ahnung. Und seit ich hier und frei bin hatte ich noch nicht so wirklich die Möglichkeit dazu." Immerhin war sie seit zwei Jahren hier und hatte immer noch nicht wirklich Fuß gefasst. Das war wirklich lecihter gesagt als getan, mit Nichts in eine neue Stadt zu kommen und sich da irgendwas aufzubauen. "Aber es steht definitiv auf meiner To-Do-Liste!", fügte sie also mit einem leichten schrägen Grinsen zu. "Sobald ich das mal alles habe." Damit meinte sie vor allem nen richtigen Job mit dem sie gut Geld verdienen konnte und halt nen wirklich sicheren Stand. Sie hatte in den letzten zwei Jahren zu oft Wohnungen verloren, um die momentane WG als 'sicher' beschreiben zu können.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 13.05.2021 14:37Joanna zog die Augenbrauen zusammen. Hä?! What the fuck? Was war denn jetzt wieder sein Problem? Sie hatte doch in keinem Augenblick gesagt, dass er n alter Sack sei oder sowas. Ey, manche Menschen sollte man mal verstehen, echt. Sie erwiderte jedenfalls nix mehr drauf, schüttelte nur leicht den Kopf und wandte sich ab. Wie hieß es so schön? Der Klügere gibt nach. Immerhin gab er ihr die 'Erlaubnis' zu singen (niemand würde sie von Musik abhalten können, egal ob nun ihre Eltern der Präsident oder der Erbauer dieser kleinen Stadt hier).
Nachdem sie also ein wenig gesungen hatte (und der Alte anscheinend wieder abgezischt war - Gott sei Dank! Alle anderen hier schienen da ja bedeutend entspannter drauf zu sein), wollten sie und ihre Freunde sich die Stadt wie geplant noch ein wenig ansehen.
Kaum hatten sie die Bar jedoch verlassen, als ihnen auch schon (Überraschung!) Mr. Gold entgegenkam. Irgendetwas an ihm hatte sich verändert und einen Moment später fiel Joanna auch auf was. Er... lächelte. Irgendwie beunruhigte sie das. Generell hatte er etwas beunruhigendes an sich. Mit hoch wandernden Augenrbauen beobachtete sie, wie er seinen Gehstock beiseite warf und fühlte sich instant wie in einen Horrorfilm versetzt. What the fuck?!
"Aha", kam es dann nur trocken über ihre Lippen. Sie warf einen kurzen Blick zu ihren drei Freunden, welche genauso verwirrt wie sie dreinblickten. Sein hohes Lachen verursachte ihr eine Gänsehaut. "Und inwiefern?", fragte sie dann und verschränkte leicht ihre Arme. Irgendwas and ieser ganzen Situation war ihr definitiv nicht geheuer.









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