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Die Suche lieferte 63 Ergebnisse:
John & Zeynep ~ Walking Death [ZWANGSCUT]
von Zeynep am 23.07.2024 15:28
Zeynep Yildirim & Johnnas 'Cap' Ashen
& 
Quelle: Last Quelle: Pinterest
Als der Geisterpirat Johnnas 'Cap' Ashen in der Nähe ihres Clubs langstreift, spürt die Halb-Banshee Zeynep Yildirim sofort, dass an ihm etwas adners ist. Sofort zieht sie ihn beiseite, um dem ganzen auf den Grund zu gehen und kann kaum glauben, was sie erfährt...
Re: Jamie & Zeynep ~ Somewhere Is a Spark In The Dark {Frühjahr 2010}
von Zeynep am 10.06.2024 15:42Sie verdrehte nur die Augen und beschloss, nicht näher auf die Anschludigung einzugehen. Eigentlich wollte sie schon - und ihr lagen auch schon neue Giftigkeiten und Ausreden auf der Zunge. Aber erfahrungsgemäß hielt sie besser den Mund, wenn sie nicht wirklich Gefahr laufen wollte, aufzufliegen. Und darauf hatte sie keinen Bock. Das würde den größten Stress aller Zeiten Zuhause geben. Sie wollte es sich nicht vorstellen. Sie wurde so schon oft genug vermöbelt.
Abschätzig musterte sie den Jungen, der ihr eben noch rassistisches Verhalten vorgeworfen hatte (ausgerechnet ihr - einer türkisch-stämmigen Deutschen die in England wohnte!) und zuckte dann die Schultern. "Punkt für dich.", gab sie zu, ehe sie neben ihn auf die Tischtennis-Platte hüpfte. "Aber rassistisch bin ich trotzdem nicht, glaubs oder glaub nicht." Sie sog an ihrer Zigarette und konnte sich den Nachsatz: "Dafür sind meine Eltern zuständig." nicht verkneifen. Es waren eben nicht alle Einwanderer perfekt und ihre Eltern waren davon wahrscheinlich echt weit weg. Auch wenn sie - größtenteils - so strikt nach Allah lebten. Und ihre Tochter dafür bestraften, wenn sie es nicht tat. Was praktisch ständig der Fall war, wie die Zigarette zwischen ihren Fingern gerade bewies.
Wieder zuckte sie nur bei ihrer Schulter. Kurz warf sie ihm einen scannenden Blick zu. SIe hatte das unangenehme Gefühl, dass er - wie viele Erwachsene - eine ziemlich genaue Vermutung darüber hatte, wo ihre Verletzungen tatsächlich herkamen. Nur dass seine Vermutungen mit sehr viel mehr Sicherheit erschienen wie von anderen. Tja, scheiß drauf. Solange er sie nicht an irgendjemanden verpetzte oder irgendwas in die Gänge leitete was alles nur noch mehr verkomplizieren würde, war es doch egal.
Sie lachte leicht und bitter und dabei entkam etwas Rauch aus ihrem Mund. "Tja. Da hast du mich erwischt. Hab wohl weder das eine, noch das andere.", gab sie zu, und aschte einfach am Rand der Tischtennisplatte auf den Boden ab. Sicher war ihr Leben definitiv nicht, wenn man ihre Dauerkarte im Krankenhaus betrachtete oder die Tatsache, dass ihr letztes Jahr die Gebärmutter hatte entfernt werden müssen (einziger Vorteil: sie konnte beim Sex auf Verhütung scheißen). Und mental war sie definitiv alles andere als beisammen. Ihre Wutausbrüche und Aggros wurden immer schlimmer und oft war sie begleitet von der ganz simplen aber greifbaren Panik, genauso ein Mensch zu werden, wie es ihr Vater war. Und oft genug fand sie sich deswegen selbst zum kotzen. Gerade nachdem ihre Aggros wieder mit ihr durchgegangen waren, war es oft sehr sehr schwer, ihr schlechtes Gewissen nicht im Alkohol zu ertrinken, was sie ihrem Vater noch ähnlicher machen würde. Und manchmal... (öfter als sie zugeben wollte) ...tat sie es doch. So manches Mal - gar nicht mal so selten - hasste sie ihr verficktes Leben. Sie hasste es einfach nur.
Aber nichts davon konnte sie auch nur irgendjemandem erzählen. Also beließ sie es bei der vagen Andeutung, sog erneut an ihrer Zigarette und teile ihre Kippen mit ihrer neuen Bekanntschaft - Jamie, wie sich herausstellte. Sie nickte. "Dann cool dich kennenzulernen, Jamie." Sie zog ein Bein auf die Platte hoch und nahm einen weiteren Zug. "Woher kommst du? Du hast nen anderen Akzent irgendwie, kann das sein?"
Re: Starkville
von Zeynep am 02.06.2024 14:58Zeynep lauschte der Erzählung ihres Freundes. Sie war nicht lang - aber nichts anderes hatte sie auch erwartet. Sie kannte Diego und er war wirklich nicht der Mann der vielen Worte. Meist musste sie ihm irgendwelche Ereignisse regelrecht aus der Nase ziehen, wenn sie etwas wissen wollte. Doch als er dann erwähnte, dass Adria offensichtlich auch nicht gänzlich menschlich sei, hob sie den Kopf. "Was?", brachte sie raus und ließ ihren Blick zwischen Adria und Diego hin und her schweifen. "Was bist du?", fragte sie dann direkt - fast ein wenig brüsk (auch wenn sie das gar nicht merkte und auch nicht beabsichtigt hatte) - an Adria gewandt. Die Zigarette noch immer zwischen den Fingern. Rasch nahm sie noch einen Zug. Der Rauch tat so verdammt gut.
Dann jedoch beschloss sie, sich auf Adrias Geschichte zu konzentrieren. "Das ist cool", warf sie kurz ein, als sie von ihrer Band erzählte. Sie selbst hatte auch Musik gemacht. Meistens war sie zwar nur in ihrem Club aufgetreten, aber dennoch hatte Musik sie durch ihr Leben begletiet, eine Verbindung zu ihrem Geburtsland hergestellt und war einfach ein Teil von ihr. Gott, sie wusste nicht mal wann sie das letzte Mal gesungen hatte. Auf jeden Fall noch kein einziges Mal in dieser verfickten neuen zum Untergehen verdammten Welt. "Aber cool. Dann kannst du uns ja verpflegen, wenn wir verletzungen haben. Ein bisschen Erfahrung hab ich zwar auch darin, mich um Verletzungen zu kümmern, aber das liegt mehr an eigener Erfahrung, als an irgendeiner Ausbildung." Sie stieß ein leichtes raues Lachen aus, nahm einen weiteren Zug und sah ebenfalls wieder aus dem Fenster. Verfickte Zombies. Sie fragte sich, wie lange sie hier wohl noch leben mochten. Wie es weitergehen sollte. Wie es überhaupt weitergehen konnte. Wie sehr sie diese ganze Scheiße hasste.
ZWANGSCUT - Thread wieder frei ~ Adria
Re: Mary & Zeynep - Assholes Are Everywhere (2025)
von Zeynep am 27.05.2024 12:11Zeynep nickte und konzentrierte sich nun ganz und gar afu die Verarztung der jungen Frau. Sie leuchtete ihr mti der Taschenlampe erst in das eine, dann in das andere Auge - beide Pupillen zogen sich bei der plötzlichen Helligkeit sofort zusammen. Ein gutes Zeichen, für normale Hirnfuntkion. Das war schonmal gut, sonst hätte sie einen Norarzt rufen müssen (und darauf hätte sie echt keinen Bock gehabt). Dann untersuchte sie Marys Kopf nach etwaigen Platzverletzungen, konnte aber keine entdecken. Die würgemale am Hals waren selbstverständlich da, aber dagegen konnte sie ncihts tun - außer ihr gleich einen heißen Tee mit Honig machen oder irgendwelche Lutsch-Tabletten geben oder so was. Also besah sie sich nun den Rücken - Abschürfungen, blau-grüne Schwellungen die klarmachten, dass sie einige BLessuren hatte. Gegebenenfalls sogar Rippenbrüche. "Tut es beim Atmen weh?", fragte sie, mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen, während sie nun nach einer Schmerzsalbe griff und diese auf die geschlossenen Wunden rieb. Die anderen besprühte sie mit Desinfektionsmittel, um sie je nach Schwere entweder mit einem Pflaster zu bekleben oder eben nicht. Sollte sie Schmerzen beim Atmen haben, würde sie ihr definitiv noch einen Verband um die Brust schlingen, als Stabilisation.
Nachdem sie damit fertig war, sagte sie: "Lass mich trotzdem mal deine Knie sehen. Und deine Hände. "Sie besah sich die blutigen Stellen, versorgte auch diese in den Maßen, in denen esn ötig war, ehe sie alles wieder zusammenpackte. Sie reichte der Rothaarigen eine Tablette. "Hier. Ist gegen die Schmerzen. Keine Sorg,e was normal frei verkäufliges. Nicht das super starke Zeug das dich wegknallt." Da käme sie vermutlich auch ohne Probleme dran, wenn sie fragen würde, aber Zeynep hatte da bisher noch nie eine Notwendigkeit gesehen. Sie wollte nicht nach irgendeiner Scheiße süchtig werden und sicher ging das ihrer Begleiterin genauso. "Für deinen Hals kann ich dir nur Tee oder Eis anbieten. Oder so Lutschpastillen, die müsste ich auch noch in einer Schublade rumliegen haben." Sie legte ihr sanft eine Hand auf ein Knie und sah ihr in die Augen. "Jetzt mal unabhängig vom Körper-", meinte sie mit ihrer vom Rauchen rauen Stimme. "Bist du okay?"
Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere
von Zeynep am 27.05.2024 11:07Alena. Der Name der Fremden schien seltsam i ihrem Kopf wiederzuhallen, während sie sich fast wie ein Zombie fortbewegte, kaum merkte was sie tat, derweil sie ihre neue Bekanntschaft in ihren Club und ihre Wohnung ührte, sich ein Getränk einschoss und für den Momente infach nure xistierte. Irgendwie versuchte mit dena uf sie einströmenden Erinnerungen, Gedanken, Gefühle klarzukommen, indem sich ihr Geist dermaßen von ihrem Körper absplittete, dass das, was mit diesem geschah, sie gerade fast nichts anging.
Sie trank einige große Schlucke von dem Whiskey, der sich plötzlich randvollv or ihr befand und verzog leicht das Gesicht, als die brennende Hitze in ihre Kehle wanderte. Sie hatte vergessen wie stark dieses verdammte Zeug war. "Fuck. Hätte lieber Vodka-E nehmen sollen." Dafür war es ja noch nicht zu spät. Sie holte aus einem kleinen Kühlschrank neben der Tür eine Cola, ging mit der kleinen Glasflasche und ihrem eigenen Whiskey zum Sofa, welches vor der Fensterfront stand und stellte beides auf dem kleinenr unden Beistelltisch davor ab. "Setz dich ruhig.", meinte sie zu Alena und sah, wie sie die Arme um sich geschlungen hatte. "Warte." Sie stand auf, verschwand kurz in ihrem Schlafzimmer und kam anschließend mit einer weißen warmen Wolldecke zurück. "Hier. Sorry, bin nur selten hier oben und dann trainiere ich meistens oder lieg im Bett - beides warme Orte." Sie lachte leicht, doch es war ein gezwungenes fernes Lachen, das nicht so ganz zu ihr passen wollte. Sie setzte sich, nahm den Whiskey zwischen die Finger und blickte hinein in die bernsteinfarbene Flüssigkeit. Sie trank einen kleinen Schluck. Schon jetzt merkte sie, wie er in ihren Kopf wanderte. Wenn man so gut wie nie trank, war man eben nicht sonderlich trinkfest. Anders war es bei ihrem Vater gewesen. Sie seufzte.
"Ich... geb mir die Schuld am Tod meiner Eltern, weißt du?", begann sie zu reden, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Sie räusperte sich leicht, starrte weiter stur in ihr Glas. "Dabei waren sie nichtmal sonderlich gute Eltern. Eigentlich war alles ziemlich beschissen. Mein Dad war die Banshee - und Alkoholiker. Er hat mich geschlagen seit ich denken kann. Meine Mum war wegen seiner Schreie taub. Ich war immun dagegen wegen meines Halbwesens, aber..." Sie schüttelte leicht den Kopf. "Ist ja auch egal. Tut nichts zur Sache." Sie trank einen kleinen Schluck Whiskey. Starrte wieder ins Glas. "Meine Mums tarb als erstes.", sagte sie leise. "Es war das erste Mal, dass ich das erlebt hab. Ich bin morgens aufgewacht und hatte so ein richtig, richtig ungutes Gefühl. Ich wusste nicht was es war. Mein Vater hatte es mir nie erklärt. Ich bin zur Schule, wie immer und das Gefühl wurde einfach immer stärker und stärker. Dann kam ich nach Hause. Mein Vater war betrunken, wie immer, nur... noch so viel schlimmer. Meine Mutter lag auf dem Boden. Er hat auf sie eingetreten, sie angeschrien und getreten getreten, immer und immer wieder. So viel Blut und das Knacken und... ich... ich stand einfach nur da und hab zugeguckt. Ich hab nichts gemacht. Nur da gestanden und zugeguckt." Ihre Hand verkrampfte sich um das Glas. Sie hatte so lange nicht mehr daran gedacht, es so verschlossen gehabt. Wieder weinte sie, ohne es zu merken. Ihre Stimme war seltsam fern und distanziert. "Das belastende Gefühl war von einem auf den anderen moment weg. Und ich wusste, dass meine Mutter tot war. Dass es zu spät war. Dass er sie umgebracht hatte. Ich half ihm, sie zu begraben am nächsten Tag." Sie drehte das Glas zwischen ihren Handflächen. Hörte ihren Herzschlag außergewöhnlich heftig. Mit einer Hand wischte sie sich kurz über das Gesicht, dann exte sie einfach den Rest (was wahrscheinlich ein Fehler war) und stellte das leere Glas zurück auf den Tisch. "Mein Vater starb ein Jahr später. Da hatt ich auch wieder dieses beschissene Gefühl beim Aufwachen. Als ich von der Schule kam, lag er auf dem Sofa. Bald darauf starb er. Hat sich ind en Tod gesoffen. Ich hab dann nur meine Sachen gepackt und bin gegangen." Kurz schwieg sie. "Meine Familie in der Türkei hat sich um seine Beerdigung gekümmert. Er hat ein Grab. Manchmal besuch ich es." Sie wusste selbst nicht warum. Nach allem war er irgendwie doch immer noch ihr Vater gewesen.
Endlich sah sie auf, sah in Alenas Gesicht und musste leicht und trocken lachen. "Scheiße. Das ist so ziemlich das erste Mal, dass ich so darüber rede." Sie hob eine zitternde Hand und wischte sich erneut die Tränenspuren vom Gesicht. "Tut mir leid, dich damit zu erschlagen. Es ist einfach.. du bist die erste Halb-Banshee, die ich treffe. Die ist wie ich. Die... das vielleicht irgendwie verstehen kann. Seit dem Tod meines Vaters hab ich versucht es zu verdrängen. Mein Wesen. Diese.. beschissene Vorahnung. Die Schuld. Bis heute erfolgreich." Sie seufzte und schloss die Augen. Oh shit, ihr war schwindelig und ihr Gesicht fühlte sich heiß an. Sicher hatte der Alkohol es gerötet.
Re: Mary & Zeynep - Assholes Are Everywhere (2025)
von Zeynep am 23.04.2024 13:55"Spar dir den Atem.", sagte Zeynep, als die Fremde ein heiseres - kaum hörbares - 'Danke' hervorbrachte. Zeyneps Handgelenk schmerzte, sicher würden da später noch andere Schmerzen hinzukommen, sobald das Adrenalin nachließ, doch das war nichts neues. Alles Sachen, womit sie sich auskannte. Sie hievte ihren Beutel mit Einkäufen nochmal fest die Schulter hoch, packte die Hüfte und den Arm der Frau, um sie richtig - und schnell - stürten zu können, und führte sie weiter die dunkle - hier und da von Straßenlaternen erhellte - Straße entlang. Sie hoffte, dass die Kerle ihnen nicht folgen würden. Aber normalerweise reichte es tatsächlich, wenn eine Frau ihnen eins übergebraten hatte. Die Scham regelte das (und verschloss zum Glück auch in der Regel die Münder - das war ihr im Club schon oft genug zu gute gekommenn).
Als sie in der Nähe des Clubs waren schien die Fremde ihre Atmung unter Kontrolle gebracht zu haben. Bisher hatte Zeynep hinter sich auch noch nichts weiter gehört - ein gutes Zeichen. "Zeynep.", sagte sie kurz angebunden und machte an dem Gatter neben dem Club halt. "Warte kurz." Sie ließ ihre Begleitung los (vergewisserte sich dabei allerdings, dass sie alleine das Gleichgewicht halten konnte), ehe sie ihren Schlüssel herauskramte und das Gatter öffnete. Sie führte Mary durch das Tor, schloss es wieder und so befanden sie sich nun auf dem Hinterhof des Clubs, wo einige Mülltonnen herumstanden und sich ein Raucher-Bereich befand. Sie führte sie eine kleine Treppe zu der Hintertür hoch, die mit Code versperrt war. Sie achtete darauf, dass Mary nicht sah, welchen Code sie eingab. Mit einem leisen Fiepen öffnete sich die schwere Tür und sie führte Mary hinein. Der Bass dröhnte dumpf durch die Wände, aber sie gingen nicht in den Club. Stattdessen stützte Zeynep die Rothaarige zwei Gänge entlang (und an einer Treppe vorbei) zu einem Aufzug. Sie stiegen ein. Zeynep steckte ein Schlüssel ins Schloss, tippte erneut eine Kombination ein und wählte dann die '1'. Sie fuhren nach oben, die Aufzugtüren öffneten sich und offenbarten ihnen ihre Wohnung. Gegenüber konnte man die eigentliche Haustür sehen (wenn man die Treppe genommen hätte - aber das hatte Zeynep ihrer Begleitung gerade nicht zutrauen wollen). In der Mitte des Raumes stand ein Schreibtisch, davor stand ein Boxsack. Direkt links vom Aufzug war eine große Fensterfront durch die man hinunter auf die Straße blicken konnte. Gegenüber standen ein paar Regale. Sie führte Mary zu einem kleinen Sofa vor besagter Fensterfront - davor stand ein kleiner runder Beistelltisch - und drückte sie in die weichen Kissen. "Warte.", sagte sie erneut und verschwand nach links in die Küche, wo sie ein Glas Wasser füllte, welches sie Mary brachte. "Bin gleich wieder da. Zieh mal bitte dein Shirt aus.", sagte sie und verschwand damit bereits nach rechts, durch die Tür die ins Badezimmer führte. Dort holte sie ihrem Verbandskasten raus, den sie ebenfalls nun zu Mary trug. Sie hockte sich vor Mary, stellte den Verbandskasten rechts neben ihr auf der Sitzfläche ab und öffnete ihn - er war voller Mull, Verbänden, Pflaster, Schmerzmittel, Desinfektionsmitteln und ähnlichen Hilfsmitteln nach Prügeleien. "Was tut dir weh? Wo haben sie dich erwischt?", fragte Zeynep ernst und sah zum ersten mal richtig in Marys Augen. Nebenbei griff sie bereits in den Verbandkasten um eine kleine Taschenlampe herauszuholen. So könnte sie gleich die Pupillenreflexe testen. Nur um sicherzugehen, dass sie keine Hirnschäden abbekommen hatte. Verdammte Wichser.
Re: Jamie & Zeynep ~ Somewhere Is a Spark In The Dark {Frühjahr 2010}
von Zeynep am 22.04.2024 16:39Einen kurzen Augenblick lang hatte Zeynep das Gefühl, ihr Herz würde stehen bleiben. Für einen winzigen Moment erstarrte sie sogar ganz und gar. Natürlich, es war schon vorgekommen, dass man ihr ihre Lügen nicht abkaufte - meistens jedoch setzten die Erwachsenen dann ganz behutsam an, versuchten sie nach und nach dazu zu überreden, die Wahrheit zu sagen (was niemand von ihnen schaffte). Wenn jemand ganz und gar nicht locker lassen wollte, erfand sie eine Prügelei. Aber so offen und direkt und selbstsicher wie dieser Kerl - das war neu. "Wenn man nen Scheiß Winkel erwischt.", sagte sie trocken und versuchte, sich ihren Puls nicht anmerken zu lassen, indem sie nochmal an ihrer Zigarette sog. Bloß nicht zu sehr ins Detail gehen. Die Wahrscheinlichkeit dass dann Unstimmigkeiten aufgedecht wurden, war in der Regel viel größer. Und sich da dann wieder rauszureden schwieriger, sodass es immer nur neuere und kompliziertere Verstrickungen gab.
Mit der nächsten Reaktion hatte sie nun gar nicht gerechnet. Sie hob die Augenbrauen. Rassist? Was für ein Zug war denn über den gefahren? "Ey, kein Grund gleich rumzupissen! Ich meinte eigentlich, dass meine Verletzungen wahrscheinlich ziemlich abturnend sind. Und ich habe schon mit Weißen geschlafen und denke nicht, das alle Rassisten sind. Sollte das deine Welt wieder gerade rücken." Sie verdrehte leicht die Augen und ließ sich trotzdem neben ihm nieder. Tatsächlich war das gerade die Wahrheit gewesen, auch wenn es nur zwei gewesen waren. In ihrer Umgebung und im Freundeskreis ihrer Eltern hatte man hauptsächlich mit anderen Einwanderern zu tun. So war das eben. Ironisch fand Zeynep nur immer, das jeder sie sofort als Türkin abstempelte, obwohl sie selbst in Deutschland geboren und aufgewachsen war, bevor sie nach England umgezogen waren. Die Türkei hatte sie bisher nur bei Familienbesuchen gesehen.
Die Stimme von dem Typen klang jetzt sanfter. Und sprach wieder über ihre Verletzungen. Verdammt ey. Lügen oder abtun? Was war klüger? "Dinge passieren.", sagte sie nur abweisend. Sie wollte nicht darüber reden und sie hoffte, die Nachricht würde auch ankommen. Was Zuhause geschah, blieb Zuhause. Wie oft hatte ihr Vater ihr das eingetrichtert...
Sie verdrehte die Augen. "Gott, halt mal die Luft an und leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage! Ich hab mich nur erschreckt als du mich angegrabscht hast, okay?" Sie konnte nichts dafür, dass ihre Stimme genervt klang - aber böswillig war sie keinesfalls. Dann hätte sie tatsächlich schon auf ihn eingeprügelt. Wäre... leider auch nicht das erste Mal. Sie war nicht stolz drauf.
Sie holte ihre frisch gekaufte Packung raus und hielt sie ihm hin, damit er sich eine Kippe nehmen konnte. Dann holte sie ihr Feuerzeug raus, um sie auch anzuzünden. Sie nahm noch einen Zug ihrer eigenen. "Ich bin übrigens Zeynep.", stellte sie sich endlich mit einem Nicken vor. "Und du, Sensibelchen?" Es war kein bös gemeinter Titel - vielleicht kapierte er es ja diesmal.
Re: Alena & Zeynep ~ Death Is Everywhere
von Zeynep am 09.04.2024 13:13Zeynep lauschte den Worten der Fremden ohne sie anzusehen. Erst gegen Ende ihres Monologes, wagte sie es, ihren Blick zu ihr schweifen zu lassen - Tränen glänzten in den Augen der Club-Besitzerin. Sie schluckte schwer. Sie wollte der Fremden so gerne glauben. So gerne. Aber es war so verfickt schwer. Zumal sie das alles verdrängt hatte. Sie hatte es doch gesachafft wegzusperren, wegzusperren in irgendeine verdammte Ecke ihres Kopfes, wo es sie nicht mehr blästigen konnte, wo sie nicht mehr darüber nachdenken musste, ja es sogar fast vergaß,w as sie war. Und jetzt. Jetzt war diese Mauer, dieser Schutzwall zerstört, alles strömte auf sie ein und sie konnte er nicht halten. Sie konnte es verdammt nicht mehr halten. Die ersten vollkommen stummen Tränen lösten sich. Sofort wischte sie sie weg, noch bevor sie ganz über ihre Wangen hatten rinnen können. Sie hasste es so schwach zu sein.
Sie schluckte schwer. "Komm.", sagte sie nur mit belegter Stimme und führte Alena schweigend voran. "Ich bin übrigens Zeynep.", sagte sie, mti einer Stimme, die klang, als würde sie nicht zu ihr selbst gehören. Zeynep fühlte sich völlig neben sich stehend, war nicht mehr in ihrem Körper drinnen - bewegte sich wie automatisch. "Ich habe einen Strip-Club. Aber wir nehmen den Hintereingang." Sie erreichten Den Club. Sie führte sie durch ein quietschendes Gitter-Tor, an einigen Mülleimern vorbei zum Hitnereingang. Sie schloss auf (mit Schlüssel und Code), führte Alena durch einen Gang, wo man dumpf die laute Musik aus dem Club hörte und dann eine Treppe hinauf zu einer weiteren Tür - einer Wohnungstür diesmal. AUch diese schloss sie aus. "Willkommen in meinem Heiml", sagte sie, noch immer so eltsam distanziert und mit leicht verschnupft klingender Stimme. Als sie nach oben an ihre Wangen griff stellte sie fest, dass sie schon wieder geweint hatte. Sie wischte die Beweise fort.
Sie standen in einem großen Raum, direkt vor einer Fensterfront, die den Blick auf die Straße unten ermöglichte. Rechts, mittig im Raum stand ein Schreibtisch, davor stand ein Boxsack (mit genügend Abstand, dass man nicht den Tisch wegschlug). Links ging es durch eine Tür ins BAdezimmer, links neben der Fensterfront war eine Aufzugtür. Rechts ging es in der hinteren Tür in die Küche und in der vorderen ins Schlafzimmer. Vor der Fenstefront war außerdem eine kleine Bücherecke mit Sofa und Tisch. "Was willst du trinken?", fragte Zeynep, während sie ihre schwarze Lederjacke aufhängte (darunter trug sie ein schwarzes Top" und sich selbst einen Whiskey fast randvoll einschenkte. Normalerweise trank sie keinen Alkohol - sie wollte immer bei klarem Verstand sein - aber heute machte sie da mal eine Ausnahme.
Re: Mary & Zeynep - Assholes Are Everywhere (2025)
von Zeynep am 21.03.2024 17:14Die Gespräche schwirrten noch durch Zeyneps Kopf. Ohne wirklich darüber nachzudenken griff sie in die Tasche ihrer Bomberjacke, um sich ihre Zigarettenpackung herauszunehmen und eine Kippe anzuzünden. Sie nahm einen tiefen Zug und stieß ihn aus in die Abenddämmerung. Es war zwart erst Nachmittag, aber im Winter wurde es immer früh dunkel. Die Mafia waren harte Spielgefährten. Das war Zeynep schon immer klar gewesen, aber es war ja nicht so, als hätte sie groß eine Wahl gehabt, als sie sich mit ihnen eingelassen hatte. Abgesehen davon finanzierten sie ihr ihren Club, also hatte sie mal so gar keinen Grund sich zu beschweren. Die Geldbündel-Lieferungen von der Geldwäsche waren stets in Ordnung, bisher waren die Cops auch noch nicht auf sie gekommen, obwohl schon ne Razzia durchgeführt worden war (dafür hatten sie Vorkehrungen getroffen). Jetzt hatten aber anscheinend ein paar Jungs einen Geldtransporter ausgeraubt und ausgerechnet sie sollte die Kohle verstecken, bis sie von anderen abgeholt wurde. Ganz großer Plan.
Sie sog erneut an der Zigarette und hoffte nur, nie erwischt zu werden. Auf Knast hatte sie gar keinen Bock. Noch so in Gedanken vertieft und den schwarzen Beutel mit ihren Einkäufen für ein Abendessen über der Schulter, ging sie den Bürgersteig entlang. Bis sie plötzlich Schreie hörte. Schreie und Hilferufe. Panische Hilferufe.
"Scheiße.", fluchte Zeynep leise. Einen kurzen Augenblick lang zögerte sie. Theoretisch ging es sie nichts an - aber fuck, sie konnte nicht einfach nichts tun!! Sie warf ihre Zigarette auf den Boden und lief los. In der nächsten Seitengasse war es. Eine rothaarige Frau kauerte in der Ecke. Das Oberteil war ihr schon vom Leib gerissen worden, ihre Lippe blutete, ihre Wange war rot - Zeynep wusste sofort, dass sie geschlagen worden war und wahrscheinlich nicht nur ins Gesicht. Drei Kerle standen vor ihr und hatten sie mit dem Rücken gegen eine große Mülltonne gedrängt. Einer von ihnen hatte einen Baseballschläger in der Hand, ein anderer ein Messer. Ein dritter fummelte gerade an seiner Hose rum.
Jetzt ließ Zeynep auch noch ihre Einkäufe fallen. In wenigen Schritten war sie bei den Jungs - ehe die kapieren konnten, dass da nun jemand weiteres war, hatte sie dem Typen mit dem Messer schon ihr Knie in den Schritt gerammt. Sie duckte sich, entriss dem überraschten Mann daneben den Baseballschläger, holte mit aller Kraft aus und ließ das Ding gegen den Kopf des Messer-Kerls wirbeln, der sofort KO ging. Sie stieß den nun unbewaffneten Typen gegen den, der ein Ding raushängen hatte, schlug ihm mit der Faust erst in die Fresse, rammte dann auch ihm das Knie in die Weichteile und dann nochmal den Ellbogen in die Halsschlagader. Sie wandte sich dem Entblößten zu und grinste ihn fast schon psychopathisch an. "Lust zu spielen, Arschloch?" Angst zeichnete sich auf seinem Gesicht ab und er stolperte davon, ohne sich noch einmal nach ihr oder seinen Kameraden umzudrehen, sein lächerliches Ding dabei wieder in seine Hose stopfend.
Die Männer am Boden stöhnten. sie wären nicht lange ausgeknockt.
Zeynep schüttelte ihr leicht schmerzendes Handgelenk. "Komm. Wir müssen hier weg.", sagte sie der Frau, legte einen Arm um ihren Rücken, um sie zu stützten und führte sie rasch weg vom Tatort - wobei sie am Eingang der Seitengasse einen kurzen Moment innehielt, um ihren Beutel wieder aufzunehmen. Sie musste die Frau so schnell wie möglich zu ihrem Club bringen. Da wären sie safe.
Mary & Zeynep - Assholes Are Everywhere (2025) [ZWANGSCUT]
von Zeynep am 21.03.2024 16:58
Mary-Bell Caldwell & Zeynep Yildirim

Quelle: Tumblr Quelle: YouTube
Es ist Nachmittags. Zeynep Yildirim war noch in der Stadt unterwegs um einige Besorgungen für ihren Club, sowie die Mafia zu erledigen, als sie plötzlich einen Schrei hört. Rennend folgt sie ihm und entdeckt, wie die ihr unbekannte Mary-Bell Caldwell von mehreren Männern bedrängt wird. Ohne zu zögern greift Zeynep ein, um die Fremde zu retten und Gerechtigkeit walten zu lassen.. denn zu oft war sie selbst schon angefasst worden...












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