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Re: Joey & Joanna ~ Wünsch dir was...
von Joanna am 19.06.2021 13:09Joanna schüttelte nur den Kopf und umging seine Frage. Ihm jetzt die Aladdin-Geschichte zu erkläre und dass es ... nun ja, wahrscheinlich eben nur das waren, nämlich Geschichten, hatte sie grade echt keine Muße zu. Zumal sie - ohne es böse zu meinen - eh nicht glaubte, dass er es verstehen würde. Sie seufzte leicht. Generell spielte das ganze doch keine Rolle. Ihr ging es letztlich nur um eine Sache: Joey war wohl ein Dschinn. Und ein Dschinn konnte Wünsche erfüllen. Sie konnte nach hinten losgehen oder.... auch nicht. Sie hoffte nicht. Sie hoffte es so sehr...
Und deswegen ging sie auch auf Nummer sicher. So gut sie eben konnte versuchte sie ihn auszufragen, was.. mehr oder weniger seine Früchte trug. Jetzt konnte sie nur noch hoffen. Der Gedanke dass Lis wieder leben könnte. Sie ihre eltern nochmal in den Arm nehmen könnte... sich entschuldigen könnte...
Allein der Gedanke würde in der Theorie ausreichen, ihr die Tränen in die Auge zu treiben. Aber wie immer versteckte sie sämtliche ihrer Emotionen in sich. Hinter ihrer Mauer, hinter ihrer vollkommen neutralen Maske zu verstecken.
Und sie wagte es. Sie sprach den Wunsch aus. Wartete gespannt. Ihr Herz raste. Ihre schwitzige Hand umklammerte noch immer das Whiskey-Glas, welches sie sich nur zu gerne ein weiteres Mal gefüllt hätte.
Die Nachfrage überraschte sie. Aber sie nickte. "Ja", stimmte sie dann zu. Sie fühlte sich völlig belegt, aber ihre Stimme war so emotionslos wie immer. Ihre Mauer war dick und fest. "Meine Eltern und meine kleine schwester. Meine Eltern hei... hießen Mathis Michael Companion und Embrace Wann Companion. Mädchenname Krowchuk. Und meine kleine Schwester Lisbeth Evernie Companion." Sie schenke sich nach und trank nochmal einen großen Schluck. Es brannte sanft in ihrer Kehle. Fast schon durchdringend starrte sie den verwirrten jungen Mann an. "Glaubst du, das geht? Glaubst du, du kannst das?"
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Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 19.06.2021 11:25Sie grinste stolz, als James die Geschichte so lobte. "Freut mich, dass sie dir gefiel!", sagte sie ehrlich und musste dann bei seiner Message lachen. "Oder einfach, dass niemand für immer allein bleibt und irgendwo immer einen Platz findet, wo er hingehört." So wie sie ihren Platz hier mehr oder weniger gefunden hat. Zumindest bedeutend eher als in ihrem Dorf. Jaaa, vielleicht war es also ein ganz klein wenig an sich selbst angelehnt gewesen. Und? Die besten Geschichten enthielten doch ein Körnchen Wahrheit, nicht wahr?"
Auf der Schießbude auf dem Rummel hatte James dann sein Talent als Schütze zweifelsfrei unterwBeweis gestellt. Joanna lachte. "Ja, auch wieder wahr! Aber jetzt weiß ich ja, dass die bösen Jungs sich vor dir fürchten müssen", sie zwinkerte locker und folgte ihmdann ein wenig weg von dem Stand, nachdem sie beide sich etwas ihres Preises angemessenes ausgesucht hatten. "Unsinn" schüttelte Joanna den Kopf und lachte dann leicht. Sie sah daran wirklich nicht allzu etwas Besonderes. Bei seiner Frage schüttelte Joanna den Kopf. "Nein, bisher nicht. Aber das kommt sicher noch.", daran hatte sie keinen Zweifel. Der Typ war ja sehr freundlich gewesen. eigentlich rechnete Joanna jeden tag mit eienr Mail oder einem Anruf oder was auch immer.
Sie folgte dem Blick von dem Mann neben ihr zu der Kugel, die grade hoch in die Lüfte geschossen wurde und autoamtisch grinste Jo. "Krass! Wie geil, sowas hatten die Rummels auf denen ich war aber nicht! Klar, lass uns gehen!", dass sah ultraspannend aus. Wahrscheinlich noch etwas, auf dass sie nie gelassen worden wäre. Mit einem breiten Grinsen hakte sie sich kurzerhand bei James unter, um sich gemeinsam mit ihn an die kleine Schlange davor anzustellen. Das würde sicher witzig werden.

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 17.06.2021 09:20Oder vielleicht schuldest du ihnen gerade deswegen etwas, weil sie immer zu dir gehalten haben ... Aber ich würde verdammt nochmal die Welt in Bewegung setzen, um ihnen irgendetwas zurückzugeben ... Aber sie haben zu dir gehalten, weil sie wissens, was in dir steckt .... Sie akzeptieren dich jetzt ... manchmal versetzt es ihnen auch einen kleinen Stich, wenn sie dich so sehen ... so zerbrechlich...
... so zerbrechlich...
... zerbrechlich...
Allen Mauern zum Trotz, all ihrer bemühten gebauten Fassade zum Trotz spürte Joanna, wie sich da ein dicker Kloß in ihrem Hals bildete, wie ihr die Tränen in die Augen stiegen. Ihre Kollegen, ihre Freunde, waren die einzigen, welche sie im Gefängnis immer hatten besuchen durfen. Die einzigen, von denen sie den Besuch annahm. Sie waren so für sie da gewesen nach dem allen, eine ganze Weile hatte sie bei Maria gelebt oder auch mal enien Tag bei Tom oder was auch immer... sie hatten ihr ihren Job gehalten und sie waren wunderbar. Und natürlich wäre Jo immer für sie da. Wenn einer von ihnen Hilfe bräuchte oder sonst irgendwas - sie wäre sofort da. Sofort, würde alles in Bewegung setzen. Doch...
...sie konnte es nicht verhindern, dass ihre Augen vor Tränen glänzten, auch wenn diese nicht fielen. Sie sah Steven direkt in die Augen. Seine Worte hatten weh getan. Auch wenn er helfen wollte. "Die alte Joanna gibts aber nicht mehr.", sagte sie nur. Mit einer Stimme, aus der reine Bitterkeit sprach und man den dicken Kloß in ihrer Hals heraushören konnte.
Dafür, dass er nicht 'in ihrer Suppe herumrühren' wollte, tat er das aber ausgesprochen leidenschaftlich. Sie wollte das nicht, sie hatte keinen Bock drauf, sie wollte das nicht, es sollten sie einfach alle in Ruhe lassen, es sollten sie einfach alle Scheiß-Typen in Ruhe lassen... Sie atmete mühsam und gezwungen kontrolliert, um sich vor Tränen zu bewahren. Vor einem Nervenzusammenbruch. Und gewann den Kampf.
Sie sagte nichts mehr zu Steve.
Eine Weile später hatten Steve und sie den Avenger Tower in New York City erreicht und waren abgesetzt worden. Wortlos folgte Joanna dem Mann, der jetzt in nächster Zeit wohl ihr 'Aufpasser' sein würde. Das Positive an diesem ganzen Scheiß war, dass sie weg von ihrem beschissenen Dorf und wieder in einer großen Stadt war. Der Nachteil (und das fiel ihr jetzt erst auf): einerseits würde sie ihre Kollegen (wie steve ja noch so schön gesagt hatte, dass sie ihnen doch was schuldete) im Stich lassen, weil sich das mti dem Arbeiten jetzt erstmal als echt schwierig gestalten würde und darüber hinaus hatte sie hiermit jetzt wundervoll gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen, oder? Immerhin hatte sie diesen 'Auslandsaufenthalt' nicht mit ihrer Bewährungehelferin besprochen. So ein Scheiß. Hoffentlich hatten die Avengers auch daran gedacht.
Sie wollte nicht auch noch die letzten zwei Jahre in den Knast... Fünf Jahre hatten wirklich mehr als gereicht.
Sie durchquerten eine Bar, in der Joannas Blick schnell über die Flaschen flog. Ihre Kehle fühlte sich trocken wie Sandpapier an, es kribbelte in ihren Fingern, ihr Kopf dröhnte. Wie gerne wollte sie... und dann waren sie schon im nächsten Gang. Ob man ihr wohl erlauben würde, hier was zu trinken..? Wahrscheinlich nicht.
Ihre Launge sank auf den Tiefpunkt.
Mit dem Aufzug fuhren sie nach unten und waren bald darauf in einer großen Werkstatt angekommen, wo man bereits den Mann, dessen Gesicht man aus sämtlichen Medien kannte, beim Arbeiten vorfinden konnte. Tony Stark. Sie spürte eine ganz, ganz schwache Begeisterung in sich. Eine Scherbe eines früheren Selbst, die jedoch hoffnungslos von ihrer Depressivität niedergedrückt wurde.
Mit endlich wieder wie üblich komplett emotionslosem Gesicht sah sie Tony an und erwiderte den Händedruck. "Hey. Schön, Sie kennenzulernen.", sagte sie aufrichtig, auch wenn ihre Stimme genauso emotionslos war wie ihre Mimik. Er war jedenfalls ziemlich von sich überzeugt und angetan.
Und natürlich ging es schon um ihren Alkoholpegel. "Mehr oder weniger", antwortete Joanna nur schlicht. Sie hatte definitiv noch Restalkohol im Blut, von dem sie aber nicht mehr viel spürte. Ihr Irish Coffee in ihrer Themoskanne war so gut wie leer, aber ein einziger Irish Coffee tat ja nicht viel. Gerne wollte sie noch ein paar Becher. Und schon fragte Tony. Ihr einer Mundwinkel zuckte schwach. "Ich schätze, das was ich grad gern hätte würd ich nicht bekommn.", vermutete sie. Ganz viele Irish Coffee. Sie war komplett übermüdet, am Arsch, ihre Augen brannten. "Also keine Ahnung. Kaffee. Danke." Irgendwie musste sie sich ja ein bisschen wacher machen. Auch wenn mit Alk besser war. Viel besser.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 15.06.2021 17:49"Hmmm, okay...", begann Joanna und legte mit einem nachdenklichen breiten Grinsen den Kopf in den Nacken. Sie sprach einfach das Erste aus, was ihr in den Kopf kam. "Es war einmal ein kleines grünes Lebewesen auf einem weit entfernten Planeten. Es war einsam, denn auf seinem Planeten waren alle anderen seiner Art blau. Von allen wurde er immer ausgestoßen, als sei er niemand von ihnen und so saß er oft stundenlang auf einer grauen Bergkuppe und starrte hinein in den schwarzen Sternenhimmel, wo er davon träumte, jemanden zu finden, der ihn so nähme, wie er ist. Irgendwo da draußen musste es doch jemanden geben, wo er akzeptiert wird. Jeden Abend saß er dort und starrte in den Himmel. Und dann sah er seine Chance. Ein Komet kam dem seinen ganz nach - er blickte noch einmal zurück zu seinem blauen Volk, die alle gemeinsam feierten, ohne ihn, namm seinen Mut zusammen und sprang hinüber. Der Komet sauste mit ihm weiter, fort, fort von seinem Heimat und den Wesen, welche ihn nie als einen der ihren ansahen. Der Komet war Ewigkeiten unterwegs, das kleine Wesen Ewigkeiten allein, bis der Komet schließlich auf dem Mond landete. Neugierig sah sich das Wesen auf dem für ihn wirklich riesigen neuen Planeten um und bewunderte die Erde, die er von hier sah. Blau und grün. Die beiden Farben vereint. Allein der Anblick erfreute sein Herz. So lange saß er einfach nur da und starrte auf den Planeten. Doch dann veränderte sich etwas. Es landete etwas. Weiße Wesen schwebten nahezu über das Gestein. Das kleine grüne Dingen kam vorsichtig hervor, winkte - und das Wesen winkte zurück. Er nahm es mit, mit auf sein Gerät, und brachte es auf diesen wunderschönen blau-grünen Planeten. Niemand erfuhr von ihm. Doch es blieb bei seinem neuen Freund - und sie waren immer füreinander da. Endlich hatte er jemanden gefunden, der ihn so nahm, wie er war."
Sie verstummte, starrte noch etwas auf die vorbeiziehende Landschaft und grinste dann leicht zu James. "Ende", fügte sie noch hinzu. Falls das nicht offensichtlich genug gewesen war.
Mit der Geschichte hatte sie die Fahrt gut überbrückt und sie waren am Rummel und natürlich dem Schießstand angekommen. "Das hoffe ich doch!", grinste sie auf Joanna, als James sagte er sei ein guter Schütze. "Sonst wirst du doch nicht der beste Cop!" Sie war sicher er würde es werden. Dass er das Zeug dazu hatte.
Dannw ar sie dran mit schießen - und bis auf die bewegenen Ziele war sie echt gar nicht mal so schlecht. Sie war zufrieden. Bei seiner Frage schüttelte Joanna den Kopf. "Nein. Also, dochs chon. Aber nur genauso wie hier, auf dem Rummel halt mal. Sonst nicht." Manche im Dorf gingen Jagen, aber ihre Familie hatte nicht dazu gehört.
Sie hatte sich ihren Preis ausgesucht und beobachtete, was sich James dann aussuchte: Ein Stoff-Nilpferd. Und als dieses auch noch furzte, lachte Joanna laut los. "Oh Gott! Oh Gott, das kann ja was werden", sagte sie und schüttelte lachend den Kopf. OH Gott. Bei seiner Frage sah sie sich dann um.
"Weiß nicht. Worauf ahstn du denn Bock? Zuckerwatte? Karrussel?" Sie zwinkerte und lachte dann. "Queitscheentchen einfangen?" Sie fühlte sich wie eine Dreijährige. "Ich folge dir, ich bin für alles zu haben!"

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 15.06.2021 12:53Der Hass in ihr wuchs ständig weiter an, je länger dieser Kerl sprach. Und ihrer Entschlossenheit wurde durch seine Offenbarung, dass sie ganz einfach nicht in die andere Welt zurückkehren konnten ein gehöriger Dämpfer versetzt. Nein, das konnte er nicht ernst mein. Das konnte nicht! sein fucking! ernst sein! Er musste lügen, so einfach war das! Was für eine gottverdammte Scheiße ey! Warum waren sie nur je in dieses verdammte Dorf gegangen??!
"Es muss noch einen anderen Weg geben! Irgendeinen den du mir nicht erzählst! Du würdest dich doch nie selbst auf ewig in diese Welt hier einsperren, dafür hast du doch deine Freiheit viel zu gern, hab ich nicht recht?!" Wie dumm wäre er ansonsten?? Sie wollte das hier nicht hinnehmen, nein verdammt, sie wollte es nicht. Sie wollte zurück in die Welt die sie kannte und in der sie ihren Platz gefunden hatte, zurück zu dem Job und den Leuten die sie liebte!!
Egal wie.
Ihre Augen verzogen sich zu schmalen Schlitzen. "Du hast keine verfickte Ahnung von meinem Leben, also halt dich da raus!" Sie wusste nicht was hier abging oder warum, wusste nicht was das alles zu bedeuten hatte, aber es änderte letzlich nichts an ihrem verfickten Leben selbst, oder? Durch dass sie sich schon immer, von Anfang an durchgekämpft hatte!!
Wobei ihr grade noch ein anderer Gedanke kam... Wenn sie ihre Eltern fand...
Der Gedanke gefiel ihr. Beruhigte ihr Inneres ein klein wenig. Vielleicht war doch noch nicht alles verloren.
"Du bist ein Monster", stellte Joanna fest. Nur absolut kalt. Aber sie würde kooperieren. Jetzt für ihre eigenen Pläne. Ja verdammt. Sie hatte einen Plan. Okay. Einen halben. Aber sie würde fucking nochmal nicht aufgeben. Steif richtete sie sich ein wenig auf. "Also? Was willst du mir jetzt beibringen?"
Sie würde das hinkriegen, verdammt. Für James. Für Tom. Für Maria und Hammer. Für Lisbeth und ihre Eltern in Kanada. Für alle verdammt nochmal.
Für alle.

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 12.06.2021 18:51Ihr war es scheißegal, wenn sie stattdessen in einem Keller hausen würde. Sie würde hierweg kommen und in ihre Heimat zurückkehren! Da würde sie nicht auf sich sitzen lassen, eine Entführung würde sie nicht hinnehmen, nein!!
Das einzige Problem war... dass er mit dem Leben von Tom spielte. Und das wollte sie nicht riskieren, das würde sie auf keinen Fall. Sie musste versuchen das hinzukriegen, bestmöglich. Irgendwie. Sie atmete tief durch und starrte Rumpel an. "Dann anders", sagte sie, schlug es vor - nein, sie war nach wie vor nicht bereit, ihm die völlige Oebrhand zu lassen. Er wollte etwas von ihr und das versuchte sie sich bestmöglich zunutze zu machen, um zumindest einen Teil ihrer Wünsche ebenfalls erfüllen zu können. "Ich werde dir keine Macken machen, werde mich nicht gegen dich auflehnen oder sonst irgendeinen Scheiß, wenn du Tom jetzt sein Herz zurückgibst und zurück in unsere Welt bringst!" Und oh, sie hatte Ideen was sie tun könnte. Unglaublich, wirklich unglaublich dumme Ideen. Aber sie würde sie ohne zu zögern in die Tat umsetzen. Sie war niemand der einfach aufgab, aber sie war bereit dummes zu tun.
Und das sollte man definitiv nicht unterschätzen.
Aus schmalen Augen musterte sie den kleinen Mann. Ihr Hass auf ihn stieg allmählich ins Unermessliche. "Es ist mir scheißegal, wo ich geboren wurde oder nicht", zischte sie dann - auch wenn es nicht stimmte, denn kaum hatte Rumpel das gesagt, entstanden hunderte Fragen in ihrem Kopf. War das die Wahrheit? Woher sollte er es wissen? Und wenn es stimmte... wer waren ihre Eltern? Warum hatten sie sie weggeben? Und wie? Und warum ausgerechnet zu ihrem beschissenen Dorf? Hieß das ihre Eltern waren nicht ihre leblichen Eltern? Lis nicht ihre kleine Schwester?? Aber sie riss sich am Riemen. All diese Fragen spielten grade keine Rolle. "Die Erde, Kanada, ist und bleibt meine Heimat!! Der Geburtsort sagt doch nicht aus was die Heimat von einem ist! Und was deine Familie angeht: wow. Wirklich wow. Ich bin sicher sie sind unglaublich stolz auf dich!" Ihre Stimme triefte nahezu vor Sarkasmus und Anwiderung. Ja. Der Kerl widerte sie wirklich an.
Ihr Kiefer mahlte. Sie wollte nicht das Tom starb. Was mit ihr selbst geschah war ihr grade scheißegal. Sie wartete erstmal ab. Wenn er auf ihren Deal einging... dann würde sie nach seiner Pfeife tanzen. So lange wie nötig. So lange, bis sie wusste, wie sie wieder in ihre Welt kam. Er würde nicht ewig Babysitter für sie spielen können. Und wenn nicht...
...tja, dann würde sie ihm zeigen wie entschlossen, pissig, stur und dumm eine Joanna Officer sein konnte. Sie würde ihm noch den letzten Nerv rauben, dass er wünschte, ihr Angebot Tom nach Hause zu bringen, angenommen zu haben.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 12.06.2021 13:34"Oh nein, auf keinen Fall!", widersprach Joanna sofort und hielt ihm den Finger spaßig drohend vors Gesicht. "Ich kriege das schon hin!" Dazu war sie fest entschlossen. Wenn sie nicht genug verdiente bzw. mit ihrem Geld nicht sparsam genug umging, dann war es nur fair, dass sie sich manche Dinge halta uch nicht leisten konnte. Sie wollte da wirklich nicht auf Kosten von anderen Leben. Wirklich nicht.
"Och... die kann ich dir ja trotzdem erzählen!", witzelte Joanna grinsend und wandte ihren Blickw eider nach vorne auf die Straße. Sicher würde sie sich einige Alien-geschichten mal eben aus den Fingern saugen könnten. Das sollte an für sich kein Problem darstellen - sollte er irgendwelche hören wollen. Nur reale... naa, das war etwas schwierig!
Zustimmend nickte Jo. "Das hab ich ja heut morgen schon getan als ich ihr gesagt hab, dass ich Fallschirm springen werde. Aporpos!" Sie holte ihr Klapphandy heraus und wählte den Kontakt ihrer Schwester aus. "Ich sollte ihr vielleicht mal Bescheid sagen, dass ich noch lebe." Sie grinste, drückte auf Grün und hob das Handy ans Ohr.
Sie musste nicht lange warten bis ihre Schwester dran ging.
"Jo!!", ertönte sofort die Stimme von Lis, ihrer 13-Jährigen Schwester. Natürlich am Haustelefon. Ein eigenes Handy hatte sie noch nicht (viel zu modern). "Wie geht es dir??"
"Gaaanz Ruhig, Lissie", grinste Joanna und konnte praktisch das Zunge rausstrecken ihrer Schwester durch das Telefon hören. "Mir gehts gut - und ich sag dir es war der absolute Hammer!! Wirklich!!"
"Ja? Mum & Dad hatten richtig Angst als ich ihnen erzählt hab, was du tust."
"Wirklich?" Das überraschte sie. Sie hatte eher mit Wut gerechnet oder so etwas. "Wie gehts den beiden denn?"
"Ganz gut. Wie immer halt. Ich vermiss dich hier Jo..."
Joanna lächelte leicht. "Ich vermisse dich auch Lis. Muss jetzt aber Schluss machen, wir fahrn grad zum Rummel."
"Wir?" Sie konnte das leichte Grinsen und die große Verwirrung ihrer Schwester nahezu durchs Telefon hören.
"Ja, wir.2, bestätigte Joanna nur, ebenfalls grinsen. "Hab dich lieb. Bis dann."
"Bis dann."
Und schon hatten sie aufgelegt. Sie musste ihrer Schwester ja nicht alles verraten. Ein seltsames Gefühl verblieb in jedoch in Jo. Ihre Eltern hattenAngst um sie gehabt? Wirklich? Das kam... unerwartet. Und kam ihr seltsam vor. Echt. Nach allem was war hätte sie das nicht unbedingt erwartet. Sie hatte gedacht, dass ihre Eltern dann doch zu dörfisch dafür war, aber... vielleicht hatte sie sich getäuscht. Sie konnte es echt nicht einschätzen.
Da waren sie aber auch schon am Rummel angekommen, ausgestiegen und Joanna hatte den Schießstand entdeckt - das musste einfach sein, oder nicht? Joanna grinste James breit an. "Wundert dich das jetzt ernsthaft?", fragte sie und beobachtete beeindruckt, wie er jeden der schwarzen Schüsse in die Mitte traf. "Hey, da hat ja jemand seine Hausaufgaben gemacht."
"Herzlichen Glückwunsch!", rief der Mann dahinter laut. "Das ist der Hauptgewinn - Sie können sich irgendetwas von allem was hier so hängt aussuchen! Und jetzt die Lady." Er lud ihr das Gewehr und reichte es ihr mit einem Zwinkern. Joanna ergriff sie. "Ich bin keine Lady", erwiderte sie, legte an, zielte, dass Kimme und Korn in einer Linie aufs schwarze Feld zeigten und zielte. Sie traf. Und nochmal. Und nochmal. Das bewegende verkackte sie etwas, zwei weitere traf sie knapp an der Mitte vorbei, aber im Grßen und Ganzen war sie durchaus sehr zufrieden mit sich. Mit einem zufriedenen Grinsen legte sie das Gewehr wieder beiseite. "Und sie durfen sich etwas hiervon aussuchen. Er zeigte auf die hängenden Stoff-Tiere und Kleinigkeiten auf der rechten Seite. Kurz entschlossen griff Joanna nach dem Stoffwal-Schlüsselanhänger. Sie liebte Wale! Und der sah echt cool aus, der würden ihren tristen Schlüssel etwas aufwerden. "Den da!", entschied sie und sah dann zu James. "Was nimmst du?"

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 11.06.2021 17:31Dass er ihr noch nicht sagen konnte, was sie würde für ihn tun müssen, damit kam sie ja noch klar. Damit konnte sie sich später noch auseinandersetzen, wenn es soweit war. Sie wollte bereits den Mund öffnen, als Rumpel jedoch schon weitersprach um auf ihre zweite gestellte Frage zu antworten - und alles andere war mit einem Mal vergessen. Der Schock füllte sie von Kopf bis auf, drang bis tief in ihre Knochen. Sie beugte sich vor. Ihre Augen funkelten. Entschlossenheit krallte sich in ihrem Herzen fest, eisenharte Entschlossenheit. "Nein.", sagte sie deutlich, den kleinen Mann ansehend. Ihre Augen waren schmal. "Ich will hier kein beschissenes Haus und es ist mir Scheißegal, was du als meine echte Heimat ansiehst oder nicht. Ich bin auf Kanada, auf der Erde geboren und aufgewachsen, mein Zuhause ist in Vancouver! Ich habe einen Mann, den ich liebe und ich will verdammt nochmal zu ihm zurück! Entweder versprich mir, dass du mich und Tom zurückbringst, wenn ich getan habe was du von mir willst oder du kannst auf meine Hilfe scheißen!" So würde sie nicht mit sich rumspielen lassen. Mh-mh. Auf keinen Fall! Sie hatte einen eigenen Willen hatte den immer schon gehabt und irgendwie würde sie ihren Kopf auch durchsetzen - irgendwie.
Sie würde zu James zurückkehren. Das schwor sie. Und wenn es irgendwie möglich war, würde sie Tom mit seinem Herzen ebenfalls mitnehmen. Er hatte eine Großfamilie. Nicht nur eine Frau, sondern - im Gegensatz zu ihr (ein kurzes Stechen für durch ihr Herz, als sie an ihre Fehlgeburt dachte) - drei Kinder. Er musste zurück! Die Kinder brauchten ihren Vater!
Dazu war sie fest entschlossen und da würde sie auch ein Rumpelstilzchen nicht von abhalten!

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 11.06.2021 14:57Schweigend nickte Joanna ein wenig. Die Art und Weise wie Steven das sagte - dass es ihm Kraft gab und Hoffnung - das war schön zu hören. Das war es wirklich. Doch sie selbst konnte das nicht. Natürlich war sie religiös großgezogen worden, doch bereits in ihrer Jugend hatte sie begonnen sich davon abzuwenden, hatte die Kirche oft nicht besucht oder sich weggeschlichen am Sonntag um anderen Beschäftigungen nachzugehen. Je älter sie geworden war, desto mehr war ihr glaube an Gott nach und nach verschwunden. Sie lebte im Hier und Jetzt, mehr in der Realität, hatte immer gerne neues ausprobiert, neue Erfahrungen gesammelt und war auch auf Ideenerkundung gegangen, ja - aber wirklich dran geglaubt hatte sie nicht. Und nach dem Unfall... Ihre Familie war tot. Sie war tot und sie würde nie mehr zurückkehren. Das war die schlichte, ernüchternde und grausame Wahrheit. Sie war tot. Wegen ihr.
Aber ihre Sichtweisen brauchten nicht die von anderen zu sein und sie war auch froh darüber, dass dem nicht so wahr. Aus iren tiefliegenden Augenhöhlen warf sie ihm einen Blick zu, ihre Mundwinkel verzogen sich schwach zu dem Ansatz eines Lächelns. "Das klingt schön. Es freut mich für dich." Er hatte ja auch einige Jahrzehnte mehr Zeit gehabt, nicht wahr? Sie wusste wirklich nicht, ob sie diesen Glauben einmal für sich selbst entdecken würde, aber... sie bezweifelte es. Sie bezweifelte es wirklich.
Schuld verjährte nicht.
Die Berühmtheit vor ihr schien das allerdings anders zu sehen. Glaubte in ihr eine Stärke zu sehen, die einfach nicht mehr da war. In einem früheren Leben war Joanna immer ausgesprochen begeisterungsfähig gewesen, war fröhlich mit dem Kopf durch die Wand und für jeden Spaß zu haben gewesen. Wild, könnte man sagen. Die Zeiten waren vorbei. Sie war jetzt jemand anderes. Sie war über vieles hinweggekommen, was geschehen war, hatte sich durch vieles durchgekämpft. Aber ihre Familie umgebracht zu haben... fünf Jahre im Gefängnis gewesen zu sein... fuck, das war etwas anderes. Es war einfach etwas ganz anderes. Aber was sollte sie ihm sagen?
So schwieg sie einfach, kleisterte in ihrer inneren Mauer vorsichtig noch eine schicht Spachtelmasse dazu, das alles ein bisschen besser halten mochte. Er hatte ohnehin schon viel zu viel von ihr gesehen. Sie mochte es nicht, ihre Gefühle mit anderen zu teilen. Es war ihr Scheiß und hatte mit ihrer Umwelt nichts zu tun. Eine der wenigen Einstellungen, die sie mit ihrem alten Ich noch gemein hatte. Was sich nur durch die Jahre im Knast noch verschärft hatte.
Dennoch versuchte Steven Rogers es. Er versuchte es tatsächlich. Ihr... was? Positivität einzureden. Sie konnte nicht leugnen, dass es gut tat, mal positive Worte zu hören anstellte der immer gleichen Hassbriefe. Aber dennoch fühlte sie sich fast ein wenig angegriffen. Als hätte Steven doch irgendwo ein Loch in ihrer Mauer gefunden um hindurchzubrechen und das mochte sie nicht. Es waren ihre Probleme, nicht die Seinen. Sie gingen ihn nichts an. Sie seufzte leicht. "Das ist mir bewusst", erwiderte sie und richtete ihren Blick wieder auf den großen Mann. "Ich liebe die Musik auch und ich hab... fucking die besten Kollegen, die man sich nur vorstellen kann." Sie hatten zu ihr gehalten. Sie hatten ihre Stelle fünf Jahre lang für sie praktisch irgendwie frei gehalten, damit sie sofort wieder bei ihnen anfangen konnte, sobald sie aus dem Knast raus war. Das tat nicht jeder. Lange nicht jeder. Sie waren wirklich, wirklich wahre Freunde. Und die einzigen, die sie tatsächlich hin und wieder wirklich an sich ranließ. "Aber ich habe meinen Job. Ich erfülle ihn. Tag für Tag. Dafür muss ich nicht kämpfen. Das ist einfach das, was mich durchs Leben bringt." Der Grund, weswegen sie sich jeden Morgen mühsam aus dem Bett kämpfte, sich zwang sich anzuziehen. Sich Kaffee zu machen - Irish Coffee natürlich. Weil die Musik, die Arbeit sie rief. Das einzige noch wirklich Positive in ihrem Leben. Sie gab einen kleinen genervten Laut von sich. "Hörn Sie... ich weiß es zu schätzen, was Sie hier versuchen. Aber ich brauche keine Hilfe. Ich komme klar." Sie wollte einfach nur ihre Ruhe und wollte nicht drüber sprechen. War das wirklich zu viel verlangt?
Offensichtlich ja. Genervt wandte sich Joanna kurz ab. Fuck, da hatte sie ja echt gar keinen Bock drauf. "Dann beschützen Sie mich. Aber halten Sie sich bitte aus meinem Gefühlsleben raus, ja?" Sie sah ihm direkt in die Augen - ziemlich missgelaunt, was man jedoch nur an ihrem Blick erkennen konnte, ihre Mimik war so absolut neutral wie immer. "Das geht nur mich etwas an." Und sie hatte wirklich keine Lust dass irgendwer - auch kein Therapeut und erst recht nicht irgendjemand - begann ihre tiefsten Gefühle zu ergründen. Nein. Da hatte sie echt kein Bock.
Eine rasante Motorrad-Fahrt später, die sogar ein kleines wenig für einen winzigen Moment die alte Joanna in ihr weckte (oder zumindest anstupste), waren sie an dem Quinjet angekommen und mit diesem bereits in die Lüfte gestartet. Einen Moment betrachtete Joanna die Hand die ihr entgegengestreckt wurde, dann ergriff sie sie um sie leicht zu schütteln. "Joanna", stellte sie sich selbst (unnötigerweise) mit neutraler Stimme vor und bot ihm somit ebenfalls das Du an. Sie fühlte sich geehrt, Iron Man aka Steve Rogers duzen zu durfen. War bestimmt auch nicht bei jedem x-beliebigen Zivilisten der Fall.
In diesem Augenblick meldete sich auch schon Natasha und Joanna blickte zum Cockpit und dann ebenfalls aus dem Fenster. New York City. Eine riesige Stadt, eine riesige Flucht aus Hochhäusern. Ein Traum. Sie liebte die Städte und die Anonymität in Städten. Sie hasste dagegen ihr Dorf. Es würde gut tun, ne Weile inner Stadt zu verbringen, schätzte sie. Soweit es halt 'gut' gehen konnte.
Sie flogen geradewegs auf den großen Avengers Tower zu, wo sie schließlich landeten. Natashas Worten nach zu schließen würde es also nicht mehr allzu lange dauern, bis sie den größten Erfinder der Menschheit - Tony Stark - kennenlernen würde. Mal sehn wie das werden würde. Sie stiegen aus und schweigend folgte Joanna Steve in den entsprechenden Raum. Unterwegs trank sie rasch noch einen Schluck Irish Coffee. Gott, fuck. Sie wünschte wirklich sie hätte was stärkeres da. Sie fühlte sich wie überfahren..

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 10.06.2021 12:12Unwillkürlich musste Joanna auflachen, als James sie als 'Sugar Mama' bezeichnete. Noch immer breit grinsend blickte sie ihn an. "Mal schauen, ob ich das hinkrieg!" Ja, sie hatte extra gespart um ihn einladen zu können, doch je nachdem was sie heute genau alles taten - naaa, mal sehen, wie ihre Geldbörse das hinkriegen würde. ABER das würde schon funktionieren!
Zurück in der Halle wude sie auf jeden Fall ihre ersten selbsternannten Schulden bei Dan los. Es war echt nett von ihm gewesen, dass sie hier hatte dabei sein durfen, erst recht, weil so etwas eigentlich normalerweise (soweit sie wusste) ein recht kostspieliges Unterfangen war. Das würde sie auf jeden Fall nicht einfach so auf sich sitzen lassen. Udn sie war heilfroh, dass Dan dieses Mal die 20 Dollar auch annahm. "Perfekt, genauso!", grinste Joanna und klopfte ihm leicht auf die Schulter. Ihr war es egal, als was er es ansah, sie war einfach froh, ihm den Tag ein wenig entgeltet zu haben.
Gemeinsam mit James im Wagen fuhren sie auch schon los in Richtung des Rummels. Sie grinste leicht bei seinen Worten. "Keine Sorge - ich bin innem Dorf aufgewachsen und nicht aufm Mond", zwinkerte sie und betrachtete die Häuser, und Felder im Augenblick noch, die rasch an ihnen vorbeiglitten, während er fuhr. "Uh, ja!! Auf jeden Fal! Es ist ewig her, dass ich Zuckerwatte genascht hab. Damit werd ich meine Schwester dann neidisch machen", sie grinste - Lis würde sie hassen dafür, Zuckerwatte ohne sie zu essen. Aber schwesterlich hassen, also alles wunderbar.
Es brauchte nicht lange, dann waren sie an ihrem Zielort angekommen. Kaum hatte James geparkt sprang Joanna aus dem Wagen und schlug die Autotür hinter sich zu. "Gute Frage", sagte Joanna, während sie sich ebenfalls umsah. Und begann jäh zu grinsen. Kurzerhand packte sie James an der Hand und zog ihn kompromisslos mit sich...
...zur Schießbude. "Tadaa!", grinste sie ihn frech an. "Ich finde, du solltest mal deine Schieß-Skills unter Beweis stellen, Mr. Officer!" Wenn er das nicht konnte, wer denn wohl dann, oder? Sie sprach kaufte je 7 Schuss für James und für sich selbst. Jetzt war sie wirklich einmal gespannt!









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