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Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 22.05.2021 10:56"Was denn für ne Scheiß-Lektion?!! Was auch immer du willst, wir haben sie gelernt okay? Jetzt hör auf!!" sie hatte echt richtig Angst um Tom. Wir er da af dem Boden kauerte und röchelte, das... das war nicht schön anzusehen. Das war überhaupt nicht schön anzusehen und ihr war klar, dass das hier kein Spiel war. So eine verfickte Scheiße ey. Warum waren sie nur je in diese Stadt hier spaziert??!
Erleichtert sah sie, wie sich der Druck seiner Finger um das rote Herz lockerte und sofort kniete sie wieder bei Tom, die Hand mitfühlend und besorgt auf den Rücken gelegt. Gemeinsam mti den beiden anderen half sie ihm vorsichtig dabei, sich aufzurichten.
Wieder blickte Jo zu Mr. Gold. Er... würde das Herz behalten? Scheiße, ey... Scheiße!! Sie konnten doch auch nicht von hier verschwinden ohne dass Tom sein Herz zurück hatte (what the fuck, was geschah hier überhaupt??!). Er hatte eine Frau, er hatte drei Kinder Zuhause!!
Schweigend und noch immer von Panik erfüllt sah sie den Kerl an, als er endliche rklärte, was er wollte. mit einer Hand fuhr sie sich verzweifelt durch ihre blonden Haare. "Wie soll ich das denn zeigen? Fuck, ich singe doch nur hin und wieder was, es ist nix besondres! Natürlich, Musik hat ne eigene Art der Magie aber... scheiße, ich kann keine Feuerbälle oder sowas aus dem Nichts herbeizaubern oder sowas." Aber sie war froh, dass immerhin ihre Freunde etwas mehr Freiheiten hatten. Fuck ey... scheiße! Wenn sie ihren Flieger verpassen würden... James würde durchdrehen, wenn sie nicht da war! Und Toms Frau erst... oh fuck...
Aber vielleicht würden sie es ja nochs chaffen. Vielleicht würde der typ sie noch rechtzeitig gehen lassen, wenn sie ihm nur gab was er wollte. Vielleicht können sie die Nacht sogar fliehen - warum denn nicht? ja scheiße... sie würden das schon hinkriegen, irgendwie würden sie das hinkriegen...

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 21.05.2021 16:48"Natürlich war das ein Kompliment!", erwiderte Joanna sofort und grinste breit. "Normal ist doch langweilig." Wie die Leute in ihrem Dorf. Apropos Leute in ihrem Dorf - sie freute sich schon wirklich auf die Erzählungen ihrer Schwester, wie wohl der eine oder andere reagiert hatte, sobald sie erfuhren, dass sie Fallschirmspringen gewesen war. So etwas würd eim Dorf sicher schnell die Runde machen. Schade, dass sie die Reaktionen nicht selbst sehen konnte. Wäre sicher gut. Aber vermutlich auch besser so. Sie glaubte nicht, dass ihre Eltern sie sehen wollten...
Rasch verdrängte sie die Gedanken und lächelte danns chräg bei James Worten. "Das werde ich auf jeden fall haben." und darum ging es in erster Linie ja auch. Um den Spaß bei der ganzen geschichte. Und zwar am Fallschirmsprung. Nicht dabei, ihr Dorf damit zu schockieren, das war dann... eher so die kleine süße Kirsche auf der torte. Ein netter Nebeneffekt.
Sie genoss es eben einfach, frei zu sein und jetzt tun und lassen zu können, was sie sollte. So eine Aktion wie diese jetzt wäre vorher undenkbar gewesen.
Bald waren sie auf dem Flugplatz angekommen, hatten die entsprechenden Anzüge angezogen und von Dan hatte siea uch eine kurze präzise Einweisung in die wichtigsten Punkte des Fallschirmsprungs bekommen. Allmählich wurde sie wirklich aufgeregt - aber auf positive Art. In gewisser Weise kontne sie es kaum noch erwarten und sprang geradewegs hinein in den Flieger - sogar noch vor James.
Frech grinsend sah sie ihn an, als sie sein Lachen hörte und er nun ebenfalls zu ihr hineinstieg. Es konnte losgehen!
Der Flieger rollte zur Startbahn und wurde rasch immer und immer schneller. Dann hob er ab. Das kurze schwerelose Gefühl ruckte durch ihren Körper und sogleich hob sie ihre Finger, um einen Druckasgleich zu machen. Zumindest war es nicht ihr erstes Mal in einem Flugzeug - das wäre ja noch trauriger gwesen. Aber einen Urlaub hatte ihre Familie dann doch hin und wieder mal gemacht. Selten zwar, aber es war vorgekommen! Joanna beobachtete, wie die welt unter ihnen, die Straßen und Autos und Bäume und Häuser immer kleiner und kleiner wurden. Ein.. absolut befreiendes Gefühl. Der heftige Wind spielte mit ihren blonden Haarne, die unter dem Helm hinauslugten und versuchten an der eng anliegenden Fallschirmausrüstung zu zerren. Und schließlich beenden sie den Höhenflug, hielten die Höhe, als bereits die Durchsage kam. Ihr Herz machte einige Sätze quer durch den Körper - aber als James zu ihr sah, grinste sie. "Klar doch", erwiderte sie - halb rufend, damit er sie über die Motorengeräusche hinweg verstehen konnte. "Und deiner?", fügte sie spaßig provokant grinsend hinzu.
Joanna war sich bereits unten am Flieger sicher gewesen. Und das war sie sich jetzt auch - obgleich ihr Herz gerade in ihrer Kehle einen Purzelbaum nach dem anderen zu machen schien. Sie war völlig augedreht. Und hatte Angst. Und war aufgegt.
Und voller Adrenalin. "Ich zieh das durch.", sagte sie entschlossen zu Dan und nickte.
Oh fuck! Was würde das bloß werden?? Aber Rückzieher war ausgeschlossen. Jetzt oder nie - wer wusste, wann sie noch einmal eine solche gelegenheit erhalten würde?!

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 20.05.2021 13:49Ansonsten bringe ich ihn um.
Die Worte schienen in ihrem Kopf nachzuhallen, zu echoen. Mit trockener Kehle und entsetenslahmen Gliedern starrte sie diesen Mann, dieses Monster an, wie er Toms Herz in seiner Hand zu quetschen begann. Wie war so etwas überhaupt möglich? Wie um Himmels willen konnte so etwas überhaupt existieren??!
Und plötzlich hörte sie hinter sich ein Husten und röcheln. "TOM! Joanna, TOM!!", hörte sie Marias Stimme rufen und blitzschnell wandte Joanna den Kopf von Mr. Gold ab, kniete schon wieder neben ihrem Freund, welcher auf alle Viere zusammen gebrochen war und hustete und nach Luft rang. Joanna sprang wieder auf und sah den Typen an. "Okay, hören sie auf!!" Sie merkte gar nicht, dass sie rief.
Sie strechte beide Hände flach auf, um den Mann zu beschwichtigen und trat einen Schritt auf ihn zu. Angst pulsierte ihren Körper. "Hören Sie auf.", bat sie erneut, diesmal ruhiger. Ihr Herz raste. Sie schluckte.
"Was wollen Sie denn von mir? Sollen wir die Stadt verlassen, ist es das? Kein Ding, wir hauen sofort ab. Aber fuck, bitte lassen sie die andern in Ruhe, ja?" Sie waren ihre Kollegne, ihre Freunde. Sie wollte nicht, dass ihnen etwas angetan wurde. Überhaupt nicht.
Inbesondere, da es diesem Tpen offenbar nur um sie ging. Sie wollte nicht, dass den anderen etwas geschah nur wegen ihr. Oder... ihr Blick fiel auf das Herz in Mr. Golds Hand ... besser gesagt, dass ihnen nicht noch mehr geschah wegen ihr.

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 19.05.2021 17:26Ein normal intelligenter Mensch. Wut überkam sie. Endlose Wut, die wie Lava durch ihre Adern zu schießen schien, sie auszufüllen und von innen zu verbrennen schien, ihren Kater und alles andere für einen kurzen Moment zur Seite schob, verdrängte, weil seine Worte, seine Schlauheit, seine ach so neunmalklugen Worte sie gerade einfach nur ankotzten. Was wusste er schon davon, wie es war, seine eigene Familie auf dem Gewissen zu haben? Was wusste er schon davon, sich selbst sein ganzes beschissenes Leben zerstört zu haben wegen einem einzigen gottverdammten Fehler, der nicht hätte passieren durfen, der nur die Schuld von einem einzgien Moment war, weil man einfach nur dumm gewesen war, zu dumm um sich am Riemen zu reißen, zu dumm um einfach auf die verkackte Bremse zu drücken!!!
Ein dicker Kloß füllte ihren Hals raus, was beim Schlucken schmerzte. Sie zitterte vor Zorn. "Hören Sie verfickt nochmal zu!", begann sie und spürte, dass selbst ihre Stimme vor heiß brennender Wut zitterte. Ihre Augen tränten ein wenig, auch wenn noch keine fielen. Zum Glück. Sie wollte nicht vor diesem Typen einen Zusammenbruch haben. Vor niemandem. "Sie haben keine beschissene Ahnung davon, wie ich mich fühle oder nicht fühle und es ist mir auch scheiss egal, klar?! Aber sagen sie mir nicht was ich sollte oder nicht sollte! Fuck, ich weiß, was Alk tut!! Ich weiß, warum ich trinke, scheiße - meinst du das wäre mir nicht bewusst??! Und es ist mir verfickt nochmal scheiß egal! Spielt doch eh alles keine Scheiß-Rolle mehr also was immer du glaubst für ach so tolle Sprüche kloppen zu müssen. Halt sie für dich!!!"
Sie hatte ihm ihren Finger in die Brust gebohrt. Mit aufeinandergepressten und vorgeschobenem Unterkiefer starrte sie ihn mit glänzenden Augen an, ehe sie sich dann heftig umwandte, mit einer Hand durch ihre blonden Haare fuhr und der Kater stärker denn je zurückkehrte. Sie schloss die Augen und atmete mühsam tief durch. Scheiße. Sie brauchte was zu trinken.
"Bitte. Lassen Sies einfach.", sagte sie, als er sagen wollte, dass er es verstand. Sämtliche Kraft war aus ihrer Stimme verloren gegangen. Sie... fuck. Sie konnte das einfach nicht. Und sie wollte verdammt nochmal nicht, dass er sie so sah. Sie wollte keinen fucking Zusammenbruch...
"Ich habe sie schon beim ersten Mal verstanden", erwiderte Joanna nur. Sie mochte vielleciht nen fucking Kater und son bisschen Restalkohol von vergangener Nacht im Blut haben, aber dumm war sie niciht. Sie konnt ehören und sie konnte durchaus noch denken. Fuck, aber es war einfach nur alles scheiße und ihre Erinnerungen eben halt... im Hangover verschollen. Und jetzt?
Überraschenderweise teilte er ihr mit, dass S.H.I.E.L.D. wohl durchaus die Möglichkeiten haben würde ihr Gedächtnis widerherzustellen. Oder dass es zumindest versucht würde. Und ganz ehrlich? Scheiß drauf. Ihr war es echt egal, solange sie danach raus ausm Schneider war. Und... nicht wegen unterlassner Hilfeleistung zurück in den Knast kam. Das wollte sie nicht. Echt nicht. Fuck... sie war doch einfach nur drunk gewesen, mehr nicht.
Sie waren in ihrer Küche, der Kaffee war aufgesetzt, Tabletten geschluckt - und Steven Rogers nervte sie noch immer ab. Sie hatte auf das ganze echt keinen Bock mehr. Hatte schon von Anfang an keinen Bock drauf gehabt, doch irgendwie (sie wusste wirklich nicht wie) sank ihre Laune immer weiter. Eigentlich dürfte das gar nicht möglich sein. Und doch war es so. Insbesondere als er meinte, ihr schon wieder einen kleinen Vortrag wegen des Alks halten zu müssen. Was für ein Scheiß, ehrlich mal.
Müde und genervt rieb sie sich beständig ihre schmerzende Stirn, ehe sie ihre Hand wieder sinken ließ und den Supersoldaten anblickte. "Okay, also erstens: ich werde nicht an ner Alkoholvergiftung krepieren. Zweitens: wenn ich drunk bin stelle ich nicht irgendwelchen Blödsinn an okay? Das war früher mal. Und drittens: heißt dass, ich darf Alk bei euch trinken, solang ichs nicht übertreibe?" Vor allem das letzte interessierte. Fuck sie hoffte ja. Sie würde sich schon am Riemen reißen können. Hauptsache, die Nächte würden halbwegs erträglich. Und was den Blödsinn anging, wenn sie drunk war - das war wirklich nicht so schlimm. Okayyy... vielleicht wurde sie n bisschen offener, n bisschen wie sie früher mal, in einem andren Leben gewesen war und vielleicht flirtete sie auch ein bisschen mehr und solches Zeug (One-Night-Stands hatte sie schon als junge Erwachsene drunk gehabt). Aber hier war das ja kein Ding weil sie eh jeder hasste, da betrank sie sich nur und ging nach Hause und pennte auf dem Sofa ein. Und da würde es sicher nicht anders sein.
Zumindest ging sie davon aus.
Einige Zeit später hatte sie ihre Tasche gepackt, geduscht, sich rasch noch einen Irish Coffe in die Thermoskannte gefüllt und war dann mit beidem bewaffnet aus dem Haus getreten - natürlich begafft von sämtlichen Nachbarn. Echt, was fürn Scheiß. Vielleicht sollte sie hier besser nie mehr wieder zurückkehren. Andererseits... war das hier das einzige Zuhause, was sie noch besaß. Alter fuck. Darüber wollte und konnte sie gerade aber echt nicht nachdenken.
So wie ihr befohlen wured hielt sich Joanna so gut es ging (mit Thermoskanne) an ihm fest, indem sie einfach ihre Arme um ihn schlang - das schien ihr die beste und sicherste Methode. Und dann ging es auch schon los. Der Druck auf ihren Körper verstärkte sich maßlos und für einen Moment raubte ihr der Gegenwind schier den Atem. Luft peitschte ums ie herum, ließ ihre blonden Haare die unten unter dem Helm herauslugten flattern und pfeifte in den Ritzen zwischen dem Helm und ihrem Gesicht, was es in ihren Ohren schier dröhnen ließ. Ihre Knie pressten sich ans Motorrad, während das Dröhnen des Motors alles auszufüllen schien und sie sich einfach nur an ihm festhielt.
Sie sah die Landschaft an ihnen vorbeirasen. Das Feld, die Wälder. Sah den blauen Himmel und die aufgehende Sonne. Und für einen Moment schlich sich ein leichtes, ganz schwaches Lächeln auf ihr Gesicht, sie schloss die Augen und genoss einfach nur - auch als sie sogar noch schneller wurden.
Scheiße. Solche Aktionen hatte sie echt viel zu lange nicht mehr gemacht.
Ihr Mann hätte es geliebt. Und... sie wünschte, der Mann vor ihr wäre James gewesen. Nicht Steve.
Der Gedanke war wie ein Messer, den man ihr in den Magen rammte.
Und dann tauchte vor ihnen plötzlich eine Art Fluggerät auf, welches Joanna echt noch nie gesehen hatte. Sie rasten mit Vollspeed darauf zu, ihr Lächeln wurde ein wenig breiter - und dann - kurz bevor sie es erreicht hatten, der Crash eigentlich kaum noch abwendbar war - machte er plötzlich eine 160* Drehung und stoppte jäh in einer riesigen aufwirbelnden Staubwolke.
Joanna konnte nicht anders. Ein leichtes - wenn auch sehr kurzes - Lachen löste sich aus ihrer Kehle, welches jedoch genauso schnell wieder verstummt war, wie es gekommen war. Aber ein leichtes Grinsen blieb auf ihren Lippen. Sie stieg vom Motorrad ab und öffnete den Helm. "Okay. Das war cool.", gab sie zu. Seit Jahren hatte sie sich nicht mehr so jung und befreit gefühlt in einem Moment. Es war... wie ein kurzer Einblick in ihr früheres Selbst, in ihr früheres Leben. So lang vergangen, nicht mehr als eine schemenhafte Erinnerung. Und doch... war es noch irgendwo in ihr.
Es war schön gewesen, daran erinnert zu werden. Auch wenn jetzt, wo die Geschwindigkeit und das Adrenalin vergangen war, die Realität wieder auf sie einströmte. Es war trotzdem ein kurzer, schöner Moment gewesen. Ihr Mann hätte es wirklich geliebt. Er war ein richtiger Adrenalinjunke gewesen. Oder vielleicht war er es noch.
Sie wusste es nicht.
Noch ein Gedanke, der wie ein Messer in ihrem Herz war.
Erneut wieder mit komplett emotionslosem Gesicht folgte sie Steve hinein in den Quinjet. Kaum waren sie drinnen, öffnete sie ihre Thermoskannte, nahm einen Schluck und ließ sich dann auf einem der Sitze nieder. "Und wohin fliegen wir jetzt?", fragte sie und blickte den Mann, welcher sie mitgenommen hatte, an.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 19.05.2021 17:03Immer noch breit grinsend und leicht lächelnd schüttelte Jo denn Kopf. "Du bist echt unglaublich ey.", grinste sie - aber das meinte sie auf die beste nur mögliche Art und Weise. Natürlich wusste sie, was er hatte sagen und aussagen wollen - aber diese Zweideutigkeit in dem Satz hatte sie einfach nicht ignorieren können - dafür war es einfach zu gut gewesen.
Sie grinste leicht bei seiner Aussage zu ihrem Dorf - bzw. vielmehr zu ihr - und zuckte dann mit den Schultern. "Klar. Ach, keine Ahnung ehrlich gesagt. Grundsätzlich hab ich ja nix gegen die Leute da, auch wenn sie einfach alle nen Stock im Arsch haben. Aber es macht eben einfach... keine Ahnung. Spaß sie hin und wieder zu schockieren." Sie überlegte kurz und zuckte erneut mit den Schultern. "Außerdem gefallen mri solche Sachen. Action. Einfach mal was anderes machen,w eißte? Ich liebe sowas. Also, ich machs ja nicht nur um mein Dorf zu schockieren. Es ist nur ein netter Zusatz." Sie grinste frech.
Ne halbe Stunde Autofahrt und gute Musik später waren sie and em Flugplatz angekommen und bereiteten sich vor - wobei Joanna sich selbstverständlich von dan beim Ankleiden helfen ließ. Sie wollte wirklich nicht, dass bei der ganzen Aktion irgendwas schief gehen würde. Nee, lieber nicht, echt nicht. Sie mochte zwar immer neues ausprobieren und war da auch echt nicht schnella uf den Mund gefallen oder kuschte nicht schnell - aber ihr leben war ihr dann doch lieb.
"Das dachte ich mir", grinste Joanna leicht, als Dan zustimmte, dass James sich deifnitiv auskannte. "So klang er auch." Und das fand sie echt cool. Mit bereits 20 Jahren so konfirm im Fallschirmspringen zus ein war echt cool - udn würde grade wenn er sich in seinerm Job ja noch weiter hocharbeiten wollte sicher auch gute Chancen bergen!
Sie entschied sich, auf James Empfehlung zu hören und fürs erste Mal doch lieber zu zweit zu springen. Aufmerksam lauschte sie all den Informationen - was wie wann. es war immerhin verdammt wichtig - daran würde ihr Leben hängen, auch wenn er das ganze jetzt natürlich ausführen würde. Aber... dennoch war es wichtig. Erst recht wenn sie es nochmal machen sollte irgendwann.
"Alles klar. Hab alles kapiert", nickte Joanna, teste nochmal das alles gut saß und folgte Dan und James dann hinaus zu dem Flugzeug, welches sie wohl in die Lüfte heben würde. Allmählich nahm das kribbelnde Gefühl der Nervosität in ihrem Körper deutlich zu. Doch als James sie fragte grinste sie. "Ich bin mehr als bereits", sagte sie und nickte nochmal zur Bekräftigung. "Jetzt mach ich doch keinen Rückzieher mehr!" Und damit kletterte sie noch vor ihm ins Flugzeut hinein, wo sie sich kurzerhand auf einem der Sitze niederließ und anschnallte. "Also - komsmt du?", fragte sie James provokant und wartete, dass er sich auch reinsetzten würde. "Los gehts!"

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 19.05.2021 13:36So schnell wie der feuerball erschienen war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Jäh erstarb die hitze, welche über Joannas Gesicht geschrieben war. Dennoch hatte sich ihr Herzschlag wieder beruhigt. Richtig. Tom hatte mit Sicherhei recht. Der Kerl hatte einfach vielleicht in seiner Freizeit ein professioneller Zauberer (auchw enn sie ihmd as echt nicht zugetraut hätte) mit allen möglichen Tricks auf Lager. Die er jetzt vielleicht verwenden wollte, um sie aus der Stadt zu verjagen, weil sie hier so unerwünscht waren.
Oder irgendwas in der Art.
Skeptisch und durchaus ein wenig misstrauisch beobachtete sie, wie der Mann auf sie zutrat. "Hey, was ist-", begann Joanna schon, weil sie echt mal wissen wollte was genau jetzt los war, als er plötzlich seine Hand in Toms Brust versenkte!!!
Jäh blieb sie stehen, die Augen weit aufgerissen, ihr Mund zu einem stummen O geöffnet.
Mit fassungslosen, schockierten Augen saugte sie Bilder in sich auf, die sie in ihrem Lebtag nicht mehr vergessen würde und die sie noch Jahre später in Alpträumen heimsuchen würden. Mr. Gold wie er da stand, seine Hand zurückzog - und Toms pulsierendes Herz in der Hand hielt. Fast schon rot leuchtend, pochend, immer im gleichen Schlag.
Ihr wurde etwas schlecht. Sie konnte ihren Blick kaum abwenden, war wie paralysiert - nur für einen winzigen Moment zuckte ihre Augen zu Tom, der regulungslos, fast wie tot einfach nur da stand und vor sich hinstierte.
Und dann... direkt nachdem die Worte des Mannes nahe dem Herzens seinem Mund entfleucht waren... begann Tom zu tanzen. Grotesk, wie eine Marionette. Joanna stolperte zurück. Nackte Panik überkam sie.
"TOM!", brüllte Maria neben mir und stürzte sich auf den tanzenden Mann und das brauchte auch in Joannas Körper endlich wieder das Gefühl zurück.
"Tom!!!", wiederholte sie, sprang hinter Maria her, umfasste Tom an den Schultern, am Gesicht, versuchte ihn irgendwie dazu zu bekommen, sie anzusehen, aufzuhören - doch er tanzte weiter, wild, wie verrückt geworden. Sie wirbelte zu Mr. Gold herum. "Tu es wieder zurück!!", brüllte sie ihn an. Sie hatte keine Ahnung was hier los war, was überhaupt geschah und es spielte auch keine Rolle. Alles in ihr war jetzt in Ausnahmezustand, alles nur in Angst geleitet.
Sie mussten hier weg!
"Tu es wieder zurück, wo es hingehört verdammt!! Er hat dir nicht das geringste getan!!"

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 19.05.2021 11:50"Also woher hätte ich dann wissen sollen, dass ich ausgerechnet gestern weniger hätte trinken solln?", entgegnete Joanna sogleich und lehnte sich mit verschränkten Armen an die Wand. Boah, sie war so fucking müde. Ihre Augen brannten, ihr eAugenlider fühlten sich an als hätte jemand Gewichte daran gehangen. Nrormalerweise hätte sie sicher noch zwei Stunden im Bett gelegen, ehe sie sich hätte aufraffen können aufzustehen. Und stattdessen dürfte sie sich jetzt mit einem Cop rumschlagen wegen irgendwas, was sie mehr oder weniger mal wieder verbrochen hatte. Sie könnte kotzen, echt.
Genervt seufzte sie auf, als Steven Rogers ihr zum wiederholten Mal erklärte, dass sie die einzige Zeugin war. "Ja, verdammt! Hab ich kapiert! Ändert aber nix an meinen Erinnerungen, kann ich nicht mehr ändern!" Sie konnte sie nicht plötzlich hochploppen lassen, egal wie wichtig sie vielleicht waren! War das für ihn wirklich so schwer zu begreifen?? Scheiße, sie war halt drunk gewesen!
Und dann präsentierte er ihr, dass sie doch im Begriff waren, genau das zu verändern. Sie wollten ihre Erinnerungen an diese nacht widerherstelen, aber... bitte what?! Sie hatte echt noch nie davon gehört, dass man nen Hangover irgendwie beheben könnte oder so. Mit hochgezogenen Augenbrauen lauschte sie seinen Ausführungen. "Okay.", sagte sie dann nur und zuckte mit den Schultern. "Versuchen können Sies." Hauptsache danach ließen sie sie wieder in Ruhe. Einmal diese ganzen polizeilichen Ermitttlungen hautnah mitzuerleben (wenn auch als Angeklagte und nicht als Zeugin) hatte ihr wirklich mehr als gereicht. Sie wollte diesesn ganzen Scheiß nicht nochmal, auch wenn ihr klar war, dass die S.H.I.E.L.D. mit ihren Superhelden und was nicht alles nochmal ne ganz andere Hausnummer war als die normalen Polizisten.
Mit lustlos und toten Augen (ihr Kopf brachte sie nach wie vor um, man erinnere sich), starrte die den Kerl an, als dieser meinte ihr eine Lektion über den Konsum von Alk vortragen zu müsse. "Und?", fragte sie tonlos. Ja, sie hätte es verneinen können. Aber ganz ehrlich? Was für einen Scheiß-Unterschied machte es schon? "Das ist nicht Ihr Kram, halten Sie sich da raus." Noch immer klang ihre Stimme absolut teilnahmslos. Sie brauchte keinen Aufpasser oder sonst irgendwas. Sie hatte ihre eltern umgebracht, ihre Schwester. Und zwei weitere unschuldige Menschen. Das ganze verfluchte Dorf hasste sie - zurecht. Ihr Mann hasste sie, alle eseine kollegen, mit denen sie ebenfalls zum Teil befreundet gewesen war - zurecht. Sie konnte keinem von denen nur den geringsten Vorwurf machen. Also Scheiße, ja. Sie trank halt gerne weil sich die Schuld, die sie komplett von innen ausfüllte wie eine handgeschmiedeterte auf sie persönlich zugeschnittene eiserne Jungfrau. Sie blutete innerlich. Und zwar unablässig.
Aber immerhin hatte sie die Tablette intus und der Kaffee war aufgesetzt. Sie sollte mit den kerlen mitkommen aber das hatte sie mittlerweile eh fast schon erwartet. Bis auf ihren Job - und dementsprechend ihr Laptop - hielt sie nix hier. Also klar, warum nicht. Bis Steven ihr mitteilte, dass sie den Laptop nicht mitnehmen durfte. Mann ey, was für ein beschissner Tag, echt ey. Am liebsten würde sie sich jetzt gleich sofort die Birne zudröhnen und den Rest des Tages im Delirium verbringen, bis er vorbei war, ernsthaft. War doch alles verfickt hier, ey.
"Okay! Habs kapiert!", fuhr sie den anderen an und seufzte dann, wobei sie sich mit einer Hand kurz die schemrzenden Stellen ihres Schädels massierte. "Dann ruf ich halt gleich kurz bei meinen Kollegen an, dass ich ne Zeit lang wohl eher nicht zum Arbeiten kommn werd, so ne scheiße." Sie hatte so großes Glück gehabt, den Job überhaupt behalten zu durfen, dass sie so geile Kollegen und Freunde hatten, die sie dennoch nahmen, sie nicht weggestoßen hatte. Fünf Jahre lang hatte sie kein bsischen arbeiten können, hatte erst vor einigen Wochen wieder angefangen. Und jetzt setzte sie erneut für unbestimmte Zeit aus. Geil. Echt. Einfach geil.
Als sie oben war und ihre Tasche soweit gepackt, griff sie also nach dem Telefon und hatte rasch Toms Nummer gewählt - er war der Leitende von ihnen, der ales organisierte und regelte, also sprach sie am besten mti ihm. Es brauchte nich tlange da hob er ab - und wirkte, als wäre er schon lange auf und am Arbeiten und als wäre es nciht frühester Morgen.
"Ja, Jo? Was gibt es?" - "Hey... fuck sorry, ich werd wohl ein paar Tage nicht zum Arbeiten kommen. Ich werds versuchen, aber versprechen kann ichs nicht." - "Okay? Kein Problem, Jo. Was ist denn los? Können wir helfen?" Sie schüttelte den Kopf, auchw enn er das natürlich nicht sehen konnte. "Nein. Aber ein Steven Rogers steht in meinem Wohnzimmer und ich muss als Zeugin von irgendnem Verbrechen an dass ich mich kaum erinnern kann weil ich drunk war mit ihm mitkommen." Kurze Stille. "Bitte was? Jo! Was ist da hinten bei dir los?" Sie zuckte mit den Schultern und unterdrückte mühsam ein Gähnen. "Kein Plan. Ich meld mich okay? Und echt sorry. Geht es klar?" - "Ja, natürlich. Ich regle das. Pass du bitte auf dich auf, ja?" Joanna lächelte schwach und müde. "Ja, klar. Immer doch. Danke Tom."
Und damit hatte sie aufgelegt und das Gespräch beendet.
Nach einer Dusche ging es ihr zumindest körperlich etwas besser, der Kater war abgeschwächt und nachdem sie wieder nach unten gekommen war hate sie es sogar fertig gemacht, sich schnell nen Irish Coffee zu machen, ohne dass der Superagent es mitbekam. Na vielleicht war ja doch zumindest irgendetwas an diesem Tag zu retten.
Wortlos folgte sie dem Mann nach draußen, wobei sie die Tür zuzog und abschloss. Sie drehte sich um. aus den Augenwinkeln konnte sie erkennen, wie sämtliche ihre Nachbarn durch die Vorhänge spähten. Ja geil, echt. Mega.
Als würde sie hier nicht schon genug gehasst werden. Jetzt würde es vermutlich eskalieren (oder alle würden ne Party schmeißen, weil sie nicht mehr da war. das war sogar wahrscheinlicher.
Aber wie immer ignorierte sie die Blicke, ignorierte sie die tiefen Messerstiche hinein in ihr Herz und ignorierte ausnahmsweise auch den Briefkasten, indem sie vermutlich eh wieder nur dreo pder vier Hass- oder Drohbriefe finden wüd, die gegen sie gerichtet waren. Nix neues. Sie bewahrte jeden dieser Briefe in ihrer Küchenschublade auf.
Sie... wusste selbst gar nicht, warum genau.
Vielleicht, weil sie stimmten.
Sie nahm noch einen Schluck von ihrem getarnten Irish Coffee (fuck, tat das gut), schloss die Schiebekappe dann um Verschütten zu verhindern (und hoffentlich auch den Geruch zu kaschiern. Sie hatte kein Bock, dass dem Kerl das auffiel), ehe sie dann den schwarzen Helm nahm und aufsetzte (wobei ihr das echt mega unnötig vorkam. Aber was sollts). Dann ließ sie sich hinter ihm auf das Motorrad nieder, und umschlang mit ihren Armen - in der einen noch immer den geschlossenen Kaffee haltend, um seinen Oberkörper.
Tja. Dann gings wohl los. Juchu. Freude.
Mal sehn, was da kommen würde..

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 19.05.2021 10:25Jo grinste ihn mit ihrem frehcen Grinsen an. "Dann habe ich ja Glück, dass du mit mir Kontakt haben willst!", verkündete sie, ehe sie sich eine weitere Pommes stibitzte. Alles andere hätte sie auch ziemlich schade gefunden.
Lachend schüttelte sie den Kopf. "Ich danke dir", sagte sie dann aber ehrlich, zum Schluss doch mit einem kleinen Nicken. Dass es das war, was sie wollte - das wusste sie. Sie wusste es schon ihr Leben lang, dafür kämpfte sie, setzte doch alles daran. Wenn es das nicht wäre... wüsste sie wirklich nicht, was sie sonst tun sollte. Sie musste irgendwas mit Musik machen. Egal was.
Notfalls würde sie dann sogar doch Sängerin werden, falls das die einzige Option war (obwohl sie das ersnthaft bezweifelte. Zumal es gerade als Sängerin auch extrem schwierig war, Fuß zu fassen- noch schwerer als so ohnehin schon).
Alkohol konnte wirklich tückisch sein, auch wenn sich Joanna wirklich absolut nicht als betrunken bezeichnen würde. Vielleicht etwas angeheitert durch die Bier, mehr aber auch nicht. Dennoch war das Gespräch mit James hier definitiv in eine... etwas andere Richtung abgedriftet. Gegen die Joanna zugegebenermaßen noch nicht einmal groß etwas hatte. Auch wenn sie sich wirklich am Riemen reißen sollte. Sie wollte nicht, dass James als ein One-Night-Stand oder so etwas änderte, denn dafür verstand sie sich wirklich zu gut mit ihm. Trotzdem konnte sie es nicht gänzlich lasse.
"Ich auch", grinste sie daher, wobei sie ihren Blick langsam und sehr vielsagend über seinen gut gebauten und durchaus muskulösen Körper gleiten ließ. Man konnte sehen, dass er Sport liebte und Polizist wohl seine Berufung sein würde. Wer wusste, wer wusste schon wo das alles enden würde...?
Zwei Wochen später saßen sie im Auto in Richtung des Flugplatzes (oder was auch immer). Bei James Worten brach Joanna dann plötzlich laut in Gelächter aus. "Bitte was??!", fragte sie, noch immer lachend, sah zu ihm und zitierte, noch immer breit grinsend. "Immerhin ist es dein erstes Mal und es ist was ganz andres als reiten. Oh Gott, das klingt sooo falsch!" Sie lachte erneut, schüttelte dann leicht den Kopf und sah grinsend zu ihm. "Okay. Sorry. Erzähl weiter."
Als er sich nach ihrer Schwester erkundigte, grinste Jo erneut und nickte. "Jep. Klar. Ich glaube, wenn sies unsren Eltern erzählt kippen die bestimmt in Ohnmacht. Und das ganze Dorf gleich mit." Sie lachte kurz und fügte dann schelmisch hinzu. "Allein deswegen lohnt es sich schon, das zu machen." Weil es niemand von ihnen gut heißen würde oder verstehen könnte.
Gott, sie war echt eine Rebellin, hm?
Sie schwieg, während James telefonierte und nickte dann bei seiner Beschreibung. "Ich überlegs mir", versprach sie. Einerseits hatte sie schon ziemlichen Bock zu beweiesen, dass sie das auch allein konnte. Andererseits ... war sie auch nicht lebensmüde. Sie war noch kein einziges Mal in ihrem Leben Falshirm gesprungen. Und es gab nicht so etwas wie einen Testdurchlauf. Wenn sie verkackte, war sie tot - das war eine ganz andere und echt heftige Größenordnung.
Mit der Musik im Radio, wo Joanna die meiste Zeit der fahrt über laut mitsang (und nur zwischendurch ihre Meinungen zu den entsprechenden Liedern zum Besten gab) war die halbe Stunde Autofahrt schnell vorbei und sie erreichten den Flugplatz.
Angespannt, aufgeregt und doch noch immer voller Vorfreude sprang Joanna aus dem Auto. Sie fühtle sich wie eine Bogensehne, die gerade zum ultimativen Schuss gespannt wurde.
"Hey!", begrüßte sie auch Dan und hob zum Gruß kurz eine Hand, ehe sie ihn dann hinein folgte zu all der Ausrüstung und natürlich den Anzügen. Joanna sah genau zu und tat das, was Dan ihr sagte. Ihr Leben würde nachher immerhin an diesem ding hängen. "Jep", bestätigte sie dann seine Worte und nickte. Mit einem kurzen eindeutig zweideutigen Grinsen sah sie zu James. "Ist mein erstes Mal." Dann blickte sie wieder zu Dan. "Also eine Art Profi hat mir gesagt, dass beim ersten Mal springen zu zweit besser ist. Dann würd ich mich doch einfach an die Empfehlung halten, bevor ich mir ein paar zu viele Knochen breche." Sie grinste leicht.
Beim zweiten Mal konnte sie immer noch alleine starten, wenn sie dann wusste wie alles ging. Sicher war manchmal vielleicht doch einfach sicherer.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 17.05.2021 16:27Hä? What the fuck?!
Je mehr der Kerl sprach, desto weniger Sinn ergab das alles. Was zur Hölle geschah hier - in was für einem Film waren sie gelandet? Versuchte er jetzt vielleicht sie zu vergraulen, weil er sie nicht hier haben wollte - oder was?
Verwirrt runzelte Jo die Stirn und nur ein einziger Blick in die Gesichter ihrer Kollegen zeigte ihr, dass sie sich genauso verwirrt und hilflos fühlten wie sie. Joanna hätte ja gedacht, dass sie unter Drogen gesetzt worden waren - wenn sie sich nicht so normal fühlen würde, abgesehen von diesem Schauspiel hier. Und sich die anderen genauso normal aufführten.
Und dann... hielt er plötzlich einen Feuerball in der Hand!!!
Einen Augenblick lang starrte Joanna ihn an, die kleinen lodernden orangen Flämmchen, das weißglühende Innere, mit den zuckenden blauen Linien, die Hitze, die von dort aus über ihre Haut strich und ihr die Haare im Nacken zu Berge sehen ließen - die Flammenzungen spiegelten sich in dem Weiß ihrer Augäpfel.
Und dann konnte sie sich bewegen, stolperte zurück, stieß mit der Schulter gegen Tom, der genauso sprachlos dastand wie sie. "Scheiße!", fluchte Jo, ihr Herz raste. Tom legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Das ist sicher nur ein Trick, Jo", sagte er ruhig. "Mit einem Schlauch im Ärmel oder dergleichen." Joannas Herz raste noch immer.
Ja... ja, sicher hatte er recht...

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 17.05.2021 16:05"Uh. Du hast also schon eine Punkteliste für mich erstellt?", erwiderte Joanna grinsend und blickte James an. Bezogen auf ihre Fingernägel nickte sie dann besätigend. "Jep. Find ich nämlich auch.", da machte sie sich wirklich nicht allzu viel aus. Sie konnte ja nicht in sämtlichen Gebieten das genaue Gegenteil vom Dorf sein. Ein bisschen was schien sie dann wohl doch abbekommen zu haben (nur die positiven Sachen natürlich, hehe).
"Ja klar, stimmt schon", sagte Joanna, ein wenig zurückziehend. Klar, konnte man auch als Musikproduzentin berühmt werdne - aber das war dann eher innerhlab der Branche selbst - und nicht so, dass jeder zweite auf der Straße einen kannte oder zumindest erkannte. Dafür musste man sich dann doch schon ien wenig mit der Materie beschäftigen und auseinandersetzen. Das war nochmal was anderes und diese Art der Berühmtheit... klar, okay. Aber mein Gott. Es ging ihr halt echt nicht drum berühmt zu werden. Es ging ihr einfach nur darum mit Musik zu arbeiten. Das war das Ding.
"Es freut mich, wenn ich helfen kann", lachte Joanna später bezogen auf das Schlagen und seine Prüfungen - wie sehr sie ihn dann doch mit den ganzen 'blauen Flecken' auf seinen Job vorbereiten würde. "Man tut ja was man kann", fügte sie noch immer grinsend hinzu. Das war mal echt ein cooler entspannter Tag.
Dieses Zwangsjacken-Thema... oh Gott. Da dürfte sie echt nicht weiter drüber nachdenken! Und dennoch konnte sie nicht anders als weiter zu provozieren, erst recht bei seinen Worten an sie. Und so zog sie mit einem fast schon geheimnisvollen Grinsen die Augebrauen hoch. "Hmmm. Vielleicht?", lächelte sie dann, zwinkerte und lachte. Gott ey - wo würde das mit ihnen beiden wohl nur noch hinführen?
Etwa zwei Wochen nach dem Sommerfest war es soweit: der Tag des Fallschirmsprungs war gekommen. Voller Vorfreude aber durchaus auch mit nicht zu verachtender Nervosität war Joanna aus ihrer kleinen Wohnung auf die Straße getreten und hatte ihren neuen Freund begrüßt.
"Gute Einstellung", grinste Joanna sogleich. Den Tod verarschen. Klar doch! Da war sie absolut dabei. Das würde schon werdne, davon ging sie fest aus (ansonsten würde der Tag heute wohl ziemlich kurz werden).
Sie folgte seiner Handbewegung und ließ sich neben ihn auf dem Beifahrersitz fallen, wo sie sich natürlich ganz brav sogleich anschnalte. "Beides, ehrlich gesagt", sagte sie dann und grinste ihn an. "Aber ich freu mich drauf! Hab eben schon mit meiner Schwester telefoniert - die ist fast umgekippt als ich erzählt habe, was ich vorhabe." Und sicher würde Lis es auch schon ihren Eltern erzählt haben. Oder? Oder nicht?
Schaaade, dass sie deren Reaktion nicht sehen konnte! Die würden sicher der Hammer sein.
Der Motor sprang an, das Auto erzitterte und erwachte zum Leben und sie fuhren los. Sie nickte. "Alles klar, kligt doch gut. Ich bin echt gespannt." Tatsächlich flatterte ihr Herz in ihrer Brust. Bisher aber vor Vorfreude und weniger vor Angst. Womöglich würde sich das aber noch ändern - sie wusste es nicht. "Flieg ich dann mit Dan zusammen Tandem - oder wie ist das?", fragte Jo. Immerhin hatte sie keinerlei Ausbildung an diesem Gerät - wäre vermutlich am Besten oder?
Sie hatte echt keinen Plan.









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