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Joanna

46, Weiblich

FSK 18 Mensch neutral bisexuell biromantisch Geübter erfunden

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Re: Purvis

von Joanna am 03.02.2025 17:52

Die Fremde antwortete auf ihre Frage nicht, ob sie sie umlegen wolle. Ein eher schlechtes Zeichen. Im Kopf ging Joanna bereits ihre Optionen durch. Der angenehme Rausch-Effekt, den sie durch den Whiskey bereits verspürt hatte, wurde durch das Adrenalin das sich grade breit machte, verdrängt, was das Denken durchaus einfacher machte. Sie suchte nach einer Waffe, die sie schnell greifen könnte, oder nach einer fluchtmöglichkreit, hinter die sie sich werfen könnte, sollte die Framde doch den Abzug drücken. Unsinnige Gedanken. Joanna war viel langsamer als eine Kugel. Wenn, dann musste sie jetzt aktiv werden und durfte nicht weiter warten. Grade als sie zu diesem Schluss gekommen war (was im Ernstfall vermutlich schon viel zu lange gedauert hätte), ließ auch die Fremde ihre Waffe sinken. Unbewusst atmete die Kanadierin einmal tief durch. Das war nochmal gut getan. Sie fragte sich, wann ihr unverschämtes Glück (wenn man es denn Glück nennen konnte) enden würde. Es grenzte eigentlich an ein Wunder, dass sie noch nicht gestorben war.
Aufmerksam beobachtete Jo die Fremde - welche immer noch kein Wort gesagt hatte (war sie stumm oder wollte sie einfach nicht reden?). Sie setzte ihren Rucksack ab und begann darin zu kramen. Ein Buch und eine Taschenlampe fielen heraus - das Buch packte sie sofort wieder ein, die Taschenlampe zog sie zunächst unter dem Regal unter welche sie gerollt war wieder hervor, inklusive einer alten Packung Schokoriegel. Scheiße, das war jetzt unfair. Joanna warf einen Blick auf ihre Waffen. Aber das Risiko war ihr noch zu groß. Vielleicht würde die Fremde sofort losballern, sobald sie ihre Waffen wieder an sich nahm. Sie seufzte und sah sich im Supermarkt selbst um, ob sie von hier aus irgendetwas sah. Eine ganze Regalreihe voll von einem unförmigen Schimmelteppisch, der mal Obst und Gemüse gewesen sein musste. Hm, lecker. Pilze. Innerlich würgte Jo. Sie würde sich gleich erstmal umsehen, ob es hier eine Alkohol-Abteilung gab und ob dort noch etwas vorrätig war. Dann konnte sie nach Essensresten suchen. Denn die Kalorien von Alkohol hin oder her - Essen musste man dennoch. Erst recht in dieser apokalyptischen Scheiße.
Die Geräusche einer aufreißenden Tüte ließ Joanna wieder zu der Fremden blicken. Ernsthaft? Musste sie ihr auch noch ihr Glück unter die Nase reiben? Es juckte ihr in den Fingern, ihre Waffen wieder zu nehmen und selber nach irgendetwas zu suchen - auch wenn es wohl unwahrscheinlich war, dass sie etwas fand, wenn diese Frau ja schon hier gewesen war. Aber egal, sie musste es versuchen. Viele Möglichkeiten gab es heutzutage nicht mehr. Manchmal konnte man in leerstehenden Häusern noch irgendwelche alten konserven im Keller finden, aber das war ebenfalls reines Glücksspiel. Wie alles heutzutage.
Aber dann machte die Fremde was, mit was Joanna nicht gerechnet hatte. Die Schokoriegel-Tüte wurde ihr - inklusive eines Apfels - zugeschlittert. Unsicher blickte Joanna die Fremde an. Je länger sie ihr Verhalten beobachtete, desto sicherer wurde sie sich, dass sie stumm sein musste. Aber darum konnte sie sich gleich kümmern.
Sie traute sich nciht,d irekt nach der Tüte zu greifen. Befürchtete immer noch eine Falle (diese neue Welt konnte einen fucking paranoid machen). Nur langsam griff sie danach, dabei die Augen nicht von der Frau - inklusive ihrer Waffe - abwendend. Aber als diese keine Anstalten machte, sie sofort zu erschießen, nahm sich Joanna die Tüte endlich ganz, öffnete sie und nahm sich den Apfel daraus. Sie hockte sich hin, nahm aus ihrer Hosentasche ein Schweizer Taschenmesser heraus und halbierte erst den Apfel, dann halbierte sie die Hälfte. Ein Viertel behielt sie beiseite, den Rest packte sie wieder in die Tüte, verschloss diese und packte sie sich in ihren eigenen Rucksack. Dann begann sie den Apfel restlos zu essen. Hier wurde man nicht wählerisch. Man nahm alles, was man kriegen konnte.
Noch bevor Joanna das Viertel Apfel aufgegessen hatte, wurde ihr noch eine Tunfischdose und eine Wasserflasche zugerollt. Sie zog die Augenbrauen zusammen. "Bist du sicher?", fragte sie und sah auf. Großzügigkeit war man nicht mehr gewohnt. Aber konnte sie es sich leisten, dieses großzügige Geschenk anzunehmen? "Was möchtest du dafür?", fragte sie ein wenig argwöhnisch. Und langsam begann es ihr zu dämmern. Sollte sie wirklich stumm sein... vielleicht war sie ja auch taub? Obwohl... konnte eine Taube in dieser Welt überleben? Tja. Genauso gut könnte man wohl fragen, ob eine Alkoholikerin in dieser Welt überleben konnte. Alles war scheinbar möglich.
Joanna stand auf, ging hinter eine der Kassen und fand tatsächlich eine Rolle Kassenbon-Papier, sowie längt verlassene und vergessene Stifte. Die Kugelschreiber taten es nicht. Aber sie fand in einer Schublade einen Bleistift. Gut, dass die immer hielten. Sie ging zu der Frau zurück und schrieb auf die leere Rolle: ~ Was möchtest du dafür? ~ und rollte sie zu ihr. Inklusive des Stiftes. Hoffentlich konnte sie lesen... und englisch. Wenn nicht, dann musste es wohl notfalls bei dieser Körpersprache bleiben. Würde auch schon irgendwie funktionieren. So wie alles irgendwie funktionierte...

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Re: Purvis

von Joanna am 02.02.2025 09:11

Leise Geräusche ließen Joanna plötzlich aufmerken und die Augen wieder öffnen. Sie mochte ein klein wenig betrunken sein (eine komplette Flasche Whiskey ging auch an ihr nicht spurlos vorbei), aber sie war dennoch einwandfrei einsatzfähig. Kaum einen Moment später tauchte hinter einem Regal dann auch schon eine Frau auf. Sie war ein starker Kontrast zu Joanna selbst. Joanna hatte helle Haut und blonde Haare. Eine Kopfbedeckung trug sie nicht, aber ein warmes dunkles Tuch, eine dicke dunkelgrüne Jacke, darunter einen hellen Pulli der schon lange vor Dreck dunkel geworden war und eine Jeans, die nach unten hin etwas auseinander ging. Ebenfalls dreckig. Dazu trug sie Wanderstiefel. Die Frau ihr gegenüber war kleiner, mit Mütze und weit besser bewaffnet als sie selbst, wie die Kanadierin mit nur einem Blick feststellen konnte.
"Fuck...", murmelte sie leise. Sie war schon zu vielen Verbrechern in dieser abgefuckten Apokalypse begegnet. Jeder schien plötzlich zu Räubern und Mördern und schlimmerem werden zu können. In der Regel hatte sich Joanna gewehrt. Aber hier, in diesem Fall, hatte sie definitiv den Kürzeren gezogen. "Schon gut, schon gut. Ich mach nichts.", sagte sie beschwichtigend, griff nach ihrer selbstgebastelten Waffe, zog sich den Gurt über den Kopf und ging langsam in die Knie, um diese auf den Boden zu legen. Es folgte die leere Pistole aus ihrem Hosenbund hinten. Zum Zeichen, dass sie leer war, entsicherte Joanna sie und drückte ab, allerdings den Lauf auf den Boden gerichtet. Es klickte nur und nichts passierte. Beide Waffen nun auf dem Boden liegend, richtete sich Joanna wieder auf, beide Hände erhoben.
"Und jetzt?", fragte sie und spürte die Schwere ihrer Zunge Vor Müdigkeit. Schlaf war in dieser Welt quasi ein Ding der Unmöglichkeit. "Willste mich umlegen?" Ihre Unterarm juckte. Und ihr Handgelenk. Vielleicht wäre es gar nich so schlech, wenn sie jetzt starb. Andererseits kämpfte etwas in ihr immer noch dagegen an. Vielleicht war es dieser eine kleine letzte Funken Stolz, den sie sich irgendwie erhalten hatte. Stolz auf eine ganz einfache Einstellung: Ich werde niemals aufgeben. Der einzige Grund, warum sie immer noch lebte.

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Purvis

von Joanna am 01.02.2025 18:51

Beginn

Xhapan war eher ein Einzelkämpfer. Etwas, was Joanna nur zu gut nachvollziehen konnte. Also hatten sich ihre Wege wieder getrennt. Aber er hatte ihr noch Abschiedsgeschenke mitgegeben: eine volle Flasche Whiskey und eine Packung Zigaretten. Mehr als sie sich hatte erhoffen können. Bewaffnet mit einer Pistole für die sie keine Muni mehr hatte (sie hatte sie trotzdem hinten in ihrer Hose stecken), sowie einem Besenstiel, an welchem sie diverse Messer und Klingen befestigt hatte und der mit einem Gut über ihren Rücken hing, ging sie Schritt für Schritt die Straßen entlang. Sie näherte sich der nächsten Stadt seit Varnado: Purvis, wie es auf einem Ortschild. Während der sechsstündigen Reise, hatte sie nur vereinzelt Zombies gesehen, die kein Problem gewesen waren, zu besiegen. Hier würde es aber wieder mehr werden. Sie trank den letzten Schluck aus der Whiskey-Flasche und warf diese dann achtlos ins nächste Gebüsch. Vielleicht würde sie im Ort ja einen Kiosk finden, wo noch etwas alkoholisches verblieben war.

Der immerwährende Nebel durch die Aschewolke machte die Luft dick und schwer zu atmen. Sie brauchte auf jeden Fall einen unterschlupf. Und etwas zu essen. Vielleicht im Supermarkt? Ihre Schritte schlurften ohne dass sie es merkte über das Pflaster der Straße. Sie juckte sich über das Handgelenk, an welchem ein mittlerweile doch größerer Fleck hässlichen Narbengewebes zu sehen war. Ihr Zombie-Mal. Der Beginn des Verfalls. Bis sie auch irgendwann ein solches Biest wäre. Sie hoffte inständig, vorher tot zu sein.
Auf de weg zum Supermarkt lief sie insgesamt vier Zombies über den Weg. Zweien, die früher einmal Männer gewesen waren und denen sie ihre selbstgebastelte Waffe mit den klingen tief in die Kehle rampte. Eine Frau, welcher sie den bauch aufschlitzte, wodurch sie genug Zeit gewann, sich aus dem Staub zu machen; und ein Mädchen, bei dem es ihr das Herz brach ihr den Schädel spalten zu müssen.
So verschwitzt und dreckig kam sie endlich in dem ausgeplünderten Supermarkt an. Sie fühlte sich schwach und schwindelig. War es der Hunger oder der Alkohol? einen moment lehnte sie sich gegen die Kasse und schloss die Augen um mehrmals tief Luft zu holen. Dann packte sie ihre Waffe wieder fester, bereit den Laden nach allem essbaren und alkoholischem zu durchsuchen - und bereit für unschöne Überraschungen, die hier immer lauern konnten.

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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Joanna am 29.01.2025 14:24

Joanna nickte wissend, als Adria zugab, dass es nicht wirklich ihre Tonlage gewesen war. "Ja, das hat man gehört. Wie gesagt, daran können wir arbeiten, aber einfacher und für deine Stimme angenehmer wäre es mit Sicherheit, es wie gesagt zwei Halbtöne höher zu setzen. Oder in welcher Tonart auch immer die andere Version davon ist. Wenn du magst kannst du sie mir gerne einmal etwas höher nochmal vorsingen. Die erste Strophe reicht, es geht ja nur um die Tiefe." Und inwiefern es dann womöglich besser klingen würde.
Erneut nickte Joanna. "Es is gut, neben ner Acoustic Version auch nochmal ne vollständige zu habn. So deckt man nen weiteres Publikum ab. Sehr gut. Auch dass du bereit bist, an dir zu arbeiten. Loud habe ich ja sonst jetzt gehört, wie wäre es dann einmal als Vergleich noch nen Spanischen Song?" Sie neigte den Kopf leicht zur Seite. Sie fragte sich, in welcher Sprache Ariadna ihre Gefühle wohl besser verkörpern und rausbringen konnte. Tatsächlich konnte sich das unterscheiden. Und würde auch einen guten Einfluss darauf haben, mit welcher Sprache sie führen wollten, denn in Joannas Ansicht, war das transportieren von Gefühlen und der Message immer einer der absolut wichtigsten Faktoren.

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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Joanna am 28.01.2025 20:50

Zurückgelehnt in ihren Sitz, hörte sich Joanna die Performance von Adria an. Hin und wieder machte sie sich Notizen, damit sie die Gedanken, die ihr während des Auftritts kamen, nicht wieder vergaß. Abgesehen davon war ihre gesamte Aufmerksamkeit Adrias Stimme und dem Lied gewidmet. Begleitet wurde sie lediglich von einem Klavier, was einen Acoustic Vibe hatte. Der Text war perfekt und zeigte damit definitiv eine Stärke von Adria. Allerdings fielen ihr auch ein paar Punkte auf, an denen sie arbeiten könnten. Potential hatte die Frau jedoch, definitiv! Und bei all den Ideen die Joanna hatte, würde sie sich sogar darauf freuen, mit der anderen an ihrem Potential zu arbeiten - vorausgesetzt, sie äre bereit dazu.
Als sie schließlich geendet hatte, setzte sich Joanna mit einem Lächeln auf und trank einen Schluck ihres Kaffees. Wie sehr wünsche sie sich einen Schluck Whiskey darin... aber nein. Die Zeiten waren vorbei. Sie lächelte Adria an. "Nun, das war doch schonmal ein guter erster Eindruck.", begann sie. Sie wollte ja aufbauen nicht niederschmettern. Aber: sie war auch gnadenlos ehrlich. Denn nur so kam man in diesem Berufszweig weiter.
"Kann es sein, dass dir das Lied einen Ton zu tief ist? Es machte den Anschein, dass dir die tiefen Töne die viel in diesem Stück vorkommen, schwer fallen zu kriegen. Das einfachste wäre natürlich, dass man das Lied einfach zwei Halbtöne hoch versetzt. Oder wir machen ein paar Stimmübungen. Letztlich sind die Stimmbänder ja auch nur ein Muskel, der wie alle anderen Muskeln im Körper trainiert werden kann. So würden wir es schaffen, dass deine Stimme auch in diesen Tiefen kräftiger und sicherer ist und es nicht so angestrengt klingt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass du eher in dich hinein singst." Sie machte es vor und began einen Teil des Lieds zu wiederholen, wobei sie wie Adria eher nach innen gerichtet sang. "Aber du möchtest doch das Publikum erreichen, oder? Erst recht mit diesem Lied: LOUD." Sie wiederholte den Part, diesmal aber ging sie nach vorne mit der Stimme, zielgerichtet, wodurch der Ton zugleich viel offener und lauter wurde. "Haste den Unterschied gehört? So öffneste die Stimme und ich glaube, grade bei diesem Lied mit dieser Message würde das sehr gut ankommen. Beim letzten Ton haste das sogar fast gemacht." Sie lächelte. "Der Text ist übrigens perfekt. Insgesamt wirkte es jetzt wie eine Acoustic-Version. Würdeste auch noch eine mit richtiger Band aufnehmen wollen, oder lieber so einfach belassen?" Sie beugte sich vor und verschränkte ihre Finger leicht miteinander. "Und bevor wir zu möglichen anderen Liedern kommen: Wärst du bereit an den Sachen, die ich grade erwähnt habe, zu arbeiten? Bist du bereit, solche und ähnliche konstruktive Kritik anzunehmen, in gegenseitiger Kommunikation?"

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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Joanna am 08.01.2025 17:00

Joanna nickte und machte sich Notizen. Englisch und ein wenig Spanisch. Das war gar nicht so schlecht, so konnte man ein breites Publikum schonmal abdecken. Auf Adrias Worte sie sei bereit zu singen, nickte Joanna ihr zu.
"Alles klar. Natürlich, du kannst gerne mit Englisch anfangen." SIe stand auf, nahm die CD, welche Adria ihr reichte und ging hinüber zu dem CD-Player, um diese einzulegen. Dann reichte sie Adria die kleine Ferbedienung, mit welcher man den CD-Player bedienen konnte. "Wähle den Song, mti dem du dich am wohlsten fühlst und leg dann einfach los. Ich bin bereit.", sagte Joanna freundlich und nahm ihren Stift zur Hand, um sich Notizen zu machen. Das machte sie absichtlich mit Stift und nicht mit der tastatur, damit Adria nicht vielleicht durch das Klappern der tasten abelenkt wurde. Sie wollte das volle Potential heraushören können, wenn möglich ohne die Nervosität.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.01.2025 17:17.

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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Joanna am 26.12.2024 18:00

Als sie ihre neue Anwärterin in ihr Büro geleitet hatte, füllte sie ihr ein Glas mit stillem Wasser und reichte es Ariadna. Dann setzte sie sich hinter ihren Schreibtisch um ihr das weitere Vorgehen zu erläutern. Sie beobachtete, wie Ariadna eine CD aus ihrer Tasche hevorholte. Joann anahm diese an sich und besah sie sich. Nur die englischen Song? Sie legte die CD beiseite und sah Ariadna an.
"Im Gegensatz zu vielen anderen Plattenfirmen lgen wir wert darauf, mit unserne Künstlern zusammen zu arbeiten. Wir sind offen auch für andere Sprachen. Was möchtest du denn lieber singen? Englisch oder Spanisch? Ich schlage vor, dass du das vorträgst, was du lieber machen möchtest. Und wenn du beides möchtest, dann höre ich mir gerne beides an." Sie lehnte sich etwas in ihrem Stuhl zurück. "Alleridngs muss ich dabei sagen, dass ich selbst nur Englisch und Französisch fließend kann. Daher könnte ich dir bei etwaigen Text-Problemen nicht helfn. Bei Englisch jedoch stehe ich gerne immer als Hilfe zur Verfügung, sollte sie mal vonnöten sein."
Sie richtete sich wieder etwas auf. "Also, bereit zu singen?", fragte sie lächelnd.

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Re: Ilayda & Joanna ~ Party Girls (2014)

von Joanna am 26.12.2024 17:38

Joanna grinste breit als Ilayda dem Location-Wechsel zu einer Karaoke-Bar zustimmte. Gemeinsam exten sie die Shots - Joanna fühlte sich nett angetrunken aber noch weit entfernt von betrunken - und bei Ilaydas Vorschlag Mister heißer Dutt und seine Freunde mitzunehmen, lachte sie auf. "Klar, warum nicht?", grinste sie breit und fügte mit einem Zwinkern hinzu: "Vielleicht kriegen wir dich ja sogar verkuppelt." Sie selbst war glücklich vergeben an James, aber hier und da ein Flirt hatte noch nie jemandem geschadet.
Also ging Jo voran zu dem Tisch, an welchem der Kerl mit sienen Freunden saß und kopfte mit den Knöcheln zur Begrüßung auf den Tisch. "Ich muss sagn, den Tequila haste echt gut hinbekommn.", zwinkerte sie dem Typen zu und wandte sich dann mit einem einladenden Grinsen an den Rest der Truppe. "Wir beide wolln abhaun inne Karaoke-Bar. Da is eine nich allzu weit weg. Fünf Minutn zu Fuss ungefähr. Wollt ihr uns vielleicht anschliessn?"
Jetzt lachte der Dutt-Typ und leerte seinen eigenen Drink, den er sich eben erst geholt hatte, ums ich dann genüsslich über die Lippen zu lecken. Ja, er war schon verdammt heiß. ob sie ihn mit Ilayda zusammenkriegen würde? "Also, ich hätte bei zwei so hübsch aussehenden Damen nicht das geringste gegen einzuwenden. Wie schaut es bei euch aus?", fragte er in die Runde. Die Jungs zuckten mit den Schultern, einer nickte, die anderen stimmten auch zu. "Na dann!", schwungvoll stand er auf - etwas zu schwungvoll, weswegen er sich kurz bei Ilayda festhalten musste. "Entschuldige die Dame.", sagte er galant mit einer kleinen Verbeugung und zwinkerte sienen Freunden zu, die sich auch erhoben und ihre Jacken zusammenzogen.
"Cool. Dann mal los!", sagte Jo, um die anderen zur nahen Karaoke-Bar zu führen.

[PAUSE]

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Re: Time to Start a new Chance for an Old Dream.. | Joanna & Adria (Sommer 2026)

von Joanna am 25.09.2024 12:41

Als Joanna so förmlich angesprochen wurde, lachte sie leicht. "Nenn mich ruhig Joanna, das ist in Ordnung.", bot sie sogleich an. Sie waren keine der oberförmlichten Plattenfirmen, bei denen man schon Schiss bekam, wenn man das Gebäude nur von außen sah. Sie arbeitete mit den Küsntlerin zusammen, statt ihnen Auflagen darüber zu geben, was sie tun und lassen sollten. Das war das, was sie von so einigen anderen grossen Plattenlabels abhob. Und was sie auch auszeichnete und worauf Joanna stolz war. 
"Das freut mich zu hören.", sagte sie ehrlich und nickte mit einem Lächeln. Darüber, dass sie ihre Familie mitgebracht hatte, winkte Joanna nur ab (auch wenn es einen ganz kurzen seichten Stich in ihr verursachte). "Aber nein, dass ist gar kein Problem. Etwas moralische Unterstützung kann doch geder gebrauchn, oder?" Sie machte eine ausladende Handbewegung zum zeichen, dass Ariadna ihr folgen sollte. "Wir gehn erstmal in mein Büro, da unterhaltn wir uns weiter." Sie nickte der Dame von der Rezeption zu und führte Ariadna zwei Treppen hinauf und dann in einen Gang mit mehreren Türen. Die Tür ganz hinten war die von Ria, wo sie die ganzen Radio-Verträge und was nicht alles für ihre aktuellen künstler fertig machte. Die letzte Tür von links war Joannas Büro. Sie führte Ariadna rein und setzte sich hinter den Schreibtisch. Auf dem stand (mittlerweile - lange hatte sie es nicht gekonnt) ein altes Bild von sich mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester (es war etwa ein Jahr vor dem Unfall aufgenommen worden). Einige Zimmerpflanzens tanden herum, in der Ecke eine Gitarre und ein Keyboard, sowie noch andere Instrumente in ihren verschlossenen Behältern und natürlich ein großer moderner CD-Player. Die Boxen hinten an allen vier Ecken im Raum, für ein Sourrounding.
"Setz dich ruhig.", bot Joanna an. "Magste etwas trinken?" Sie schüttete sich selbst ein Glas Wasser ein und setzte sich dann. Sie vertränkte ihre Finger leicht auf dem Schreibtisch.
"Also, dein Tape hatte ich mir ja angehört und fand es echt gut. Aber Tape is immer nochmal was anderes als Live. Deswegn wärs cool wenn du mir einfach mal das ein oder andre Stück vorsingen könntest. Instrumente habn wir da, wenn du dich dabei selbst begleiten möchtest. Falls du ne Instrumental-Version deiner Stücke dabei hast wie empfohlen, kannste die natürlich auch gern einlegen. Hauptsache deine Stimme is ungefiltert."

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Re: Ilayda & Joanna ~ Party Girls (2014)

von Joanna am 23.09.2024 17:45

Sie hatte absolut keinen Überblick darüber, wie lange Ilayda und sie gemeinsam auf der Tanzfläche bewegten. Sie tanzten gemeinsam, sie tanzten allein. Hin und wieder wurde Joanna von Typen angetippt, doch sie hob dann immer nur grinsend die Hand mit dem Ehering, um ihnen zum Abschied zu winken. Seichter Schweiß  benetzte ihre Stirn, als sie Ilayda andeutete, noch etwas trinken zu wollen und manövrierte sich irgendwie zur Bar durch. Sie bestellte ihnen gemeinsam nochmal einige Songs und sich selbst einen großen eiskalten Gin-Tonic dazu, welchen sie fast schon exte, so viel Durst hatte sie. Sie stellte dem Barkeeper das leere Glas hin, der verstand und es ihr gleich nochmal voll machte. Als Ilayda zu ihr stieß, grinste sie die beste Freundin ihres Mannes an und nickte zu den Shots. "Ich dachte, die köntnen wir nochmal gebrauchen.", meinte sie und strich sich ein paar Strähnen, die ihr im Nacken klebten, beiseite.
Dann neigte sie den Kopf leicht zur Seite - es war ein Gedanke, der ihr während des Tanzens und Singens gekommen war. "Hätteste eigentlich Bock, gleich einen Location-Wechsel zu machen? Zum Beispiel zu einer Karaoke-Bar oder so?" Da hätte sie richtig Bock drauf.
Ein gut aussehender Typ mit einem Dutt hinten und einem schwarzen Hemd welches bis zur Mitte seiner Brust aufgeknöpft war, schob sich zwischen sie, um einige Tequila zu bestellen. "Für uns etwa nicht?", fragte Joanna mit einem schiefen Grinsen. Der Kerl sah sie an, zwinkerte und bestellte noch zwei mehr, welche er den beiden Frauen da ließ, ehe er mit den Shots zu einem paar Meter entfernten Tisch ging, wo offensichtlich seine Freunde saßen. Joanna lachte, stieß mit Ilayda an und exte den Tequila. "Süß.", kommentierte sie den Typen und lehnte sich nach hinten gegen die Bar. "Apropos - irgendeinen hier gefunden, der dir gefällt?", fragte sie ihre Begleitung mit breitem und neugierigem Grinsen.

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