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Ivy

40, Weiblich

FSK 18 Mensch flexibel abrosexuell aromantisch Geübter erfunden Apokalypse

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Re: Lucas & Ivanny ~ When things got too high (Februar 2007)

von Ivy am 04.11.2023 15:15

Was hast du genommen?
Die Frage schien in ihrem Schädel nachzuhallen. Ihr Herzschlag beschleunigte sich. Seine Hand lag um ihr Handgelenk was ihr den Eindruck vermittelte, dass Wegrennen grade vollkommen zwecklos war. Dass sie gefangen war. Oh, wie sie sehr dieses Gefühl hasste und Verabscheute. Dieses Gefühl an Regeln gebunden zu sein, immer funktionieren zu müssen, immer perfekt sein zu müssen. Hatte sie diese Nacht der Freiheit nicht echt verdient gehabt??
"Nichts.", log sie, küsste ihren Mann auf die Wange und befreite ihr Handgelenk aus seinem Griff. "Gar nichts, mein Schatz." Außer etwas Koks zum reinkommen, etwas Speed fürs Feiern und LSD für nen Trip. "Mach dir keine Sorgen." Sie füllte sich ein Glas mit Wasser aus dem Hahn, trank es in wenigen Zügen leer und stellte es dann beiseite. Sie war froh, dass das grade koordinativ alles im Großen und Ganzen klappte. Das war mehr Glück als Verstand gewesen.
"Ich lege mich noch etwas zu Isi, wenn das okay ist." Sie war müde, kaputt, sie brauchte Schlaf. Eigentlich würde sie am liebsten den ganzen Tag schlafen, aber... das würde sie Lucas wohl nicht antun können. "Du kannst dich nach den Vorlesungen ja vielleicht nochmal etwas hinlegen." Jedes Thema war besser als Drogen. Auf das Drama hatte sie gerade wirklich keine Lust.

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Re: Lucas & Ivanny ~ When things got too high (Februar 2007)

von Ivy am 24.10.2023 11:27

Noch bevor Ivanny auch nur ein paar Schritte weiter in die Wohnung hatte gehen können, eilte ihr auch schon ihr Mann entgegen. Er sah so gut und ordentlich aus wie immer, lediglich seine blauen Augen waren matt und er hatte Schatten unter den Augen, die von einer schlaflosen Nacht erzählten. Wäre Ivy selbst grade nicht so fertig gewesen, hätte es ihr leid getan, ihn die Nacht alleine gelassen zu haben, aber... nein. Nein, eigentlich tat es ihr nicht leid. Nicht bei der geilen Zeit, die sie gehabt hatte.
"Tschuldige.", whisperte Ivy zurück, als er ihre Vermutung auch sogleich bestätigte und versuchte ihm so leise wie möglich in die Küche zu folgen. Mit der Schulter schlug sie am Türrahmen an (Durchgänge waren echt nicht so leicht wenn die Tür ständig ihre Position ein wenig zu verändern schien!) und wurde bereits erfolgreich auf einen Stuhl bugsiert. Sie hielt den Handrücken vor ihren Mund als sie gähnte. Ihre Augen brannten. Da kamen auch schon die Fragen, mit denen sie eigentlich schon gerechnet hatte. Sie rieb sich mit den Fingern die Augen (bunte Flecken tanzten hinter ihren Lidern) und sah dann zu ihrem Mann auf, in der Hoffnung, dass man ihr nicht anmerkte, wie sie sich grade fühlte und wie die Reststoffe der Drogen sie noch ein wenig beeinflussten. Sie wollte hier jetzt echt kein Drama. Eigentlich wollte sie einfach nur ein gutes weiches Bett und 3-4 Stunden Schlaf um wieder unter den Lebenden zu weilen...
"Sorry, dass ich erst so spät komme. I-" Im letzten Augenblick fiel ihr noch ein, dass sie behauptet hatte mit Freunden unterwegs zu sein. "Wir waren feiern im Club und haben die Nacht einfach zum Tag gemacht." Auch wenn ihr gar nicht danach war (die Wände atmeten echt laut), stand sie auf und legte ihre Hände sanft an den Übergang von seinem Hals und Kiefer. "Wie wärs wenn wir uns gleich zusammen nochmal was hinlegen?" Ihr Schädel fing allmählich unangenehm zu pochen und zu dröhnen. Oh.. die vergangene Nacht würde sich an diesem Tag definitiv rächen..

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Re: Lucas & Ivanny ~ When things got too high (Februar 2007)

von Ivy am 23.10.2023 18:25

Ivanny war die Nacht nicht Zuhause gewesen. Nein. Sie hatte es einfach nicht mehr ausgehalten. Natürlich, sie liebte ihre Familie. Sie liebte die Wohnung, sie liebte ihren Mann und vor allem liebte sie ihre kleine Tochter. Doch schon seit sie die zwei Striche auf dem Schwangerschafts-Test gesehen hatte, die ganze Zeit durch die Schwangerschaft hindurch und auch nach Isabellas Geburt, war da ein kleiner Flecken Sehnsucht in ihr gewesen. Ein klitzekleiner Flecken heftigster Sehnsucht. Ja, sie hatte ein Drogenproblem gehabt in der Vorzeit. Sie vermochte wirklich nicht zusagen, wie tief sie da drin wirklich gesteckt hatte - doch wagte zu behaupten, dass es nicht zu tief gewesen sein konnte. Immerhin ahtte sie es geschafft für ihre Tochter und ihre Familie clean zu werden, oder? Also wem bitteschön würde es etwas ausmachen? Es musste keiner erfahren. Keiner. Sie war einfach aus. Einfach einen Abend aus und niemand musste erfahren was sie trieb.
Und so hatte sie mit der Begründung, sich mit Freunden zu treffen am Abend verabschiedet, derweil sie in Wahrheit in einen Club gegangen war und auf dem Weg eine der sehr alten Nummern aus ihrem Handy herausgekramt hatte. IhreM mann ahtte sie erzählt, sie hätte alle Nummern ihrer Dealer gelöscht. Doch das war eine einfache Lüge gewesen. Sie hatte sie archiviert und hinter Passwörtern versteckt - aber sie hatte sie noch. Sie rief einen von ihnen an, fragte ob er da wär und als er bejahte beschleunigte sich ihr Schritt sogleich. Sie konnte es kaum erwarten es endlich wieder zu spüren. Diesen Kick. Diese grenzenlose Freiheit, das reinste und purste Glück dass durch die Adern floss. Schnell war sie im Club angekommen. Sie begann den Abend sich Kokain zu spritzen - und das Gefühl war der reine Wahnsinn. Noch intensiver durch die Tatsache, dass sie solange nichts genommen hatte. Nachdem dei Wirkung nach 20 Minuten aufhörte, konnte sie unmöglich aufhören. Sie schniefte etwas Speed um die Nacht durchzumachen, trank hier und da ein paar Shots, tanzte, genoss das dahingleiten und fliegen durch irgendwelche Welten und hatte sich irgendwann auch noch ein LSD-Plättchen auf die Zunge gelegt, woran sie sich aber nur vage erinnerte (sie erinnerte sich daran, wie es auf ihrer Zunge zergangen war. Der Geschmack, wie eine Oblate auf ihren Geschmackszellen. Und dazu die Töne, die durch ihren Körper drangen, die Energie...)

Es war 8 oder 9 Uhr morgens, als Ivanny endlich wieder vor der Haustür stand. Sie roch nach Rauch, Alkohol und Schweiß. Ihre gefärbten lila Haare waren zerzaust, hingen ihr über eine Schulter. ihre Pupillen waren noch leicht geweitet. Die Wirkungen der Drogen hatte größtenteils nachgelassen, der Rededrang, die Euphorie, die Party war abgeflaut. Das LSD wirkte noch ein wenig - ließ die Wände wackeln, Gegenstände ihre Positionen verändern. Sie hatte Kopfschmerzen, fühlte sich endlos erschöpft. Aber fuck, die Nacht war es wert gewesen. Das würde sie nochmal wiederholen irgendwann, definitiv...
Sie brauchte mehrere Anläufe um den Schlüssel ins Schloss zu kriegen, öffnete die Tür und betrat den Flur. Ihre Schuhe kickte sie beiseite. "Bin Zuhause, Babe.", rief sie verzichtete auf den Versuch den Schlüssel ans Brett zu hingen (die Haken schienen Fangen zu spielen) und suchte stattdessen nach ihrem Mann und ihrer Tochter.

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Lucas & Ivanny ~ When things got too high (Februar 2007) [ZWANGSCUT]

von Ivy am 23.10.2023 18:09

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Lucas Williams & Ivanny Williams


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Quelle: YouTube                                                                Quelle: Tumblr

Das Ehepaar Lucas Williams & Ivanny Williams (geb. Turner) sind glücklich. Glücklich mit ihrer kleinen Familie und der wenigen Monate alten Tochter Isabella. Das heißt, sie sollten es sein. Doch wie schon immer in ihrem LEben hat Ivanny ihre Probleme - und ein inneres Lechzen, ein Lechzen und eine Sehnsucht nach einer grenzenlosen Freiheit, die sie nur auf eine einzige Art und Weise bekommen kann. Und so musste der Tag kommen, an dem sie sich diese Substanzen wieder besorgte - und damit alles den Bach hintuntergehen ließ...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2024 16:06.

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Re: Kadira & Ivy ~ Schatten in der Dunkelheit

von Ivy am 13.10.2023 12:00

Verbrecher? Lauern? Lauernde Verbrecher? Ihr Schädel versuchte die Informationen zu verarbeiten, ließ die Schatten Formen annehmen. Formen von bösen Männern, mit Säcken über den Schultern. Doch dieses Mal wusste Ivy, dass es nur Halluzinationen waren und sie machten ihr keine Angst. So leicht bekam sie keinen Bad Trip mehr. Sie war doch erfahren. Außerdem schwankte alles. Das lag am Atmen der Wände, das wusste sie. Deswegen war auch alles so schaukelnd.
"Das würde der Mörder sicher auch behaupten.", widersprach die 37-Jährige, und versuchte sich aufzurichten. Ihr Verstand zweifelte gar nicht mehr an der Tatsache, dass ein Mord geschehen war. Es geschahen doch ständig Morde, oder?
Und jetzt geschah etwas, mit dem Ivy ganz und gar nicht gerechnet hatte. Die Fremde zog sich aus. Sie hatte muskulöse Arme und einen hübschen weiblichen Körper. Die Drogen ließen sie aussprechen, was sie dachte. "Wow... du bist verdammt sexy, weißt du das?" Ihren tauben Arm fühlte sie ohnehin nicht, also ließ sie die Fremde einfach machen. Als sie ihr so nah war konnte sie sie auch riechen. Es roch zwar nach Schweiß aber auch gut. Einfach richtig richtig gut. Ivy beschloss, dass sie die Frau mochte. Echt einfach mochte. Außerdem war es doch eine nette Gasse hier, oder nicht?
"Nach Hause...", murmelte sie leise, ohne es zu merken und sah sich um. Sie lehnte sich jetzt mit dem Rücken gegen die Backsteinwand, legte den Kopf etwas in den Nacken und lachte. "Ich bin echt zu high um grad zu wissen wo mein Zuhause ist. Aber du kannst mich sehr gern hinbringen, ja." Irgendwo würde sie schon landen, ganz sicher. Da machte sich Ivy gar keine Sorgen. Bislang war sie noch immer irgendwo gelandet.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.01.2024 14:54.

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Re: Kadira & Ivy ~ Schatten in der Dunkelheit

von Ivy am 21.09.2023 12:01

Noch immer starrte die 37-Jährige auf die Stelle, wo das Monster-Wesen-Schatten-Ding eben einfach verschwunden war, nachdem es erstochen wurde. Sie ertappte ihren dösigen, berauschten und belustigen Kopf bei der Frage, ob sie grade einen Mord beobachtet hatte. War sie wirklich Zeugin eines Mordes geworden. Bei der Überlegung, was wohl wäre wenn die Cops sie jetzt aufgriffen und zur Befragung mit aufs Revier nähmen, musste sie kichern. Das wäre doch eine Story!
Ivy schaffte es erst den Blick von der Stelle abzuwenden, als das heiße Mädchen (die Mörderin) plötzlich vor ihr stand. Die Junkie winkte irgendwie ab, dabei schräg gegen die Backsteinmauer lehnend. "Gegend? Was ne Gegend? Ich bin in keiner Gegend. Hast du einen Mord begangen?" Die Frage kam einfach so aus ihrem Mund herausgehüpft und wieder musste sie kichern und strich sich mit einer Hand unkoordiniert eine blonde Strähne aus dem Gesicht. Das Bild des Mädchens schwankte leicht, als wären sie auf See und die Wände schienen zu atmen. Sehr laut zuatmen.
Überrascht sah Ivanny an ihrem Arm runter, der sich gar nicht wie ein Teil ihres Körpers anfühlte (tatsächlich war sie überrascht, dort einen Arm zu sehen) und noch überraschter von der roten Flüssigkeit. Ketchup? War sie eine Pommes? Wieder musste sie kichern. Hatte sie nicht an einen Bus denken wollen?
"Neee nee. Kein Krankenhaus. Ich bin gut, mir gehts gut.", winkte Ivanny erneut hab und lehnte jetzt mit dem Rücken gegen die Wand. "Kennst du ein' Bus? Hier sollte ein Bus fahren oder so.." Die Welt drehte sich. Was für ein schönes Gefühl. Das Drehen..

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.10.2023 11:53.

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Re: Montreal [Kanada]

von Ivy am 04.08.2023 14:25

Kaum prallte sie gegen den muiskulösen Körper wurde sie auch schon weitergestoßen gegen einen anderen starken, wenna uch schlanken und kalten Körper. Ihre Temperaturempfindung schien momentan auch für den Arsch zu sein. Unwillkürlich und ohne es zu wollen lehnte sie sich gegen den Typen, der sie jetzt hielt, betrachtete die Deppen die noch vor der Tür standen und den anderen der die Tür geöffnet und der sie... wurde ich grade an ihn verschenkt??!
Für einen Moment lang wollte das Ausmaß ihrer Situation in ihr Bewusstsein dringen und sie kallte die Faus so fest zusammen, dass sich ihre spitzen Fingernägel ins Fleisch bohrten. Aber dann kam wieder ein leichter Schwindel und sie sah, wie die Wände warberten und die gradige Erkenntnis trat wieder in den hintergrund. Als sie das nächste Mal zur Tür schaute, zuckte sie unwillkürlich zusammen. Die Typen lagen da. Waren sie tot? Nein. Nein nein nein... ebstimmt nicht. Wenn doch? Sie spürte, wie egal ihr das wäre, als sie auch schon weitergezerrt wurde. Sie stolperte, wurde schließlich in ein Bad gestoßen mit der Aufforderung, sich zu waschen. Ganz langsam begann ihr Kopf auch wieder zu arbeiten. Sie fuhr sich über ihre juckende Nase, kratzte sich kurz über ihre Stichwunden in der Armbeuge und machte sich dann daran, sich Handtücher zusammenzusuchen, Wasser einzulassen und sich zu waschen. Unabhängig davon was die Typen wollten - sie selbst war grade echt fucking dankbar für diese Möglichkeit. Auch wenn sie sich langsam echt ausgebrannt und ausgelaugt fühle. Und sie musste an ihre Tochter denken. Alina. Hoffentlich ging es ihr gut. Hoffentlich hatte sie ihr Leben nicht zu sehr auf den Kopf gestellt...
Sie spürte, wie ihr bittere Galle in den Hals stieg. Kopfschmerzen bahnten sich aus dem Inneren ihres Schädels an. Etwas Stoff zum betäuben wäre gut.
Sie kletterte raus, trocknete sich ab, zog ihre dreckigen Kleidung wieder an und sah sich um. Keine Fenster, natürlich nicht. Nur die Tür. Als sie diese öffnete, standen da zwei Typen, die sie gleich packten und widerspruchslos mit sich zerrten. Ivy machte gar nicht erst den Verusch sich zu widersetzen. Sie war hier gerade klar unterlegen.
Es ging zu einer weiteren Tür. Sie klopften, warteten, dann öffneten sie sie und stießen sie hinein. Sie stolperte und konnte sich gerade noch vor einem Sturz bewahren. Sie richtete sich auf, sah sich kurz um und erblickte dann den Typen hinter dem Schreibtisch. Mittlerweile war sie fast wieder nüchtern. Klar, sie fühlte sich scheiße vom Downkommen. Aber sie war grade definitiv wieder sie selbst. Shit happens. "Wo bin ich?", verlangte sie von dem Fremden zu wissen, mit ihrer rauen, für eine Frau recht tiefen Stimme. "Was geht hier ab?" Aus ihren Erinnerungen wurde sie wirklich noch nicht einmal ansatzweise schlau... zu sehr hatten sich Hallus mit Realität vermischt zu verzerrt waren Emotionen wie Bilder, zu lückenahft ihr Gedächtnis.

// Zwangscut - THREAD FREI (Selena) //

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Ivy

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Re: Kadira & Ivy ~ Schatten in der Dunkelheit

von Ivy am 04.08.2023 13:14

Ivy verstand kaum, was ihre Augen ihr da zeigten. Zum einen mochte das durchaus an den Drogen liegen, die noch in ihrem Blut zirkulierten, aber genauso war es auch einfach abstrus. Deise Hallu. Dieses Wesen, Ding, Monster - und eine wunderhübsche Frau (Ivy würde sogar fast sagen Mädchen, denn sie sah auch sehr jung aus) die ein Schwert zog und es erstach. Und das Wesen? Es löste sich einfach auf. Einfach so. Einfach ins Nichts.
Die Tätowierte schwankte leicht an der Mauerecke, an welcher sie sich grade absützte und versuchte Schädel und Augen sich konzentrieren zu lassen. Sie spürte ein inniges Vergnügen,e ine Unbeschwertheit. Es war also definitiv kein BadTrip. Das war doch schonmal was. Sie kicherte, dann lachte sie. "Beeindruckende Vorstellung!", rief sie, in der völligen Gewissheit hier eigentlich vollkommen alein zu sein. "Wirklich ne beeindruckende Vorstellung. Wieder stolperte sie leicht und schrappte mit ihrem Arm über die BAcksteine, sodass ihre Haut leicht aufriss. Nichts dramatisches - tatsächlich spürte sie es noch nichtmal. Mit einer Hand strich sie sich über ihren nackten Hals und dachte an den Bus. Würde überhaupt einer kommen? War es schno zu spät? Oder zu früh? Sie wusste nicht mal annähernd wie spät es sein mochte oder... irgendwas.

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Re: Montreal [Kanada]

von Ivy am 27.07.2023 11:46

Beginn Victor & Ivy

Ivys Kopf dröhnte. Es war dunkel. Mal flogen die Farben, mal war alles grau und trist. Mal bewegten sich die Wände, der Luft, die Boden, mal war alles still. Sie wusste nicht wo sie war, geschweige denn was geschah. Die meiste Zeit war sie zugedröhnt. High oder stoned. Und es war okay. Sie wollte es noch nicht einmal groß anders. In ihren nüchternen Momenten erinnerte sie sich. Sie erinnerte sich daran wie sie in diesem Lagerhaus auf diesen Stuhl gefesselt gewesen war. Clean. mit einem guten Verhältnis zu ihrer Tochter, sogar zur Mutter ihrer Tochter. Sie hatte einen Job als Kamerafrau, hatte ihr Leben in den Griff bekommen. Und dann injizierte ihr der Wichser während sie auf diesem Stuhl gefesselt war das pure Glück. Ließ sie schweben, ließ sie high werden. Und alles andere wurde wieder unwichtig, alles andere wurde vergessen.
Als Ivy Stunden später das Lagerhaus verließ, versuchte sie clean zu bleiben. Sie kämpfte wirklich. Vierundzwanzig Stunden später hatte sie ihren Dealer kontaktiert und um Stoff gebeten. Das war der gleiche Moment, wo sie einen Brief an ihre Tochter schrieb und an ihren Ex-Mann. An alle. Sie erzählte von ihrem Rückfall und davon, sich fernzuhalten. Sie nicht mit sich gefährden zu wollen.
Eigentlich wollte sie zurück nach Texas. Ihre Heimat. Doch auf den Weg dahin...
Leicht runzelte sie ihre Stirn in der dunkelheit, suchte sich zu erinnern. Da war ein Mann gewesen... er hatte ihr Stoff angeboten. Und eine Überfahrt für ein paar sexuelle Gegenleistungen. Sie hatte eingewiligt, natürlich. Aber dann... sie erinnerte sich nciht. Alles war verschwommen, wirr. Sie wusste Halluzinationen und Realität nicht auseinander zu halten und Zeit einzuschätzen war schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Alles was sie wusste war, dass sie jetzt nicht mehr in Texas war. Dass ihr Körper ein um das andere Mal benutzt worden war. Dass wann immer sie zu sich kam in irgendeinem fremden Raum, Zimmer oder Auto Stoff in der Nähe lag. Natürlich hinterfragte sie es. Aber in der Regel dauerte es nicht allzu lange bis sie zugriff. Zu scjweben und sich wegzubefördern, weg in die falsche, trügerische aber wundervolle Freiheit war einfacher und um Längen schöner als die beschissene Realität.
Ein Schlag. Ivys ganzer Körper zuckte zusammen. Sie blinzelte, öffnete die Augen. Alles war verschwomen, waberte. Mühsam drückte sie sich hoch und nur langsam namen die Häuser und das Auto unter ihr den Platz ein, den es sollte. Die Umrisse waren immer noch verschwommen, leicht doppelt hier und da, aber zumindest mochte die Texanerin die Realität zu erkennen. Sie blickte auf. Sie schmeckte Blut. Ihre Lippe war offensichtlich aufgeplatzt, auch wenn sie sich nicht daran erinnern konnte, wann das passiert sein mochte. "Komm Schlampe. Wir sind da." Die rauche Stimme hatte sie in den Tagen öfter gehört. Manchmal im Traum, manchmal in Hallus - vielleicht auch real. Sie wurde hochgezogen, raus aus einem Auto und stolperte. ihre Beine hatten vergessen zu stehen und es brauchte einige Augenblicke bis sie den Bodenkontakt gefunden hatte. Erst jetzt bemerkte sie, dass ihr ihre Hände auf den Rücken gebunden waren. Hartes Plastik schnitt in ihre Haut. Es tat nicht weh. Dafür war alles zu betäubt. Sie wurde einen kleinen Weg langgezerrt zu einem Haus. Es wurde geklingelt und nur kurze Zeit später wurde die Tür geöffnet.
"Wir haben eine Nutte für dich", schnarrte die Stimme neben ihr. "Für deine Dienste. Darfst mit ihr anstellen was du willst. Sie ist ein Junkie, also wenn du Stoff für sie hast, frisst sie dir praktisch aus der Hand." Sie wurde nach vorne gestoßen udn stolperte gegen den Fremden. Es gab tausend Dinge die sie gern darauf erwidert hätte, doch ihr Kopf hatte sich noch nicht gänzlich wieder eingefunden, verweilte noch in irgendeiner Zwischen-Dimension und war vor allem grade damit beschäftigt, sich nicht zu erbrechen.
Verfickte Scheiße...

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Montreal [Kanada]

von Ivy am 27.07.2023 11:34


Quelle: WallpaperAccess

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