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Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 28.05.2021 14:33"An so etwas gewöhnt man sich wohl nicht", sagte Joanna schlicht. Siebzig Jahre war es her, dass er seinen besten Freund gekillt hatte... Im ersten Moment stutzte Joanna, doch dann fiel ihr wieder ein, mit wem sie hier gerade redete. Steve Rogers, oder auch Captain America. Es war lange her, aber klar hatte mani mmer wieder etwas über Medien aufgeschnappt. War es nicht... irgendwas damit gewesen dass er eingefroren gewesen war...? Oder irgendwie sowas...? Im Grunde genommen war es ihr gerade auch echt egal (oder besser war es ihr egal geworden). Es spielte keine Rolle. Egal wie lange es wohl war - die Schuld am Tod eines geliebten Menschen wurde man nicht einfach los. Es veränderte alles.
Zumindest bei ihr. Es mochten zwar nicht siebzig Jahre sein, aber immerhin auch schon fünf einhalb.
Man konnte es Steven ansehen. In seinen Augen. Wie nah ihm das Thema mit seinem Freund ging. Und Joanna verstand es. Sie verstand es wirklich. Sie musste nur an Lis denken und... fuck. Ihre kleine Schwester hatte es nicht verdient gehabt, zu sterben. Nicht so früh, nicht kurz vor ihrer Hochzeit. Und ganz sicher nicht so, nicht durch sie...
Und sie lauschte ihm, warum er weiter machte. Dass er es versprochen hatte. Dass er glaubte, dass sie ihn noch immer sahen, dass er sie nicht enttäuschen wollte. Er hatte mit seinem besten Freund es anscheinend mal ansprechen können. Er hatte ihm etwas versprochen. Das war... schön. Und fühlte sich gleichzeitig an, als hätte jemand eine Faust geradewegs in ihren Brustkorb gerammt.
Sie hatte mit ihrer Familie nicht gesprochen. Sie wusste nict, was sie dachten oder wollten, wo sie waren oder vielleicht auch nicht waren. Mit ihren Eltern war das Verhältnis immer kompliziert gewesen. Zwar nicht schlecht (das hatten sie iweder hinbekommen), aber eben auch nicht richtig gut. Ihr Status im Dorf war ihnen - wie allen anderen Schwachmaten hier - durchaus wichtig gewesen und Jo hatte it ihrem Verhalten in ihrer Jugend und auch später nur für einen Skandal nach dem anderen gesorgt. Der Autounfall - fünf Menschen aus dem Dorf umgebracht zu haben - toppte dabei mit weitem Abstand alles. Sie wusste nicht, was ihre Eltern wohl dazu sagen würden - echt nicht. Und Lis.... Lis hatte wenige Tage vor ihrer Hochzeit gestanden. Der glücklichste Mensch auf Erden zu werden. Es war Jos Schuld, dass Damien - ihr Verlobter - die Liebe seines Lebens verloren ahtte. Es war ihre Schuld, dass Lis' Geliebter an dem Schmerz ihres Todes vermutlich halb krepiert war.
Also was würde ihre Schwester wohl sagen, hm??
Jo wusste es nicht. Und sie hasste es, sich darüber Gedanken zu machen, weil sie es einfach. nicht. wissen. wollte. Was spielte es überhaupt noch für eine Rolle, was sie gewollt oder nicht gewollt hätten. Sie waren tot. Sie waren tot und sie würden nie wieder zu ihr zurückkehren. Das war alles, was relevant war.
Dennoch wusste sie, was Steve meinte und nickte leicht. "Ist doch cool, wenn du daraus deine Kraft ziehen kannst", stellte sie mit ihrer etwas emotionslosen Stimme fest, aber nickte dafür leicht bekräftigend. "Gibt dir sicher Kraft." Zumindest konnte sie es sich vorstellen, dass das so war. Sie selbst kkonnte das halt nicht. Wie gesagt.
Aber natürlich wusste Steve das nicht. Sie seufzte bei seinen fucking positiven Worten, mit denen er versuchte sie von irgendetwas zu überzeugen, das definitiv nicht so war.
Ein schwaches - sehr schwaches - Lächeln legte sich auf ihre Lippen und sie schüttelte den Kopf. "Sie überschätzen mich", stellte sie fest. Sie war nicht stark. Nicht mehr. Und ganz gewiss nicht so stark, wie der Mann vor ihr. Und damit meinte sie nicht die Muskelkraft, die bei ihm ohnehin durch irgendwelches Serum verursacht worden war. "Ich hab nicht aufgegeben. Sonst wär ichs chont ot." Aber Selbstmord - und eben aufgeben - war nicht ihr Stil. Sie machte weiter. Machte ihren Job. Irgendwie. Wie ein Automat. "Aber ich hab nichts mehr, wofür es sich lohnen würde zu kämpfen, okay? Ich leb einfach mein Leben und gut."Ihre Familie war tot. Ihr Mann hasste sie. Fast sämtliche Menschen die sie gekannt hatte - alle Kollegen ihres Mannes, ihr gesamtes Dorf, in dem sie immerhin aufgewachsen war, hasste sie. Die Droh- & Hassbriefe jeden Morgen verdeutlichten es nur umso mehr. Die Scheidungspapiere die sie ohne weitere Worte von ihrem Mann zugeschickt bekommen hatte verdeutlichten es umso mehr. Das einzig positive, das ihr geblieben war - das einzige, wofür sie lebte und sich jeden Morgen aus dem Bett kämpfte - war ihr Job. Die Musik. Ihre Kollegen. Diese drei Dinge im Pack. Das war alles, was sie noch hatte. Und sie konnte nicht mal mehr im Büro arbeiten, arbeitete stattdessen in ihrem Elternhaus in ihrem Musikkeller. Allein. Aber dennoch. Es war das einzige, was sie hielt. Und das hatte sie bereits. Das war ihr geblieben.
Darum musste sie nicht mehr kämpfen.
Wieder schüttelte Joanna mit dem Kopf. Sie brauchte keine Hilfe. Das war sie noch machen wollte, machen konnte, das tat sie auch. Nicht mehr und nicht weniger. "Tun Sie sich einen Gefallen... und lassen meinen Scheiß einfach meinen Scheiß sein, ja?", bat sie. Sie hatte keinen Bock ihre Gefühle mit irgedjemandem durchzukauen, aufzuwirbeln und zu vertiefen. Sie wollte einfach nur damit in Ruhe gelassen werden.Was geschehen war, war nicht mehr rückgängig zu machen. Da konnten keine Chemiker, Biologen, Mathematiker oder Therapeuten dran etwas ändern. So war es nun einmal. Damit musste sie leben. Und das tat sie. Auf ihre Weise.
Eine rasante Fahrt später waren Steve und sie gemeinsam mit ihrer Tasche und ihrem Irish Coffee am Quinjet angekommen und eingestiegen. Joanna lächelte nur schwach als Steve ihr mitteilte, dass er sie nie wie eine der Anderen betrachtet habe. Ja, sie stach wohl aus der Masse heraus. Wie... ienfach schon immer. Auf unterschiedlichste Arten und Weisen, so im Nachhinein betrachtet. das einzige, wo sie sich wohl je eingefügt hatte, war tatsächlich in ihrem Job. Bei ihren Kollegen. Ihre verrückte Truppe. Fuck, sie liebte die drei.
Im Quinjet angekommen wurde sie sogleich auch über diesen Tony aufgeklärt, zu welchem sie nun auf den Weg waren und der wohl versuchen würde, ihre Erinnerungen an den Abend widerzuerlangen - bzw. mit anderen Worten: ihren Filmriss irgendwie wieder zu kitten. Und das Licht ging joannaendlich auf, als Steven ganz eindeutug 'Tony Stark' sagte. "Ach, der!", sagte sie und nickte dann. "Okayokay. Sorry. Bin aufn Zug aufgesprungen." Das passierte halt, wenn man ein paar Jahre von der Außenwelt abgeschnitten war, oder?
Sie war sich nicht sicher, obs so ne geile Idee war, dass ausgerechnet sie den intelligentesten Typen überhaupt kennenlernen sollte. Sie würde sich wahrscheinlich wie das letzte Stück Dummbrocken vorkommen, dass es gab, aber heyy - scheiß drauf. War ja nicht so als hätte sie ne Wahl.
Und der kurze Gedankenfetzen, wie sehr sie fürher einmal ausgeflippt wäre, irgendwelche Leute von S.H.I.E.L.D kennenzulernen, war erneut wie eine Faust in ihrem Magen. Fuck, sie hasste es. Sie trank gegen den innerlichen Druck einen Schluck ihres Kaffees. Jetzt hieß es wohl einfach nur warten.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 27.05.2021 16:19Seine Worte ließen Wut in ihr aufsteigen. "Hör mir mal zu!", zischte sie und starrte ihn aus zusammengekniffenen Augen zornig an. "Du magst ihm irgendwie - Gott weiß wie - sein Herz rausgerissen haben, aber er ist nicht dein Besitz! Er ist ein eigener Mensch mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen und Entscheidungen!! Er hat eine Familie!" Und eine Frau, die er liebte und die ihn liebte. Es war nicht rechtens, was ihm hier geschah. Oh fuck, sie hoffte echt, dass Tom keine bleibenden Schäden davon tragen würde, ein gezwungener Sklave zu sein oder sowas... so etwas hatte er nicht verdient. Echt nicht.
Tom kam aus dem Geschäft wieder raus und ehe Joanna zu ihm konnte packte Mr. Gold sie plötzlich so heftig und stark am Handgelenk, dass es wehtat. Wütend veruschte sie ihren Arm loszureißen, doch ohne Erfolg. Sie konnte das Kästchen sehen (ob darin das Herz lag?), dass so plötzlich erschienen war, als hätte es sich geradewegs aus der Luft herauskristallisiert. Doch noch ehe sie auch nur einen Gedanken daran verschwenden konnte, wie sie es möglicherweise erreichen könnte, hatte er es bereits wieder weggesteckt und zerrte sie gewaltsam mit. Sie sparte sich die Kraft zu schreien, versuchte verzweifelt ihren Arm aus der Umklammerung zu lösen, doch es schmerzte und irgendwann gab sie es auf und ging einfach mit, dabei fieberhaft nachdenkend. Sie waren am Hafen angekommen. Sie könnte ihm zwischen die Eier treten und ins Wasser stoßen. Dabei würde er sicher auch das Kästchen verlieren, sie könnte es sich schnappen, Tom sein Herz zurückgeben, die anderen anlrufen und über die Grenze laufen.
Ja! Ja!
Sie zog ihr Bein zurück, um es dem Mann wütend genau zwischen die Beine zu rammen - und in genau diesem Moment wurden sie von einem hellgrünen Strudel Lichts umschlossen (sie hatte keinen Plan was das sein mochte), ein außergewöhnliches Kribbeln fuhr durch ihren ganzen Körper und als es sich verzogen hatte, standen sie plötzlich in einem Wald. Ihr Handgelenk war losgelassen worden.
Joanna wirbelte herum, ihr Kopf flog in alle Richtungen. Bäume. Bäume. Bäume.
"Was zum.... Was hast du gemacht??! Wo sind wir?!!!", brüllte sie ihn an. Angst pulsierte durch sie hindurch. Sie verstand nicht, was hier abging, sie hatte das Gefühl, wortwörtlich den Verstand zu verlieren. Sie spürte die Tränen in ihren Augen. Scheiße. Scheiße, scheiße, scheiße!!!

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 24.05.2021 17:54Alter... what the fuck nochmal ging hier vor?? Vorhin hatte er noch gewirkt als würde er sie am liebsten dafür in die Fresse schlagen, dass sie für seinen Enkel nochmal singen wollte (bzw. bereits gesungen hatte) und jetzt dankte er ihr sogar dafür? Was zur Hölle war los mit dem??!
Mr. Gold schien kurz nachzudenken, bis er sich schließlich in Bewegung setzte. Allein bei seinen Worten könnte sie kotzen. Du gehörst mir. Alter, fuck - für wen hielt sich der Typ? Sie war kein Gegenstand, den man einfach so erwarben oder für sich beanspruchen konnte! Nene, sie würde hier definitiv abhauen. War nur die Frage wann und wie, aber das würden sie schon hinbekommen. Sie drehte sich noch zu Maria und Hammer um, die unschlüssig dastanden, ob sie nun mitkommen sollten oder nicht. Jo warf ihnen einen bedeutungsvollen Blick zu, bewegte stumm die Lippen und deutete zur Tür. Maria verstand sofort und nickte schnell mit dem Kopf.
Die Leute in der Bar waren sehr freundlich gewesen. Sicher würden sie dort Hilfe finden, wenn sie erklärten, was geschehen war. Zumindest hoffte Jo das inständig - aber Maria konnte sehr überzeugend sein. So drehte sie sich um und folgte gemeinsam mit Tom Mr. Gold zu einem Laden auf der Hauptstraße. Tom verschwand. Sie warteten.
"Und was geschieht jetzt?", fragte Joanna trocken und versuchte den beunruhigenden Gedanken nicht zuzulassen, dass Tom unter der Kontrolle von diesem Biest stand. Das war... scheiße. Das war echt nicht gut. Bevor sie hier abhauten müssten sie irgendwie versuchen das Herz widerzubekommen. Aberdafür müssten sie natürlich erstmal herausfinden, wo das überhaupt war - geschweige denn, wie man dass wieder zurück in den Brustkorb stecken konnte!!
Alter, was für eine abgefuckte Scheiße ey...

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 24.05.2021 15:59Das Gefühl des Fluges war wirklich unglaublich. Joanna genoss den kalten Wind in ihrem Gesicht, die luft, die sie umspielte und das Geräusch, wie sich der Wind in dem Fallschirm verfing und sie so oben hielt. Aus den Augenwinkeln konnte sie sehen, wie James geradewegs an ihnen vorbeischoss, genau wie sie zuvor Arme und Beine ausgebreitet wie ein Seestern, was sie zum Lachen brachte. Dann schüttelte sie leicht den Kopf und versuchte Dan auszusehen, was jedoch in der Position Bauch an Rücken, in der sie aneinander festgeschnallt waren, praktisch ein Ding der Unmöglichkreit war.
"Er weiß aber, was er tut, oder?", fragte sie grinsend.
"Klar", erwiderte Dan und erneut schüttelte Jo den Kopf. James schien echt ein Adrenalinjunke zu sein, aber hey - why not? Gab definitiv schlimmeres als das!
Und so flogen sie dahin über diese wundersame Landschaft. Sie sah die Sonne am blauen Himmel, die Häuser Straßen, Autos und Wälder - und sie wünschte, sie könnten ewig nur dahingleiten. Irgendwo unter ihnen konnte sie immer wieder den blaugelben Fallschirm von James erspähen, ehe er dann doch wieder aus ihrem Blick verschwand und dann, wenn sie sich drehten, auftauchten.
Allmählich verloren sie doch an Höhe. Der erste Motorenlärm war wieder hörbar, während sie sich dem Boden immer weiter näherten. Dan rief ihr zur Vorsichtig, als sie sich dem Feld näherten, auf dem sie landen wollten - etwas weiter konnte man bereits das große Lacken erkennen, dass der fallschirm von James war.
"Uuund - jetzt!", rief Dan, als sie endlich den Boden erreicht hatten und Jo tat bei der Landung genau das, was Dan ihr zuvor erklärt hatte. Brav hielt sie still, während Dan sie von sich abschnallte, dann rappelte sie sich auch schon auf die Beine, um in den Himmel zu starren, durch den sie eben noch geflogen war, die Arme auszubreiten und sich lachend im Kreis zu drehen. "Das war der Hammer!!", rief sie aus und sah breit grinsend zu James, der auf sie zukam. "Oh Gott, das war der Hammer!!!", wiederholte sie und umarmte ihn kurzerhand noch immer lachend. "Wie geil war das denn, oh mein Gott!!" Immer noch völlig durch den Wind und mit strahlenden Augen strich sie sich mti einer Hand durch ihre blonden Haare. Oh ja, das wollte sie irgendwann einmal definitiv wiederholen!!

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 23.05.2021 17:36Ich muss dich beobachten wie du reagierst, wie du dich verhälst. Kotz. Allein diese Aussage kotzte sie ja schon an. Sie war kein verdammtes Tier im Zoo, dass man sich nach Lust und Dollerei anschauen konnte und ebenso wenig war sie irgendein verfluchtes Haustier, was man einfach so abrichten konnte, wie man es wollte. Ja fuck, sie hatte es verstanden! Der Serienkiller schlechthin könnte wegen etwas hinter ihr her sein, an dass sie sich nicht mehr erinnerte. Aber fuck, trotzdem war sie ein denkender Mensch mit Gefühlen! Alles ließ sie verdammt nochmal nicht mit sich machen!
Aber sie ließ ihn ausreden. Ebenso,w ie er sich ihren Wutausbruch über sich hatte ergehen lassen.
Und was er jetzt sagte, traf sie unerwartet. Er wusste es? Aller Zorn, der eben noch in ihr gewütet hatte, aller Sturm, aller Wind war ihr aus den Segeln genommen wurden. Sie stand einfach da und blickte ihn mit ihrem mittleweile zumeist unbewegten und emotionslosen Gesicht an (auch wenn das nicht zwingend bedeutete, dass sie emotionslos war. Das war sie nicht. Völlig im Gegenteil).
"Es tut mir leid", sagte sie, als Steve endlich geendet und ihre Hand fortgezogen hatte. Sie meinte ihre Worte so, auch wenns ie vielleicht ein wenig stumpf und unbewegt aus ihrem Mund kamen. "Das mit Ihrem Freund tut mir ehrlich leid. Aber Sie müssen mir trotzdem nicht sagen, wie ich mich fühle und was ich tue deswegen. Dessen bin ich mir beides bewusst. Nur in einer Sache liegen sie falsch." Sie hielt kurz inne und das leichte Lächeln, welches dabei auf ihren Lippen erschien, hätte trauriger und verbitterter nicht sein können. "Ich bin schon kaputt. Also ist es egal." Für sie war es egal. Es spielte keine Rolle mehr. Es verschaffte ihr ganz geile Nächte. Nächte, in denen sie mehr sie selbst war, Nächte, die in Vergessenheit gerieten und das war cool so. Sie schaffte es trotzdem zu arbeiten, und alles, also - scheiss doch drauf. Sie hatte ihr Leben mit dem Alk eingependelt und es ging niemand andren was an.
Erst seine letzte Aussage ließ sie inne halten. Leicht zog sie die Augenbrauen zusammen und starrte den Kerl an. "Warum?", fragte sie dann direkt. "Was kümmert es Sie ob ich trinke oder nicht? Jetzt mal von dieser Leichengeschichte abgesehen?" Die nicht mehr rückgängig zu machen war. Außer die würden es halt schaffen, ihre Erinnerungen zurückzuholen. Aber erstmal wars halt geschehen. Es war ihr Leben. Es ging ihn nichts an. Zumal er ein Cop und sie eine Verbrecherin war.
Er sollte sie hassen.
In ihrer Küche redeten sie auch schon weiter über dieses Thema. Fuck, langsam konnte sie es nicht mehr hören, echt ey. Ja, sie hatte sich betrunken, ja sie war drunk gewesen. Und ja, sie trank gerne. Und?? Das bedeutete nicht gleich ne Alkoholvergiftung. Und ne Leberinsuffizienz kam doch erst nach Jahren oder so - oder nicht? Und wenn die kam, war es ihr auch scheißegal. Hauptsache, bis dahin war ihr Leben halbwegs erträglich. Was Steven Rogers offensichtlich ander szu sehen schien. Aber auch das war Joanna egal. Alle - wirklich alle verfickten Menschen sahen es anders und hatten schon immer irgendwas an ihr ändern wollen, weil ihnen irgendwas an ihr nicht passte.
Sie hatte noch nie auf die gehört.
Ihre Augenbrauen hoben sich, als er so betonte, dass sie sich Hilfe suchen sollte. "Ich brauche keine Hilfe.", war ihre kurze, knappte und eindeutige Aussage dazu. Sie wollte nicht auf den Alk verzichten oder sonst was, und warum auch? Es war okay so, wie es war. Sie kam klar.
Ein ungläubigse Schnauben verließ ihre Lippen und sie schüttelte fassungslos den Kopf. Das war doch nicht sein ernst. "Das bezeichnen Sie als Dummheit? Okay, hörn Sie mal. Ich mein, dass wenn ich drunk bin ich nicht gewalttätig werde, ich versuch auch nicht zu fliehn, nen Purzelbaum vom Tisch zu machen oder sonst irgendso nen Scheiß. Also alles okay." Aber besonders gespannt war sie ohnehin auf ihre letzte Frage. Bitte, bitte, bitte. Ansonsten würden diese Tage (und Nächte) bei S.H.I.E.L.D. echt, eeecht beschissen werden.
"Okay.", sagte Joanna nur, als der Supersoldat die Antwort auf die Frage jedoch einfach auf wen anders abwälzte. Ihr war klar, dass Steven es überhaupt nicht gerne sehen würde, wenn sie dort trinken würde. Also war sie einfach schonmal froh darüber, dass er nicht nein gesagt hatte. So bestand immerhin noch die Möglichkeit darauf.
Kaum ne halbe Stunde später hatten Joanna und er sich mit dem Motorrad vom Acker gemacht. Erst nach der rastanden Fahrt, als sie bei dem Quinjet (spannendes Gerät by the way) angekommen waren, fiel ihr etwas richtig seltsames auf: Joanna htte richtige Panik vor Autos entwickelt. Sie hasste es in ihnen zu sitzen, fahren ging gar nicht (gut, sie durfte auch ihr Leben lang kein Auto mehr fahren - von daher war das zum Glück nicht das große Ding), aber dennoch... allein der Gedanke sich in ein Auto zu setzen machte ihr Oanik und Übelkeit.
Aber das Motorrad war gar kein Ding gewesen. Im Gegenteil.
Warum?
Sie wollte sich darüber jetzt nicht den Kopf zerbrechen.
"Das ist cool", sagte sie und nickte. Das war es echt. Sie liebte solche geschichten. Oder... hatte sie wenigstens mal geliebt. Bei seinen Worten zuckte sie mit den Schultern. "Tja. Ich bin halt nicht wie die andern. War ich noch nie. Außerdem war mein Mann ein ziemlicher Adrenalinjunkie. Wir haben viele verrückte Sacheng emacht." In einer anderen Zeit und einem anderen Leben. Jetzt hasste er sie und wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Und... sie konnte es sogar verstehen. Sie konnte es ihm echt nicht verübeln.
Schwer schluckte sie.
Kaum hatten sie den Quinjet betreten, als sie sich auch bereits in die Lüfte erhoben. Joanna nickte nur auf die Antwort, welche sie bekam und blickte nachdenklich aus dem Fenster, wo die Welt rasch immer und immer kleiner wurde. Sie hatte dei rothaarige Frau beim Einsteigen antürlichebenfalls gemerkt und das kurze Nicken als Begrüßung nur erwidert. Auch zu ihr klingelte etwas in ihrem Kopf. Aber im Knast hatte man nicht viele Nachrichten erhalten und dnaach hatte sie es nicht mehr itneressiert. Mit diesem ganzen Superhelden S.H.I.E.L.D.-Dingens war sie echt nicht aufm neuesten Stand. Würde sich jetzt sicher ändern.
"Okay. Und dieser Tony versucht dann meine Erinnerungen widerherzustellen oder was?", fragte Jo nochmal nach. Na... das konnte ja was werden..

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 23.05.2021 14:20"Wa-rum? Nur weil ich in der Bar da gesungen habe?! Fuck, es tut mir leid, okay?!" Sie wusste wirklich nicht worume s ging und scheiße, sie wollte einfach nur, dass dieser Scheiß hier endete, was auch immer hier überhaupt genau los war. Sie hatte keine Ahnung und sie wollte auch echt nichts damit zu tun haben. Wirklich nicht!
Als er ihr verkündete, dass sie singen sollte, stieß sie eine Art ungläubigen Laut aus unds chüttelte kurz den Kopf. Fuck, das würde doch nie was werden! Sie hatte keine magische Stimme oder sonst irgendwas, wie auch? Sie sang seit sie denken konnte praktisch, liebte die Musiks chon immer - sollte sie MAgie in ihrer Stimme haben, wäre ihr das doch schon längst aufgefallen! Und ganz abgesehen davon... sowas durfte überhaupt nicht existieren!
Dennoch hatte sie eben mit eienen Augen gesehen, wie Tom sein Herz aus der Brust gerissen wurde....
Sie schluckte schwer und sah zu ihren Freunden, die alle ängstlich um Tom herum standen,s ich an ihn klammerten und sie mit ebenso großen panischen Augen ansahen, wie sie selbst sich fühlte.
Sie dachte an James. Fuck it. Sie bekam das hin. Sie würde das alles schon irgendwie hinkommen und sie würde zu ihm zurückkommen. "Okay.", lenkte sie also ein und sah wieder zu dem Mann. Scheiß doch der Hund drauf. "Und was soll ich singen?"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 22.05.2021 18:07Sie waren oben im Flugzeug, die kalte Luft peitschte bereits jetzt um sie herum und der vollkommen wahnsinnige, verrückte Absprung in die tausend, zweitausend, dreitausend Meter Tiefe rückte immer näher. Sie war aufgeregt, nervös - und ja, ihr Herz hüpfte ihr mittelrweile durchaus irgendwo in der Kehle. Aber dennoch freute sie sich auch drauf - freute sich auf die Erfahrung, war neugierig, was genau sie nun erwarten würde. Und konnte es kaum erwarten,d ass es nun endlich losgehen würde. Sie würde Fallschirmspringen. Wie krass war das denn?!
Kaum war die Luke geöffnet, als es richtig heftig Laut wurde. Kurz raubte die Stärke des Windes ihr den Atem - aber das lies sie nur noch mehr Grinsen. Sie hatte Angst, ja. Aber das würde sie scih verdammt nochmal nicht anmerken lassen. Sie ging zu Dan, welcher sie gut zu sich herannahm und feszurrte. Schon war James da, der Dan und ihr den Vortritt ließ - gerade war sie doch froh, gesagt zu haben, es mit jemandem zusammen machen zu wollen. Das war definitiv erstmal sicherer - oder gab ihr zumindest ein etwas sichereres Gefühl.
"Klar doch!", rief sie zu Dan zurück und grinste ironisch. "Ich bin doch die ruhigste Person der Welt!" Dabei sah sie James an und streckte ihm leicht die Zunge raus. Sie wussten wohl beide, dass das nicht auf sie zutraf. Bei dem Schubs stolperte sie nach vorne zur Kante und späte hinunter in die Tiefe. es ging echt fucking weit runter. Allein die Bäume glichen schon kleinsten Farbtupfen. Grashalmen im Wind, wenn man so wollte. Sie hörte die Zahlen, das anzählen, bis sich fest auf die Lippen, entschlossen nicht zu schreien...
...als sie vornüber kippten und den Boden unter den Füßen verloren.
Das Gefühl war unglaublich. Im ersten Moment was es pures Adrenalin, welches durch ihren gesamten Körper schoss, sie ausfüllte wie... wie Wolken, wie Kreischen, Meereswellen,w ie alles auf einmal, unebschreblich, aufregung, freude und unendliche Euphorie. Sie fielen. So wie Dan sie eingewiesen hatte hatte Joanna Arme und Beine weit vons ich gestreckt,w ie ein Seestern, der Wind peitschte an ihr vorbei, währends ie in die Tiefe stürzten, ihr Herz einen Purzelbaum nach dem anderen Schlug. In der Ferne hörte sie James Schrei. "Wooooohoooooooooooo", rief sie, lachte und schloss für einen Moment die Augen, den Moment voll und gaz auskostend. Dann sah sie wieder zu Boden, der allmählich näher kam. Sie bemerkte wie Dan sich bewegte - vermutlich um auf den Höhenzähler zu schauen, und dann folgte auch schon der kräftige Ruck, der ihr durch den ganzen Körper ging. Mit einem Mal änderte sich die Situation, sie pendelten fast schon nach vorne, in die waagerechte, als der rot-gelbe Fallschirm sich über ihnen ausbreitete und erstreckte, und den Fall abpruft und doch sanft zugleich abgefangen hatte. Noch immer mit schnell rasendem Herzen glitten sie dahin - und mit großen Augen und breitem Strahlen auf den Gesicht blickte Joanna über die kleine Welt.
Der Ausblick, war der Wahnsinn.
Das ganze Gefühl war der absolute Wahnsinn.
"Woooooooooooohoooooooooo!", rief sie erneut, lachte laut. Sie wünschte sie könnte für immer so fliegen!

Re: Elva Liora Kane
von Joanna am 22.05.2021 14:07Uh, das klingt doch nach einem hervorragenden Plan!! Machen wir so!! 

Re: Elva Liora Kane
von Joanna am 22.05.2021 13:40Wollen wir für den Anfang vllt einfach wirklich Bekannte bzw. Klientin sagen und dann einfach mal schauen, ob/was/wie das im Play wird? 
Was hättest du denn sonst noch so im Kopf? 

Re: Elva Liora Kane
von Joanna am 22.05.2021 11:02Joanna hätte als Klientin hier gerne ein schönes Plätzchen 









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